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Steißbeinfistel

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hi Twin

während der OP spritzt der Doc eine blaue Flüssigkeit direkt in die Fistel. Die Flüssigkeit dringt in die Gänge ein und füllt diese aus. Alles was blau ist schneidet er weg.

Gruß

Simone

z-weiPfler


5 Jahre und kein Ende in Sicht

Hallo liebe Steissbeingemeinde.

Auf den Seiten 4, 5, 12 und 21 kann man meine ersten Beiträge nachlesen wenn man möchte (muss ja nicht 8-) ). Ist ja wirklich so viel dazugekommen. Hoffe das es allen besser geht und die Heilung gelingt!

Kurzfassung:

2001 erste stationäre OP, Wunde heilt nicht, Narbe reisst ständig. Ertrage diesen Zustand bis 2003. Werde im Januar '03 wieder stationär operiert. Wunde heilt nicht und Narbe reisst wieder. Im April '03 erneute stationäre OP. Wunde heilt schlecht und wächst übel zusammen. Ambulante Korrektur-OP im Mai '03. Schlechte Wundheilung. Anätzung mit einem Höllenstein um die Wundheilung anzuregen. Wird nichts. In Verbindung mit Zinkbrausetabletten scheine ich die Lösung gefunden zu haben. Wunde schliesst sich anscheinend zum erstenmal seit 2001 richtig. Allerdings hält dieser glaube nur einen Monat. Danach reisst die Wunde ständig wieder auf. Nichts hilft. Psychisch schaffe ich es nicht mich nochmal auf den OP-Tisch zu legen. Gehe also nicht zum Arzt. Wunde reisst, will zugehen, doch reisst erneut usw.

Denke mir "Nun ja, vielleicht zuviel Zug auf der Narbe in der unteren Pofalte". Habe mich vor drei Woche durchgerungen mal einen Kontrollbesuch bei einem Chirurg zu machen. Er meint folgendes: "Es ist keine Fistel zu erkennen, aber wenn die Wunde nicht zugeht muss wohl etwas da sein. Wir müssen operieren"

Das heisst wieder radikal alles da hinten unten ausschneiden :-(

Man kann mir angeblich erst nach der OP sagen ob da eine Fistel war oder nicht. Habt ihr da andere Erfahrungen, z.B. mit Ultraschall nicht offene Fistelgänge zu erkennen? Meine anderen Fisteln waren immer offensichtlich.

Bin mir unsicher ob ich mich operieren lassen sollte. Wenn keine Fistel da ist, und die Operation umsonst war, dann weiss ich nicht wie ich reagiere. Mit dem Bewusstsein das die kommenden "Qualen der Wundversorgung", die Angst das etwas falsch zuwachsen könnte, durch hineinfallende Haare doch wieder eine Fistel kommt, und und und. Ich glaube ihr könnt das nachempfinden?

Habe versucht mich durch die Beiträge durchzulesen und bin auf ähnliche Fälle gestossen, wo die Narbe reisst und die Wundheilung nicht voran geht.

Hat jemand hier ärztlich "abgesicherte" Erfahrung im Umgang mit ständig reissenden Narben und einer dauerhaft erfolgreichen Lösung?

Ich wünsche allen gute Besserung!

zweifler

Ehrrradudicatxor


@Zweifler

Das hört sich ja richtig bitter an bei Dir :-o

Also ich habe meine Wunde jetzt 1 Jahr.

Ist mir auch schon bestimmt 3 oder 4 Mal wieder aufgerissen.

Die letzten 2 Monate ca. gehts allerdings gut vorwärts.

Das liegt daran,

a) dass der Doktor mittlerweile jede Woche einmal mit ner Pinzette durch die Wunde geht und nach verirrten Haaren sucht (war vorher immer der Fall)

b) ich mir mittlerweile 1x die Woche bis ca. 5-10cm umtern Hintern ALLES an Haaren wegrasiere (also auch vorne am Schritt, an den Beinen usw.).

c) meine Mutter jetzt fast täglich mit Rasierer, Pinzette und Taschenlampe bewaffnet auf die Wunde guckt und so viele Haare wie möglich beseitigt.

(Ob es jetzt nachwachsende oder lose vom Kopf sind spielt dabei keine Rolle).

Also bei mir waren es allem Anschein nach wirklich NUR Haare.

Also bin ich jetzt megapingelig was Vorbeuge usw. angeht und jetzt scheints zu funktionieren.

F0IST\ELZWExIG


Oje oje

Also ich gehe mal davon aus, dass ich auch betroffen bin!

Nun gut. Geht die Welt ja nicht von unter...oder doch ??? :-/ Das Hauptproblem welches ich sehe,ist folgendes: Mal angenommen ich befinde mich "noch" im Frühstadium, wovon ich mal ausgehe,das "DING" wird mir entfernt und alles ist soweit gut!

1. Wenn ich mich nachts mal während des schlafens doch auf´m Rücken drehe,sterbe ich vor schmerzen?? :-o 2.Wann kann man grob gesagt wieder arbeiten (schon körperlich schwer), wenn man wie gesagt ,schon im Frühstadium das machen lässt.

Jetzt mach ich mich schon verrückt deswegen!!!

Das schlimme ist, mein "Allgemeinarzt" konnte mir nicht wirklich sagen ob ich so´ne Fistel habe. Dann hab ich dieses Forum gelesen und anhand der von anderen beschriebenen Symtome (Schmerzen beim sitzen, ´ne Vertiefung am/über´m Steiss) gehe ich jetzt mal davon aus! Werde mich heute noch informieren wo sich so ein gescheiter Doc aufhält, der mir dann Klarheit verschafft.

Falls ich doch nicht betroffen bin (die Hoffnung stirbt zuletzt), werde ich es euch wissen lassen. Ob betroffen oder nicht, ich wünsche allen eine zügige Genesung und alles Gute für die Zukunft *:)

mAilusxha


Hallo zusammen

ich ehöre anscheinend zu den wenigen Ausnahmen, bei denen es so gut wie keine Komplikationen gibt, binseit fünf Wochen operiert, mein Loch, das mal die Masse 10x6x4 (L/B/T) hatte ist schon über die Hälfte zu. Mein Hausarzt hat heute morgen gemeint, dass ich wenn die Wundheilung so weitergeht in zwei Wochen fast alles vorbei sein müsste. Nur mit meinem genähtenLoch hab ich noch etwas Probleme, es geht immer wieder auf, da es an einer ungeschickten Stelle ist, ist aber nicht der rede wert.

Es kann auch so gut gehen wie bei mir.

LG

milusha

fhlachxi


@rausdamit

Hallo alter Leidensgenosse !

Sehe gerade, dass Du noch aktiv hier in der Runde bist. Möchte mal Deinen Stand wissen, wie es Deinem Ar...gebrechen geht ???

Gruß

flachi

rhausyda&mit


hey flachi *:)

ich hab mich zwischendurch mal wieder eingebracht, jo.

ich würd mal meinen, in abhängigkeit von körperlich anstrengenden jobs hab ich grad ne phase von heftiger narbenzickigkeit, die abstände zum arztbesuch sind seit 04.01. auf 3 wochen gelegt, wenn was sein sollte, natürlich früher. letzter befund ist ein leichtes einreissen der doch noch recht dünnen haut nach oben hin, ich weigere mich, mir watte in die rima ani (oder wie auch immer, wollte es "nett" ausdrücken) zu fummeln, weil das so unglaublich fusselt und bleibe erstmal weiter bei sorbalgon. doc ist der meinung, daß es gut sei, da noch was zwischen zu haben, was auch den schweiss ein wenig aufnimmt. ansonsten wiegesagt zickig. generell um einiges besser, gottseidank, aber auch die paranoia, ob da wieder was sein könnte, oder das nur verletzungen (in) der narbe sind. naja, ein fahrad werd ich mir im frühjahr 2006 jedenfalls noch nicht kaufen gehn ! :-)

weiter gehts...

fZlaachxi


@rausdamit

Hallo !

Da wir ja so ziemlich gleichviel OPs hintereinander hatten und die gleiche Problematik mit dem Einreissen hatten, will ich Dir mal einen Tipp geben. Wenn es bei Dir schon soweit verheilt ist, daß die Wunde geschlossen ist, und nur manchmal ein bischen einreisst, kaufe Dir eine Narbensalbe "Contractubex". Die ist zwar schweineteuer, wirkt aber Wunder. Ich benutze sie seit März, und habe seitdem RUHE. Kein zwicken der Narbe mehr, kein Einreissen mehr, manchmal kann ich die Narbe sogar mal für ein paar Tage vergessen. Die Narbe bildet sich dadurch sogar zurück und ist sehr geschmeidig. Zusätzlich geht meine Frau alle 2 Wochen mit einer Nagelschere dabei und schneidet mit nachgewachsene Haare weg. (Kein Haarentfernungsgel etc. das reizt die Haut nur unötig) Und ich lege mir auch nix mehr zwischen die Pobacken. Dieses scheuert nur unnötig an der Wunde. Ich lasse mir aber trotzdem noch täglich von meiner Frau die Narbe begutachten. Weil ganz trauen tue ich dem Frieden noch nicht. Also ! Contractubex kaufen und Geduld haben. Es wird dann schon.

P.S. Ich bin mir sicher, daß es diesmal geklappt hat, weil ich entgegen Meinung der Ärzte bis zum Schluß tamponiert habe. Selbst als ich noch 1/2 mm goßes Loch hatte. Immer was reingesteckt. Also ein Hautüberwachsen ausgeschlossen. Und ich bin mir sicher, daß in der Vergangenheit mich die Ärzte viel zu früh als geheilt entlassen hatten. Na ja, viel Glück noch

Gruß

Flachi

W/eVrKlopf$tDa


@ zweifler

hey alle zusammen!

also bei meiner freundin haben die einmal gesagt, dass sie opriert werden muss, es aber keine steißbeinfistel ist, sondern nur eine oberflächige entzündung. nach der op ist sie dann mit total vielen schmerzen aufgewacht. das heißt: sie hatte doch wieder eine fistel. daher kann man nicht ganz genau vor der op sagen, ob es sich wirklich um eine fistel handelt oder nicht. andere methoden wie ultraschall etc. helfen dabei meines wissens nicht, es heruaszufinden. hoffe, ich konnte helfen... alles gute euch allen!!!

d7erZRo?b2x1


Ende in Sicht

Hallo zuammen,

also teilweise macht ihr mir ja richtig Angst. :°(

Meine Op ist morgen 10 Wochen her und ich kann sagen, dass bis auf den Stillstand der Wundheilung für ca. 2 Wochen, alles ganz gut geklappt hat. Die Wunde ist bei mir auch in den ersten paar Wochen, nachdem die Komplikationen (ich berichtete) abgestellt wurden, unglaublich schnell geheilt.

Seit ca. einer Woche nehme ich wieder mein speziell konzentriertes Eiweiß und siehe da die letzten 0,8 CM sind auch sehr gut zugewachsen. Die Wunde ist nun trocken, nur beim saubermachen blutet es noch ein bisschen.

Egal, seit gestern habe ich die Tamponade weg gelassen und jetzt wird es nur noch sauber gemacht, ausgeduscht und Pflaster drüber. Ich hoffe das funktioniert so ... %-|

Morgen werde ich wieder Eishockey spielen und bin wirklich mal gespannt wie das klappen wird. Von den Bewegungen her ist es kein Problem, bin extra mal ein bisschen Schlittschuh gelaufen und war absolut kein Problem. Hoffe nur, dass der Schweiß nicht zu schädlich ist ...

Viele Grüße

Rob *:)

s)mexl


Hi!

Wollte mal nachfragen ob jemand Erfahrungen mit der "Limberg-Plastik" hat.

Die Wund wird dabei verschlossen. Hab immer gedacht, dass es am besten ist wenn die Wund von unten her zuheilt.

Der Arzt sagte mir, dass das wie eine "Postraffung" ist?!

Na hoffentlich straffen die dann auch die richtige Stelle :-D

u!szchx1


hallo smel! meine wunde vernäht. zwei tage später wieder geöffnet da sich zu viel blut gebildet hatte u schon verfärbungen zu sehen waren, mein arzt sagte damals schon das die chance nicht sehr groß sein wird das die wunde zu bleiben kann. halte davon nix, lieber offen lassen u längere zeit warten besseris dat. gruß usch

sPmel


Hallo Usch!

Danke für deine Antwort.

Bin mir noch nicht sicher was ich mache. Problem ist dass ich die offene Wunde schon seit September habe und zur Zeit keine Wundheilung mehr erfolgt (Es bildet sich "wildes Gewebe" und stirbt dann wieder ab) Unter der Wunde hatte sich wieder eine Entündung gebildet.

Hatte bei meiner ersten operation schon probleme dass die wundheilung nur sehr langsam erfolgt. Der Arzt meinte dass bei der geschlossene Methode die Stelle dadurch besser durchblutet wird.

Naja werd mich nochmal informieren und muss mich dann am Donnerstag entscheiden.

K}ekskrxümel


@ Smell

Hallo,

also Limberg-Plastik sagt mir nix, aber meine Wunde wurde zugenäht.

Bin Mitte November operiert worden und hatte drei Tage eine Drainage in der Wund damit das Blut und Wundwasser abfliessen konnte.

Es ist bis jetzt alles super gut verlaufen, keinerlei neue Entzündungen oder andere Probs.

LG :-)

EZrrra5ddic0atwor


Kurzer Statusbericht

Wollte nur mal kurz Bescheid sagen wie es bei mir aussieht. :D

Also bei mir siehts jetzt echt super aus.

Die letzten Wochen (ca. 6-8 ) macht es den Anschein kontinuirlich aufwärts zu gehen.

Dieses Wochenede war es sogar so weit, dass es praktisch fast gar nich mehr genässt hat, dass is so ziemlich das erste Mal dass es konstant so wenig nässt.

Diese Mal habe ich echt Hoffnung dass es was werden kann.

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