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Eingewachsener Zehennagel

k1ais/inho


Hallo nochmal,

das mit dem Baden war ein sehr guter Tipp. Ich habe dabei Kernseife genommen. Bereits nach 2 Tagen war der Schmerz weg und die Schwellung verschwunden. Ich badete immer so ca. 1 Stunde darin. Alos ich denke mal, wenn es nicht so schlimm ist, wirkt ein Fußbad Wunder. Ich werde nun bei einer Spezialistin eine Pediküre durchführen lassen, damit dies nicht nochmal passiert.

Danke nochmals für eure Ratschläge.

Werner

ICn~vul^neraxble


hi also ich habe auch einen eingewachsenen zehennagel am linken großen zehe , das problem ist, dass es ganz tief in der wurzel schiefwächst und nicht weiter oben, ich habe es mir bisher immer selber geschnitten------bis zur wurzel.... aber bringt ja alles nichts, denn es wächst wieder nache, nun habe ich es mal mit watte probiert sowie es hier beschrieben wurde :-) und es hilft :-) ein guter freund hat mir das auch mal erzählt,dass man da so mit pappe unterschieben soll, aber das ging bei ihm nur weil der nagel weiter oben falsch wächst, mit watte gehts auch an der wurzel..... wobei das erste unterschieben sehr sehr schmerzhaft war --- aber no pain, no gain ;-D

also ich finde ihr solltet es alle mal mit watte probieren... und so tief wie möglich unterschieben auch wenn es wehtut......wenn man es nur so ein bischen unterschiebt, bringt es nicht viel

M}eeTg&rob


bei längeren Beschweren - O.P.

Tag erstmal,

bin 15 Jahre alt und habe dieses Problem mit eingewachsenen Zehennagel/nägel auch bereits durchgemacht bzw. habe es wieder einmal :-(

Also zu meiner Kranken-Geschichte über eingewachsene Zehennägel:

habe vor 2 Jahren auf den RECHTEN Zehen einen eingewachsenen Zehennagel gehabt ... daraufhin ist eine bekannte Podologin gekommen und hat eben meinen Nagel wieder in Ordnung gebracht... (er war zwar noch eingewachsen, hat aber nicht mehr geblutet oder geitert und ich hatte kein wildes Fleisch mehr)

Ehe ich mich versah passierte dasselbe mit den LINKEN Zehen! Nach mehreren Versuchen bei einer Dermatologin und nach mehreren Versuchen mit Salben, Fußbädern, etc. beschloss ich einen guten Hausarzt aufzusuchen! Er hat meinen Zehen betäupt (tat nicht weh) und hat dann eben nur ein Teil des Nagels weggeschnitten (ABER NICHT ein Teil vom Nagelbett)...

... so wuchs der Nagel WIEDER ein...

... der Hausarzt hat mich dann zu einen Chirurgen geschickt... der hat dann OHNE TERMIN ;-D gleich eine Nagelbettverkleinerung durchgenommen... ich geb zu: es war KEIN Spaziergang aber erträgliche Schmerzen (mit einen Socken in Mund auf den man raufbeißen konnte, war es schon zum Ertragen)... ok dann war das Problem mit den linken Zehen gelöst.

jetzt (Sommer 2007) war ich wiedereinmal so klug und hab mir den Nagel meines rechtens Zehens zu tief geschnitten => wiedermal Nagel eingewachsen =(... im Siommer will ich nicht operieren und versuch eben mit Fußbädern schließlich kann man iohne OP nicht schwimmen gehn ... ich hoffe mein linker Zehen schafft es auch ohne OP ansonsten werde ich im Herbst / Winter mich wieder einer OP unterziehen

Ich wollte euch nur Bescheid sagen, dass ihr keine große Angst vor der OP haben braucht... Schmerzen sind es zwar aber keine Großen

und danke an die, die alles durchglesen haben

mfg Meegrob

beunn6yx3


Angst vor der OP

Hi ! Hab mir hier ein paar Beiträge durchgelesen( sehr hilfreich :-) ) aber ich hab noch ne frage: mir wird auch ein teil des Nagels entfernt weil er sehr weit eingewachsen ist....... ich würd gern wissen,wie sich das während der OP anfühlt...merkt man das ? tut das währenddessen weh? und wenn nich, wann fängt es an richtig weh zu tun? :°(..... vielleicht hat ja noch jemand hilfreiche tips für mich ;-)

lg

wmipZchea


Neuer Tipp

Also, ich kann dir nur von Kernseifebädern abraten, habe es so eineinhalb jahre versucht, doch es hat nichts genützt, war auch die zeit in behandlung doch jetzt vor kurzem war hatte ich die schnauze voll und hab mir ne' Überweisung geben lassen! So bin ich noch am gleichen Tag zum Chirurg und habe mir den Nagel vollkomen entfernen lassen, diese Metode ist zwar sehr schmerzhaft aber sie ist die absolut beste!!! Ich bereue nur eins, dass ich nicht eher zum Chirurg gegangen bin!!! Also wenn du die Schnauze voll hast, geh' zum Chirurg!!!

Lg P@UL

tsejaQ5'53


Also, wenn ich das so lese, bin ich heilfroh, dass ich hier erst NACH meiner op hereingekommen bin.

Also ich hatte dieselben Probleme wie ihr und genauso schiss vor einer op, meine frau und meine mutter haben mich jedoch überredet, das endlich machen zu lassen. Vor genau 2 wochen bin ich dann zu einem chirurgen, der mich nach emmert operierte, also inklusive entfernung des nagelbettes (und der wurzel). Es gibt auch die op, nur den nagel entfernen zu lassen, wobei der dann immer wieder kommt, ich hab mich jedoch zu der radikaleren methode entschlossen (20 jahre schmerzen sind schliesslich genug).

Die op selbst war überhaupt nicht schlimm, 2 spritzen an der zehwurzel (taten nicht weh) und ich spürte überhaupt nichts mehr. das stück, das er mir herausoperierte, ließ ich mir in alkohol legen und nahm es mit. Die schmerzen danach waren ebenfalls erträglich, gesamt brauchte ich nur 6 schmerztabletten. Wenn ich hingegen hier die horrorgeschichten über die op lese, dann hab ich entweder großes glück gehabt oder großes pech.

Jetzt 2 wochen danach bin ich völlig schmerzfrei, die narbe ist kaum mehr zu sehen und ich bin sehr glücklich.

Am 12. p.o. Tag hab ich den zeh photographiert, wer will, dem kann ich das foto schicken. Schaut wirklich sehr gut aus.

also keine angst vor der op, aber seht euch gründlich nach einem guten chirurgen um.

k{amsi


eingewachsene zehenägel

wie auf seite 3 sieht es so ca bei mir aus

[[http://www.g-eckle.de/Praxis_fuer_Podologie/Dienstleistungen_Podologie/Schneiden_der_Naegel/HypergrannN.jpg]]

ich hatte ingesamt jetzt schon 6 chirugische eingriffe immer und es ist immer wieder gekommen dann hatte ich vertrauen verloren und hatte selbst behandelt fussbad, verband, puder drauf. meine mutter hat wieder mich zum arzt getrieben die haben 2 wochen unregelmässig mit nen antiseptium raufgemacht - ausser das der zeh aufweichte und der nagel nen sprung bekam nichts passiert. der arzt meint bringt nichts müssen wieder aufschneiden da ich inzwischen neben nen nervösen zittern der grossen zehen bei anspannung nach der 2ten op und sodbrenne mit übergeben nach so nen nachrichten habe ist halt blöd mit den chirugen da ich schon ne phobie vor habe.

die linke seite ist fast verheilt jedenfalls die rechte seite des linken zehs aber die rechte seite die linke seite des zeh kommt halt immer in bewegung wenn ich laufe und 4 bis 6 wochen wie hier steht kann ich ja nicht so fuss hochhalten.

ich hatte von meiner apotekerin tyrosur empholen bekommen - gibts inzwischen was besseres was ohne jod ist ist ? (jod allergie) füsse habe ich immer mit kamillosan gebadet und dann halt puder drauf und verband.

gMotop


Mein positiver Bericht einer Emmert-Plastik

So, nachdem ich vor meiner OP so viele Horrorgeschichten (u.a. auch hier) gelesen hab, will ich meine Erfahrungen schildern und Mut machen!

Alles begann kurz nach der Geburt meines Kindes, der Nagel am grossen Zeh wuchs an einer Seite ein, schwoll schnell an, entzündete sich und es bildete sich wildes Fleisch. Als es nach 2 Tagen zu pochen anfing, bin ich (es war ein Feiertag) ins Krankenhaus zum ärztl. Notdienst. Iodsalbe drauf, dicker Verband und Aussicht auf (wörtl. Zitat) "Wenn in 1 Woche nicht besser, dann schnipp schnapp". Klasse.

Es wurde nicht sonderlich besser, aber das pochen hörte auf. Mit einem kleinen Säugling hatte ich auch andere Dinge im Kopf und die Hoffnung, dass sich das noch von selbst erledigte.

So bin ich erst Monate später zu meinem Hausarzt, der allerdings wohl nicht so recht Erfahrung damit hatte und wieder nur meinte "da kommen Sie früher oder später um eine Op wohl nicht drumrum". Inzwischen hatte ich aber genug darüber gelesen, als mir vorstellen zu können, dass das mit einem kleinen Säugling eben nicht geht, und hab das ganze auf später verschoben. Der Arzt verätzte mit einem Silbernitratstift ausserdem das wilde Fleisch, und wieder Iodsalbe drauf und dicker Verband. Nachdem ich das dann erfolglos einiege Male mitgemacht hatte, gab mir die Arzthelferin den Tipp, mal zu einem Podologen zu gehen. Das tat ich (allerdings auch erst wieder nach einigen Wochen), und bekam eine Nagelkorrekturspange (musste ich selbst bezahlen, aber gut, besser als OP dachte ich).

Diese musste mehrmals gesetzt werden, da inzwischen so viel wildes Fleisch da war (inzwischen auch beiden Seiten des Nagels) dass der Podologe nur auf Verdacht arbeiten konnte. Mit Spange wurde es viel besser, eine Seite heilte sogar ab. Das Einsetzen der Spange habe ich gar nicht gemerkt, weit entfernt von schmerzhaft.

Da die Seite des Nagels, die als erstes eingewachsen ist, zwischendurch wieder schlimmer wurde (trotz Spange), hat mir mein Podologe einen Orthopäden empfohlen, der die Emmert Plastik sehr gut macht.

Bei dem hab ich mir dann letztendlich (fast 1 Jahr nach Beginn der Beschwerden) den Termin zur OP geholt.

Die OP selbst verlief völlig problemlos; er hat mir vor der eigentlichen Betäubungsspritze eine kleine Betäubung gegeben, damit ich diese wohl sonst etwas unangenehme Spritze nicht so merke. Habe auch dann wirklich gar nichts davon gemerkt und war sehr erleichtert. Die Betäubung hat sofort gewirkt, und nach 10-15 Minuten war die OP vorbei. Der Nagel war auf dieser Seite um 90° gedreht gewachsen (also ein Knick im Nagel nach innen), so dass da mit einer Spange nichts zu machen war, da sie einfach keine Halt finden konnte.

Als die Betäubung nachließ, hatte ich keine Schmerzen und konnte laufen (die ersten 24 Stunden habe ich das getan, ohne den Zeh dabei zu belasten, danach ganz normal). Nach 3 Tagen kam der Verband das erste Mal ab, und der Zeh sah da schon sooo gut aus wie schon lange nicht mehr. Nach 1 Woche habe ich wieder normale Schuhe getragen, und nun sind 5 Wochen rum und es ist alles gut, der Zeh sieht (fast) aus wie vorher (man sieht die Narbe nur noch minimal) und ich habe keinerlei Beschwerden.

Mein Fazit: Sollte so etwas wieder passieren, werde ich sofort (!) zum Podologen gehen ( was ich nun ohnehin regelmäßig mache), wenn es dort mit Spange nicht besser werden sollte, habe ich keine Angst vor einer weiteren OP! Also traut Euch ruhig!

liebe Grüße und gute Füße :-)

Gotop

KCevyxn


nochmal ich =)

was soll ich machen, wachsen lassen und gerade abschneiden ?! oder nochmal opperieren lassen ?! die schmerzen die ich bei einer op habe muss ich dann durchstehen.. dafür hab ich danach keine mehr ... aber geht das nicht irgendwie anders ?! *angst hab* *grins*

bitte schriebt mir !!!

liebe grüße kevyn

jxens,ikev3in


Eingewachsener Fußzeh Hilfe hab angst vor op

Hallo,

Meien beiden Fußnägel die großen sind immer eingewachsen und mein chirug hat mir immer en stück vom nagel weg geschniten das wenn des nicht mehr entzüdit ist das er die nagelbettverkleinerung machen kann aber ich habs immer verschwizt aus angst tut diese op arg weh danach und wir ist die beteubung oder wird da nur der große fußzeh beteubt?

Ich bitte um Antworten wäre voll nett=)

Dankeschön im vorraus schon mal :-)

UvniqKBabxe


Was man dagegen tun dann?

Am besten zur Fußpflege gehen, die machen das professionell...

Um es zu vermeiden:

Die Ecken des Zehnagels NICHT schneiden sondern rundpfeilen ;-)

A:nn3alenTa-


Ärztesuche

Hallo!

Bin auf das Forum aufmerksam geworden, weil ich inzwischen verzweifelt nach einer Adresse von einem Arzt suche, der zuverlässig eingewachsene Zehennägel operieren kann.

Habe inzwischen drei Operationen bei verschiedenen Ärzten hinter mir, die leider alle drei nur mäßigen Erfolg zeigten, d.h. der Nagel ist immer wieder nachgewachsen (also haben sie die Wurzeln nicht richtig erwischt) und es hat sich erneut entzündet.

Ich suche daher einen Arzt im Raum Augsburg, München, Ulm, Stuttgart oder Regensburg. Hat sich jemand bei einem Arzt in diesen Gegenden operieren lassen und wie zufriedenstellend ist das Ergebnis?

Wäre sehr dankbar, wenn ich einen Tipp bekommen könnte.

Schönes Wochenende, Annalena

LXoa9naN_


Hallo,

ich habe es es bereits in einem anderen Beitrag geschrieben:

Es gibt Alternativen ! ! !

Auch wenn das jetzt wie Schleichwerbung aussieht:

EInfach mal lesen und ggf danach Fragen stellen:

[[http://www.podologie-lauer.de/pola/index.php?cpi=4.3]]

pmhysalOixs


hallo annalena,

würde eine operation nur dann in erwägung ziehen, wenn

andere, adäquate alternativen gescheitert sind.

bist du schon mal bei einem PODOLOGEN in behandlung gewesen? es gibt durchaus verschiedene möglichkeiten einen eingewachsenen nagel zu behandeln - nicht nur mit einer nagelkorrekturspange.

(übrigens gibt es auch verschiedene modelle von nagelkorrekturspangen...z.b. einfache aus kunststoff usw)

wenn du detaillierte informationen wünschst, kannst du gerne eine pn schreiben.

lg *:)

Pxrouhdlcastxle


etwas längerer Bericht..

Ich bin einer der "vielen", der Probleme mit seinen Zehen hat. Bzw. bin ich der Leidtragende beim Kampf Nagel gegen Nagelbett. Das Problem ist, dass meine Fussnägel sehr dünn und dadurch scharfkantig sind. Sind die mal zu lang, schneidet gerne ein kleiner Zeh in den nächst größeren. Aber nun gut.. fangen wir mal von vorne an.

Im Jahre 2002 begann der "kleine" Proudcastle nach seinem Abitur enge Schuhe für den Alltag im Büro zu tragen. Eingewachsene Nägel waren bis dahin nur eine Vermutung, wenn es mal etwas rot am Rand vom Zeh wurde. Ein bisschen Schneiden und gut war es. Dann wurde mal ein stecknadelgroßes Stück "wildes Fleisch" sichtbar. Daran kann ich mich noch gut erinnern. :-( Uninformiert wie ich war, konnte ich mir auch nicht weiterhelfen. Habe zwar selbst rumgedokert, aber letztendlich bin ich zum Chirurgen und das lief dann wie folgt ab:

1. Eintreffen beim Chirurgen

2. "Ja hier Herr Doktor. Das muss weg!" "Keine Thema. Das krieg ich hin."

3. 2 Spritzen am Ansatz des großen Zehs. Links und Rechts ein kleiner Stich und etwas Druck.

4. Mit einer Schere wurde ein kleiner Keil an der entsprechende Seite entfernt.

5. Mit einem (plump gesagt) klitze kleinen scharfen Löffel wurde das wilde Fleisch abgeschabt.

6. Verband um den Zeh. Tennisballgröße!

Danach gings ab nach Hause. Schmerzmittel brauchte ich nicht. Es hat etwas gepocht, aber Schmerzen konnte man das nicht wirklich nennen.

Am Tag darauf bin ich zum Verbandswechsel (Der Verbandswechsel war sehr behutsam, schmerzfreier geht es nicht. Und von Verbandswechsel am Zeh, kann ich ein Lied singen! Der aufmerksame Leser kann sich schon denken, dass da noch ein paar OPs kommen. Ich werf mal die Zahl 8 in den Raum.). Der Verbandswechsel war recht einfach. Der Verband wurde soweit abgerollt, wie es schmerzfrei ging und danach kam der Fuss samt Restverband in ein Fussbad bis alles quasi von selbst abfiel. Danach folgten noch 2 Verbandswechsel und ich war durch.

Naja wie konnte es anders sein. Ein bis zwei Monate später fing der andere Zeh an. Wieder ein wenig rumgedokert, aber dann doch recht zügig zum Chirurgen meines "Vertrauens". Naja Prozedere 1-3 ganz easy überstanden. Nach den Spritzen kommt er wieder rein, sprüht etwas Kodan (Desinfektionspray) auf den Zeh und ich schon so "Ey! Das merk ich noch! Von Betäubung kann da nicht die Rede sein." Durch den folgenden Satz veränderte sich mein Verhältnis zu Schmerz erheblich.. er sagte "Na.. schauen wir doch mal." und schob mir die Schere unter den Zehnagel. Das Strickmuster meines Pullovers hatte ich noch Tage danach als Bluterguss an meinen Armen, da ich diese hinter dem Kopf verschränkt hatte und vor Schmerzen so fest gedrückt habe, wie ich nur konnte. Sätze wie "Gleich haben sie es geschafft." "Das ist entzündet, das kann man nicht richtig betäuben." Waren mir mittlerweile egal.. der Schmerz war unvorstellbar! Nachdem es geschafft gings weiter wie in OP1.

Anm.: Das ist sicherlich ein Einzelfall von Arzt. Spätere Ärzte meinten nur, dass sowas unverständlich ist und eine entzündete Stelle halt länger braucht bis sie betäubt ist oder man halt nachspritzen muss. Sowas habe ich in den folgenden 8 OPs nicht wieder erlebt!

Heilfroh, dass ich alles überstanden habe und meine Zehen wieder in alter Form waren, lebte ich mein Leben... bis es ein paar Monate später wieder losging. Voller Vertrauen in die Chirugie... ging ich da mal nicht hin. Hausmittel über Hausmittel.. alles vergebens. Mittlerweile sind 6 Jahre und 8 weitere OPs vergangen. Ich kam immer wieder zu dem Punkt, wo ich dachte.. entweder hack ich die Eumel jetzt ab oder ich geh zum Arzt. Naja die großen Zehen sind recht wichtig für unser Gleichgewicht also ging ich mal wieder zum Chirurgen (natürlich nicht zum Schlachter von oben). Die Chirurgen waren alle (war bei 4 verschiedenen) sehr nett und habe mich gut beraten.. bzw. ich fühlte mich gut beraten. Wenn man zur Metzgerei geht und fragt "Was ist das beste Lebensmittel?", sagt der ja auch nicht "Ahh.. gehen sie 2 Straßen weiter, da gibt es einen erstklassigen Gemüsehandel." ;-) Man kriegt immer das gleiche zu hören "Salben können Sie da vergessen." - "Das ist eine mechanische Verletzung, solange der Nagel da drin ist, kann das nicht heilen." - "Der Nagel wächst dann ja nicht mehr an der Stelle, wo er momentan einwächst.".

Leider muss ich sagen, dass man oft durch Halbwahrheiten zu einer solchen Operationen überredet wird bzw. glaubt man dem Engel in Weiß ja alles. Jede OP hat auch umgehend zu einer Verbesserung geführt. Ich fühlte mich wie ein neuer Mensch... bis es dann wieder anfing. Deshalb reagiere ich heute etwas allergisch auf die Beiträge hier, wo Personen von ihrer einmaligen OP berichten oder 1 Woche danach schreiben, dass alles super ist und sie bereuren, dass sie es nicht viel eher gemacht haben. Das kann ja sein, dass es mit einer OP getan ist, aber leider ist das bei weitem nicht immer so. Ich verstehe auch nicht wie Personen eine OP verteidigen, die sie schon zum dritten, vierten oder fünften mal hinter sich haben?? Ich bin da nicht anders. Meine Freundin sagte immer "Geh doch zur medizinischen Fusspflege." Aber geprägt durch die Sprüche der Ärzte war ich davon überzeugt, dass nur blanker Stahl hilft.

Ja und heute sitze ich hier im Büro. Meine engen Schuhe habe ich aus und unter den Socken befinden sich zwei entzündete eingewachsene Fussnägel, die ich mit Watte aus der "Wunde" hebe. Nächster Schritt wird der Weg zum Podologen sein, da mir von 4 verschiedenen Chirurgen nun 9 mal bewiesen wurde, dass OPs + ingesamt ein halbes Jahr Krankschreibung nichts bringt.

Wer noch lustige Geschichten über 2 stündige OPs und abfliegende Kanülen hören will, kann sich ja melden. :-)

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