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Steißbeinfistel

D#omeNnico hat die Diskussion gestartet


Hallo,

da es schon nen Thread dazu gibt, Ich aber mehrere Fragen u. a. zur Behandlung der Fistel habe eröffne Ich einfach mal nen neuen um den anderen nicht ins OT zu treiben.

Also,

vor ca. 2 Wochen hab Ich am Hintern genauer gesagt an der Poritze festgestellt das mir da was wächst. Der Doc meinte dass es ne Steißbeinfistel wäre und schickte mich zum Chirurgen, dieser meinte dass man die Fistel operativ entfernen müsse.

Letzte Woche Mittwoch kam Ich dann unter Vollnarkose unters Messer.

Nun hab Ich ein ca. 6 cm langes Loch (auch sehr tief) 4cm oberhalb des Anus.

Zur behandlung zu Hause hat der Doc gemeint 4-5 Sitzbäder tägl. mit "Totes Meersalz" und oft duschen.

Nun kommt mein Problem, die Wunde muss doch feucht bleiben, Salz aber entzieht Feuchtigkeit, is dass dann keine Schnapsidee ??

Habe meinen Rythmus so gelegt dass Ich alle 3-4 Std ein Sitzbad nehme, kann es in der Zwischenzeit dazu kommen dass die Wunde austrocknet ??

Morgens und Abends soll Ich Zucker in die Wunde füllen, da dass anscheinend die Schließung fördert. Hat damit jemand Erfahrungen gemacht ?

Antworten
p'hoeb!etheAwitcxh


Domenico

Herzlich Willkommen im Club der Steissbeinfisteln.

Ich habe so etwas auch schon hinter mir. Sei froh das man dich so operiert hat das das Loch von alleine zuheilen muss.

Das Tote-Meersalz ist als antibakterieller Schutz da und der Zucker soll die Heilung beschleunigen.

Ich kenne diese Mittel aus der Altenpflege -gegen Dekubitus -sind aber nur überliefert, angewendet habe ich sie nie. Sehr dubios, diese Möglichkeiten von einem Arzt aufgezeigt zu kriegen. Mach erst mal eine zeitlang und wenn du merkst es tut dir gut dann hast du Glück. Wenn du merkst die Wundheilung schreitet nicht voran oder stockt gar dann geh zu einem anderen Arzt oder zum Krankenhaus wo man dich operiert hat.

Ich musste damals im Krankenhaus bleiben -hatte ein Loch so gross das ein grosser Pfirsich reinpasste. Die haben mich auch jeden Tag versorgt so das die Wunde problemlos zuheilen konnte.

Ich wünsche dir eine gute Heilung

DTome+nXicxo


:-(

Wieso dubios ?? Sind die Methoden nicht verbreitet ?

pkho|ebet0hbewixtch


Re:

Also ich denke das dies keine alltägliche Methode ist eine Operationswunde zu behandeln.

Musst du denn nicht tagtäglich zum Verbinden zum Arzt?? Wieso sollst du das denn selbst machen.

DKomeOnico


Einmal die Woche muss Ich zum Doc, verbinden tu Ich selber, Kompresse rein und feddich. 5x Sitzbad am Tag, 2x duschen, thats it.

MRac


Re:

hallo,

hab bei mir auch so ne art "hautknolle" direkt neben meinem poloch. sieht irgendwie normal aus, anderer seits auch wieder nich. wirkt, wie zuviel haut (son bischen schamlippenmäßig irgendwie).vielleicht erbsengröße. aber kann das bei mir auch ne fistel sein? ich mein hab ich schon lange. nie probleme damit gehabt. sind fisteln gefährlich? was kann da passieren?

M?a}uWrice


Ein neues "Mit-Loch"

Hallo allerseits,

scheint ein neues Forum zu sein wenn ich sehe das ihr erst seit Januar d.J. hier reinschreibt.

Ich war zuerst in einem Forum in dem es auch "Opfer" von Furunkel und AI gab. Ich habe alle Seiten durchgelesen und bin auf einige Leidensgenossen gestoßen. Auch in meiner Umgebung gibt es einige die ebenfalls von Steißbeinfisteln betroffen sind. Ich gehe ziemlich offen damit um und daher melden sich jetzt auch andere bei mir mit diesem Problem.

Warum auch schämen? Ich kann nichts dafür. Es ist eine Krankheit die anscheinend fast allen betreffen kann. Und nur weil die Stelle verklemmten Menschen das Schamrot im Gesicht treiben, muss ich nicht schweigen.

Aber um das Tabu vielleicht ein wenig zu brechen, berichte ich hier mal von meinen Erfahrungen.

Ich habe vor Jahren American Football gespielt und bin dabei mal fürchterlich mit meinem Steißbein auf einem harten Gegenstand geschlagen. Ich konnte mich 5 Minuten lang fast nicht bewegen. Ich hatte danach einen wunderschönen, riesigen Bluterguß. Als ich vor 7 Jahren dann zum ersten Mal an dieser Stelle was bemerkte, dacht ich sofort daran. Ein Arzt hatte den Verdacht das der Bluterguß vielleicht nicht ganz abgeheilt wäre und sich um die Blutreste im Inneren eine Kalkschicht gebildet hatte. Nachdem ich 4x richtig schöne Schmerzen hatte (beim letzten Mal ging nichts mehr ohne Schmerzmittel) habe ich mich vernünftig untersuchen lassen. Röntgen, CT, Ultra und letztendlich Chirurg. Befund: Steißbeinfistel. Nie gehört!

Ich bin kein Freund des Messers, aber nach den letzten Schmerzen und den mehreren Sitzungen mit dem Chirurgen, habe ich mich am 30.10.02 dann doch ambulant operieren lassen. Unter Vollnarkose. Dauerte ca. 1 Stunde bis ich wieder wach war. Die ganze Prozedur (einchecken - auschecken :-) ) dauert 2 Stunden.

Es gibt wohl 3 Methoden die Fistel rauszuschneiden. Der Unterschied liegt vor allem in der anschliessenden Wundbehandlung. Die Tradition ist es das Loch danach zu nähen damit es zu ist. Dabei ist die Chance auf erneutem Eitern verdammt groß. Eine andere Möglichkeit ist es so zu schneiden, daß eine Art Insel aus Haut im Mitten des Loches bleibt. So kann das Loch schneller zuwachsen. Bisher habe ich nur gehört das es dann erst recht nicht zuwachsen würde. Die 3. Methode (meine) ist zwar auch fast Tradition, wird aber noch nicht überal praktiziert. Man läst das Loch auf und es soll ganz alleine zuwachsen. Die Heilungschancen sind hierbei am Größten.

Was jetzt folgt sind meine Erfahrungen. Diese müssen nicht bei jedem gleich gewesen sein. Können sogar dramatisch von euren abweichen. Ich hatte einen Schnitt 7x3x4 (LxBxT) der nur 12 Stunden tamponiert wurde. Danach wurde lediglich Mulden aufgelegt. 2x täglich oder öfters. Schmerzen hatte ich die ersten 3 Tage keine. Bis ich Montags beim Chirurgen kam und der mir im Loch rumgepult hatte. Da fing es an. Die ersten beiden Tage sollte ich mich nicht waschen. Dannach sollte ich douchen (klang auch logisch) und mir dabei den Strahl in die Wunde halten (mechanische Reinigung nannte er das). Das schien mir nicht praktikable denn wenn nur der Verband gewechselt werden mußte, tat es schon verdammt weh. Nunja 1 Woche später habe ich dann auch das getan und siehe da, so gut wie keine Schmerzen. Seitdem habe ich die Wunde nur so verpflegt; 2x täglich duschen und Verband wechseln, später reduziert auf 1x täglich.

Heute (3 Monate später) ist das Loch zu. Lediglich eine 2x1cm große Stelle in der Haut ist übrig. Diese muss noch vollständig abheilen. Ich schätze es dauert noch einen Monat. Vorausgesagt hatte man mir insgesamt ca. 6 Monate!

Ich bin Selbständig und Eigentümer einer kleinen Firma. Somit war ich am Tag nach der OP wieder an meinem Schreibtisch, wenn auch stehend. Darauf folgte ein verlängertes Wochenende, aber ich habe nicht einen Tag wegen der OP gefehlt. Ich denke mal das es das Beste ist die Wunde sofort unter "normalen" Bedingungen und im normalen Einsatz heilen zu lassen.

Ich habe mich 2 Jahre vor der OP gedrückt und einiges ausprobiert. Aber ich hatte keine andere Wahl. Die Schmerzen die ich nach der OP hatte waren nichts im Vergleich zu denen wenn sich das Ding entzündete.

Ich kann daher Zögerer nur empfehlen sich einen guten Chirurgen zu suchen und es zu machen. Es muss nicht bei jedem zurück kommen, in meinem Fall meint der Chirurg wäre die Chance 10%. Um so schneller man sich behandeln läßt, um so kleiner die Wunde, um so schneller die Heilung und um so kleiner das Risiko auf wiederauftreten! Ob ich es hinter mir habe, wird die Zukunft bringen. Ich hoffe das Beste. Jedoch tritt es wieder auf, gehe ich zum Arzt.

Das "Problem" mit Foren wie diese ist, dass sich diejenigen die geheilt sind von den Fisteln sich nicht mehr die Mühe machen sich solchen Foren anzuschliessen. Warum auch? Das Problem ist weg, Zeit für schönere Dinge im Leben. Daher findet man hier viele Menschen die vor allem schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Unerfahrene empfehle ich sich über das Thema im Internet und in Fachliteratur zu erkundigen und sich selber eine Meinung zu bilden. Sicherlich helfen auch diese Foren, jedoch last euch nicht entmutigen!

Allen Leidensgenossen wünsche ich eine endgültige Heilung.

Mit freundlichen Grüßen,

Maurice

DPanieVl-23


Entfernung immer stationär?

Ich bin etwas schockiert über das, was ich hier so lesen musste. Ist es denn immer nötig so riesige Schnitte zu machen? Ich meine, die ganze Stelle ist bei mir (äußerlich) schließlich nicht länger als 2 Zentimeter. Kann man so was auch mit örtlicher Betäubung durchführen? Ich habe ansonsten übrigens keine Probleme (Schmerzen, Blutung). Oder wird das immer schlimmer?

Einen Dank an alle, die mir antworten!

MHaxc


mh...

tja ich weiß auch nich. ich weiß noch nich ob das bei mir so ein ding is. ich habs ja erst bemerkt, als ichs gesehen hab. weil keine beschwerden oder so. das beste wäre einfach mal bilder zum vergleich zu sehen, nur die sucht man vergebens.

mfg

M#au#rice


Große Schnitte

Hallo,

ich habe gerade Daniels und Macs Beiträge gelesen.

Also so groß wie es klingen mag ist der Schnitt dann auch nicht. Malt euch diese Größe mal auf einem Papier auf, oder auf die Handoberfläche. Und wenn ihr dann noch meint es wäre verdammt groß, habt ihr euch wohl noch nie beim Fahrradfahren so richtig auf die Fresse gelegt. Dabei kann man sich wesentlich größere, wenn nicht so tiefe Schürfwunden zuziehen.

Außerdem war bei mir der Schnitt so groß, weil ich eben wissentlich über 2 Jahre gewartet hatte und unwissentlich 5 Jahre bereits damit rumgelaufen bin! Ich war 22 als es das erste Mal Beschwerden verursachte nur ich dachte (hoffte) es wäre mein verkapselter Bluterguß.

Hört mal, als mich mein Arzt erzählte wie groß er schneiden würde, war ich gar nicht begeistert. Jedoch hatte ich noch Glück. Einem älteren Bekannten haben sie mit dem Notarzt im Krankenhaus eingeliefert. Der hatte über 25 Jahre nichts machen lassen und konnte sich zuletzt überhaupt nicht mehr bewegen vor Schmerzen. Dem haben sie ein Stück so groß wie eine kräftige Faust aus dem Hintern schneiden müssen. Der hätte sogar fast einen künstlichen Darmausgang bekommen weil die Fistel fast schon im After saß. :-o Und bei Ihm kommt es immer wieder.

Ich will euch keine Angst machen. Es gibt auch Fälle bei denen ist es glimpflich ausgegangen. Jedoch ist es wichtig so schnell wie möglich etwas zu unternehmen. Bei mir war die Stelle vor der OP äußerlich auch schon circa 5 cm lang. Beim operieren schneiden die etwas mehr drumrum raus damit sie aus ganz sicher die Fistel komplett entfernen. Also wird die Stelle bei gerade mal 2 cm auch nur unwesentlich größer sein Daniel.

Ich kann mich noch gut an die Schmerzen erinnern bevor ich operiert wurde. Als die OP-Schmerzen so richtig eintraten habe ich gesagt das diese Schmerzen vergleichbar wären mit den Schmerzen die ich immer hatte als sich die Stelle gerade entzündete. Also einen Klacks im Vergleich zu früher.

Ich habe einen Büro-Job. Sitze also den ganzen Tag. Das Sitzen nach der OP war natürlich nur eingeschränkt möglich, aber auch nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte. Es schmerzte ein wenig war aber hauptsächlich nur unangenehm. Sowieso ist die Sache nach der OP hauptsächlich unangenehm und lästig als schmerzhaft. Ich habe besser schlafen können als vorher. Gut 4-5 Tage lag ich am Liebsten auf dem Bauch vor'm Fernseher aber das ist dann auch schon alles gewesen.

Ich denke ihr habt große Angst vor der OP und wißt nicht wie ihr es eueren Freunden, eurer Familie erklären sollt. Ich sag euch, wenn der Fistel erst so richtig schön groß geworden ist, ist euch die Meinung der anderen so was von egal! Aber ihr zahlt für euere Scham dann auch mit mehr Schmerzen, eine größere Wunde und längere Heilphase.

Überlegt es euch und geht in jeden Fall zum Arzt. Ihr könnt immer noch die OP verweigern. Ein Arzt kann euch nicht zwingen!

M{aruricxe


Re: Daniel

Außerdem Daniel, die OP wurde ambulant durchgeführt. Ich war ganze 2 Stunden beim Chirurgen dann ging es schon nach Hause.

D"omeLnicxo


...toll und mich hamse 5 Tage im Krankenhaus behalten die Pimps...

M&aurixce


Re: Domenico

Ich hatte die Wahl zwischen 3-4 Tage Krankenhaus oder Ambulant. Da meine Freundin gelernte Arzthelferin ist und sich Urlaub nehmen konnte, habe ich mich für's ambulante entschieden. Es ist aber wichtig in den ersten 24 Stunden nicht alleine zu sein (wegen den Nebenwirkungen der Vollnarkose und eventuell auftredende Nachblutungen). Und auch weil man zuerst nicht so recht weiß was zu tun ist. Mann sieht dahinten ja fast nichts und wenn nur spiegelverkehrt. ;-D

Cuasey


Also langsam merk Ich wie das zweite Popoloch kleiner wird, passt nicht mehr soviel Zucker rein wie vorher, meint meine Freundin :-D

pghoebnethLewitxch


Mac

bei dir würde ich eher auf ein Papillom tippen -wenns nicht wehtut und sich nur so wie ein Hautlappen anfühlt könnte das darauf hinweisen.

Geh bitte schnell zum Hautarzt und lass das abklären.

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