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Steißbeinfistel

jZaccoxman


Habs jetzt hinter mir!

Heute wurde ich operiert. Die Operation verlief wohl ganz gut. Gedauert hat das ganze sehr kurz, also ca. 2-3 Minuten. Es wurde auch ein Haar mit rausgeschnitten. Meine Wunde ist mit 2cm relativ klein. Vorraussichtlich, so Gott will, bin ich in 4-6 Wochen wieder 100% heil.

Sitzen kann ich relativ gut, legt vielleicht an der Betäubung, obwohl die OP schon 3,5 Stunden her ist.

Ich bin froh, dass ich es hinter mir hab. Hab noch Schmerztropfen bekommen, falls ich schmerzen haben sollte.

Vielen Dank an die User des Forums, dir mir Ratschläge gegeben habe. Da ich nun zum "Club der operierten Steissbeine" gehöre, werde ich versuchen, meine Erfahrungen hier zu posten und stehe für Fragen gerne zur Verfügung.

vYera20x06


frage an jaccoman

hey du!

hab seit weihnachten auch so ne fistel. es tut zwar nicht mehr weh, ist aber dennoch irgendwie ein unangenehmes gefühl, wenn man weiss, dass da was ist, was sich jederzeit wieder entzünden kann.

bei wem hast du deine fistel denn entfernen lassen? beim chirurgen? kannst du ne normale hose anziehen, oder ist der verband riesengross?? wie sollst du deine wunde jetzt behandeln? mit mullbinden ausstopfen?

wär voll lieb, wenn du kurz was dazu schreiben könntest, hab nämlich obachen schiss vor ner op....

glg*

jJaccotman


Hallo vera2006

Ich habe mich in einer Praxis von einem Unfallchirurgen operieren lassen. Ich bekam eine örtliche Betäubing und habe nix gespürt. Das einzige was ich gespürt habe, war die Betäubungsspritze, war aber auch nicht schlimm.

Ich kann ganz normal meine Hose anziehen, brauche aber etwas Hilfe von meiner Mutter.

Mein Verband ist nicht sehr gross, ich würde sagen so gross wie eine CD-Hülle.

Ich kann immer noch den Umständen entsprechen sehr gut sitzen und liegen.

Ich hatte auch sehr grosse Angst vor der OP (Lies mal die letzten 2 Seiten hier ;-))

Ich habe vor der OP noch mit der Arzthelferin gesprochen und habe ihr gesagt, dass ich zur Zeit überhaupt keine Schmerzen habe, da vo 2 Tagen die Stelle aufgeplatzt ist. Sie meinte, dass es viel angenehmer für Patienten ist, wenn sie das Steissbein operieren lassen, wenn sie KEINE Schmerzen dort haben, und sich das Eiter vorher schon entleert hat.

Ich hatte Angst, dass ich umsonst gehe, da ich ja keine Schmerzen habe. Der Arzt sagt aber dasselbe wie die USer im Forum:"Wenn du dich nicht operieren lässt, dann kommt die Entzündung immer wieder!"

Ich hatte echt keine Lust die fürchterlichen Schmerzen der letzten Woche nocheinmal durchzumachen, und habe mich dann halt operieren lassen. Zum Glück, da ja bei der OP tatsächlich ein Haar entfernt wurde!

Zu deiner Frage, wie ich die Wunde behandeln muss:

Ich hab da noch keine Ahnung. Ich muss ja sowieso morgen wieder zum Arzt. Der wird dann wohl das Verband und die Tamponade wechseln (Hab wieder Bammel).

Der Arzt wird mir bestimmt sagen, was ich noch machen muss. Ich muss ja die ersten Tage jeden Tag beim Arzt erscheinen, wegen dem Verband und so.

Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

S[tefan4ox T.


Hallo,

im August 2005 wurde das bei mir in der Notfallklinik auch diagnostiziert, war sehr weit fortgeschritten. Der Arzt wollte gar nicht mehr draufdrücken, da sonst der Eiter rausgespritzt wäre und das relativ dreckig geworden wäre :-). Aber es hat sich, in meinen Augen, relativ schnell entwickelt. Am 1. Aug. hatte ich ein klein wenig Schmerzen an der Poritze und dachte, ja vielleicht ist da nur was geschwollen, da ich zuvor bei einem Feuerwerk am Boden sass und vielleicht falsch sass. Das war nicht so, denn der Schmerz wurde von Tag zu Tag stärker, bis ich und meine Mutter weniger als 2 Wochen später in die Notfallklinik zu gehen. Wir hatten Glück: Wir kamen sofort dran und nach einer halben Stunde des Tatütata war ich auf dem Operationstisch mit Rückenmarkpunktierun bereit. 15min und die Sache war geritzt.

Jedoch waren die ersten 2 Wochen nach der OP die reinste Qual: Schmerzen, da die Haut um die Wunde (Mehr als 6cm tief!) enzunden war. :-(

Doch danach ging alles relativ schnell: Ich konnte fast eine Stunde lang sitzen, von Woche zu Woche länger und Schmerzen hatte ich auch keine.

Dann trat eine "Ruhpause" ein, wo die Wunde etwa nach 1,5cm tief war und einfach nicht zu gehen wollte. Dies dauerte bis Ende 2005 an (!), was natürlich aus Sicht meines Hautarztes nicht mehr normal war. Dieser stellte bei einer regelmässigen Untersuchung der Wunde fest, dass ich ein klitzekleines Löchlein in der Wunde hatte, ca. 1cm tief und musste mit der Sonde behandelt werden, das ging auch schnell zu (ca. 2 Wochen).

Und heute haben wir den Januar und ich habe immer noch diesen Mist am A****. Der Arzt hat aber gesagt, dass die Wunde (hoffentlich) Ende Januar/Anfang Februar weg ist, da es fast nur noch eine Art tiefe Schürfung ist (weniger als 0,5cm tief)

Jetzt hoffe ich sehr, dass das bald vorbei ist. Aber ich kann alle beruhigen: Der Arzt hat gesagt, dass mein Fall sehr selten auftritt, er hatte sogar eine Patientin, die eine viel grössere Wunde hatte als ich und nach weniger als 2 Monaten (Durchschnittslänge) verheilt war. (Es muss von Innen nach Aussen heilen, damit nicht eine weitere Infektion auftritt)

BRruxmi


Ich bins nochmal^^

Also wie gesagt ich hab ein kleines Loch hinten (ohne Schmerzer oder sonst was)

War doch noch nicht beim Arzt weil ich keine Zeit hatte.

Aber wollte nochmal fragen wie schnell sich die Teile entwickeln?

Ich könnte mich nemlich erst frühestens am 2. März operieren lassen weil das vorher aus zeitlichen Gründen einfach nicht klappen würde.

Wäre das arg schlimm? Weil die Fistel (wenns überhaut eine ist) ist ja noch im Anfangsstadium denk ich mal...

r ausdamxit


> Brumi

Ferndiagnosen und pauschalisierte Antworten auf Heilverlauf oder Verschlimmerung eines Sinus P. Verdachtes sind so gut wie völlig unmöglich, daher ist Deine Frage leider auch nicht wirklich zu beantworten. Generell lässt sich aber bestimmt sagen, daß die Entwicklung einer Steißbeinfistel durchaus sehr schnell sehr sehr unangenehm werden kann. Wenn ich an meinen Verlauf zurückdenke, lag zwischen "ach dieser blöde Pickel wieder" bis beinahe Not-OP wegen unerträglicher Schmerzen und einer beängstigenden Ausbreitung unter der Haut liegender "Blasen" keine 30 Stunden. Es geht bestimmt nicht darum, Dir oder anderen "Fistel Novizen" hier Angst zu machen - aber so eine Sache, wenn es denn ne Steißbeinfistel sein sollte, kann Dich sehr schnell in arge Bedrängnis bringen ! Achja, die Alternative zur "Blasenbildung" unter der Haut (extrem Schmerzhaft) ist die "spontane" Entleerung des Abzesses - ggf. eine Riesensauerei, besonders, wenn Dir sowas bei der Arbeit oder in der Öffentlichkeit passiert. Tja... Ich fürchte, daß diese Zeilen nicht unbedingt beruhigen oder gute Laune verbreiten - das beste ist in der Tat, ohne daß sich eine entzündliche Verkomplizierung einstellt die Sache so schnell woe möglich operativ anzugehen. Einleuchtend, daß es eine gewisse Chance gibt, daß das OP Areal nicht unbedingt großes Ausmaß annimmt. Keine Garantie, aber besser als Ausräumung / Herausschneiden eines ausgebreitet entzündlichen Bereiches...

Naja, die Realität ist wohl, daß mehr oder weniger alle eine solche (erste) OP schieben, wie es eben geht. Aber sinnvoll ist das nicht.

Viel Glück und gute Besserung, die Entscheidung obliegt Dir ganz alleine !

jJaccomxan


Hab heute meine Wunde gesehen!

Bin grad zurück vom Arzt. Hier meine Erfahrungen!

Am Montag wurde ich, wie schon erwähnt, operiert. Man war das eine gute Entscheidung!!! (ist doch toll, wenn jemand mal was positives berichtet oder ;-) )

Ab heute kann ich ohne Verband leben. Ich hab auf der Wunde eine Kompresse. Die 2 letzten Besuche waren schmerzhaft als die Tamponade aus der Wunde entfernt wurde. Aber hey, besser als die grausamen Schmerzen eines Abszesses.

Hab mir die Wunde im Spiegel angeschaut, und bin echt froh. Nur 2cm Länge.

Ich habe mich relativ schnell für die OP entschieden bevor das Ausmass der Entzündung noch schlimmer wird. Welch gute Entscheidung! Danke an das Forum und den guten Ratschlägen.

Der Arzt meinte, dass die Wunte super aussieht und keine Verunreinigung vorhanden ist. "Seeeeeeehr sauber!"

ab morgen soll ich 2 mal täglich die Wunde ausduschen.

Bis dann :-)

dRerARobx21


Und hier meine Erfahrung

Hallo zusammen,

nachdem meine Wundheilung sich Woche für Woche verlaaaaaaaaangsamt, dachte ich mir, dass ich mich mal nach diversen Foren umschauen. Bin nach der kurzen Suche auf dieses wirklich geniale Forum gestossen und habe schon einige der 158 Seiten gelesen. :)D Nun werde ich hier auch mal meine Erfahrungen mit der Steißbeinfistel niederschreiben. {:(

Als ich Mitte November einen kleinen Pickel oberhalb der Poritze bemerkte, dachte ich es sei ein Pickel, der wie immer von selbst verschwindet. Denn ich hatte schon seit einigen Monaten immer mal wieder einen kleinen Pickel und der verschwand sehr schnell wieder. Einen Tag später im Training merkte ich, dass der ja immer schmerzhafter wurde und ich mich gar nicht mehr setzen konnte. Widerrum ein Tag später bin ich dann frühzeitig von der Arbeit weg und schnell nach Hause, um mir Teebaumöl drauf zuschmieren. Der "Pickel" zog nicht mehr so stark und so konnt ich den Tag fast überstehen... Am Abend jedoch waren die Schmerzen kaum zum aushalten, sodass ich direkt ins Krankenhaus gefahren bin.

"Oh je warum sind sie nicht früher gekommen ??? Sie bleiben hier!"

Am nächsten Morgen wurde ich operiert, alles bestens gelaufen. Ich bekam ne Vollnarkos und nach ca. 30 Minuten war ich schon wieder auf meinem Zimmer. Ich hatte absolut keine schmerzen oder sonstiges. Am Nachmittag bin ich dann auch mal ein paar Schritte gelaufen, oh je das ging nur sehr schwer.

Am nächsten Tag wurde das erste mal der Verband gewechselt und zum Glück gab es vorher gescheite Tröpfchen, dadurch waren die Schmerzen zum aushalten. Sitzen oder auf dem Rücken liegen ging selbstverständlicher Weise noch nicht.

Am nächsten Tag, wo ich eigentlich entlassen werden sollte, ist der Ärztin ein kleines Missgeschick passiert und sie riss an der Tamponade ohne sie vorher einzuweichen. Das Resultat war ein vollgebluteter Patient, der sich dann ausduschen durfte.

Danach musste ich mich auf Eis legen und das war total ekelhaft ... Gut lange Rede kurzer Sinn, ich kam zwei Tage später als geplant aus dem Krankenhaus.

In den ersten paar Wochen ging die Wundheilung doch sehr schnell voran, wobei ich drei Tage nach meiner Entlassung erneut in die Chirugie musste, da in dem Loch sich noch eine Wunde gebildet hatte und diese kleine Wunde wurde dann zugenäht bzw geödet.

Ich esse regelmäßig hochkonzentriertes Eiweis unter meinem Quark und dies soll ja angeblich die Wundheilung beschleunigen.

Nach 3 Wochen konnte ich wieder einigermaßen sitzen und nach 7 Wochen sogar aufm Rücken liegen. Ich habe das Eiweis abgesetzt und seitdem ist seit ca. 2 Wochen Stillstand, die Wunde heilt nicht mehr zu und die letzten 0,8 cm wollen einfach nicht heilen...

Vorallem blutet es jedes mal, wenn ich die Tamponade heraus ziehe, ist das im Sinne des Erfinders?

Bei mir wird täglich noch der Verband gewechselt, also Tamponade einweichen, rausziehen, ausduschen, Wunde mit Octenisept säubern, Kompresse mit Octenisept tränken und dann wieder Pflaster drauf und gut ist.

Wie sieht es mit Sport aus, mein Arzt kennt sich da leider viel zu wenig aus und ich habe sonst auch keinerlei Ahnung wie es weiter geht. Vorallem wie lange geht das letzte Stück noch? Meine Wunde war ca. 8cmx6cmx4cm (lang/tief/breit)

Über jede Info bezüglich Sport bzw Beschleunigung der Wundheilung würde ich mich freuen.

Mein Rat: Auf alle Fälle gleich zum Arzt gehen, denn je größer die Dinger werden, desto ekelhafter wird das Ganze.

m1iluGsha


Hoi derRob21,

Wie das mit Sport aussieht kann ich dir leider nicht sagen, ich könnte jetzt, nachdem meine OP mit den gleichen Wundmassen wie du, fünf Wochen her ist, noch keinen Sport treiben, wobei Hausarbeit ja oft an Sport grenzt und das geht dann schon :-D.

Was das Tamponade wechsel betrifft, kann ich dir nur, wie es hier in der Schweiz gehandhabt wird, Calciumalginatkompressen empfehlen. Die kleben nirgends an, da sie in Verbindung mit dem Wundsekret ein Gel bilden, das heisst sie werden nicht trocken und kleben nicht an. Ich bindamit vollauf zufrieden, da ich bei keinem Verbandswechselwirklich Schmerzen hatte. Ich weiss allerdings nicht, ob es diese Art von Verband auch in Deutschland gibt, ich kanns nur als Tipp weitergeben. Ist echt ne super Sache :)^.

Grüesli milusha

_(Tw3in_


Ich Reihe mich mal ein ..

Hallo,

ich Reihe mich mal ein in den Kreis der Fistel betroffenen. :-(

Kurz nach Weihnachten hatte ich im Hintern ein leichtes ziehen, ich hab mir in den ersten Tagen nichts dabei gedacht. Nach Ursachen und ein wenig suchen im Internet, bin ich dann auf dieses Forum gestossen und ich habe mir dann schon gedacht das es sich um eine Fistel handelt.

Bin danach gleich zu einen Internisten zur Untersuchung gegangen

(davor muss man keine Angst haben, der sieht sowas täglich).

Dieser stellte dann eine Fissur oder eine mögliche Fistel fest und

hat mich zur Klärung zu einem Proktologen überwiesen (da wollte ich eigentlich gleich als erstes hin, aber wegen der Feiertage waren alle Praxen hier in der Gegend geschlossen).

Ein paar Tage später bin ich dann gleich zu einen Facharzt, der dann die besagte Steißbeinfistel festgestellt hat und wollte mir diese dann eine Woche später ambulant entfernen und zunähen.

Da mir dort die Beratung nicht gefallen hat (mir wurde ein unnötiger Einlauf verpasst und ich musste den Arzt mit ein Paar Fragen hinterherlaufen) bin ich zu einen anderen gegangen.

Ergebnis:

Eine nach meinen Eindruck gute Gemeinschaftspraxis, mit

angeschlossener Klinik, gefunden

die damit meines erachtens oft mit Fisteln konfrontiert werden.

Anfang/Mitte Februar wird dieses Ding stationär mit ein Paar Tagen Krankenhausaufenthalt rausgeschnitten und nicht vernäht sondern, wie den meisten, hier offen gelassen.

Kleiner Tipp in Krankenhäusern werden Fisteln, wegen des Aufwandes oft zugenäht, eine offene Wundheilung ist aber auf jedenfall zu bevorzugen! Lieber einmal 4-8 blöde Wochen als

2 oder 3 mal sowas mitzumachen.

Vor der OP oder der anschliessenden offenen Wundbehandlung habe ich jetzt keine große Bedenken, da mir jetzt schon klar ist,

dass es keine schöne Zeit wird. Aber die geht ja schließlich auch vorbei. ;-)

Was mich jetzt eigentlich brennend interessieren würdet, auch wenn es von der Größe der Wunde abhängt, wie lange seit Ihr krankgeschrieben gewesen oder wie lange hat es bei euch gedauert bis Ihr wieder arbeiten konntet?

Sind 3 Wochen Krankschreibung realistisch, bis das ärgste überstanden ist? Ich möchte nämlich so kurz wie möglich von der Arbeit weg sein.

Grüße,

Twin

doe+r]Roqb2x1


Einen wunderschönen guten Morgen,

also seit zwei Tagen bekomm ich eine Art Gitter, welches in Salbe getränkt ist, in die Wunde und dann die Kompresse, wie besprieben, ins Löchlein eingeführt. Bei zwei Verbandswechseln hat es nicht mehr verklebt, ABER bisher heilt es nicht wirklich viel schneller zu.

Ich würde schon gerne wieder Eishockey spielen, ich weiß nicht in wie weit das mit Hausarbeit zu tun hat :-)

Jeder Arzt erzählt mir was anderes, der eine ... " Ja sie können Sport machen" der andere widerrum "Von der Bewegung würde das gehen, aber wenn Schweiß in die Wunde kommt, ist das Risiko für eine Entzündung sehr hoch" wieder ein anderer Arzt erzählt mir, dass ich Sport machen darf, wenn ich es nach dem Sport gleich ausdusche ... ???

Was soll man den Halbgöttern in weiß noch glauben ??? {:(

@ twin:

Ich war von der Op an 6 Wochen krank geschrieben, sodass ich gerade noch das Krankengeld umgehen konnte. Die Belastung beim sitzen ist zu enorm gewesen und seit zwei Wochen geh ich wieder arbeiten und nun geht die Heilung nicht wirklich voran. Jedoch kann ich nicht einschätzen in wie weit das was damit zu hat.

Ein Freund von mir ist nach 3 Wochen auch wieder arbeiten gegangen und bei ihm ging es auch!

r{ausdnamixt


Calciumalginatkompressen

aaaalso:

ich habs nach recherche und anregung auch durch dieses forum hier meinem damals 2004 zuständigem uni-klinikum vorgeschlagen. negativ. angeblich für diese art von wunde nicht wirklich geeignet, auch nicht der richtlinie des hauses entsprechend - so im kern die aussagen. ich wurde dort 4x mit befund sinus p. operiert ! (1x appendizitis, währenddessen - sozusagen zwischendurch auch mal eben, wo ich ja sowiso grad da war, kein scherz, ist so passiert) jedesmal erhielt ich mesalt kompressen und das wars. ebenso jedesmal, also über einen recht langen zeitraum hinweg, verklebten diese vereinfacht "salz kompressen" in meiner wunde und das lösen unter der dusche bereitete nicht selten heftige probleme (schmerz und tränen). ok. wechsel. juni 2005 dann niedergelassener koloproktologisch spezialisierer chirurg. op 1 nur simple es kompressen in 10x10, auch er hielt vorerst mal nicht viel von calciumalginatkompressen, die ich durchaus sofort vorgeschlagen hatte. nach op 2 (also op 5) dann plötzlich doch mal eine testreihe. und siehe da: der verbandwechsel war auf einmal fast ein spaziergang, kein verkleben, grossartige wundreinigung, beruhigte das umfeld - top. rest dann mit "sorbalgon". natürlich nicht billig und genau das dürfte das (einer der) problem (e) sein. muß aber sagen, daß ich mich grad echt zusammenreissen muß, um nicht sehr böse zu werden, denn die ganze sch... hätte ich eventuell mit drei dingen sehr verkürzen können:

a) wesentlich früher die erste OP überhaupt ! meine schuld.

b) penible und sorgfältige wundkontrolle - nicht im KH (!!!)

c) von anfang an die wundversorgung mit alginaten (?!?!?!)

meine wunde zickt noch rum, reisst immer mal wieder leicht ein, werde mir morgen nochmal sorbalgon bestellen. mein doc hat mir watte dazwischengesteckt, halte ich nichts von, bereich ich ziemlich gereizt - ist schon kurios, am ende ist man heilfroh, daß diese kompressen nicht verschreibungspflichtig sind...

kurz zum sport: laß es sein!

bin 2004 zu früh in den job zurück, es hat mir auf gut deutsch den arsch (die wunde/narbe) aufgerissen, ich bin ein dummer selbiger, daß ich neben der bescheidenen wundkontrolle für dieses dann folgende rezidiv wirklich mal gut aktiv beteiligt war....

SetephUan65


Sport und Krankschreibung

Hallo alle miteinander,

ich kann immer nur für mich sprechen, ich betone dies stets, weil ich offensichtlich zu den Nutzern gehöre, die Glück hatten.

Mein Prof meinte bezüglich des Sports, man solle ausprobieren, was geht, Schweiß und ein Reissen der Wunde würden jedoch deutliche Gefahren darstellen. Wenn der Mediziner das schon so sagt......ist es wahrscheinlich eher ein Glücksfall, wenn man mit Sport keine Probleme bekommt.

Tatsächlich habe ich über die Wundheilung hinaus zunächst noch weitere 2 Wochen gewartet, bis ich mit Sport anfangen wollte, aber gleich bei der ersten Sporteinheit habe ich einen sehr leichten Riss der Narbe feststellen müssen und dann erst mal schleunigst wieder 4 Wochen gewartet. Und wegen des dann wieder auftretenden Problems eines leichten Risses (dann aber nur noch oberflächlich) nochmal 4 Wochen. Seit dem gehts es, habe auch bewusst darauf geachtet, eine übermäßige Dehnung der Region zu vermeiden (beispielsweise nur gehen und nicht laufen auf dem Band). Mittlerweile kann ich wieder alles machen.

Krankschreibung ist etwas, das stark vom Einzelfall abhängt. Ich habe einen Bürojob und sitze sehr viel. Außerdem musste ich nach Anweisung die Wunde 4x täglich ausduschen, was an meiner Arbeitsstätte nicht möglich war. Somit habe ich mit meinem Chef das Gespräch gesucht, war 2 Wochen krank und habe dann 5 Stunden täglich gearbeitet (ca. 4 Wochen), dann 6 weil ich mit 3x ausduschen auskam und nach 10 Wochen habe ich dann wieder voll gearbeitet.

Lasst Euch als Menschen vor der OP von diesem Forum nicht erschrecken, sondern seht es als Warnung, vieles nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und gleich von Beginn an wirklich an der Heilung mitzuwirken.

Grüße und beste Genesungswünsche an alle von

m+il u+sha


Hallo alle zusammen,

das mit den Calciumalginatkompressen kann ich, wie so mancher hier schon gelesen hat, nur bestätigen. Was die Kosten betrifft kann ich nur von der Schweiz reden, hier kosten sie nicht die Welt eine Zehnerpackung mit 5X5 grossen Kompressen kostet hier umgerechnet ca.25 Euro, das ist für manchen schon eine Menge Geld und in der Schweiz ist man auch noch privat versichert, das heisst man zahlt immer einen Eigenanteil + nochmals 10% Selbstbehalt. Aber ich finde es lohnt sich. Andere geben, für diesen Zeitraum in dem man diese Kompressen braucht, mehr Geld für Zigaretten etc. aus, oder nicht?

Zur schnelleren Wundheilung empfehle ich immer noch Arnica D6 (ist ein homöophatisches Mittel) das hat bei mir super gewirkt und tut es immer noch. Mein Loch ist seit meiner OP am 19.12.05 schon soweit zu, dass ich statt zwei Kompressen nur noch eine halbe brauche. Das heisst ich hab von vier Zentimeter Tiefe jetzt gerade mal noch einen der zuwachsen muss und ich bin überzeugt, dass das Arnica da sehr gute Dienste geleistet hat und natürlich auch die sanften Verbandswechsel mit den beschriebenen Calciumalginatkompressen.

Was den Sport betrifft, ist Hausarbeit tatsächlich nicht mit Eishockey zu vergleichen. Ich würde es, wenn ich du wäre, nicht machen, wie du das machst ist ja logischer Weise deine Sache, die Bewegungen und der Schweiss finde ich nicht mal das Hauptproblem, aber was ist wenn du unglücklich stürzt?

Arbeiten gegangen bin ich erst nach vier Wochenund ich muss sagen, wenn ich gekonnt hätte, hätte ich damit noch gewartet, da ich abends nach einem Tag Arbeit scon ziemlich fertig bin und auch meine Wunde spüre, das heisst ich hab Scmerzen, einen ganzen Tag sitzen würde zum Beispiel auch immer noch nicht gehen, bin froh wenn ich nach einer halben Stunde Autofahrt bis zum Geschäft wieder aufstehen darf. Aber da ist ja jeder anders. Ich glaub das muss echt jeder für sich rausfinden.

Genug "gequasselt".

Gruss

milusha

_FTwinx_


Fistelgröße

Hallo,

ich hätte mal eine Frage, woher weis der Chirurg, wieviel Gewebe er um die Fistel herausschneiden muss?

Ich hab hier im Forum jetzt schon von den unterschiedlichen Wundgrößen gelesen, das muss ja irgendwie mit der größe des "Fistelbaues" zusammenhängen.

Grüße,

Twin

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