» »

Steißbeinfistel

e8ins9x0


sorry schnürzel, hab ich nicht gesehn, dass sie voll ist.

an kunalimo&co gute besserung

Dsigcgity


Mal wieder neues von der Front!

Wunde ist fast zu, keinerlei Schmerzen und sitzen ist Top.

Allerdings seit gestern Nachmittag Taubheitsgefühl im kleinen Finger und Ringfinger (links). War eben beim Doc und hab ne Überweisung fürn Neurologen. Wahrscheinlich wurde durch die Liegerei und dem ständigen Abstützen am Ellbogen der entsprechende Nerv geschädigt/eingeklemmt. Wunderbar oder? Das eine geht zu Ende, der nächste Sch*** fängt an..... :(v

Jetzt war ich so optimistisch, weil meine Wundheilung so super vorangeht und jetzt sowas >:(

Eiirse03


Hallo zusammen!

Ich bin grad auf dieses Forum gestoßen und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt, ich hoffe sehr, von euch einen Rat zu bekommen. Ich habe auch (leider...) eine Steißbeinfistel, mittlerweile schon seit zwei Jahren, bin lange nicht zum Arzt gegangen, weil es mir unangenehm war, hab mich dann aber doch überwunden. Ich wurde dann erst mit Salben und Antiobiotika behandelt, die akute Entzündung ist davon zwar weggegangen, aber die Fistel an sich nicht. Ich wurde dann vom Hautarzt zum Chirurgen überwiesen, der mir dann auch berichtete, dass es momentan für die Fistel noch keine andere Behandlungsform als das komplette rausschneiden gibt. So, ich möchte die OP jetzt natürlich so schnell wie möglich hinter mich bringen und könnte mich auch schon nächsten Dienstag ambulant operieren lassen. Dazu meine erste Frage: Ist es möglich und realistisch, die Wundbehandlung selber durchzuführen (bin auch etwas empfindlich was Blut sehen etc. angeht...). Ich bin nämlich Studentin, die Familie wohnt weiter weg und in festen Händen bin ich auch nicht, sprich es gibt niemanden, der mich hier vor Ort "pflegen" könnte. Ich habe ja hier shcon gelesen, dass manche Leute das selber machen, aber mein Chirurg war bei der Frage doch etwas skeptisch...! Alternativ könnte ich für die erste Woche nach der OP zu meinen Eltern ziehen, allerdings wäre das studientechnisch sehr ungünstig, weil ich ja dann über ne Woche fehlen würde...! Oder meint ihr ich kann nach der OP erstmal eh nicht zu Uni? Wie lange hat es denn bei euch gedauert, bis ihr wieder länger sitzen konntet?

Und dann noch ne Frage: Ich fliege Mitte Februar in Urlaub, für 5 Tage, das wird ne Mietwagen-Tour mit kleinen Wanderungen im Norden. Ist das realistisch? Mein Artz meinte ich müsste bis dahin wieder richtig fit sein, aber hier schreiben ja viele Leute, dass sich die Wundheilung doch sehr sehr lange hinzieht...!

Nach dem Urlaub operieren lassen geht leider auch nicht, weil ich danach gleich in ein Praktikum gehe (4 Wochen an ner Schule), und da muss ich natülrich auch voll einsatzbereit sein. Und bis danach warten möchte ich auch nicht, weil dann schon die Vorbereitungen fürs Examen losgehen. Praktikum verschieben geht auch gar nicht, und auf den Urlaub freue ich mich shcon soooo lange... :-( !

Ich wäre sehr dankbar für eure Meinungen dazu. Kann im Moment irgendwie an gar nix anderes mehr denken, und mir ist richtig übel bei dem Gedanken an diese ganze Sache...

Danke schön schon mal im Voraus und viele Grüße

bOer.ndt0e


So sehr du auch wissen willst, wielange es dauert bis du wieder normal einsatzfähig bist, dass kannst du meistens eh erst nach der OP sagen wenn man weiß wieviel entfernt wurde.

Ich wurde am 09.10.06 operiert und konnte ab Anfang November wieder zur Uni, und ich hatte fast gar keine Schmerzen. Ich konnte zwar schon früher wieder halbwegs sitzen, aber man soll sich trotzdem die erste Zeit schohnen.

Mit der Wundbehandlung: die erste Zeit wirst du täglich einen Verbandswechsel bekommen (im KH oder bei einem Chirug in deiner Nähe) und später ist es kein großes Problem das selbst zu machen. Blut hab ich zb. nie gesehen, nur 1 mal RICHTIG wo gleich nach der Entlassung Nachblutungen hatte ;-)

Der einzigste Schreck den du bekommen könntest ist der, dass du am Hintern wirklich ein Loch siehst ^^

Aber daran gewöhnt man sich schneller als man/frau denkt!

E8irex03


Hallo noch einmal!

Am 9.10 operiert und dann erst Anfang November wieder zur Uni? Oh Gott, so ne lange Auszeit kann ich mir gar nicht gönnen...darf ich fragen in wie weit du dann eingeschränkt warst und was du genau mit Schonung meinst? Und auch wie das bei den anderen so war?

Sind solche Nachblutungen häufig? Oh Gott...das ist dann natürlich echt übel, wenn man ohne Auto und direkte Pflegeperson dasteht und nicht so einfach mal eben zum Arzt kommt...

Wie ist das denn eigentlich mit Autofahren, also nicht unbedingt als Fahrer, sondern Beifahrer, ab wann ging das bei euch so ungefähr wieder?

EHire[03


Und noch mal kurz etwas: Kann man nach der OP wieder ganz normale Hosen (also Jeans) tragen, oder drückt das zu sehr bzw trägt der Verband so sehr auf, dass die Hosen evtl. nicht mehr passen? Entschuldigt all die Fragen, aber das beschäftigt mich alles so...

b)ern}dtxe


also wenns nach mir gegangen wäre, wäre ich schon nach 2 wochen wieder gegangen. aber mein Hausarzt meinte ich soll noch warten. habe auch gemerkt das es so gut war, denn sofern ich mal etwas länger (60-120 minuten) gesessen habe oder zu viel rumgelaufen bin, hat sich mein hintern wie beim muskelkater angefühlt und ich bin wie ein 60 jähriger aus dem stuhl gekommen ;-D

aber das wirst du selber ausprobieren müssen, was für dich ok ist und was nicht.

mit autofahren ging eigentlich, die ersten tage wo ich immer zum verbandswechsel gefahren bin, waren holprige straßen unangenehm. aber nach 10 tagen hatte ich null probleme mehr damit. wenn man gefahren wird ist das ganze noch einfacher, da kann man sich ja auch bequemer hinsetzen oder abstützen. du kannst später ja auch mal einen sitzring probieren wie ihn einige anderen genommen haben. ich selber hab aber keinen gebraucht.

mit den klamotten war das so, dass ich erst nach einigen wochen wieder enge jeans getragen habe. ich selber hatte eine saugkompresse im hintern zu klemmen, dann noch mal eine großflächigere darüber und das nichts verrutsch eine netzhose. wenn du enge hunterwäsche hast, bräuchtest du die allerdings nicht.

das mit den nachblutungen ist nicht häufig. von den 6 bekannten von mir hatte zum beispiel niemand welche. an sich ist das auch nichts schlimmes, der chirug hatte mir vor der entlassung gesagt, das wenn es passiert man sich einfach 10 minuten auf den rücken legt und der körper dann wie ein druckverband auf die wunde wirkt. bei mir war die blutung nur etwas stärker, aber hatte absolut NICHTS dabei gemerkt :-)

Ich wurde kurz ins KH gefahren, der chirug hat mich ordentlich verpackt und nach 30 minuten war die gestillt und ich konnte wieder nach hause.

mal zu meinem status:

bei mir selber war die wunde ab mitte dezember zu, ist 2 wochen später nach neujahr nochmal etwas aufgegangen (1cm x 0,5cm) und in einer guten woche dürfte das hoffentlich auch wieder verheilt sein. :=o

E(ir9e0x3


Danke schön für deinen Antworten, das hilft mir echt! Noch einige Frage hätt ich aber: Die Wundversorgung, kann man die nur im liegen machen, oder geht das auch im stehen? Denn sonst ist das ja sehr schwierig, das selber zu machen. Und wie lange dauert das? Ist es dann nach 2-3 Wochen möglich, das auch außerhalb von zu Hause zu machen, denn im Urlaub will ich in Jugendherbergen schlafen...irgendwie hab ich grad so das Gefühl, dass das mit dem urlaub nix mehr gibt, dabei sind doch die Flüge schon gebucht... :-( ! Und wie ist es mit längeren Zugfahrten (ca. 1 1/2 Std.), geht das ca. 1 Woche nach der OP wieder? Bzw. sonst dannhalt 1 1/2 Stunden im Zug stehen?

b)ernrdt4e


da ich selber einen großen wandspiegel an der tür habe, hab ich mich immer mit dem rücken davor gehockt und dann nachm duschen die kompresse in die wunde geklemmt. ich glaub da gibts keine schwierigkeiten diedbezüglich.

wie lange das dauert? öhmm ... nach dem duschen noch mal 3 minuten den brausekopf vor die wunde halten, nachm duschen ganz leicht mitm täglich neuen handtuch abtrocknen (oder etwas trockenföhnen). dann noch mal 3 minuten die kompresse rauf zu machen und das wars. ich weiß ja nicht ob du später tamponaden in deine wunde machen musst oder nicht, dann käme das noch dazu.

klar kannst du das auch woanders machen, du musst nur dein ganzes zeug halt mitnehmen. und wenn u einen urlaub planst, dann ordentlich viel verbandsmaterial mitgeben lassen!

und bei dem reisen, kommt es absolut auf dein persönliches schmerzempfinden an. ein freund von mir konnte z.b. erst nach 3 wochen so einigermaßen wieder sitzen, ich nach 4 tagen schon wieder obwohl meien wunde größer war.

aber im zug und flugzeug hast du ja die chance aufzustehen und dir die beine zu vertreten.

MD a r @c u xs


@Eire03

Hallo,

für so eine Fistel gibt es leider nie den richtigen Zeitpunkt.

Mit deinen Planungen ist es schon etwas schwierig. Ich würde mir nicht so große Hoffnungen machen, dass deine zeitlichen Berechnungen alle funktionieren.

Erstens ist eine Heilung in 4-5 Wochen doch eher die Ausnahme, fast schon ein medizinische Wunder. Außerdem hast du die Fistel ja schon zwei Jahre, also musst du davon ausgehen, dass sie im laufe der Zeit auch etwas gewachsen ist. So wird das Loch wahrscheinlich schon etwas größer. (muss nicht, aber nach 2 Jahren doch wahrscheinlich). Also dauert die Heilunge länger.

Autofahren nach 2-3 Wochen ja, aber ich bin am Anfang nur max. 5 km am Tag gefahren. Das hat mir gereicht. (Hallo Kurve hier, hallo Schlagloch da...hallo Wunde ...autsch) Mietwagentour mit kleinen Wanderungen ??? fördert mit Sicherheit nicht den Heilungsprozess, und wird auch mit Sicherheit nicht Schmerzlindernd sein! Ich würde sagen, hier ist eher noch Schonung angesagt, evtl. noch regelmäßige Arzttermine. Sollte die Sache nicht richtig ausheilen, ist sie schneller wieder da, als du denkst.

Selbst an der Uni wirst du wahrscheinlich noch einige Zeit einen Sitzring oder wenigstens ein Kissen brauchen, da du ja mehrere Stunden sitzen tust. Wenn ich länger im Büro arbeite (mehrere Stunden) dann nehme ich nach einiger Zeit auch noch ein Kissen, man merkt es einfach noch, bzw. die Narbe. (OP war vor 3 Monaten).

Ich würde es nicht übertreiben, denn die Gesundheit geht vor.

Gute Besserung

ESire0x3


Danke schön noch einmal für Eure Meinungen und Tipps. So wie es aussieht wird es also nichts mit dem Urlaub...schade, sehr schade ist das, aber wenn die Heilung wirklich so lange dauert und die Schmerzen auch nach längerer Zeit noch da und die Belastbarkeit eingeschränkt ist, dann ist es wohl wirklich vernünftiger das zu canceln... :-( Aber da die Flüge eh schon gebucht sind können wir das ja auch noch recht spontan entscheiden...

Mein OP-Termin steht jetzt übrigens fest, nächsten Mittwoch kommt das Dingen raus. Ich habe mich jetzt doch dazu entschlossen, vorübergehend wieder zu meinen Eltern zu ziehen, damit ich jemanden habe, der mich pflegt, dabei fühle ich mich einfach sicherer und wohler. Meine Mutter ist auch Artzhelferin, so dass sie dann die Wundversorgung übernehmen kann. Ich hoffe natürlich, dass ich so schnell wie möglich wieder zur Uni & in meine eigene Wohnung kann, schließlich ist jetzt auch Semester-Endphase, aber ich habe jetzt auch akzeptiert, dass es einfach ist wie es ist und ich abwarten muss wie es mir dann geht.

Ich habe übrigens eben erfahren, dass meine Oma früher auch eine Steißbeinfistel hatte - spricht also für die "Vererbungstheorie" bzw. dass zumindest die Anlage vererbt wird :-) Es tröstet irgendwie ein bisschen, dass man auch im direkten Verwandten-/Bekanntenkreis nicht die einzige mit dem Problem ist!

Einen schönen Abend noch.

eEinsx90


Nächstes Problem :/

Also bei meiner Op ist alles in Ordnung.. ich hab jetzt aber ein anderes Problem :-(

Bei mir wurde vor 2 Jahren ein Abszess diagnostieziert.. Ich sollte viel Trinken, Einsalben usw.. Dieser Abszess war am Schliesmuskel.. hat sich dort nach aussen gezeigt ist aber nach 4 Tagen wieder nach innen gegangen und hat mir nie wieder Probleme gemacht. Er befindet sich, ich sag jetzt einfachhaltshalber mal "links".

Wenn ich jetzt Stuhlgang habe versuche ich das immer vor dem Sitzbad zu machen, damit die Wunde nicht dreckig wird. Ich will das jetzt nicht zu genau beschreiben, aber er ist ziemlich hart und wenn ich dann abwische kommt eine Menge Blut mit. Ich glaube es kommt vom "vorderen" Bereich, also ganz sicher nicht von diesem Abszess. Ich hab dann ordentlich geputzt, dass kein Dreck in die Wunde kommt und sich nichts entzündet, aber wenn ich das immer so "hart" mache, kann die Wunde dort ja nie heilen oder?

Hattet ihr das auch mal und was habt ihr gemacht? Ich frag auf jeden Fall mal meinen Arzt am Montag. Würde mich aber trotdzem über Kommentare freuen.. Bin ziemlich beunruhigt.

esins9&0


weiß niemand was? :-(

MiannL270x3


Ich kann mir vorstellen,dass das Blut von der abszisse kommt... war bei mir genauso, nur, dass noch eine menge eiter mit kam... Und das hat man auch gerochen...

Ich hoffe , ich konnte dir helfen,wenn nicht, frag nochma^^

JMon=ny87


Hallo meine Op war morgen vor nem monat und ich muss sagen ich hatte schon nach 3 tagen keine schmerzen mehr konnte am gleichen tag noch sitzen, also macht euch keinen streß, war 3 wochen daheimt und jetzt arbeite ich schon wieder eine woche und nächste woche mach ich sogar feuerwehr atemschutzlehrgang!

Bei mir ist alles bestens das ding wächst gut zu!

Evtl liegt es daran dass ich beim bund erst vor 4 monate ooperiert wurde....

achja ich machs so, jedentag 1mal ausduschen und dann ne kompresse mit kochsalzlösung rein, nässt nich und wächst eiwandfrei zu!

happy wundheilung!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Dermatologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH