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#metoo, ich kann es nicht länger hören

pZa-rNayze5llnuxss


Also, ihr hysterischen Frauen seid ja selbst schuld, wenn euch keiner ernst nimmt!

Also wenn das hier so in dem Faden steht, dann ist das nicht in Ordnung. Und zwar gar nicht in Ordnung.

Sollte dies aber so hier nicht stehen. Dann wäre es allerdings bezeichnend für den Verlauf dieses Fadens.

r/r20n17


@ Shojo

die Gegengruppe zu den Frauen sind die Männer. Das ist eine Tatsache. "Unfug" kann sich nur auf den Inhalt Deiner Interpretation beziehen. Muss dann ein Missverständnis sein.

mrond+st]ernxe


Nein, ich halte es für falsch, #metoo als eine Auseinandersetzung Frauen gegen Männer zu betrachten.

MWitc&h_83


??? Die "Gegnergruppe" sind natürlich all diejenigen Mädchen/Frauen, die offensives / dreistes / "machtdemonstrierendes" männliches Balz-Verhalten von Jugend an fördern/fordern (und selbst mitspielen, s. Beitrag von ZauberFee) / mit Erfolg belohnen, also "falsch" erziehen. Sprich die überwiegende Mehrheit der geschlechtsreifen Weibchen (wahrscheinlich gehören die meisten lustigerweise beiden Gruppen an ;-D ). Und ich sehe, hinsichtlich des allgemeinen Grades der Verleugnung dieser und weiterer Tatsachen, auch beim besten Willen nicht, dass sich daran jemals etwas ändern wird => Me2-Hysterie ist nicht ernstzunehmen, aber beim heute herrschenden Zeitgeist wohl nicht zu verhindern => Case closed.

mPond+:sterxne


@ BlackToni

Ist es die immergleiche Leier, die Männer wie der TE und ich schon lange nicht mehr hören können?

Na was genau wollt ihr nicht mehr hören?

Um das was der TE in seinem ersten Beitrag geschrieben hat:

Wo Man(n) hört und liest, schallt es einem entgegen dass Männer Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder und Grabscher sind.

geht es in diesem Beitrag nicht. Weder mir noch meinem Umfeld schallt es regelmäßig entgegen, dass Männer das oben genannte sind. Ja es gibt solche Männer, aber das sind immer noch die Ausnahme und das ist auch gut so! Männer unter Generalverdacht zu stellen ist so Schwachsinnig wie allen Frauen zu unterstellen, sie würden Männer aus Rache anzeigen und damit diffamieren, sie sexuell vergewaltigt zu haben %-| Meine Güte wo bleibt da der gesunde Menschenverstand ":/

Bzw., wenn Du meinst, es gibt da etwas Neues: Was?

Dass nahezu jede zweite Frau sexuell belästigt wurde bzw. es immer noch wird? Ist das wirklich etwas Neues - wo haben denn die Menschen gelebt, um das nicht mitzubekommen?! Nein, dieses Phänomen ist definitiv nichts Neues, es ist jetzt nur mit viel Aufschrei öffentlich angesprochen worden. Um die Umstände der Verbreitung dieses # kann man sich streiten.

Diesen Aufschrei kann man sehen wie man möchte, an der Tatsache der sexuellen Belästigung und dem Sexismus im Allgemeinen kommt man nicht herum. Dabei soll es generell nicht darum gehen, alle Männer als schwarze Schafe hinzustellen, sondern es geht darum, bei entsprechenden Sprüchen und nicht erwünschter körperlicher Berührung uvm. nicht mehr wegzusehen, sondern aktiv etwas dagegen zu machen. Denn es ist nicht nur unangebracht, sondern respektlos und betrifft nunmal mehr Frauen als Männer. Frauen möchten eben genau so behandelt werden wie ihr - ohne "Süße Maus" und ohne unerwünschten Körperkontakt. Was daran so schwierig zu verstehen und einzuhalten ist, erschließt sich mir ehrlich gesagt auch nicht ":/ Von den Extremen wie sie oben genannt wurden, ist hier gar nicht die Rede, die werden nach aktuellem Recht bestraft - aber der alltägliche Sexismus wird geduldet und das ist nicht in Ordnung, darüber muss man auch mal reden. Es ist nämlich kein Randphänomen, dass Frauen weltweit täglich erleben!

Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte auch nicht, dass das Thema ad absurdum geführt wird und Männer "Angst" haben müssen eine Frau anzusprechen ohne gleich eine geknallt zu bekommen %:| Aber der normale, gesittete Umgang war und ist noch immer möglich! Durch diesen #metoo wird nur aufgezeigt, dass es manchen, allen voran Männern teilweise schwer fällt, einer Frau mit Respekt und Anstand zu begegnen - ganz so wie man es von seinen Mitmenschen erwarten würde, nicht mehr und nicht weniger :-)

P.S.: Ich erlebe sexuelle Belästigung beinahe in jedem Sanitätsdienst bei entsprechenden Veranstaltungen allen voran bei solchen mit viel Alkohol im Spiel >:( Weder habe ich dabei in den vergangenen 10 Jahren einen Mann angezeigt oder erschlagen, noch sind in meinen Augen alle Männer so respektlos Frauen gegenüber! Ich persönlich fühle mich billig, macht- und hilflos. Ich muss einfach damit klar kommen "die geile, uniformierte Schönheit" mit "dem Hammer-knack Arsch" zu sein die "dir gerne mal einen bläst" und "sich auch mal richtig durchvögeln lässt" und mit dir gemeinsam ein Selfie macht, bei dem du deine Hände an meinen Hintern parkst und mir die Zunge ins Gesicht streckst. Echt jetzt, muss das sein?! Ich bezweifel sehr stark, dass diese Männer "Vergewaltiger, Kinderschänder oder Frauenmörder" sind!!! Sie sind lästig, widerlich und respektlos und leider weiter verbreitet als so manch einer vermutet!

Ja, das kann ich verstehen.

Wenn es nach Dir ginge, würde sich also etwas ändern.

So wie ich Dich verstanden habe, würdest Du Dir wünschen, dass Männer so etwas nicht mehr machen. Ich nenne das eine sexismusfreie Gesellschaft. Was hältst Du davon? Ist es das, was Du Dir wünschst? Wie könnte man dieses Ziel erreichen?

Auf solche Fragen hätte ich im Laufe der Diskussion gerne Antworten bekommen. Bzw. ich versuche es hiermit also noch einmal.

Ich kann es nämlich nicht mehr hören, und anders als der TE, der sich aus der Diskussion verabschiedet hat, weil er es nicht mehr hören kann, würde ich mir wünschen, dass es mit der Diskussion endlich weiterginge, weil ich es nicht mehr hören kann.

Skouha


Ich muss einfach damit klar kommen "die geile, uniformierte Schönheit" mit "dem Hammer-knack Arsch" zu sein die "dir gerne mal einen bläst" und "sich auch mal richtig durchvögeln lässt" und mit dir gemeinsam ein Selfie macht, bei dem du deine Hände an meinen Hintern parkst und mir die Zunge ins Gesicht streckst

Haha und zwischendurch noch schnell eine Handentspannung für den Chef und ein wenig die Eier kraulen, damit die Power Point Präsentation dann auch mit richtig Schmackes rüberkommt. Für was sonst ist die Mitarbeiterin schließlich auch da, außer fürs Kaffee kochen.

K`ultursch*affe;nBder


m+s

Mal sehn, was Toni dazu sagt, aber um Dich zu zitieren, ich würde mir wünschen, dass Menschen so etwas nicht mehr machen. Wenn man es nur sauber genug trennt, wäre eine sexismusfreie Gesellschaft tatsächlich erstrebenswert, weil in meinem Begriffsverständnis Sexismus immer übergriffig ist, was aber mit dem Spiel von Kennenlernen (und Verführung!) nichts zu tun haben sollte. Hier liegt ein wichtiges Problem, dass der Sexismusbegriff nicht als Mittel der Verunglimpfung und Intrige missbraucht werden darf, damit er greifbar und verständlich bleibt, wie z.B. Diebstahl.

Von den Frauen wünsche ich mir, dass sie klassische sexistische Vorurteile nicht bedienen, sondern selbstbewusst auftreten und in der Beziehungsanbahnung auch aktiv werden (Klischee "der Mann muss den ersten Schritt tun").

Denn ich darf mal einen Satz von mir selbst zitieren, der ist hundealt:

"Wenn ein Mann glaubt, er habe eine Frau erobert, dann hat er nur weit aufgehaltene Türen eingerannt."

*:)

S{ouxha


Von den Frauen wünsche ich mir, dass sie klassische sexistische Vorurteile nicht bedienen, sondern selbstbewusst auftreten und in der Beziehungsanbahnung auch aktiv werden (Klischee "der Mann muss den ersten Schritt tun").

Tun sie doch längst. Du bist halt offenbar eine andere Generation, da gilt noch die Etikette von gestern.

SRounhxa


Denn nicht wenige der männlichen Schreiber hier schätz ich mal auf 50 plus-die alten weißen Männer, ein wenig aus der Zeit gefallen.

B=laTck Gxun


die alten weißen Männer

jaja, die weißen alten männer mal wieder, aus der zeit gefallene relikte die an allem übel dieser welt schuld sind. unmenschen, die es zu entmachten gilt, nicht wahr? :-/ :|N

die bedienung solcher feindbilder trägt nicht gerade zur verbesserung des gesellschaftlichen klimas bei, und zur akzeptanz neuer ideen und ideale trägt es auch nicht gerade bei, wenn man versucht sie allen anderen gewaltsam in den rachen zu stopfen.

S4ouh]a


jaja, die weißen alten männer mal wieder, aus der zeit gefallene relikte die an allem übel dieser welt schuld sind.

Ne, wir wollen ja mal nicht übertreiben. "Me too" Verursacher zu sein reicht schon. ;-) Ist halt scheiße, wenn es mancherorts bestätigt wird, versteh ich schon. Man wirft den Frauen vor, Opfer zu spielen, dabei stilisiert man sich doch selbst nur allzugern und theatralisch als solches. Denn viele wollen die Hauptrolle um keinen Preis aufgeben, es soll sich weiterhin alles um den Mann drehen, die hysterische Frau soll einfach die Fresse halten wie früher und mit dem zufrieden sein, was die Männer ihr in ihrer grenzenlosen Großzügigkeit zugestanden haben. Vielleicht sollten sie sich aber doch auch mal selbst hinterfragen, ein ganz klein wenig, und nicht sofort in die Schmollecke flüchten.

BElacZk GJun


die hysterische Frau soll einfach die Fresse halten wie früher

die frauen sollen eben nicht "die fresse halten". aber sie sollen doch bitte sexuelle übergriffe anprangern, ohne daraus ein "junge emanzipierte frauen gegen alte weiße männer"-ding zu machen und ohne das ganze als hebel im kampf um gesellschaftliche macht und privilegien zu missbrauchen.

Kxulturs%chaWffeyndexr


Souha

Was das Selbstbewusstsein anbelangt, mache ich mir bei Dir wirklich keine Sorgen ;-) Gleichwohl wage ich nicht, diese Eigenschaft allen weiblichen Menschen Deiner Generation per se zuzuschreiben; denke einmal an die Beiträge im Sexualitäts- und Beziehungsforum, wo Frauen darüber berichten, dass sie ihr Devot-Sein nicht nur beim Sex, sondern auch in der Tages-Beziehung ausleben möchten .-

Eigentlich kennen wir unser beider Denkweise; ich mag die Deine @:) Aber ja, ich werde in diesem Jahr 60 und stehe - zwangsläufig - dazu. Für altmodisch oder gar "aus der Zeit gefallen" halte ich mich allerdings nicht. Aber vielleicht ist das nur das Echo aus meiner eigenen Filterblase... ]:D

:)_ @:) *:)

dPan,aex87


Ja, das stimmt, aber SOUVERÄN drüber stehen bedeutet eben auch

- dass gar keine Notwendigkeit gesehen wird, sich da weiter zu zu äussern

- auch das, was Du schreibst, souverän an einem abprallt

Was macht ein Mensch aber, dem es eben nicht egal ist? Sich schuldig fühlen, weil er/sie falsch empfindet?

Sorry, jemand übertritt Grenzen und das darf man SAGEN undzwar ohne deshalb hysterisch zu sein. So wie man sagen darf, wenn man zu Unrecht beschuldigt wurde, ohne deswegen gleich unsouverän zu sein.

Man siehe sich nur mal die Worte an: Souverän ist nicht gleichbedeutet mit Leck-mich-am-Arsch sondern bedeutet selbst die Führung zu haben und das unumschränkt. Eine souverände Frau zeichnet sich also nicht dadurch aus, dass sie ihre eventuell empfunden Grenzübertretungen einfach weglächelt, sondern dadurch, das sie selbstbestimmt die Zügel in die Hand nimmt, sich abgrenzt und geeignete Maßnahmen einleitet um dies ihre Souveränität bedrohende Verhalten, einzudämmen. Und dazu kann Öffentlichkeit eine gute Methode sein.

Von den Frauen wünsche ich mir, dass sie klassische sexistische Vorurteile nicht bedienen, sondern selbstbewusst auftreten und in der Beziehungsanbahnung auch aktiv werden (Klischee "der Mann muss den ersten Schritt tun").

HÄ?! Also muss ich mir die Rechte an meiner Körperlichkeit nun verdienen in dem ich mich so oder so verhalte? Also eine schüchterne Frau hat dann leider leider kein Anrecht darauf nicht angegrabbelt zu werden, weil sie halt auch ansosnten so alte Klischees bedient? Hö? Also im Ernst ... Das ist ein wenig wie in der Geschäftswelt in der Frauen solange mitspielen dürfen solange sie nicht als Frau auffallen. Also Kleidung entsprechend den männlichen Arbeitskleidern nachempfunden und keine Kinder.

Man kann sich als Frau genauso viele oder wenige absurde Dinge von einem potentiellen Partner wünschen wie ein Mann sich von einer Frau, ohne deshalb das Recht auf nicht-sexistische Verhlatensweisen der Mitmenschen zu verlieren. Hier gab es einen jungen Mann der sich eine Jungfrau als Freundin wünschte. Kann er machen, wird halt die Auswahl einschränken. Und genauso kann sich eine Frau einen Mann wünschen der aktiv auf sie zugeht. Schränkt ihre Auswahl ein, aber wenn ihr das so wichtig ist, bitte. Und dennoch behalten beide das Recht nicht aufgrund ihres Geschlechtes diskriminiert zu werden.

K<ul>tur_schaoffendxer


danae

HÄ?! Also muss ich mir die Rechte an meiner Körperlichkeit nun verdienen in dem ich mich so oder so verhalte? Also eine schüchterne Frau hat dann leider leider kein Anrecht darauf nicht angegrabbelt zu werden, weil sie halt auch ansosnten so alte Klischees bedient? Hö? Also im Ernst ... Das ist ein wenig wie in der Geschäftswelt in der Frauen solange mitspielen dürfen solange sie nicht als Frau auffallen. Also Kleidung entsprechend den männlichen Arbeitskleidern nachempfunden und keine Kinder.

Nicht in den falschen Hals kriegen! Meine Grundsatzmeinung hab ich ja schon dargelegt. "Selbstbewusst" heißt nicht, sich irgendwie durchzusetzen und Stärke zu zeigen, sondern einfach "sich seiner selbst bewusst zu sein", das heißt, zu wissen, wer man ist und das anzunehmen und zu leben und eben NICHT unter dem Zwang zu stehen, vermeintliche oder tatsächliche Klischees zu bedienen. So gesehen können schüchterne Menschen auch selbstbewusst sein. (Es gibt auch schüchterne Männer, ich bin so einer).

*:)

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