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Steißbeinfistel

m3andhy291723x2


Schiss vor der OP!!!

Hallo! Vielleicht kann mir mal jemand Mut machen. Ich muß am 15.12.2003 ins Krankenhaus und am 16.12 werde ich operiert. (Termin habe ich mir selber ausgesucht) Ich leide auch schon ewig an solch einer blöden Fistel, aber ich habe keine Schmerzen. Bei mir sondert sich immer nur Eiter ab. Ich habe jetzt schon Magenschmerzen und kann kaum etwas essen. Ich habe wahnsinnige Angst vor der Narkose. Ob ich mir eine Spritze in den Rücken geben lasse? Da bin ich wenigstens bei bewußtsein. Wer hat Erfahrungen gemacht? Ich hoffe es antwortet jemand. Danke Mandy

H>etxty


@mandy

Hallo Mandy,

willkommen im Klub. Hast Du eine Steißbeinfistel? Dann kannst Du hier im Forum jede Menge nachlesen. Ich hatte schon mehrer OP's wegen Preanal/Analfistel. Die Gegend ist aber die Selber und die OP abgesehen von der "Schneidstelle" dieselbe.

Ich hatte wahnsinnige Angst vor der Narkose. Aber vorher redet ein Narkose-Arzt mit Dir und klärt dich auf. Ich würde auf jeden Fall die Vollnarkose machen. Bei der letzten OP schlug man mir die PDA vor, eben weil mir nach der Narkose immer schlecht ist. Doch das Risiko (Bildung von Blutgerinnsel und damit eventuelle Lähmung) war mir zu groß.

Vor der OP bekommst Du eine Tablette, die dich schon ruhig stellt. Im Vorbereitungsraum wird dann die Narkose gesetzt. Du bist vollkommen weg, merkst nix.

Im Aufwachraum war bei mir immer ein sehr lieber Arzt, der sich um dich kümmert. Dann kommst Du auf Station.

Laß Dir alles lieber hundertmal erklären. Auch mit dem Chirugen nach Möglichkeit vorher nochmal reden und Fragen. Vorallem sollte geklärt werden wo die Fistel herkommt.

Nur Mut. Mir war danach erstmal hundeschlecht weil die Schmerzmittel und die Narkose bei mir das auslösen. Muß bei Dir nicht sein.

Ich hatte auch tierische Angst. Aber später bist Du froh drum. Vorallem. die Dinger gehen nicht von alleine weg.

Viel Erfolg und gute Besserung

m)afndy@2172x32


Steißbeinfistel

Hallo Hetty! Danke für den Zuspruch. Ja ich habe eine Steißbeinfistel.Na vielleicht werde ich doch eine Vollnarkose nehmen.Und die Tablette die man vorher bekommt beruhigt die wenigstens etwas sonst bekomme ich noch einen Anfall auf dem Weg in den OP.

Mfg Mandy

CRhrist ian S|chibbxe


NO PAIN NO RETREAT NO SURRENDER :-)

He Mandy ganz ruhig.

Die ganze Sache mit der OP ist echt pipifax. Erstens ist es eine einfache und total harmlose OP. Und zweitens ist eine Vollnarkose das beste was es gibt.

Meine SB-OP war vor 1 1/2 Wochen und ich war genauso zitterig wie du jetzt. Hätt ich nicht sein brauchen. Es ist viel harmloser als du dir jetzt denkst.

Das Aufwachen fand ich war das beste. Da bist erstmal verpeilt und weißt gar nicht wo du bist.

Und die Tage danach im krankenhaus sind wie Urlaub mit vollpension!

Also, mach dir keinen Kopf, wird alles gut!

Ich drück dir die Daumen.!

Gruß

chris

H1ettxy


@mandy

Hi Du,

ich seh das wie Christian. Mach Dir vorher keinen Kopp! Beim erstenmal im Krankenhaus kam die Tabeltte zu spät und ich war mega aufgeregt. Beim zweiten mal habe ich wohl vor Aufregung die Ärzte voll gelabert :-D

Und wie Christian sagt, danach bist Du erstmal weggetreten. Keine Panik. Aber mal eine Frage, wo läßt Du es machen?

Toi Toi Toi und laß es ruhig angehen. Bis Weihnachten bist Du wieder fit!

Alles gute!

m'andy2x17232


Danke!!

Danke,das ihr mir alle Mut macht.Ich wohne in Köthen (Sachsen Anhalt) und lasse es auch in unserem Krankenhaus machen.

Vielen,Vielen Dank Mandy

BUupiUvacxain


Narkose

Hallo,

> Bei der letzten OP schlug man mir die PDA vor, eben weil mir nach

> der Narkose immer schlecht ist. Doch das Risiko (Bildung von

> Blutgerinnsel und damit eventuelle Lähmung) war mir zu groß.

auch hier keine Angst.

Wenn man Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen schnell einem Arzt mitteilt, sind bleibende

Lähmungserscheinung nahezu ausgeschlossen.

Bei nahezu jeder Entbindung wird die Periduralanästhesie

angewendet.

> Erstens ist es eine einfache und total harmlose OP.

einfach ist sie, aber harmlos ist eine OP nie.

> Und zweitens ist eine Vollnarkose das beste was es gibt

jein.

Für den Patienten ist es sicherlich angenehmer.

*spritz* 1....2.....*weg*

ABER:

der Patient selber merkts am schnellsten, wenn irgendwas

nicht stimmt (Übelkeit etc.) und kann es so dem Anästhesisten

sofort mitteilen (also bei der PDA oder Spinal).

Bei vielen OPs stürzt beim Patienten der Blutdruck oder Herzfrequenz in den Keller. Also ich würde es lieber dem Anästhesisten selber

sagen, dass mir hundeübel ist, statt es eine Maschine etwas später sagt. Dann gibts ne kleine Ladung Atropin und alles ist wieder gut.

Desweiteren gibts GERADE bei dieser OP einen deutlichen

Nachteil der Vollnarkose.

Nachdem man denn unweigerlich in einen künstlich

bewusstlosen Zustand (es ist keinesfalls ein gesunder Schlaf :-D)

versetzt wurde, muss der Patient ja intubiert werden und danach

auf den Bauch gelegt werden. Hierbei können Verletzungen am Rachen, Luftröhre und Zähnen entstehen.

Den einzigen Nachteil an der Spinal, bzw. PDA sehe ich

an der etwas längeren Vorbereitungszeit.

Lass dich vom Anästhesisten beraten und vor allem

eine Narkoseart vorschlagen. Er wirds aufgrund der

Anamnese und vor allem deinem Körperbau besser

beurteilen können.

Und ausserdem ist es im OP ganz witzig ;-)

Achso, fast vergessen.

Man kann sich auch bei der Spinal oder PDA in einen kleinen

Dämmerschlaf versetzen lassen.

Viel Glück

HJektxty


@bupivacain

Hi,

schön mal einen von der anderen Seite des OP-Tisches hier zu sehen! Vielleicht kannst Du mir einen Tipp geben. Meine Story habe ich hier schon mehrfach wieder gegeben. In Kürze:

1. ambulante OP im Dez. 2001, Spaltung Abzess Innenseite rechte Pobacke

2. ambulante OP im Juni 2002 nachdem oben genannte Spaltung ohne Erfolg, weitere Ausräumung , Fistel-OP in Afternähe und Gewebe rechts vom Steißbein

3. ambulante OP vier Wochen Später, da sich Taschen geschlossen hatten und eine weitere Nässung sich in das umliegende Gewebe gesetzt hat großräumig ausgeschnitten, auch im Steißbeinbereich.

4. im Dezember 2002 wurde eine Analfistel festgestellt, die in Richtung Darm ging, ambulanter Arzt verwies mich ans Krankenhaus, da er so tief nicht spalten könnte, hatte aber wohl schon in der Ecke geschnitten!

5. Dezember 2002 OP im Krankenhaus, Spaltung des bis zum Darm gehenden Ganges.

Im August 2002 hatte ich auch noch eine Darmspiegelung um MC auszuschließen.

6. Oktober 2003 Entfernen von zwei Fistelgängen mit Abzessen links und rechts vom Damm - Blindlaufend ohne Verbindung zueinander, zur anderen Fistel oder zu einem Organ.

Überprüfung der alten Wunde. Erneut wurde Verdacht auf MC geäußert. Ich habe aber schon eine Darmspiegelung gemacht und auch anderen Symptome. Keine weiteren Fistelgänge durch Einspritzen von Milchblau festgestellt.

Zur Zeit nehme ich Antibiotika um eine eventuelle Darmentzündung zu bekämpfen.

Mein Problem: Vom After ausgehend verläuft eine Rinne an der "Pofalte" entlang. ca 2 cm. breit (wenn man sie auseinander zieht) und etwa 3-4 cm lang. Die Wunde ist sauber und gut durchblutet. Heilt aber einfach nicht, d.h. keine Haut und auch kein Zusammenwachsen des umliegenden Gewebes.

Ich hoffe, ich konnte die Sache gut genug schildern. Ohne aufmalen ist das immer recht schwierig!

Hast Du schon mal so einen Fall gehabt oder einen Tipp was ich noch machen kann? Ich bin zur Zeit beim Oberarzt des Krankenhauses in Behandlung und fühle mich auch ganz gut versorgt. Doch er ist auch etwas ratlos. Für Ideen wäre ich sehr dankbar.

Gruß

S,tefan_x21


Hi Allerseits!

Habe einen unterirdischen Knubbel beim Steißbein der jedoch nicht schmerzt und auch keine Flüssigkeit oder Eiter austritt. Habe dieses Ding sicher schon 2 Jahre, war aber nie beim Arzt weil es eben nie weh tat und mich auch nicht sonderlich störte. Bin nur zufällig auf dieses Thema gestoßen als ich mich bezüglich meinen anderen Leiden informierte (Hautkrebs und Akne; ja ja, richtig tolle Haut hab ich ;-( ) Das letzte was ich jetzt also noch brauche wär so ein blödes Steißbeinfistel.

Hier nun meine Fragen: Kann das auch etwas anderes sein?

Und wenn es ein Steißbeinfistel ist, wie lange darf ich dann nach so einer OP keinen Sport treiben? (meine größte Sorge, da ich ca. 6mal die Woche Sport treibe, und ich mich auf den Eignungstest für das Sportstudium vorbereite)

Wie lange kann ich sowas unbehandelt lassen?

Wäre euch sehr dankbar für ein paar Antworten!

Stefan_21

H\extty


@stefan_21

Hi Du,

lese dich mal durch dieses Forum. Dort sind sicherlich viele interessante Infos für Dich. Ich würde es auf jeden Fall durch einen Arzt, am besten Internist, abklären lassen. Sollte es tatsächlich eine Fistel sein, kann ich Dir nur raten es machen zu lassen. Von alleine weg gehen die Dinger wohl nicht.

Und das mit dem Sport - tja, kommt drau an wie fit Du bist, wie viel geschnitten werden muß, wie die Wundheilung ist u.s.w. Ich glaube das kann dir vorher keiner sagen.

Der Zeitpunkt ist wohl ziemlich ungüngstig - wie immer :-)

Aber laß es erstmal abklären.

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen.

Gute Besserung und viel Erfolg im Studium

-/dAvIdx-


war jetzt beim arzt...

War jetzt endlich beim arzt wegen meinem kleinen fistelleiden.

Er hat sich das angesehen und gemeint eine Woche Salbe Nachts mit Verband, Sitzbad und irgendein Antibiotika hab ich auch bekommen.

Natürlich kenne ich mein Glück und es wird sicherlich so sein, dass eine OP notwendig sein wird.

Er meinte auch etwas von einer Ausstülpung des Loches/Ganges..

Hat da jemand ne Erfahrung damit gemacht?

Was haltet ihr von der Medikamentensache/salbe/bad?

Was habt ihr für Erfahrungen?

mfg

David

mWandy_217232


Re

Hallo! Ich will dir keine Angst machen,aber um eine OP wirst du früher oder später nicht herum kommen. Ich habe auch immer gedacht ach das geht schon wieder weg.Aber über längerer Zeit bilden sich immer mehr kleine Löcher.Ich hab auch erst vor ein paar Wochen den Mut gefasst zum Doc zu gehen.Nun ist es soweit am 16.12.03 werde ich operiert und ich bin auch froh.Ich hab zwar scheiß Angst aber ich werde es überleben.Steißbeinfisteln werden nie von alleine weggehen.Vielleicht hast du Glück,das es wieder weg geht,aber früher oder später kommt die Fistel wieder. Wie lange hast du das schon?

Kopf hoch.

Viele Grüße Mandy

M`aur(ixce


@ Hetty

Hallo Hetty,

habe auf einer Seite in einem anderen Forum folgende Bemerkung eines Leidensgenossens (Analfistel) gefunden.

Vielleicht auch was für dich und natürlich alle anderen hier?

Zum Glück habe ich einen Experten zum Thema Fisteln & Co. in meiner Nähe. Der hat sich wirklich auf den Analbereich spezialisiert und gibt proktologische Sprechstunden.

Dr. Hubert Lausberg

St. Josef-Hospital

53225 Bonn-Beuel.

Hnet3txy


@maurice

Hallo Maurice,

vielen Dank für Deinen Tipp. Im Moment bin ich auch bei einem Spezialisten in einem Krankenhaus in Bonn. Der gibt sich wirklich viel Mühe und holt auch Informationen bei seinen Kollegen ein. Fühle mich im Moment auch gut aufgehoben, obwohl der Sch.. immer noch nicht zugeht. Ich probiere zur Zeit Zink, da ich durch meine Operationen und dem damit verbundenen Wundsekret viel Zink verloren haben könnte.

Gestern meinte der Arzt, von Innen würde es etwas kleiner. Nehme das Zink aber erst drei Tage. Drück mir die Daumen, daß es mal vorbei geht. Von dem Arzt in Beuel habe ich auch schon gehört, aber ich will dem Spezialisten in Bonn eine Chance geben. Ich werden ihn mir aber merken, man weiß ja nie.

Solltest Du das heute noch lesen, ein schönes Wochenende,

auch an alle anderen in diesem Forum. Macht weiter so!

Gruß

mcandy2F1723x2


Steißbeinfistel

Hallo ich bins noch mal.Meine Angst hat sich nun mittlerweile gelegt.Aber ich denke mal am 15.12 wird die Angst nochmal kommen. Sagt mal was machen die im Krankenhaus bei den Voruntersuchungen? Weiß das jemand?

Gruß Mandy

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