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Steißbeinfistel

m{a1rie0x5


Das hört sich ja bei uns allen schon richtig gut an, was machen wir denn bloß wenn alles gut abgeheilt ist??Dann haben wir ja keinen Grund mehr in dieses Forum zu schreiben, müssen dann einfach ein neues ins Leben rufen ;-) Vielleicht mit dem Titel "Fistel wir haben dich besiegt :)^"

Liebe Grüße

MlattesxK


Ich halte die Stellung...

Keine Sorge Marie...die neue Generation ist schon in den Startlöchern... >:(

Tja...was soll ich sagen, ich weiss nicht warum, aber der Verbandswechsel gestern war etwas schlimmer als sonst..keine Ahnung warum...naja...ich werd den Dottore morgen mal fragen, und mal schauen, vielleicht kann ich ab morgen ja schon auswaschen... :-)

Naja, das in die Wunde "gestopfte" war gestern ziemlich eitrig, aber meine Tante meinte es sieht eigentlich ganz gut aus, und die Wundränder sehen sehr gut aus...ich bin einfach mal gespannt wie der Doktor das morgen sieht...

Das Sitzen geht mittlerweile sogar schon manchmal, aber den Hauptteil des Tages verbringe ich in der Waagerechten, Got sei Dank mit genug Büchern.. ;-D

Liebe Grüsse und Besserung an alle!*:)

B1astxen


keine Angst......

hallo zusammen *:)

keine angst ich werde wohl auch noch ca: 4 wochen im team bleiben,

mal schauen ob´s reicht ;-)

muß morgen erstmal zum arzt, brauch neues verbandsmaterial und mal seine meinung zu der schlucht an meinem po erfragen ;-D

wünsch euch allen nen schönen abend und das es weiter so gut läuft :)^

grüßle an alle vom Basten *:)

E?l SGven


Schwenklappenplastik nach Limberg – Erfahrungsbericht Teil 1

Hallo zusammen,

seit etwa einem halben Jahr lese ich in unregelmäßigen Abständen in diesem Forum, denn damals bekam auch ich die Diagnose Sinus Pilonidalis, bzw. Pilonidalfistel oder auch Steißbeinfistel – wie ihr es auch immer nennen wollt.

Ich möchte hier meine Erfahrung einbringen, da meine Wunde – im Gegensatz zu den Meisten hier – mittels Schwenklappenplastik verschlossen wurde.

Der Krankheitsverlauf vor der OP war völlig schmerzfrei, es bildete sich kein Abszess, nur vor etwa einem halben Jahr braun-rote Flecken in der Unterhose (nennt man wohl Chronisch-Fistelnder-Verlauf). Mein Hausarzt wusste sofort Bescheid und schickte mich zum Chirurgen. Ich suchte mir einen Arzt, der sich auf die Enddarmchirurgie spezialisiert hat (ich dachte einfach das liegt nah beieinander!) und es stellte sich heraus, dass er auch absoluter Spezialist auf dem Gebiet der Sinus-OP ist - zugegeben das war Zufall, aber ich fühlte mich gut aufgehoben. Dieser Chirurg führt nur die Schwenklappenplastik durch, eine offene Wundheilung lehnt er ab und begründete das vor allem mit der viel kürzeren Behandlungsdauer (bei gutem Verlauf merkt man nach 3 Wochen nichts mehr), des geringeren Infektionsrisikos und dem viel einfacheren Umgang mit dem Ganzen für den Patienten, denn der muss einfach NICHTS tun, nur viel liegen und sich von der OP erholen. Dem Gegenüber stehen ein relativ langer Krankenhausaufenthalt (bis zu 10 Tage) und eine leicht erhöhte Rückfallquote. Ich las im Vorfeld von bis zu 50% höherer Rückfälle, aber mein Arzt meinte das sei viel zu hoch, bei ihm läge das bei etwa 4% über dem Schnitt, was ich dann in Kauf nahm.

Ich wurde nun vor einer Woche unter Vollnarkose operiert und gestern aus dem Krankenhaus entlassen (also 6 Tage nach der OP). Die Operation ist grundsätzlich gleich wie bei der offenen Wundheilung, nur die Wunde wird mit eigenem Gewebe (aus der linken Po-Backe) aufgefüllt und mit einem Hautlappen verschlossen, das Wundwasser wird dann in den ersten Tagen mit einer Trainage abgeführt. Ich hatte diese Trainage 4 Tage lang, aber das stört überhaupt nicht, man soll ja eh nicht aufstehen. Zusätzlich bekam ich in dieser Zeit 3x täglich eine Antibiotika-Infusion, wegen der Infektionsgefahr, die nach jeder OP besteht. Nach 5 Tagen wurde der Verband entfernt und ich durfte zum ersten Mal duschen, seit dem mache ich das Täglich und nach jeder Toilette. Der Chirurg kam jeden Tag zur Visite (auch übers Wochenende und am Feiertag an dem ich entlassen wurde) und war von Anfang an mit seinem Werk zufrieden. Das bin ich auch, denn bisher hatte ich keinerlei Schmerzen, ich merke ehrlich gesagt nur was von der Naht, wenn ich länger Sitze, was ich nach wie vor vermeiden soll, aber die Viertelstunde beim Essen ist schon in Ordnung. Am Donnerstag muss ich in die Praxis meines Chirurgen um die Naht kontrollieren zu lassen und evtl. die Fäden zu entfernen. Danach noch weitere 2x zur Nachkontrolle und dann müsste alles vorbei sein.

Ich möchte noch sagen, dass ich hier nicht Werbung für die Schwenklappenplastik machen will, sondern nur über meine Erfahrung damit schreiben, weil das sonst so gut wie niemand tut. Ich fand die Vorstellung ein faustgroßes Loch über mehrere Monate hinweg im Hintern zu haben nicht so toll, deswegen die Plastik, aber am Ende muss das natürlich jeder für sich entscheiden.

Ich werde euch über meine Heilung auf dem Laufenden halten. Viele Grüße und gute Besserung an alle.

Sven

PS: Hier noch zwei Links zum Thema "Alternative Operationsmethoden" und Rückfallrate:

[[http://www.medizin-netz.de/icenter/spilonid.htm]]

[[http://www.vis.usz.ch/german/PatientenUndBesucher/After/SinusPilonidalis/default.htm]]

nFocsh [Eine


Hallo Sven!

Ja, die Schwenklappenplastik hat bestimmt Vorteile für den Patienten, da die Wundpflege bei offener Heilung natürlich wesentlich aufwendiger ist. Eine Freundin von mir wurde auch so operiert und ist recht zufrieden damit.

Allerdings muss man dazu sagen, dass Zunähen nur dann in Betracht kommt, wenn sich beim Aufschneiden keine Entzündung zeigt. Ich hatte meinen Chirurgen natürlich auch gefragt, ob man die Wunde nicht verschließen kann, aber da sich etwas eitrige Flüssigkeit gezeigt hatte, blieb sie offen.

Meine OP ist jetzt 3 Monate her und es fehlt leider immer noch ein kleines Stück... Aber es wird! Allerdings hat man mir auch von Anfang gesagt, dass es so lange dauern wird. Ich denke, die o.g. 4 Wochen sind da ein bisschen zu optimistisch angesetzt, es sei denn die Wunde ist wirklich sehr klein.

C+offee#bexan


x_+

Nun, für die Schwenkklappenplastik entscheid ich mich dann beim nächsten Mal. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass mein allerliebster Arzt mich demnächst nochmal auf dem OP-Tisch liegen sehen will. :-

War ja heute da ..und der meinte allen Ernstes, ich soll in diese Wahnsinnswunde nix mehr reintun! :-o :-o :-o Das würde ja reichen, wenn ich da ein Stückchen Mull raufkleb, denn ich trag ja Unterwäsche. (Unterwäsche = DAS Allheilmittel überhaupt)

Ich meine ..HALLOOOO? Natürlich kommt da was rein, ich will doch keine kleinen Täschchen mit Eiter in der Wunde haben. >:( *grml* Ich wette, wenn ich den gefragt hätte, was ich so an Sport machen kann und wann ungefähr wieder, hätte er mir für heute Abend ein bisschen Yoga auf dem Nagelbrett empfohlen.

Aber na ja, das ganze ist zum Glück 'ne Gemeinschaftspraxis und beim nächsten Mal werd ich schööön wieder zum anderen Arzt gehen. :)^ Und bis dahin ...Stopfen, stopfen, stopfen. ;-D

Na ja ..musst mich jetzt grad mal über den Typen aufregen, wo ich hier les, was eure Ärzte da alles machen ... :-/

Beste Grüße

Coffee

E[nd$les%sx81


Ne ne,

meine Fistel-OP war im Februar 2005, seitdem (und schon vorher) wird täglich in diesem Thread geschrieben.

Das ist ja ein Ding.

Wünsche Euch gute Besserung!

*:)

m[arie0x5


Unterwäsche...

heilt doch bekanntlich fast alle Wunden ;-) Der Arzt hat offensichtlich nicht so viel Erfahrung oder er will sich an dir eine goldene Nase verdienen. Glücklicherweise weißt du ja was zu tun ist, stopfen ohne Ende :-)

Von dieser Schwenklappenplastik habe ich auch schon gelesen. Dabei wird doch Gewebe von der Pobacke abgetragen, dann hat man doch eigentlich zwei Wunden? Ich kann mir das auch nur bei kleineren "Löchern" vorstellen. El Sven, hat man dir die Maße deiner Wunde gesagt?

Bei mir wurde die Wunde auch offen gelassen, die OP ist heute drei Wochen her und ich spühre auch nichts mehr.

A`ngstmzenxsch


Immer noch nicht vorbei

Hallo

ich melde mich mal wieder nach 11 Wochen. Meine OP war am 8 Februar 2006. Offene Wundheilung, verlief die ersten 6 Wochen super. Dann fingen die Schmerzen wieder an. Genauso wie vor der OP. Frust breitet sich aus. Ich bin dann 3,5 Tage wieder arbeiten gewesen. Dann ging gar nichts mehr. Seitdem bin ich wieder krankgeschrieben. Nach erneuter Vorstellung im KH und einer erneuten Untersuchung haben die Ärzte etwas neues gefunden:

Coccygodynie. dh eine Entzündung des letzten Wirbel am Steißbein. Soll jetzt mit Cortisonspritzen behandelt werden, wenn meine Wunde mal endlich heilen würde. Nehme wieder zZ Schmerzmittel zur Schmerzlinderung und wg der Entzündung , damit diese weggeht. Dann mal weiter, auf ein gutes, baldiges Ende.

Kjunsh


Hallo Zusammen

Ist schon erschrecken wieviele Ärzte keine Ahnung haben. Und das ist nicht das erst Mal, dass ich diese Erkenntnis mache, war schon öfters der Fall, dass das Internet bessere Typs geben konnte wie meine Ärzte... vielleicht ist es in ein paar Jahren so, dass der Mensch sich anhand des Internets selber heilen kann, wer weiss ;-)

Was ich noch fragen wollte, meine OP ist jetzt zwei Wochen her, die Wunde wird täglich zweimal ausgespühlt und heilt soweit ganz gut, aber seit neustem riecht diese relativ stark, ist das normal? Aussehen tut sie ganz gut, sie schmerzt nicht und eitrig ist sie auch nicht, lediglich der Geruch...

Hab mich heute noch nach Wobenzym erkundigt, gibts leider nur in Deutschland, und da ich aus der Schweiz komme war dies nicht erhältlich. Man hat mir dann einen Heilungsbeschläuniger mir Zink oder Zucker empfohlen, hat jemand Erfahrung damit?

Deine Reaktion auf die ärztliche Anweisung gefällt mir Coffeebean, weiter so :)^

Liebe Grüsse an Alle und gute Besserung

nHoboXdy $1x7


Respekt an alle ||| Aber ich hab schiss :-(

Hey,

ich muss mich wohl auch in den club der leidensgenossen blicken lassen :-/.

Bin grade mal 17 Jahre alt und wie die meistens jugendlichen wohl viel vorm rechner - und sitze damit viel. Auch meine körperbehaarung ist doch stark ausgeprägt und so spürte ich nach längerem sitzen ( 10-12 stunden ) ein unangenehmes gefühl am steißbein. Ich habe damit gerechnet das es "normal" ist nach solangem sitzen das des schonmal bissl zwicken kann. Die letzten 2-3 wochen haben mir aber irgendwie grund zur besorgniss gegeben. Ca solange hab ich gemerkt das sich blutkrusten in meinen haaren verfangen haben. Erstmal geschämt und angst gehabt ( richtig gelesen ), habe gehofft es geht von selbst wieder weg. Nya nach ein paar tagen hab ich allen mut zusammengenommmen und mich vor den spiegel gestellt. Was ich erkannt hab - es war rot , und irgendwie eine art pickel ?! nungut - da ich auf dem rücken öfter mal aknen habe - hab ich mir wirklich nichts schlimmes gedacht . Auch meine Mutter der ich es kurz später gezeigt hab war sich fast sicher das es einfach so ein pickel bzw . akne war der sich eben da am steißbein / in der pofalte dauernd aufreibe und deswegen so rot und blutig sei.

Ich muss sagen für mich war das kleine erklärung. Es war unangenehm, nich direkt schmerzen das ichs nich aushalten kann nein - einfach nur unangenehm , beim sitzen , beim schlafen, eigentlich bei allem. Nungut bis vor 2-3 tagn, ich hatte wiedermal allen mut zusammengenommen und ein klopapier genommen und das ganze damit gaaaaaaanz leicht ertastet ( nein im spiegel wollte ich es nicht mehr sehn !!! ) ich fühle das es sich "fleischig" anfühle, und da bekam ich richtig ANGST. Ich habe meine mutter dann überzeugen können das es defintiv kein pickel ist und was ist ???

Ich bin heute morgen beim arzt gewesen, und ich hoffte gleich darauf wie so üblich wieder gesund hinaus stolzieren zu können ?! Pustekuchen - dieser sagte mir das es mit sehr sehr sehr hoher wahrscheinlichkeit eine Fistel ist. Er erklärte mir wie sowas entsteht ( was mir irgendwie aber auch nich weiterhalf ) und mein eckelgefühl wurde von sekunde zu sekunde größer als er anfing das ganze mit einem kuli vereinfacht zu skizieren. Er hat mir beta isodona verschrieben - eine mullbinde drauf getan und gesagt ich soll am freitag ( in 3 tagen ) wiederkommen - wenns dann nich besser ist - ist wohl von aus zu gehn das es eine fistel ist und ich zum chiruge gleich gehen sollte. Aber man hat ihm schon sehr deutlich angemerkt das dies eigentlich nur noch ein aufschieben war , denn er hat schon alles erklärt , mir von erfahrungen mit chirugen erzählt etc. Zu Hause angekommen - erstmal geschockt.

Ich war noch NIE unterm messer. Und ich bin da auch definitiv ein schisser - ich sags ganz ehrlich ! Dennoch bin ich ein sehr objektiv denkender mensch also hab ich mir gedacht komm nun schau erstmal was du drüber findest und dann sehn wir weiter.

Und ich hab mich jetzt auch echt nich wirr machen lassen von dem was man hier liest, also die angst is nich dadurch enstanden sie war vorher sogar fast noch größer weil ich nich wußte was auf mich zukommt. Trotzdem habe ich rausgefunden das wir hier in der umgebung einen Koloproktologen haben- also schnell addresse rausgeschrieben und morgen lass ich mich von meinem hausarzt dahin überweisen in der hoffnung das der bissl mehr infos für mich hat. Es ist einfach so - ich habe seit mittwoch letzter woche kA auch böse magenkrämpfe und teilweise durchfall - ein brennen . und jetzt les ich das kann auch daher kommen ( diese Moca - irgendwas :-( ). Also morgen denk ich weiß ich mehr.

Aber ich habe ANGST, große angst.Ich habe das problem das ich eigentlich noch andere sachen machen muss wie z.B. meine weisheitszähne entfernen lassen, ( hatte ich heute meinen letzen vorbesprechungstermin - aber habs dem arzt gesagt wies is und das wurde jetzt verschoben ) aber selbst davor hatte ich schon wochenlang ANGST. als ich gehört habe wie die rausoperiert wurden hab ich seitdem keine nacht mehr richtig geschlafen sondern mich mit alpträumen herumgewälzt und den eingriff wohl schon x-mal durchgemacht ( wie real son traum sein kann muss ich ja wohl nich erzähln o.O ). Aber ich glaube das krieg ich hin Weisheitszähne ich mein wenn ich mir hingegen mein jetziges Problem anschaue ist das ja ein Witz dagegen !!.

Ganz ehrlich ich könnte kotzen wenn ich lese das die mir ein LOCH reinschneiden und das ich da irgendwas reintun soll oder auswaschen oder ähnliches. Mir kommt da echt das mittagessen wieder hoch. Ich eckel mich davor abartig - da kann das loch auch nur 3*3*3 sein - es wäre für mich absolut abstoßend und brechreizerregend. Ich glaub nich das ich damit über längeren Zeitraum ( bis das vollständig geheilt ist ) klar komm. Ich glaubs echt nich :-( Und wenn ich dann noch les das es oft wieder kommt und sich deshalb das ganze leben lang durchzieht krieg ich echt falsche gedanken in meinen kopf und seh da nich mehr sinn in dem was ich hier absitze. Nennt mich pessimist - freak oder einfach ders heftig dramatisiert und sich da was einredet, aber das kann ich nich ändern beim besten willen nicht. Ich habe einen Mordsrespekt an alle die damit klar kommen, ich glaub ich würde es so keinen tag aushalten. Und doch muss ich irgendwas machen bzw. irgendwie damit klar kommen, mir wird jetzt schon kotzübel dabei :-(

Ich werd morgen nochmal berichten was der Arzt gesagt hat und versuch jetzt ein paar wenige stunden ( hoffentlich erholsamen ) schlaf zu finden.

C]offhedeb|ean


Hey nobody! :°_

Also noch einer in unserer Runde ..und mal wieder ein Beispiel dafür, dass die Jugend auch nicht von Fisteln verschont wird. Dass du beim Arzt so angeekelt gewesen bist, kann ich nur zu gut verstehen. *g* Als der ganze Mist bei mir angefangen hat, war das erste, was ich gesagt hab, als der Arzt fertig war mit seiner Erklärung und meine Mutter ihre Einverständnis zur OP gegeben hat ..."Kann ich mal 'n Glas Wasser haben?" Ich hatte ehrliche Angst, dem da mitten in der Praxis abzuklappen. %-|

Aber wenn es bei dir grad erst angefangen hat, dann schieb den OP-Termin auf keinen Fall heraus! Je früher du dich unters Messer legst, desto kleiner wird die Wunde. Und die OP an sich ist eigentlich noch ganz in Ordnung, für mich eigentlich noch der angenehmste Teil der ganzen Sachen - das einzige, was da weh tut, ist, dass sie einem mal kurz in den Arm pieksen, wegen Narkose- und Schmerzmittel eben. :)^ Was dann kommt, hab ich bisher eigentlich immer als recht angenehm empfunden *gg* Einfach einschlafen und dann ein bisschen später fast schmerzfrei und komplett verblödet aufzuwachen. ;-D Wenn du dir dann noch irgendwas leckeres zu Essen und was gutes zu Lesen bringen lässt, ist die Sache wunderbar zu überstehen.

Nun gut ..was dann kommt, ist wirklich ziemlich eklig und unangenehm, nämlich das wochenlange Wunde-mit-sich-rumschleppen. Aber wenn du in der ersten Zeit jemanden hast, der dir bei der Wundversorgung hilft (was sehr wahrscheinlich ist - Pflegedienst), geht das eigentlich auch. Ich hab jetzt, 12 Tage nach der OP immer noch keinen Blick auf meine Wunde geworfen. *g* (War ja eigentlich am Überlegen ...aber schon beim Versuch hätt's mich gestern fast umgehauen, da hab ich's dann lieber gelassen :-/) Zugegeben, vorm Ausduschen hat's mich am Anfang auch RICHTIG gegruselt, aber dann kann man sich eben auch mit gaaanz geringem Wasserstrahl dran gewöhnen. Wenn die Wunde dann erstmal kleiner und nicht mehr so empfindlich ist, ist das auch nicht mehr das Problem, dann schaut's auch nicht mehr so gruselig aus. Außerdem ist das ja der Vorteil, wenn man in jungen Jahren 'ne Fistel hat: Die Wunde heilt ziemlich schnell zu. Ich konnte beim letzten Mal 'ne Zeit lang fast schon beim Heilen zuschauen! =) (Achja: Bin 16)

Und das Pessimistisch-sein ...tja, dagegen lässt sich wohl nicht viel machen, das kommt bei mir von Zeit zu Zeit auch wieder raus. Als meine erste Wunde fast zu war, ich eben nochmal zur Überprüfung zum Arzt gegangen bin und der mir für drei Tage später 'nen OP-Termin gegeben hat, hab ich zwei Stunden am Stück geheult und mir ausgemalt, wie ich für den Rest meines Lebens alle zwei Monate 'ne Fistel bekomme. :(v Aber irgendwann hab ich dann auch aufhören können, daran zu glauben, dass ich irgendwann 'ne wandelnde Fistel werd. Natürlich ist die Gefahr da, dass man irgendwann wieder 'ne Fistel bekommt, aber in den meisten Fällen wird's ja so gut weggeschnitten, dass diese Gefahr ziemlich gering wird.

Und da du dir ja anscheinend den absoluten Experten gesucht hast, kannst du schon sehr, sehr zuversichtlich sein, dass der das ordentlich macht. :)^

@ Kush:

*gg* Na ja, ich werd aber schauen, dass ich zu dem anderen Arzt komm, sobald der wieder zurück aus dem Urlaub ist. Ganz ohne sinnvollen ärztlichen Ratschlag fühl ich mich irgendwie etwas unwohl .. :-/

Beste Grüße und ...Kopf hoch! :-)

Coffee

e vevog*uxe


Hallo zusammen

mein Mann hat auch so ein ding an den Steißbein und das schon seit ein paar Jahren. Bis jetzt habe ich ihm immer das angeschnitten und ausgedruckt, aber dieses mal ist das ding gewachsen zu große einer Pfirsich und sehr hart krige ich nicht mal mit dem skalpel geschniten.

Ich schicke mein MAnn schon seit Jahrem zum Arzt, aber er hat Angst oder keine Ahnung was und er will nicht gehen, jetzt ist er so weit, weil es so wehtut, dass er vielleicht hingehen wird.

Bitte schreibt mir etwas das ich ihm zeigen kann was passieren kann wenn er keinen Arzt aufsucht. Danke.

Eve

t|euf[idrea


Hallo evevogue!

Also im schlimmsten Fall kann sich die Fistel soweit ausbreiten das auch innere Organe befallen werden von dem eiter,bei mir wäre es eine Tag später soweit gewesen,das der Enddarm angegriffen worden wäre vom Eiter,meine Stei0beinfistel hat sich ja rasendschnell soweit und so tief ausgebreitet,innerhalb von 48 Std.

wie gesagt wäre ich einen Tag später ins KH gegangen hätte ich einen künstlichen Darmausgang haben müssen.

Vielleicht reicht das ja um ihm die Augen zu öffnen,mit so einer Steißbeinfistel ist echt nicht zu spaßen.

Im KH dachte ich schon das meine Fistel schlimm sei,denn so hatten die Ärzte immer gesprochen,bis ich nach 2 wochen auf ein anderes Zimmer verlegt wurde,dort lag eine ältere Frau 80 Jahre alt,die war schon seit 6 Wochen im KH,auch wegen einer Fistel.Da haben sie direkt nach der OP Fotos von gemacht,und da wollte sie halt eines von haben,als ich das gesehen habe..........ich sag nur da sind unsere Fisteln ein klacks gegen,und die hatte den Gnubbel wie sie es nannte schon seit 2 Jahren und der tat nie weh,aber dann auf einmal,die ist echt mit Blaulicht und Not-OP ins KH gegangen,einen Tag später ,so die Ärzte,und sie hätte die OP nicht überlebt.

Es ist vollkommen natürlich das man Angst vor dieser OP,oder vor den Schmerzen danach hat,aber glaubt mir die Schmerzen vorher sind wesentlich schlimmer,auch wenn es mir nach der 1.OP nicht wirklich gut ging,und ich beim 1.Verbandswechsel am liebsten die Ärzte verklagt hätte,bin ich froh das ich noch rechtzeitig operiert worden bin.Und obwohl ich 6 Wochen später nochmals einen Abzeß(weil war ja nicht am Steißbein,sondern mehr schon auf dem Beckenknochen,deshalb nennt es sich dort anders)hatte,und ich sage euch,hier war ein Theater deswegen,ich habe schon vorher geheult wie ein Schloßhund,und hab mit mir gekömpft und gerungen ob ich zum Arzt gehen soll oder nicht.Nachdem ich mich dann endlich entschlossen hatte,und erfahren habe das ich doch nochmal unters Messer muss,ging es mir zwar erst besser,aber las es dann soweit war muste ich doch echt heulen und hatte tierische Angst,bei der 1. OP war ich total gelassen und hatte keine Angst ich wollte nur endlich meine Schmerzen los werden,das dann doch alles schlimmer kam konnte ja keiner ahnen.

Bei der 2.OP hatte ich danach bis auf die Zeit im Aufwachraum,wo ich dann auch nochmal ein Schmerzmittel gespritzt bekommen habe,bis heute überhaupt keine Schmerzen,wobei die 1.Wunde ab und an noch ganz schön zwickt.Und noch ne Neuigkeit,die 2. wunde ist fast zu,denke nächste woche ist sie Geschichte.

So jetzt genug des Romans.

Gruß Andrea

n)obod+y 1x7


ok bin heute morgen aufgestanden und zum arzt. wie wirs vorhatten und der hat uns dann zu nem andern arzt geschickt wo wir eigentlich wollten. Einen der sich damit ganz gut auskennen sollte. ein Chiruge . Auf dem schildchen stand was von Unfallchirugie etc. also ich denk mal der schneidet alles auf was ihm unters messer kommt .

AlsoWartezimmer war ich scho nsehr sehr angespannt - dann gings auch endlich los - ich werde reingerufen - erster befund - es is eine fistel sieht aber von außen noch nich sehr kritisch aus also noch im grünen bereich -war zwar aufgeplatzt etc. aber er meinte das könnte er heute noch machen. Ich natürlich sofort aufgesprungen - NEVER. Ok er gab mir 5 minuten zeit das zu überlegen, ich war wirklich sowas von überzeugt das nich machen zu lassen weil das war eine normale kleine praxis da war NIX mit vollnarkose.

5 Minuten können schneller rumgehn als man glaubt wenn man so ein limit gesetzt kriegt. Ok also nach dem ganzen hin und her geredet und dem überreden von meiner Mutter hat meine Mum mehr oder weniger für mich JA gesagt. Hab gedacht ich muss sterben.

Ok erstmal spritze rein. Noch ne Spritze rein ( ole ) dann kurz gewartet - und dann tuch drauf - etc. die ganzen operationsgeschichten halt. Holt schonmal sein werkzeug und so. Schliesslich setz er das skalpell an - macht einen Mini-schnitt - und ich AHHHH - das war keine einbildung - das war ein echter schmerz !!! Ich hab ihm das sofort gesagt bzw. er hats ja an meiner reaktion gemerkt - und meinte das KANN gar nich sein er sei ja noch total an der obrefläche - ich war danach natürlich super motiviert wies dann unten drunter weitergehn wird.

Also schmerz - schmerz - schmerz ( ich hab mich an diese leisten von dieser liege festgekrallt das glaubt mir keiner - mir is der schweiß von der stirn geperlt jungs ). Und auf einmal - kein schmerz o.O nur noch son taubes drücken etc. was ich nich weiter schlimm empfang - und ZACK wieder schmerz. Je nachdem wo er grade schnitt war das unterschiedlich. An einer Stelle hat die Spritze definitiv !! nich gewirkt und das war böse an den andern stellen wars recht relaxt - unangenehm aber relaxt.Ok habs rumgebraucht - mich da ausgeruht etc. Jetzt gehts morgen zum verbandwechseln etc. hin . ich habs mir natürlich noch nich angeschaut und ich habs auch nich vor aber ich hab während der OP immer mal nach hinten geschaut - ECKLIG ² das is so heavy - und gleich als ich fertig war wurde mir das stück fleisch in der Schale unter die Nase gehalten " das haben wir jetzt rausgeholt ". Das ganze war nämlich doch größer wie er gedacht hat - als er dann so meinte " holt den großen löffel" hab ich gedacht ich hör falsch. Aber nun gut ICH HABS HINTER MIR - und 3 wochen ferien vor mir. Ich werde ALLES so machen wie ers sagt und bis jetzt gehts echt ganz ok - die behandlung war hard -sehr hard -aber sie is hinter mir - ich bin noch bissl zittrig aber alles im grünen bereich ! Ich werd jetzt wo9hl erstmal schlafen.

Hät ich gewußt das ich heute operiert werde ich wär nich aufegstanden !! nya ich habs hinter mir ich bin GOTT.

@ ALL :

Macht mir hoffnungen das es alles gut ausgeht ich brauch das echt .... DANKE AN ALLE hier

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