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Steißbeinfistel

sFch\roelexne


@ teufidrea

Deine Geschichte klingt sehr ähnlich, wie meine. Macht mir aber Mut, dass es bei Dir "schon" nach 1,5 Jahren wieder gut war... Jedenfalls alles Gute für den ganzen anderen Sch..., den Du an der Hacke hast. Kopf hoch. *:)

e&igns9x0


wie lang geht es eigentlich, bis man wieder in die schule kann?

b(ern<dte


@eins90

kommt mitunter darauf an, wieviel sie dir rausgeschnitten haben. die ersten 2-3 wochen würde ich schon zu hause bleiben, danach merkst du ja selber wielange/gut du sitzen kannst.

Dyi@ggxity


Nach längerer Zeit des Mitlesens (natürlich auch in anderen Foren) hab ich nun selbst ein kleines Problemchen:

Vor ca. 3 Wochen hab ich (nachdem mir ein Bekannter von seiner Steißbeinfistel erzählt hat) zufällig auch bei mir ein minimales, vielleicht höchstens Erbsen-großes Knötchen überm Steißbein entdeckt.

So weit, so gut....vorhin war ich bei meinem Hausarzt. Er hat sich mein Steißbein angeschaut, abgetastet und gemeint, dass sich noch keine Fistel gebildet hat. D.h. von Aussen ist rein gar nichts zu sehen, bei Berührung ist es schmerzfrei. Ausser wenn ich vielleicht enorm dran denke - auch durch die Beiträge hier und entsprechende Panikmache verursacht - spüre ich es minimal, sonst aber rein gar nicht. Also weder beim Sitzen, Liegen, Sport etc...

Mein Haus-Doc meinte, AUF KEINEN FALL operieren, sondern beobachten. Er ist der Meinung, wenn man jetzt herausschneiden würde, wäre es erstens vielleicht im Nachhinein unnötig, und zweistens, falls weiter innen wirklich eine Fistel wuchert, wären in diesem Stadium die entsprechenden Gänge nicht zu erkennen.

Eigentlich sollte ich jetzt ja froh sein, weil ich schon das Schlimmste befürchtet hatte. Andererseits denke ich an die Beiträge hier, wo zu lesen ist, OP: umso früher, umso besser...

Mein Doc meinte halt, ich sollte peinlich genau beobachten und bei Veränderung (Schmerzen, Sichtbares von aussen, Vergrößerung etc.) sofort vorbeikommen und - wenn überhaupt - erst dann operieren.

Ich vertraue meinem Arzt total, in jeder Hinsicht und seit vielen Jahren seit meiner Kindheit. Aber was haltet ihr "Fistelerfahrenen" von dieser Diagnose?? Hat sich bei euch unter Umständen auch die (Leidens-)Geschichte so angedeutet??

Schönen Gruß,

Markus

P.S.:

Gute Besserung an alle, die momentan mit post-operativen Problemen zu kämpfen haben!!!!

Bllack}Dr5agonxMS


Guess who's back... *:)

Hallo Freunde!

Zurück von der Fistel-Front...

Bin heute morgen aus dem Krankenhaus entlassen worden und wieder unter den "Lebenden".

Meine OP verlief soweit ziemlich gut, allerdings bin ich mit unserem Krankenhaus ziemlich unzufrieden, da ich so gut wie keinerlei Informationen bekommen habe. Ich weiß nur, dass die Wunde nicht sehr tief ist (der Arzt meinte es sei ca 1 - 1,5 cm tief, dafür aber ziemlich großflächig) und aus dem Entlassungsbrief konnte ich entnehmen, dass eine Einfärbung bei der OP mit diesem Methylblau (oder was auch immer) keine Fisteln gezeigt habe, sprich nichts ergeben hatte. Was auch immer das heißen mag... ???

Soviel vorweg zum momentanen Zustand.

Am Tag der OP hatte ich keine Schmerzen, später dann nur ein "blödes Gefühl" beim sitzen, das habe ich auch jetzt noch. Ich spüre, da ist was, aber "Schmerz" zu haben wäre zuviel gesagt. Laufen und liegen geht ganz normal, sitzen (wie gesagt) ist komisch, muss mich langsam setzen und stehe langsam wieder auf, ist aber ok soweit. Ich vermute das ist 2 Tage nach der OP normal. Ich bin froh, dass ich das gemacht habe, viele meiner Sorgen waren unnötig und überzogen, wenn ich so zurückdenke. Jetzt hoffe ich auf eine gute Wundheilung (nehme zur Unterstützung dazu Schüssler-Salze, mal sehen ob's was bringt).

Soviel mal bis dahin, euch allen eine gute Genesung und Grüße

stay tuned

euer

Martin

b5erEndte


@Diggity

ich hab die chirugen kurz vor der narkose auch gefragt, ob ich nicht schon früher hätte operiert werden können, die meinten da nur, dass sich sowas auch oft zurück bildet und eine OP nicht immer notwendig ist. wann operiert werden muss, kann wirklich nur ein arzt/Facharzt sagen :-)

eSins9w0


Also @BlackDragon, freut mich ersmal, dass es dir gut ergangen ist..

@ diggity,

du schreibst was von hausarzt, warst du noch nicht beim facharzt? Wenn nicht, würde ich da mal vorbeischaun.. der hat mit so nem "pickelausdruckgerät" da mal das probiert auszudrucken, hatte aber zu starke Schmerzen, worauf er gleich gemerkt hat, dass es eine Fistel ist.

@ berndte,

2-3 wochen daheim bleiben? woooot?

Mein Arzt meinte ich könnte nach 3 Tagen wieder Sport machen, wenn ich hart bin und ich bin sehr sportlich, will also so wenig wie möglich verzichten... natürlich soll die Wunde gut verheilen.. Aber kann mir in der Oberstufe nicht erlauben, solange zu fehlen.. Meinst nicht, dass ich nach 5 Tagen wieder in die Schule kann?

gruß

bjerhndxte


@eins90

wie gesagt, kommt auf die wundgröße an. bei mir hat etwas mehr als ein golfball reingepasst. nach 2,5 wochen bin ich aber wieder zur uni gegangen.

t eu0fidrea


@schroelene

@ teufidrea

Deine Geschichte klingt sehr ähnlich, wie meine. Macht mir aber Mut, dass es bei Dir "schon" nach 1,5 Jahren wieder gut war... Jedenfalls alles Gute für den ganzen anderen Sch..., den Du an der Hacke hast. Kopf hoch.

schroelene

Da hast du was falsch verstanden,es ist nicht nach 1,5 Jahren wieder gut.Ich hoffe das nach 1,5Jahren endlich meine Ponerven wieder normal reagieren und nichtständig ein Taubheitsgefühl im Popes ist. Meine Große OP war am 25.01.06,und diese Wunde war nach genau 5 Monaten und 5 Tagen endlich zugewachsen.Während die 2. Wunde von OP am 27.März schon nach 8 wochen,ohne jegliche Probleme,d.H. ohne Schmerzen,verheilt war.

G=wyndxion


Hallo zusammen,

bei mir wurde der die Steißbeinfistel Ende Oktober vom Hausarzt diagnostiziert und wurde direkt zum Chirurgen geschickt. Da ich von Bekannten das schon kannte hab ich mich seelisch schon auf die Op eingestellt.

Als ich beim Chirurg ankam hat er dem Abszess erst mal aufgemacht. Aber aus der Op wurde bis jetzt nichts. Er meint man müsse das erst gut abheilen lassen und dann wird er das operieren. Seit dem lauf ich mit einer nässenden Wunde durch die gegend und bin ziemlich genervt davon.

Heut hat er endlich auf meiner Frage nach der Op gemeint "Wann sie möchten". Ich habe ihm dann als Vorschlag nächste Woche unterbreitet und was meint er:" Das geht bei uns leider nicht". Ich war natürlich total verärgert, da dies nur aufgrund der Praxisferien an Weihnachten nicht stattfindet und ich bis ins neue Jahr damit rumrennen darf. Hätte mich dieser gute Mann direkt operiert wäre ich jetzt schon fast wieder fit...

Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

Grüssle

tZeufiTdrexa


Nö,bei mir wurde sofort operiert!

bZerndxte


wurde auch sofort operiert bei mir.

(auf dem überweisungsschein war "notfall" angekreuzt -> akuter pilodinalzyste mit abszess)

K5ekskxrümel


Also bei mir ging das auch schnell, gleich am nächsten Tag, obwohl der Abzess richtig entzündet war haben sie alles auf einmal weggemacht, da gabs keine zweite Op mehr.

Bei meiner in der Leiste war ich Freitags in der Ambulanz und Mi kam das Ding raus.

:)D

s"ect)oid


Lasst euch nicht verrückt machen!

Hallo allerseits,

ich gehöre nun auch zu den Fistel-Geplagten. Allerdings muss ich sagen, dass

es mein größter Fehler war mich zu sehr in diesem Forum umzuschauen

und mich von den vielen (größtenteils negativen) Fallberichten verrückt

machen zu lassen. Nun gut, ich war mir durch diese Form der Aufklärung

natürlich schon vor meinem Arztbesuch relativ sicher was mich plagt etc., aber

da ich relativ beschwerdefrei war und mir die fiese OP inklusive anschließender

Wundbehandlung nicht ganz geheuer war' schob ich es vor mir her.

Monat um Monat, Jahr um Jahr. Vor allem dank meiner Freundin hab' ich

mich aber letztenendes doch dazu duchgerungen dem ganzen ein Ende zumachen

und lag somit letzte Woche unter'm Messer. Und ich kann sagen:

Ist wirklich alles halb so wild (und das sagt jemand der wirklich panische

Angst vor Krankenhäusern, Schmerzen, Nadeln, etc hat).

Der Aufenthalt im Krankenhaus war sehr entspannend; es wurde in

Vollnarkose operiert (dachte nie, dass das dermaßen beschwerde- und

problemlos ist, obwohl ich einen relativ schwachen Kreislauf hab);

die Wunde wurde anschliessend mit dieser Lappen-Plastik Technik

vernäht und die Narbe ist gut versteckt;

Das Aufwachen (bzw. fit werden) nach der Narkose ging dermaßen zügig,

dass man gar nicht wusste ob der Eingriff schon gemacht wurde oder nicht

(man vegetiert also nicht unbedingt als halb-leiche im Bett herum).

Schmerzen: Fehlanzeige.

Am nächsten morgen wird beim Verbandwechsel die Drainage gezogen,

wovon ich persönlich ebenfalls nichts gemerkt hab. Ich kann gemütlich

auf der Seite oder auf dem Rücken liegen, herumspazieren und sogar

sitzen (man sollte es damit allerdings nicht übertreiben, da dass

wohl nicht so gut für die vernähte Wunde ist).

Verband wird in den ersten Tagen von den netten Krankenschwestern

gewechselt, anschließend erfolgt dieser beim Arztbesuch.

Werde mich vielleicht nochmal melden, wenn bei mir alles

komplett verheilt ist, aber wie gesagt:

Bis jetzt alles halb so wild.

Allerdings möchte ich euch dennoch mit auf den Weg geben:

Lasst es am besten schon machen solange das ganze nicht eitert

bzw. entzündet ist und wartet nicht solange bis es nicht mehr anders geht.

Hab das ganze selbst lang genug mit mir herumgeschleppt

(mit lange meine ich eher Jahre als Monate).

Also denn, wünsche euch allen eine baldige Genesung

und an all' die Unschlüssigen:

Kopf hoch, macht euch selbst keine unnötige Panik vor dem ganzen!

Und nicht weiter hinauszögern, sonder handeln!

t orjMas78


@Gwyndion

Also zwischen meiner Abszessöffnung und der richtigen OP lagen 8 Wochen... Die Wunde hat bis kurz vor der richtigen OP genäßt. Liegt daran, dass es an einer ziemlich blöden Stelle liegt, die durch die Reibung und das Schwitzen immer feucht ist und somit eine Heilung langsamer ist als normal.

P.S. Seit gestern bin ich zu... Hat also seit Abszessöffnung 5 Monate gedauert

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