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Steißbeinfistel

izvos-tl


Hallo zusammen,

ich muß sagen was ich hier gelesen habe baut mich doch wieder etwas auf. Dachte nicht das es soviele Fälle gibt.

Nach was weis ich wievielen Arztbesuchen und Untersuchungen wie Coloscopien, habe ich jetzt den Arzt gewechselt (ist knapp über 60 - aber sehrGUT) und sofort erfahren das die Bluteinlagerungen in meiner Unterwäsche nicht von einem Darmbluten stammen oder hämoridaler Ursache sind, von dem kleinen roten fleck über dem Steißbein den ich seit meiner Geburt habe gar nicht erst zu reden. Es hieß immer das es eine Hautirritation oder Pickmentstörung sei. Er sagte mir aber das es auch eine Art angeborene Pilonidalfisteln gibt. Na toll.

Immerhin nach 2 Jahren der Ungewissheit weis ich nun woran ich bin.

Bleibt nur noch die Frage offen wie das Teil wächst und wie groß es mittlerweile ist.

MMedio2n$22


So war eben wieder beim arzt Meine Wunde ist fast zu der Arzt schätz mal das es bis ende der Wochen schön zugewachsen ist!

Bin also Bester Dinge!

s+vev:o


Steißbeinfistel

Hallo Zusammen!

So, nachdem ich hier schon jede Menge Erfahrungsberichte gelesen habe, wollte ich mich ebenfalls einmal ein wenig beteiligen und texte hier mal meine Erfahrungen mit der sogenannten Steißbeinfistel.

Zu mir: Ich heisse Sven, 27 Jahre aus Hamburg, kaufm. Tätigkeit (also viel sitzen), relativ sportlich, nicht zu dick und nicht zu dünn und keineswegs (wie hier oftmals vermutet) unhygienisch. Ohne das tägliche Duschen würde ich wohl nicht aus dem Bett kommen. Und hier fängt es an, da ich leider Gottes wegen einer Steißbeinfistel seit dem 19.07. d.J. nicht mehr duschen konnte. Aber ich fange wohl mal lieber vorne an:

Es begann mit einer extrem druckempfindlichen Stelle am Steißbein am ersten Freitag im Juli 2005. Freitag und Samstag war es noch auszuhalten und da ich noch nie von Fisteln oder ähnlichem gehört habe tippte ich eher auf ein geprelltes Steißbein (wie naiv ;-))… die Nacht von Sa. auf So. war dann die Hölle, halbe Stunde geschlafen und ansonsten nur durch die Wohnung gelaufen, da ich nicht mehr sitzen geschweige denn liegen konnte, so druckempfindlich war die Stelle. Am So. morgen ließ ich mich dann von meiner Freundin in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses fahren, wo sofort eine Sinus pilonidalis, die Steißbeinfistel diagnostiziert wurde.

Klasse, hatte ich irgendwas falsch gemacht ??? Logisch kommen dann die Selbstvorwürfe raus, aber jetzt, nachdem einige Zeit vergangen ist muss ich sagen, shit happens! Naja, da die Stelle entzündet war wurde auf eine Betäubung verzichtet, schnell Eisspray rauf, Skalpell gezückt und los gings, Entzündung öffnen damit der Eiter aubfliessen kann;-((( Wie Ihr Euch vorstellen könnt keine besonders interessante Erfahrung, aber hilft ja nichts. Gutgläubig wie ich bin dachte ich die Geschichte ist damit gegessen aber nichts da, der Doktor erläuterte mir das die Entzündung jetzt abklingen muss und nach der Verheilung ein operativer Eingriff erforderlich wird, ob das gesamte Fistelgewebe zu entfernen. Na klasse war mein erster Gedanke…

Am 19.07. war es dann soweit, zum ersten Mal in meinem Leben (soweit ich mich erinnern kann) musste ich in Krankenhaus und mich operieren lassen. Ich war ganz positiv eingestellt in der Hoffnung, binnen 3-5 Tagen wieder draussen zu sein.

Als ich dann wieder aufwachte und mir der Doc mitteilte wie es verlaufen ist musste ich schon relativ schlucken. Ich gehörte zu den Patienten, die leider Gottes über ein relativ (sagen wir mal) weitläufiges Fistelgewebe verfügen. Der Schnitt war ungefähr 7 cm lang, 4 cm breit und drei Finger tief, ging somit runter bis auf die Knochenhaut. Ich denke hiermit würde ich auf jedem Golfplatz eine Festanstellung bekommen ;-)) Die Wunde wurde nicht vernäht sondern offen gelassen, da man die Heilung erstmal beobachten wollte. Bewegungstechnisch ist man natürlich schon ein wenig eingeschränkt, sitzen und auf dem Rücken liegen ging erstmal gar nicht, nur auf der Seite und auf dem Bauch sowie Essen im Stehen. Am späten Nachmittag dann der nächste Schock: starke Blutung, was dem Doc dazu bewog, mich nochmals in den OP zu schieben, eine zweite Vollnarkose zu setzen und die Blutung mittels Verödung mit einem Laser zu stoppen. Wie Ihr Euch vorstellen könnt hat mir der Tag allemal gereicht, zwei Vollnarkosen ist dann doch ein wenig viel;-(((

Interessanter Weise hatte ich in den darauf folgenden Tagen wenig bis gar keine Schmerzen, hin und wieder ein wenig Geziepe aber ansonsten war es allemal auszuhalten. Ok, die Verbandswechsel usw. waren unangenehm wenn in der Wunde rumgedrückt wird, aber es war auszuhalten, nicht so schlimm und nicht zu vergleichen mit den Schmerzen, als die Entzündung aufgetreten ist. Die Wundverheilung ging gut voran, keine Komplikationen so das sich der Doc dazu entschloss, eine Sekundärnaht zu setzen. Dies bedeutete lediglich, dass ich am 27.07. erneut eine Vollnarkose bekam und die Wunde mit einer Sekundärnaht geschlossen wurde. Ferner wurde eine aus 30 Gliedern bestehende Antibiotika Kette in die Wunde gelegt (sieht aus wie eine Perlenkette), welche eine Entzündung/Infektion vorbeugen sollte. Das Setzen einer Sekundärnaht ist laut Aussage des Docs ein Versuch. Die Heilungszeit kann sich bis zu 50 % reduzieren (was bei einer solch großen Wunde natürlich recht angenehm ist), allerdings erhöht sich natürlich auch das Risiko einer Wundinfektion. No risk, no fun ;-))) Im schlimmsten Fall muss man bei einer Infektion die Naht wieder öffnen und nach der alten Methode die Wunde mit Sitzbädern und allem drum und dran wieder von Innen nach Aussen zu heilen lassen. Naja, insgesamt war ich durch diese Geschichte 11 Tage im Krankenhaus und bin seit dem 30.07. wieder zu Hause und derzeit noch krank geschrieben. Seit dem 30.07. muss ich täglich zum Verbandswechsel zu meinem Chirurgen und täglich wird die Kette um ein bis zwei Glieder rausgezogen. Dies ist natürlich ebenfalls unangenehm, aber auszuhalten und was drin ist muss natürlich auch wieder raus. Der Doc massiert ferner jeden Tag die Wunde von unten nach oben, um vorhandenes Blut rauszudrücken, damit sich die Wunde nicht infiziert. 12 oder 13 Glieder sind jetzt schon draussen und ich hoffe, dass binnen der nächsten 14 Tage die Kette ganz raus kommt, mal abwarten.

Heute geht es mir körperlich recht gut, Sitzen kann ich auch schon wieder (allerdings mit der Belastung eher auf den Oberschenkeln und nicht auf dem Hintern), allerdings bin ich psychisch heut ein wenig angeschlagen. Ich war letzten Freitag noch mal im Krankenhaus, da sich die Ärtze dort auch noch mal den Heilungsverlauf anschauen wollten. Der behandelnde Arzt vor Ort drückte mir dann Verbandsmaterial in die Hände und teilte mir mit, am Wochenende sollte dann meine Freundin den Verband wechseln ohne weiterhin die Kette zu ziehen. Gesagt getan, lief alles ohne Probleme. Heute dann wieder zu meinem behandelnden Arzt und der teilte mir mit, dass er ca. einen Eierbecher voll trübes Wundsekret aus der Wunde rausgedrückt hat, was auf eine Entzündung hindeutet…;-((( Scheisse war natürlich mein erster Gedanke. Mein Doc wollte dann heute gleich noch mal im Krankenhaus anrufen und den Arzt vom Freitag zur Sau machen. Unmöglich aus seiner Sicht, normalerweise hätte ich am Wochenende ebenfalls ins Krankenhaus gehen sollen und dort meine Kette lupfen sowie die Wunde massieren lassen müssen, damit ja kein Blut sich in der Wunde ansammelt. Was soll man machen? Man verlässt sich ja schliesslich auf die Ärzte. Er will das jetzt noch mal beobachten, aber wenn es nichts mehr hilft muss die Sekundärnaht geöffnet werden und der Versuch ist gescheitert.

Das zieht einen natürlich ein wenig runter, ganz klar, und macht einen auch irgendwie sauer. Meine Freundin kann natürlich nichts dafür, sie hat das mit den Verbandswechseln am Wochenende klasse gemacht, aber dieser Arzt vom Freitag….wenn das wegen so einem Blödsinn scheitert ist das natürlich nicht sehr aufbauend;-((

Aber wie gesagt, der Drops ist ja noch nicht geluscht, die Hoffnung stirbt zuletzt. Mein Tipp an alle, bei denen eine Sekundärnaht gesetzt ist: lasst bloß täglich die Kette ziehen und einen Verbandswechsel machen, im Zweifel am Wochenende in der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses!

Und mein Tipp an alle, die ebenfalls eine Steißbeinfistel haben: lasst Euch nicht unterkriegen und versucht es mit Humor zu nehmen. Ich denke mein Beispiel gehört sicherlich zu den extremen Fällen (da besonders groß), dass muss bei Euch nicht so sein. Bei einem Freund von mir war das Loch ungefähr in der Größe eines Zwei-DM-Stückes und am 2 Tag nach der OP konnte er schon wieder nach Hause. Und selbst wenn es bei Euch so groß wie bei mir sein sollte: Es geht und ist auszuhalten! Ich selbst war letzten Mittwoch sogar wieder mal beim Fussball (nicht zum Spielen, zum Gucken ;-))) und bin in der Halbzeit nur aus einem Grund gegangen: es regnete und ich wollte nicht riskieren, dass der Verband durchnässt. Vom Stehen her, auch jetzt vom Bewegen und Spazieren gehen (oder auch vor dem PC sitzen) ist alles möglich ;-))) Und letztendlich: verkriecht Euch nicht und denkt positiv, dass hilft aus meiner Sicht mehr als jedes Medikament.

Ich werde in den kommenden Tagen mal weiterhin hier über den Verlauf ein wenig posten und hoffe, mein Erfahrungsbericht hilft einigen von Euch.

Gruß vom 18. Loch, Golfplatz Hamburg

Sven

MLedYion22


@ Svevo

Klingt ja nicht so schön aber das wird schon wieder.

Ich hatte ja noch riesiges Glück denn ich weiß das ich mit 16 schon ein Knubbel am Steißbein hatte und mir nie Gedanken gemacht habe bis halt Letztes Jahr Weihnachten wo die Fistel meinte sie müßte aufgehen!

4. Ärzte wußten nicht was es ist bis auf dem 5. Der sagte mir dann das es eine Steißbeinfistel ist diese müssen nicht immer Schmerzen verursachen.Nachdem er gehört hatte wie lange ich schon diesen "Knubbel" habe mußte er auch schlucken. Und dann war ich dran mit schlucken!!!! Er sagte mir das es sein kann das die Fistel sich in den Jahren sehr weit ausgebreitet hat und wahrscheinlich eine Größere Wunde entstehen wird nach der OP.

Am 27.7 war dann mein OP Tag. Vollnarkose Kurz eingeschlafen und schon wieder Wach. Der Arzt sagte dann ich hätte rieseiges Glück gehabt die Fistel muß über Jahre sich nicht vergrößert haben da ich nur ein Loch von einer Tiefe von 3cm und in der Länge von 2 cm habe. Und nun mittlerweile hat sich das Loch um die Hälfte schon verkleinert der Arzt ist mehr als zufrieden.

Aber was du machen solltest ist Zink zu dir nehmen hat mir mein Arzt empfohlen. Zink braucht der Körper unteranderen zur Wundheilung das beschleunigt die Sache erheblich!

Gruß Dennis aus Hamburg

HgiEkaxri


Hallo,

Ich habe hier schon mal meine erfahrungen berichtet.

Als ich 15 war (also vor zwei jahren) wurde ich schon mal wegen diesem steißbeinfistel ding operiert (vollnarkose und es wurde zugenäht, ambulant). Dieses Jahr ende juni hatte ich es wieder..ich bin wieder zum selben chirurgen gegannen (ein groooßer fehler!!). Dieser hat mir nen termin (4 Juli) für die op gegeben etc. Meine wunde hat er dannn zugenäht. Nach zwei wochen als die fäden gezogen wurden kam aus einem kleinen loch so ne komische flüssigkeit heraus...es hat auch fürchterlich gestunken, aber für den chirurgen war das alles vollkommen normal, er meinte das sei wundsekret. Am 23.7 hat mich meine mutter ins krankenhaus gefahren weil das mit der lfüssigkeit net aufgehört hat. Und dort meinten die zu mir man dürfe solche wunden nicht zunähen, weil die wahrscheinlichkeit das es immer wieder kommt sehr hoch ist! Sie stellten fest das die flüssigkeit eiter ist. An dem tag wurde ich nochmal mit vollnarkose operiert. Jetzt sind es schon zwei wochen. Meine wunde ist sehr lang und das loch auch sehr tief weil der chirug gepfuscht hat. Und ehrlichgesagt hatte ich nach der narkose keine schmerzen wie nachdem sie mir es zugenäht hatten. Ich muss die wunde jetzt jeden tag 3 mal ausduschen, meine mutter muss mir dabei helfen weil sie ja recht lang ist. Der arzt meinte das die wunde 8-11 Wochen brauchen würde. Ich hoffe das es schneller verheilt <.<.

Also ihr solltet euch solche sachen nicht zunähen lassen!!! Ich musste weger dem chirurgen der anscheinend keine ahnung von seinem job hat doppelt leiden <.<.

S_imoRnee1608


huhu

Ich wollte nur schnell Sven für seinen klasse Beitrag danken und allen nochmal Mut machen. Meine Wunde war auch relativ tief und ich hatte es nach 3 Monaten hinter mir. Zurückblickend war es wirklich nicht schlimm nur etwas nervig wegen der dauernden rumsitzerrei in Wartezimmern. Ich gehe davon aus das ich meine Ruhe habe .. die Wunde ist auf jeden Fall völlig zu und ich bin froh es relativ früh gemacht wurde.

Ganz liebe Grüße an alle und KOPF HOCH :-)

s`vevxo


Erfahrungsbericht 2. Teil:

So, war heut morgen beim Doc und erfreulicherweise kam heut bei der Wundmassage nur ein ein Fingerhut voll Sekret raus (gestern war es noch etwas mehr als ein Eierbecher), außerdem scheint wohl keine bzw. kaum noch eine Entzündung vorzuliegen. Gestern war es noch trübes Wundsekret, heute schon deutlich klarer, eher reines Blut ;-)))

Wie Ihr Euch vorstellen könnt fällt einem da schon ein Stein vom Herzen, also immer positiv denken dann klappt das auch!

Gruß Sven

cYaro-`juliaxne


man, hatte ich ein glück....

hi leute ....mir stehn die haare zu berge wenn ich eure berichte lese...... ich musste fast heulen als ich mit lesen fertig war.... :°(

es war am 22.september 2004 als ich plötzlich furchtbare schmerzen beim sitzen und liegen bekam.....dann hab ich auch noch diesen bollen am steißbein bemerkt der höllisch weh tat.....ich war grad beim führerschein machen.....und die schmerzen nahmen immer mehr zu....... :°(

ich bin dann zum arzt gegangen und der hat gleich gemeint,dass das wohl oder über ne steißbeinfistel sei..... er sagte mir dass ich es kühlen soll und wenn es nicht besser wird,dass man dann operieren muss........als er mir die einzelheiten erklärt hatte hätte ich am liebsen losgeheult....

die tage waren schlimm,aber schlimmer waren die nächte......das tat so furchtbar weh..... hinten tat alles weh .....berührungen ausgeschlossen......aber meine mutter hatte so ein "wunderbalsam" mit dem ich immer umschläge machte und sie mehrmals täglich wechselte........meine praktische führerschein prüfung musste ich absagen...... aber nach 1-2 wochen ging alles zurück.....der "bollen" und die schmerzen auch.......dann wars weg!!!!!!!:-D...... seither hatte ich nur einmal wieder für 4 tage so nen bollen aberohne schmerzen und mit dem mittel ist er wieder weggegangen................!!!!:)^ ich glaube und hoffe dass es das war ......ich hab halt so ein kleines loch von 5*5 mm ..!!!seither......was da vorsich ging weiß ich nicht aber ich lobe gott dafür,dass es nicht schlimmer war....... ;-D

ich wünsche euch viel durchhaltevermögen und viel glück, vorallem wenns ganz schlimmm ist, verliert nicht die nerven.... ihr müsst auch daran denken dass eure familie und freude euch unterstüzen...bei mir wars halt so auch wenn's im vergleich zu anderen ganz harmlos war.......

liebe grüße

S$cho's


Freu dich nicht zu früh ...

Du solltest, wenn deine Euphorie etwas abgeklungen ist, nochmal zum Arzt gehen. Es ist normal, daß die Fistel kommt und geht. Aber das ist nicht das Schlimme dabei. Schlimmer ist, daß die Fistel im Inneren weiter wächst. Sie bildet sogenannte Fistelgänge aus, die fuchsbauartig durchs Gewebe wachsen. Schlimmsten falls befällt die Fistel den Knochen! Dann wirds richtig schlimm. Also mein Rat wäre in jedem Fall den Arzt zu befragen. Wahrscheinlich wirst auch du um eine OP nicht herum kommen. Je früher desto besser.

sLvevxo


Erfahrungsbericht 3. Teil:

Heute morgen war ich wieder beim Arzt und die Heilung geht gut voran, soweit ich das beurteilen kann. Es kam jedenfalls noch weniger Blut raus als gestern, was natürlich ein gutes Zeichen ist.

Hoffentlich geht es weiter so ;-)

Gruß Sven

s[vev$o


@caro-juliane

ich kann mich schos leider nur anschliessen. Dein 5x5 mm großes Loch ist aller Wahrscheinlichkeit der an der Oberfläche liegende Ausgang der Fistel. Ich selbst hat drei solche Ausgänge, relativ eng beieinander liegend. Dies ist sozusagen der Eingang zum Fistelsystem, welches man sich unter der Oberfläche wie ein weitreichendes Gangsystem (ähnlich einem Fuchsbau) vorstellen kann. Die Gefahr hierbei ist, dass das Fistelsystem sich weiter ausbreitet. Bei mir war es runtergegangen bis auf die Knochenhaut, was beim Doc natürlich sehr interessant fand im Hinblick darauf, dass ich vorher nie Probleme hatte. Naja, und da sich oftmals (Betonung liegt auf oft, nicht auf immer) die Fistel weiter ausbreitet, sollte man das keinesfalls verschleppen und auf Jahre unbehandelt lassen. Ich will Dir da keine Angst machen, aber dann lieber einmal Augen zu und durch da in der Hoffnung, dass es damit erledigt, anstatt irgendwann böse überrascht zu werden.

Mein Tipp an Dich: gehe lieber nochmal zu einem Spezialisten und lass Dich ausführlich beraten.

Gruß Sven

Was mich

s^v%evo


bis dato habe ich übrigens gehört, dies wäre eine "Männerkrankheit" und bei Frauen eher selten. Irgendwie muss ich aber feststellen, dass Frauen scheinbar auch häufig von diesen Fisteln "befallen" sind, kann das sein ???

Gruß Sven

ruausUdamixt


auch an caro-juliane

herrje, so leid mir das tut, aber ich möchte dich eindringlich bitten, die sache nicht verfrüht als "nochmal glück gehabt" abzuschliessen. ich habe auch immer wieder (ohne wundersalbe) phasen gehabt, wo der knubbel sehr klein wurde und aus der öffnung nur sehr sehr wenig sekret austrat, bis es dann wieder entzündlich akut wurde, etwa oliven bis traubengroß und ne ziemliche sauerei veranstaltend. neben der tatsache, daß diese entzündlichen schübe, so ca. 4-5x im jahr, auch schmerzen bereiteten. was ist betonen will: es handelt sich definitiv um eine zeitbombe, die irgendwann hochgeht, ohne daß du irgendeinen einfluss auf den zeitpunkt hast. wenn du das archiv dieses sehr langen thread durchgesehen hats, wirst du viel gelesen haben über "meine geschichte" - glaub mir: mit abgeklungener entzündung in den händen eines guten niedergelassenen chirurgen der fachrichtung kolo-proktologie, der auch eine gewissenhafte und engmaschige postoperative wundbehandlung gewährleisten kann - darüber solltest du schnell mal nachdenken.

gute besserung *;)

M4edAioxn22


Ich kann mich da nur den anderen anschließen ich bin seit dem ich 17 jahre alt bin mit diesem Knubbel rum gelaufen und nie Probleme gehabt! Habe mir auch nie ein Kopf drüber gemacht was es sein kann nach 5 jahren dann ist die BOMBE hoch gegangen und ich muß sagen es war mehr als besser das das ding nun Weg ist! Das einzige was ich in den Jahren mal gemerkt habe ist das der Knubbel immer über Steißbein gerutscht ist beim Sitzen was kurz schmerzen verursacht hat .

Was halt nach der Op nervt ist das man nicht wirklich richtig sitzen kann und man immer zum Arzt muß. Aber bei mir geht die Heilung schnell voran und nach nun 2 Wochen ist es bei mir fast verheilt.

Ich kann dir auch nur raten zum Arzt zu gehen und es nicht auf dich leichte Schulter zu nehmen !

P~a4ixnt


Habe ich das auch ???

Hallo,

ich habe am oberen Ende der Pofalte eine Beule, diese taucht nun schon zum zweiten Mal auf.

Muss es sich dabei zwangsläufig um das hier beschriebene Problem handeln?

Gruß

Paint

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