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Steißbeinfistel

M}au$ricxe


Re.: Schlumpfine & Drea2003

Hallo ihr beiden,

ich wollte mal kurz reagieren auf euere Threads.

Also mit Homeopathie wäre ich nach wie vor vorsichtig. "Geheilt" wird man davon keiner. Entweder bekommt man es noch mal, oder nicht. Wieso, weshalb, warum - hat bisher noch kein Arzt, kein Homeopath und keiner in diesem Forum beantworten können.

Wie will man auch was heilen wenn man noch nicht mal mit 60% Sicherheit sagen kann woher es kommt? Und wenn es tatsächlich Veranlagung bis Vererbung ist, was will man denn da machen?

Homeopathie bewegt sich manchmal ziemlich in eine Grauzone. Das soll nicht heißen ich bin von Homeopathie abgeneigt, sondern ich bin ein Mensch der deutliche Beweise sehen will. Wenn es nicht schadet, dann versuche es doch einfach ein Mal aus. Und berichte uns hier bitte was dabei rausgekommen ist!

Zu Drea2003:

Ich glaube nicht das prophilaktisch etwas dagegen gemacht werden kann. Weniger Sitzen bringt gar nichts, denn es braucht ja nur ein einziges Mal ein Haar durch die Haut zu stechen. Das kann bei 1x Sitzen oder nach 3678x Sitzen passieren. (Wenn die Fisteln überhaupt denn dadurch entstehen!)

Mit der Ernährung ... ich weiß nicht. Bei Akne hat die Ernährung etwas damit zu tun. Das habe ich bei mir selber auch festgestellt. Aber bei der Fistel? Jemand in diesem Forum hat die Ernährung auch dramatisch umgestellt, weil ihm ein Arzt das geraten hatte. Gebracht hat es ihm nur eine schlankere Linie und eine neue OP. Ob ein Zusammenhang zwischen Akne und Fisteln besteht, weiß ich leider nicht.

Warum zum dritten Mal innerhalb 5 Monate operiert wird, ist mir auch unheimlich. Vor allem der kurze Zeitabstand. Klar spielt bei der Heilung auch der Arzt und das Krankenhaus eine Rolle, ein Grund kann aber auch einfach nur Pech oder ungünstige Umstände sein. In jedem Fall würde ich mit den behandelnden Ärzten mal ein "Wörtchen" reden, denn es erscheint mir doch ein wenig Chaotisch. Die müssen doch in Normal-Deutsch erklären können warum die schon wieder Schneiden wollen.

s.chl&umprfinxe_


Re.: Drea2003 & Maurice

Hallo ihr zwei!

Drea2003, ich hoffe, dass dein Sohn die OP gut übersteht und alles glatt läuft.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es dir geht, meine Eltern und mein Verlobter sind auch jedes Mal völlig fertig mit der Welt, wenn mich mein Hausarzt zum Chirurgen schickt.

Habe wie schon erwähnt 5 OP´s hinter mir und bin nicht jedes Mal, wenn ich Schmerzen hatte zum Arzt gegangen, dachte es ginge auch so weg. Weiss der Geier, wie oft ich sonst schon operiert worden wäre.

Auch ich habe manchmal das Gefühl gehabt, dass an mir nur rumgeschnitten wurde, dass die Ärzte überhaupt keine Ahnung hatten, was sie da eigentlich machen!

Meine 4. war Mitte April und das war schon ein ziemlicher Schock. Die Nachricht der Ärzte, das sie mir nur eine 50:50 Chance geben, war noch frustrierender, vorallem, weil ich genau einen Monat später wieder aufgeschnitten worden bin. ;-( Habe ja wirklich genug Erfahrungen sammeln können, aber die 5. hat mich seelisch völlig fertig gemacht.

habe mich entschlossen ein anderes Krankenhaus aufzusuchen. Die haben mich dann in die Röhre geschickt (Kernspintomographie) um die Fistel zu lokalisieren. (Tipp meinerseits: so kann entdeckt werden, mit Hilfe von Kontrastmitteln, ob und wieviele Fistelgänge vorhanden sind und ob die Knochen auch mit angegriffen sind!!!)

Bei mir hiess es: "nur eine kleine Fistelspitze"

nach der OP durfte ich dann einen wahren Krater entdecken, es sind nun 7 Wochen rum und das Loch muss ich nach wie vor täglich mehrfach ausduschen und selber verbinden. Will nicht wissen was die Ärzte getan hätten, wenn sie mehrere Fisteln gefunden hätten... ;-D

Was mich an der ganzen Sache ankotzt ist, dass ich keine "vernünftige" Erklärung bzw. Diagnose bekomme. Rumschneiden, weil man keine Ahnung hat, überzeugt mich immer weniger!

Da diese Fisteln seit fast 2 jahren mein Leben bestimmen und mich auch seelisch immer fertiger machen, habe ich nun beschlossen den homöopathischen WEg zu gehen.

Ich weiss, dass das ziemlich heftig werden kann, dass alles hochkommen wird und ich wieder starke Schmerzen haben werde.

Aber ich werde mich darauf einlassen, die Therapie ein halbes Jahr diszipliniert verfolgen und hoffentlich nie wieder operiert werden müssen.

Werde gerne im Forum darüber berichten.

Liebe Grüsse und alles Liebe!!!

HOelmutx-K


Steißbeinfistel um so früher um so weniger besser ??

Hallo,

mir wurde vor einem ca. 1 Jahr eine Steißbeinfistel entfernt. Jetzt wo alles verheilt ist, bemerke ich bei manchen Sitzpositionen ein leichten Schmerz in der Steißbeinregion.

Ich meine ich kann bei dem Steißbein links und rechts auch etwas hartes ertasten. Bin mir nicht sicher ob sich eine neue fistel gebildet hat ?!

Können die leichten Schmerzen vielleicht auch von der Narbe kommen von der letzten OP.

Meine eigentlich Frage lohnt es sich früh zum Arzt zugehen oder zu warten bis die Schmerzen zunehmen bzw. akkut werden.

Werden solche OP's überhaupt durchgeführt wenn noch keine richtigen Schmerzen vorhanden sind ?

Kommt der Schnitt bei der OP auf die größe der Fistel an oder wird unabhänging von der Größe ein riesger Schnitt bis auf den Knochen vorgenommen?

Wie läuft eine Homöopathische Therapie in Bezug auf die Steinbeinfistel ab, eincremen der Fistel oder Tabletten einnehmen ?

Über eure Meinungen würde ich mich sehr freuen !!

Drrea20x03


Re: Maurice & schlumpfine_

Klasse, dass Ihr so prompt geantwortet habt. :-)

Also Fabian wird Montag morgen operiert, dieses Mal 'radikal', wie der Arzt mir sagte. (Wieder der Arzt wie bei der ersten OP im März. Die zweite haben wir in einem anderen Krankenhaus ambulant machen lassen, weil wir die Betreuung nicht so toll fanden im ersten KH. Mein Sohn blutete sehr stark nach, aber keiner hat da mal nachgesehen. Mir ist das erst aufgefallen, als ich Nachts nach Hause fahren wollte und nur zufällig noch mal unter die Decke gesehen habe. Danach hat man erst beim zweiten Anlauf durch Veröden die Blutungen zum STillstand bekommen) Beim zweiten mal fanden wirs aber auch nicht so toll, so dass wir nun wieder im HeimatKH gelandet sind. Unser Hausarzt hat netterweise mit dem Chefarzt gesprochen (wir sind aber nur normal versichert) und Fabian angekündigt. Er war wirklich sehr bemüht, hat versucht all unsere Fragen zu beantworten, aber auch er konnte uns keinerlei Ursache nennen, außer denen, die wir alle hier schon 1000 mal gelesen haben. Und das, obwohl ich ihn selbst durchaus für kompetent halte.

Daher finde ich eigentlich den Gedanken, es dann nach einer OP mal mit homöopathischen Medikamenten zu versuchen gar nicht so abwegig. Wir haben auch schon darüber nachgedacht, zumal Fabian eben auch mit seiner Akne seit Jahren rumdoktert und wir mittlerweile bei dem wohl stärksten Medikament, nämlich Isotretinoin, angekommen sind. Wurde vorgestern auf Anraten des Hausarztes abgesetzt, um den Körper jetzt nicht noch zusätzlich zu belasten. Und wirklich besser wird die Akne dadurch auch nicht. Fabians STimmung ist so glaube ich lange nicht so gut, wie er uns glauben machen will. Daher werde ich mich jetzt mal im Internet auf die Suche nach homöopathischen Alternativen begeben und auch einen Heilpraktiker suchen, der dieses Thema kennt. Sollte jemand einen im Ruhrgebiet kennen, bitte sagt uns Bescheid.

Euch allen eine gute Zeit, gebt nicht auf. Gute BEsserung und liebe Gedanken - Andrea

Azlesxsio


Also ich werde jetzt dann wohl auch mal beim Doktor vorbeischauen, dass sich der mal mit meiner vermuteten Fistel beschäftigt, allerdings muss ich sagen dass eure Berichte hier schon ein mulmiges Gefühl bei mir hinterlassen haben, zumal meine ja bis dato keinerlei Probleme bereitet hat, aber was raus muss muss raus. Möchte mich aber dennoch mal noch informieren: sieht es nach Steißbeifistel-OPs meistens so "schlecht" aus wie es hier oft geschildert ist oder liegt dass nur daran, dass die Leute, die keine Probleme mehr damit haben sich auch nicht mehr damit befassen. Zu deutsch: sind die hier geschilderten, leider doch recht vielen negativen Erfahrungen beinahe Standart nach OPs oder betreffen diese nur einen kleinen Teil der Patienten?

Danke im Voraus!

F#ugecntpecxker


Irgendwie ein komisches Gefühl...

morgen gehts in den Kampf, also ins KH. Hoffe mal dass die Ärzte mich diesmal nicht wieder nach hause schicken, und wenn nicht, dann komm ich Montag unters Messer.

Ja, die Berichte hier sind ziemlich erschütternd... ich kann nur hoffen, dass es mir nich so böse ergeht wie vielen hier. Die Ärzte im KH wollten sich überhaupt nicht auf Zahlenakrobatik einlassen, hielten nichts von Rezidivraten und solchem Kram. Aber eine Sache kommt mir etwas komisch vor, nämlich dass sich scheinbar niemand einen Kopf macht, um vielleicht mal nach einer besseren Methode zu forschen, jedenfalls hat das Internet nichts in solch einer Richtung offenbart.

Prinzipiell würde ich Homöopathie nie so harsch kritisieren wie einige hier, immerhin hat Naturheilkunde in vielen Bereichen der klassischen Medizin einiges voraus gehabt. Und ich fidne schnippel keine optimale Lösung.

Naja, werd mich aber wieder melden, wenn ich wieder aus dem KH entlassen worden bin. Mal sehen wie groß die Wunde wird...

Hannes

K8immxie


Sicher kann man nie ganz ausschliessen, dass eine Fistel wiederkommt, aber ich kenne einige Leute, die eine Operation hatten und anschliessend nie wieder Probleme.

Wichtig ist es scheinbar, sorgfaeltig zu tamponieren, sprich bis es nicht mehr geht und auch immer bis zum "Boden" der Wunde, damit das alles wirklich von unten zuheilt.

Ausserdem sollte man nach der OP weiter die Haare entfernen und die Region penibel sauberhalten. Bei mir verfangen sich schnell Kopfhaare in der Gegend, da achte ich jetzt sehr drauf.

Das sind so Tips, die alte Hasen mir gegeben haben...

FDugent-pecJker


Das dachte ich mir auch so, heißen Dank :-) ne Aufmunterung hatte ich wirklich nötig. Gehe jetz ins KH, morgen werde ich dann wohl wissen wieviel weniger Hintern ich habe ;-) UNd für danach habe ich meine Verlobte zum saubermachen :-)

sfch*lump]finex_


Re.: Fugentspecker "negative" Erfahrungsberichte?!

Hallo an alle,

ich habe dieses Forum vor einem Monat entdeckt und habe mit meinen 5 OP schon reichlich Erfahrungen sammeln dürfen ;-D

Trotzdem war auch ich von den unterschiedlichen Erfahrungsberichten schockiert. Natürlich ist eine OP immer schmerzhaft, seelisch als auch körperlich. Ich bin 3 Mal "offen" und 2 Mal genäht worden. Bei der offenen Wundheilung hat man ziemlich viel Pflege und Schmerzen an der Backe. Beim Genähtwerden ist der Heilungsverlauf relativ angenehm, man ist nach ein paar Wochen wiederhergestellt. Trotzdem würde ich allen empfehlen, wenn man sich zu einer OP entschliesst, die Wunde offen zu lassen. Ich bin jedesmal, wenn ich genäht wurde, nach einem Monat wieder aufgeschnitten worden, da an den Fädenöffnungen immer wieder Eiter rauskam. Ist nur meine persönliche Erfahrung.

Erstaunlich finde ich bei uns Fistelngeschädigten, dass wir uns mit der unglaublichen Diagnose: "vererbt, ist halt so und muss chirurgisch entfernt werden, da man keine wirkliche Ahnung davon hat", zufrieden geben und uns immer wieder unters Messer legen!

Je mehr ich darüber nachdenke umso mehr komme ich zu dem Entschluss, dass dies der falsche Weg sein muss. Natürlich ist Hygiene wichtig und natürlich kann man sich die Haare rasieren, aber was ist der Auslöser? Warum kam das plötzlich? 26 jahre lang wusste ich garnicht, was das überhaupt ist!

Habe einen Heilpraktiker ausfindig gemacht, der mit Augendiagnostik arbeiten. Ich bin in solchen Dingen sehr misstrauisch, aber ich kann euch sagen, dass er, ohne dass ich ihm was gesagt hätte, all meine Schmerzpunke und Krankheiten aus meiner Vergangenheit und der meiner Eltern anhand meiner Augen aufgezählt hat.

Fisteln sind seiner Meinung nach auch angeboren, aber sie stellen einen Kanal dar, über den dieser Eiter abfliessen muss. In meinem Fall hat er starke Probleme im Magen- Darm und Unterleib festgestellt. Will heissen, dass in meinem Oberkörper einiges nicht rundläuft und diese "Sekrete" über den Rücken runter zum Steissbein fliessen und da ich zu den Fistelnmenschen gehöre, fliesst es durch die Fistel raus. Und das sehen wir alle an den Flecken in der Unterwäsche und an den schönen Abszessen, die sich bilden.

Vielleicht habe ich nicht die richtigen Worte gefunden, aber dieser Denkansatz überzeugt mich. Demnach ist die Fistel zwar unheimlich störend und schmerzhaft, aber sie ist auch ein Kanal durch die diese Sekrete rausmüssen.

Was macht es dann für einen Sinn, die Fistel rauszuschneiden, wenn das eigentliche Problem nicht behandelt wird, und man in sich eine "infektion, Virus, etc." hat? (Voraussgesetzt, man will diesem Ansatz folgen)

Natürlich gibt es Menschen, die nach einer OP nie wieder Probleme hatten, aber es gibt viele, die mehrfach operiert worden sind und anhand einer homöopathischen Therapie die Beschwerden auch losgeworden sind.

Ich werde nächste Woche mit meiner anfangen und euch darüber berichten. Zwar bin ich immer noch ein bisschen skeptisch, aber die Schulmedizin hat bis jetzt nur meinen Ar... aufgeschnitten und mir wunderbare Narben geschenkt, und das ist eindeutig zu wenig!

Allen wünsche ich gute Besserung und viel Glück!

Passt auf euch und euern Allerwertesten auf!;-D

AJnnHa Higxson


Juhuuuu ;-)

Hallo Ihr lieben!

Ich bin heute entlassen worden und freue mich tierisch wieder an den Rechner zu können um Euch wieder zu belästigen :-)

Alsoooooooooooooo.

Wie ihr alle ( oder alle zum Teil) wisst bin ich am 30.6. ins Kh gegangen um dort die 5OP über mich ergehen zu lassen.

Schon die Aufnahme war in dem KH ganz anders...

Mittags um kurz vor 1 ging es dann los....

Ich bekam eine PDA ( Rückenmarksnarkose) und zusätzlich legte man mich mit einem stärkeren Schlafmittel flach damit ich nicht mitbekomme was die Docs sich so alles erzählen während so einer Op. ( Ich hatte wohl einfach zu viel schiss davor zu hören wie ein Doc sagt " Scalpell bitte...."

Ich hatte mit den Ärzten und Anästhesisten gesprochen das ich den PDA-katheter gerne noch länger behalten möchte für die Schmerztherapie die mir im Anschluss an die OP gemacht wurde.

Gesagt getan. Nach 3 oder 4 Stunden war ich wieder auf dem Zimmer und schlief seelenruhig... gegen abend 19 uhr oder so) wachte ich dann auf.... und war schon wieder ziemlich fit und wollte schonwieder rumlaufen... hatte ja keine Schmerzen wegen dem Katheter durch den ein Schmerzmittel gepumpt wurde. Am nächsten Morgen wurde mir gesagt was die Ärzte gemacht haben. Diese haben einen ca. 4 cm langen und wohl genauso Tiefen schnitt gesetzt und diesen aber wieder zugenäht da das Wundgebiet und alles sehr sehr gut ausgesehen hat. Es lief auch alles gut.......bis Mittwochabend. Da fing die Nahtstelle an zu suppen und ich hatte einen klitsch nassen Verband. Donnerstag früh zog man mir dann einen Faden und setzte eine art Drainage in die Wunde damit das Wundwasser ablaufen konnte. Dies blieb bis Freitag...... und dann entschied man sich die Fäden zu ziehen und die Wunde ( mal wieder ) offen zu behandeln. Ich sollte 3-4-5x Täglich in Kamillensitzbäder und danach wurde die Wunde mit NaCL-Kompressen austamponiert. Samstags wurde es dann umgeändert auf eine Betaisodona-Zucker-Salbe die in die Wunde geschmiert wird und danach diese Austamponiert wird. Bis jetzt ist die Wunde schon kleiner geworden aber halt immer noch da. Morgen muss ich wieder zur Untersuchung und ich denke das es diesmal endlich was wird....und das meine Pilonidal Sinus geschichte nach d ieser OP endlich zu ende ist.

Ich wünsche Euch allen, die ihr schon wieder gesund seid oder auf dem Wege dort hin alles liebe und viel viel Gesundheit.

Anna

KFim-mixe


Hallo Anna, schoen von Dir zu hoeren!

Das klingt ja sehr gut und viel Glueck weiterhin!!

Alles Liebe,

Kimmie

AKnnaX H8igxson


Huhu Kimmie,

Dank Dir! :-)

Nu... meine eine wird sich nun endlich mal wieder in ihrem eigenen Bett räkeln und schlafen...... :-)

Wünsch Dir alles liebe und man liest sich ja sowieso im Forum :-)

Anna

MDa7uricxe


Re.: Helmut K

Hallo Helmut,

auch ich kann bei manchen Sitzpositionen einen leichten bis stärkeren Schmerz bemerken. Was es genau ist weiß ich nicht Ich war beim Chirurgen deswegen und der hat nichts feststellen können. Ich hatte diesen Schmerz auch schon während der Heilungsphase und der offenen Wunde.

Zuerst vermutete ich das es Schmerzen seien die entstanden sind weil ich fast 2 Jahre Haltungsstörungen hatte wegen der Fistel. Und da ich nun wieder versuchte normal zu sitzen, dachte ich, kämen die Schmerzen von der ungewohnten normalen Sitzposition.

Nur solche Schmerzen bleiben ja nicht über 10 Monate erhalten, oder?

Dann dachte ich ist es vielleicht das Narbengewebe. Man hört ja immer wieder von Menschen die an irgendwas operiert wurden, daß diese später Probleme mit Narbengeweben bekommen.

Auch dachte ich das es Schmerzen seien die von der Überspannung der Narbe herführen. Narbengewebe ist weniger elastisch als die normale Haut.

Diese letzten beiden Möglichkeiten sind vielleicht beide Grund für diese Schmerzen. Für die Narbe gibt es Salben, mit dem Narbengewebe muß man sich eben abfinden.

Leider aber berichtete ein andere Leidensgenosse ebenfalls von solchen Schmerzen, sogar ebenfalls sofort nach der OP auftretend. Bei ihm stellte sich nach einer gewissen Zeit heraus, daß er wieder eine Fistel hatte.

Nachdem er sich jetzt von einem anderen Arzt hat operieren lassen und eine andere Wundbehandlung durchführen ließ, ging es ihm seitdem sehr gut. Er hat gar keine Schmerzen mehr.

Helmut, ich weiß es auch nicht. Ich hoffe das sich nicht schon wieder eine Fistel bei mir bildet. Ich werde jedenfalls demnächst noch mal zu meinem Chirurgen gehen und ihm nochmals meinen Arsch vorführen. Kann nicht schaden jetzt hin zu gehen. Ich habe mir jedenfalls nach der vorigen OP geschworen nicht wieder so lange zu warten. Denn die OP und die Schmerzen dannach waren ein Witz im Vergleich zu den Qualen die ich vorher durchgemacht habe.

Werden solche OP's überhaupt durchgeführt wenn noch keine richtigen Schmerzen vorhanden sind ?

Helmut, Helmut .... die Schmerzen sind doch nicht das Ausschlaggebende! Wenn sich eine Fistel bildet dann sollte sie möglichst schnell entfernt werden damit der Schnitt und somit die Wunde nicht so groß werden. Wenn man zu lange wartet, kann es passieren das die Fistelgänge sich bis IN den After ausbreiten. Und dann kannst du dich u.U. auf einen künstlichen Darmausgang freuen! Sowas wäre fast einen Bekannten von mir passiert.

Kommt der Schnitt bei der OP auf die größe der Fistel an oder wird unabhänging von der Größe ein riesger Schnitt bis auf den Knochen vorgenommen?

Der Schnitt ist unabhängig von der Größe der Fistel. Er wird lediglich bestimmt von der Vielfalt und der maximalen Länge der Fistelgänge. Daher ist es auch so schwierig für einen Arzt im Voraus zu sagen wieviel er schneiden muß. Das sieht er erst wenn er angefangen hat.

Wie läuft eine Homöopathische Therapie in Bezug auf die Steinbeinfistel ab, eincremen der Fistel oder Tabletten einnehmen ?

Das wenige was ich von solchen Therapien weiß, ist, daß es ganz schön unterschiedlich ist. Meine Freundin hat eine solche Therapie ihres Darmes wegen gemacht. Sie bekam sowohl Tabletten, als Spritzen als auch Salben. Außerdem mußte sie teilweise oder abschnittsweise auf ihre Ernährung achten.

Aber Schlumpfine hat versprochen in diesem Forum über ihre Erfahrungen zu berichten. Melde dich bei ihr per Email oder warte ab.

Gruß

sochl5umpfxine_


Re: Helmut-K

Hey Helmut,

hoffe erstmal, dass du nicht wieder unters Messer musst.

Ich denke es gibt sehr viele unterschiedliche homöopathische Therapieansätze.

Da meine Wunde immer noch relativ offen/ gross ist, werde ich mit meiner Therapie Mitte nächster Woche anfangen, denn die Wunde soll offen sein, wenn ich damit anfange.

Die genaue Zusammensetzung kann ich dir so nicht sagen, da ich bei einem spanischen Homöopathen war. Auf jeden Fall wird das eine sehr lustige Zeit werden ;-D

Viele Tees, Tabletten und Mittelchen, die Ernährung muss ich auch ein bisschen umstellen und vorallem sehr viel Disziplin. Fällt mir kaum schwer ;-D

Weiss nicht, was mich in den nächsten Wochen erwarten wird, stell´s mir aber nicht allzu angenehm vor. Egal, hab keine Lust auf weitere OP´s.

Werde ab Mittwoch berichten und mich hier wahrscheinlich auch auskotzen... ;-D ;-D

Alles Gute und sprich mit deinem Allerwertesten, das mache ich mittlerweile auch schon... ;-)

FjugentFpeckexr


Irgendwie klingt das, was Schlumpfine gesagt hat, sehr plausibel!

Ich meine, ich hatte auch über Jahre Schmerzen z.B. beim Stuhlgang, allerdings ohne triftigen Grund, waren wohl eher "seelische" Schmerzen. Dann gingen die Schmerzen irgendwann weg, und kurz danach hatte ich die Fistel bekommen. Und nu isse weg, bin vorhin aus dem Krankenhaus entlassen worden. Die Schmerzen waren zwar sehr ungewohnt (hatte chronische S.P. ohne Schmerzen seit 3 Jahren) aber sind jetz auch weg, und jetz, 7 Tage nach dem OP, kann ich wieder normal sitzen, laufen, etc,. ganz ohne Schmerzen. Und ohne all das 3 bis 4 mal tägliche Prozedere wie's scheint. Mal sehen welcher Meinung mein weiterbehandelnder Arzt ist.

Wäre auch enorm an den Ergebnissen dieser homöopathischen Therapie interessiert!

Ich halte an sich recht wenig von der Praxis, etwas was immer wieder kommt wegzuschneiden und nur zu hoffen, dass es nicht wieder kommt. Zeigt ja nur, dass man nicht versteht womit man es zu tun hat.

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