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Steißbeinfistel

K{alixmar


Wieder da

Hallo Leute,

erst einmal einen riesen Dank für eure Antworten. Hat mir sehr geholfen.

War eben bei dem Arzt wegen der Besprechung + Fragen/Antworten. Ich weiß jetzt eigentlich alles, was ich wissen wollte/sollte.

Wegen dem Urlaub sagte er auch, dass ich mich bis dahin unbeschwert austoben werden kann.

Die Heilung dauert schon einige Wochen, aber bis die Wunde endgültig zusammenwächst, könnten schon 7-8 Wochen vergehen.

Kann man wohl nichts machen.

Wegen eurer stationären Aufenthaltsempfehlung habe ich mich auch dazu entschlossen. Er meinte, dass es eigentlich immer ambulant gemacht wird, aber aufgrund meines Asthmas Brochialis wird das doch lieber stationär gemacht ;-)

Ich denke, dass man sich da dann sicherer fühlt, wenn man nach der OP noch ein paar Tage in guten Händen ruht.

So, ich denke das wars eigentlich. Nächsten Mittwoch ist es dann soweit ...

Wenn ich am Sonntag (?) wieder Zuhause sein sollte, werde ich hier einen kleinen Statusbericht abgeben.

Also bis dann, danke nochmal und wünscht mir Glück :)^

MQa3verickx93


Wird mal Zeit, dass ich meinen OP Bericht poste:

OP-Zeit: 8.20 bis 9.10 Uhr

Diagnose: Sacraldermoid bzw. Pilonidalsinus

Operation: OP an Haut und Hautanhangsgebilden

In ungestörter Intubationsnarkose in Bauchlage rautenförmige Excision nach vorangegangener Instillation von Methylenblau in die Fistelgänge, es wird dann das Sacraldermoid in toto bis zur Fascia sacralis excidiert, exakte Blutungskontrolle. Anschließende wird nach rechts lateral ein halb rautenförmiger Schwenklappen mobilisiert und dieser zur Deckung des Substanzdefektes hergenommen. Es wird in 2 Reihen, zuerst intracutan mit 2/0 Vicryl und anschließend mit 2/0 Ethilon vernäht, es wird vor dem Nahtverschluss noch ein Sulmycin-Schwämmchen in die Wundhöhle installiert. BI-Tüllverband. Intraoperativ wurden 1.5g Curocef verabreicht.

So, jetzt wisst ihr wie sowas ungefähr aussieht... ;-D

P@ri|nzessZin-C)astxrop


*:)

Hi ich bin hier neu habe aber schon ein wenig die Diskussion verfolgt.Meiner einer kann mitreden bei mir wurde am 21.03.05 eine Steißbeinfistel festgestellt. Hatte am Wochenende starke Schmerzen beim sitzen. Tja Montag zum Arzt ja Dienstag operiert und Donnerstag raus. Die ersten Tage dachte ich, ich hab die Tour de France ohne Sattel gefahren. Ging so. Aber als ich dann zu hause war die Hölle. Konnte nicht sitzen nicht liegen sogar stehen war die Hölle.Da ich mein Rücken nicht selber sehen kann, kann ich nur wiedergeben was die Ärzte so sagen. Eine lange Narbe von mindestens 17 cm und ein großes und tiefes Loch bis zum Steißbein. Ich muß jeden Tag zum Krankenhaus zum saubermachen und Verbandwechseln. Die Schmerzen lassen langsam nach vielleicht liegt es daran daß das Wundwasser langsam raus geht. Kann mir einer sagen wie lange das dauert und wann ich mal eine Nacht durchschlafen kann.

Fclow85


alle werden sofort operiert und kriegen nachbehandlung im krankenhaus wie gemein :D

naja bei mir dauerts noch bis 9mai und ärzte mienten danach soll ich mich selber pflegen was ich absolut nich verstehe

gute besserung an alle die operiert wurden und gute heilung

ansonsten is mein werdegang zu 95% der selbe wie kalimars :D

w;eg8oderuwxas


ist es nun vorbei?

Hallo!

Nachdem ich hier vor meiner OP sehr viel gelesen habe und mich gut über das Thema informieren konnte, möchte ich euch nun meine Erfahrungen mit dem Thema mitteilen und gleichzeitig auch noch ein paar Fragen loswerden... :-)

Vorgeschichte:

Das erste mal bemerkte ich im Sommer 2003 beim Duschen eine kleine "Blase" etwas rechts vom Steißbein am Anfang der Po-Falte. Natürlich nichts dabei gedacht - ging ja auch wieder weg... Es entwickelte sich aber eine "erschreckende" Regelmäßigkeit - alle eins, zwei Monate diese Blase; und beim Sitzen wurde es auch etwas unangenehm.

Mal im Internet "Blase, Steißbein" eingegeben - SCHEIßE!!!!!!

Habe dann bis zum 15.3. diesen Jahres gewartet. Blase kam und ging - nach dreimonatiger Zeit ohne ist sie auch zugeheilt und man konnte nur etwas fühlen...

Es kam nie Eiter aus der Wunde und es gab auch keine zweite Öffnung.

Wird also nicht so schlimm, oder!?

OP und Krankenhaus:

Am besagten 15.3. wurde ich operiert. Mit Larynxmaske und Vollnarkose, auf der Seite gelagert.

Überhaupt nicht schlimm! Nach 35min wieder wach gewesen und NULL Schmerzen. Dann am nächsten Morgen Verbandwechsel - doch größer als gedacht. Denke mal es waren L6*B2*T3 cm. Sollte auch nachmittags schon ausduschen. Davor hatte ich natürlich bammel. Hat auch gleich schön geblutet und wurde wieder tamponiert. Also doch erst am übernächsten Tag nach Hause.

Nachsorge:

War also nach drei Tagen wieder daheim. Im KH meinten die Ärzte, ich bräuchte nicht tamponieren. Mein nachbehandelnder Chirurg war da anderer Meinung.

Habe also 3mal täglich die Wunde ausgeduscht und war die erste Woche jeden zweiten Tag beim Arzt. Etwa am 6. post OP Tag setzten erstmals größere Schmerzen ein, aber mit Schmerzmitteln zu beherrschen und nur für etwa eine Woche.

1,5 Wochen nach der OP habe ich mich erstmals getraut, selbst eine Kompresse in die Wunde zu legen. Die Arzttermine wurden wöchentlich und ich "langsam" mobiler.

Nach 3 Wochen wurde das Wundwasser weniger und ich konnte einigermaßen sitzen, nach 4 Wochen nur noch 2mal täglich duschen und nach 4,5 Wochen wieder vorsichtig fast ohne Schmerzen Auto fahren.

Die OP ist jetzt 5 Wochen und 2 Tage her und ich kann mich eigentlich wieder normal bewegen. Die Wunde ist bis zum Rand hochgranuliert und beginnt "angeblich" sich zusammen zu ziehen.

Diesen Sonntag werde ich das erste Mal versuchen zu arbeiten, bis die Wunde komplett zu gewachsen ist, wird aber wohl noch einige Zeit vergehen.

Habe die ganze Zeit über 3*täglich 10 Globuli Arnica D6, Vitamin C und Zink zur Unterstützung der Wundheilung bzw. Infektionsprophylaxe genommen.

Ob es was genutzt hat, weiß ich nicht... :-)

Hoffe, dass ich ein wenig zur Aufklärung beitragen konnte. Es ist nicht wirklich schlimm, aber man sollte sich über die Dauer der Heilung kein falsches Bild machen!

Zum Abschluß habe ich noch zwei Fragen an die, die es schon hinter sich haben.

1) Habe Angst, dass die Haare, die nun wieder nachwachsen, in die Wunde "hineinwachsen". Unternehmt ihr das was? Rasieren trau ich mich nicht wirklich und der Arzt meinte, es sei "nicht zu erwarten".

2) Ich lese hier nur von Salben und so weiter. Gibt es noch jemanden, dem so eine "konservative" Behandlung wie mir zu teil wurde? :-) (Eigentlich keinerlei verschriebene Medikamente und einfach abwarten...)

H}ome>r99x6


ob es vorbei ist oder nicht kann ich dir leider nicht sagen,....das wüsste ich bei mir auch nur ZU gern (OP schon knapp 6 Monate her). Leider sollen oft wieder Rezidive vorkommen. Aber warts erstmal ab

Was die Wundheilung betrifft: Dir gings ja noch relativ gut, bei mir hats 14 Wochen gedauert ;-)

Rasieren: Also ich rasiere regelmäßig, ist bei mir aber auch schon richtig zu. Solangs noch nicht zu war hat der Arzt hin und wieder rasiert

R:ehsi87


Hallo wegoderwas!

Also, mein Chirurg meinte nach der OP, als ich noch mal zur Kontrolluntersuchung im KH war, ich sollte eine Enthaarungscreme benutzen, wenn die Wunde verheilt ist. Aber eigentlich wachsen auf einer Narbe doch gar keine Haare, oder ???

Naja, es könnten ja evtl. welche, die um die Narbe herum wachsen, einwachsen...

Ich werd jedenfalls nochmal meinen Hausarzt, der mich im Moment behandelt, nach seiner Meinung zu dem Thema fragen. Ich würde (fast) alles tun, damit sich keine neue Fistel bildet!

Ich wünsch dir alles Gute.

HKomerx996


und benutzt du die Creme? wie ist es damit? keine Hautirritationen oder sowas? weil ich rasier das ganze ständig und denke daran auf Creme zu wechseln

RWesi8x7


@Homer996

Noch benutze ich keine Creme, meine Wunde ist ja noch gar nicht zugewachsen (sie ist noch ca. 1-2 cm tief, wird wohl noch 2 Wochen dauern).

Ich weiß auch gar nicht, ob das bei mir überhaupt nötig ist, ich bin nämlich blond und daher auch nicht wirklich behaart, bei mir hat sich die Fistel sicherlich aus anderen Gründen gebildet (vielleicht durch starke Beanspruchung des Steißbeins beim Reiten?!).

Aber wie gesagt, wenn's so weit ist und die Wunde zu ist werd ich mal meinen Hausarzt fragen, was er dazu meint...

L^adexee


*:)

Hallo Leidensgenossen!

Hatte gestern eine ambulante OP an meinem Steißbeinabszess. Besser gesagt am Anfang der Pospalte. Hab zwar auch gehört, dass es besser sein soll, es stationär machen zu lassen, aber mit dem Gedanken im KH rumzuliegen konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden.

Ich muss ehrlich sagen, dass es mir realtiv gut geht, obwohl mein Arzt mir nach der OP gesagt hat, dass es schon ein sehr massiver Befund war und eine ca. Tomatengroße Eiter und Entzündungshöhle dort rausgeholt hat. Diese Wunde ist auch offen geblieben.

Ich habe mich nicht getraut und werde es mich glaub ich auch nicht trauen irgendwann auch nur mal diese Wunde anzugucken, weil ich mir einfach nich vorstellen kann, dass dort so ein riesengroßes Loch ist, einfach so. Warum blutet das denn nicht ohne Ende? Wie muss man sich das vorstellen, kann mir das jemand sagen, der sich das bei sich selbst angesehen hat?

MIr wurde auch gesagt, dass ich später die Wunde unter der Dusche ausspülen soll, also richtig den Duschstrahl in die Wunde halten soll? Stimmt das?Geht das überhaupt? Hat man dann nicht Schmerzen ohne Ende?

Bei wem von euch war die Wunde auch ungefähr tomtatengroß? Wie lang hat bei euch die komplette Heilungszeit gedauert?

Ich würde mich wirklich sehr auf Antworten freuen, denn ich habe wirlklich Angst vor den kommenden Wochen und würde gern wissen auf was ich mich gefasst sein sollte.

MFG Sina

R0esAi8x7


Hallo Sina!

Als ich mir die offene Wunde zum ersten Mal angesehen hab, war ich ziemlich schockiert. Bei mir war sie so groß dass ein Ei reingepasst hätte und sie ging bis auf den Knochen. Es ist schon eine ziemlich starke psychische Belastung, mit so einer Wunde rumzulaufen, aber es ist Wahnsinn wie schnell man sich daran gewöhnt, du wirst dich wundern! Irgendwann gehört sie einfach zum Körper dazu und man pflegt sie so selbstverständlich wie man z.B. sein Gesicht wäscht.

Wie eine solche Wunde aussieht kann ich dir nicht beschreiben, du musst es dir schon selbst ansehen, wenn du das wissen willst. Ich tamponiere meine Wunde größtenteils selber und es ist erfreulich zu sehen, wie sie von Tag zu Tag kleiner wird (meine OP ist 5 Wochen her)!

Bei mir kommt nur ganz wenig wässriges Blut aus der Wunde, wenn ich die Tamponade rausnehme, das ist aber völlig normal.

Ja, das stimmt, dass man den Duschstrahl in die Wunde reinhalten soll, Wasser ist bei solchen Wunden nämlich die beste Medizin. Am Anfang (so die ersten 2 Wochen) war das schon ziemlich schmerzhaft, aber dann wird es wirklich von Tag zu Tag besser. Mittlerweile tut es bei mir überhaupt nicht mehr weh.

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiter helfen!

Ich wünsch dir alles Gute!

HoomerT99x6


@ Ladeee

ich hab sogar mit dem Finger in der Wunde rumgemacht.... fand ich irgendwie interessant... lol (aber bin net verrückt oder sowas, einfach nur neugierig). Bei mir hat sich die ganze Sache satte 14 Wochen gezogen, und so wurde die Wunde für mich total normal und als sie dann zu war war s irgendwie auf der einen Seite total cool (konnte ja wieder alles machen) und auf der anderen Seite hat mir was gefehlt (hört sich total bekloppt an).

Was ich nur sagen will: Du gewöhnst dich schon noch an deine Wunde, keine Angst!

L(adexee


*:)

Das freut mich zu hören, dass man sich daran gewöhnt. Nur, ich denke, die Wunde werde ich mir nicht ansehen, bevor sie wirklich so gut wie zugewachsen ist. Auch wenns an meinem eigenen Körper ist, aber ich glaube das Bild werd ich nie wieder vergessen können.

Direkt nach der OP hatte ich höllische Schmerzen, die ich aber mit Tabletten schnell lindern konnte. Ein Tag danach (gestern) bin ich schon komplett ohne Schmerzmittel ausgekommen, es tut halt nur ein wenig weh, wenn ich schnelle oder unangenehme Bewegungen mache. Das wundert mich sehr, denn ich hab damit gerechnet, dass ich noch Wochen danach starke Schmerzen haben werde. Aber dass so eine große Wunde überhaupt nicht doll weh tut, hätte ich nicht gedacht.

Morgen steht der erste große Verbandswechsel an und ich wurde schon von meinem Arzt vorgewarnt, dass ich lieber Schmerztropfen davor nehmen sollte. Dauert so ein erster Verbandswechsel lange? Also ich meine, ist es ein relativ großer und kurzer Schmerz oder ein langer starker?

Ich dusche sonst mind. einmal am Tag und jetzt nach 3 Tagen würd ich es gern mal wieder tun. Wie lang musstet ihr mit dem Duschen nach der OP noch warten?

Bleibt eigentlich immer, also die ganzen nächsten Wochen der Verheilungszeit ein Verband, bzw. wenigstens ein Pflaster drauf?

Ab wann konntet ihr wieder "normale Hosen" anziehen. Also bei mir sitzen die normalen Hosen schon so eng, dass es weh tut, kann nur eine Jogginghose tragen.

Nach wieviel Tagen seid ihr wieder losgegangen und habt was unternommen, z.b. Freunde treffen etc.? Oder falls ihr Schüler seid, wann seid ihr wieder zur Schule gegangen?

Und noch eine einzige wichtige Frage: Ab wann konntet ihr wieder richtig normal sitzen, sodass man z.B. wieder gut Auto fahren konnte. Denn wenn ich mich irgendwie fortbewegen kann von diesem Kaff wo ich wohne und diesem "2.Loch am Po" *gg* dann mit dem Auto.

Freu mich mal wieder auf eure Antworten und danke auch für die bisherigen.

MFG Sina

R>esix87


Hey Sina!

Also, bei mir war es so, dass ich nur einen Tag nach der OP Schmerzmittel bekommen habe und danach gar nicht mehr. So die ersten ein, zwei Wochen hatte ich schon ziemliche Schmerzen, vor allem beim Duschen, beim Verbandswechsel und wenn ich versucht habe mich hinzusetzen.

Der Verbandswechsel an sich dauert eigentlich nicht lange, es wird ja nur die alte Tamponade durch eine neue ersetzt und dann kommt noch eine Kompresse drauf. Schmerzhaft ist das am Anfang schon, vor allem wenn der Arzt so in der Wunde rumdrückt. Aber wenn du vorher Schmerzmittel bekommst, dürfte das überhaupt kein Problem sein.

Duschen durfte ich am 3. Tag nach der OP, echt ätzend, ich dusche normal nämlich auch einmal täglich...

Ja, die Wunde wird verbunden, bis sie vollständig zugewachsen ist. Sie wird tamponiert (es wird ein Mullläppchen bzw. eine Kompresse reingelegt), damit die beiden Hälften der Wunde nicht aufeinander treffen und zusammenwachsen, weil dadurch im Inneren der Wunde ein Hohlraum bleiben würde und sich dann wieder eine neue Fistel bilden könnte. Das Ganze soll ja von unten hochgranulieren.

Das mit den Hosen ist echt ätzend, ich trage normalerweise nur enge Jeans, kann seit der OP aber nur welche tragen die entweder weit oder sehr dehnbar sind. Damit muss man halt leben... Enge Hosen sind aber eh nicht gut wenn man so eine Wunde hat, weil sie nicht luftdurchlässig genug sind.

Ich bin auch Schülerin und konnte nach 2 Wochen wieder in die Schule (mit so 'nem komischen Sitzring).

H3omerx996


ich bin 4 Wochen zu Hause geblieben

Autofahren ging bei mir nach ca. 6 Wochen wieder

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