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Steißbeinfistel

P}hoebxe20


Verhärtung?!..

Hallo Zusammen,

Nun, die Abszess-Eröffnung ist nun wieder zugewachsen, mein Arzt hat mich aber dennoch beim Chirurgen angemeldet, um dieses Ding raus zu holen. Ich fühle mich eigentlich zur Zeit wohl, habe keine Beschwerden. Aber da wo der Abszess gewuchert hat, taste ich nun eine hufeisenförmige Verhärtung. Ich nehm mal an, dass das vom vorerst verbliebenen Abszessbeutel kommt, nimmt mich aber dennoch wunder, ob das jemand erlebt hat?

@Stefan

Du hast mich noch gefragt,ob man sich die Abszess-Eröffnung nicht hätte sparen könnte, wenn der Eingriff unter Vollnarkose erfolgt wäre. Nun ich denke hier in der Schweiz sieht die Behandlung etwas anders aus. Mir wurde gesagt, dass möglichst ein Eingriff am Entzündeten Abszess vermieden werden soll.

Ich hätte aber auch keinen Tag länger mit diesem Ding ausgehalten, und ich denke eine Notfallsexzision gibt es wohl nur sehr selten. :-/

meine Hausärztin meinte aber auch, dass sie die Wunde wohl zunähen werden, und dies sollte ebenfalls nicht bei entzündetem Zustand geschehen.

Naja,ich warte nun mal den Besuch beim Chirurgen ab.

Werde mich dann wieder melden.

Alles Gute den Mitleidenden...

HWomevr9U9x6


sagt mal, so ne Fistel ist doch optisch so ein kleines Loch in der Steißbeinregion oder? weil die von mir vermutete "Fistel" (sorry, aber ich hab noch nie eine gesehen) sieht aus wie so ne ganz kleine Schwellung (vielleicht 8mm) oder wie ein Pickel nach dem rasieren. Kanns sein, dass es doch kein Rezidiv ist? naja, werd dennoch zum Doc,

B7la_usixmme


Morgen gehts zum Doc :°(

Morgen geh ich zu meinem Hausarzt.

Meine Mam ist jetzt schon am heulen.

Hätte ich evtl. nach der OP einen Anspruch auf einen Pflegedienst der mir die Wunde täglich versorgt (bin Kassenpatient)?

Seid mir nicht böse, aber mir wird fast schon schlecht wenn ich Eure Beiträge nur lese...Ich bin ein mega Weichei in Sachen Wunde und so!

Dennoch lese ich sehr gerne und höchst interessiert Eure Beiträge.

Es gibt glaub keine bessere OP Vorbereitung als hier zu lesen.

Es tut auch total gut, seine Angst, die Frustration usw. hier los zu werden- unter Gleichgesinnten.

Woher weiß ich denn ob eine Klinik gut oder weniger gut in Sachen Steißfistel-OP ist? Gibt's da große Unterschiede? Und kann ich mir die Klinik selbst aussuchen. Ich würd tausende von Kilometer auf mich nehmen nur um in guten Händen zu sein. Hab nämlich schon öffters raushören können, dass die Wundbehandlung von großer Bedeutung ist!

Bin echt forh, dass es Euch gibt!

M>aver@i]ck9x3


Geschrieben von Purzel80:

Allerdings kenn ich mich mit dieser Lappentechnik überhaupt nich aus - bei mir läuft grad die offene Wundheilung.

Die Fistel wird ja in einem ovalen Schnitt herausgenommen. Vom oberen Ende der Wunde wird dann ein weiterer Schnitt schräg nach unten durch die gesunde Haut gesetzt. Und entlang dieses Schnittes wird das gesamte Gewebe in die Wunde hineingezogen/geschwenkt und vernäht.

Klingt eigentlich genial, aber auch sehr schmerzhaft, da die Haut um 2-3cm gedehnt wird...

Ich hoffe halt auch, dass alles gut läuft und ich nach 2 Wochen wirklich dauerhaft von der Fistel befreit bin...

Rxesix87


@Blausimme

Ob du Anspruch auf Pflegedienst hast, kann ich dir nicht sagen, aber du kannst zur Nachbehandlung doch einfach zu einem Arzt in deiner Nähe bzw. zum Hausarzt gehen. Lass dich von den Horrorgeschichten hier bloß nicht einschüchtern, ich bin manchmal auch echt geschockt was ich hier so lese, vor allem weil ich mich gerade in der Heilungsphase befinde. Vielleicht kann dein Arzt dir ja eine gute Klinik empfehlen, aber wie schon gesagt, eine Steißbeinfistelentfernung ist für erfahrene Chirurgen wirklich ein Klacks!

@Maverick93

Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie das aussehen soll wenn's fertig ist! Hört sich aber interessant an!

HKome4r99x6


@ Blausimme

mach dir mal keine Sorgen....

ich wurde vor 5 Monaten auch operiert und das schlimmste dabei war die Infusionsnadel im Arm *g* . Auch die Nachbehandlung sollte sich komplikationslos gestalten(beim Tamponieren hat die Krankenschwester immer voll langsam und gewissenhaft gearbeitet, sodass es wirklich keine großartigen Schmerzen gab). Das einzige brutale bei mir war, als sich eine Tasche gebildet hatte und da rumgemacht wurde vom Arzt, das war echt schlimm (vorallem weil ich halt auch an dem Tag kein Schmerzmittel hatte). Aber sonst tät ich mir bei der Sache keine Sorgen machen.

p<at@ilk


Hallo @ euch alle

Verfolge schon ziemlich lange eure Beiträge,weil ich unter anderem auch erst vermutet habe,das ich eine Steißbeinfistel habe.Hatte einen Abzsess am Steißbein,der auch am 23.12.diagnostiziert wurde wurde dann im KH am 1.2.05 aber an einer Fissur operiert(fälschiger weise...siehe unter "Analfisteln"Magen -Darm))kam dann nach drei Tagen nach Hause und stellte dann fest ,das der Abzsess immer noch da war :°(,mußte dann eine Woche später als Notfall nochmal operiert werden und der Abzsess wurde gespalten......,hat aber mittlerweile eine Fistel gebildet,die mit einer Fadendrainage (Faden) jetzt nun mal vorhanden ist und die mir auch erhebliche Probleme macht.

Die soll jetzt im April operiert werden,Diagnose:

"transsphinktäre Analfistel mit Abszess perianal,mit Fadendrainage der Analfistel bei 6 uhr ssl"

Als ich bei der Wiedervorstellung den Arzt fragte,ob es eine Steißbeinfistel ist und wie groß die Wunde sein würde,sagte er mir :"Nein ,es ist KEINE Steißbeinfistel und die Wunde wäre ca. Pfenniggroß!!!"...KANN DAS SEIN ??? ???

Der Abzsess lag aber am Steißbein,jetzt frage ich euch :Kennt sich jemand damit aus ???......oder wollte er mir einfach nur die Angst nehmen ,nach der ersten verpatzten OP ??? Ich bin so was von unsicher,habe auch schon mit dem Gedanken gespielt,das KH zu wechseln,aber Proktologie -Ärzte sind hier nicht soo gut vertreten und mein HA meinte ....."Lassen sie die das doch jetzt zu ende machen,was die angefangen haben,ist zwar sch..... ,was da gelaufen ist,aber DAS werden die sich jetzt wohl nicht mehr erlauben"

Man ,ich bin so unsicher,zumal die OP jetzt bald bevor steht :-(

kann mir von euch einer helfen und hatte das vielleicht auch schon mal ???

Gruß

H4omerq99x6


oh mann,

sorry, aber mit Analfisteln etc. kenn ich mich wirklich nicht aus.

Das einzige was ich weiß ist, dass eine Analfistel medizinisch tatsächlich GAR NICHTS mit einer Steißbeinfistel zu tun hat.

mal nebenbei für alle die mit ner Steißbeinfistel zu tun haben,

ich habe eben so eine amerikanische Seite zu Sinus Pilonidalis gefunden : [[http://www.pilonidal.org]]

vielleicht wurde sie schonmal hier gepostet, ich weiß es nicht

schaut aber mal rein

H.o&merp9x96


hi,

hab ja schonmal angedeutet, dass ich vielleicht ein Rezidiv haben könnte.war dann heute morgen beim Chirurgen, der warf nen Blick drauf und sagte alles sei in Ordnung

Ruespi87


Juhuuu!

War heute Morgen mal wieder beim Arzt und er hat gesagt dass meine Wunde gut und sehr sauber aussieht, das hat mich sehr beruhigt. Außerdem kann ich mittlerweile wieder einigermaßen sitzen und es tut auch so nicht mehr so weh. Auf dem Rücken liegen kann ich zwar noch nicht wieder, aber das wird schon noch! :)^

fTlachxi


@rausdamit

Dein Artikel vom 27.03.05 4.08 Uhr kann ich nur zustimmen und ich kann nur an jedem hier appellieren:

Es ist meiner Meinung nach scheißegal welches Krankenhaus Ihr aufsucht. Eine Steißbein-OP gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Chirugen. Viel wichtiger ist es Euch Gedanken zu machen ob Euer Krankenhaus Euch eine ordentliche Nachsorge bieten kann. Ich lese hier immer wieder "die Wundversorgung habe ich über Ostern selber gemacht" oder, "ich gehe 1x pro Woche zum Arzt".

Ich gebe Euch schriftlich, das nächste Rezidiv ist vorprogrammiert. Es können sich über Nacht Taschen bilden. Wenn die nicht rechtzeitig erkannt werden und beseitigt werden habt Ihr erneut einen Hohlraum und somit ist die neue Fistel geboren. Und Taschen könnt Ihr nicht selber erkennen. Ich bin, bis die Wunde komplett verschlossen war täglich im Krankenhaus gewesen. Auch entgegen Willen der Chirugen. Ich war sogar eine echte Nervensäge. Aber es hat was gebracht. Die Wunde ist verschlossen. Es fehlt ledeglich noch ein bißchen Haut. Nun gehe ich nur noch 2x die Woche. Es wollten mich schon Ärzte endgültig entlassen. Ich gehe aber trotzdem. Bis alles komplett verheilt ist.

Und glaubt mir, Ärzte wollen nur Kosten sparen. Sie operieren lieber noch einmal mehr, als die Wundheilung komplett zu Ende zu bringen. Mein Chirug erzählte mir, daß ab 1. April für diese Operation von der Krankenkasse nur noch 4 Nachsorgebehandlungen bezahlt werden. Meines erachtens völlig unzureichend und schon fast kriminell. Es bringt nichts darüber zu rätseln wie lange es Dauert und ob es weh tut. Es dauert lange und es tut anfangs auch weh. Auch nach 5 Jahren merkt man unregelmäßig noch die Narbe. Lasst es Euch operieren, seht zu daß Ihr eine Top deLuxe Nachsorge bekommt, bis die Wunde komplett verheilt ist und lernt mit der Narbe zu leben. Es gibt weit aus schlimmeres auf der Welt. Und glaubt mir, ich lebe mit dem Scheiß jetzt schon 12 Jahre und wurde 5 Mal operiert. Und ich glaube 4 OPs hätte ich mir ersparen können, wenn die Wunde optimal versorgt worden wäre.

So Kopf Hoch !

Gruß

Ralf

R?esGi8x7


@flachi

So ein Schwachsinn, dass ein Rezidiv vorprogrammiert ist, wenn man nicht jeden Tag zum Arzt rennt! Nur weil du schlechte Erfahrungen gemacht hast heißt das doch nicht automatisch, dass es bei anderen auch so laufen muss! Du hast schon recht, beim Sinus Pilonidalis sind 10% OP und 90% Nachsorge, aber wenn man die Wunde sorgfältig jeden Tag reinigt, sich schont und sie alle paar Tage vom Arzt kontrollieren lässt dann passiert normalerweise auch nichts! Kein Wunder dass sich da Taschen bilden, wenn man total hysterisch jeden Tag ins Krankenhaus rennt und sich selbst verrückt macht...

HgoXme_r996


ich bin anfangs täglich zum Arzt, ungefair 2 Wochen lang

und dann bin ich alle 2 Tage zum Arzt, das zog sich dann so 4 Wochen

und dann bin ich so alle 3 Tage bis die Wunde fast 100% verheilt war. danach bin ich nochmal 3-4mal 1 wöchentlich und jetzt gar nicht mehr, es sei denn ich hab nen Verdacht oder so.

fklaDchxi


@Resi87

Stimmt, bin vielleicht ein bißchen zu übervorsichtig. Aber es als totalen Schwachsinn zu bezeichnen..... ??? ? Ich bin den Kram nach 5 Jahren Problemen dadurch losgeworden. Als ich noch genauso gedacht hatte wie Du, hatte ich immer mit einem Rezidiv zu kämpfen. Und es kam auf jeden Fall aus Mangel der Nachsorge. Und ich habe die Erfahrung gemacht, daß sich über Nacht die Wunde zum negativen Entwickeln kann. Wenn Du in der glücklichen Lage bist und hinten Augen hast und deine fachlichen Kentnisse so ausreichend sind um die Lage selber einzuschätzen sei froh. Ich gehe davon aus, daß hier im Forum die Betroffenen ernstgemeinte Hilfe brauchen und ich gehe davon aus, daß jeder mit seinem Kram möglichst ohne Rezidiv davonkommen möchte. Dies kann er aber nur mit ärztlicher Betreuung. Und wenn die Betroffenen mit Ihrem Krankenhaus einen Deal treffen können, daß sie nicht warten müssen sind sie täglich auch mit max. 10Min damit durch. Das ist glaube ich auch nicht zuviel verlangt. Ich will nur jedem hier die Fehler ersparen die ich gemacht habe. Sicherlich gehst Du den bequemsten weg, aber ob er der bessere ist ??? ?

R+esiK87


@flachi

Nur wenn man nicht jeden Tag zum Arzt geht ist das noch lange nicht "Mangel der Nachsorge". Im Gegenteil, ich gehe sehr gewissenhaft mit dieser Krankheit um und pflege die Wunde so gut ich kann. Bei mir ist ja bisher auch alles gut gegangen, warum sollte ich also öfter als nötig zum Arzt gehen? Insofern kann ich es schon verstehen dass man aufgrund schlechter Erfahrungen vorsichtiger wird. Mit Bequemlichkeit hat das allerdings überhaupt nichts zu tun, was soll denn das. Ich würde alles dafür tun, dass die Wunde ohne Komplikationen heilt, aber davon jeden Tag zum Arzt zu rennen wird es meiner Meinung nach auch nicht besser!

Ich finde, jeder sollte es so halten wie er meint dass es für ihn am besten ist. Schließlich macht nunmal jeder Mensch andere Erfahrungen.

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