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Dyshidrotisches Ekzem

c"laudoi3x6 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich weiss es gehört eigentlich ins Derma Forum, da steht es auch, bin am verzweifeln. Mein Sohn hat am Fuß ein Dyshidrotisches Ekzem, bekam Kristalviolettlösung ,das hilft aber nicht, im Gegenteil er hat jetzt noch mehr offene Stellen die nässen und brennen. Hat Jemand eine Idee was helfen könnte?Er wird bald verrückt.

Antworten
Kx.E.


Dyshidrotisches Hand-und Fußekzem

Liebe Hautleidende,

jetzt habe ich schon seit 1997 diese Hautkrankheit an den Händen und seit einem Jahr habe ich sie einigermaßen im Griff. Da mehrere Menschen in meiner Umgebung an dieser Krankheit leiden und oft ratlos sind, habe ich das Bedürfnis hier ein paar Tips zu geben, in der Hoffnung, daß sich Eure Beschwerden lindern lassen. Die Krankheit heißt Dyshidrotisches Hand-und Fußekzem.

Meistens verläuft ein Schub so: Erst treten mit Flüssigkeit gefüllte granulatartige Bläschen an den Handinnenflächen und/oder Fußflächen (oft auch an der Ferse) auf. Meistens juckt das fürchterlich und man kratzt sich die Bläschen auf. Selbst, wenn man das nicht tut, entstehen Risse und offene Stellen, welche oft sehr schmerzhaft sind oder jucken. Daraufhin verhornt die Haut und schält sich.

Ursache ist oft Stress oder Kontakt mit allergenen Stoffen oder übermäßiges Schwitzen an Händen und Füßen.

Die meisten Menschen mit dieser Krankheit schämen sich dafür und gehen deshalb nicht zum Hautarzt. Ich hab die Bläschen anfangs für Warzen gehalten und dachte, sie seien ansteckend. Ich habe über mehrere Monate völlig falsch behandelt und wundere mich heute, daß meine Hände nicht völlig vernarbt sind.

Also geht bitte zum Hautarzt. Der wird Euch wahrscheinlich ein Kortisonpräparat verschreiben, was in akuten Schüben sinnvoll sein kann. (Vor allem weil es den Juckreiz nimmt. In ganz schlimmen Schüben ist es manchmal auch nötig, Kortisontabletten einzunehmen)

Es gibt leider kein Schema F, wie man das Ekzem behandelt. Ich kann nur raten verschiedene Sachen auszuprobieren und herauszufinden, was am besten hilft.

Hier ein paar Vorschläge zu beiden Ekzemen:

- wenn Ihr beobachtet, daß ein Schub während oder nach Stresssituationen auftritt, hilft eines besonders: unnötigen Stress vermeiden und einen neuen Umgang mit Stress erlernen.

- in einigen Fällen ist es auch so, daß das Ekzem durch Kontakt mit allergenen Stoffen auftritt.

Bei mir zum Beispiel verschlimmert Kontakt mit Tierfell oder Staub. Aber auch der Farbstoff in Socken, gefärbten Lederschuhen kann Auslöser sein.

- Für alle mit dem Fußekzem: Vermeidet Schuhe aus synthetischen Materialien. Darin schwitzt man zu sehr. Bei der Gerbung von Lederschuhen aus Billigländern wird häufig ein Gerbstoff verwendet, der sich Kaliumbichromat nennt. Dieser ist nicht nur wahrscheinlich krebserregend und deshalb in Europa beim Gerben von Leder verboten, sondern auch allergen.

Firmen wie Birkenstock oder Hess bieten pflanzlich gefärbte Schuhe an. Generell soviel Luft an die Füße lassen wie möglich. Offene Schuhe, wenn‘s geht. Viel Sonne (Solarium ist auch sinnvoll), Meerwasser, basische Bäder (mit "meine Base") Eventuell ist auch besser auf schwarze Strümpfe zu verzichten. Manchmal ist dieser Farbstoff sehr ungünstig. Außerdem auch bei Strümpfen: so wenig Synthetik wie möglich.

Beim Handekzem: So wenig Hände waschen, wie möglich. Basische Seifen verwenden. Beim Abwaschen gefütterte Spülhandschuhe tragen. Am besten gar nicht abwaschen, da die Handschuhe einen zum Schwitzen bringen. Aber bei Hausarbeit ist es besser, Handschuhe zu tragen, wenn man mit Staub oder Putzmitteln in Berührung kommt.

Baumwollhandschuhe gibt es in jedem Kaufhaus und in der Apotheke (dort allerdings teurer)

Weitere mögliche Ursachen für diese Krankheit sind kryptische Mandeln. Das heißt, die Mandeln sind nicht mehr funktionstüchtig und sind ein ständiger Entzündungsherd im Körper. Chronische Mandelentzündungen können auch unbemerkt verlaufen. Mein Ekzem ist nach Entfernung der Rachenmandeln sehr viel besser geworden. Trotzdem reagieren meine Hände, wenn ich eine Halsentzündung habe (zum Glück selten)

Weiterhin können Erkrankungen der Zähne oder Pilzerkrankungen des Darmes Ursache sein.

Wenn Ihr die Behandlung Eurer Krankheit angeht ist es sinnvoll, die Mandeln und die Zähne checken zu lassen. Außerdem würde ich allgemein einen Allergietest machen lassen.

Generell gilt viel trinken: am besten Wasser und Haut-Belastungen wie Rauchen und Zuckerkonsum z.B. vermeiden.

Unterstützend könnt Ihr z.B. Lymphomyosot oder Traumeel Tropfen zu Euch nehmen. Beides sind homöopathische/naturheilkundliche Arzneien, die entzündungshemmend und entgiftend wirken, indem sie die Lymphen anregen.

Weiterhin ist es klug, sich ausgewogen zu ernähren und auf ausreichende Vitamin-versorgung zu achten. Wirklich gut sind Vitamin-Kombinationen von Orthomol (allerdings sauteuer, aber es lohnt sich) Weiterhin würde ich Fischölkapseln empfehlen, die Omega-3-Fettsäuren enthalten (das fehlt oft Leuten, die Neurodermitis haben z.B.) Preis-Leistungsverhältnis ist gut bei Lachsölkapseln (1000mg) von Doppelherz. Aber auch im Internetapotheken kann man recherchieren, wo man qualitativ gutes Fischöl und auch Vitaminkombis bekommt. Fischöl wirkt im Übrigen auch Stimmungsaufhellend und wirkt sich positiv auf das Gehirn und das Nervensystem aus.

Thema Cremes und Salben:

Schwieriges Thema, weil individuelles Thema.

Manchen schwören auf Austrocknen des Ekzems durch Gerbsäurehaltige Sachen wie Tannosynt, andere auf reine Feuchtigkeitspräparate wie Aloe Vera-Extrakt.

Ich bin happy mit der Eucerin 10% Urea Salbe für trockene Haut. Urea ist Harnstoff, der feuchtigkeitsbindend wirkt.

Hautärzte sagen oft, dass Salben zu fett sind. Mir tut sie ganz gut. Am besten sollte Eure Salben oder Cremegrundlage ohne Duftstoffe und ohne Farbstoffe sein. Gut wahrscheinlich auch, wenn Konservierungsstoffe auch nicht drin sind. Wenn Ihr eine Salbe oder Creme habt, die Ihr gut vertragt, dann könnt Ihr Euch eine eigene Urea-Creme mischen. Am besten in einer Apotheke nachfragen. Dort kann man Urea bestellen und dann selbst in eine Creme mischen. (Hab ich nie selbst gemacht, weil ich mit der Eucerin gut fahre) Wichtig ist, daß der Urea-Anteil über 10 % beträgt.

Reine Feuchtigkeit spendet Aloe Vera Extrakt zur äußerlichen Anwendung aus dem Reformhaus oder ein Produkt das Aloe First heißt.

Salben und Cremes, die ich sonst noch ausprobiert habe und die eine Zeit lang funktioniert haben: Rescue-Cream von Dr.Bach (Bachblüten), hilft auch bei anderen Verletzungen.

Traumeel-Salbe und manchmal Bepanthen Wund - und Heilsalbe als Cremeverband (im Baumwollhandschuh), wenn die Hände offen sind.

Manch einer schwört außerdem auf Nachtkerzenöl. Damit habe ich keine Erfahrung.

Eine Freundin mit Fußekzem gibt folgenden Tipp: [[http://www.siriderma.de]]

Dort gibt es Kosmetika, die speziell für Leute mit Hauterkrankungen gemacht werden.

In meiner Eucerin-Salbe sind zum Beispiel Paraffine, die auch nicht ideal sind.

Thema Kortison-Cremes:

Schwieriges Thema, weil auch viele Nachteile bestehen.

Anfangs wirkt Kortison meistens ganz gut, aber auch hier muß man probieren, welches Präparat besonders gut wirkt.

Ich creme nur im äußersten Notfall mit Kortison, aber ich habe auch Glück, denn bei mir juckt das Ekzem nicht mehr. Bei mir tauchen nur noch die Bläschen auf und ich habe eher offene Stellen.

Gegen den Juckreiz hilft natürlich Kortison, aber ich würde auch mal Aloe First oder ähnliches probieren.

Bei nässenden/blutenden Stellen versuchen, das Ganze trocken und steril zu halten.

An den Füßen ist es natürlich besonders schwierig. Achtet bitte vor allem darauf, daß Ihr Euch keine Blutvergiftung holt, weil sich in offenen Stellen gerne mal miese Bakterien einnisten.

Wenn Hände oder Füße also richtig entzündet sind (geschwollen, rot, Wundränder bläulich, Klopfen) dann ist am besten man macht ein desinfizierendes Hand/Fußbad mit warmen Wasser und Betaisodona für ca. 10 Minuten, dann vorsichtig trocken tupfen (am besten frische Handtücher oder Tissues). Bei entzündeten Wunden würde ich auch eher antibiotische (antibakteriell)Salben verwenden, anstatt auszutrocknen. Das heißt Betaisodona-Salbe auf die offene Stelle auftragen, bei den allergischen Stellen bei Bedarf Kortison. dann mit atmungsaktiven Kompressen abdecken und einen leichten Mullverband machen.

Bei den offenen Wunden kann Kortison übrigens den Heilungsprozess behindern. Wenn die Entzündung/Schwellung mit dem Betaisodona nicht bald besser wird, oder sich gar ein roter Streifen bildet, bitte sofort zum Arzt gehen und sich das anschauen lassen. Bitte ignoriert das nie!

Ich weiß, daß viele Menschen die unter dieser Krankheit leiden oft überfordert und hilflos sind, wenn sie einen Schub bekommen. Schafft Euch ein Notfall-Kit an, in dem alle Sachen sind, die Ihr im Falle eines akuten Schubs braucht. Geht auf Ursachensuche und behebt so viele mögliche Ursachen, wie Ihr könnt. Hört auf Euren Körper, aber lasst ihn nicht die Kontrolle über Euer Leben übernehmen. Ich hoffe, ich konnte ein paar von Euch helfen und wünsche gute Besserung.

Karimah

P@l_ayU


Meine Base - Basensalz

Hallo,

da ich auch schon seit längerem mit Ekzemen kämpfe und mich mal wieder an ein neues Mittelchen wagen möchte, habe ich mal eine Frage an Euch:

Kennt sich jemand mit der Dosierung (Salz:Wasser Verhältnis) und Häufigkeit von dem Produkt "Meine Base" aus? Ich benutze diese Mischung zum Betupfen meiner Ekzeme. Weiß aber nicht genau wie oft pro Tag gut ist und wieviel.

Wäre über Tipps sehr dankbar.

Grüße :)*

TTayyaxb


Vollständige Heilung wenn die Symptome übereinstimmen

Diese Bläschen werden mit Rhus toxicodendron D 1000, wenn die Symptombilder übereinstimmen, völlig verschwinden. Zu beachten ist aber, dass zuerst eine erst Verschlimmerung stattfinden kann. Bei manchen ist sie sehr extrem, bei anderen fällt sie minimal aus.

In D 1000 Potenz sollte man es nur einmal pro Woche nehmen.

Patienten, die diese Bläschen durch allopatische Mittel unterdrückt haben, haben die Kranheit nicht besiegt. Sie hat sich nur zurückgezogen und kann in Pankreas und andere Drüsen und Organen, wie Darm Schäden verursachen. Da kann es mal vorkommen, dass solche Menschen unter Diabetis leiden. Wenn diese Patienten mit Rhus tox. Symptomen Rhus tox. nehmen würden, dann tauchen plötzlich die Bläschen wieder verstärkt auf und die Diabetis würde verschwinden. Man sollte aber in diesem Moment nicht verzweifeln, denn diese reaktion würde innerhalb einer Woche etwas abklingen. Nach erneuter einnahme von Rhus tox. wird es sich wieder verschlimmern, aber nicht so stark, wie beim erstenmal. Nach 4 bis 5 Wochen wird diese völlig verschwinden.

Ich hab schon früher mal Rhus tox. ausprobiert. Da es aber zuerst alles schlimmer wurd habe ich es schnell abgesetzt. Doch diesmal habe ich in einem Buch recherchiert und gemerkt, dass die übrige Symtome auf mich zutreffen, ebenfalls habe ich über die Erstverschlimmerung erfahren. Denn diese ist wichtig um die unterdrückte Krankheit aus dem Körper wieder herauszuholen. Bei einer Erstverschlimmerung kann man auch feststellen, dass Rhus. tox. überhaupt Wirkung zeigt und das richtige Mittel für das eigene Krankheitsbild zeigt. Jeder der sich mit Rhus. tox behandeln möchte sollte, sein Krankheitsbild zuerst mit dem von Rhus tox. vergleichen. man kann auch einen guten Homöopathiker aufsuchen.

Ich wünsch euch allen gute Besserung.

c`laudi^37 ex c`laudpi36


Endlich Besserung in Sicht!?

Hallo,

mein Sohn hat jetzt Tannosynt Lotio zum einpinseln bekommen, und seit langer Zeit ist der Fuß heil und es ist kein Juckreiz mehr da.Ich hoffe so sehr, dass sein Leiden jetzt mal länger gemildert wird.

M6issi\sT_7Sippbi1


Ein Dankeschön an User K.E.! Der Tipp mit der 10%Urea-Creme war goldrichtig, seit ich das verwende, ist es erst rasch besser geworden und nun ist das doofe Ekzem komplett verschwunden!! Danke!

LG Vero

DeorYa58


Hallo zusammen,

es ist zwar schon viele Jahre her, dass mich die Dyshidrosis grausam geplagt hat, und ich habe erst vor einigen Tagen meine Krankheit von damals bestimmen können. Ich bin deshalb neu hier, habe das Forum beim Googeln entdeckt.

Wie ich sehe, sind viele von euch noch immer auf der Suche nach Heilmitteln und probiert dies und das. So ging es mir damals auch, keine verschriebene Salbe half, es wurde nur schlimmer. Mein damaliger Hausarzt hat mit mir dann ganz andere Dinge ausprobiert, die tatsächlich geholfen haben.

Sicher ist es so, dass jedem auch etwas anderes hilft, aber zum großen Teil finde ich Parallelen zu meinen "Mittelchen", auch Parallelen zu Dingen, die die ganze Krankheit noch schlimmer machten.

Es ist schon zwanzig Jahre her, dass die Krankheit völlig zum Ausbruch kam und meine Ärzte hatten keine Ahnung von Dyshidrosis, geschweige denn, was ich haben könnte, anscheinend hat sich in der Zwischenzeit einiges bei den Medizinern getan.

Bei mir ist es in den zwanzig Jahren nach und nach immer schwächer geworden, eine fast völlige Heilung erst vor 4 Jahren, nachdem mein Mann nach über 30 gemeinsamen Jahren plötzlich anderweitig sein neues Glück gesucht hat. Mir ging es alles andere als gut in dieser Situation und trotzdem hat meine Haut Ruhe gegeben. Komisch? Zufall? Eine seltsame Parallele zu einem Beitrag in einem anderen Forum aus dem Jahre 2003.

Vielleicht kann ich trotzdem, oder gerade weil bei mir die Sache erledigt ist, einige Anregungen geben. Meine Krankengeschichte hierzu werde ich baldigst kurz erzählen und einige Fragen hätte ich dennoch.

Bis dann und Gruß, Dora

D?or(a58


Ich hab mich wohl verlaufen, mein Beitrag sollte nach "Dyshidrotisches Ekzem: Erfahrungsaustausch". Dort steht er jetzt..........

S)arawh1234


Hallo, dieser Beitrag ist wie ich sehe schon bisschen älter aber da ich weiß das viele im Internet nach Antworten suchen und vielleicht zufällig auf diesen Beitrag stoßen möchte ich mich dennoch beteiligen.

Ich leide selbst an Dyshidrosis. Ich habe es an beiden Handinnenflächen. Es begann vor etwas 2 Jahren würde ich schätzen. Ich war schon bei so vielen Hautärzten, doch keiner konnte mir sagen wie ich das wegbekommen könnte. Ich bekam immer nur ein paar Cremes und das wars dann. Ein Hautarzt hat mit mir dann ein Allergietest auf Duftstoffe gemacht, also Shampoo und Cremes und so ein Zeug. Da kam auch ne ganze Menge raus. Also ging ich Nachhause und benutze das ganze Zeug nichtmehr. Doch trotz allem, keine Besserung. Ziemlich enttäuschend. Danach hat eine Freundin von mir mir doch geraten, ich solle zur Heilpraktikerin gehen. Und das war die wohl beste Entscheidung in meinem Leben. Zuerst bekam ich so Tropfen die ich mir auf die Hand machen musste und auch einnehmen sollte. Doch bis dahin hatte ich leider noch kein Erfolg. Deshalb wurde mir danach Blut abgenommen und ich wurde auf Lebensmittelallergie getestet. Und siehe da: Ich bin der Allergiker schlecht hin was Lebensmittel angeht :[] Es kam raus, dass ich auf viele alltägliche Lebensmittel allergisch bin und dazu auch noch eine Histaminintoleranz habe. Aus diesem Grund war auch mein Darm sehr schlecht und vieles mit Hautproblemen kann sehr gut auch am Darm liegen. Von der Heilpraktikerin bekam ich eine Mappe mit Nachhause mit Dingen die ich nichtmehr essen darf und welche ich essen darf. In der Mappe waren auch noch schöne Rezepte für mich zusammengestellt :)= . Und siehe da.. Ich mach das jetzt erst seit 1 Monat und die Bläschen sind so gut wie weg. Ab und an habe ich mal welche aber das sind so kleine Stellen und die jucken auch nichtmehr und platzen auf, sondern gehen schön von alleine wieder weg. Oh und was ich vielleicht noch dazu sagen sollte: Ich hatte am Bauch auch immer ganz viele rote Eiterpickel :-X nicht sehr lecker, habe mich deshalb auch immer sehr unwohl gefühlt und wollte wenn es sehr schlimm aussah auch nicht ins Schwimmbad. Doch seit ich auf diese besagten Lebensmittel verzichte sind diese Pickel auch verschwunden. Ich muss auch noch so verschiedene Kapseln einnehmen, die sind aber nur auf pflanzlicher Basis, also kein schlechtes vollgepumptes Zeug.

Also was ich damit mit meiner lange Geschichte sagen wollte:

Wenn kein Hautarzt dir nicht helfen kann, gehen zur Heilpraktikerin und unterziehe dich eventuell einem Test. Vielleicht liegt dein Problem auch nicht mit irgendwelche äußerlichen Einflüsse zusammen sondern mit Innerlichen, wie deinem Darm oder Dinge die du zu dir nimmst. Als die Heilpraktikerin das zu mir gesagt hat musste ich ehrlich sagen war ich auch etwas skeptisch... doch es hat wirklich geholfen und selbst wenn mein Ernährungsplan nun wirklich mager ist und ich so etwas wie eine normale Pizza nichtmehr essen kann, doch einfach das es weg ist ist es mir sowas von Wert auf solche leckeren Dinge zu verzichten, da mich das alles schon meistens ziemlich belastet hat. Natürlich kann Stress auch eine Ursache sein, aber ich denke Stress alleine könnte nicht der Faktor für diese Krankheit sein, sondern eher nur etwas das die Krankheit fördert.

Ich wünsche dir (oder euch) auch einen Erfolg und ich würde wirklich jedem raten der nichtmehr weiter weiß, eine Heilpraktikern aufzusuchen. Ich muss sagen, dass hat mir sooooo unglaublich geholfen und ich bin meiner Heilpraktikerin so unendlich dankbar, ich wünsche einfach nur das ich jemanden jetzt damit helfen konnte :)_ Ich wünsche dir (euch) noch weiterhin alles gut :)

H$impelNPi"mpel


Hallo,

auch ich litt, leide (ab und zu noch, ganz schwach) an diesem Ekzem.

Um das ganze Geplänkel etwas abzukürzen, hier, was mir geholfen hat:

schwarzteehandbad: morgens u abends ca 10min.

die Gerbstoffe helfen dabei die Bläschen auszutrocknen

Über Nacht betroffene Hautstellen mit Sudocreme (gibts in der Apotheke, kein Kortison enthalten, rezeptfrei für ca. 5€) dünn einreiben, Baumwollhandschuh drüber.

Beim Gesichtwaschen, Duschen, Putzen u.Ä. trug/ trage ich ebenfalls immer Baumwollhandschuhe und darüber Gummihandschuhe. Am Handgelenk einen festen Gummi drum, das hält meistens ganz gut für die Dauer einer Dusche.

Bei Gartenarbeit oder auf der Baustelle immer zuerst den Baumwollhandschuh dann den Arbeitshandschuh drüber.

Dazu nehme ich immer noch vorbeugend, über den Tag verteilt vier Nachtkerzenölkapseln. Ebenfalls rezeptfrei aus der Apotheke. Ich lass mir immer die 180er Packung von "natuko" bestellen, für ca 15€.

Diese Dinge an sich halfen schon ziemlich gut. Vor allem die Einnahme der Nachtkerzenölkapseln war sehr deutlich, positiv zu spüren.

Später fing ich an auch vermehrt Zimt zu mir zu nehmen. Dieser wirkt allgemein entzündungshemmend im Körper und hat bei mir zu einer weiteren Verbesserung beigetragen! Ich mach immer morgens ein bißchen davon in meinen Kaffee und ansonsten schau ich einfach, dass wenn ich Müsli, Joghurt, Obstsalat o.Ä. esse, ein bißchen dazu gebe. Relativ kleine Mengen helfen schon.

Man muss den Zimt allerdings ca. 20 Tage lang einnehmen bevor er seine Wirkung zeigt.

Ich war nie eine starke Raucherin, kann daher nicht genau sagen ob es da Zusammenhänge gibt, aber der Zeitraum seit dem ich gar nicht mehr rauche deckt sich mit der Zeit der Besserung hinsichtlich des Ekzems.

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