» »

Steißbeinfistel

F@ri[tz-ix1


Hilfe,es hört auch bei mir leider nicht auf

Melde mich auch mal wieder. Leider ist auch bei mir kein Ende in Sicht. Der anfängliche Nebenausgang von der ersen OP im November 05 wurde im März 06 noch einmal um 1,5 cm aufgeschnitten; dieser Schnitt entzündete sich und ging in die Umgebung/Verhärtung. nun bin ich seit 5 Wochen beim Heilpraktiker, versuche es mit Schüssler Salzen, Säure-Basis Tabletten Therapie. Außerdem bade ich die Wunde in Retterspitz Lösung. Verbessert hat sich die Verhärtung, die so gut wie weg ist, die kl. Wunde läuft immer noch, mal mehr mal weniger. Weiß auch nicht mehr weiter. Aber vielleicht muß ich ja noch mehr Geduld haben, Homöopathie wirkt ja nicht sofort, oder was haltet ihr davon??

p>ysxty


offene wund ausduschen....

am 20. aug wurde ich operiert, habe ziemlich grosse, offene wund. mein arzt meint ich soll d. wund jeden tag ausduschen.

habt ihr erfahrungen damit?

danke!

t3eufxidrea


Ja,klar,ist ein ganz normaler Vorgang,um die Wundheilung vorranzubringen.Und was genau möchtest du jetzt darüber von uns wissen?

ob es weh tut? Das ist bei jedem unterschiedlich,ich hatte vor dem 1. ausduschen tierische Angst,da ich extrem Starke schmerzen hatte,und dann war es gar nicht so schlimm,Dusche nicht zu heiß,Strahl nicht zu stark,langsam am Rücken beginnen,vielleicht noch die Hand vor den Wasserstrahl halten dämmt auch noch mal den Wasserschwall,und dann so ca. 5 Min. spülen.Danach mit einer sterilen kompresse gut trockentupfen,neu verbinden fertig.

Bei mir wurde täglich 1 mal gespült,dann kam der Verband drauf,in anderen Beiträgen von mir hier ein paar Seiten vorher kannst du das nachlesen.Andere haben mehrmals täglich gespült,hatten dann meines Wissens aber nur Kompressenverbände.Meine Wunde wurde Anfangs mit Cavity-Bällen ausgepolstrt,die verhindern das die Wunde von oben zuwächst und nehmen die wundflüssigkeit auf und daruber kamen dan Alevyn Wundplatten.Später wurde die Wunde mit Aquacell ausgestopft und mit Convec Wundplatten abgedeckt,anfangs hatte ich täglichen Verbandwechsel,nach 3 1/2 Monaten alle 2 Tage,die letzen 2 Wochen,alle 3 Tg.

Hatte noch ne 2.Fistel und die wurde 8 Wochen täglich gespült und verbunden und war dann wieder verheilt.

Gute Besserung ,Andrea

pgystxy


danke sagen für andrea

liebe andrea, vielen herzlichen dank für deine antwort, ich bin noch ganz neu hier, bin für alle ratschläge dankbar.

JWontn?y8x7


@Mike

Also ich musste 4 Stunden nach der OP auf dem Bauch liegen und dann durfte ich nur mit nem Pfleger aufstehen (Das erste mal) ja und dann konnte ich aufstehen wann ich wollte, aber ich bin von mir aus den ganzen tag im bett gelegen! Stuhlgang müsste schon gehen, musst halt immer danach ausduschen Bei mir war die op am 8.8 und mittlerweile hab ich keine schmerzen mehr! Bei mir wurde es zugenäht und der schnitt beträgt ca 10 cm...

Also keine angst!

HVambAur@ger25


Tja und ich muß morgen wieder hin zum Arzt kontolle meine (fast) nicht mehr vorhandenen Wunde und Termin für die nächste OP

machen :-(

H=ambXurgCer25


War gerade wiedermal beim Arzt !!!

Kennt ihr diesen Äzstift ??? Irgendwann schmeiß ich das Ding

bei den aus dem Fenster :-/

Naja mein neuer Op Termin steht für mitte Oktober also

gerade mal 4 Wochen Arbeit dann meinen Jahresurlaub und

dann heißt es wieder :)D zzz der Wunde beim Heilen

zuschauen

iLlpa#dre


Morgen...

...bin ich dran... letzte Woche Donnerstag Termin beim Hautarzt, Montag beim Chirurgen, gestern Blutabnehmen beim Hausarzt, heute Ergebnisse besprechen und morgen um 10h bin ich dran. Meine OP wird ambulant durchgeführt, nach ca. 2-3h soll ich nach Hause dürfen. Mal sehen...

:-/

"Mein" Chirurg will die Wunde nicht komplett offen lassen, sondern teils vernähen. Nur soweit, dass noch Wundwasser, Eiter und all der andere Schmodder noch abfließen kann.

Jetzt kommt ein wenig der Bammel, ist erst meine 2. OP und die erste seit 12 Jahren. Ich will eigentlich keine Vollnarkose aber die Anästhesistin meinte, dass örtliche Betäubung und Dämmerzustand, den sie herbeiführen will, evtl nicht ausreichen. Aaargh!!!

Was ich sehr gut fand: mein Hausarzt hat gestern noch ein "psychologisches" Gespräch mit mir geführt, von wegen "erschrecken Sie nicht" oder "auch wenn Sie es nicht glauben werden, es geht wieder zu". Zu spät... hatte mich hier schon informiert und die ein oder Andere Schauergeschichte gelesen. :-o

Bis dann, ich melde mich nach überstandener OP...

Htannues iÖSte0rreiKcxh


vor zwei Wochen Limberg-Lappen

Hallo allerseits,

ich wurde vor zwei wochen - genauer gesagt, am 14. august - operiert, hier mein bericht:

hatte im April ein riesiges, etwa daumengroßes eitriges geschwür am steißbein, konnte kaum noch sitzen - zum hausarzt, im glauben, er würde es punktieren, spülen, mir antibiotika verschreiben, und die sache wäre erledigt

dann der schock - steißbeinfistel, ab ins krankenhaus, in die chirurgie (Krankenhaus 2620 Neunkirchen / Österreich)

auskunft des chirurgen dort: es muss erst einmal das eiter entfernt werden, und später, nach ca. 3 monaten, wenn alles VÖLLIG entzündungsfrei ist, wird die eigentliche operation gemacht, und mittels limberg-lappen verschlossen - andere op-methoden standen nie zur debatte, war schockiert, hier von offener wundheilung mit spülen etc. zu lesen!

so weit, so gut - 1. op gut überstanden, nach 4 tagen nach hause, jeden tag zum arzt bzw. am wochenende ins KH, zellstoffstreifen, getränkt mir betaisodona, wechseln, damit die wunde langsam von innen her zuwächst, und keine hohlräume und damit potentiellen entzündugsherde bleiben (zog sich über ca. 14 tage, war lästig, aber im prinzip problemlos)

dann, mit einiger verspätung, am 14.8. die "Hauptoperation"

alles bestens, um 9 uhr unters messer, um 12 uhr aufgewacht, um 14 uhr schon eine rauchen gegangen, im beigepäck die vakuum-flasche, um wundsekret abzusaugen (waren in summe ca. 100ml)

am mittwoch, also am 17.8., die drainage raus - völlig schmerzfrei, der Doc sagte mir, ich soll tiiieeef einatmen, dann ausatmen - beim ausatmen hat er den schlauch rausgezogen, und ich schwöre, es hat nicht weh getan (bin auch nicht wehleidig)

da die ärzte, vom Primarius abwärts, vollstens zufrieden waren, konnte ich am donnerstag nach hause, habe den schwestern noch ein paar einlagen (Vliwazell, 20x20 cm) abgeschnorrt, um mir die unterwäsche bei etwaigen nachbluten/nässen nicht zu versauen, ausserdem sehr hilfreich als schutz vor reibung an den nähten (15 an der zahl)

14 tag nach der OP - also diesen Montag - die nähte raus, wurde vom mich operierenden arzt persönlich gemacht - wunderbar, die wunde schön bland (enzündugsfrei), alles bestens, freundliche verabschiedung

doch dann, am abend - schüttelfrost, übelkeit, fieber, eine schlaflose nacht, meine hose nass voll blut, eiter und lymphflüssigkeit - am Dienstag morgen, also gestern, ab zum hausarzt, der schickte mich sofort wieder ins KH - ein Serom hat sich gebildet....

"Mein" Chirurg war ausser sich, die wunde sah äußerlich immer noch wunderbar aus - er hat den "eiter-austrittskanal" dann auf ca. 5mm erweitert, das ganze ausgedrückt wie einen pickel, mit dest. wasser gründlich gespült, und mir eine 10-tägige antibiotika-kur mit Augmentin verschrieben (ursprünglich wollte er mich stationär aufnehmen, und mir das ganze intravenös verabreichen)

ausserdem wieder einen zellstoffstreifen mit Betaisodona eingeschoben, damit die öffnung auch offen bleibt, und alles raus kann - hat mir auch kleine, 10x10cm große wundauflagen zum wechseln mitgegeben, für alle fälle

letzte nacht war dann schon fast problemlos, der druck war weg - heute wieder im KH, spülen - der Chirurg war sehr zufrieden, meinte, sieht schon viel besser aus, der ausfluss ist nur mehr wenig, wir schaffen es wirklich ohne stationäre aufnahme - und so hoffe ich es auch, heute gin es mir schon sehr gut, praktisch schmerzfrei - am rücken liegen kann und soll ich natürlich noch nicht

bin gespannt auf morgen, was er dann sagt - im prinzip müsste ich es jetzt überstanden haben, nur noch 8 tage antibiotika, und damit leider kein bier trinken :-)

kann den Limberg-Lappen trotz der kleinen nachträglichen komplikation, an der ich wohl selbst schuld bin, da ich mein gesäß am wochenende überlastet habe, nur empfehlen - schneller heilungsverlauf, und das risiko eines wiederauftetens ist gleich null - die Ärzte im KH haben mir versichert, dass sie schon seit jahrzehnten nach dieser methode operieren, und es noch NIE ein wiederauftreten gegeben hat!

das einzige, das dagegen spricht, ist die narbe am hintern - mir als mann völlig egal...

falls jemand fragen hat - nur zu!

lg

Hannes

S@inYus72


Sinus Pilonidalis: Minimal-invasive OP-Methode nach Bascom

Liebe Leidensgenossen,

nachdem bei mir ein Sinus Pilonidalis diagnostiziert wurde, bin ich bei meinen Recherchen unter anderem auch auf dieses Forum gestoßen. Die Beschreibungen einiger Betroffener haben mich eher entmutigt: Faustgroße Löcher nach der OP, langwierige Heilungsverläufe, aufwendige Wundpflege, Rückfälle...

Ich habe von einer neuartigen OP-Methode profitiert und möchte diese Erfahrung gerne weitergeben.

Zunächst einmal hatte ich Glück, dass sich der Sinus Pilonidalis in einem chronischen Stadium befand und ich somit nicht unter Zeitdruck stand.

Bei meinen Recherchen bin ich auf die Homepage von Dr. Hofer aufmerksam geworden, der damals am Klinikum Starnberg tätig war. Jetzt arbeitet er am Amper Klinikum in Dachau. Auf seiner Homepage hat Dr. Hofer eine neue minimal-invasive OP-Methode beschrieben, die von John Bascom entwickelt wurde. Also von genau dem Herrn, der die weiträumige Exzision mit offener Wundheilung "erfunden" hat. Nach seinen neuesten Erkenntnissen muss nur der Fistelgang entfernt werden, aber nicht das gesamte Unterhautgewebe. Einzelheiten zu dieser OP-Methode kann man im Internet unter folgender Adresse einsehen:

[[http://darmzentrum-dachau.de/html/pilonidalsinus.html]]

Dort kann man sich auch eine Patienteninformation als PDF herunterladen, in der viele Informationen enthalten sind.

Da mir der Weg nach Starnberg zu weit war, habe ich andere Kliniken gesucht, die die neue OP-Methode anwenden. Nach vielen Enttäuschungen bin ich zufällig mit einem Arzt vom Krankenhaus München-Neuperlach in Kontakt gekommen. Dort gilt die minimal-invasive OP-Methode nach Bascom seit einiger Zeit als Standard.

Die OP ist sehr gut verlaufen. Durch die wesentlich kleineren Schnitte und den primären Wundverschluss mit Naht konnte ich das Krankenhaus bereits nach 4 Tagen verlassen. Ich habe mich eine Woche krankschreiben lassen und konnte anschließend ohne große Probleme wieder arbeiten und sitzen. Die Wunde ist ohne große Narbenbildung gut verheilt, und ich bin jetzt schon seit mehreren Monaten "fistelfrei". Eine Rasur der Gesäßregion ist nicht zwingend erforderlich.

Ich kann jedem Leidensgenossen nur empfehlen, diese neue OP-Methode zumindest zu erwägen. Die Rückfallrate soll sogar eher niedriger sein im Vergleich zur klassischen Methode.

:)^

Unter folgendem Link kann man die Kontaktdaten vom KH Neuperlach abrufen:

[[http://www.kh-neuperlach.de/index.html]]

Fachbereiche, Operative Abteilungen, Klinik für Allgemein-, Viszeralchirurgie und Coloproktologie

Viel Glück,

Sinus72

iFl`padre


Mir gehts richtig gut!

Hi!!

Wie 2 Beiträge weiter oben geschrieben, war am Donnerstag meine OP. War keine richtige Vollnarkose, trotzdem habe ich keine Erinnerung. War auch sehr schnell wieder bei Sinnen und durfte wie geplant, nach 2h nach Hause. Von Anfang an hatte ich keine Schmerzen, obwohl der Schnitt bis aufs Steißbein runter geht und ca. 10cm lang ist. Insgesamt wurden 3 Fistelöffnungen entfernt, allerdings war keine akut entzündet. Ich habe am Donnerstag "zur Sicherheit" abends 1 Schmerztablette genommen, weil ich nicht nachts aufwachen wollte. Seitdem nichts. Mir tut nichts weh, natürlich ziept es mal beim Aufstehen oder Umdrehen aber ansonsten alles ok. Klar ist es recht lästig aber wirklich nicht wild.

Mit den Schmerzen, die Einige bei akuten Entzündungen hatten (ich zum Glück noch nicht so richtig) echt nicht zu vergleichen. Also: zack, rausschneiden lassen! Habe es mir vieel schlimmer vorgestellt.

Hoffe, dass die Wundheilung nun so verläuft wie geplant, gestern war der Arzt zumindest sehr zufrieden.

Schönen Abend!!

H*amb^urgeMr25


@ Ilpadre

Hi ich hatte eine akut entzündete Fistel, und mir wurde das

Ding auch abulat entfert !!! Kann genau das beschreiben was

du sagst, ich hatte so gut wie keine Schmerzen (gut mal ein leichtes ziehen hier oder ein kleines ziehen dort)!! Ist also wirklich nicht so furchtbar wie es sich immer anhört !!! Gut bei mir müssen sie noch 2 Fistelgänge (die nicht entzündet sind)entfernen aber was solls !! Habe beim ersten mal 6 Wochen gebraucht und diesesmal sagen sie das es nach ca 4 Wochen durch ist das Thema!!(Wenn sie alles auf einmal gemacht hätten würde es wohl viel länger dauern)JKann dir nur beiflichten immer weg mit den Dingern

iflpadxre


Wie gesagt, bei mir haben sie 3 Fisteln entfernt und man hatte mir starke Schmerzen prohezeit. So langsam fängt es bisschen an zu jucken. Ich wechsle alle paar h die Kompresse (ohne Pflaster, nur in die Unterbüx "geklemmt" und das wars.), die auch gar nicht mal sooo viel aufzusaugen hat.

Meine Wunde ist oben und unten je ca. 1,5 cm genäht, insgesamt sind also 1/3 verschlossen und 2/3 "offen", wobei das viel spektakulärer klingt als es in Wahrheit ist.

Bin die nächste Woche noch krankgeschrieben, danach mal sehen...

N+orlmanx88


Fistel?

Hallo,

Vor drei Tagen habe ich einen kleinen Hautriss im oberen Teil der Gesäßfalte entdeckt. Zu Anfang hat er ein kleines bisschen geblutet, tut dies aber nun nicht mehr.

Ein Familienmitglied, der ich es gezeigt habe, meinte es wäre nur ein wenig wund gerieben und deswegen wäre dei Haut aufgerissen, ich allerdings werde den Gedanken nicht los, dass es eine Fistel sein könnte.

Es tut beim Sitzen, sowie beim liegen auf dem Rücken kaum weh, könnte es also sein das es sich tatsächlich nur um eine normale wunde Stelle handelt?

Norman

H8am4burgxer25


@ Ilpadre

Bei mir sind es auch dre !!!

Den Abzess der Entzündet war haben sie zu erst gemacht ,

und nun machen sie die beiden die nicht entzündet sind !!!

Mein Arzt wollte mir eine Wunde von 15-20 cm ersparen!!!

Ist mir auch recht so bin ich einmal 6 Wochen Weg gewesen und nun noch mal 4 und ich bin die Dinger los !!!

@Norman

Das kann die eigendlich nur ein Arzt genau sagen !!!

Würde ich an deiner Stelle einfach mal hingehen !!!

Ok das ist beim ersten mal eine überwindung aber

besser ist !!(naja ich war jetzt ca 25-30 mal da ich habe gut reden ;-) )

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Dermatologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH