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Wichtige Frage zum Muttermal

LHeberf>lecxki


Hallo Kori,

Dein Beitrag ist sehr interessant und echt zum Nachdenken. Es stimmt schon, die meisten empfinden Muttermale als hässlich oder kränklich, die Erfahrung habe ich selbst auch schon gemacht, leider! Selbst bei Untersuchungen und Ärzten früher manchmal, wenn es hieß "der hat auch so viele Muttermale überall!"

Aber, ich sage mir, jeder hat Leberflecken, der/die eine mehr, andere weniger, aber jeder hat sie normal. Es ist halt was völlig Normales; o.k., ab einer bestimmten Menge ist es sicher medizinisch auffällig (das weiß ich von mir), aber ich würde nie jemanden als hässlich empfinden, nur weil er viele Leberflecken hat. Ganz unbefleckte "makellose" Haut fände ich auch unnormal und irgendwie langweilig.

Deshalb würde ich bei einer Umfrage mal fragen, warum Muttermale als hässlich empfunden werden bzw. was daran schlimm ist?!

Ich versuche Euch daher einfach aufzumuntern, euch so zu akzeptieren wie ihr seid und nicht immer der geltenden Meinung irgendeiner Mehrheit nachzueifern, ohne sie mal zu hinterfragen.

Wäre schön, wenn das Euch auch gelingt.

LG Michael

KeoAri


Hallo Leberflecki!

Danke für deinen Beitrag, bringst mich umgekehrt auch sehr zum Nachdenken (besonders mit dem Hinterfragen)!

Was würdest du machen, wenn du dich in punkto Schönheit zwischen 2 Bildern entscheiden müsstest-einem makellosen und keinem makellosen?

Wenn ich jmd frage zum Thema Muttermale, so wird meist geantwortet, ach das stört doch nicht, macht nichts, ist eben so...aber keiner sagt einem das macht dich schöner.

Genauso wenig wie mir jmd sagt, dass ich dadurch hässlich bin-oder traut es sich nur niemand ???

Mich macht das langsam fertig...

Ich denke, sich so zu akzeptieren wie man ist, setzt sehr viel Stärke vorraus. Daher bewundere ich es sehr!

lg

K$or)i


sorry meinte, statt jmd. - keiner sagt, dass ich hässlich bin

Ainna|1981


Bewunder dich auch sehr dafür dass du dich mittlerweile mit deinen Muttermalen arangiert hat. Ich bin leider noch nicht so weit. Früher konnte ich das komischerweise da hat mich das nicht gejuckt. Aber seit neuestem will ich gar kein Top mehr anziehen (man könnte ja meine Muttermale am Rücken und Dekoltee sehen) und beim Baden ist mir auch wohler, wenn ich in einer fremden Stadt bin

Das ist total doof ich weiß aber irgendwie kotzt mich zur Zeit vieles an und mein Selbstvertrauen ist ziemlich auf 0 nicht nur wegen der Muttermale!

Zu deiner Frage noch. Ich sollte auch kontrollieren aber am Rücken ist das immer recht schwer und so guck ich halt dass ich es wenigstens halbjährlich zur Ärztin schaffe. Ich versuche auch nicht so arg auf die Flecken zu achten weil ich mich sonst blos wieder verrückt mache! %-|

Liebe Grüße

LFeberPflecski


Hallo ihr beiden,

@Kori:

Du stellst schon gute Fragen und wenn ich ganz ehrlich bin, dann habe ich heute auch noch viele schwache Momente, v.a. wenn ich mich im Spiegel sehe oder mich bei Ärzten ganz ausziehen muss, nicht nur bei der Hautärztin!

Ich habe dann immer das Gefühl, ich sehe krank aus mit den vielen Leberflecken überall. Zugegeben, ab einer gewissen Zahl sind es halt ZU viele, bei mir ist es halt so! Aber, wass soll ich machen?

Ich kann und will nicht mein ganzes Leben verhüllt rumlaufen und mich vor der Gesellschaft verstecken, nur weil ich viele Muttermale habe und das als "unschön" angesehen wird. Wenn es nicht die Muttermale sind, dann sind es andere Sachen; anderen kann man es sowieo nicht recht machen.

Und da ich sehe, dass ich wirklich bei weitem nicht der einzige mit vielen und auffälligen Leberflecken bin, versuche ich auch offener damit umzugehen und versuche die aufzubauen, die auch sich wegen Leberflecken schämen!

Ich frage mich dann immer: wer sagt denn, dass Leberflecken ein "Makel" sind bzw. hässlich sind? :-/

Ich kenne viele mit ganz vielen Muttermalen und hässlich fand ich deswegen noch niemanden!

Und ganz makellos zu sein, ich weiß nicht, das wäre auch nicht das wahre!

O.K., mir hat auch noch niemand gesagt, dass er meine Leberflecken schön findet (nur, dass sie nicht stören und halt zu mir gehören); dafür habe ich früher auch umso mehr blöde Sprüche und Kommentare gehört wie "Ihh, guck mal, ist der voll mit Leberflecken!" u.ä., z.B. in der Schulzeit (v.a. von den Mädels!).

Genauso wenig wie mir jmd sagt, dass ich dadurch hässlich bin-oder traut es sich nur niemand Mich macht das langsam fertig...

Das ist doch schon was, dass sich keiner negativ äußert! :)^ Das zeigt Dir doch, dass Du Dich erst Recht nicht zu schämen brauchst.

Bei mir war das schon oft so und trotzdem (oder gerade deswegen?) sage ich jetzt zu mir, ich will mich nicht verkriechen und fertig machen lassen; mich hat es früher lange genug total fertig gemacht, v.a. im Sommer, wenn ich kurzärmelig trug, oder beim Umziehen zum Sport in der Schule, oder im Schwimmbad, die ganzen Blicke, Grinsen und Geflüster hinter vorgehaltener Hand oder blöde Fragen und Kommentare.

Zugegeben, ich gehe auch heute noch nicht gerne alleine ins Schwimmbad, sondern meist in Begleitung von Vertrauten (in dem Jahr war ich z.B. ein paar Mal mit meiner Cousine, die auch am ganzen Körper total voll ist mit Muttermalen! Geteiltes Leid ist da halbes Leid); so hilft es mir sehr, auch andere zu kennen, denen es ähnlich geht; wenn man sich gegenseitig aufbaut und Mut macht, geht es leichter.

Ich denke, sich so zu akzeptieren wie man ist, setzt sehr viel Stärke vorraus. Daher bewundere ich es sehr!

Das stimmt absolut. Wie gesagt, auch ich habe heute noch oft schwache Momente und schäme mich, ich arbeite halt daran mich nicht unterkriegen zu lassen, denn sonst würde es mich total fertig machen. Ich hoffe, ich kann euch da alles etwas abgeben!

@Anna1981:

Seit wann ist das denn so, dass Dich Deine Muttermale hetzt stören und früher nicht? Gab es da ein bestimmtes Erlebnis für Dich? ???

Ich möchte Dir auch sagen, dass Du nicht die einzige mit vielen Muttermalen bist! Schau Dir einfach mal anderean und achte bei anderen darauf, wie viele Leberflecken sie haben! Das ist heute was völlig Normales, alle haben sie! (Lass´ Dich da nicht von den makellosen Körpern aus der Werbung blenden! Das ist eine Scheinwelt, auf die viele reinfallen und deren Ideal dann als landläufige Meinung gesehen wird!)

Du solltest Dich daher unbedingt trauen Tops anzuziehen, Deine Muttermale nicht bewusst zu verhüllen und Dich nicht zu schämen, wenn Du darauf angesprochen wirst! Sei offen damit, Du bist nicht die einzige!

Wie war das für Dich dann beim Hautarzt? Hast Du Dich da auch geschämt? ??? (mir ging das früher oft so und auch huete fühle ich mich da nicht so wohl!)

Ich sollte auch kontrollieren aber am Rücken ist das immer recht schwierig und so guck ich halt dass ich es wenigstens halbjährlich zur Ärztin schaffe

Das ist sicher sehr richtig, dass Du regelmäßig zur Untersuchung gehst; trotzdem solltest Du auch selbst Dich kontrollieren und eine Person Deines Vertrauens mit einbeziehen, die z.B. auch Deinen Rücken genauer untersuchen kann. Notfalls kannst Du Dich auch mit einem zweiten Spiegel behelfen und Dich vor einen anderen Spiegel stellen, um zumindest grob die Anzahl und das Aussehen Deiner Leberflecken am Rücken zu untersuchen.

Genau das ist wichtig: auf Muttermale achten, aber sich trotzdem nicht verrückt machen zu lassen! Alles Gute

Liebe Grüße

Michael

ALnnaY198x1


Ich weiß auch nicht. Je älter ich werde, umso schlechter wird mein Selbstvertrauen. Total blöd ich weiß.

Ich weiß dass ich nicht die Einzige mit vielen Muttermalen bin aber bei anderen fällt einen das ja nicht auf. Man denkt nur die eigenen Muttermale sind so auffällig dass jeder draufstarrt.

Vor Ärzten hab ich mich bisher nicht geschämt aber vielleicht kommt das noch! :-/

Ich hab drei größere Muttermale (ziemlich Hell aber trotzdem groß) am Dekoltee und die kotzen mich so an. Aber wegmachen will ich sie mir auch nicht lassen weil ich nicht weiß ob ne Narbe da besser aussieht!

Wie lange hat es bei dir gedauert , bis du dich mit deinen Muttermalen angefreundet hast bzw. abgefunden hast!?

SAcho+ko'ladeneFsserin


Find ich mich schön?

DAS ist doch die Frage. Ob Muttermale, Orangenhaut, schiefe Ohren, gedrungenes Gesicht, Stiernacken, Storchenbeine, Hängebrüste, Spitznase, häßliche Knie, was auch immer es noch alles gibt:

Ich muss lernen, mich selbst zu mögen Und dann gibt es noch die Seele, auch da gibt es schöne und häßliche.

Außer einigen wenigen Dingen, die man sich als Normalsterblicher verändern lassen kann (andere Oberweite, Fettabsaugen, etc.) muß man bis zu seinem Lebensende mit sich klarkommen.

Entweder stellt man sich dem, sucht sich seine positiven Seiten heraus und steht zu seinen (meist interessanten) Makeln oder man wettert sein ganzes Leben gegen sich selbst, was einen nur unglücklicher macht.

Was würdest du machen, wenn du dich in punkto Schönheit zwischen 2 Bildern entscheiden müsstest-einem makellosen und keinem makellosen?

Fiese Frage. Aber: Sie stellt sich nicht. Das ist realitätsfremd. Nicht relevant. Nicht real.

Du müßtest auch die "Schattenseiten" daran sehen. Tägliche Pflege von einer Stunde, 2 Stunden Sport, NUR gesunde Ernährung.... Bist Du auch dazu bereit??

Schwieriges Thema, was ihr da alle angeschnitten habt. Aber da sieht man mal wieder, die Seele ist immer wieder dabei.

Und: Wenn ein Mann sagt, dass er jeeeden Leberfleck an Deinem Körper finden und ihn küssen wird, glaube mir, dann freut man sich, wenn einer nach dem anderen gesucht wird... ;-)

KWoxri


Finde ich mich schön?

Dazu kann ich ganz klar sagen:OHNE die Muttermale fände ICH mich momentan schön(er) und würde mich wohler fühlen...

Findet ihr euch denn schön? Ehrlich, ich kann es fast nicht glauben, dass man sich mit weniger Muttermalen nicht schöner findet?!

Ich denke aber, dass es bei mir u.a. auch ein gesellschaftliches Problem ist, weil Muttermale in Massen nun mal kein Schönheitsideal darstellen. Bzw. mangelndes Selbstbewusstsein.

Woher diese Abneigung nun genau kommt, kann ich auch nicht sagen.

Richtig, man muss lernen sich selbst zu mögen. WIE? Ich kann nicht einfach einen "Schalter" umdrehen- es mir einreden-und mich akzeptieren. Was ist dann?

Wie soll man damit umgehen, wenn man tagtäglich makellose Menschen (nur mal auf die Haut bezogen) auf der Straße sieht - und immer wieder aufs neuer erinnert wird - wie makelhaft man ist.

Mir gehts jedenfalls schlecht dabei...

Ich finde eben schon, das sich die Frage stellt, welches "Bild" man schöner findet!

Man muss doch eine Meinung dazu haben?!

Inwiefern realitätsfremd? Das Bild war hinsichtlich dem "makellos" auch nur auf die Haut bezogen/keine bis wenige Muttermale.

Realitätsfremd finde ich es nicht, es spiegelt eben die Gesellschaft heutzutage wieder-ein gedankliches aussortieren nach schön und hässlich/weniger schön (typisches schwarz-weiß denken).

Ja-schrecklich, aber so ist es nun einmal.

Ich bin beeinflussbar, wahrscheinlich ist das auch das größte Problem, man orientiert sich zu sehr an der Meinung anderer, die mir ehrlichgesagt auch wichtig ist. Ansonsten müsste ich mich in ein "Höhle zurückziehen" um mich wohler zu fühlen.

Sicher gibt es noch die Seele, aber sei mal ehrlich, beim ersten Eindruck ist es schwer die inneren Werte kennenzulernen.

Zumal es ja nicht ausschließt, das man muttermalfrei/mit wenigen Malen nicht auch eine "schöne" Seele haben kann.

@Leberflecki:

Ja, nur weil mir nicht bestätig wird, dass Freunde das als unschön empfinden-bin ich mir trotzdem nicht sicher wie sie es sehen, oder ob sie nur rücksichtsvoll damit umgehen. Weil die Wahheit zu hart ist?!

Ich bin da recht sensibel, ne Freundin har sich z.b mal wegen 2 kleinen Muttermalen (!mehr waren es nicht, sie hat eine wunderschöne Haut!) an ihrem Unterarm beschwert-was soll ich da denken? Dann bin ich ja ein regelrechtes Monster...solche Gedanken schießen einem durch den Kopf.

Bei mir kann es an manchen Tagen sein, dass ich in Tränen ausbreche, weil ne Kassiererin so ne wunderschöne Haut hatte und ich am liebseten tauschen möchte-gestört :-) ich weiss...

Es gibt einfach auch Phasen, an denen ich nicht gern unter Menschen gehe, an heißen Sommertagen z.b.

Daher nehme ich das Thema ernst, weil es zunehmend mein Leben beeinträchtigt.

*:)

SnchokolgadenIesse"rin


Finde ich mich schön?

Daher nehme ich das Thema ernst, weil es zunehmend mein Leben beeinträchtigt.

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich dieses Thema hier auch nicht "leicht" nehme, noch dass ich hier irgendwen nicht verstehe!

Es gibt nur immer zwei Seiten.

Wenn ich mich anschaue, mit meinen vielen, vielen Punkten, und den Narben dazwischen, gehöre ich bestimmt auch nicht in die ideale Schönheitswelt. Das ist (meine) Realität. Nur, ich habe (mir) bewiesen, dass es darauf nicht ankommt. Es gab so viele schöne Menschen, die inhaltlich (Seele) völlig hässlich sind.

Und ich? Ich habe im meinem Bekanntenkreis (vom Körper) schöne wie nicht so schöne Menschen. Und? Sind die glücklich? Ein Mädel davon betitel ich selbst als hübsch. Aber ist sie glücklich deswegen? Nein. Auch sie mäkelt an sich herum. Man ist doch nie zufrieden.

Ehrlich, ich kann es fast nicht glauben, dass man sich mit weniger Muttermalen nicht schöner findet?!

Die Frage stellt sich mir nicht (mehr). Ich kann es nämlich nicht ändern. Deswegen denke ich darüber genauso wenig nach, wie zum Mond zu fliegen.

Klar, dass ist meine Meinung, Kori, und das bedeutet nicht, dass ich Deine Gedanken nicht nachvollziehen kann. Natürlich gibt es Tage, da mag ich mich nicht. Aber da sind es nicht nur die Muttermale, auch dies und das nicht. Und? Dennoch habe ich Männer in meinem Leben gehabt, die mir verfallen waren. Und die waren von körperlich super gebaut bis übergewichtig. Weil es nicht relavant ist. Klar gucke ich auch gerne einen schönen Körper an. Aber das ist eben nicht alles.

Das versuche ich nur mitzuteilen.

Ich frage mich gerade, Kori, wie alt Du bist. Vielleicht habe ich einfach mehr erlebt, dass ich sage, dass körperliche Schönheit nicht alles ist?

Zumal es ja nicht ausschließt, das man muttermalfrei/mit wenigen Malen nicht auch eine "schöne" Seele haben kann.

Das ist korrekt. Aber wer ohne Muttermale ist, ist nicht automatisch glücklich. Man wünscht sich doch immer das, was man nicht hat…

Und ich möchte noch mal betonen, Kori, dass ich Dir nichts Böses will. Deine Antwort hörte sich ein wenig so an.

Richtig, man muss lernen sich selbst zu mögen. WIE?

Arbeite an Dir. Toller Rat, klar, was blubbert Dich das Schokostück gerade voll. Dennoch, meinst Du, Du wärst richtig glücklich, wenn Du keine Muttermale hättest? Dass Dein Leben von da an nur Sonnenschein wäre? Es kämen andere Dinge, die Du nicht mögen würdest.

Ich mag mich auch nicht in leichter Bekleidung, am Strand. Sind es nur die Muttermale, die mich hemmen, im flotten Bikini durch die Gegend zu hüpfen? Ich weiß es nicht. Ich nehme es hin, bedecke mich eh mich Bekleidung (besser für meine Gesundheit) und genieße dennoch die Gesellschaft meiner Mitmenschen.

Schwieriges Thema… Noch mehr Meinungen hier dazu in der Runde?

Kaor\i


@Schokoladenesserin

Meinte es natürlich auch nicht als Angriff, falls es so rübergekommen ist - sorry!

Ich steiger mich da leider auch immer etwas schnell rein...

Danke für deinen Beitrag, finde deine Ansicht auf jeden Fall super, mir fehlt nur etwas das Verständnis, da ich es nicht schaffe diese Gedanken praktisch auszuführen.

Es tut aber gut zu hören, dass man damit klar kommen kann, wenn man die passende Einstellung verinnerlicht!

Bin fast 22 Jahre - angefangen hat es so mit 14/15, dass ich unglücklich mit mir war, mit den Muttermalen. Dachte damals auch, dass es vorüber geht, da man ja gerade in dieser Zeit so gut wie alles an sich kritisiert.

War aber nicht so - und das Schlimme ist dass es kein Ende nimmt, ich versuche mich zu akzeptieren, aber es scheitert von mal zu mal...was für ein Ausweg bleibt also, außer Methoden zu finden, die Muttermale zu entfernen (viell. auch eine Illusion, an die ich mich klammere).

In meinem Freundeskreis, gibt es auch sehr schöne sowie weniger schöne Menschen (!alle haben aber eine beneidenswerte Haut), die auch wenn ich sie als hübsch empfinden an sich rummäkeln.

Aber bei mir ist es zumindest mehr als nur rummäkeln, sondern ich empfinde es als Einschränkung/Beeinträchtigung, teilweise Ekel.

Ich kann mich z.b. auch nicht entspannt im Bikini zeigen, da kann ich mir noch so sehr einreden dass es ja Schlimmeres gibt - es geht einfach nicht.

Du hast sicher Recht, dass man muttermalfrei, nicht komplett glücklich wäre. Da mich sonst an meinem Körper nichts (ernsthaft) stört, außer meiner Haut wäre ich - nehme ich an - schon zufriedener mit mir.

Klar gibt es auch sonstige Probleme in meinem Leben, die sich aber immer lösen lassen.

Vielleicht geht es mir zu gut, sodass ich nach Problemen an meinem Körper suche, die keine sein müssten.

Das Problem liegt vorrangig bei mir, erst dann interessiert mich die Meinung anderer Menschen. Ich laufe z.b. auch ungern in kurzen Sachen rum wenn ich zuhause allein bin...Weil ich mich nicht sehen/daran erinnert werden will.

lg

deerk?ranke


Ich (wie sollte es anders sein?) kann das auch sehr gut nachvollziehen, wie sehr einen Muttermale doch belasten können und wie schwer es ist, diese zu akzeptieren.

Aber ich seh das die ganze Zeit so: Warum sollte ich mich mit etwas abfinden, das man vielleicht auch ändern könnte? Auch wenn man eine große Menge Muttermale nur schwer los wird (und man sicherlich nicht narbenfrei davonkommt), sollte man dennoch alles versuchen, dieses Ziel zu erreichen. Ich mein, wenn man es schafft, mit Muttermalen glücklich zu werden, ist das sicher der einfachere Weg.

Aber ich für meinen Teil weiß, dass ich mit meinen Muttermalen in dieser Menge nicht glücklich werden KANN!

Und deshalb tue ich alles erdenkliche, diese Mistdinger loszuwerden.

Wenn ich irgendwann sagen würde: "So, ich lass meine Muttermale wo sie sind und stör mich nicht mehr dran", dann würd ich mir bloß was vormachen.

Ich könnte mich damit vielleicht abfinden, praktisch kapitulieren, mit allen dazugehörigen Konsequenzen. Aber wirklich glücklich werden mit Muttermalen? Das krieg ich derzeit wirklich nicht hin.

Ganz einfach auch, weil ich mich nicht damit abfinden WILL! Ich seh nicht ein, warum man vor solch dummen Flecken kapitulieren sollte! Es ist nur sicherlich nicht gut, zu Hause zu sitzen und zu jammern, wie sehr man seine Muttermale doch hasst! Endweder damit abfinden oder KÄMPFEN (bis zum Ende!).

Warum lassen sich so viele hier lasern oder experimentieren mit Cremes rum, die in Deutschland nicht zugelassen sind? Also Dinge tun, die manch ein Dermatologe als schieren Wahnsinn bezeichnen würde?

Weil wir unsere Muttermale so sehr hassen, dass wir sogar - krass ausgedrückt - unser LEBEN aufs Spiel setzen, nur um ein etwas besseres Hautbild zu bekommen.

Das zeigt doch nur zu deutlich, wie sehr Muttermale einen belasten können. Wenn man es WIRKLICH (!) schafft, mit seinen Muttermalen glücklich zu werden, dann kann ich nur eins sagen: RESPEKT!

Ich glaub, es ist generell eine gute Einstellung, Dinge, die einen stören, zu verändern und nicht einfach nur hinzunehmen - nicht nur auf Muttermale bezogen.

S:cho]koNladienfesserxin


Hi Kori, schön, dass wir uns beide nicht böse sind. ;-)

Okay, was ich vermutet habe, Du bist Anfang 20. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dich mit den Jahren immer mehr mögen wirst, ist relativ hoch.

Vielleicht geht es mir zu gut, sodass ich nach Problemen an meinem Körper suche, die keine sein müssten.

Da kann sehr gut was dran sein. Es ist nicht immer einfach, mit sich klar zu kommen. Und die Werbung, Fernsehserien, was auch immer, zeigen eben oft nur makellose Menschen. Wie soll man, wenn man sich damit vergleicht, auch so einfach zurechtkommen?!

Ab und zu beobachte ich im Shopping-Center 5 Minuten die Menschen. Und auch, wenn ich einen schlechten Tag habe (Baum doof, Schmetterling doof, Sonne doof), stelle ich danach fest, dass ich mich gut finde. Normale Figur, normales Aussehen, und nicht so assig (entschuldige den Ausdruck) wie viele Menschen, die man sieht.

Das löst nicht Dein Problem, ich weiß.

Arbeite an Dir und Deiner Einstellung, mehr kann ich Dir nicht raten. Es wird nicht *plopp* machen und Du bist auf einmal total entspannt Deinem eigenen Anblick gegenüber. Aber es gibt viel, viel schlimmeres, vergiß das nicht!

Derkranke: Klar, ein paar Leberflecke kann man lasern. Bei jemanden, wo die Dinger jedoch schon aktiv waren, sollte man nicht die braune Farbe abkratzen, dann sieht man nämlich nicht mehr, wann der sich verändert und bösartig wird. Da heißt es dann Schneiden. Und? Es gibt verschwundene bis sichtbare Narben. Ob ein Narbenübersäter Körper schöner ist??

Ich habe mir einen vor vielen Jahren im Gesicht entfernen lassen -> definitiv ein Makel für mich. Ohne finde ich mein Gesicht schöner! Aber das mit meinem ganzen Körper machen? Über (geschätzte) 200-300 Narben?? Nein, Danke.

:-/ Obwohl, das wären viele kleine Liftings, im meinem Alter vielleicht doch keine so schlechte Idee. ;-)

L;eber]flexcki


Hallo,

@Schokoladenesserin:

Hey, Kompliment für Deine Beiträge! :)^ Ich finde es toll, wie gut Du Dich auch selbst mit Deinen vielen Leberflecken arrangiert hast und wie Du sie akzeptierst und den anderen Mut machst! Weiter so! :)^

Und: Wenn ein Mann sagt, dass er jeeeden Leberfleck an Deinem Körper finden und ihn küssen wird, glaube mir, dann freut man sich, wenn einer nach dem anderen gesucht wird...

Irgendwie kenne ich das doch?! Woher nur?! ... ;-) :-D ;-)

Könnte glatt von mir sein: Ich weiß gar nicht, wie viele Muttermale ich schon geküsst habe; wenn ich da an meine Cousine denke, oder an meine erste Freundin früher... :-/

Alles Gute weiterhin für Dich!

@Kori:

Nun, ich weiß, schlau reden kann man viel. Aber glaube mir, ich weiß wie Du Dich fühlst! Ich habe mich früher auch oft geärgert und gefragt, warum bloß ich so viele Leberflecken habe und ständig immer noch mehr bekommen habe; je mehr ich mich geärgert habe, desto mehr habe ich scheinbar bekommen.

Irgendwann habe ich einfach gemerkt, dass ich mich entweder nur noch verstecken bzw. verkriechen oder verhüllen kann oder eben es akzeptieren muss, gezwungener Maßen, um nicht völlig depressiv zu werden; und da habe ich angefangen auf Muttermale bei anderen zu achten und ich habe so viele gesehen, die auch richtig voll übersät sind am ganzen Körper! Da habe ich gemerkt, hey, das ist gar nichts Besonderes und gar nichts Schlimmes, es gehört einfach zu uns Menschen dazu!

Ich weiß, es ist ein langer Weg dorthin! Man muss sich selbst akzeptieren und sein eigenes Ideal finden. Wenn Leberflecken für Dich selbst so eklig sind, wie findest Du dann andere, die auch viele haben? ???

Und eine Frage möchte ich doch gerne noch verstehen: Was ist für Dich dann das hässliche an vielen Muttermalen? Warum ist das für Dich hässlich? ???

Wenn es nicht die landläufige Meinung ist, sondern Deine eigene Ansicht, so dass Du Dich selbst nicht magst, dann würde mich Deine Begründung doch sehr interessieren. :-/

Ich wünsche Dir trotzdem, dass Du vielleicht doch noch einen Weg findest, Dich und Deinen Körper so zu akzeptieren, wie er ist, mit den vielen Muttermalen; auch wenn ich Dich nicht kenne, glaube ich, dass Du sicher sehr hübsch bist, auch mit oder evt. sogar gerade wegen Deiner Muttermale, wer weiß!

Alles Gute auch für Dich!

Liebe Grüße

Michael

SUchokolCade?nesserxin


Leberflecki

|-o Danke für Dein Lob. Ich weiß doch selber wie das ist, hatte schließlich selbst genug schlechte Phasen (begründete wie unbegründete) deswegen.

Das, was auf jeden Fall von uns rüberkommt: Es ist niemand alleine mit seinen bunten Punkten. Und jeder geht damit anders um. Vielleicht regt es den einen oder anderen an, eine andere Sichtweise doch mal genauer zu betrachten.

Ich jedenfalls fühlte mich jetzt nach diesen Beiträgen davon angeregt, meinen Hautarzt um einen Termin zu bitten, da mein letzter bereits über ein halbes Jahr her ist. |-o Schande über mein Haupt!

L^ebeHrflecki


Hallo Schoko, *:)

ich freu mich einfach, dass Du auch so eine positive Haltung hast und auch andere aufmunterst. :)^ Ich bin sicher, das hilft!

Für Deinen Termin drücke ich Dir ganz fest die Daumen! :)^ Hast Recht, da ist es mal wieder Zeit! Alles Gute und schreib mal, wie es war!:)D

LG Michael

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