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Ist rechtes Gedankengut per se schlecht und zu verurteilen?

Svhoxjo


Nun, dann müsstest du ja links wählen.

Stimmt. DER teil ist nicht das, was üblicherweise unter "Pro Deutschland" subsumiert wird, sondern ganz einfach der Wunsch nach einem intakten Sozialstaat.

C<omrAaxn


Naja, unter Pro Deutschland verstehe ich z.B. dass die Kinder besser versorgt werden: Z.B. mehr Kindergartenangebote oder Möglichkeiten, wenn beide Elternteile arbeiten wollen, dass es auch hierfür mehr Möglichkeiten gibt.

Oder das die Rente eben nicht noch weiter angehoben wird (bitte so lassen, 67 ist schon mehr als genug oder wieder runter).

Oder dass einer, der über 40 Jahre gearbeitet hat, nur höchstens 1 Jahr Arbeitslosengeld erhält und anschließend Harzt4-Leistungen beantrage muss, auch das kann man verbessern.

Mit Pro Deutschland meine ich, dass man das viele Geld, was vorhanden ist, sehr viel sozialer bei uns einsetzen könnte und damit diese soziale Scherer wieder eher zusammenschieben könnte.

Das könnte genauso Gysi gesagt haben. Was ist daran rechts?

dZummsc-hmar;rerx74


"pro Deutschland" sind [[https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerbewegung_pro_Deutschland rechtsradikale]].

Und dann soll ich einer anderen Familie, die vielleicht mit 50 EU über dem Satz liegt und deshalb keinen Harzt4-Anspruch erklären, warum die jetzt kein ca. 500€ Schul-/Ausflugsgeld usw. für die Kinder bekommen. Die andere Familie aber schon.

naja, irgendwo muss die grenze halt liegen; es wird immer welche geben, die kanpp drüber sind.

Auch die Haltung: "Warum soll ich arbeiten gehen, ich erhalte letztendlich viel mehr, wenn ich Leistungen beziehe!" Die kann ich in einigen Fällen wirklich nachvollziehen, weil es tatsächlich so ist.

naheliegend wären also leistungskürzungen bei unambitionierter arbeitssuche.

Das könnte genauso Gysi gesagt haben.

natürlich. rechte wie linke wähler sind sozialverlierer. nur die schuldzuweisung ist anders, mal sind es die ausländer/flüchtlinge, mal die reichen/kapitalisten. die linken sündenböcke sind halt vager und schwieriger zu greifen, deswegen läuft das irgendwie noch gesellschaftsverträglicher ab.

BWrodXericxk


Purplelike

Da siehst du, und trotzdem wird man als Rechts abgestempelt.... .....also meistens.

Kommunisten werden dann also als Rechts abgestempelt??

Mannmann.

Rück doch endlich mal damit raus, was du uns tatsächlich mitteilen möchtest.

MEis|ter"Marxy


Naja, unter Pro Deutschland verstehe ich z.B. dass die Kinder besser versorgt werden: Z.B. mehr Kindergartenangebote oder Möglichkeiten, wenn beide Elternteile arbeiten wollen, dass es auch hierfür mehr Möglichkeiten gibt.

Oder das die Rente eben nicht noch weiter angehoben wird (bitte so lassen, 67 ist schon mehr als genug oder wieder runter).

Oder dass einer, der über 40 Jahre gearbeitet hat, nur höchstens 1 Jahr Arbeitslosengeld erhält und anschließend Harzt4-Leistungen beantrage muss, auch das kann man verbessern.

Mit Pro Deutschland meine ich, dass man das viele Geld, was vorhanden ist, sehr viel sozialer bei uns einsetzen könnte und damit diese soziale Scherer wieder eher zusammenschieben könnte.

Das könnte genauso Gysi gesagt haben. Was ist daran rechts?

Soweit ich das einordnen kann, sind das genau die Inhalte, die eben von Parteien und Interessengruppen vertreten werden, die dem rechten Teil des politischen Spektrums zugeordnet werden. Genau das ist es, das sie für viele Bürger, die sich selbst in einer ungerecht empfundenen Situation sehen, attraktiv macht. In diesen Punkten unterscheiden sie sich auch nicht von Parteien aus dem linken Teil des Spektrums. Den Unterschied macht dann eben die Frage, zu wessen Ungunsten schließlich eine Umverteilung geschehen soll. Im Falle der linken Parteien sind das eben Minderheiten, die viel Macht und Einfluss haben, weshalb in einer Demokratie das eher als "gut" empfunden wird. Weshalb sollten wenige denn mehr Macht haben als viele? Im Falle von rechten Parteien sind es Minderheiten mit wenig Macht und Einfluss, was in einer Demokratie eher als "böse" empfunden wird. Warum in einer auf Gleichheit basierenden Gesellschaft von dehnen nehmen, die schon wenig haben, sie also nach unten hin ungleicher machen?

B;r,oderxick


Purplelike

Und dann soll ich einer anderen Familie, die vielleicht mit 50 EU über dem Satz liegt und deshalb keinen Harzt4-Anspruch erklären, warum die jetzt kein ca. 500€ Schul-/Ausflugsgeld usw. für die Kinder bekommen. Die andere Familie aber schon.

Na das ist doch 1. dein Job, den Leute etwas zu erklären.

Und 2. denkbar einfach und in einem Satz getan: "Sie liegen über der Einkommensgrenze, und die andere Familie darunter"

Soouhxa


Deswegen meine Frage, ob links automatisch besser als rechts ist

Jaaaaaaaaaaa :-D

Unter rechtem Gedankengut verstehe ich das, was die CSU bzw. AfD vertritt, also im politischen Kompass ungefähr dort angesiedelt:

Also auch die laut Maas verfassungswidrigen Teile des AfD Programms? Und unabhängig davon, ob nun Weidel wirklich die Verfasserin der rassistischen E-Mail war, ist es schlimm genug, dass dem Inhalt viele AfD AnhängerInnen zustimmen. Da sollte man sich nicht wundern, wenn man ganz, ganz, ganz rechts verortet wird.

Moyaanrenaxria


Es gibt als Folge des 3. Reiches und von WK II immer noch ein deutsches Tabu, es heißt Nationalbewusstsein bzw. Nationalstolz. Bewohner von etlichen anderen europäischen Ländern sowie USA und sogar Australien haben sowas und zeigen es auch täglich. Beispielsweise hat nahezu jedes dänische Häuschen einen Flaggenmast, an dem die Nationalflagge hängt. Nur ziemlich viele Deutsche meinen, sowas sei Schritt 1 der Wiedergeburt von Nazideutschland. [...]

k/leine@r_dracphen_stexrn


Naja, unter Pro Deutschland verstehe ich z.B. dass die Kinder besser versorgt werden: Z.B. mehr Kindergartenangebote oder Möglichkeiten, wenn beide Elternteile arbeiten wollen, dass es auch hierfür mehr Möglichkeiten gibt....

Den Rest deines Zitates spar ich mir, weil das ja schon alle anderen auch gepostet haben.

Stelle mir aber die selbe Frage:

Das ist klasssiche linke Sozialpolitik. Was daran ist "pro Deutschland"? Das sind politische Forderungen für Menschen und nichts was das Land im Sinne von Nationalismus bertrifft, was gemeinhin die Formulierung "pro Deutschland" beinhaltet.

Das wäre dann eher so, wenn man deine Forderungen mit dem Zusatz "Nur für (Bio-) Deutsche" ergänzen würde.

djana#e|8x7


Also gerade hinsichtlich der Unterstützung der Familien in denen beide Eltern arbeiten wollen wäre die AfD ja nun nicht so die Partei der Wahl.

Auch hinsichtlich menschlicherer Harz4 Regelungen muss man sich nicht unbedingt an sie wenden, wirft man da mal einen Blick ins Parteiprogramm sind sie da sehr strikt was Sanktionierungen und soweiter angeht. ":/ ":/

Ansonsten ziehe es ich eher vor mich zu konkreten Positionen und Lösungsansätzen zu äußern und zu positionieren, schon weil man nämlich nicht weiß, was der andere unter links oder rechts versteht.

nrev(ert?h:eless


Also gerade hinsichtlich der Unterstützung der Familien in denen beide Eltern arbeiten wollen wäre die AfD ja nun nicht so die Partei der Wahl.

:)^ :)=

[...]

Wow! Und genau für diesen Blödsinn soll man dann die Leute ernst nehmen?

1. Warum herrscht denn in vielen Teilen der Welt so extreme Armut? Könnte es auch ein wenig am vorangegangenen Kolonialismus, an der Globalisierung, an Outsourcing und Expansion liegen? Weil billig immer geil ist?

2. Welche biologischen Gesetze schreiben vor, dass wir in der EU absolute Reisefreiheit und Freizügigkeit genießen dürfen, es aber anderen Menschen verbieten?

3. Seit wann gibt es in der Biologie Gesetze? :=o

4. Warum soll dann der Afrikaner verhungern und nicht der Langzeitarbeitslose? Wer darf das bewerten?

5. Warum dürfen wir den Afrikanern (salopp formuliert) das Essen wegnehmen? Das tun wir ja. Bananen, Kaffee, Mais, Hanf, etc. pp.

6. Warum fühlst du dich besser, nur weil du hier geboren bist? Wer gibt dir das Recht, dich als etwas besseres zu sehen? Du hast den Staat ja auch nicht aufgebaut.

Also da wundern sich die Leute, dass man ihre Argumente nicht ernst nehmen kann? Und das einzige Argument, was dann immer kommt "DU BIST JA DUMMER ANTIFANT", weil ich diese elendigen Pauschalisierungen und nationalistischen Ansichten banal und dämlich finde. *:)

P|urpleRlike


Moment mal... Stop!

Ich hab in meinem ersten Post schon geschrieben, dass es letztendlich (für mich) fast egal ist, welche Partei man wählt, inhaltlich sind die größeren alle ziemlich gleich.

Nur empfinde ich das, was sie alle anbieten, seit Jahrzehnten..

....und dann umsetzen(oder auch nicht, wer weiß das schon?)...

Also eingehalten was sie versprochen haben, haben sie ja kaum.

Und ich bin halt in der Position, dass ich mein "Vertrauen in jemand neuen stecken" werde und abwarte, was passiert. Sterben und unglücklich(er) werde ich deshalb nicht.

Man könnte auch es auch mit Trumpp/Clinton vergleichen: man versucht das kleinere Übel zu wählen.

Aber das Empfinden, wie der TE es hat, das kann ich nur gut nachvollziehen und erlebe es genauso. Z.B. der schweizer Nationalstolz, wenn ich da drüben bin( es sind keine 20km), und ich erlebe sie, dann wird es mir halt doch warm ums Herz und wünsche mir das schon auch für uns(es sollte im Grunde genommen überall so sein!!).

TIatjanna647x2


Man könnte auch es auch mit Trumpp/Clinton vergleichen: man versucht das kleinere Übel zu wählen.

Du willst jetzt aber nicht sagen man hätte in den USA das kleinere Übel gewählt oder?

Aber das Empfinden, wie der TE es hat, das kann ich nur gut nachvollziehen und erlebe es genauso. Z.B. der schweizer Nationalstolz, wenn ich da drüben bin( es sind keine 20km), und ich erlebe sie, dann wird es mir halt doch warm ums Herz und wünsche mir das schon auch für uns(es sollte im Grunde genommen überall so sein!!).

Stolz auf was denn genau? Auf einem bestimmten Fleck Erde geboren zu sein?

n\evert2helxess


Und ich bin halt in der Position, dass ich mein "Vertrauen in jemand neuen stecken" werde und abwarte, was passiert. Sterben und unglücklich(er) werde ich deshalb nicht.

Gibt doch dieses Mal viele gute kleine Parteien mit vielversprechenden Wahlprogrammen. Dazu muss man noch nicht mal in die links- oder rechtsextreme Ecke gehen.

In einem Atemzug wird davon geschwafelt, dass "unser Land" nur noch bergab geht und eh alles kacke ist und im nächsten Atemzug soll man aber bitteschön stolz auf das Land sein. Nationalstolz habe ich noch nie verstanden. Höchstens beim Sport. ;-D Und nächstes Jahr könnt ihr doch eure Fahnen wieder raushängen! :_D

n%eFverth!eless


Stolz auf was denn genau? Auf einem bestimmten Fleck Erde geboren zu sein?

Ja vermutlich! ]:D

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