» »

Gibt es mittlerweile nur noch "Modemuffel"?

T~aps


Was soll denn bitte passieren, wenn eine in der Bahn getragene Hose das heimische Sofa berührt?

So versifft wie unsere Bahnen heutzutage sind? Selbst wenn die ollen Polstersitze oberflächlich gereinigt werden, man weiß ja nie, wer sich da vorher mit welchen Klamotten nieder gelassen hat. Kleckernde Kinder, verschüttetes Bier auf dem Boden und Füße auf den Sitzen sind da wirklich noch das Harmloseste. Erst neulich hat sich ein Suffkopp einfach vorgebeugt und munter vor sich hingek... Nee nee, ich find's eben einfach ekelig.

Außerdem hat das Kleidung wechseln auch was von Abschalten/ den Alltag hinter sich lassen. Ich habe dann definitiv Freizeit.

Und was das Drinnen und Draußen betrifft, ganz sooo strikt handhabe ich das gar nicht, wie sich das vielleicht angehört hat.

S(chl^abbermiauxl


Außerdem hat das Kleidung wechseln auch was von Abschalten/ den Alltag hinter sich lassen. Ich habe dann definitiv Freizeit.

Auch ein Argument für manche.

Wir selbst pflegen abends gemeinsam in schönem Rahmen zu speisen oder gelegentlich ins Restaurant zu gehen. Da passt der Schlabberlook natürlich nicht. Und schöne Kleidung ist nicht gleich unbequem.

VKerEhue}texr


Schlabbermaul ohne Schlabberlook?! :D

JDessS\lytCherin


Vielleicht ist das auch so eine Generationensache. Ich denke die Jogginghosen-Fraktion hier ist um die 30-40. Und wir sitzen zu Hause auch etwas anders als im Büro. Also ich habe gerne die Beine auf dem Schreibtisch beim Lernen. ;-D Da drückt jede noch so bequeme Jeans auf Dauer.

Mein Nachbar unter mir ist aber auch alt (wie ich Schlabbermaul vermute), der geht jeden Sonntag im weißen, frisch gebügelten Hemd mit dem Hund spazieren. Weil Sonntag ist. Der ist 80, das ist er so gwohnt.

Die Nachbarin von gegenüber habe ich auch noch nie in bequemen Sachen gesehen. Die geht auf die 90 zu.

Ich hab von der Grundschule an 'gelernt', nach der Schule/Arbeit wird sich umgezogen in etwas bequemes, das auch dreckig werden kann. Vorallem Jeans waren auf unserem hellen Sofa strengstens verboten. X-\ Nach der Schule nach Hause, die ordentlichen Sachen wenn noch tragbar in den Schrank und ein einfaches Shirt und Leggins an. Hat unsere Mutter genauso nach der Arbeit gemacht.

MGarieCxurie


Ich hab von der Grundschule an 'gelernt', nach der Schule/Arbeit wird sich umgezogen in etwas bequemes, das auch dreckig werden kann. Vorallem Jeans waren auf unserem hellen Sofa strengstens verboten. X-\ Nach der Schule nach Hause, die ordentlichen Sachen wenn noch tragbar in den Schrank und ein einfaches Shirt und Leggins an. Hat unsere Mutter genauso nach der Arbeit gemacht.

War bei mir auch so. ;-D

Und gaanz schlimm war es, wenn ich mich mit Jeans aufs Bett setzen wollte. ;-D

LJiver[poxol


Ich bin unter 30 und trotzdem nie im Schlabberlook. Von meinen Eltern hab ich das übrigens nicht, die tragen zuhause durchaus Jogginghose.

Ich mag halt einfach nicht. Aber ich hab auch keine "Arbeitsklamotten" bzw. meine Arbeitsklamotten kommen ja nur bis in meinen Spind auf der Arbeit und nie bis zur mir nach Hause. Und kann dementsprechend halt auch schon in meinen Alltagssachen auf die Arbeit gehen und muss da spezielles anziehen sondern trage halt die Sachen, die ich auch in meiner Freizeit trage.

Mir geht's gar nicht mal darum, gut gekleidet zu sein. Ich kann nur halt mit Schlabberklamotten nix anfangen bzw. finde meine normalen Sachen so bequem dass ich sie auch auf den Sofa trage. Mich stören Jeans zum Beispiel gar nicht, die hab ich von Morgens bis Abends an.

NOaInni7x7


Zuhause trag ich immer "Schlabberlook". Ist einfach bequemer finde ich und ich wurschtel auch oft in der Wohnung rum da ist es einfach beaser als Jeans.

Wenn ich von der Arbeit komme, zieh ich mich um und am Wochenende erst gar nicht richtig an. ;-D

Wenn Besuch kommt, kommt es natürlich drauf an wer kommt. Einer meiner Freunde/Freundinnen , kein Problem ich bleib so, jemand fremdes oder Leute die ich nicht so gut kenne, zieh ich dann natürlich vernünftige Sachen an. ;-D

Zum Müll rausbringen, in den Garten gehen und so auch im Freizeit Dress, ich kenne meine Nachbarn alle gut, das juckt mich nicht. ;-D

RxockthErone


Alter. ;-D

Was für ein Faden. :|N

Warum schaut niemand mehr auf die Kleidung, sondern nur in die Augen?

Weil eine Frau, die ein Kompliment für ihre toll sitzende Kombi bekommt, sich sofort aufregen würde, daß ihr nur auf "Arsch und Titten gestarrt" würde.

m;ollxi2


Gibt es mittlerweile nur noch "Modemuffel"?

Meine Meinung dazu: NEIN

Es trägt jeder was ihr/ihm gefällt und womit man sich wohlfühlt.

Es gibt viele Stilrichtungen und das finde ich gut. Es macht das Leben bunt.

Auch ich schaue den Menschen in die Augen und"bewerte" sie nicht nach ihrem Kleidungsstil.

Allerdings "Nadelstreifen" beäuge ich etwas skeptisch ;-) und scanne sie. :)z

Meine Menschenkenntnis hat mich selten getäuscht.

Schlabberlook ist nur nach 20.00 Uhr auf dem Sofa erlaubt. ]:D

dJie To~rtxe


das klingt sehr unausgereift im gegensatz zu deinen freunden.

ReocdksthNrone


Ohha. Anzüge.

Ich weiß nicht, wer sich diesen Unsinn ausgedacht hat. Jeder Pups, der meint, wichtig zu sein, hat dieses Kostüm an. Für mich ist das eher ein Ausdruck der Hilflosigkeit.

den Bankberater im Motörhead T-Shirt könnte ich ernster nehmen, als so einen armen Tropf im schlecht sitzenden Second Hand Modell.

F"orhensikxer


Mit Anzügen als Uniform habe ich irgendwie auch so meine Probleme. Die Metabotschaft geht für meinen Geschmack zu sehr in die Richtung, dass man einen Teil der Persönlichkeit aufgibt. Man soll so berechenbar sein wie ein Industrieprodukt - der Freiraum, den man in seiner Kleidung hat, entspricht dem persönlichen Freiraum. Von daher habe ich auch schon länger beschlossen, mich beruflich dort zu bewegen, wo's keinen Anzug braucht. Nichtsdestotrotz finde ich einen gut geschnittenen Anzug schon kleidsam, es muss nur nicht jeden Tag sein, zum feierlichen Anlass reicht es schon.

Was das Thema work-life-balance angeht, fände ich es dementsprechend nervig, wenn ich zu Hause erstmal meine Berusklamotten ablegen müsste, weil sie wirklich nur dafür da sind. Den Charme des Schlabberlook habe ich aber auch noch nie verstanden. Wenn ich krank bin oder sowieso schon weiß, dass ich den ganzen Tag zu Hause bleibe (kommt aber außer im Krankheitsfall nie vor), mach ich es vielleicht. Aber ansonsten finde ich auch eine Jeans hinreichend bequem. Zum Joggen, für Dehnübungen, Yoga oder Meditation kommt die Jogginghose dann situationsbezogen zum Einsatz (Kontrolle über das Leben = (X) check).

LiaceOrtes8


[[http://www.directupload.net/file/u/63506/27e2snz2_jpg.htm]]

ein Beitrag der Badischen Zeitung von Heute

KjulturbscQha@ffexnder


Anzüge/Uniformen

Ich denke, die wenigsten Anzugträger (z.B. Banker) tragen dieses Zeug freiwillig, es ist offen oder verdeckt geforderter Dresscode. Dieser Dresscode dient - wie jede Uniform (warum sonst ist das Militär dadurch gekennzeichnet?) - der Unterdrückung der individuellen Person und Betonung des gemeinsamen, zentralistisch gesteuerten Handelns der Gleichgeschalteten.. Dies ist die eine Seite der Medaille.

Bei Schuluniformen bin ich mir nicht so sicher. Da soll unter anderem Ausgrenzung von Armen, die sich keine überteuerten Marken-Klamotten leisten können, entgegengewirkt werden.

Schlabberlook

Wenn ich krank bin oder sowieso schon weiß, dass ich den ganzen Tag zu Hause bleibe (kommt aber außer im Krankheitsfall nie vor), mach ich es vielleicht. Aber ansonsten finde ich auch eine Jeans hinreichend bequem.

Damit hast Du (entgegen Deiner Absicht) bewiesen, das Schlabberlook bequemer IST. Du gönnst es Dir eben im Normalfalle nicht, das ist ja auch OK.

*:)

F!or=ensikxer


Lacertes8

Bist du sicher, dass du hier keine Urheberrechte verletzt? Nicht, dass es mich persönlich tangieren würde, ich hielt's nur nicht für schlau...

Kulturschaffender

Ich denke, die wenigsten Anzugträger (z.B. Banker) tragen dieses Zeug freiwillig, es ist offen oder verdeckt geforderter Dresscode. Dieser Dresscode dient - wie jede Uniform (warum sonst ist das Militär dadurch gekennzeichnet?) - der Unterdrückung der individuellen Person und Betonung des gemeinsamen, zentralistisch gesteuerten Handelns der Gleichgeschalteten.. Dies ist die eine Seite der Medaille.

Stimmt, aber paradoxerweise muss man sagen, dass (von Banken mal abgesehen, wo die Montur obligatorisch ist) die Anzugträger meist doch den größeren Gestaltungsspielraum haben, da sie in der Hierarchie höher stehen oder mit größerer Wahrscheinlichkeit da noch hinkommen. Davon unbenommen sind natürlich die Herrschaften, die im Anzug ihre Wichtigkeit maßlos überschätzen und doch gegen ihren Willen ihr Dasein lebenslang auf der untersten Hierarchiestufe fristen werden.

Bei Schuluniformen bin ich mir nicht so sicher. Da soll unter anderem Ausgrenzung von Armen, die sich keine überteuerten Marken-Klamotten leisten können, entgegengewirkt werden.

Das fände ich nur dann sinnvoll, wenn sich die Armen buchstäblich gar keine Kleidung leisten könnte - dann müsste eben der Staat einspringen und um eine Stigmatisierung zu vermeiden alle in die Uniform zwingen.

Defacto ist's aber eher so, dass die "Ärmeren" die teuren Klamotten in der Schule tragen, während die gutbürgerlichen Eltern ihr Geld weniger in Statussymbole stecken.

Damit hast Du (entgegen Deiner Absicht) bewiesen, das Schlabberlook bequemer IST. Du gönnst es Dir eben im Normalfalle nicht, das ist ja auch OK.

Wie kommst du darauf, dass ich eine Absicht verfolgt habe?

Mag sein, dass dies alles auf Konditionierung beruht und man gelernt hat, mit unbequemerem Outfit zu leben. Das beträfe dann am anderen Ende des Kleidungsspektrums eben auch Anzug & Krawatte, wobei da die Verdrängungsleistung um einiges größer wäre.

Warum denn überhaupt den unbequemen Schlabberlook? Man könnte ja auch die Heizung auf 5 drehen und im Adamskostüm ... |-o :=o

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen im Café "Chez Gautier" oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sport


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH