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Muttermale lasern, wie fange ich an?

d+elrk9ranxke hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich wollte genauer in Erfahrung bringen, was beim Lasern von einer größeren Menge von Muttermalen für Kosten auf mich zukämen.

Das können mir ja schließlich nur Hautärzte oder eben Chirurgen sagen. Doch wie mache ich das?

Kann man sich da einfach für ein UNVERBINDLICHES Beratungsgespräch anmelden? Kostet das was? Kann ich da vielleicht mit Überweisung hin, auch wenn die Kasse eh nichts zahlt?

Und: Müssten die Ärzte mir dann nicht auch innerhalb der Beratung die zu erwartenden Kosten für die Behandlung(en) nennen können?

War letztens bei nem Chirurgen - oder sowas ähnlichem - welcher auf seiner Website mit einer kostenlosen Beratung warb. Als ich da war, wollte er mir aber keine genaueren Preisangaben machen. Er hat sich nichtmal die Flecken angeschaut. Meinte nur, dass er so ziemlich alles an Flecken lasern kann, wenn sie harmlos sind. Über den Laser und die Narbenbildung konnte er mir auch viel erzählen, aber angeblich könne man vorher keinen Preis nennen.

Aber das kanns doch wohl nicht sein, oder?! Ich muss doch vorher (einigermaßen genau) wissen können, was da für Kosten entstehen - und ggf. dann noch die Möglichkeit haben, das ganze sein zu lassen oder woanders hinzugehen?!

Antworten
R-io.bGraxnde


erforderliche Behandlungsanzahl

• Altersflecken (an Gesicht oder Händen): 1, selten 2

• pigmentierte Alterswarzen: 1 bis 3

• Schwangerschaftsflecken (Chloasma, Melasma): Probebehandlung erforderlich

• Dunkle Narben oder Flecken: 2 bis 5

• Sommersprossen: 1, selten 2

• Pigmentmale (z.B. Naevus Becker): 1 bis 5

Preise

• abhängig von erforderlicher Laserart und Behandlungsfläche

• meist zwischen 85 und 190 Euro je Behandlungssitzung

[[http://www.laser-beauty.de/laser_entfernung/stichwortsuche/pigmente/pigmente.html]]

Bei angenommen 25 Muttermalen mit Durchschnittleichen 3 Behandlungen pro Mal und 85,- € sind es bereits 6375,- €.

Wie teuer ist eigentlich ein derartiger Laser?

TZommyx04


Also erstmal denke ich, ein guter und seriöser Hautarzt muss dich vor der Behandlung über die Kosten informieren können. Habe auch schon gehört, dass sich bei einer Behandlung der Preis ganz einfach nach der Anzahl der Flecken richtet.

Ich selbst denke auch darüber nach, einige Muttermale weglasern zu lassen.

Wäre ja schön, wenn sich hier mal jemand zu Wort meldet, der damit schon Erfahrung hat, ich hätte nämlich auch einige Fragen dazu:

Nimmt denn die Stelle, an der ein Pigmentfleck weggelasert wurde, nach einiger Zeit die normale Hautfarbe an, oder hat man statt einem dunklen dann einfach einen hellen Fleck?

Kommt es bei Muttermalen/Leberflecken vor, dass sich die weggelaserten nach einiger Zeit wieder neu bilden?

Gibt es sonst irgendwelche Sachen zu bedenken, Narben, oder sonstige schlechte Erfahrungen?

Freu mich über jede Antwort!

dPerkracnke


Also, der Chirurg der mir keine Preise nennen wollte, meinte, dass (zumindest bei ihm) Nachbehandlungen kostenlos seien, wenn sie denn nötig sind.

Soweit ich weiß ist es auch so, dass man Mengenrabatt bekommt, wenn es viele Flecken sind. Aber wie der genau aussehen soll...?!

Hm...hab beim googlen jetzt eine Preisliste gefunden:

[[http://www.praxis-baethge.de/Leistungen/Preisliste__Plakat__Mappe_EUR/preisliste__plakat__mappe_EUR.htm]]

Da steht:

[...]

1. Lasermedizinische Entfernung störender oder unschöner Muttermale

[...]

-am Körper:

1 Erscheinung: 30,00 €

2 Erscheinungen: 50,00 €

3 Erscheinungen: 70,00 €

4 Erscheinungen: 80,00 €

5 Erscheinungen: 90,00 €

jede weitere Erscheinung: 5,00 €

[...]

Also, das klingt doch gar nicht mal so übel. Denke aber, die Zählung würde bei jeder Behandlungssitzung wieder bei 1 anfangen. Dann müsste man sehen, wie viele pro Sitzung gelasert werden können...

Naja, was nützt es mir? Die Praxis ist in Rheda-Wiedenbrück und ich nicht. Dennoch: DAS verstehe ich unter einer genauen Preisangabe. Sowas in etwa würde ich mir auch von einem Chirurgen/Hautarzt in meiner Stadt wünschen...

@Tommy04

Ich habe zwar noch keine Erfahrung mit dem Lasern gemacht, aber man sagte mir, dass je heller die Haut ist, desto besser würden die Ergebnisse. Bei sehr heller Haut sollen so langfristig praktisch keine sichtbaren Verfärbungen bleiben. Bei dunkler Haut wohl schon eher (zum Glück habe ich eine sehr helle Haut).

dBerkr,ankxe


So eine SCH*****!

Na, toll! Das ganze wird wohl weitaus komplizierter als es eh schon ist:

Letzte Woche war ich ein paar Chirurgen in meiner Umbebung durchgegangen. Erstmal ist es sehr schwer, einen Chirurgen zu finden, der überhaupt einen Laser besitzt (von den dreien, die ich gefragt hatte, hatte keiner sowas da). Man konnte mir auch nicht sagen, wie ich das herausfinden könne OHNE in jeder Praxis einzeln nachzufragen. Zwei der drei Chirurgen sagten mir außerdem, dass ich mit der Entfernung von Muttermalen sowieso besser bei einem Hautarzt aufgehoben wäre. Eine Sprechstundenhilfe war sogar so nett und hat mir die Adresse eines angeblich guten Hautarztes gegeben.

Achja, ganz wichtig: Vorher war ich bei meinem Hausarzt und fragte, ob ich da wirklich ohne Überweisung hin kann. Laut diesem bräuchte ich gewiss keine Überweisung, da ich das ja eh allein zahlen muss. Außerdem meinte er, er gehe davon aus, dass die Beratung kostenlos sei und man mir innerhalb dieser auch einen Endpreis nennen können müsste - zumindest ungefähr.

Also schön, hatte mir nen Termin bei besagtem Hautarzt gemacht - heute früh war es endlich soweit. Sollte ich letztendlich wirklich herausfinden, was es mich kosten würde, mir hundert oder noch mehr Muttermale lasern (oder sonst irgendwas, ist mir im Grunde egal, solange die Flecken weg sind) zu lassen?

- Weit gefehlt! Ich bräuchte SEHR WOHL eine Überweisung, auch wenn die Kasse das Entfernen nicht zahlt. Alternative wäre gewesen, dass ich einfach die berühmt-berüchtigten 10€ zahle - doch STOPP! - das geht nicht, da ich ja im "wunderbaren" Barmer-Hausarztprogramm bin (=ohne Überweisung vom Hausarzt DARF ich NICHT behandelt/untersucht werden!).

Damit war der Termin, auf den ich gut eine Woche gewartet hatte, erstmal wieder futsch.

War dann eben bei meinem Hausarzt und habe ihm gesagt, dass ich DOCH eine Überweisung haben muss. Das konnte er zwar nicht nachvollziehen, dennoch habe ich eine bekommen.

Nun kann ich am Monatag zu meinem neuen Termin, aber wirklich glücklich bin ich mit der Situation nicht, denn:

Ich habe nun EINE Überweisung, mit der ich zu EINEM Hautarzt kann. Aber wenn dieser nun horrende Preise dafür verlangt oder mir die Flecken aus sonst irgendeinem Grund nicht entfernen will, dann wars das mit dem Entfernen der Flecken für mich! Weitere Überweisungen bekomme ich ausdrücklich NICHT von meinem Hausarzt.

Ohne weitere Überweisungen kann ich keine anderen Hautärzte (oder noch ein paar Chirurgen) nach ihren Preisen fragen, die ja nicht einheitlich sind. Mann will mir partout keine Preise nennen ohne sich vorher die Flecken anzuschauen (kann ich auch nachvollzuiehen) - aber ohne Überweisung guckt sich offensichtlich niemand diese Flecken an!!!

DAS habe ich auch meinem Hausarzt gesagt - schien ihm aber so ziemlich egal zu sein!

Ich mein, muss ich mir die dann jetzt wirklich selbst rausschneiden, wenns nicht anders geht?

Vielleicht sollte ich auch dafür sorgen, dass ein medizinischer Grund zum Entfernen vorliegt - ätzende Flüssigkeiten auf die Flecken geben oder TIEF einritzen usw. - aber das käme schon fast einem Suizidversuch gleich - das kann doch nicht der richtige Weg sein?!

Könnte mich nochmal dirket an die Barmer wenden - auch wenn ich mit denen schon schlechte Erfahrungen gemacht habe...

Was läuft denn hier schief? Ist es wirklich so schwierig, sich Leberflecken entfernen zu lassen? Hattet ihr auch vorher solche Probleme, oder passiert nur mir sowas?!

(Sorry dass der Text so lang geworden ist.)

v0erzrweifeflt17Dheul


tja es ist nicht einfach die Dinger loszuwerden, ich hab auch schon solche ERfahrungen gemacht.

WEnn dir dein Hausarzt keine Überweisungen mehr schreiben, was er denke ich sogar muss ?! dann gehst du am besten zu einem anderen!

und ICH hab mir auch schon Muttermale lasern lassen und kann dir nur sagen ICH würds nicht unbedingt wieder machen. Hab jetzt zum glück einen sehr kompetenten Hautarzt gefunden und als ich ihn aufs muttermal lasern angesprochen hab, lachte er und hat gemeint ne du sowas machen wir hier nicht!

Diese Erfahrung kann ich mittlerweile nur teilen. Muttermale zu lasern ist in fast allen Fällen unfug! Gute Hausärzte machen soetwas nicht!

Hab mir dann das gelasterte Muttermal von ihm entfernen lassen und es war überhaupt nicht schlimm. Die Narbe wird auch total toll soweit ich des sehen kann (8Wochen)..

Für mich is rausschneiden MOMENTAN die einzige Methode jedenfalls ein paar von meinen >200 wegzubekommen :-/

d.erkQranxke


-.-

Hm, meine "Stamm-"Hautärztin lasert auch grundsätzlich keine Muttermale. Herausschneiden will sie mir aber auch keine, weils zu viele sind und unzählige Narben gäbe. Wenn ich meine Flecken dennoch loswerden wolle, müsse ich mir einen anderen Arzt suchen, hat sie gesagt. Und genau das mache ich gerade.

Vielleicht würde ich es hinterher anders sehen, aber mir wären im Moment auch Narben lieber als die Leberflecken.

Besonders wo ich denke, dass nicht jeder herausgeschnittene Fleck eine dauerhaufte Narbe hinterlässt. Wenn professionell geschnitten wird und man entsprechende Cremes gg. Narbenbildung verwendet...

Wie gesagt, WIE die Flecken entfernt werden, ist mir ziemlich egal, dachte mir halt nur, dass lasern bei größeren Mengen vielleicht einfacher/billiger wäre.

Bin nur halt kein Freund halber Sachen: Habe irgendwie keine Lust, mir nur erstmal so 5 Stück entfernen zu lassen - wenn ich keinen Weg finde, in relativ kurzer Zeit mindestens 100 Stück loszuwerden, will ich gar nicht erst anfangen...

v-erWzweFife{lt1h7hexul


Vielleicht würde ich es hinterher anders sehen, aber mir wären im Moment auch Narben lieber als die Leberflecken.

Besonders wo ich denke, dass nicht jeder herausgeschnittene Fleck eine dauerhaufte Narbe hinterlässt. Wenn professionell geschnitten wird und man entsprechende Cremes gg. Narbenbildung verwendet...

seh ich genauso! allerdings bei 100 stück mit dem schneiden anfangen ist schon sehr mühsam! man kann viell. 5 Stück bei einmal machen mehr nicht! das heißt 20 Hautarztsitzungen. FAST unvorstellbar!

wieso willstn soviele wegmachen lassen? mich stören 5 stück sehr, 20 stück wären toll wenn sie weg wären, und die restlichen 150 kleinen stören mich gar ned.

will diesen winter auf jeden fall noch 5 schneiden lassen!

kennst du ne gute narbensalbe/pflaster ?

gruß

d%er9kTranxke


Nee, mit Narbenpflastern/-salben kenn ich mich (noch) nicht so perfekt aus, weil ich bisher keine gebraucht habe.

Es sind nunmal so viele große Flecken bei mir. Würde ich mir nur 5 Stück entfernen lassen, brächte mir das optisch rein gar nichts und ich würde mich immer noch nicht wohler fühlen.

Und 100 ist wirklich nur die Mindestzahl, das wären dann die ganzen größeren.

Dann nochmal ca. 70, mit denen ich mich vielleicht anfreunden könnte - zumindest zeitweise.

Und selbst wenn die auch wegkämen, wäre ich immer noch nicht fleckenfrei. Die gaaanz kleinen stören mich auch nicht, wenn sie nur 1mm groß sind, können se ruhig bleiben, wo sie sind. Davon hab ich auch noch ne Menge zu bieten.

Der "Chirurg" (der mir keine Preise nennen wollte) meinte, beim lasern spiele die Menge keine Rolle. "Ob es nun 200, 300 oder noch mehr sind, ist egal" (wenn das Geld stimmt). Er sagte mir sogar, dass er schonmal einem Mann an einem Tag über 300 Flecken gelasert hat. Aber das würde er nie wieder machen, sondern das auf mehrere Sitzungen verteilen.

s(hgowdyownd260x8


@ derkranke

Hallo erstmal!

Nur so nebenbei: ich finde das schon reichlich seltsam, daß du bei Mitgliedschaft im Barmer Hausarztmodell nicht behandelt werden darfst ohne Überweisung. Wenn du etwas privat zahlst, darfst du sehr wohl behandelt werden, dein Arzt wollte das wohl nicht. Warum, wird uns wohl allen ein Rätsel bleiben. Ich habe jedenfalls mal bei meiner Krankenkasse angerufen (auch Barmer) und die haben gemeint: "Quatsch".

Im Übrigen habe ich dasselbe Problem wie ihr. Auch ich will lasern lassen, kann das zum Glück auch bei dem einen oder anderen. Ein paar sollten richtig rausgeschnitten werden mit Histo und allem, aber das mache ich erst, wenn ein paar, die nicht rausmüssen, weg sind. Ich jedenfalls kann mit euch empfinden, wir haben dasselbe Problem.

Für Erfahrungsaustausch bin ich gerne zu haben, meldet euch, wenn ihr magt!

Liebe Grüße aus Frankfurt!

dlerkraTnke


So, war heute mit Überweisung beim Hautarzt. Mit der Überweisung habe ich das so verstanden, dass sie dort generell jeden Fleck ins Labor schicken. Da ist dann wohl irgendwie die Krankenkasse mit involviert. Außerdem denke ich mal, dass ich nur so das Geld zurückbekäme, wenn sich einer als Hautkrebs herausstellt. Also wenn ich für einen bezahle, bei dem im Nachhinein eine Kostenübernahme durch die Kasse gerechtfertigt gewesen wäre.

Aber spätestens JETZT hätte ich eh die Überweisung haben müssen, da diese Hautärztin der Ansicht ist, dass es bei ein paar Flecken besser wäre die in den nächsten Monaten herauszuschneiden, da sie leicht auffällig sind, und man nicht warten sollte, bis es zu spät ist.

Ergebnis: In 1 1/2 Wochen wird mir ein ziemlich großer Fleck auf Verdacht entfernt (mit Nähen und so). Dafür muss ich nichts bezahlen. Der Fleck ist am Brustkorb. Wohl etwas riskant bzgl. der Narbenbildung.

Dann hat sie mir angeraten, zusätzlich erstmal an einer anderen Stelle noch einen rausschneiden zu lassen. Dann kann ich mal sehen, wie sich die Narben entwickeln, an zwei verschiedenen Stellen.

Na gut, für diesen zahle ich dann 40€. Ist am Bauch.

Hm, nicht grad billig für einen Fleck. Aber zum testen...komm ja anders nicht weiter...

Meine Frage zum Mengenrabatt konnte wieder nicht beantwortet werden. Nur, dass es sowas gibt.

Ich sollte erstmal sehen wie das verheilt, bevor ich die in größeren Stückzahlen entfernen lassen möchte - dann könne man über Mengenrabatt sprechen.

Zum Lasern: Auch diese Hautärztin hat mir stark vom Lasern abgeraten, da man dabei kein Material zum untersuchen bekommt. Und gerade bei meiner Menge sei das Risiko, dass einer der gelaserten Flecken eines Tages mal entartet, SEHR groß. Es wäre völlig verantwortungslos, wenn mir die jemand lasern würde. Herausschneiden käme als einziges in Frage.

Aber auch da gäbe es Grenzen, da sie ebenfalls meinte, dann würde jeder Fleck durch eine Narbe ersetzt werden (glaub ich immer noch nicht, aber ich werds ja sehen). Zumindest ist diese Ärztin überhaupt bereit, mir welche zu entfernen.

Ich merke schon: Das wird ein langer, teurer Weg, aber ich KANN mich NICHT mit den Dingern abfinden.

sZhow1dBown2y608


Hallöchen! Seid gefasst, der Vortrag wird lange, aber ich habe auch schon ne Menge Erfahrung gesammelt, und vielleicht bringt die euch ja was!

@verzweifelt17heul

Probier als Salbe doch mal "Contrabuctex". Gibt's in jeder Apotheke, nicht ganz billig, aber konsequent angewendet gar nicht mal so übel. Mehrmals am Tag nehmen, und konsequent sein!

@verzweifelt17heul und @derkranke

Ich weiß ja nicht, was ihr für Ärzte habt, aber meine geschnittenen und vernähnten Muttermalsnarben sind gar nicht mehr so schlimm.

Spätestens nach drei Monaten sieht man eigentlich nur noch eine Art hellrosa Strich, und der verblasst dann auch recht schnell. Meiner Erfahrung nach hilft stinknormales Eincremen auch einigermaßen bei der Heilung. Sofern ihr nicht gleich nach 2 Wochen wieder mit Sport anfangt, ist die Narbenbildung wirklich sehr überschaubar. Ihr solltet allenfalls die ersten drei - vier Tage auf allzuviel Bewegung verzichten und versuchen, so zu schlafen, daß die Stellen nicht belastet werden.

Möglicherweise operieren eure Ärzte einfach nicht so gut. Mit intrakutanen Nähten ist meine Narbenbildung übrigens ganz o.k. Mein Tip: Hausarzt, Überweisung zum Chirurgen und einen suchen, der Erfahrung hat. Ich habs in der Klinik gemacht, da hat der Chef mich operiert, und der hat weiß der Henker wieviel Tausend Leute schon zusammengenäht. Der kann das ... besteht aber auf "Intrakutan-Nähte", die heilen schöner!

@derkranke

Ich habe drei Muttermale auf dem Brustkorb entfernt bekommen vor ca. 2 1/2 Monaten. Kein Unterschied zu den anderen Nähten, von daher nicht unbedingt ein kosmetisch bedenklicher Bereich. Sie werden immer Heller, und verschwinden mittlerweile schon ein wenig unter meinem Brusthaar (das aber nicht besonders dunkel oder zahlreich ist!) Und ich habe damals ca. 250 Liegestützen und etliche Dips pro Tag gemacht, hatte also einen recht großen, festen, voluminösen Brustmuskel. Auch die Muskelspannung ist unschädlich für die Narbenbildung. Letztlich entstehen häßliche Narben nur, wenn ihr

a) einen unfähigen Operateur habt und/oder

b) ihr selbst die Stelle zu sehr belastet oder dehnt. Daher ist grad mal Essig mit jeglichem Sport für ca. 1 Monat, aber das ist bei jedem anders. 2 Monate und ihr seid vermutlich auf der sicheren Seite.

Zum Lasern:

Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, daß du noch am Ehesten darauf vertrauen kannst, daß du welche weggelasert bekommst, wenn du nachweisen kannst, daß sich die Muttermale nicht weiter verändert haben, und das schon seit Jahren. Wenn du dann noch histologische Untersuchungen nachweisen kannst (wie ich), die weniger als 2 Monate alt sind, und bei ausreichend Gelegenheiten zeigen, daß herausoperierte Muttermale NICHT bösartig waren, hast du schon fast gewonnen.

Anders gesagt: ich kann von mir behaupten, daß alle meine dieses Jahr herausoperierten 12 Muttermale gutartig waren, und das waren jene, von denen man sofort sagen würde: "Raus damit!" Dazu habe ich noch das eine oder andere ERHABENE Muttermal; mach die Hautärztin darauf aufmerksam, bzw. frag sie, ob zumindest diese gelasert werden können. Und untersuche dich darauf, ob und wieviele Muttermale erhaben sind, welche du also beim Drüberstreichen mit dem Finger spüren kannst. Bei mir kann der eine oder andere gelasert werden.

Es gibt aber noch eine Alternative, die manchmal - kein Witz - sogar ästhetischere Narben hervorbringt (manchmal, so z.B. bei mir sogar gar keine, bzw. eine, die man wirklich nicht sieht!): die Elektrochirurgie (heißer Draht/"elektrisches Messer"). Diese wird leider ebenfalls nur bei erhabenen Muttermalen möglich sein. Hat aber den Vorteil, daß kein Naht, und somit weniger Probleme bei der Heilung. Und es dürfte schneller gehen, beim Entfernen vieler Flecken als die Nadel-und-Faden-Geschichte. Darüber hinaus hat das so ziemlich jeder Hautarzt und wird das - darauf angesprochen - schon eher in Erwägung ziehen, als zu lasern. Preis richtet sich in der Regel nach der "Gebührenordnung für Ärzte", frag jeden Arzt, ob er diese auch für deine Behandlung anwenden will. Hintergrund: ist günstig.

Bei mir wären bei Elektrochirurgie pro Muttermal 17 € fällig, plus einmalig 8 € für die Betäubung. Pro Sitzung sind max. 10 Male möglich, d.h. für 178 € wäre ich erstmal "bedient". Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß ich mehr machen wollte auf einmal. Die müssen schließlich auch erst mal heilen, daß darf man nicht vergessen. Diese Werte sind anhand der Gebührenordnung für Ärzte errechnet worden, also nutze das ruhig mal als Referenz bei einem Arztgespräch, wenn du dich für die Elektrochirurgie interessieren würdest.

Ich glaube auch, du hast auch falsche Vorstellung im Hinblick auf die Nutzung des Lasers: 100 auf einmal ist nicht. Wäre zwar möglich, aber die Heilung wird schlimm. Sieh es mal so: 100 offene Wunden ... da dreht dein Immunsystem am Rad, das packt es nicht. Es wird sich was entzünden, und dann hast du was WIRKLICH häßliches als Narbe. Ganz nebenbei wird die Heilung fast unmöglich: du müsstest quasi im Schweben schlafen, um die Heilung wirklich voranzutreiben.

Ganz nebenbei gesagt: weißt du, ich leide ebenfalls unter der Situation, und das schon seit nahezu 30 Jahren. Aber ich bin nicht so dumm, und glaube, daß ich perfekt sein muß. Ich will, wie du, möglichst VIELE möglichst SCHNELL herausbekommen. Aber ich akzeptiere, daß der eine oder andere bösartig sein kann. Und wenn ich mal wirklich ehrlich zu mir bin: bei manchen, die so bösartig schwarz sind, wäre das auch echt besser, wenn man sie normal entfernen würde!

Also begehe nicht die Fehler, dir alle weglasern lassen zu wollen. Ändere deine Einstellung: Du willst so viele wie möglich mit Laser entfernt haben, was anders gemacht werden muß, muß halt anders gemacht werden.

Wenn du mit dem Wunsch "Alles Weglasern" bei einem Arzt auftaucht, weckst du in ihm nur eine Art Beschützerinstinkt, die ja auch normal für Ärzte ist. Das Ärzte dich bevormunden wollen, solltest du ihnen nicht übelnehmen. Es ist ihr Job, und in der Regel profitierst du ja auch. Jeder Hautarzt kennt das Problem: es kommen Leute zu ihnen, die nur sagen: "Ich will das nicht mehr. Weg damit mitm Laser!". Das nervt die, und deswegen sehen die sich in der Regel die Möglichkeit, was man lasern kann, überhaupt nicht mehr an. Wenn du aber so wie ich kommst, und sagen kannst, daß diese und jene gutartig sein müssen, weil sie schon immer da waren, und sich nie verändert haben (bei mir stimmt das aber auch, ist nicht gelogen), und du dann noch soviel Ahnung von der Materie zeigst, daß der Arzt der Überzeugung ist, einen vernünftig denkenden Menschen vor sich zu haben, dann schaut er sich deinen Körper ganz anders an. Dies habe ich selbst gemerkt, die erste Ärztin hat mich wie ein kleines Kind behandelt, beim zweiten habe ich die Initiative ergriffen. Und dieser zweite betrachtet mich nun mit ganz anderen Augen und erkennt die Möglichkeiten, bestimmte Male lasern oder elektrochirurgisch entfernen zu lassen. Die andere wollte immer gleich schlachten.

Anders gesagt: mit deiner Einstellung, die sich ja auch in deinen Beiträgen so far gezeigt hat, wirst du keinen Arzt auf deine Seite ziehen können, sondern dann werden sie dich bevormunden. Du darfst nicht fordern, und dabei keinen anderen Weg als deinen als gangbar darstellen. Frag deinen Arzt doch einfach mal, WELCHE man den lasern könnte. Wenn sie sagt: "Keinen!" kannst du sie ja fragen, welchen man mit Elektrochirurgie entfernen kann. Wenn sie dann den einen oder anderen benennen kann, kannst du sie ja mal fragen, was denn dann der Unterschied sein sollte zwischen Laser und Elektro. Denn was mit Elektro geht, kann man ja wohl auch mit Laser machen.

Gerade die Möglichkeit, vorstehende Muttermale lasern zu können, beachten wohl viele nicht, sondern sehen nur "die" Muttermale. Da solltest du umdenken. Letztlich kommt es nur aufs Ziel an.

Mach es wie ich: am 16.9. habe ich noch mal einen Termin, und danach werde ich mir ca. 10 - 20 Male entweder per Laser oder Elektrochirurgie entfernen lassen. Und bis nächsten Sommer möchte ich insgesamt zwischen 60 und 70 Muttermalen weghaben, eher mehr, aber egal wie. Mach es mir nach, kümmere dich nicht um den Weg dorthin und die Mittel sondern FANG AN! Hadere nicht mit dem Schicksal. Das der eine oder die andere dich nicht lasern wollen ist kein Grund, nicht einfach schon mal anzufangen.

Hoffe, damit ein wenig geholfen zu haben. Ist zwar lang, aber wie gesagt: nach locker 12 - 15 OP's in meinem Leben hab ich nun ein wenig Erfahrung und Wissen angesammelt ...

hdellbokit^ty0W07


@ showdown2608

ist es beim lasern wirklich so, dass es danach wie eine offene wunde aussieht? ich hab mal am fernseher gesehn, dass die stellen wo die flecken waren nach dem lasern einfach nur weiß waren, hat also nicht weiter schlimm ausgeschaut!

dCermkraxnke


@showdown2608

Schön langer Text, aber meine sind ja auch immer nicht gerade kurz.

War aber sehr informativ!

wie gesagt, mir wurde noch nie bisher ein Muttermal entfernt - auch sonst nichts, daher habe ich keine Ahnung, ob ich Narben behalten werde. Normale Verletzungen heilen bei mir eigentlich sehr gut.

Das mit Sport und viel Bewegen ist bei mir kein Problem. Hatte außer Schulsport früher noch nie Sport getrieben, warum sollte ich jetzt damit anfangen :-)

Dass ich jemanden finden würde, der mir die lasert daran zweifle ich auch nicht - nur sagte man mir halt, dass gerade bei mir lasern sehr riskant sei - durch die vielen Flecken hätte ich nunmal ein stark erhöhtes Krebsrisiko. Die Chance, dass sich irgendwann in meinem Leben mal aus einem Hautkrebs entwickelt, sei ziemlich groß und wenn das bei einem gelaserten passiert, würde man das erst bemerken, wenn es (fast) zu spät wäre. Daher hatte sie mir geraten, keinen einzigen lasern zu lassen - für mich käme nur herausschneiden in Frage - Lasern sei zu riskant und völlig unverantwortlich.

Und da ich nicht aufs Lasern bestehe, sondern es mir nur darum geht, dass die wegkommen, werde ich erstmal sehen, wie weit ich mit den "sicheren" Verfahren komme - und wie viele "Risikokandidaten" die Kasse übernimmt.

Das mit der Elektrochirurgie hört sich interessant an! Werde es auf jeden Fall ansprechen!

Mit den Kosten muss ich mich eh noch genauer unterhalten. Wenn ich erstmale meine "Top 100" loswerden will - egal in wie vielen Sitzungen - wird das sicher schön was kosten, egal wie die Rabatte aussehen. Und das als armer Student...

Und 10 Stück pro Sitzung würden mir schon reichen. Alle auf einmal geht nicht, das stimmt. Sind schließlich komplett über den Körper verteilt: Bauch, Rücken, Seiten... - müsste dann im Stehen schlafen.

Von den besagten 100 sind ca. 40 Stück abstehend.

Bin echt froh, endlich den ersten Termin zum Rausschneiden zu haben - da es nun zumindest etwas vorangeht.

dQerkr'axnke


War's das schon?!

Hallo, ich meld mich mal wieder!

Letzten Freitag wurden mir endlich 2 Leberflecken herausgeschnitten.

War eigentlich nicht sooo schlimm. Die Spritzen waren fies (aber nur, weil ich Spritzen generell hasse). Vom Schneiden und Nähen habe ich dann gar nichts mehr gespürt. Hm... ansonsten: Ein unerwarteter Splattereffekt...aber ich liebe ja Horrorfilme.

Der größte Schmerz war eigentlich schon fast das Entfernen des Pflasters (wirklich, das war echt übel!).

OK, die genähte Stelle sticht auch noch ziemlich.

Soll erstmal so'n rotes Zeugs da raufmachen. Freitag kümmer' ich mich dann um Narbencremes, wenn ich wieder dort bin.

Tja, das waren dann auch schon alle guten Nachrichten. Der Rest hat mich dann ziemlich depressiv gestimmt.

Und zwar die Überlegung, wie man da mit den weiteren Flecken verfahren soll.

Die Ärztin hat sich nun auch schon sehr skeptisch geäußert, ob bei mir überhaupt noch viel zu retten ist. Bei dieser Menge. Allein die Menge der größeren Flecken ist schon so hoch, dass es schwer wird, da optische Verbesserungen zu erzielen, wenn große Flecken riesengroße Narben hinterlassen.

Ich soll mir aber erstmal anschauen, wie die Stellen in ein paar Wochen aussehen...

Alternativen kämen für mich wohl nicht in Frage. Auch die Elektrochirurgie sei bei mir nicht angebracht, da auch dort nicht ausreichend Material zum Untersuchen übrig bleibe.

Manchmal habe ich fast den Eindruck, als sei mein Hautkrebsrisiko noch weitaus größer, als die Ärzte zugeben wollen.

Das mit diesen ominösen Cremes aus den USA (hab ich in einem anderen Thread drüber geschieben, aber das lesen alle Leberfleck-geschädigten hier bestimmt eh alles) hatte ich auch nochmal angesprochen.

Die Ärtzin kennt dieses Zeugs (natürlich) nicht, will sich aber mit einer Homöopathin über die Wirkstoffe unterhalten.

Sie rät mir aber dennoch strikt von diesen Cremes ab, da sie ein sehr hohes Risiko bzgl. der Entstehung von Hautkrebs darin sieht.

Tja, ansonsten würde sie mir doch nahelegen, mich irgendwie mit diesen Flecken abzufinden. DAS KANN, WILL UND WERDE ICH NICHT! NIEMALS!!!

Ich will mich nicht als medizinisch hoffnungslosen Fall abstempeln lassen. Denn der Gedanke, dass man ein dermatologisches Problem hat, dass selbst im Jahr 2005 medizinisch nicht behandelbar ist, stimmt einen nicht gerade optimistisch.

Auf einer Stufe mit Brandopfern und Opfern sonstiger Unfälle, deren Hautbild irreparabel zerstört ist - am GANZEN KÖRPER!

(Das war jetzt nicht abwertend gemeint, ich hoffe, ihr versteht, was ich sagen will).

Naja, erstmal werde ich sehen, wie weit ich mit dem Rausschneiden tatsächlich komme. Wenn nämlich nur kleine oder gar keine Narben bleiben sollten, sehe ich wirklich keinen Grund, aufzuhören. Die Hautärtin hätte dann auch keinen Grund dazu.

Sollte mich nun also die nächsten Wochen primär darum kümmern...

Ansonsten:

Steht wirklich ein Leben im Schatten, allein und entstellt, vor mir?

Es sind ja nicht nur die Leberflecken: Meine Übelkeit, die als angeblicher Reizmagen wohl auch keiner medizinischer Beachtung mehr würdig ist und meine Mandeln, aus denen jede Woche aufs Neue Absonderungen rauskommen die da nicht hingehören, aber noch keine gefährliche OP rechtfertigen - mit allem soll ich mich einfach abfinden...

(Boah, das klingt jetzt irgendwie depressiver als ich vorhatte).

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