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Steißbeinfistel

M^atchkbox


Frage zu Rezept....

Hallo zusammen,

nach 3 Wochen zum Chirurgen laufen, wage ich es ab Montag wieder arbeiten zu gehen. Habe nun heute Mull verschrieben bekommen, nur beim Kleber (Fixo Mull Stretch) zickt der Doc rum, kann er angeblich nicht verschreiben. Als ich in der Apotheke nach dem Preis gefragt habe, hat's mich fast umgehauen... 37 Euro die Rolle). Nun meine Frage: Wie war das bei Euch? Verschrieben bekommen oder auch selbst kaufen müssen?

sKchlu$mipfixne_


Re: Matchbox

Hey,

verstehe garnicht, warum dein Arzt so rumzickt. ich habe problemlos Fixomull strech verschrieben bekommen, Zuzahlung glaube ich 4 Euro.

Ich würde darauf bestehen, schließlich ist es eine große Hilfe, auch wenn es schon schmerzhaft ist, wenn man´s abziehlt ;-D

Alles Liebe und Gute

Srteißbexin


Jetzt hats mich auch erwischt, wer hat Antworten ?

Hallo zusammen, ;-D

nun hat der Doc meine Eigendiagnose mit Hilfe des Forums leider bestätigt. Jetzt bin ich einer von euch und habe gleich ein paar Fragen, da ich hier lesen konnte, dass es ganz unterschiedliche Meinungen gibt.

Der Dok sagt auf jedenfall OP. Bisher habe ich keine Schmerzen gehabt. Vor 4 Jahren hatte ich am Steißbein einen "Knubbel", mit dem ich zum Arzt gegangen bin. Der sagte gleich zum Krankenhaus, dort hatte man an dem Tag keine Zeit und so kam ich dirch Zufall in eine Dermatologie eines anderen KH, die das mit Salbe und Sitzbädern behandelt hat. Nach 7 Tagen war alles auf und die Sache ausgesässen.

Danach ist mir nie wieder was aufgefallen, bis neulich. Da spürte ich beim Sitzen einen kleinen Druck.... und fragte nun einen befreundeten Bekannten, der Allgemein Medizner ist.

Das Problem ist jetzt nur, das ich ich in 14 Tagen meine Freundin besuchen will, die dann 4 Wochen Urlaub hat und 600 km entfernt wohnt. Mit einem dicken Loch im Hintern wird das sicher keine lustige Begegnung.

Kann ich die OP noch bis Oktober strecken der macht es das ganze nur noch schlimmer?? Wie gesagt, es tut nicht weh, stört auch nicht und gibt nur ganz selten mal etwas "Sekret" ab. Soche Zustände, dass die ganze Unterhose "durchnässt ist, kenne ich (noch) nicht.

Wie gesagt, alles sehr unpassend. Wie ist es eh mit dem Sitzen nach so eine OP, leigt man lange im Bett und auf dem Bauch? Ab wann kann man wohl wieder Auto fahren ?

Ich sehe ich eine Diskrepanz zwischen dem, was man hier so liest und dem, was der Arzt natürlich nur so allgemein sagen kann, danach ist das ein "harmloser" und nur die Lebensqualität beeinflussende OP.

Wie macht sich dieser Pilonidalsinus bei Euch bemerkbar ?? Bei mir sitzt er genau unter dem Steißbein. Ist OP wirkich die einzige Art der "Heilung/Behandlung"?? Wenn ich denke das zwischen dem wahrscheinlich erstem Auftreten und jetzt über 4 Jahre ohne Beinträchtigung liegen und man nicht weiß, viele OPs einen erwarten können, kommt man doch schon ins Grübeln. Was verstehe ich denn unter einer chronischen Fistel !?

Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn es nicht sofort operiert wird. Da ich immer in Deutschland bin, könnte ich mich natürlich jederzeit in eine Klinik begeben.

Geht man zu einen Spezialisten? Hat jemand aus dem östlichen Ruhrgebiet vielleicht eine gute Klinik parat (Privatpatient)??

Fragen über Fragen, aber noch hoffe ich, das ich mir bis Oktober Zeit nehmen kann, da ich mich auf den Urlaub freue und es dann auch nicht mehr so warm ist und bis Weihnachten hoffentlich alles vergessen ist.

Gruss an alle Leidensgenossen.

PS: klar habe ich hier alles gelesen, aber einige Fragen sind noch offen :-))

MaaXurixce


Re.: Steißbein

Hallo Steißbein,

weiß nicht ob ich alle Antworten habe, aber da du dir wenigstens die Mühe gemacht hast auch die älteren Beiträge zu lesen, kann ich ja versuchen dir ein Paar zu beantworten.

Kann ich die OP noch bis Oktober strecken oder macht es das ganze nur noch schlimmer??

Ich habe sie auch über ein halbes Jahr verschoben. Bei mir war es halt beruflich etwas ungünstig. Außerdem empfahl mir der Chirurg von einer OP vorm Sommer ab, da die Hygiene im Sommer immer etwas schwieriger ist als in kälteren Zeiten. Da ich eh schon schneller schwitze und auf 'nem Kunsttstoffstuhl meine Tage im Büro friste, fand ich das ein gutes Argument. Die Fistel wächst natürlich unter Umstände weiter.

Ist OP wirklich die einzige Art der "Heilung/Behandlung"??

Die einzige Behandlung die ich bisher kenne. Ich weiß nicht viel von Homöopathie oder alternative Heilmittel. Aber ich denke mir, in diesem Fall ist es wohl tatsächlich das einzigste.

Auch bei mir war Anfangs keine großartigen Beschwerden festzustellen. Das erste Mal wurde ich mit 19 damit konfrontiert. Erste Anfänge (bei längerem Nachdenken) stellten sich schon mit 16 ein. Aber mit 19 tat es zum ersten Mal richtig schön weh. Dann dauerte es fast 6 Jahre bis die Schmerzen wiederkamen. Dann 2 Jahre , dann 1 Jahr und dann regelmäßig alle paar Monate bis zur OP. Ab einem halben Jahr vor der OP hatte ich keine Probleme mehr. Vielleicht weil ich mir ab da die bewußte Stelle am Arsch regelmäßig rasiert habe.

Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn es nicht sofort operiert wird.

Nun ja, ganz so ungefährlich ist es denn doch nicht. Je nach Stadium, genaue Position und Entwicklungsgeschwindigkeit können Kanäle bis in den After wachsen. Wird der Schliessmuskel befallen, dann hast du ein noch größeres Problem.

Wie du weißt, muß etwas mehr Gewebe als befallen ist, weggeschnitten werden. Dadurch kann es zu solch großen Wunden kommen, das du Zeit Lebens mit einem künstlichen Darmausgang herumlaufen wirst. Diese Möglichkeit hat mir mein Chirurg auch offenbart, und wäre zudem fast Realität geworden in meinem Bekanntenkreis!

Wie ist es eh mit dem Sitzen nach so eine OP, liegt man lange im Bett und auf dem Bauch? Ab wann kann man wohl wieder Auto fahren ?

Man liegt überhaupt nicht lange. Sitzen wirst du nur an den ersten beiden Tagen nicht wirklich gut können. Wenigstens nicht wenn du dich zurückgelehnt hinsetzen möchtest. Wenn du aber vorübergebeucht oder stok-gerade sitzt, ist es in Ordnung. Aber das hängt natürlich stark von der genauen Stelle ab an dem du operiert wurdest. Ich selber bin Mittwoch Abend operiert worden. Donnerstag habe ich (teils sitzend) gearbeitet. Freitag war ein Feiertag. Und am Montag bin ich selber mit dem Auto zum Chirurgen gefahren.

Ich sehe ich eine Diskrepanz zwischen dem, was man hier so liest und dem, was der Arzt natürlich nur so allgemein sagen kann, danach ist das ein "harmloser" und nur die Lebensqualität beeinflussende OP.

Die Diskrepanz sehe ich nicht. Für mich ist und war es nach wie vor nur eine Lebensqualität verbessernde OP. Leider gibt es wie bei jeder OP auch Menschen die Probleme haben. Aber wenn ich mir die Personen mit Problem in diesem Forum zusammenzähle und die Personen ohne Probleme, dann finde ich die Bilanz immer noch sehr gut. Vergesse nicht das hauptsächlich solche Personen diese Foren aufsuchen, die Probleme haben. Leute ohne Probleme werden sich in der Regel nicht weiter drum kümmern.

Dazu kommt das dieses Forum ziemlich oft Menschen hat die tierische Angst vor dem Eingriff haben. Ich habe den Verdacht das die schon Angst haben wenn sie auch nur in der Nähe einer Arztpraxis kommen und die Angst nichts mit der Krankheit und der angeblichen Schwere der OP zu tun hat.

Geht man zu einen Spezialisten?

Ich bitte den folgenden Vergleich zu entschuldigen, aber mir fiel kein besserer ein.

Ich denke es ist wie beim Auto. Geht man zur freien Werkstatt oder zur Fachwerkstatt? Ölwechsel kann man auch in der freien Werkstatt machen lassen. Die Elektronik vom Motor läßt man aber besser in der Fachwerkstatt einstellen.

Also für eine Herz-OP würde ich nicht zum Hausarzt gehen sondern zum besten Klinikum, aber die Fistel bin ich auch gut beim Chirurgen in der nächsten Stadt los geworden.

Es ist keine exotische Erkrankung und wird dementsprechend häufig behandelt. Ich war zu jeder Vor- und Nachuntersuchung nie der einzige Patient mit 'ner Fistel im Wartezimmer, nur als Beispiel.

So die anderen Fragen kann ich dir nicht beantworten und ich hoffe doch stark das auch andere mal reagieren würden. Auch auf die Antworten die ich dir gegeben habe.

Gute "Heilung",

Myatc1hbJoxx


Nach OP-Jucken?

Hallo zusammen,

was mich noch interessieren würde... Hat die Wunde bei Euch nach der OP (bei mir fast 4 Wochen her) auch stark gejuckt? Ich hab zwar jetzt schon tausendmal den Spruch: Wenn's juckt, dann heilt's gehört, interessiert mich dennoch ob's bei Euch auch so war. Danke!

Mpaur#icxe


Re.: Jucken

Hat et, und zwar längere Zeit und manchmal (fast 10 Monate nach OP) juckt et immer noch. Vor allem bei warmen, schwülen Wetter. Da schwitzt man mehr.

roon*ny2,6


An alle Leidensgenossen !!

Erstmal finde ich das Forum richtig genial bin durch zufall darauf gestossen und bin überrascht wieviele leute sich mit diesem Problem rum ärgern müssen.

Als ich am 8.7. operiert wurde habe ich ich auch gedacht naja in 2 wochen kannst de wieder arbeiten gehen aber als ich nach der op. das erste mal selber baden gehen sollte habe ich mir die wunde im Spiegel mal an geschaut und hätte ganz laut scheisse brüllen können.Wie groß die Wunde genau war weiß ich leider nicht aber ich denke mal so 6/4/4 L/B/T sie war nicht die die größte aber der Chirug hat genug raus genommen.Nun sind fast 4 Wochen vergannen und die Wunde heilt relativ gut und ca. 2,5/1,5/1,5 bin jetzt gute 2 wochen bei meinen Hausarzt in Behandlung, achso ich habe eine offene Wundheilung und muß jeden Tag auch am Wochenende hin zum Verband wechseln dann wird die Wunde mit Wasserstoff aus gespüllt und mit Betaisadona behandelt weiter nichts und finde das ist auch gut lasst die wunde in ruhe heilen das ist das beste.Nun hab ich noch 2 Wochen da muß und will ich wieder arbeiten gehen weil ich vor der op. meinen Arbeitsplatz gekündigt habe und mein neuer Chef auf mich wartet er hat mir schon 14 tage aufschub gegben.Nun meine Frage wenn ich es nicht ganz schaffen werde in 2 wochen und Wunde ist noch nicht ganz zu gibt es eine möglichkeit trotzdem arbeiten zu gehen wie groß ist die gefahr nach dieser langen heilphasen das es sich Endzündet ect. ich bin Bäcker und schwitze sehr bei der Arbeit gibt es nicht irgent wie so ein spezial silp den man sich über ziehen kann als Schutz.Ich hoffe Ihr könnt mir weiter helfen bin euch sehr dankbar für jeden Tip.Alle die es noch vor sich haben nur Mut gibt schlimmeres...

TLig/gereCnte


Nicht nur Probleme!

Also, um mal Maurice ein wenig zu unterstützen (und ich danke ihm immernoch von Herzen für seine Beiträge; könnte mir glatt nen Altar für ihn aufbauen! ;-D).

Meine Wunde ist ZU! Ich bin zufrieden. Es hat gar nicht mehr lange gedauert, bis ich alleine verbinden konnte, und ich nur noch alle 2-3 Wochen zur Nachuntersuchung fahren musste. Ab und zu hat es noch geblutet, was aber nur anzeigte, dass da halt noch Leben drin ist, so wie es sein sollte.

Jucken? Ja verdammt! Wirklich lästig, da es eine so blöde Stelle ist, und man nicht immer dann kratzen kann wenn man doch aber will!

Insgesamt, kann ich nur jedem empfehlen, die OP machen zu lassen, weil es hinerher einfach schöner und bedeutend befreiender ist!

LG Grüße an meinen "Retter" in der (damaligen) Not MAURICE ;-) Merci

Entchen

Szhib3by


Man, oh, man ... ihr könnt einem ganz schön Angst einjagen. Meine Story erstmal im Schnelldurchlauf: Ich hatte seit paar Jahren oder eher Monaten ... weiß nicht ... eine Art Pickel (also ein Mini-Abszeß) in der Mitte der Poritze. Nur wie gesagt, dachte ich immer, es hätte sich ein Pickel entzündet, da ja an die Steißbeingegend nicht viel Luft, dafür aber um so mehr Schweiß (d.h. Dreck!) rankommt. Darüber hab ich mir nie weiter Sorgen gemacht, denn ich es hatte es nur alle paar Monate und dann auch immer nur 2-3 Tage. Seit ein paar Tagen habe ich das jetzt schon wieder, nur die Schmerzen sind stärker und es scheint auch nicht wegzugehen. Deshalb habe ich mich heute gleich im Internet informiert und bin sofort auf diese Seite gestoßen ... und da habt ihr mir wie gesagt alle ganz schön Angst gemacht. Auf jeden Fall bin ich dann gleich zu meinem Chirurgen und der hat mich sofort - mit Verdacht auf Steißbeinabszeß - ins Krankenhaus überwiesen. Morgen werde ich dann dort operiert.

???

Nun meine Fragen: Wird das ganze unser örtlicher Betäubung geschehen? Es wurde mir nicht aufgetragen nichts zu essen, doch man muss doch bei einer Vollnarkose mind. 24 h nüchtern sein!?

Außerdem sprecht ihr hier die ganze Zeit von Fisteln - und wenn ich das richtig verstanden habe, eitern diese. Dieser Abszeß ist aber allerdings geschlossen und hat nur ca. 3-4 cm Durchmesser. Ist das ein großer Unterschied zu dem was ihr hattet?

Außerdem musste ich leider eine wunderschöne Reise für nächste Woche absagen. Allerdings ist eine weitere in 7-8 Wochen geplant ... bin ich denn da - bei einem derartig relativ "kleinen" Schnitt wieder reisefähig?

Ich bin erst 18 und gehe noch zur Schule ... halt ich es denn dann 6-8 Stunden dort aus, wenn die Schule in 2 Wochen wieder los geht?

Wie sieht es aus mit Sport ... also allgemein, bei allen eurer Wunden - wann wart ihr wieder fähig Sport zu machen, ohne das die Wunde irgendwie gefährdet war bzw. wehgetan hat!?

???

Fragen über Fragen ... tut mir leid. Ich hoffe ihr könnt mir antworten ... bin zwar erst in ca. 5 Tagen wieder da, aber Responsen wären trotzdem nett. Danke!

MCairius


Re Shibby

Mache dir keine all zu große Sorgen. Ich bin heute aus dem KH entlassen worden. Ich habe die OP 8 Jahre hinausgezögert. Ich wurde vor 8 Tagen operiert. Unter Teilnarkose. D.h. ab dem Bauchnabel habe ich nichts mehr gespürt. Es wurde ein 6cm langer und ca. 3cm tiefer Schnitt gemacht. Das gehört eher zur gr. Sorte. Seit der OP hatte ich fast keine Schmerzen. Nur der Verbandswechsel tut weh.

Meine Fistel war schon seit Jahren offen. Der Druck konnte sich daher abbauen. Wenn es bei dir nur innerlich ist, kann es bestimmt immer gr. werden. Und das tut dann RICHTIG weh.

Lass es also machen. Augen zu und durch. Es ist halb so schlimm.

Ich fahre jetzt noch einige Tage ins KH zum Verbandswechsel, danach zum Hausarzt. Wenn alles gut zuwächst, ist es lästig. Mehr nicht.

Ab Montag, also 1,5 Wochen nach der OP, will ich wieder ins Büro.

Gruß

DoJ<So)ni~c6x66


bin auch im Club und zwar hoch 4

Hiho,

ihr wisst ja gar nicht wie es mich beruhigt, dass ich nicht alleine mit Fisteln und Abzessen am Hintern da stehe.

Hier nun meine Leidensgeschichte:

Ich hatte immer sehr starke Akne Inversa. Diese wurde mit Roacutan behandelt und verschwand auch mehr oder weniger. Allerdings bildete sich nach geraumer Zeit ein Abszess auf meiner rechten Pobacke (nahe Übergang zum Bein). Diesen ließ ich - als er dann richtig gross war (ca. 8 cm Durchmesser) von meiner Dermatologin aufstechen. Das war vor 3 Jahren. Seit dem nässte diese Stelle immer und wurde ab und zu auch mal wieder etwas dicker. Aber der Eiter floss ja immer direkt ab.

Vor ca. 2 Jahren bildete sich dann auf der linken Pobacke ziemlich weit oben ein weiterer Abszess (ca. 7 cm Durchmesser). Dieser wurde wieder eröffnet und wenn er sich neu bildete, konnte ich ihn auch immer gut ausdrücken.

Vor ca. einem Jahr nun bildeten sich zwei Abzesse am Steißbein. Einer direkt drauf, der andere etwas rechts daneben. Beide wurden eröffnet und waren seit dem nicht mehr gesehen. Bis vor 2,5 Wochen.

Ich habe es vor Schmerzen nicht mehr ausgehalten und bin ins Krankenhaus. Eigentlich wollte ich das Teil nur aufgestochen haben, aber der Arzt schnitt es mir heraus und ließ die Wunde offen (ca. 3cm Durchmesser und 1, 5cm trief). Das verheilte auch alles recht gut. Doch 4 Tage nach dem Eingriff sprießten auf einmal alle drei anderen Stellen wieder und wurden dick. Ich also zu meiner Hautärztin, die mir schon früher empfohlen hatte mal das ganze von einer Hautklinik untersuchen zu lassen, ich aber immer abwiegelte und hoffte, dass es endlich weggehen würde.

Die gute Frau überwies mich dann an eine Hautklinik und da war ich dann letzten Montag.

Der mich behandelnde Arzt erklärte mir, dass es sich in unmittelbarer Nähe vom Steißbein sehr wahrscheinlich um ein Papillom handeln würde und so lange es nicht schmerzen würde erst mal nicht behandelt würde. Aber die anderen drei Stellen müssten saniert werden. Also hat er mir eine Metallsonde unter die Haut gesteckt und die Fistelkanäle sondiert (alles ohne Narkose).

Am Steißbein: 1,5 cm lang

Rechte Pobacke: 4,5 cm lang

linke Pobacke: 6,5 cm lang

Wobei an der letzten Stelle ein zweiter Ausgang per Skalpell geschnitten werden musste.

Dann hat er mir an jeder Stelle von Ausgang zu Ausgang einen Drainagefaden eingezogen (unter der Haut durch und dann außerhalb verknotet) und meinte zu mir, ich solle in 2 Monaten wiederkommen.

Ziel des Ganzen sei es die Kanäle zu verkleinern und dann die Fisteln operativ zu entfernen.

Heute war ich dann wieder da, weil ich vor lauter Schmerzen nicht wusste wie ich liegen, geschweige denn sitzen sollte. Die Wunden wurden kontrolliert und mal kräftig an den Fäden gerissen und dann sagte man mir: Alles in Ordnung, fließt schon ab. Gehen sie wieder arbeiten.

Tja, Ende des Jahres soll dann wohl endlich opperiert werden. Allerdings ist mir das viel zu spät. Ich habe nächstes Jahr meine Abschlussprüfung und bin Fachinformatiker (muss wirklich jeden Tag 8 Stunden sitzen).

Nun meine Frage:

Kann ich darauf pochen, dass bereits im Oktober opperiert wird, oder muss ich mich jetzt insgesamt 6 Monate mit 6 siffenden Wunden am Hintern abfinden?

Schon mal Danke für die Antworten.

Ach ja, man riet mir dazu mit dem Rauchen aufzuhören und vielleicht auch gänzlich auf Alkohol zu verzichten.

Das mit dem Rauchen werde ich mir zu Herzen nehmen. Ist eh gesünder.

t ut )nicc+hts zHur nsache


also bei mir war es so ungefähr vor 8 jahren

es tat weh am po (steiß) und keiner konnte etwas sehen

erst 1 woche später war was zu erkennen und ich kam sofort ins krankenhaus

in der kurzen zeit hatte der abzess sich extem vergrössert, so das sie mich in vollnarkose legten.

ich habe am nächsten tag mir das gesäß betrachtet und bin fast umgefallen! der halbe hintern war weg !!*heul*

es war furchtbar...(ich denke es war ein ca 12 cm langer und ca 13 cm tiefer schnitt)

es hat 3 moante gedauert bis sich dei wunde wieder geschlossen hatte(offene vw mit braunovidonsalbe, sitzbäder ...)

und auch danach hatte ich noch schmerzen...

ich war auch in der ausbildung und konnte natürlich nichtarbeiten auch lange zeit später durfte ichkeine überanstrengungen machen, da die wunde sonst wieder aufriss

jetzt habe ich einen sehr unschönen hintern den ich kaum jemanden zeigen mag... tangas sind da eh nicht mehr drin

vor 2 wochen hatte ich dann einen erneuten abzess am steiss, der aber sehr klein war und in örtlicher betäubung durchgeführt wurde... der heilt jetzt noch immer (ca 1,5 cm langer schnitt)

bei mir soll es wohl ein fistelgang gewesen sein der genetisch bedingt war und sich dadurch entzündet hat

und man kann den gang nicht unbedingt sehen von aussen, der eiterherd liegt meist unter der haut und muss demnach gespalten werden und dann von untern wieder ganulieren (heilen) zunähen geht da nicht !

wenn er also gross ist richte dich auf eine längere zeit ein

sitzen konnte ich schon... aber nur mit einem ring (so ein ding das aus gummi ist und mit luft gefüllt ist, in der mitte frei)

Sbven9 E.


...und ich dachte, ich wäre sie los!

Hallo zusammen,

seit ca. 6 Jahren habe ich mich mit meiner Fistel rumgequält. Mittlerweile gab es bei mir schon 2 große Druckpunkte in der Gesässpalte, die mich ca. jeden Monat aufs neue mit Schmerzen geplagt hatten. Am 14. Februar war es dann soweit: Beim gemütlichen Valentinstags-Nachmittagkaffee konnte ich kaum noch sitzen und hielt es nicht mehr aus.

Am 18. hatte ich dann einen ersten Untersuchungstermin bei meinem Chirurgen. Dieser teilte mir mit, dass er so etwas grosses noch nicht gesehen hat und dieses nur unter Vollnarkose entfernen kann. Er meinte, dass ich danach ein so großes Loch haben werde, dass man eine Kinderfaust hineinstecken könnte. Am 6. März wurde ich dann unter Vollnarkose operiert. Ich hatte nach der OP KEINERLEI SCHMERZEN. Lediglich das rausziehen der Tamponade einen Tag nach der OP liess mich einmal kurz an die Decke springen. Aber der vom Chirurgen angekündigte Schmerz blieb völlig aus. Somit brauchte ich auch die Schmerztabletten nicht einnehmen.

Die weitere, offene Wundbehandlung bestand aus Tamponade mit Jod-Salbe in die Wunde und mit Verband zukleben. Einmal pro Tag ein Sitzbad und 2 mal die Woche zum Chirurgen zur Nachkontrolle. Am 19. Juni sagte mir dann mein Chirurg, dass alles gut aussieht und ich nicht mehr wiederkommen bräuchte, es sei denn, es passiert was mit der Wunde. Es schien so, als wäre die Geschichte endlich ausgestanden.

Und nun, vor 2 Wochen war es denn soweit: In der noch nicht ganz verheilten Wunde bildet sich wieder das gleiche, was vorher schon war. Jetzt geht es wieder von vorne los.

Mein Chirurg ist im Urlaub und erst morgen wieder da.

Meine einzige Hoffnung ist, dass es noch so klein ist, dass die Behandlung bei einer örtlichen Betäubung durchgeführt werden kann.

Jetzt, wo ich gelesen habe, dass Mitglieder in diesem Forum bis zu 5 mal operiert worden sind, geht es mir ganz anders.

MCaur`iNce


Re.: Entchen

Hallo Entchen,

wurde ja auch mal Zeit das man mir 'nen Altar errichtet! :-D Ich hoffe ich habe Mitspracherecht wenn es um die Gestaltung geht? Ich habe da so meine ganz eigenen Vorstellungen. ;-)

Aber Spaß beiseite. Das hier ist ein Forum und sollte dazu dienen Meinungen und Erfahrungen aus zu tauschen. Mehr mache ich und alle anderen hier ja auch nicht. Und zusammen wissen wir mehr als alleine. Also wenn Altar, dann für alle.

Ich war damals selber heilfroh ein solches Forum gefunden zu haben. Den Austausch mit anderen Betroffenen hat mir vieles besser verstehen lassen. Und mir die Angst vor der OP eigentlich nehmen können. Vor allem aber hat sie mir auch die Notwendigkeit der OP immer wieder bekräftigt, sodaß ich nicht in letzter Sekunde abgesprungen bin.

Heute bin ich mehr als froh es hinter mir gebracht zu haben. Wie du weißt ist es ja nun wirklich kein großer Akt.

Ich bin froh das ich dir in deiner "Not" geholfen habe, wenn ich auch nicht mehr weiß wie. Dann bin ich ja jetzt Quit mit diesem Forum da mir auch in der Not geholfen wurde. :-)

LG an Entchen,

Maurice

b:ayXernbuCrsxchi


gestern letzter Termin beim Doc

hallo zusammen,

ich hatte ja vor ein paar monaten schon in dieses forum geschrieben und meine op ist mittlerweile 2 monate her.

es hat alles super geklappt und mein doc meinte es ist bestens verheilt. man war ich gestern froh! also ich danke nochmal alle für die infos und wünsche zukünftigen bei der op genausoviel glück und eine schnelle und reibungslose heilzeit!

grüße

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