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Bundeswehr seit 2011

N#ofxy


Niemand sagte es ist ein Kegelverein, nur leugnen einige nicht dass es beim Bund auch Beruufe gibt die weniger gefährlich sind und bis man ins Ausland muss, können auch mehrere Jahre vergehen bzw gibt es langjährige Soldaten die noch nie im Ausland waren, einfach weil der Bedarf nicht hoch genug war. Die Gefahr zu sterben ist da, wie immer und überall im Leben.

N#ofy


Da niemand heut zu tage zum Bund geht, nur wegen der aga, denke ich schon, dass man auch über Ausbildung und Studium reden kann.

h]ag-^tysxja


Der meinte, die Anzahl der getöteten Bundeswehrsoldaten ist höher als man denkt und als gesagt wird.

56 sind es seit beginn des einsatzes.

Niemand sagte es ist ein Kegelverein, nur leugnen einige nicht dass es beim Bund auch Beruufe gibt die weniger gefährlich sind und bis man ins Ausland muss, können auch mehrere Jahre vergehen bzw gibt es langjährige Soldaten die noch nie im Ausland waren, einfach weil der Bedarf nicht hoch genug war. Die Gefahr zu sterben ist da, wie immer und überall im Leben.

klar, können und gibt es.

aber die teilweise echt naive herangehensweise von wegen "aaach, muss ich eh nie hin und in medizinischen bereich kämpfe ich ja nicht, sondern bin in einem krankenhaus, da kann mir ja per definition nichts passieren." gehört da einfach nicht hin.

egal, ob man da studiert oder eine ausbildung macht oder die normale laufbahn, jeder wird an anfang darüber aufgeklärt, zu welchen bedingungen er all das bekommt.

und auch den kameraden zuliebe sollte man sich dessen bewusst sein. neben denen steht man dann nämlich im zweifelsfall und muss sich aufeinander verlassen.

aber comran hat recht, mit der wehrpflicht hat das genau nix zu tun. denn das ist aga und war nach den 6 monaten halt vorbei, wenn derjenige nicht ausdrücklich bleiben wollte.

Naoxfy


Also ich weiß nich wo die Grundausbildung 6 Monate dauert aber die ersten drei Monate sind damit für gewöhnlich gemeint.

Und dass es beim Bund tötlich enden kann, stimmt aber wer denk dass es beim Bund wirklich nur um tot und krieg und unfälle geht, hat vermutlich wenig davon gesehen.

h<ag-tyyfsja


Also ich weiß nich wo die Grundausbildung 6 Monate dauert aber die ersten drei Monate sind damit für gewöhnlich gemeint.

die 6 monate bezogen sich auf die wehrpflicht und die damit verbundene grundausbildung.

h_ag-tyvsja


aber ja, natürlich besteht die bundeswehr nicht nur aus krieg und töten. wenn dein partner den dauerhaften status bs innehat, ist er ja bereits über 12 jahre dabei und du dürftest in den 12+ jahren wohl einiges über den alltag mitbekommen haben.

N:utelrlab`r`ot 7x7


die 6 monate bezogen sich auf die wehrpflicht und die damit verbundene grundausbildung.

Wo hat man denn als Wehrpflichtiger (W15er) 6 Monate Grundausbildung?

Das wäre mir neu...bei mir waren es 3.

Man sollte auch mal festhalten, das man als W15er nicht nach Afghanistan muss/musste. Hier wird alles durcheinander geworfen.

dnummsuchmar3rerx74


also W15 war ja anno tobak (genauer gesagt bis 1990) und vor 1990 gab es keine auslandseinsätze, d.h. die gelegenheit, als w15er nach afghanistan zu kommen existierte eigentlich gar nicht. ":/

grundausbildung war sowohl bei w15 als auch w12 3 monate, aber danach kamen noch 3monate spezialgrundausbildung, so dass man durchaus von 6 monaten sprechen kann.

s0ensibe6lmann9x9


dass die Wehrpflicht 2011 abgeschafft wurde.

Das erinnert mich an [[https://www.youtube.com/watch?v=ZPar0yzKcaw dieses Lied]]

ABlfred}o 1C.


Das ist das Plagiat eines Plagiats,Status Quo haben das auch geklaut.

MFufff Po@t[ter


Mike Krüger - [[https://www.youtube.com/watch?v=JalvjVN390Y Ich bin Bundeswehrsoldat]], ein toller Typ

Npute.llab}rot? 77


Meistens stehen Musikclips für den Abspann in einem Thread :°(

Hat denn keiner mehr etwas ungewöhnliches, lustiges, trauriges oder spannendes vom Bund zu erzählen ???

Ich überlege auch :)D

A$lfr,ed[o C.


Ende März 1981:Die Grundausbildung war zu Ende,die Rekruten waren auf ihre Standorte verteilt worden und auf dem Weg zu ihren Stammeinheiten.Ich hatte das "Glück",zu der am weitesten von meiner Heimat entfernten Stammeinheit zugeteilt zu werden.Ich bin also im hohen Norden in Schleswig an der Schlei gelandet mit 19 anderen.Nachdem man uns dort auf die vier Züge verteilt hatte und uns unsere Stuben zugewiesen worden waren,wurden wir nach kurzer Einweisung nach Hause geschickt.Vor mir lagen 500km Zugfahrt bis Dortmund.Sonntags ging's zurück zur Einheit.Ich wusste,das ab dem Bahnhof in Schleswig Busse zur Kaserne eingesetzt wurden,da diese 4km vom Bahnhof entfernt lag.Nun gab es aber im weiteren Umfeld von Schleswig aber noch andere Bundeswehreinheiten,zu denen ebenfalls Busse eingesetzt wurden.Das wusste ich aber nicht.Da kam ich also spätabends aus dem Bahnhof und setzte mich in einen der Busse.War natürlich der Falsche.Nach cirka einer halben Stunde Fahrt ging mir auf,das irgendwas schrecklich falsch lief.Der Bus hielt dann an einer Kaserne.Alle stiegen aus,ich auch.Dann bin ich da rumgeirrt und hab meine Unterkunft gesucht.Aber Block 4 sah ganz anders aus wie den Freitag davor.Nach weiterem ergebnislosen rumirren bin ich dann dem Offizier vom Wachdienst in die Arme gelaufen,einem Bootsmann oder Oberbootsmann,so genau weiss ich das nicht mehr.Wir staunten beide nicht schlecht,als ich ihm die ganze Geschichte erzählte und ich feststellte,das ich bei der Marine gelandet war.Er hat dann noch versucht,mitten in der Nacht eine Fahrgelegenheit für mich zu finden,aber ich musste dann dableiben.Die einzige Schlafgelegenheit,die da war,war in der Arrestzelle.Morgens bin ich dann mit der ersten Fahrgelegenheit zu meiner Einheit gebracht worden.

Man hat mir den Kopf nicht abgerissen,der Spiess wollte nur wissen,was zum Teufel ich bei der Marine zu suchen hätte.Ich glaube,innerlich hat er sich gekringelt vor Lachen.

Da hatte ich meine ersten Bock geschossen,war nicht der Einzige.

Ich schwöre,das ist wirklich so passiert.

NJut5ellRabroxt 77


@ Alfredo C.

:)^ :)=

Da kann ich ja richtig froh sein, das Unsere Kaserne relativ nah am Bahnhof war, und wir uns immer zu dritt oder viert ein Taxi geteilt haben.

Ich hab da etwas relativ lustiges:

Wenn Soldaten kleckerweise zwischendurch in die Stammeinheiten kamen, wurden sie erstmal etwas auf die Schippe genommen.

Ich bekam den Fall mit, das man einen Soldaten damit beauftragte, einen "Zwischengasbeschleuniger(für einen 10 Tonner) für die Instandsetzungsgruppe zu besorgen, und ihn dann zwecks Inspektion abzugeben.

Natürlich gibt es keine "Zwischengasbeschleuniger", das wusste aber der Soldat nicht, oder er wollte das nicht in Frage stellen. Nun denn, die nicht gerade leichte Kiste wurde von ihm gefühlte 5-6 Mal quer über den Exerzierplatz getragen, weil noch einige Dinge besorgt werden mussten(immer schön mit Kiste). ZB. die "Zusatzkarte Gerät"(ZKG), oder das 1348/2 Anforderungsformular. Wir mussten alle lachen, aber ich war natürlich innerlich froh, das ich nicht *zwischendurch* in der Kaserne ankam, sondern mit ganz vielen anderen zusammen.

Cuomraxn


Auf dem Schießstand hatte ein Knallkopp beim G3-Reinigen den Reinigungsdocht im Lauf verloren. Schraubt sein Gewehr wieder zusammen und geht nach vorne zum Munitionsempfang. Zum Glück hat das jemand gesehen und die Aufsicht informiert. Sein Kommentar: "Ich dachte, der kommt beim Schießen wieder raus." X-\

In Daaden habe ich als Mitglied der Batallions-Musikkapelle keinen einzigen Schuss abgegeben. Als wir Alibi-Schießen hatten, war Nebel, und ein Uffz hat verzeifelt versucht, einen Geländetag zu improvisieren. Ansonsten sind wir immer mit der Big Band durch die Kaserne gelatscht und haben zur Erheiterung beigetragen (die GIs, die auch da waren, feierten uns richtig ab und wir wurden später dann zum stilechten Burgergrillen von denen eingeladen).

Beim GAT am Freitag nachmittag haben wir uns immer zurückfallen lassen und sind dann in unseren Proberaum "abgebogen", kurz bevor es zum Südtor in den Wald ging. Als der Trupp zurückkam, haben wir uns hinten einfach wieder angeschlossen. So sind wir immer als erste "frisch geduscht" ins Wochenende gefahren :-p

Unser Gitarrist musste mal OvD-Dienst schieben, was ihm gestunken hat (unsere Dienste waren sonst öffentliche Auftritte). Morgens hat er dann statt "Kompaniiiiiiieeeee - AUFSTEHEN!" einfach ein versautes Lied zur Gitarre gesungen. Es war jedenfalls ein ziemlich versauter Text und der Refrain ging: "Wenn ich reinstoße, dann spritzt die Soße, und ich hab Spaß daran, die ganze Nacht". Soweit OK, haben alle mit Humor genommen. Aber bei einem offiziellen Auftritt der Big Band in Uniform auf einem Stadtfest war er irgendwann nicht mehr ganz nüchtern. Auf einmal war er während einer Pause weg. Wir fragen uns, wo ist er hin? Auf einmal sehen wir, wie er mit der Gitarre nochmal ungeplant die Bühne betritt. Und er hat's wieder gespielt - vor ca. 1000 Gästen auf dem Platz. ]:D Der Bürgermeister ist erbost gegangen, unser Garnisonschef auch. Das hatte ein Nachspiel ... :-X

Im Handgranatenwurfstand hatte ein Kamerad vom ersten Wurf seinen Splint behalten. Dann stellt er sich zum zweiten Wurf an, empfängt seine Handgranate im Unterstand, und als er vorne bei der Aufsicht steht, zeigt er den alten Splint und fragt: "Ist das schlimm, wenn der schon raus ist?" - ich habe noch nie einen Menschen so schnell weiß werden gesehen X-\ :)=

Bei uns in der Grundausbildung war so ein verrückter Physiker. Der studierte in England und ist bei seiner Einberufung gar nicht erschienen. Kam dann einfach ein halbes Jahr später und hat sich in der Kaserne gemeldet ;-D . Nach 14 Tagen Bau wg. Fahnenflucht hat er dann die Grundi mit uns gemacht. Er hatte so einen alten britischen Schrottwagen dabei, an dem er nachts in der KFZ-Halle immer rumschraubte und die Wache immer Panik hatte, wer da noch drin ist. Dann hat er die Kiste so kaputtgeschraubt, dass nur noch der 1. Gang funktionierte. Man stelle sich die Nato-Rally zum Wochenende vor, wenn alle heimwollen. Er vorndran, tuckerte mit 20 km/h durch die Pampa und hinten 3 Kilometer Stau mit fluchenden Rekruten %:|

Ich hab mir gerade mein Feierabendbier aufgemacht - wenn ich noch etwas nachdenke, fällt mir noch eine Menge Unsinn aus dieser Zeit ein.

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