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Steißbeinfistel

MF a r .c u s


Zwischenstand

Hallo Leute,

wie vor längerem Berichtet bin ich auch operiert worden. Wollte kurz vor Weihnachten an alle Geplagten noch etwas positives und beruhigendes mitteilen.

OP vor ca. 4,5 Wochen, wurde zugenähnt. Jetzt gehe ich wieder arbeiten. Eigentlich bis auf ab und zu mal die Naht keine Schmerzen mehr. Und wenn die Naht etwas weh tut, dann wirklich fast unrelevant, so dass man fast nicht von Schmerzen sprechen kann.

Ich hoffe ich bin die "Sch...." für immer los. Bin sehr froh, dass ich beim ersten Anzeichen zum Chirugen gegangen bin. Inzwischen ist auch der Bericht gekommen. Die Fistel war doch bereits 5 cm lang, obwohl die Schwellung nur minimal, d.h. eine Fingerkuppe groß war, bzw. nach einer Woche eigentlich fast wieder weg war. Nur noch ein kleiner Schmerz war da. Sie gehört aber trotzdem noch zu den Kleineren.

Ich hoffe ich kann hier alle etwas aufmuntern und Mut machen, und kann die Methode mit dem zunähen nur empfehlen. Sicherlich kann es wiederkommen, aber ich glaube inzwischen auch, dass es sehr darauf ankommt, wie der Chirug arbeitet, und ob er wirklich alles rausschneidet.

Mit dieser Methode spart man sich aber eine lange Leidenszeit, und dass ganze Theater drumrum. Muss allerdings jeder selber wissen.

Ich gebe jetzt einfach mal mein Fazit ab, dass bei optimalem Verlauf die Sache nach 4 Wochen ausgestanden ist.

Schöne Weinachtsgrüße an alle Geplagten!!!

S<portzler77


@markus

das stimmt mich positiv;)

hab morgen meine untersuchung beim chirurgen...inzwischen 4 tage antibiotika gefuttert..schmerzen haben sich gelegt.

falls es mit dem zunähen was ist, super...

wie hat die geschichte bei dir ausgesehen? ich meine von aussen?bei mir ist eigentlich nichts sichtbar, ausser eine gerötete "naht" unter dem steissbein. fühlbar sind zwei schwellungen, auch bei mir in etwa fingerkuppen-gross. wobei diese mit dem antibiotika langsam verschwinden...

grüsse aus der CH

iNch )will daxs nicht


Selbstdiagnose

Hallo zusammen,

ich glaube hier bin ich richtig. Vor zwei Tagen bin ich morgens aufgestanden und habe dabei irgendetwas am Steiß gespürt, kaum etwas gemerkt, aber irgendwie genug um da mal hinzufassen. Und siehe da ein Knubbel. Hab mir gedacht, wo kommt das denn jetzt her? Irgendwo gestoßen? Der Knubbel ist etwa erbsengroß, wenn überhaupt und tut fast gar nicht weh. Ich habe weder Beschwerden beim Gehen, Stehen oder Sitzen. Hab natürlich gleich mal bei google Knubbel und Steißbein eingegeben und hab dann diese krassen Horrorgeschichten über Fisteln gesehen. Zwar war die Position des Knubbels wie bei einer Fistel, hatte aber noch gute Hoffnung, da ich ja nicht so ein ekliges Löchlein im Hintern habe. Denkste. Am Abend des nächsten Tages (gestern) hab ich dann tatsächlich zwei kleine Öffnungen etdeckt und sofort einen Termin in einer chirurgischen Klinik gemacht. Termin war aber erst drei Tage später frei, sodass ich jetzt (leider) genügend Zeit habe mir die ganzen schönen Geschichten und Bilder reinzuziehen. Komisch finde ich, dass es gar nicht weh tut und auch nix rauskommt. Allerdings glaube ich mich erinnern zu können vor einiger Zeit (vielleicht sechs Monate) mich mal gewundert zu haben warum ich auf einmal "Arschwasser" hatte, wenn ihr wisst was ich meine. Es war zwar Sommer und heiss, aber so schwizten dachte ich mir ist schon komisch. Habe ich die Fistel schon so lange ohne sie zu bemerken. Gibts das?

Ehrlich gesagt, ich hatte keine Ahnung was es alles für beschissene Krankheiten gibt. Im Internet hab ich gelesen, dass es 60 von 100.000 Menschen betrifft. Na bei dem Glück sollte man doch fast Lotto spielen.

Ich warte also erstmal die offizielle Diagnose ab, bevor ich aus dem Fenster hüpfe.

Aber im Ernst, ohne OP gehts wohl nicht. ?!

Auch wenn die Chirurgin am Telefon meinte, es komme ganz darauf an, wie stark die Fistel entzündet sei, glaube ich nach den ganzen Beiträgen zu wissen, dass es ohne OP keinesfalls besser wird. Im Gegenteil.

Gibt es einen "Stand der Technik" hinsichtlich OP-Methoden und/ oder zunähen oder nicht zunähen, oder kommt es auf den Einzelfall an?

Wie lange bin ich ausser Gefecht (ich muss doch arbeiten)?

Viele Grüße an die Geplagten.

b[lacLky84


Wundwasser oder was anderes?

mein Mann wurde Donnerstag vor zwei Wochen wegen eines Abszesses operiert.Er hatte bis dato "Nur" eine Entzündung.Die Ärzte haben es nicht zugenäht,wie es bei anderen der Fall ist,aber was mir aufgefallen ist,wenn er nach dem Stuhlgang die Wunde ausduscht,fällt die Gaze (Opraclean) meist von selbst raus,ist mit frischen Blut versehen,aber auch ein wenig glibberig.Es ist kein Wundwasser,das kann ich ausschließen,es ist durchsichtig und geruchslos und halt von der Konsestenz wie Glibber.Mein Gedankengang war jetzt das es irgendeinen Zusammenhang damit haben könnte wenn die Gaze zulang in der Wunde ist?!Weil,sollen nur tauschen wenn Stuhlgang war,wegen der Infektionsgefahr etc.Hat jemand etwas ähnliches erlebt und kann mir Tipp´s geben?Danke und lieben Gruß Blacky

Mp a r] c ux s


@ Sportler77

Hallo,

ich hatte auch eine kleine Beule, und etwas Schmerzen. (Der eine Chirug sagte Kirschkerngroß, der andere sprach von Erbse bzw. Fingerkuppe). Mir wurden Antibiotka Tabletten verschrieben, nach fünf Tagen war fast nichts mehr da, geringe Schmerzen und nur noch eine sehr kleine Beule.

Darauf hin ging ich zum 2. Chirugen. Mann will ja nicht ein ahnungsloses Opfer abgeben. Schließlich war von außen absolut nichts sichtbar. Als dieser dann die Diagnose bestätigte, und auf die Stelle etwas mehr drückte, stimmte ich ihm zu. Die Schmerzen waren doch noch stärker, als ich im ersten Moment dachte. Oder er hat genau gewusst, wie er drücken muss.

Bis zur OP waren es dann noch ein Paar Tage, die Antibiotka gingen zwischendurch aus, und 2 tage vor der OP merkte ich schon wieder eine leichte Verschlechterung. Wie es der Arzt gesagt hatte, kommt die Verbesserung nur durch die Medikamente, d.h. nur vorübergehend. (Nach seiner Aussage meistens nur für ein paar Tage, kann aber auch für ein paar Wochen oder Monate sein - aber der Zeitraum ist begrenzt, und man wird sich garantiert wieder sehen.)

Wenn Beulen da sind, ist die Sache entzündet, es ist Eiter da. Der fließt innerlich an der weichsten Stelle ab, und bildet Fistelgänge. (Frießt sich durch). Das ist schlecht. Hier sollte man schnell reagieren, bevor das passiert! Wenn die Entzündung zurückgeht, ist die Operation einfacher und sicherer, dass wirklich alles rausgeschnitten wird. Man sieht auch besser, was raus muss.

Da du zwei Beulen hast, kann es sich auch um zwei Fisteln handeln, oder um mehrere entzündete Stellen. Ist aber insoweit egal, da die alles auf einmal wegmachen. Du bekommst ja eh nichts mit.

Sollte also die Diagnose bei dir bestätigt werden, dann nutze die Gunst der Stunde (oder der Besserung) für eine Operation. Mein Arzt hat auch gesagt, die meisten Komplikationen gibt es bei den Menschen, die kommen wenn es am schlimmsten ist, und sie nicht mehr sitzen noch laufen können. Hier klingt dann die Entzündung ziemlich schwer ab, oder es kommt oft wieder, oder man hat in der Heilungsphase immer wieder langanhaltende Rückschläge. Oft wird hier auch zu wenig rausgeschnitten, da man es durch die Entzündung nicht alles sieht. (Eigentlich wird die Stelle die raus muss eingefärbt, d.h. Farbe eingespritzt, funktionert aber bei einer starken Entzündung nicht richtig.

Ich wüsche dir viel Glück und bin gespannt was du für eine Auskunft erhältst.

Mach dich nicht verrückt, in diesem Forum ist mir aufgefallen, dass sich viele nicht mehr melden. Viele die Genesen sind, wollen mit dieser Sache nichts mehr zu tun haben. Deshalb häufen sich die negativen Fälle. Ich gehe schon davon aus, dass die Positiven Operationen bei weitem überwiegen.

Gruß

S1portDler7x7


@marcus

Danke für Deine offenen Worte

Ich war heute morgen beim chirurgen, er hat sich die geschichte ganz nüchtern angeschaut und mir gleich einen op-termin für den 22.01.2006 gegeben.

Genau was Du schreibst sagte er auch bez. dass es eigentlich eine problemlose Sache geben sollte, einzig ein Rückfall sei halt möglich weil gerade die Stelle nicht die hygienischste ist am Körper. (Obwohl ich sehr pingelig bin;)).

zunähen ist möglich wenn die Entzündung vor der OP so schwach ist wie jetzt (Buckel noch zu spüren, Schmerzen aber nicht mehr der Rede wert).

2-7 Tage Krankenhaus, 14 Tage arbeitsunfähig;( und das bei meinem Job,scheisse;((

Aber was solls, irgendwie bin ich froh wird im Jänner gemacht und ich hoffe das das Ding dann nicht mehr kommt.

Grüsse aus CH

Ksekskrüzme\l


Hi ihr alle :-)

Also ich kann nach über einem Jahr immer noch sagen: meinem Steissbein gehts gut ! Der Arzt hat auch gesagt, da ist nix neues zu sehen. Ich bin auch zugenäht worden und bin nach wie vor froh drüber, da mir eine lange Zeit der Wundpflege und nicht arbeiten können erspart geblieben ist. Natürlich hätte sich wieder was entzünden könne, keine Frage, es kann auch sein es kommt irgendwann wieder, aber bis jetzt ist dementsprechend nix passiert. Bin ich echt dankbar dafür !

Ich wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr !

@ Sportler:

Was machst Du beruflich ?

SRport"ler77


beruf

ich bin in der geschäftsleitung eines KMU's (50 MA).

Da die Leute auf mich angewiesen sind, wird das bestimmt nicht einfach;(

Wie steht es eigentlich mit Autofahren? Wie lange kann man das nicht? Und im März hab ich Skiferien gebucht, ich hoffe bis dahin is alles über die Bühne...

eUinsx90


zurüüüüück :-)

SO leute, da bin ich wieder, happy wie nie zuvor =)

Endlich kein hässlichen Druckschmerz mehr am po. Der Arzt hat gemeint, dass die Op ohne Komplikationen verlaufen ist. Mein Loch ist ca. 3 cm tief und 5 breit. Also nicht so riesig, wie manche hier ihre Geschichten erzählen (zum Glück). Die Wunde ist offen, tut überhaupt nicht weh und ich kann fast alles machen. Durch so ein komisches Zeug, was mir der Arzt in die Wunde gibt, also auf die Polster, muss ich keine Sitzbäder machen. Ausduschen ist jedoch trotzdem wichtig.

Ich wünsch euch allen wunderschöne Weihnachten und gute Heilungsprozesse :-)

DHivg_gitxy


So...vor knapp 2 Wochen noch hier geschrieben, dass der Arzt meinte, dass ich nicht operiert werden muss..und heute war es soweit :-)

Letzte Woche hat es angenfangen, weh zu tun, und von aussen war eine winzige Öffnung zu sehen...laut Artz also der perfekte Moment zu operieren.

OP war also heute morgen um 9 Uhr. Vollnarkose, nach knapp 1 Stunde war ich schon wieder wach und konnte lachen. Hab zwar angescheinend bei der OP stark geblutet aber sonst ist bisher alles super verlaufen. Loch ist laut Arzt ca. 5 "hoch", ovalförmig eben. Schmerzen hab ich fast gar keine, kann gut laufen und liegen. Nur ans Sitzen wag ich mich logischerweise noch nicht. Morgen früh erstmal nochmal ins Krankenhaus, erster Verbandswechsel und Gespräch mit dem zuständigen Oberarzt für die weitere (Nach-)Behandlung.

Bin auf jeden Fall sehr sehr froh, dass ich es habe entfernen lassen und will hiermit alle ermutigen, falls euch das gleiche Problem betrifft. Je früher, desto geringer die Entzüng und somit desto kleiner der Schnitt.

Werde euch wohl auch auf dem laufenden halten, wie meine Heilung voranschreitet. An allen anderen Mitstreiter: GUTE BESSERUNG!!!!!

P.S.: Übrigens sehr lustig mit dem Laptop am Boden zu legen :-)

JDonnyx87


mal wieder

Hallo, ihr werdet euch denken, ich hab meine op doch im august gehabt... ja damals im bundeswehrkrankenhaus, damals wurde es zugenäht, alles gut soweit, doch es hat sich wieder ne fistel gebildet, bzw, an der haut war es zu und darunter alles hohl...ja gut am montag wurde ich dann schon wieder operiert, unter vollnarkose, kein problem... hab jetzt aun mega loch am steissbein, ist echt riesig...

Also ich hoffe des heilt nun endlich mal in nem viertel jahr 2 ops... tztzt

aber schmerzen hab ich keine sogar sitzen geht, nur wässert das brutalo, der arzt meine ich habe ne gute wundheilung und in ca. 6 wochen is es zu! ich hoffs mal... macht jemand von euch sitzbäder oder ähnliches?! ich muss immer so komische jod salbe reinschmieren und dann halt kompressen drauf!

Achja an alle die es noch vor sich haben, keine angst, ich konnte am selben tag schon wieder sitzen :-)

und die variante ist 10000 mal besser als zunähen >pfusch!!!

mfg jonny

e1insB90


ja meine op war ja gestern und ich kann jetzt auch schon sitzen.. ich muss die wunde nur ausduschen, sitzbäder müssen überhaupt nicht gemacht werden, weil er ja die kompressen mit desinfektionsmittel einweicht (bei mir zumindest)

viel glück weiterhin :-)

bSernxdte


ich bin auch zufrieden, dass ich zugucken konnte wie es verheilt anstatt zu hoffen alles wird jut :P

Seit ein paar Tagen ist alles schön zu, nie Komplikationen gehabt und vielleicht verschwindet die kleine furche wo die narbe drin ist auch und alles ist wie früher :-D

s>ectIoixd


So, meine OP ist nun 2 Wochen her' und die Naht ist so gut wie verheilt.

Mal sehen wie lange das ganze anhalten wird. Also nach der bisherigen Erfahrung

kann ich noch nichts negatives gegen das Zunähen sagen (bei mir wurde diese Limberg Plastik Technik angewandt). Aber wie gesagt, mal abwarten ob ich fistelfrei bleibe. Mein Arzt sagte mir auch, er würde es nur zunähen, falls er

während der OP kein Eiter vorfindet, daher "lohnt" es sich auf jeden Fall den Eingriff vorzunehmen solange man noch keine großartigen Beschwerden hat.

D{iggiitMy


So war eben (1 Tag nach der OP) das erste Mal im Krankenhaus Tamponaden wechseln. Fazit: 1 1/2 Warten und beim Rausziehen der Tamponade Schmerzen, die ich in diesem Ausmaß noch nie verspürt habe...und ein Arzt, der es anscheinend überhaupt nicht für nötig hält, mal in Ruhe ein bisschen was zu sagen.

Nun denn...ich würde euch bitten, mal eure Tips zur Nachsorge zu schreiben, da der Arzt nicht wirklich viel zur Nachsorge gesagt hat. Also:

- Sitzbäder ja/nein?

- Ausduschen wann?

- Hygiene nach dem Stuhlgang?

- Wie lange musste bei euch die Tamponade gewechselt werden bzw. ab wann wurde bei euch nur noch mit Verband und Kompressen behandelt?

- zusätzliche Medikamente bzw. Mittel, die die Heilung beschleunigen?

Besten Dank im Voraus!

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