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Steißbeinfistel

A[rnoxo


@Ostfriesin

Also ich hatte insgesamt 3 Abszesse bevor ich mich operieren liess und diese im Abstand von 1-2 Jahren. Ich war beruflich weltweit unterwegs und für den Notfall hatte ich immer eine Zugsalbe mit dabei. Daheim habe ich oft Betadine in den Kanal reingespritzt als Vorsorge, dass es nicht zu einem Abszess kommt.

Ich würde ohne Sorgen in Urlaub fahren, ich denke es ist nicht die Regel, dass gleich ein neuer Abszess kommt, das ist dann wohl eher im "Endstadium". Und wenn Du ans Meer fährst reinigt das Meersalz sowieso gut.

Aber nach dem Urlaub würde ich mir das gleich mal genauer anschauen lassen. Vielleicht handelt es sich ja gar nicht um eine Fistel?

Grüsse und schönen Urlaub.

A[aron1x984


Fistel problem

Hallo ich hatte vor ca 3 jahren eine steißbein phistel sie mußte dann operativ radikal enfernt werden ! Alles soweit gut gegangen bis auf vor einigen wochen ! icvh merkt das etwas genau an der narbe immer größer wird ! Mitlerweile ist die neue phistel aufgegangen und nun läuft immer eiter aus ! Ich habe also am steißbei eine kleine öffnung wo ein watte stäbchen herein passt ! Ich weis das ich eigentlich zum doc gehen sollte aber ich kann im moment nicht da ich eine fortbildung mache die sehr wichtig ist und wenn ich jetzt mehrere wochen krank machen muß kann ich die prüfung vergessen ! Nun meine frage : Da die phistel ja offen ist und das eiter hoffentlich drausen ist gibt es noch andere bahandungsmethoden auser op?

wie zb irgendeine salbe oder sowas ..

ich hoffe mir kann hier jemand helfen !!

mfg aaron

bei antworten wenn es geht bitte auf meine e-mail

Robertnr1@t-online.de

W-erK<lopfxtDa


hallo an alle!

ich bin zwar nicht davon selbst betroffen, aber meine beste Freundin und sie hat sich jetzt bei der fünften OP im krankenhaus operieren lassen. sie hat einen schwamm hereinbekommen, der am montag wieder heruasoperiert werden soll. hat jemand erfahrung, ob der schwamm auch manchmal nur gewechselt wird, weil ärzte sowas in der art gesagt haben. ihr geht es besser als nach den anderen ambulanten operationen und sie hat auch nicht mehr so viele schmerzen. die ärzte meinen, dass sie in zwei wochen in den urlaub fahren darf. was meint ihr? die wunde ist ziemlich groß, aber eben zugenäht. und soll ich ihr das mit dem salz auch sagen oder lieber nicht? ich kenn mich auch nicht wirklich damit aus. ich hör eben viel von ihr darüber und les immer etwas, um ihr besser helfen zu können. kann mir jemand vielleicht tipps geben oder mir sagen, wie sich sowas anfühlt bei euch?

danke schonmal im voraus!! euch allen gute besserung! drück euch die daumen!!! mfg WerKlopftDa

p?acemaxc


Steißbeinfistel - keine Angst...

Hallo zusammen,

ich war am 28.06.05 bei meiner Frauenärztin, da ich ziemlich weit oben in der Poritze eine komische Öffnung hatte. Da meine Schwiegermutter Krankenschwester ist und ich ihr vorher von dieser "komischen" Öffnung erzählt habe, und sie schon per Ferndiagnose auf eine Fistel getippt hatte, habe ich mich noch am selben Abend vor den Computer gesetzt, um zu recherchieren. An diesem Abend bin ich auch auf dieses Forum gestoßen, in dem ich einen abenteuerlichen Artikel gelesen habe. In diesem Artikel stand drin, dass nach der OP die Wunde noch 7 Monate später genässt hat und die Schmerzen kaum auszuhalten waren.

Solch ein Artikel ist natürlich für die eigene Psyche Gift. Ich habe mir das ganze Procedere natürlich ganz furchtbar vorgestellt und gedacht, dass dies der "normale" Verlauf einer Steißbeinfistelbehandlung ist.

Nun möchte ich aber ersteinmal allen Mut machen! :-^

Nach der Diagnose bei meiner Frauenärztin bin ich noch am selben Tag zum Chirurgen gegangen. Der hat mir auch gleich für 2 Tage später einen OP-Termin unter Vollnarkose angeboten.

Donnerstags hatte ich also meinen OP-Termin (30.06.05). Da mein Chirung eine angschlossene Tagesklinik hat, wurde das ganze also ambulant gemacht. Nach kurzer Aufwachphase und einem Schmerzmittel ging es mir schon recht gut. Die Heimfahrt war natürlich ein wenig unangenehm.

Am nächsten Tag musste ich natürlich wieder zur Kontrolle. Bei mir hat nichts durchgenäßt und auch das Wechseln der Tamponaden war nicht sehr schmerzhaft. Nach dem Wochenende musste ich montags wieder zur Kontrolle und bekam neue Tamponaden. Diese konnte mein Mann am nächsten Tag selber entfernen. Nach dem Entfernen sollte ich duschen (vor allem die Wunde gut ausduschen), anschließend die Wunde mit einem in Jodsalbe getränkten Wattestäbchen reinigen und dann eine Kompresse mit Jodsalbe auf die Wunde legen. Bei mir wurde während der OP noch ein 2. Fistelgang durch ein Kontrastmittel sichtbar gemacht. Diese Stelle wurde in der Wunde selber vernäht, ansonsten aber auch offen gelassen. Nun muss ich ca. 2x pro Woche zum Arzt, bekomme dann immer für einen Tag eine neue Tamponade rein, die am nächsten Tag entfernt werden kann, damit die Wundränder nicht zuwachsen. Bei mit ist das ganze mal gerade 10 Tage her und ich kann schon wieder nahezu schmerzfrei sitzen. In der ganzen Zeit hat nichts genäßt und auch nicht geblutet.

Wahrscheinlich muss ich fairerweise dazu sagen, dass ich ganz schnell zum Arzt gegangen bin, denn ich hatte die Fistel nicht länger als ca. 6-7 Wochen. Man sollte sich nicht scheuen, direkt zum Arzt zu gehen, denn irgendwann muss es mit Sicherheit wegoperiert werden.

Mir war es nun ein inneres Bedürfnis, allen Betroffenen Mut zu machen, denn ich war ganz schön schockiert, als ich an dem Abend im Forum diesen doch etwas demotivierenden Artikel gelesen habe.

Eine Garantie gibt es natürlich nicht, aber ich denke, in den meisten Fällen, ist der Verlauf recht unspektakulär. Ein chirurgischer Eingriffe verläuft natürlich in den seltensten Fällen, ohne Schmerzen.

Kopf hoch,

"pacemac"

S9chxos


Mich hatts auch am A...

Hallo, schön dass es euch gibt! Ich war heute im Klinikum, Termin ausgemacht und nächste Woche kommt das Ding raus. Da ich vor einigen Jahren schon mal aufgeschnitten wurde und die Fistel wieder kam, lasse ich es jetzt großfächig entfernen. Der Arzt sprach von 5cm Breite und 12cm Länge. Von der Tiefe hat er nichts gesagt, wahrscheinlich aber bis zum Knochen runter. So, aber was ist nun mit Vorbeugung, dass das nicht wieder kommt? Der Doktor meinte, bei mir würde das von den Haaren kommen. Einige Haare würden nach innen wachsen und sich dort entzünden können, weil die Stelle nicht besonders gut durchblutet ist. Ausserdem wären da noch die Keime vom After, die das übrige tun. Was kann man also tun? Der Arzt rieht mir, mich am Hintern zu enthaaren. Habt ihr damit Erfahrungen gemacht, bzw. hilft das bei euch? Zum andern werde ich, so wie die Sache vorbei ist, nach jedem Stuhlgang duschen und mich sehr genau reinigen. Vielleicht hilft das auch. Ich möchte das in jedem Fall nicht noch einmal durchmachen. Wahrscheinlich werden die Schmerzen gar nicht so schlimm, aber allein die Vorstellung, dass da ein tiefes, großes ist, macht mir Angst.

SjtephaFn6x5


Wird nicht oft schwarz gemalt?

Hallo zusammen,

ich habe lange überlegt, ob ich hier was schreiben soll, aber manchmal denke ich, es bedarf auch mal eines anderen Beitrages. Warum anders? In vielen Beiträgen hier (aktuell sind es ja über 130 Seiten) gewinnt der neue Leser den Eindruck, eine Steißbeifistel könne sich als Ende der natürlichen Lebensabläufe darstellen.

Ist dem immer so?

Nun, ausgehend von mir, kann ich sagen, es ist nicht zwangsläufig so.

Bei mir wurde die Steißbeinfistel im April diagnostiziert, wobei ich sie da aber wohl schon über 8 Monate hatte. Allerdings hielt ich es für eine entzündete Haarwurzel oder ähnliches und da sich das Teil oft über Wochen ruhig verhielt, habe ich mir auch einfach nichts gedacht. Leichtsinnig, ich weiß, aber wer denkt an etwas, das er nicht kennt?

Nach der Diagnose habe ich unter anderem hier gelesen und ehrlich gesagt, das machte keinen Spaß........ Aber, ich habe lediglich noch 2 Monate geschoben, weil es unabdingbar war und habe mich dann am 21.6. operieren lassen, wobei ich mich auf eine Empfehlung des Arztes verlassen habe, der die Steißbeinfistel erkannt hat.

Die OP selbst ist ja nicht so sehr das Thema, aber ein paar Dinge will ich doch erwähnen: der Professor bevorzugt eine trichterförmige Ausprägung der Wunde, um ein vorschnelles Verwachsen der oberen Wundpartie zu vermeiden. Die Tamponade nach der OP wurde bereits am 22.6. wieder komplett entfernt. Seit diesem Tag dusche ich die Wunde mehrfach täglich selbst aus. Meiner Frau wurde beim ersten Anblick der Wunde flau, so dass ich diesbezüglich ein Selbstversorger bin. Als Wundeinlage benutze ich lediglich nichtsterile Kompressen (10 x 10) und habe mir eine billige Damenbinde hinten in den Slip geklebt (wechsel ich mindestens 2 x am Tag).

Was die Wundgröße angeht, sie liegt so zwischen Golf und Tennisball (im Umfang wie auch in der Tiefe) und hat von Beginn an nur mäßig gefeuchtet. Natürlich sind gerade jetzt im Sommer die Einlagen durch, wenn ich sie nach 5 bis 7 Stunden raushole, aber die Wunde sieht gut aus.

Was ist mit Schmerzen? Natürlich hat es beim Duschen Momente gegeben, die mit Scherzen behaftet waren, aber ehrlich, es war auszuhalten. Wie sagte aber die Krankenschwester? Jeder hat ein anderes Schmerzempfinden. Daher hier mal der Aufruf, lasst Euch nicht hängen, so schlimm ist der Schmerz nicht, man kann sich auch reinsteigern. Und jetzt, nach 3 Wochen habe ich beim Duschen selten Schmerzen, benutze 2 x täglich sogar den Massagestrahl der Dusche. Ich gehe bereits seit einer Woche nach Absprache mit meinem Arbeitgeber halbe Tage arbeiten und das bei einem Bürojob.

Natürlich ist nicht alles toll, nach 4 Stunden sitzen habe ich das Gefühl, die Wirbelsäule drückt sich an der Wunde raus, dann ist halt Feierabend, heimfahren, ausduschen und ne Stunde hinlegen. Kleiner Spaziergang für die Beweglichkeit am Nachmittag und auch einfach mal auf dem Bauch liegen und lesen. Und auch mal das krank sein genießen *lach* Wir besuchen bereits seit der ersten Woche Freunde (natürlich nur in einem etwas gestrafften engeren Rahmen) und gehen einkaufen. Das Thema sitzen im Auto habe ich für mich übrigens entschieden, ich fahre hinten, denn der Druck eines Sportsitzes auf die Stelle ist arg unangenehm, aber auch das wird besser. Hinten kann ich mich locker auf die Seite legen und gut ist.

Alles in allem bin ich natürlich nicht gesund, aber viel besser dran, als ich es mir vor der OP vorgestellt habe. Und diese geringen Einschränkungen halte ich für akzeptabel, da muss man einfach durch.

Noch eine Anekdote für alle hier, die es auch haben und denen die OP noch bevorsteht:

mein Bettnachbar im KH hatte ebenfalls das Vergnügen. Allerdings war er noch weniger schmerzausgeprägt und hat am 2. Tag bereits das KH verlassen. Bei der letzten Visite fragte er, was mit Sport sei. Daraufhin meinte der Prof, man solle probieren, was geht. Was denn mit Schwimmen im Speziellen sei? Da wiegt der Prof den Kopf und meint, dass er es nicht für gut befinden würde, wenn der Patient in einem Pool oder sonstigem sehr begrenzten Wasser schwimmen würde. Klar wegen der Keime sagte Thomas (so hieß er). Nein meint der Prof, wegen der anderen Badenden, sie haben schließlich eine Schmierblutung, im Meer hätte ich überhaupt keine Bedenken, außer wegen der Haie vielleicht........

Ihr seht vielleicht, es gibt sicher auch bei der Steißbeinfistel extreme Krankheitsbilder, aber geht doch für Euch, für Eure Psyche davon aus, dass es erstmal etwas ist, dass auch Post OP gut handelbar bleibt.

Allen weiterhin gute Besserung!

Greets aus Köln

Stephan

A;rnoxo


OP am 17-06-05

Schliesse mich Stephan65 an. Meine Zahn hat heute nacht mehr geschmerzt als die ganzen Schmerzen in den 25 Tagen vorher zusammen. Sitzen kann ich mittlerweile auch bereits recht gut, belaste halt mehr oder weniger nur eine Backe. Bin noch bis 20-07-05 krank geschrieben, arbeite aber mittlerweile seit über einer Woche bereits nachmittag einige Stunden. Die Wunde war seit der OP immer tadellos bland und ich hoffe, dass das so bleibt. Bis alles komplett verheilt ist mit Narbenbildung und so, wird es wohl noch 2 Monate dauern. So, nun gehe ich zum Zahnarzt.

LG an alle Fistel Kollegen.

PfrinzesOsin-Casxtrop


Hallo Leute *:)

So ich bins wieder. Nein meine Wunde ist nocht nicht zu. Im Gegenteil sie entzündet sich immer wieder. Ist ja erst ca 16 Wochen her. Aber ich hätte mal eine andere Frage. Ich muß Freitag zum Medizin technischen Dienst zur Untersuchung. Hat einer von euch schon Erfahrung damit was da auf mich zukommt ??? Kann der Arzt mich gesund schreiben, auch wenn das Loch nicht zu ist. Mein Mann meint, es kommt noch locker ein Füller rein ( von der tiefe). Außerdem bin ich noch beim Orthopäden in Behandlung, da ich noch immer nicht lange laufen bwz. sitzten kann. Ein ganz großes HILFE!

PyimpcreFnuelalxe


schwarz malen ??? ??

Hallo,

also ich weiß nicht, ob man das so als schwarz malen abtun kann.

Ich wurde am 10.08.04 operiert und habe immer noch mit dem Teil zu kämpfen. Ich habe nur noch eine kleine, vielleicht 1,5 cm tiefe Fistel, aber die habe ich seit Monaten, und die bewegt sich keinen Millimeter vorwärts oder rückwärts. Ich habe so ziemlich alles ausprobiert, duschen, spülen, salben, trocken, feucht, 4 x auskratzen, verätzen, Schüssler Salze. Als neusten Clou werde ich es mit Schwedenkräutern probieren. Was ich im Internet darüber gelesen habe, gibt mir doch Anlaß zur Hoffnung.

Da die Wunde trotz der langen Zeit 'sauber' ist (was eine chronische Wunde nie ist), wollte mein Arzt sie bisher nicht nochmal ausschneiden. Da sich aber inzwischen regelrechte Hornhaut gebildet hat, und es so beim besten Willen nicht zu gehen kann, werde ich im Herbst wohl doch noch mal dran glauben müssen. Durch das Verätzen habe ich einen Teil der Hornhaut weggekriegt, aber nach der Anwendung kann ich mich 2 Tage Tage lang kaum richtig hinsetzen, das tut höllisch weh (na ja, ist ja auch ein Höllenstift) geschweige denn, auf dem Rücken liegen oder gemütlich in den Sessel pflatschen. (Immer schön brav mit durchgedrücktem Rücken sitzen)

Ich hatte auch direkt nach der OP keine Schmerzen, habe auch keine Schmerzmittel gebraucht, nur Sitzen ist immer ein Problem gewesen und ist es immer noch, ich kann mich einfach nicht zurücklehnen, weil ich den Druck auf das Steißbein nicht aushalte, hatte von Anfang an weder beim Verbandswechsel noch Ausduschen Probleme, ich kontrolliere und reinige die Wunde vorm Vergrößerungsspiegel, ich glaube, ich bin schon hart im Nehmen.

Ich fühle mich nur einfach sehr eingeschränkt, ich habe es satt, nur mit Kompressen am Hintern rumlaufen zu können, weil es immer noch nässt, ich mag so nicht ins Schwimmbad, kann nicht Fahrrad fahren und so werden noch einige andere Dinge in Mitleidenschaft gezogen, oder meint jemand im Ernst, daß das nässende Etwas am Steißbein erotisch ist?

Es gibt bestimmt eine Menge Leute, die das Ganze als 'schwarz malen' ab tun können, und eine ganze Menge Leute haben bestimmt auch das Glück, daß das Ganze problemlos und auf Anhieb abheilt, aber für die, bei denen es nicht so problemlos abläuft und die wochen-und monatelang damit zu kämpfen haben, bei denen es immer wieder kommt,fühlen sich bei solchen Sprüchen nur verarscht. Ich bin ein sehr positiver Mensch, aber der Spaß an meinem Steißbein ist mir vergangen.

Grüße -

fzlachxi


@Pimprenelle

Ganz meiner Meinung !!! Du sprichst aus meiner Seele !

Nur wenn man selber bereits länger als 1 Jahr (Bei mir sind es 5 !!!)

und diversen OP´s mit der Fistel zu kämpfen hat wird man verstehen können das dies mit schwarzmalerei nichts zu tun hat !

Gruß

Ralf @:)

Bderggdezmse


Der nächste Schnitt...

Hab vor einigen Wochen ja schon einmal meinen Verlauf geschrieben.... Abszessbildung Anfang Mai, dann ambulante OP, langsames Zuheilen bis irgendwann Stagnation erreicht war. Der Zustand dauert nun ca fünf Wochen an, geblieben ist ein Cent-großes Loch, das mal mehr, mal weniger nässt. In die Tiefe geht das ganze wohl gerade einen halben cm. Nun soll das ganze nächste Woche nochmals ausgeschnitten werden....in der Hoffnung, daß das Thema damit gegessen ist.

An alle Fistel-Geschädigten und -Erfahrenen nun die Frage: lässt die nicht gerade tiefe Wunde evtl darauf schließen, daß es darunter kein weiterer Fistelgang liegt? Oder sind das ständige Nässen und Wundsekret doch eher Anzeichen für eine tiefergehende Fistel?

Ich weiß: man kann nur spekulieren.... aber schon alleine das Lesen und Austauschen von Erfahrungen geben einem Mut....

r2au`sdamixt


der mann der die schmerzen liebte

nene... aber wenns denn sein muss.

seltsame einleitung, schon klar. die nummer mit dem "schwarzmalen" ist glaub ich eher aufmunternder natur und ich glaub nicht, daß das der versuch war, diesen ärgerlichen sinus p. zu verharmlosen. allerdings kann ich das schon verstehen, wer hier frisch reinstolpert könnte ja wirklich den eindruck gewinnen, man würde dieses mist-ding nie los. in der mitte liegt die wahrheit und es ist wohl auch unwahrscheinlich, daß geheilte "fistelianerInnen" sich hier noch ausgiebig beteiligen. was ich seit nem jahr prima finde, ist das prinzip "geteiltes leid". denn die kleinen geschichten, die hier ausgetauscht werden, sind ja sehr ehrlich und gut geeignet, die eigene position abzugleichen. zu wissen, man ist nicht alleine mit dem problem zb der verwirrung verschiedenster ansätze, die fistel in den griff zu bekommen ärztlicherseits.

zum akuellen stand bei mir:

ich fühle mich beim niedergelassenen kolo-proktologen sehr gut aufgehoben. prima nette helferinnen. terminstruktur / organisation gut, trotz viel arbeit sind die wartezeiten sehr human. behandlung selber: welten zwischen uni und jetzt. muß man leider so sagen. er kontrolliert sehr genau, was wo wie in der wunde heilt und schreckt auch keineswegs davor zurück, mit assistenz die wunde aufgespreizt dort zu ätzen, wo er es für richtig hält. ich fluche und grummel / knurre dann zwar wie ein kesselflicker, aber werde auch dazu ermutigt :-) insgesamt vertraue ich seiner meinung, wenn er sagt, die wunde sähe sehr gut aus, zu 100% ohne jeden zweifel. fest entschlossen, daß es die letzte begegnung mit der fistel ist. führt auch dazu, daß ich beim check-out zum nächsten termin den helferinnen sage, ich hätte "gerne" einen neuen termin. und auch mal meinte, das ätzen täte zwar sch.... weh, aber ich fänd das gut. jetzt hab ich wohl nen ruf als maso wech, loool, aber ehrlich, wie karl der käfer als mann in nem gyno stuhl hängend, während da geschabt, gespreitzt, geschaut und geätzt wird... mich macht das nicht an. ehrlich.... ;-D

zweimal die woche und sonst halt die unsterilen 10x10 mit anästhesin salbe bespachtelt (ich nehm nen kaffelöffel) so tief rein, wies halt mit verrenkung und gegen den schmerz geht.... es geht. wirklich. das ist machbar und mitlerweile fühle ich mich bei dieser "selbstversorgung" besser und sicherer, als bei täglich uni phasenweise im letzten jahr. momentaufnahmen und meinung.

gute besserung ! *:)

SRimon4e160x8


Kopf hoch

Hallo an alle,

eine kleine Rückmeldung von mir. Ich scheine wohl ein Glückskind zu sein (auf Holz klopf). Nach 3 Monaten (OP am 19.04) ist es überstanden. Ich hatte einen unkomplizierten Verlauf. Wenn man es hinter sich hat kommt einem die Zeit viel kürzer vor.

Am Anfang stellte ich die Frage nach dem Verband und den Mittelchen die am hilfreichsten wären. Meine Erfahrung bringt mich zu der Überzeugung dass dieses Betaisodonna nix für mein Loch war. Octisept und die Einlagen die sehr sehr nach Zahnarzt riechen waren besser. Ausserdem empfand ich das ausduschen als sehr hilfreich.

Ich drücke Euch allen GANZ fest die Daumen,laßt Euch nicht entmutigen.

Lieber Gruß

Simone

SVtepchan6x5


Der Mann, der Schmerzen liebt? Keineswegs

Hallo an alle,

mal zunächst eine Klarstellung, ich will niemandem zu nahe treten, jeder hat sein Krankheitsbild und nicht jeder hat einen glücklichen Heilungsverlauf. Und verarschen will ich sicher niemanden. Wer allerdings mal in der Lage ist, richtig zu lesen, erkennt durchaus die Intention meines Beitrages, nämlich insbesondere denen, die nach der ersten Diagnose eines bis dahin nie gehörten Krankheitsbildes erstmal verzweifelt googeln und hier erstmals ohne Erfahrung lange vor der OP lesen, eine Darstellung zu geben, dass es nicht in jedem Fall ein Problemfall über Jahre sein muss und das sich nicht jeder vor Schmerzen krümmt.

Insoweit Danke an rausdamit, der es richtig einschätzte.

Gute Besserung an alle.

Stephan

A#rnxoo


@Stephan65

Im Prinzip wolltest Du den Forums-Neulingen nur Mut machen, dass das Ganze auch ohne Schmerzen und Komplikationen ablaufen kann. Ich habe mich ja selber vor der OP hier in diesem Forum erkundigt und man bekommt schon einen grossen Schrecken wenn man die Beiträge so durchliest. Die Beiträge von Maurice haben mich dann doch in dem Glauben bestärkt, dass im Normalfall die Geschichte ohne Zwischenfälle über die Bühne gehen kann. Mit einer positiven Einstellung zur OP zu erscheinen ist auf alle Fälle schon ein guter Anfang. Allen Langzeitgeplagten möchte ich eine Aufmunterung und gute Besserung wünschen.

Ich muss selber erst schauen wie,wann und ob die Sache zu Ende geht, aber bin noch guter Dinge.

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