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Steißbeinfistel

MdatPchbxox


Super Homepage

Vor ein paar Tagen entdeckt, mit vielen Erfahrungsberichten, Bildern etc.

[[http://www.pilonidal.org/]]

Kurz zum Verlauf meiner Wundheilung: Vor ca. 8 Wochen operiert worden, Wunde fast komplett zugeheilt, keinerlei Probleme bsi jetzt. Schlucke täglich 3 Zinktabletten (Zinkorotat POS), soll ja angeblich die Wundheilung unterstützen. Naja, man muss nur fest dran glauben... ;-)

Dazu morgens und abends die Wunde ausduschen und mit Mull "verschliessen". Dazu noch die Wundränder rasiert, Haare wachsen langsam wieder in Richtung Wunde.... Gute Besserung an alle und viel Glück denen es noch bevorsteht!

Agnna Hrigson


Auch mal wieder einen Bericht hier abliefer

Hallo ihr lieben mitleidensgenossen :-)

Wie ihr wisst wurde ich nu am 30.6. das 5x operiert und da gab es ja auch wieder ein Paar komplikationen... die aber nicht weiter schlimm waren ( Hatten zugenäht und es hatte sich zu viel Wundwasser gebildet und dann mussten die Fäden gezogen werden damit nichts kaputt geht :-o nuja was solls)

Soooooooooooo nu zu meinem Bericht.... :-)

Ich habe dank des Rates einer Bekannten nun einen suuuuper guten Hausarzt der auch viel erfahrung mit Steißbein - und sonstigen Fisteln hat........

Am Anfang wollte die Wunde mal wieder nicht gescheit heilen... und nun seit knapp 3 Tagen ist sie soooo klein das man nichts mehr machen kann außer nen minizipfel an Kompresse hinein... und Salben damit das restliche Narben gebiet nicht noch mehr in mittleidenschaft gezogen wird.

Ich denke ich werde wohl nächste Woche ( oder vielleicht schon Heute ( habe um 11 Uhr nen Termin) endlich schreiben können das ich Gesund bin.

Wünsche allen gute Heilung oder ganz viel Gesundheit und das sowas nich wiederkommt

Anna ( die sich nach ihrem Arztbesuch nochmal hier meldet)

Hjerr_ABiewrnoxt


Re

Jetzt hab ich euch mal Gelegenheit meine Fistelstory loszuwerden.

Angefangen hat alles vor ca. 8 Jahren beim Snowboard fahren. Ein Wochenende lang bin ich dauernd auf den Hintern gefallen.

Als ich wieder Zuhause war, konnte ich vor Schmerzen kaum mehr laufen. Ich dachte erst, ich hätte mir das Steißbein gebrochen. Alles war geschwollen. Ganz oben in der Ritze.

Ich bin zum Arzt und hab dort erst mal eine ordentliche Hafenrundfahrt bekommen. Diese Schmerzen und die der Schwellung waren unvorstellbar. Der Arzt war echt ein Metzger.

Diagnose: Steißbeinfistel!

Er meinte, ich solle mir eine bestimmte Salbe draufschmieren und wenn die Schwellung abgeklungen wäre, müsste ich mich operieren lassen. Vorher solle ich noch mal kommen.

Ich bin erstmal heim und war total im Eimer. Mir tat unterhalb des Gürtels alles weh.

Ich war ein paar Tage krankgeschrieben, lag nur auf dem Bauch und cremte meinen mittlerweile vereiterten Hintern ein.

Soweit ich noch weiß, wurde alles innerhalb einer Woche so gut, dass ich wieder arbeiten gehen konnte.

Das einzige was blieb war ein kleines Loch an besagter Stelle.

Da ich vor Dr. Metzger echt genug hatte, bin ich natürlich nicht mehr hin. Warum operieren, wenn ich eh keine Beschwerden mehr habe, dachte ich.

Die Jahre vergingen, ich fuhr fleißig Motorrad, Fahrrad, Auto, machte Sport ohne jegliche Beschwerden. Nur nach ganz langem sitzen floß aus diesem Loch etwas Wasser raus.

Vor drei Jahren ungefähr schwoll das ganze aber manchmal wieder an. Es tat auch weh, aber gegen die Hafenrundfahrt von Dr. Metzger war das fast angenehm.

Außerdem gewöhnt man sich an vieles.

Vor ca. einem Jahr aber, hatte ich immer öfters diese Probleme. Es schwoll also immer öfters an und nässte auch dauernd. Als ich mal wieder schaute, merkte ich, dass sich ein zweites Loch gebildet hatte. Das erste war fast so groß wie ein Loch im Bleistiftspitzer, das neue so groß wie ein Stecknadelkopf.

Also gut dachte ich. Augen zu und durch. Im Winter wird operiert. Schließlich hatte ich gerade erst meine neue Arbeitsstelle begonnen.

Tage später hatte ich mal wieder null Probleme. Als gäbe es keine Fistel. Einmal wieder eine Runde Motorrad gefahren, schwoll es wieder an. Diesmal aber so extrem, wie fast damals vor 8 Jahren. Es eiterte sogar. Als ich kaum mehr laufen und sitzen konnte untersuchte ich alles vor dem Spiegel und bemerkte ein ziehen bis vorne in die Leiste.

Ich wurde "leicht" blass, weil ich dachte das wäre ein Fistelkanal, der gewandert war.

Ich rief meine Hasuärztin an und lies mich untersuchen. Ein Fistelkanal wäre es nicht, aber nach 8 Jahren solle ich mich doch vielleicht mal operieren lassen, meinte sie. (Schäm, ich weiß, Männer sind Warmduscher)

So dachte ich. Alles egal. Ich ziehe jetzt alles durch. Gleich morgen.

Ich aß nichts mehr und ging gleich am nächste Morgen ins KH.

Die Op war gleich um 13 Uhr. Mit einer Betäubung ab Bauchnabel. Kann ich nur empfehlen.

Während der Op hatte ich ne Menge Spass. Der Doc fragte mich, ob ich den kürzesten Krankenhauswitz kenne? "Nein" Er: "Alles wird gut" Schön dachte ich 

Es folgte eine Woche Krankenhaus, in der ich mich wirklich gut erholte. Auch von allem Alltagsstress. Zumal dieses Ding endlich weg war. Ich frage mich, warum ich so eine Muffe vor dem Krankenhaus hatte.

Nur eine Sache trübte die gute Laune. Der tägliche Verbandswechsel. Das ging 5 Tage nur mit Hammerschmerzmitteln. Am ersten Tag brüllte ich durchs ganze KH. Ich bin normal nicht allzu schmerzempfindlich. Aber das und Zahnarzt sind einfach zuviel.

Ach ja, fast hätte ich meine Wunde vergessen. Es hätte ungefähr ein normales Nokia Handy reingepasst.

Ich fuhr nach der Entlassung noch zwei Wochen ins KH. Danach fing ich an die Wunde mit dem Duschkopf auszuspülen. Ich wechselte zur Hausärztin. Sie machte den Verbandswechsel alle zwei Tage. An den anderen Tagen wechselte ihn meine Freundin.

Jetzt sind 6 Wochen vergangen und die Wunde geht am Wochenende zu. D.h. heute Morgen war fast nichts mehr zu sehen.

Die Ärztin meinte, bei mir wäre es perfekt gelaufen. Die Wunde immer völligst sauber und schön von unten hoch granuliert.

Fazit: Ich hätte es viel früher machen sollen. Bis auf den Verbandswechsel und den Stress dauernd vor der Arbeit zum Doc zu müssen. Das war nix.

Krankgeschrieben war ich 1,5 Wochen (reiner Bürojob). Ich hätte mit viel mehr gerechnet.

Ich habe zwei Wochen nach der Op angefangen Bilder zu machen. Alle paar Tage bis heute.

Eine schöne Chronologie. Wer wirkliches Interesse hat, weil er auch betroffen war oder ist, kann mich anmailen.

Viele Grüße

Herr_Biernot

e?asy t3igexr


Meine Geschichte

Hi,

Bin froh dass ich hier einen Ort gefunden habe, wo scheinbar ein paar Leute auch meine Probleme haben.

Aber erst mal meine Geschichte:

Anfang diesen Jahres hatte ich zum ersten Mal Schmerzen am Steißbein. Damals habe ich es auf eine Reizung oder eine kleine Verletzung geschoben. Heute weiß ich, dass das wohl der Anfang meiner jetzigen Leidensgeschichte war.

Damals habe ich mir dann eine Frist gesetzt: wenn es in einer Woche nicht besser ist, gehe ich zum Arzt. Und es kam, wie es kommen mußte: es wurde besser und ich hatte keine Schmerzen mehr.

Die Wochen vergingen und ich bermerkte immer wieder leichte Reizungen am Steiß, habe es jedoch nicht weiter beachtet.

Schlimm wurde es erst vor etwa 14 Tagen, als ich das erste Mal bemerkte, dass ich beim sitzen fast ständig Schmerzen habe. Die Tage vergingen, ich konnte nun nur noch mit einem Kissen am Schreibtisch sitzen, auf das ich mich so positionierte, dass das Steißbein quasi in der Luft "hing" und keiner Belastung ausgesetzt wurde.

Ich hatte noch einen sehr wichtigen Termin vor mir, so daß ein Arztbesuch davor quasi unmöglich war - wie hätte ich schließlich ein paar hundert km im Auto fahren sollen, wenn der Arzt die Entzündung bspw. aufgestochen hätte.

Also biß ich weiter die Zähne aufeinander, nahm täglich hochdosierte Schmerzmittel und zählte die Tage bis zum möglichen Arztbesuch. Ich konnte nicht mehr ordentlich laufen, weil jeder Schritt große Schmerzen verursachte

Am Abend des 10.09., dem Abend vor _dem_ Termin kamen mir doch langsam Zweifel an meinem Vorgehen. Ich fühlte mich schlapp und fiebrig, kaum in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen. Ich war schließlich ehrlich zu mir selbst und griff zum Fieberthermometer: ca. 39 Grad.

Ich war verzweifelte, packte mich sofort warm in mein Bett und hoffte bis zum nächsten Tag wieder einigermaßen fit zu sein und wenigstens noch einen Tag durchziehen zu können.

Am nächsten Morgen fühlte ich mich ähnlich zerknittert und schoß den Termin in den Wind.

Besuch beim Hausarzt, nach 1 Minute war klar: Abszeß, sofort ins Krankenhaus, OP noch heute, bevor das Ding weiter wächst.

Zuhause bin ich dann erstmal zusammengebrochen: ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass ich die nächsten Tage im Krankenhaus verbringen müßte.

Schnell den Kram zusammegepackt, ins Krankenhaus fahren lassen und in die chirurgischer Ambulanz gegangen.

Dem Arzt dort hätte ich am liebsten einen gezielten Tritt in die Weichteile verpasst, denn er drückte so sehr an der Schwellung herum, dass ich noch 5 Minuten später vor Schmerzen meine Beine kaum bewegen konnte.

Auf dem Zimmer wurden schließlich die Formalien abgeklärt: man wollte die OP unter Vollnarkose durchführen, weil der Abszeß besonders nach innen gewachsen ist. Der Arzt rechnete damit, dass das in 10 Minuten erledigt ist.

Letzendlich wurde ich dann gegen 14 Uhr aus meinem Zimmer in den OP geschoben und war um 16 Uhr wieder dort. Meine erste Frage, noch im Aufwachraum: "Kann ich mich auf die Seite drehen?".

Die Schmerzen waren zunächst sehr heftig, aber nachdem ich nach einem kurzen Nickerchen die Thrombosestrümpfe ausziehen konnte, mein eigenes T-Shirt anziehen konnte und zur Toilette gehen durfte, ging es schon besser. Ziel war jetzt: endlich entlassen werden und nach Hause.

Die erste Nacht war fürchterlich. Sobald ich mich auf den Rücken gedreht habe, bin ich aufgewacht und das kam insgesamt etwa 20 mal vor. Ich war froh, als ich endlich die Schwestern auf dem Flur hörte und es draußen hell wurde.

Mir ging es wesentlich besser als erwartet: ich konnte schmerlos (jedoch mit nur mit kleinen Schritten) gehen, hatte Hunger und zusätzlich fühlte ich mich nicht mehr krank und schwach.

Die Visite erschien dann auch pünktlich: war ein ordentlicher Befund, die Wunde hat nicht mehr nachgeblutet und auch ansonsten sieht alles positiv aus.

Einen Tag später wurde ich dann entlassen.

Die OP ist nun drei Tage her. Ich kann noch nicht vernünftig sitzen, nicht vernünftig liegen, aber ich fühle mich wesentlich besser als vor der OP und bereue, dass ich nicht schon ein paar Tage vorher zum Arzt gegangen bin.

Heute (da Sonntag) haben wir die Wunde selbst verbunden, ab morgen werde ich das dann täglich bei meinem Hausarzt machen lassen.

Ich hoffe, es verheilt alles schnell und problemlos.

M!aurixce


An alle Zweifler und Verängstlichten!

Liest bitte die obigen Geschichten genau durch. Seht wie locker der "Herr Biernot" heute über seine OP erzählt, und wie "easy tiger" nur einige Tage nach seiner OP hier berichtet.

Beide BEREUEN es nicht FRÜHER zum Arzt gegangen zu sein!

Laßt es nicht erst soweit kommen wie bei mir, Herr Biernot und andere Betroffenen, die ähnlich große Schmerzen und Wunden davon getragen haben.

Geht frühzeitig zum Arzt!

Gruß

M=a^tcxhbox


Wunde zu....

Hallo zusammen,

soooo, letzte Woche im Urlaub in Griechenland iss'es passiert, Wunde nach 2 1/2 Monaten endlich zu. Ist gekommen, wie vom Chirurgen vorhergesagt, Salzwasser ist super für die Wunde. Werde diese Woche nochmal beim Doc vorbeischau'n, hoffe und denke aber dass es jetzt überstanden ist, obwohl die Wunde noch leicht bläulich schimmert. Allen noch "offenen" eine gute Wundheilung!

Mjar'ius


re matchbox

Meine ist auch leicht bläulich. Das neue Gewebe ist auch recht hart.

Scheint aber normal zu sein. Hauptsache es kommt nie wieder!!!

Gruß auch an Maurice.

Herr_Biernot (der, momentan noch zwei Forumsnamen hat)

eYas}y t~igxer


Könnt ihr mal bitte ein wenig davon berichten, wie die Heilung bei euch verlief?

Es ist bei mir jetzt der 5. Tag nach der OP. Ich habe zwar den Eindruck, dass ich mich von Tag zu Tag besser bewegen kann (nicht mehr diese kleinen Trippelschritte, damit sich der Hintern nicht bewegt...), aber dafür ziept die Wunde jetzt umso mehr.

Manchmal spüre ich sogar im Stehen, wenn ich mich kein bisschen bewege, leichte Stiche.

aZndrYea198x5


.......meine story mit meiner steißbeinfistel

alles beginn vor drei jahren,...wie es anfing wißt ihr ja vielleicht selbst...eigentlich auch egal...!

na ja...bin jedenfalls mit meinen beulchen zum arzt gegangen und danach gleich ins krankenhaus...dort wurde es operiert(in die wunde hätte gut ein handy älteren modelles reingepasst."""schön dachte ich mir da so""""da die wunde ja nicht zugenäht werden durfte, wie die ärzte mir erzählt haben, mußte jeden der zehn tage, die ich im kh lag, die tamponade gewächselt werden....diese schmerzen sind mörderisch und werd ich nicht so schnell vergessen!!!!

......mittlerweile ist es jetzt das achte mal, daß meine wunde "ärztlich" versorgt werden muß. (da waren auch schon 4 op's)...na ja...ich hoffe, daß das irgenwann mal ein ende hat!!!!!!!!!!!!!!!!!!mfg andrea

M3auricxe


Wundheilungsprozess bei mir

Hallo "easy tiger" und allen anderen,

die Wundheiling verläuft bei jedem anders. Bei dir "Tiger" scheint es mir als hätte ich großes Glück nicht in's KH zu müssen.

Aber ich habe auch schon Stories gehört wo Betroffenen die im KH landeten nur Gutes erzählen können. Auch beim Verbandwechsel scheinen sich die Schmerzen beim einen größer zu sein wie beim anderen. Ich perönlich hatte nie Probleme.

Die Wundheilung verlief ganz von alleine. Ich kann an dieser Stelle nur noch mal drauf hinweisen: Hygiene ist alles! Also regelmäßig duschen und kräftig ausspülen die Wunde (je nach Schmerzempfindlichkeit und "Zerbrechlichkeit" der Wundränder versteht sich).

Was du jetzt brauchst ist Geduld. Am Anfang macht die Wunde ganz schöne Fortschritte, nur später dauert alles anscheinend länger. Ein Ziehen habe ich Anfangs auch bemerkt, bis ich mir anscheinend durch zu heftiges Bewegen die Fäden aus den Wundrändern gerissen hatte. Die Ränder waren nach unten genäht um die Heilung zu beschleunigen. Von dem "Rausreissen" hatte ich nichts bemerkt. Auch vom anschliessenden Ziehen der Fäden bemerkte ich nichts, bis auf die eiskalte Klinge der Schere. Und das alles ohne Schmerzmittel.

Als die Wunde zu war und ich mich immer mehr normal hinsetzte und bewegte, zog es Anfangs noch heftig an der Stelle. Aber mittlerweile hat sich die Narbenhaut gedehnt und bemerke ich nichts mehr. Das hat aber auch 10 Monate gedauert. Es hilft die Ringelblütensalbe drauf zu schmieren. Da wird die Haut schneller elastischer.

Zu den Schmerzen vielleicht noch folgendes. Das Schmerzempfinden, habe ich mir erklären lassen, liegt bei jeder Person eben anders. Beim einen reagieren die Nervenzellen heftiger als beim anderen. Da kann man nichts machen.

Bei mir passte zwar nur ein neueres Siemens Handy in die Wunde, aber ich glaube nicht das die Größe der Wunde etwas mit der Menge der Schmerzen zu tun hat.

Also hab Geduld und bleib Sauber (wörtlich!!!).

P.S.: Gruß zurück an "Herr Biernot" Marius

Tpigge:rentre


Schalte mich mal kurz dazwischen

und sage dass ich nach ein paar Monaten Gott sei Dank endlich "Fistelfrei" bin und nur jedem raten kann, das "Ding" schnellstmöglich entfernen zu lassen!

Ich habe heute nur noch eine etwas dickere Narbe an der man erkennen kann, dass da mal was gewesen ist!

Und an alle Mädels!!!

Lasst das String-Tragen sein!:-o

Das empfehle ich euch! Das hat mir eine leichte Entzündung eingeheimst, die vom String kam! Nichts bedeutendens, aber es verlangsamt eben doch den Heilungsprozess.

Macht's gut und hiermit grüsse ich nochmals ganz lieb meinen Steissbeinfistel-Messias

M A U R I C E! ! !

;-D

z,wei4fxler


Kein Ende

Nun auch mal wieder etwas von mir dem zweifler.

Habe ja meine Leidensgeschichte schon beschrieben. Seit meinem letzten Beitrag im Juni hat sich nicht viel verändert. Die Wunde will einfach nicht zuheilen. Ich habe mich damit zwar arrangiert aber es macht einfach fertig. Dazu kommt das ich mich seit nun so langer Zeit rumplage, und durch den Bewegungsmangel, da ich gewisse Dinge einfach nicht machen kann, verfette ich total.

Momentan wird mit einem "Höllenstein" heißt das glaube ich in der Wunde rumgeäzt, damit die Wundheilung stimuliert wird.

Habe nun angefangen zusätzlich Zink Brausetabletten zu nehmen. Was tut man nicht alles.

Es ist aber schön hier bei euch mitzulesen, wobei ich euch allen Wünsche das ihr bald genesen seit und das alles dann vergessen könnt.

Seit meiner ersten OP vor ca 2 einhalb Jahren war die Wunde NIE ganz zu, vielleicht hilft ja das ätzen.

Gute Besserung euch allen.

zweifler

e:aGsy ti9gexr


Update von mir ;-)

Momentan muß ich noch jeden Tag zum Arzt, das nervt langsam.

Irgendwie schade, dass die OP erst jetzt nötig wurde, denn ich habe grade Semesterferien - vor ein paar Wochen habe ich noch gearbeitet, da wäre eine Krankscheibung praktischer gewesen. ;-D

Beim Arzt werden zumindest diese obersten Schichten, die sich auf der Wunde bilden, abgetragen. Dazu stochert sie dann mit einer Pinzette in der Wunde herum. Das hört sich zwar schlimm an, aber dabei habe ich fast gar keine Schmerzen. Ich spüre nur, dass da etwas herumdrückt.

Schlimmer ist der Verbandswechsel, wenn die Kompressen an den Wundrändern festwachsen. Einmal ist mir das passiert, als ich alleine zuhause war und niemanden bitten konnte, die Kompresse mit einem Ruck zu entfernen - das war eine Qual.

Schmerzen habe ich jetzt nur noch bei Druck auf der Wunde (also auch beim Sitzen, beim Liegen auf dem Rücken usw.) und teilweise auch phasenweise stärker, aber das ist schnell wieder vorbei.

Ich habe Hoffnung, dass es aufwärts geht.

Mdauvrice


Re: Zweifler

Hallo Zweifler,

tut mir echt Leid zu hören das die verdammte Wunde nicht zu will. Verstehen tu ich das nicht und wie ich gehört habe, stehen auch die Ärzte vor einem Rätsel. Geätzt hat man bei mir kurz vorm Ende auch, aber nicht um die Wundheilung zu beschleunigen, sondern um die Wunde nochmals gründlich zu reinigen und eine ebene Fläche für die anschliessende Narbe zu bekommen.

Dein "Verfettungs"-Problem verstehe ich total. Das hatte ich bevor ich zur OP ging auch. Habe viel Zeit im Fitnessstudio verbracht, aber die harten Bänke und die Sit-Ups konnte ich irgendwann nicht mehr ertragen. Jetzt kämpfe ich um mein Übergewicht wieder weg zu bekommen, denn was macht man wenn man nichts machen kann? Genau - fressen.

Ich hoffe die Wunde wird sich doch noch schliessen und du kannst diese doofe Geschichte endlich mal vergessen.

Gute Besserung!

M%auOr_ice


Re: Easy Tiger

Verdammt man !!!!! Reiß dir NIE MEHR die Tamponage einfach so aus der Wunde.

Hat dir der Arzt denn nicht erzählt das du die Tamponage anfeuchten sollst bevor du sie rausnimmst? So löst sie sich schon mal langsam von den Wundrändern und schmerzt es nicht mehr beim rausnehmen. Entweder setzt du dich dazu in einem Bad, oder du nimmst die Dusche und weichst es LANGSAM auf.

Die Tamponage "wächst" ja nicht mit der Wunde zusammen, sondern die Flüssigkeiten die aus der Wunde treten verhärten sich beim Trockenen zu einem klebrigen Klumpen. Das ist dann wie Leim. Aber mit warmen Wasser und Geduld löst sich das prima.

Wenn du einfach so rausreißt verzögerst du deine Heilung oder schadest sie vielleicht enorm.

Versuche es beim nächsten Mal mit dem Aufweichen!

Gruß und gute Besserung

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