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Hunde im Bett?

SKozexy


Unsere "Kleine" (Labrador-Mischling) schläft bei uns im Bett mit. Ihr Reich ist das Fußende, allerdings dehnt sie das Fußende über Nacht, wenn wir schlafen und es nicht mitbekommen sehr großzügig aus und landet irgendwann bei uns auf Brusthöhe. ;-D Wenn sie die ganze Nacht dann doch mal unten am Fußende bleibt, kommt sie morgens zum kurz kuscheln hoch zu uns.

Im Sommer ist es ihr im Bett oft zu warm, dann schläft sie lieber im Flur auf den Fliesen...

NFute9llabr}oxt 77


Und ich WEISS ganz sicher, dass Hunde sehr wohl durchschlafen.

Vielleicht sollten wir Uns netterweise darauf einigen, das Hunde genauso verschieden sind wie Menschen. Der Hund meiner Ex hat nie in einem durch geschlafen, auch nicht als er die Wahl zwischen Wohnzimmer und einem kleinen Kinderzimmer mit eigener Couch hatte.

Kann ja auch jeder so machen wie er will, aber wenn ich mich daran erinnere, wie viele Zecken meine Ex bei ihm im Laufe der Zeit entfernt hat, wird mir heute noch ganz anders, und ich bin froh das er zu der Zeit schon nicht mehr im Bett schlief. Man liest genug über Menschen, die an Zecken erkranken. Und dann sagt man wieder "Hätte ich lieber mal".

SCü=ntje


hikleines

Ich leg da irgendwie die gleichen Maßstäbe auch an mich. Zieh mich um, wenn ich nach hause komme etc. Sonst würde ich ja nicht fragen, wie man damit umgeht

ich habe da keine solchen Maßstäbe, bei uns dürfen Menschen auch ihre Schuhe anlassen, wenn sie von draußen kommen.

Ich wasche auch nicht jedes Mal meine Hände, bevor ich mir einen Keks oder so in den Mund stecke. Ich bin da ganz entspannt.

Von meinen zwei Hunden geht einer mit ins Bett, der andere möchte nicht. Ich empfinde das als sehr angenehm und kuschelig.

h8ikpleimnes


Deswegen schrieb ich das dazu. Da gibt es ja schon bei der persönlichen Handhabung große Unterschiede. Ich frage mich halt, ob "Menschen wie ich", also solche, die eben die Schuhe draußen lassen, Straßenklamotten wechseln, immer Hände waschen etc. (klingt jetzt SCHRECKLICH zwanghaft, aber ich muss es ja aufzählen :) ) auch Hunde halten könnten. Wir haben übrigens schon Jahre Haustiere. Aber halt innenlebende ;-D

CFaram>ala 3


Ich kenne auch einige Personen mit einem Haustier/Hund/Katze, die das so handhaben wie du, hikleines, aber ich kenne auch andere. Es kommt auch auf die Größe des Haustieres an und auf die Rasse. Was richtig oder falsch oder irgendetwas dazwischen ist, wird man erst im Laufe des Lebens wissen oder auch nicht wissen.

Tamme Hanken, der zum Beispiel viele Tiere gehabt hat und auch gerne gehabt hat, hat in seinem eigenen Innenbereich/Hausbereich keine Haustiere gewollt. Man könnte jetzt meinen, das ist ein Widerspruch in sich. Andererseits haben die Tiere bei ihm viel Auslauf und Platz gehabt und es gab auch das warme Plätzchen im Gemeinschaftsraum. Er hat jedem sein Eigenleben gegönnt und es nicht leiden können, wenn Menschen viele Tiere besessen haben, sie aber nicht wirklich für sie haben sorgen können, so dass es den Tieren tatsächlich auch gut geht. Da hat er einige Beispiele genannt, wo z.B. die eigenen Kinder nicht genug zu essen gehabt haben, aber man hat dann Hunde, Pferde ect. gehalten, aber auch die waren schlecht versorgt und ernährt. Hauptsache besitzen. Das ist denkbar schlecht, kommt aber vor.

Es ist nicht immer alles schwarz oder weiß und natürlich kann alles gut funktionieren und auch gut gehen, kann aber auch nicht.

[[http://www.parasitenportal.de/wuermer-beim-menschen/]]

Hier wird auch vom gemeinsamen schlafen im Bett abgeraten. Aber wie gesagt, ich glaube selbst auch nicht, dass sich hier jeder ansteckt. Da gehören wohl noch andere Faktoren dazu. Aber die Zecken, das ist ein Argument, genauso wenn man chemische Parasitenmittel benutzt, was man auch nicht zwingend muss. Bei uns in der Gegend waren auch einmal Giardien im Park festgestellt worden. Es wurde dann davor gewarnt, sowohl die Hundebesitzer, als auch die Eltern mit Kindern, die dann da gespielt haben.

Eine Bekannte von mir hat einen Hund, Katzen und einen Hühnerstall. Geht alles ohne chemische Mittel, aber erfordert auch entsprechenden Aufwand und Achtsamkeit und viel Tierliebe, um sich damit auseinanderzusetzen und den Mehraufwand auch zu akzeptieren.

Scüntxje


hikleines

Ich frage mich halt, ob "Menschen wie ich", also solche, die eben die Schuhe draußen lassen, Straßenklamotten wechseln, immer Hände waschen etc. (klingt jetzt SCHRECKLICH zwanghaft, aber ich muss es ja aufzählen :) ) auch Hunde halten könnten

bestimmt, so welche, die man im Rad spazieren fährt oder in der Handtasche herumträgt :-D

nein im Ernst. Ich stelle mir das ganz schön schwierig vor, wenn man soviel Wert auf Sauberkeit legt. Anders als hier viele schreiben (eben Pfoten abwischen) ist einer meiner Hunde z.B immer ganz dreckig, also nicht nur Pfoten, sondern die Beine rauf, der Rücken und eben der ganze Hund. Und er steckt ja nunmal überall seine Nase rein, könntest du das ertragen? So mal ganz vom Schlafen im Bett abgesehen, was sicher nicht sein muss

h2ikleixnes


Ohje, ich befürchte...in einer kleineren Stadtwohnung nicht. Allerdings würde ich hier sowieso auch keinen Hund halten wollen, eben weil Stadt und kleiner und so. Ist ja sicher auch nicht grundlos, dass die Gehwege so zugedreckt sind...die Leute kaufen sich große Hunde und wissen dann nicht, wie sie deren Auslauf und Bedarf wirklich gewährleisten sollen.

In einem Haus, in dem man dann vielleicht Hunde- und Barfußbereich voneinander trennt, kann ich mir das schon gut vorstellen. Und merkwürdigerweise auf dem Land eh viel besser, als in der Stadt. Wenn Hunde hier bäuchlings auf dem Busboden liegen, das ist für mich irgendwie ekliger als bäuchlings auf dem Waldweg. Wobei, wieder hinzugefügt: Ich würde mich auch selbst eher auf den Waldboden, als auf den Busfußboden setzen.

G<raógrxamán


Also mein Hund ist sicher alles andere als eine Reinlichkeitsprinzessin, aber wenn sie sich frisch in Aas gewälzt hat und nur mit dem Gartenschlauch aber ohne Shampoo gewaschen wurde, lasse ich sie auch nicht ins Bett. Und auch nicht auf's Menschensofa.

Hier ist das so gelöst, dass es Hunde- und Menschenplätze gibt. Es gibt das Hundesofa und das Hundebett und das Menschensofa und da Menschenbett. Man kann sich gerne jederzeit besuchen, aber man muss vorher um Erlaubnis fragen.

Das Hundetier hat die Hoheit über die Hundeplätze und wir Menschen über die Menschenplätze ;-D

Ich finde es aber ehrlich gesagt richtig schön, dass mein Hund nach inzwischen doch 6 Jahren bei mir entschlossen hat, hin und wieder neben mir im Menschenbett zu schlafen x:)

Ruhig durchschlafen tut bei uns nur mein Freund ;-D Ich wache nachts öfter mal auf und gehe meistens auch einmal auf's Klo. Mein Hund schläft meistens zuerst im Flur, dann im Schlafzimmer (Türe ist immer offen) und nachts kriecht sie irgendwann ins Bett. Das kriege ich aber oft nicht und wenn doch nur im Halbschlaf mit. Irgendwann nach ein paar Stunden oder so geht sie dann oft wieder auf's Hundebett. Oder steht kurz auf um sich zu wenden und sich anders rum hinzulegen. Das kriege ich aber oft auch erst mit, wenn ich am nächsten Morgen bemerke, dass mein Hund anders rum im Bett liegt. Mein Freund verschläft das grundsätzlich alles ;-D

Vor Würmern und Zecken graust es mir übrigens auch sehr. Mein Hund hatte, als sie frisch bei mir eingezogen ist, starken Wurmbefall und das war wirklich sehr, sehr ekelhaft. Brauche ich nicht nochmal und ich glaube, mein Hund kann auch darauf verzichten. Deshalb wird sie so alle 3-5 Monate entwurmt.

Gegen Zecken habe ich lange nichts gegeben, bis sie dann mal eine Infektion hatte. Das Hundetier ist recht groß und sehr plüschig, ein Paradies für Zecken. Und auf dem schwarzen Fell sieht man die Biester auch nicht, so dass ein Absammeln nicht gut möglich, das geht nur bei Zecken, die über das weiße Fell der Halskrause krabbeln. Inzwischen bekommt das Hundetier auch eine chemische Keule gegen die Biester, aber wenn der Hund komplett voller Zecken ist, muss ich sie jetzt auch nicht unbedingt im Bett haben.

g$er\ald Zaus xwien


ich glaube es gibt viele leute, für die die grenze zwischen mensch und tier, nicht mehr klar erkennbar ist :-X

B'elaxfonte


Anders als hier viele schreiben (eben Pfoten abwischen) ist einer meiner Hunde z.B immer ganz dreckig, also nicht nur Pfoten, sondern die Beine rauf,

So war das bei zweien unserer vier Hunde bisher. Die mussten dann eben in die Waschküche zum Abduschen oder sie wurde in die Badewanne gestellt. Bei unserer Nina ist das nicht nötig. Sie wälzt sich gerne auf dem Acker. Ich habe Arbeit, das Geschirr zu reinigen, aber das Fell bleibt sauber. Irgendwie selbstreinigend. Das tägliche Abbürsten genügt. Auch ihre Lieblingsliegeplätze nehmen keine "Farbe" an.

Wer nun Bedenken wegen der Hygiene hat, der hat sie dann eben. Mit genügt ein sauberer Hund. Übrigens leiden die Menschen seltener an Atemwegsallergien, die ihre früheste Kindheit auf Bauernhöfen verbracht hatten. Ein bisschen Schmutz scheint nicht verkehrt zu sein.

Pnurplpelikxe


ich glaube es gibt viele leute, für die die grenze zwischen mensch und tier, nicht mehr klar erkennbar ist :-X

;-D ]:D

Nicht nur, wenn es ums "schlafen" geht.... Das musst du dir mal durch den Kopf gehen lassen. Krank manche Menschen!

@ all,

auch unsere Mietzen dürfen, wenn sie denn wollen. Meist kommen sie in wirklich kalten Nächten mit und kuscheln sich dazu.

Aber in der Regel geht's nur für etwa 5 Minuten mit ins Schlafzimmer und wenn sie merken, dass unser Atem-Rythmus regelmäßiger wird und wir demnach am einschlafen sind, verziehen sie sich wieder ins Wohnzimmer bzw. auf ihre ausgewählten Lieblingsplätze zurück.

Funktioniert ganz gut, über Hygiene habe ich diesbezüglich ehrlich gesagt auch noch nicht nachgedacht..... Sie säubern sich regelmäßig selbst, die Füße werden "durchgekaut und gereinigt"..... Meine Katzen sind gesund, sie nehmen es also noch genau mit der Hygiene, darum muss ich mich nicht kümmern. :)_

Sroz)ey


ich glaube es gibt viele leute, für die die grenze zwischen mensch und tier, nicht mehr klar erkennbar ist :-X

Ich könnte jetzt mit der "der Mensch ist auch nur ein Tier"-Schiene kommen, aber ne... ;-D

Ja, ich behandle meine / unsere "Kleine" eher wie ein Familienmitglied, als wie ein Haustier, aber ist das denn irgendwie schlimm? Und wenn ja, wieso? Sie bekommt ja trotzdem ihren hundgerechten Auslauf, ihre hundgerechte Ernährung usw.

Und wenn Kollegen von ihren kleinen Kindern erzählen, sieht man sehr viele Parallelen zwischen kleinen Kindern und Hunden. Ehrlich jetzt, mehr als man denkt. ^^

Heute hat sie übrigens Geburtstag und wird 2 und bekommt später ein Stofftier und ein besonderes Leckerlie. :)z

G=raógra^mán


Ja, ich behandle meine / unsere "Kleine" eher wie ein Familienmitglied, als wie ein Haustier, aber ist das denn irgendwie schlimm? Und wenn ja, wieso? Sie bekommt ja trotzdem ihren hundgerechten Auslauf, ihre hundgerechte Ernährung usw.

Das ist hier auch so. Egal ob Haut oder Fell ob Zwei- oder Vierbeiner, man lebt ja doch in einem Sozialverband zusammen. Wenn man zusammen lebt, ist es für mich wichtig, dass die Bedürfnisse aller so gut wie möglich erfüllt werden. Für meinen Hund gehört dazu Futter mit einem ausreichend hohen Fleischanteil, Spazieren gehen, Schnuppern, hündische Sozialkontakte, Spuren lesen, Rennen, sich Wälzen, gestreichelt werden, Betteln, Alarm schlagen, wenn Gefahr droht etc.

Ich habe, denke ich, mehr Weitblick als das Hundetier. Ich sorge dafür, dass ich Miete für das Dach über dem Kopf gezahlt wird und Hundefutter im Gefrierschrank ist ;-D Dadurch bestimme ich schon mal sehr viel über unser Leben: Wo wir wohnen, was jetzt genau in den Napf kommt, wann und wo wir Urlaub machen und ob wir uns mit anderen Leuten zum Spazieren gehen verabreden. Ich bin, wenn man so will, eh über vieles die Bestimmerin. Da muss ich meiner Meinung nach das Hundetier nicht noch zusätzlich dominieren oder sowas. Ich muss sie nicht auf ihren Platz verweisen und sie klein machen. Das würde sich für mich auch sehr unfein anfühlen.

Wir leben zusammen und ich mag das Hundetier. Und sie mich, glaube ich, auch. Also bemühe ich mich darum, dass es hier allen so gut wie möglich geht. Und jeder hier, ob Mensch oder Tier, soll so leben, dass es ihm gut geht.

Wenn dadurch die Grenzen zwischen den Säugetieren Homo sapiens und Canis lupus familiaris verwischen, bitteschön ;-D Ich glaube eh, dass der Mensch nicht das wäre, was er heute ist, wenn die Evolution nicht mit Hundetieren an seiner Seite stattgefunden hätte ;-D

Skoz7ey


@ Graógramán

:)^

Und dazu noch ein schönes Zitat:

"Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen."

Friedrich II. von Preußen

niiemaxnd00


ich glaube es gibt viele leute, für die die grenze zwischen mensch und tier, nicht mehr klar erkennbar ist :-X

Ja was ist denn der Mensch? Ein Säugetier. Das schrecklichste, das auf diesem Planeten haust. Er meuchelt Artgenossen, er rottet andere Arten aus, er tötet nicht nur für Nahrung, sondern zum Vergnügen. Er vernichtet seinen Lebensraum und den andere Arten.

Und mance können nicht mal Groß/Kleinschreibung :-D

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