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Steißbeinfistel

S4teph8an6@5


@ Sternschnuppe

Hallo,

ich meine, es ist Dein Körper, aber wenn ich mir vorstelle, welche Folgen die Fistel haben kann, würde ich meine Entscheidung überdenken.

Ich bin bestimmt keiner, der die Pferde scheu machen will, aber über die Folgen der Fistel (und deren Weiterentwicklung im Körper) solltest Du Dich nochmals gründlich informieren und dann Deine Entscheidung treffen.

Grüße von

mbone18974


Kuck Kuck Sternschnuppe,

Errraddicator hat natürlich völlig recht.

je länger du wartest desto größer wird das OP-Loch.

Die Fistelgänge wachsen immer weiter auch in Richtung Darm.

Wir meinen es wirklich gut mit dir wenn wir dich zur OP überreden wollen ;-)

Ich hab meine OP auf beruflichen Gründen in meinen Urlaub gelegt. Ich war 2 Tage im KH und nach einer Woche schon wieder arbeiten (Bürojob) das einzigst nervige waren die täglichen Arztbesuche.

Natürlich es es deine Entscheidung @:) @:)

KSeks!krümxel


@ Sternschnuppe

.... warte nich zu lange... ich hab zwei Jahre gewartet... es kam immer wieder und ging auch immer wieder... dafür hat es aber auch einen richtigen Fuchsbau hinterlassen...

:-) :-) :-)

STtafRf"-Divxer


Hallo an alle "Fistelaner"

Nach 17 Jahren habe ich mich nun am vergangenen Wochenende von meiner "Freundin" verabschiedet *:)

Glaubt mir, in diesen 17 Jahren habe ich "ALLES" mitgemacht, was eine Steißbeinfistel zu bieten hat - von "kaum spürbar" bis "schnell zum Arzt und erst mal ein Schnitt mit dem Skalpell, damit der Druck nachlässt".

Aufgrund meiner Selbständigkeit habe ich eine OP immer wieder vor mir her geschoben, da ich immer wieder von Berichten im Internet ( besonders auch von hier ) verunsichert und verängstigt wurde

:(v

Tagelang im Krankenaus - monatelang nicht arbeitsfähig - 50 % Rezidivgefahr - usw. usw.

Nun hatte ich im Januar 2005 mir ganz fest vorgenommen und alle Termine danach gelegt, dass ich mir das "Ding" im Dezember 2005 endlich entfernen lasse. Bin hier einem Tip aus diesem Forum gefolgt und habe mich im Enddarmzentrum Mannheim vorgestellt. Am vergangenen Wochenende war es nun soweit. Am Donnerstag, den 30. November wurde ich im Universitätsklinikum Mannheim ( das EDZ hat dort Belegbetten ) stationär aufgenommen und am Freitag, den 01. Dezember war morgens um 8 Uhr die OP.

Aufgrund aller gelesenen Berichte rechnete ich irgendwie mit einer Amputation meiner rechten A...backe, denn dort hat meine mittlerweile "große" und 17 Jahre alte "Freundin" gewohnt.

Narkose zzz Aufgewacht ;-D und siehe da :)^ keine Schmerzen, ein Loch von 5 cm x 5 cm, ca. 2 cm tief und trocken. Am Sonntag den 3. Dezember wurde ich nach dem Frühstück und der Morgenvisite völlig schmerzfrei ( absolut ohne Medikamente ) entlassen.

Der Operateur erzählte mir, dass er "Blau" eingespritzt hat, alles großzügig entfernt hat und sogar ganz deutlich "DAS HAAR" welches alles verursachte komplett nachverfolgen konnte ( er hat bereits einige Hundert Steißbeinfisteln entfernt ).

So, uns jetzt sitze ich ( entgegen aller Vermutungen und Spekulationen ;-D ) daheim am PC und arbeite seit 8 Uhr wieder. Bin gestern sogar Auto gefahren ( einfach richtig und langsam hinsetzen ), denn wenn der Operateur die Wunde und die Gefäße richtig verödet hat, kann es einfach nicht nachbluten.

Warum ich das alles schreibe ?

Ganz einfach :

LASST EUCH KEINE ANGST MACHEN, FALLS IHR DIE OP NOCH VOR EUCH HABT !!

Natürlich hat jeder Mensch hat eine andere Wundheilung, jeder hat eine andere Fistelgröße ( aber 17 jahre sind schon groß ;-) )

Hätte ich alles geglaubt was man lesen kann .............. :(v

Also - ab zur OP, denn niemals geht eine Fistel von alleine weg. Und habt keine Angst - ALLES WIRD GUT *:) *:) *:)

EtrrXraddicxator


@Staff-Driver

Du hast Deine Fistel 17 Jahre rausgeschoben und nur ne Wunde von 5x5 cm ???

Ich mein ich bin kein Arzt, aber auf mich wirkt das sehr seltsam...

Ich habe meine ca. 1 Jahr vor mich hin geschoben und hatte locker 10x7 cm Loch...

Naja auf jeden Fall viel Glück noch für Dich ;-)

n?sJ-04


falls noch jemad weiß wer ich bin...

so meine op ist nun fast 4 wochen her und mein loch ist fast wider zu. keine komplikationen oder dergleichen...

...mein ha hat übrigens nix von sitzbädern, irgendwelchen salben benuzt/ empfohlen, sondern nur jeden tag verbandswechsel und dabei mit 10%iger NACL -Lösung spülen (auskristallisieren lassen) und anschließend ProvidonJod rein.

und vorm verbandswechsel immer schön ausduschen.

außerdem hat er die wunde immer schön stimmuliert...war zwar ziemlich schmerzhaft aber er meinte es hilft unheimlich die granultion in gang zu bringen *:)

S;ta>ff9-Dixver


@Errraddicator

So seltsam es klingen mag - es ist so.

Da von meiner Wunde jeden Tag ein Foto gemacht wird, kann man zusehen, wie der Heilungsprozess beginnt. Hatte gestern einen Anruf vom Chirurgen, er wollte wissen wie es mir geht und hat mir "garantiert" dass aufgrund der Maßnahmen während der durchgeführten OP an dieser Stelle keine Fistel mehr wächst.

Sicherlich kommt es bei einer Fistel - OP auf die Erfahrung des Chirurgen an und wann man die OP hatte. Vor einigen Jahren wurde alles viel großzügiger weggeschnitten als heute. Ein Link auf die Bilder habe ich mir gespart , wer unbedingt so eine OP - Wunde mal sehen mag - einfach per Mail melden *:)

E;rrra$d1dicKatoxr


Alkohol-genuss während der Heilung

Was habt Ihr damit für Erfahrungen gemacht?

Also mir is aufgefallen, dass es bis zu nem gewissen Maße nich weiter schlimm ist.

Bei Komasaufen habe ich aber schon des Öfteren Problem gehabt.

Genauso aber auch schon umgekehrt...

Es gab Tage da habe ich mir einen Gescheppert vor dem Herrn und nix is passiert und Tage da habe ich 2 Bier getrunken und den nächsten Tag is alles empfindlich ohne Ende gewesen.

Irgendwie alles ein bisschen wirsch.

Wie sieht das bei Euch aus?

m1arl4ons


Je nachdem wei heftig es scheppert, is bei mir alles empfindlich! ;-)

Abwarten, am Mittwoch is erst die OP.

Drückt mir die Daumen dass es sich im Rahmen hält...

Gruss

m^one1H974


THX

Danke Staff-Diver für deinen Situationsbericht

Bei mir lief auch alles Komplikationslos ... ohne Schmerzen und bisher ohne Rezidiv (1 Jahr her die OP) und das bleibt auch so!!!

Traut Euch !!! Es gibt wirklich Schlimmeres

Gruß aus Karlsruhe

Simone

sjevexre


schönreden hat bei mir nichts geholfen...

tja, hab mir da jetzt so einige sachen durchgelesen, und scheinbar bin ich eine der wenigen, die mit dem teil schlimme probs hat...immerhin hab ich die OP am 19.8.05 gehabt, und jetzt ists noch immer nicht zu, und die wollen mich genau vor weihnachten schon wieder ins kh verfrachten....aufjeden zu meiner geschichte...also vor einem jahr hatte ich schonmal sonen länglichen "pickel", der zwar etwas weh tat, aber ich mir nichts dabei gedacht habe, ein jahr später kommt es wieder, und nach 1/2 Wochen ist es schon so groß geworden, dass ich weder sitzen noch schlafen konnte...und ich endlich zum arzt ging,sofort einweisung, OP noch am selben Tag um 21 Uhr...und mit vollnarkose über eine sth. drinnen gelegen...am anfang war ich ziemlich happy,weil ich wieder am rücken aufgewacht bin,und ich keine schmerzen hatte, aber das sollte sich soweit ändern,nach ein paar stunden, ich war 1e woche im kh, und die ersten tage waren der horror...jede bewegung tat so weh, dass ich durchdrehn hätt können, und ich weiß was schmerzen sind (hab ja schon eine geburt hinter mir) und das warn so schlimme schmerzen, dass ich jetzt angst habe wieder die selben schmerzn zu erleben...naja, nochdazu wurde ich ein versuchskaninchen, von so runden grünen tupfern, die eine bakterienabsorbierende wirkung haben sollten,und dann erzählt mir meine zimmerkollegin wirklich, dass die mir in mein loch 4 solche teile mühelos reingestopft haben,und jedes ist ca. 3x3cm groß...und nachher hat mir auch schon jeder gesagt, dass mein loch ziemlich groß sei, also ca. 11x7xirgendwas...hab nach dem aufenthalt jeden tag wegen den studien-tupfern ins kh müssen,und beim verband wechseln hätts mich fast jedesmal von der liege gehaun,weil ich schon alles zusammen gekniffen hab was ging...und heut hab ich wieder schmerzn, zwar nicht arg schlimm...aber doch so, dass es mir nach 4 monaten schon reicht...gibt es irgendwas, wie die wundheilung besser funktioniert? hab schon gehört, kamilosan bäder wären gut, ich dusche jeden tag 2x aus, und reinige es nochmal mit einem tupfer mit betasodona lösung, und tja, ein paar von der ambulanz meinten vor einer woche, ach, wir probiern nochmal dass wir es ausreinigen und dann sehn wir, ob wir noch mal eine op machen, und dann war ich zur kontrolle 3 tage später dort, wo diese dozentin nicht da war, und da meinte jeder, ach das ist ja eh schon schön, es war ja mal so groß, dass ist normal, und es wird schon, es wird zwar sicher noch 1-2 monate dauern, bis es ganz zuheilen würde, aber so ist es rein,und soll angeblich nicht infiziert sein...ich weiß selbst nicht mehr was ich glauben soll, mein hausarzt hat mir aufjedenfall wieder eine einweisung gegeben, mit einem haufen fachausdrücke drauf, wo ich nicht weiß was das alles heißen soll...ich weiß garnicht mehr wie das ist, auf dem rücken zu schlafen, da das sowieso nur unangenehm und etwas schmerzhaft ist, zwar nicht so wie am anfang, klar...aber doch so, dass man sich doch gerne auf die seite dreht...ich kann nur sagen, dass ich mir am liebsten zu weihnachten wünschen würde, dass ich nicht mehr operiern gehn muss, und dass es endlich zuheilt, ich hab keine nerven mehr dafür jeden tag am hintern eine dicke binde zu tragen, die das rötlich-orangene gesaftel aufsaugt, und keinen sport treiben zu können,und sowas...es will mir aufjedenfall keiner tabletten geben, da es ja von alleine rauswachsen muss, und granulieren muss,....und was weiß ich...aufjedenfall in den 7 ersten tagen nach der op bin ich ohne schmerzmittel nicht ausgekommen, hab mir das alles wesentlich einfacher vorgestellt...jeder sagt schon, was so lange hast du das jetzt schon...usw.

also dann, cya eure ly

EWrrrraddPic<aotor


@severe

Hi,

also Du wurdest vor ca. 4 Monaten operiert und hast immer noch ne große Wunde + dicke Schmerzen?

Also dass ist eigentlich seltsam.

Ich habe meine Wunde jetzt zwar schon gute 11 Monate, aber richtige Schmerzen hatte ich nur die ersten paar Tage.

Danach war es zwar noch unangenehm, aber es ging.

Also wenn Du wirklich noch richtige Schmerzen hast, dann läuft da was meiner Meinung nach nich richtig...

Ich weiß nich, ob der Rest hier mir da zustimmen würde, oder nicht?

Bis dann

Patrick

jZus)t4me


Sehe ich auch so

ich hatte im Oktober meine 2. Op und jetzt Ende November nochmal, da die Wunde von oben zu schnell zu gegangen ist und noch eine kleine Höhle da war.

Die Verbandswechsel waren immer in der ersten Woche furchtbar, danach wurde es dann immer besser.

Probleme habe ich nur im Liegen, das geht noch nicht auf dem Rücken, im Auto habe ich noch ein Kissen im Kreuz, und beim Sitzen kann ich mich noch nicht zurücklehnen, ja und meine Psyche liegt am Boden. Habe jetzt ja auch fast eineinhalb Jahre damit zu tun.

Aber nach 4 Monaten dürfte es wirklich nicht mehr so weh tun.

Ich habe noch eine andere Frage, wie haltet ihr es mit dem weggehen? Ich denke tagsüber mal einkaufen oder einen Kaffee trinken ist kein Problem, und das mache ich auch. Aber abends? Ich würde gern mal auf ein Konzert oder so gehen, habe aber Skrupel, weil ich schon 9 Wochen krank geschrieben bin. Ich trau' mich eigentlich nirgends richtig hin und habe immer Angst, daß ich Kollegen begegne. Aber mir fällt halt auch manchmal die Decke auf den Kopf.

nYs-0x4


lass das lieber sein...

denn..

1. könntest du probleme mit deinem chef bekommen

2. kann die krankenkasse dann auch stress machen, denn es ist ja ne ziemlich teure behandlung

ich habe das glück, dass ich schüler bin. aber mal davon abgesehen bin ich 5 tage nach op wieder regelmäßig zur schule gegangen. probleme gabs nur manchmal und lange klausuren waren unangenehm, aber sonst halt mal nen schmerzmittel genommen.

ich bin ja eh der meinung, dass man nicht so lange fehlen sollte, denn nur wer den ganzen tag zuhause rumhängt und als krank gilt, fühlt sich auch krank. (außer wenns wirklich nich geht)

Also auch mal an der motivation arbeiten, auch wenn man sich das nicht vorstellen kann aufgurnd des ewigen leidens. ich war immer optimistisch, hab auch alles weiter gemacht, z.b. partys etc. das einzigste woran ich zu kanbbern hatte ist das sportverbot...

also nicht immer nur jammern, ist halt scheiße, aber wenn ihr euch psychis auch noch den ganzen tag damit beschäftigt macht ihrs nur noch schlimmer. "außerdem heilen glückliche Wunden an glücklichen menschen schneller" (zitat: mein hausarzt)

E^rrra#ddicaftvoxr


@just4me

Wegen dem weggehen:

Also ich persönlich bin fast jedes Wochenende genauso weg wie sonst auch.

Disco, Kneipe, Konzerte, Freunde usw.

Allerdings habe ich auch so keine besonderen Probleme oder sonstiges, es heilt bei mir halt nur ziemlich langsam.

Trinken habe ich im Moment etwas zurückgeschraubt, aber ein paar Bier trinke ich immer noch.

Der Unterschied den ich jetzt aber bei Dir sehe, ist dass Du ja Krank geschrieben bist.

Dann würde ich nich unbedingt zu obig genannten Sachen gehen.

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