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Steißbeinfistel

MJewt1rax


Gott sei Dank

Hallo

ich hatte auch mal so ein Ding!

Ich War damals bei der Bundeswehr!

Die haben das super hinbekommen in Amberg.

Unangenehm ist es schon!

Aber ich rate euch es so schnell wie möglich machen zu lassen.

Sowas kann ganz schnell einen Kanal bilden.

Das heißt dann das die evtl. einen Riesigen Schnitt machen müssen.

Also je schneller desto besser!

ahnja,08


Biene111

Hallo Biene,

wie geht es inzwischen Dir und Deinem Freund? Mein Freund hatte am selben Wochenende Ende Februar seine OP wie Deiner. Die Wunde ist zu, die Haut aber noch ein bisschen schürfig, wird aber wohl in ein paar Tagen bei ihm komplett abgeheilt sein.

Tut mir leid, dass Dein Freund ein Rezidif hat. Wenigstens habt Ihr Euch nicht vorzuwerfen, dass die Behandlung nachlässig war. Denn die ärztliche Betreuung und Versorgung war ja - was Du zwischendurch schilderst - unheimlich sorgfältig und auf dem besten Stand der Medizin (auch wenn hier einige im Forum immer behaupten, Rezidife entstehen nur bei fahrlässiger Nachsorge; hier also der Gegenbeweis).

Wie alt ist denn Dein Freund? Denn falls ihn nun das Schicksal wiederholt ereilt und Du Angst hast, das könnte zu einem Dauerproblem werden, so ist zumindest vielleicht ein Trost für Euch, dass Steißbeinfistel ein Problem von meist jungen Männern (manchmal aber ja auch jungen Frauen) sind - hier im Forum sind ja auch einige Schüler/Studenten), allerspätestens ab 45 Jahre kommt eine Steißbeinfistelbildung fast nicht mehr vor. Nun ja, mein Freund gehört zu den Grenzfällen, die es mit 45 Jahren erwischt hat, aber ich tröste mich auch damit, dass es wohl wegen seines Alters bei dem einen Befall bleiben wird.

Zur unterstützenden Behandlung hattet Ihr ja schon großartige Pflegeprodukte. Ansonsten kann ich noch die Einnahme von Arnica D6, sowie Zinktabletten zur Stärkung des Gewebes empfehlen.

Ich wünsche Deinem Freund also baldige Genesung und Dir ein bisschen Gelassenheit! Warum sollte es diesmal nicht optimal verheilen!

Mein Freund hatte seine Wunde komplett selbst versorgt (ab zweiten Tag nach OP). Er hatte sich in der Klinik ein Tag nach OP zeigen lassen, wie man sie auswischt und verbindet, gesagt bekommen dass halt in erster Linie das komplette austamponieren der Wunde und der Wundränder wichtig ist.

Seine Nachbehandlung: 2x täglich (bzw. nach jedem Stuhlgang) selbständiges ausduschen mit klarem Wasser ohne Zusätze, anschließend nochmal mit Octisept oder Kochsalzlösung auswischen (getränkte Kompresse) und sorgfältig austamponieren. Hat er alles selber gemacht, ich habe nur immer nachgesehen, ob die Wunde vor dem tamponieren wirklich sauber ist, und anschließend ob sie komplett austamponiert ist. Ärztliche Kontrolle: 2 Tage nach OP nach Hause, anfangs alle 3 Tage zur Kontrolle zum Arzt, nach 2 Wochen jede Woche, dann alle zwei Wochen, jetzt ist der nächste Termin im August.

Die Wundheilung verlief während der ganzen Zeit nach Aussage des Arztes optimal.

Mich wundert immer, dass hier einige über Schmerzen bei Verbandwechsel klagen. Wichtig ist, dass die Kompressen/Tamponaden in der Wunde feucht sind! Nach Aussage meines Freundes tat der Wechsel dann überhaupt nicht weh (fühlt sich wohl nur komisch an) und die Wunde ist nicht gereizt.

Und nehmt doch Schmerzmittel, wenn ihr die ersten Tage nach der OP Schmerzen habt und nicht sitzen könnt! Hat mein Freund auch die erste Woche genommen und damit den Alltag prächtig gemeistert (z. B. Iboprophen).

Allen Betroffenen also nochmal Gute Besserung!

Der Heilungsverlauf und die Pflege kann auch unproblematisch sein, wie ihr seht, wobei mich Biene111 natürlich schon ein bisschen nachdenklich gemacht hat.

Viele Grüße

tmomxmy-:2x2


so, ich habe mittlewreile auch diese dämliche OP hinter mir (vor 3 tagen).

allerdings sagte mir mein chirurg, dass die tamponade bitte drinbleibt und nur der äußere verband gewechselt werden soll, sobald er durchnässt ist. (das ist bei mir momentan etwa 2 mal am tag).

die tamponade bleibt drin, war das bei euch auch so? denn mit ausduschen ist dann logischerweise auch nicht viel... ;-)

zum glück wohnt mein hausarzt direkt bei mir, daher kann ich da jederzeit hin, wenn ich will. aber meinen nächsten termin beim chirurgen hab ich erst in 6 tagen, d.h. die tamponade bleibt mindestens bis dahin drin.

meine wunde ist allerdings auch nicht die allergrößte, sondern etwa 4-5 cm groß...

r_ausXda\m1it


?

also wenn ich nicht falsch rechne: 9 tage soll die erste tamponade in der wunde verbleiben ? sorry, aber das hört sich für mich sehr seltsam an. die verliert doch sekret ohne ende, und das alles dann in einem puffer bei annähernd körpertemperatur, so lange ? das kann doch nicht gutgehn ? selbst wenn die kompresse mit antibiotika oder ähnlichem getränkt sein sollte, für mich als fistelgeplagten laien, also nach nem jahr denn doch ein bischen informiert, hört sich das sehr -nunja- zumindest "unangenehm" an. würde an deiner stelle mal eine zweite ärztliche meinung einholen - und zwar sofort morgen.

gute besserung *:)

Ftlox85


also ich bin heute ausm krankenhaus entlassen worden und hab das erste mal über die schulter die wunde gesehen und ich bin echt am verzweifeln

ich weiss nicht wie ich duschen soll ich weiss nicht wie ich auf toilette soll ich bin am ende vor der toilette den verband ab und danach irgendwas wieder raufpacken? ich hab nämlich nix mitbekommen auch auf nachfragen nicht wie is das beim duschen omg ich verzweifel

L#arrsy79


ich auch bald

Hallo leidensgenossen. Bei mir ists am 30.05. soweit. Werde ambulant operiert, in vollnarkose. Ist es wirklich ratsam ambulant zu machen? Mein Kumpel war ne woche im Krankenhaus, zum Glück. Bei ihm sind äderchen in der wunde geplatz die zugeödet werden mussten. wenn man nach der op schon zu hause ist, wird das ja ne richtiege aktion.

Wer von euch wurde denn ambulant behandelt, gabs irgendwelche schwierigkeiten?

Gute Heilung an alle, die gerade dabei sind!!!!

H)omerj99_6


ich wurde ambulant operiert und hatte eigentlich keine Probleme. War halt nur lästig so oft zum Arzt laufen zu müssen. Hab nur einen kleinen Zwischenfall in der ersten Woche gehabt und da wurde wieder irgendwas aufgeschnitten oder so, aber das hatte nix damit zu tun dass ich ambulant operiert wurde

trommIy-2x2


ich würde krankenhaus bevorzugen. es sind einfach ständig schwestern und ärzte in unmittelbarer nähe, sobald du sie brauchst.

und falls du keine hilfe anforderst, wrist du auch nicht oft gestört. bei mir kamen die schwestern nur zum essenbringen und dann noch 2-3 mal am tag um sich den verband anzusehen. (außer am OP-tag. da wurde alle 2 stunden der blutdruck gemessen, is aber nich störend)

@ raudamit:

mein hausarzt meinte auch, dass das völlig normal sei, dass die tamponade (die übrigens Iod enthält) am anfang drinbleibt.

solange kein dreck in die wunde gelangt, kann eigentlich nichts passieren. die hauptsache ist also, dass der äußere verband ordentlich gewechselt wird.

ich muss sagen, dass ich mich jetzt (4 tage nach der OP) außerordentlich gut fühle. ich kann ohne schmerzen sitzen und mich bewegen, es ist nur ein unangenehmes gefühl da. hoffen wir, dass es so bleibt. :-)

L~arxryx79


hatte noch nie ne vollnarkose. kann man danach eigentlich laufen? oder bin ich denn voll fertig. hab schon richtig schiß davor. naja, muss man wohl durch. auch ich als größter angsthase berlins :°(

Hlomerx996


Vollnarkose ist eigentlich gar nicht schlimm! bekommst das Beteubungszeug und plötzlich fallen die Augen zu und im gleichen Moment machst du sie wieder auf und bist ganz wo anders und alles ist bereits erledigt. Also mach dir mal keinen Kopf über die Narkose, die ist echt harmlos! Ich hatte übrigens davor auch Angst vor der Infusions spritze, was sich aber auch als eher nicht so schlimm rausstellte

K6aliOmar


Narkose...

ist 'ne sehr tolle Droge :-)

Fühlt sich immer sehr krass an, wenn das Zeug in die Vene gespritzt wird. Man fühlt richtig, wie es sich ausbreitet im Körper. Irgendwann erreicht es Herz/Gehirn, und man fängt bisschen an zu lachen und ist wenige Sekunden später weg vom Fenster :-)

Wenn man aufwacht ist man noch sehr benebelt und nur bedingt ansprechbar/aktionsfähig. Am ersten Tag konnte ich mich sowieso nicht von Fleck rühren und hab fast den ganzen Tag dann durchgeschlafen.

Ein großer Pluspunkt für stationären Aufenthalt.

Zweiter Pluspunkt ist halt, dass sofort Ärzte/Schwestern da sind, falls was ist ...

hx4jrjdY


owei owei was ich hier gelesen habe stimmt mich nicht gerade glücklich.

Ich beschäftige mich erst seit heute mit dem Thema.

Bin heute Morgen erst drauf gestoßen.

Da ich in der Steißbeingegend leicht geblutet habe.

Bevor ich schlafen gegangen bin hatte ich nämlich nichts.

Naja dann hab ich mir ein Spiegel geschnappt und mal geschaut...und was kriegt man da zu sehen? Zwei kleine Löcher wo eigentlich keine sein sollten. Bin eigentlich noch total geschockt, von so was hatte ich bis eben noch nie was gehört. Ich habe im Moment nur Hoffnung dass ich noch in einem frühen Stadium bin. Hatte bis heute NIE was bemerkt. Habe auch im Moment überhaupt keine Schmerzen (und hatte auch nie welche). Und so eine große Schwellung mit Eiter usw. konnte ich auch nicht entdecken.

Naja jetzt hoffe ich das ihr mir ein paar Tipps geben könnt wie ich am besten weiter vorgehen soll oder ob es doch was anderes ist?!

Mein erster Gedanke war direkt am Dienstag (Montag ist ja Feiertag) mal zum Hausarzt zu gehen. Nur bin ich mir nicht so sicher ob der da 100% bewandert ist. Aber das wäre zumindest der erste Schritt.

Ich danke euch schon mal *:)

tcobm1my-x22


natürlich zum hausarzt. ein pilonidalsinus ist nichts extravagantes, das erkennt sogar ne krankenschwester ;-)

das sollte keine probleme geben. zum entfernen solltest du allerdings einen chirurgen aufsuchen.

riapusdyamixt


naja, tommy...

nix für ungut, im prinzip stimmt das schon, was du sagst. aber im prinzip ist nach der ersten OP auch alles gelaufen und heilt prima ab. was ich damitr sagen will, ist schlicht: ich habe hier vor ca. 14 monaten angefangen, regelmäßig zu lesen, am anfang auch ziemlich zurückblätternd. es ist nicht so, daß die diagnose immer richtig gestellt wurde, bzw. es wurde auch schonmal eine salbe verschrieben etc. pp. von hausärzten oder hautärzten. auch lustige horrorgeschichten, wo der entzündet schmerzhafte sinus ausgedrückt wurde, als handele es sich um einen pickel. also extravagant ist der sinus p. ganz bestimmt nicht, trotzdem gibt es bei einer so einfach zu operierenden sache offensichtlich massive unterschiede, den auch "richtig" zu behandeln. und das fängt an sich schon bei der diagnose an.

h4rdy, geh ruhig (betonung ruhig) zu deinem hausarzt und hör dir an, was er dazu sagt. wenn er anbietet, dich zu einem chirurgen oder kolo-proktologen zu überweisen, zögere nicht... :-/

zum thema vollnarkose schließe ich mich kalimar zur beruhigung larrys an: wenn an der angelegenheit was positives war, dann das, mit schmerzendem po mit prima zeug "abgeschossen" zu werden, absolut professionell dosiert und überwacht, und beim aufwachen dämmert man langsam angenehm schläfrig und schmerzfrei wieder zu sich, im bewußtsein, die fistel los zu sein. prima !

spätestens zum 02. juni bei mir wieder.

gute besserung ! *:)

HXomer9c96


@ Hardy

würde mich mal interessieren wie groß bei dir die Löcher sind

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