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Steißbeinfistel

N'achtzsutute


also am besten ist es wenn du nach einer Woche oder selber ausspühlst. Ich mache es aber auch nach 2 wochen noch nicht :-)

Meine Ärztin im kh macht es dann sauber mit Octinisept.

Musst dir aber keine Sorgen machen, würde aber ein bis 2 tage im Kh bleiben mit Vollnakose.

1-2 Tage weil du dort gut aufgehoben sein wirst, wenn nachblutungen kommen, musst du nur klingeln.

L>upPp?ix1


@ Kaffee

wenn die OP im erst im März ist dann wird es bestimmt nicht so schlimm sonst hätten die dich schon gleich auf´n Tisch gelegt.

Oder ist es schon grösser o. hast du schmertzen ?

o7hne Kafbfee geht xnix


nein schmerzen habe ich nur alle 4-6 wochen mal für 2-3 tage. dann kann ich nicht richtig sitzen und dann ist auch schon wieder alles vorbei. habe die kleine kugel jetzt ca 4 monate ( bemerkt). weiß natürlich nicht wie lange die da schon ist. schmerzen habe ich sonst keine. kann alles machen.

achso mein chirug will mich in seiner praxis eigentlich nur mit örtlicher betäubung operieren. aber ich hab so ne angst das ich dann nicht auf dem tisch liegen bleiben kann, das ich gerne ne vollnakose haben möchte. ich habe das gespräöch mit ihr auch erst am 13.02. dann weiß ich mehr.

Lzuppxi1


@ Kaffee

Mach dich nicht verrückt so war es bei meiner ersten vor 6 Jahren auch , das wurde im KH gemacht und war nicht solche Wunde. War in 3 Wo. erledigt und auch nicht so offen .

Ich würde es aber im KH machen lassen unter vollnarkose das die auch wirklich alles rausbekommen was raus muss . Bei mir ging die zwiete woll von der ersten aus und diesmal richtig . Was ganz gut ist das man eigentlich so gut wie keine schmertzen hat ,das aus Duschen und so ist alles ganz harmlos bei mir und wie ich so mitbekommen habe bei anderen zum grösten teil ja auch .

iice{baeRr2kx7


Hallo,

Hab vor gut 2 Monaten auch eine OP hinter mir in dem mir eine Steißbeinfistel entfernt wurde. Die Wunde wurde zu erst vernäht, diese hatte sich aber nach rund 1 Woche entzündet sodass ich wieder stationär im KH aufgenommen wurde. Dort wurde die Naht geöffnet, so das die Wunde offen verheilte. Vergangenen Sonntag aber, war wieder Blut am Toilettenpapier und ich hab tatsächlich wieder eine neue Steißbeinfistel entdeckt. Mein Hausarzt gab mir auch gleich eine Überweisung ins örtliche KH. Da ich aber noch Schüler bin und erst nach den Ferien einen OP-Termin bekommen hab, bin ich mir nicht sicher ob es so gut wäre die Fistel operativ zu entfernen.

Gestern traf ich dann noch einen Freund der genau das selbe Problem hatte, er hat die rezidive Fistel aber mit irgendwelchen Tabletten wegbekommen. Er hat seit dem keine Probleme mehr und das seit nun mehr 1 Jahr. Natürlich bin ich mir im Klaren darüber das die Fistel jederzeit wieder einen Weg nach oben finden kann, aber wegen der versäumten Zeit in der Schule wäre mir eine Behandlung mit Tabetten lieber.

Weiß irgendwer mehr über diese Tabletten? Also Nebenwirkungen ect.

gruß icebaer2k7

Luupxpi1


@ Icebaer

Bei mir hatte der Artz es mit Antibiotiker versucht hatte 2 Wochen ruhe dann schmerzte es wieder dann KH .

Nach oben ist ja nicht das problem aber nach unten auf Knochen ist gefährlich .

F.lupppi DKa V%in4ci


Sinus Pilonidalis

Hallo.

Auch bei mir steht übermorgen eine OP bei einem Pilonidalsinus an und ich habe nun - so glaube ich - "vorstationär" so wirklich alles erlebt und auch versucht, um so viel wie möglich über das Krankheitsbild zu lernen.

Zuerst einmal zwei Links, die mir zumindest alles erklärt haben, was für mich wichtig war:

[[http://www.darmzentrum-dachau.de/Aufklarungsbogen_Pilonidalsinus.pdf]]

[[http://www.vis.usz.ch/NR/rdonlyres/F3DCF1E2-1982-4556-9E60-4AFCC510180A/0/Pilonidalfistel_HEF_040130.pdf]]

Doktorarbeit zum Thema:

[[http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=95985097x&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=95985097x.pdf]]

Grundsätzlich mal zu einigen "Schauergeschichten" im WWW. Ich habe einen großen Bekanntenkreis und dort insgesamt fünf Fälle von Sinus Pilonidalis. Die Ergebnisse nach der OP bei den Bekannten reichen von "Am zweiten Tage danach wieder Eisessen gegangen" bis hin zu "nach zwei Jahren immer noch Problemen".

Wichtig ist - und das möchte ich hier an dieser Stelle einmal anmerken - dass es ein Arzt operiert, der zumindest weiß, was ein Sinus Pilonidalis ist und vor allem auch so eine OP schon öfter durchgeführt hat.

Auch ich wurde in einem Uni-Klinikum ziemlich ausgelacht, dass ich mich ausschließlich vom Oberarzt der proktologischen Chirurgie operieren lassen wollte. Aber zumindest hat sich sehr deutlich gezeigt, dass der besagte "einfache" Chirurg, der das Krankheitsbild zum ersten Mal untersuchte, deutlich weniger Ahnung hatte. Nach unterschiedlichen Meinungen zu denen aber doch drei gleiche Aussagen von Oberärzten der proktologischen Chirurgie zählen, möchte ich diese Ergebnisse hier einmal mitteilen.

Wie gesagt – die sind möglicherweise zum Teil auch (m)eine subjektiven Erfahrungswerte, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich damit gar nicht so unrecht habe:

1) Sinus Pilonidalis sollte i m m e r operiert werden

Grundsätzlich ist diese Aussage erst einmal so für mich in Ordnung. Denn die Thematik der Erkrankung besteht in immer wiederkehrenden Entzündungen und die bleibenden Vernarbungen müssen dann auch mit entfernt werden. Grundsätzlich teile ich aber auch die Meinung besagter drei Oberärzte, dass man Schmerzen niemals einfach "rausschneiden" kann. Möglicherweise – und das ist ja auch hier im Forum zu lesen – macht die Narbe hinterher mehr Probleme als der Pilonidalsinus. Sollte ein chronischer Verlauf bzw. ein Abszess eintreten, ist leider nur die OP möglich.

2) Grundsätzlich sollte man sich i m m e r die Haare an den betroffenen Stellen rasieren.

Die Wissenschaft ist sich nicht zu hundert Prozent einig, ob der Pilonidalsinus durch eingewachsene Haare entsteht oder bereits im Embryonalalter durch unter der Haut eingeschlossene Haarnetgrübchen verursacht wird. Interessanter Weise haben nahezu alle Spezialisten, mit denen ich Kontakt hatte, vom rasieren abgeraten, da rasierte Haare leichter einwachsen können. Aber wie gesagt – muss nicht so sein und ist von Mensch zu Mensch möglicherweise auch unterschiedlich.

3) Spinalanästhesie vs. Vollnarkose

Auch hier habe ich eine ganz klare Aussage erhalten. Beides geht und hat sowohl Vor- und Nachteile. Bei der Spinalanästhesie besteht die Gefahr, dass bei einem sehr stark ausgeprägten Fistelsystem doch eine Vollnarkose verabreicht werden muss, da die lokale Betäubung nicht ausreichen kann. Zudem ist das liegen auf dem Bauch auch nicht so angenehm für den Patienten. Klar gibt es Methoden, den Patienten zusätzlich im Dämmerschlaf zu halten. Es ist und bleibt aber eine Frage des eigenen "Geschmacks". Will man es mitbekommen oder eben nicht.

4) Die Wunde kann auch vernäht werden.

Stimmt. Das ist schon möglich. :-)

Alle drei Oberärzte der proktologischen Chirurgie haben mir dringlichst zur offenen Wundheilung geraten, da in 90 % der von ihnen betreuten Fällen sich die Wunde aufgrund der suboptimalen Lage entzünden hat und wieder geöffnet werden musste. Heilungsprozess verzögert sich damit um ca. 2 – 3 Wochen. Ein Arzt hat sehr gute Erfahrungen mit dem Zusammenziehen der Wundflächen mit ein bis zwei Fäden. Somit bleibt die Wunde zwar offen, heil aber angeblich schneller ab. Einer der o. erwähnten Bekannten hat nach drei Jahren noch Probleme, weil die Wunde zugenäht wurde, sehr stark eiterte und dann im Krankenhaus nur teilweise wieder geöffnet wurde. Der offen ausgeheilte Teil der Wunde ist heute Beschwerdefrei, der andere Teil macht noch immer Probleme beim Sitzen.

5) Können die Fistelgänge auch durch Röntgen, CT oder Kernspin festgestellt werden

Die kann ICH zumindest mit NEIN beantworten, da ich alle drei Aufnahmen von der Region habe machen lassen, insbesondere ein feinschichtiges Kernspin mit und ohne Kontrastmittel, da ich nach ca. 10 Jahren wissen wollte, was da auf mich zukommt. Bei allen Diagnosemaßnahmen war der vorhandene Pilonidalsinus nicht zu erkennen.

So weit bis hierhin mal die wichtigsten Infos von mir, die m i r zu folgender Entscheidung verholfen haben:

Raus mit dem Ding nach 10 Jahren ohne Abszess aber immer wiederkehrenden Entzündungen

Vollnarkose

Offene Wundheilung, maximal mit o. a. Zusammenziehen durch ein bis zwei Fäden

Operateur ist Oberarzt der chrurgischen Proktologie und hat schon hunderte von solchen Fällen operiert.

Zeitplanung bis zur Heilung: 8 Wochen

Mal sehen, wie es wird. :-)

An alle Leidensgenossen: Kopf hoch! Es ist kein Spaß aber es gibt in der Tat vieeeeeel schlimmeres.

Melde mich mal, wenn es vorbei ist.

L0uppix1


Wunde auf längere sicht

Wollte mal fragen ob jemand weis wie eine grosse Fistel Wunde so nach einem Jahr aus sieht . Bleibt da jetzt so eine Vertiefung oder fühlt sich das irgend wie wieder auf ? Meine ist ca. 1-2 cm tief .

iXceb5aerx2k7


ich denke mal das dort eine narbe zu sehen ist, aber die ist meist eh an in der pofalte sodass man man sie nicht so schnell sieht. halt eine hellerer "streifen".

Kxekdskrxümel


@Fluppi da Vinci

Hey sehr coole Infos , die Du gegeben hast und klasse find ich Deine angegebenen Links :-) besonders die Doktorarbeit ! WOW 10 Jahre, da hastes aber lange mit "ihr" ausgehalten :-)

Meinem zugenähten Steissbein gehts nach 1 1/4 Jahren noch immer gut.

Dir alles Gute und allen anderen weiterhin auch !

:)D

t0euf=idAre!a


Also nach 1 Jahr sieht man die Narbe so nicht,nur wenn man den Popo etwas auseinanderzieht,auch ist noch eine kleine vertiefung da,logisch,schließlich wurde Gewebe entfernt,aber rein optisch sieht man es nicht,außerdem wo außer zu Hause unter der Dusche und evtl. noch in der Sauna zeigt man seinen nackten Hintern? Bei Bedarf kann ich ja mal ein Foto einstellen/schicken,hab ja alles dokumentiert.

LG Andrea

t!eufWidrexa


@ Fluppi da Vinci

:)^ genau meine Meinung,mir stehen hier bei manchen Berichten über die Behandlung zur Entfernung der Fistel und auch bei der Nachbehandlung echt manchmal die Haare zu Berge,ne,ne,ne,was bin ich froh so eine tolle Betreuung im KH und auch nachher Seitens des Wundmanagments und des Hausarztes hier in unserm "Provinz" Krankenhaus und auf dem platten Land gehabt zu haben.

obhnTe KaffWee gpeht n9ixx


hab da nochmal ne frage. und zwar bei mir scheint das ja alles nicht so schlimm/akut zu sein. da ich ja erst anfang märz einen termin zur entfernung habe. mein chirug macht das wohl in seiner praxis, aber ich weiß nun nicht recht ob ich mir vielleicht doch ne überweisung holen soll fürs KH. welche erfahung habt ihr denn gemacht? eher KH oder Praxis?

LOuppxi1


@ Teufidrea

Habe meine Wunde am 4 Tag nach der OP zu ersten mal für 1 sek. gesehen das hat mir gereicht bin fast zusammen gebrochen .

Weil ich auch garnicht mit dem ausmass gerechnet habe und mir im KH auch keiner gesagt , dachte ist ein länglicher schnitt.

Das was ich schade finde das es für die Ärzte was ganz normales ist und die das schon Hunderte male gemacht haben und so ein riesiges Loch als lapalie abtun . Mein Vater , der Altenpfleger ist hat so was Krasses noch nicht gesehen . Ich hätte mir etwas mehr Unterstützung und Beratung gewünscht . Zu glück gibt es soche Seiten .

tUeuf1idrCea


@Luppi 1

Weißt du wann ich mir mein "Loch" das 1. mal angesehen habe,3 Wochen und 2Tg nach der OP,und da nur auf dem Foto was der Hauskrankenpfleger gemacht hat,und da war die Wunde ja schon von 13 cm tiefe auf 9 geschrunpft,aber das andere war ja noch extrem.Die 2. Wunde hab ich mir gleich am nächsten Tag nach dr OP angesehen,die war ja nicht so tief,war auch kein Sinus polidiaris da sie ja mehr auf dem Becken lag,dann nennt man das ja Furunkel oder Abzeß.

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