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Steißbeinfistel

oohne KUaff|ee goeht@ nix


glaube schon, bin aber nicht sicher. die anderen wissen da mit sicherheit mehr oder eben der chriug der es macht. mußte mal nachfragen.. ich persönlich bin ja ein fan von vollnakosen. schön schlafen und nix mitbekommen. ist für mich die beste lösung. zzz

E<NJ1A}8x0


@Icebirdthelast

Hallo du *:)

ich hab im KH nach der teilnarkose gefragt,sie haben erklärt dass diese op nur unter vollnarkose läuft.

ich persönlich möchte auch nur vollnarkose,einschlafen und aufwachen alles vorbei und keine geräusche und düfte mitbekommen!!

alles gute :)*

hy kaffee,bei mir ists auch nur noch kippenfilter gross ;-D!!!

seit letzten dienstag schau ich die wunde an ;-D ;-D ;-D

konnte mich endlich überwinden!

bei anderen schauts viel schlimmer aus,als bei einem selbst!

LG

KQeksk[rümexl


@Icebirdthelast

Hi Du,

also bei mir wollten sie erst Rückenmarks Narkose machen... ich wollt aber nicht :-), da hab ich Angst vor, ich bevorzuge auch die Vollnarkose, haben sie dann auch gemacht 8-)

LG

oLhnQe KKaff<ee geh&t nxix


@enja

das hört sich ja super an. bin froh wenn der sch... vorbei ist. mich nervt es mittlerweile einfach nur noch. aber ich kann wieder auto fahren. zwar keine riesen strecke, aber ich kann selber fahren. ( hehe automatik ist was feines ;-D )

u4nte}rdenAlinxden


Nach der OP

Hallo!

Danke erstmal für die Glückwünsche, ENJA80! :-)

Meine OP ist jetzt 2 Tage her und ich fühle mich heute sehr gut. Ich habe keine Schmerzen und kann sogar sitzen und auf der Wunde liegen! Habe mir alles viel schlimmer vorgestellt.

Gestern, also 1 Tag nach der OP, war ich noch etwas benommen und mir war den ganzen Tag ein wenig schwindlig, aber nicht schlimm, ich lag dann fast den ganzen Tag. Heute ist der Schwindel komplett vorbei und ich kann wie gesagt problemlos sitzen.

Zur ambulanten OP selbst: Habe unter Vollnarkose die Fistel entfernt bekommen, mein Chirurg hat ziemlich groß ausgeschnitten (sicher ist sicher), obwohl ich die Fistel erst seit 3 Monaten bemerkt hatte und bisher keine Beschwerden (Schmerzen etc.) hatte! Ist wohl etwas kleiner als ein Tennisball.

Nach der OP hat die Wunde etwas stark nachgeblutet (was eine häufige, aber nicht dramatische Komplikation bei der Pilo-OP ist), so dass ich 3 Stunden später nochmal in den OP musste, diesmal nur Lokalanästhesie. Die war das schmerzhafteste an der ganzen Sache. Der Chirurg hat mir 5-6 Spritzen in/an die Wunde gegeben (!!!), die sehr wehtaten. Danach wurden die geplatzten Kapillaren mit einem speziellen Gerät "gelötet", also verschmort, es hat auch wohl etwas nach verbrannten Fleisch gerochen. Den ersten Lötvorgang habe ich noch selbst gespürt, was nicht ganz so angenehm war, aber es gibt Schlimmeres.. ;-) Habe parallel vom Anästhesisten ein Beruhigungsmittel bekommen, so dass ich dann fast den ganzen Tag "high" war ;-) Danach war Ruhe mit den Blutungen!

Jetzt werde ich die erste Woche jeden Tag zum Verbinden hingehen, danach reicht alle 2 Tage. Sitzbäder sollen nicht gemacht werden, sondern bis zum Schluss austamponiert werden lt. meinem Chirurgen!

Ich berichte dann ab und zu mal, wies weiter ging...

Grüße an alle "Leidgenossen"

und an all diejenigen, die es noch vor sich haben: Auf keinen Fall zögern und sobald wie möglich operieren lassen, kann sonst echt böse werden!! Das Ganze ist wie gesagt halb so schlimm, nur Mut! :-)!

E0NJxA80


@unterdenlinden

@:) Hallo du

hey super dass alles gut gelaufen ist!!

bei mir hat es auch stark nachgeblutet,wurde jedoch auf dem bauch liegend mit sandsäcken beladen zur blutstopung ;-D

so nun brauchts einfach sehr viel GEDULD,ich bin es immer noch am lernen :=o

aber heute ist so mega schönes wetter,ich hänge draussen und lass mich grillen |-o natürlich mit viel sonnencreme!!

das tut einfach gut!

allen hier schönes wochenende TOI TOI TOI :)* @:) *:) ;-D

W,ar3Ches6t


Fertig... :-)

An alle, die ihre OP noch vor sich und keine Erfahrung damit haben...

WENN alles normal verläuft und keine (wie in besonderen Fällen) Komplikationen entstehen, dann ist das ganze tatsächlich nicht so schlimm wie es sich anhört.

Ich wurde am Montag vor zwei Wochen (02.04.) stationär aufgenommen und am Donnerstag vor drei Tagen entlassen (12.04.), das sind 11 Tage und 10 Nächte, wie ich gehört habe, seeehr lange für ne Pilo-OP. Obwohl ich dadurch fast die ganzen Ferien über im KH lag, fand ichs so gut, weil ich da schön umsorgt wurde ;-)

Vom Einschlafen bis zum Aufwachen hats ziemlich genau 2 Stunden gedauert. Bin auf dem Rücken, auf der Wunde liegend, aufgewacht. Hatte absolut keine Schmerzen, nur wegen der Intubation noch ein sehr unangenehmes Gefühl im Hals. Noch bevor die Wirkung der Narkose ganz weg war, hab ich Schmerzmittel bekommen und lag fast den ganzen Tag noch auf der Wunde, bis irgendwann jemand den Verband kontrollieren wollte. Einmal zur Seite gedreht hab ich mich nie wieder auf die Wunde legen können (bis heute nicht). Aber richtige Schmerzen hatte ich NIE, lediglich Schmerzen bei Druck, also wenn ich mich draufgelegt oder gesetzt hatte.

Ich hatte wohl zwei Fisteln drin, dementsprechend ein eher großes Loch. Mir hatte mal jemand gesagt, dass es am besten sei, mit dem Strahlendruck der Duschbrause nicht zu geizen. Deshalb habe ich beim Duschen immer (entgegen allen menschlichen Instinkten, Schmerzen zu vermeiden) die Wunde schön ausgewaschen, und jedesmal Lob von den Krankenschwestern und Ärzten bekommen, wie sauber das Loch wäre, und das zwei mal am Tag! :-)

Das Duschen ist aber auch nicht wirklich so schmerzhaft. Das wirklich schmerzhafteste an all der ganzen Sache war es, die Kompresse aus der Wunde zu ziehen. Morgens zur Visite hatte der Arzt immer die Kompresse mit einem Ruck rausgezogen, extrem schmerzahft, aber dafür schnell und kurz. Abends aber musste ich das selber tun, und "mit einem Ruck" ist da garnix, gaaaaanz langsam immer dran gezogen und 15 Minuten gebraucht bis das Ding draußen war, weil es sich immer festgebacken hatte. Wenn man kein Masochist ist, ist das echt schlimm. :-)

Hab aber nach einigen Klagen immer ein Gel bekommen, was die Wunde feucht halten, und somit das Ankleben der Kompresse verhindern sollte. Hat auch gut geklappt.

Einen Tag bevor ich entlassen wurde, hat der Chefarzt entschieden, dass die Kompresse nicht mehr IN das Loch, sondern nur davor gelegt werden soll. Kam zwar spät, aber ist auch ne Lösung, was das Ankleben angeht.

Das zweitschlimmste für mich waren die täglichen Thrombosespritzen, auf die ich wohl leicht allergisch reagiere. Ein paar Minuten nach einer Spritze hat sich um die Einstichstelle immer entweder ein gut 3x3 cm großer blauer Fleck gebildet, oder ein 1x1 cm großer, aber richtig harter schwarzer Fleck. Außerdem noch jeweils sehr kleine rote Punkte, die der ersten Spritzen jetzt nach 2 Wochen noch immer da sind. Da ich die Spritzen immer auf die Oberschenkel fast an die selbe Stelle bekam, hatte ich am Ende nur noch blaue Oberschenkel, deren Schmerzen von der eigentlichen Wunde gut abgelenkt haben. Was heißt HATTE, habe ich immernoch! Die Schwestern haben mir aber alle bestätigt, dass es normal sei. Naja..

Anfangs hab ich immer stehend gegessen und nur auf dem Bauch gelegen, weil wie gesagt das Sitzen schmerzhaft war. Deshalb hatte ich immer Angst davor auf die Toilette zu gehen, wegen dem Sitzen und sowas. Am dritten Tag musste es aber sein und ich habe überraschenderweise festgestellt, dass das Sitzen gemütlicher und angenehmer nicht hätte sein können. Da kein Druck auf die Wunde ausgeübt wurde, und ich praktisch nur auf den Oberschenkeln saß, gab es absolut keine Schmerzen. Und weil es mir nicht erlaubt war, die Klobrille abzuschrauben, hab ich nach einem Ersatz gefragt ;-D Hab dann einen Sitzkringel bekommen und das Sitzen war kein Problem mehr.

Jetzt bin ich seit 3 Tagen zuhause. Habe wie immer keine Schmerzen, kann mittlerweile ganz gut sitzen und muss alle paar Tage in die Ambulanz um das ganze Verbinden zu lassen.

Bis jetzt alles gut und akzeptabel, ich hoffe das bleibt so. Aber in jedem Fall nicht so schlimm wie es aussieht und sich anhört.

An alle, die ihre OP schon hatten und Erfahrungen damit haben...

Mal ne Frage..

Falls ihr den Text oben garnicht gelesen habt, nochmal kurz: Am Mittwoch hat der Chefarzt im KH entschieden, dass die Kompresse nicht IN die Wunde, sondern nur davor gelegt werden soll! Wird seitdem auch gemacht. Und seit Donnerstag bin ich raus, musste am Freitag einmal hin, heute (Sonntag) wieder und das nächste mal wer weiß vielleicht in 2-3 Tagen wieder.

Schon im Krankenhaus hatte ich das Gefühl, dass in die Wunde keine Medikamente gegeben werden (bis auf das Gel, das die Wunde feucht halten sollte). Am Freitag wurd da auch nicht viel gemacht, außer dass es wieder festgeklebt wurde.

Ich dusche also die Wunde mindestens 2 mal am Tag ab und gehe jetzt immer alle 2-3 Tage zum "Verbandswechsel" ins KH.

Das bedeutet soviel wie, dass ich eben mindestens 2 mal am Tag dusche, eine Kompresse (vom KH mitgegeben) davor lege, und alle 2-3 Tage ins KH gehe, damit die mir einfach nur die Kompresse zukleben.

1. Ich bekomm keine Medikamente?

2. Zuhause mache ich garnichts, außer die Wunde abzuduschen. Sitzbäder habe ich ohnehin noch nie bekommen.

3. Im Grunde wird einfach nur eine Kompresse VOR die Wunde gelegt.

Irgendwas ist da doch faul oder? Ich hatte mir nämlich vorgestellt, dass ich zuhause irgendwas für die Heilung machen muss, wenn schon keine Sitzbäder, dann irgendwelche Salben oder sowas.

Außerdem dachte ich, dass wenn ich ins KH gehe, dort die Wunde so richtig versorgt wird und schön versiegelt wird zumindest bis zum nächsten Tag oder sowas, wird auch nicht wirklich gemacht. Ein paar Stunden nach dem KH-Besuch nehm ich den Verband wieder ab und leg mir wieder selbst was zurecht. Okay, ich war bisher nur einmal da, aber anders wird es auch nicht mehr werden glaube ich.

Und vor allem habe ich irgendwie Angst, dass die Wunde von außen zugehen könnte, da sie von innen ja kaum behandelt wird und nicht einmal mehr eine Kompresse reingelegt wird.

Wie ist/war das bei euch? Gibt es solche Fälle oder wird bei mir nicht richtig gehandelt?

L`iZzAhrD6x66


Schonwieder!

Vor 7 Jahren hatte ich mal eine Steissbeinfistel. Die Heilphase dauerte damals 6 Monate. Ich hatte nur tägl. 1 mal ausgeduscht und immer Tamponage in die Öffnung und Verband. Als es dann verheilt war, hatte ich nach längerem Sitzen immer wieder Schmerzen und der Bereich fing auch an immer stark zu schwitzen.

Jetzt, nach 7 Jahren, merkte ich wieder an der fast selben Stelle starke Schmerzen und mir war auch direkt klar, was das ist. WIEDER eine Steissbeinfistel!!! :°( Ich bin am Donnerstag dieser Woche zum Arzt, dieser Verwies mich zur Chiraugie im Krankenhaus. Der dort zuständige Arzt meinte, wir probieren es erstmal mit Antibiotika und warten bis Montag. Jetzt sitz ich hier und die Schmerzen sind nicht zum Aushalten. Am Montag besuche ich wieder den Doc und dann werden wir wohl einen Termin für die OP ausmachen. Ich habe jetzt noch keine Ahnung wie groß der Schnitt werden wird. Letztes mal wars anscheinend zu klein.

Muffe vor der OP habe ich nicht. Ich finds nur grausig das ich am Arsch wieder eine offene Fleischwunde haben werde. Meine Angst liegt jetzt daran, dass das wohl alle paar Jahre wieder kommen könnte!!! :-o Das würde ich nicht verkraften. Ich werde im Mai 22 Jahre alt und hatte meine erste Steissbeinfiste mit 15 Jahren!!!! Ich habe keine Lust, für den Rest meines jetzt noch jungen Lebens ständig ein solchen Leiden zu haben.

Naja. Ich hab hier einiges gelesen das bei meiner Behandlung nicht so war. Ich hoffe mal, das die zweite Steissbeinfistel nur deswegen erschienen ist, weil die erste Behandlung nicht ausreichend genug war!!! Oh Gott ich kanns nur hoffen. Deswegen währe ich froh, wenn mir einer mal, nachträglich zu den bereits geposteten Tips, mehr Tips zur Behandlung und auch Tipps zu Vorbeugung gegen Steissbeinfisteln geben könnte...

Wenn es ja wirklich daran liegt, das Haare falsch rum wachsen, bringt es dann was, sich mit Kaltwachs oder sowas die Haare mit der Wurzel zu entfernen oder liegt es garnicht an den äusseren Haaren sondern wachsen im Fleisch unsichtbare Haare ???

Naja. Mehr fällt mir gerade jetzt nicht ein, es ist 6 Uhr Morgens und ich bin immer noch wach.

MfG. ein leicht deprimierter LiZzArD

s4ista(jasxsi


@warcest

hallo du!

hab gerade bei deiner frage - medikamente, verband, sitzbäder - gelesen.

ich bin selbst krankenschwester, wurde vor ca 3 wochen wegen einer fistel operiert. in der zwischenzeit bin ich einen kurs für "wundmanagement" gegangen. vielleicht hilft dir das was ich glernt hab

1. medikamente: es ist zwar eine septische Wunde, aber, medikamente wie z.b. antibiotika bekommtst nicht, weil die wunde offen bleibt und der "dreck" rausrinnen kann. darum darf auch nicht zugenäht werden

2. sitzbäder: undbedingt 2 mal täglich mit eichenrindenextrakt. wirkung: verklebend und damit die wunde nicht riechen anfängt

3. verband: KEINE salben etc reintun, oder kompressen tupfer irgendwie nass machen und rein stopfen. nur nach dem duschen einen tupfer drauf saugkompresse drüber und fertig.

man sollte nicht viel manipulieren bei dieser art von wunden.

tipp von meinem arzt: wenn ich stuhlgang hatte, spüle ich die wunde mit 20 ml Octenisept (= schleimhautdesinfektionsmittel) und danach mit 20 ml NaCL 0,9% (= Kochsalzlösung) die die wunde wieder ein bisschen ernährt.

da du im wundsekret eigentlich fast nur Eiweiss verlierst, das aber extrem wichtig ist für die bildung von Kollagenfasern (narben), trinke ich einmal am tag einen Eiweissshake der "Arginin" und "Cystin" enthält. das sind die 2 hauptbestandteile von kollagenfasern. und zusätzlich nehme ich noch eine tablette supradyn (vitamine). das mach ich deshalb, weil es nicht möglich ist, genügend über die ernährung aufzunehmen. mein arzt hat dies abgesegnet und ehrlich gesagt, es nützt schon was. seitdem rinnts weniger und wächst wirklich schnell. man sieht sehr deutliche vortschritte.

salben und so was reinpappen ist deshalb lt arzt nicht gut, weil sonst nichts herausrinnen kann. und der sinn einer offenen wunde ist: dass das alte kaputte rausrinnt und das neue gesunde von unten her zumacht.

ich war zuerst auch sehr skeptisch: hääää? keine verbände so richtig coole professionelle ??? ? einfach tupfer drauf und tschüss? keine medis?

aber durch die fortbildung (wundmanagement) und meinen ärzten sowie kolleginnen die auf chirurgischen stationen arbeiten, ist das die beste methode die du machen kannst. so wie nach dem sprichwort: WENIGER bewirkt oft MEHR :)^ :)^ :)^

in diesem sinne lg und schönen tag noch

s=istaAjassi


@lizzard

hi!

bezüglich haare: es ist ja eigentlich ein "haarnestbälkchen". durch reibung in unterhosen, strings brechen die haare ab aber können nicht von dir wegfallen... durch sitzen und so bohren die sich dann hinein in die haut ... entzündung ... steissbeinfistel die operiert werden muss.

ich habe mit meiner frauenärtzing geredet ob in diesem fall die krankenkasse eine laserhaarentfernung zahlt, denn immerhin, es sind ja bei den meisten keine kleinen löcher die da rausgeschnipselt werden. sie glaubt auf jeden fall wird das gezahlt.

kaltwachs, enthaarungscremen und rasieren bringt im endeffekt nicht viel weil die haare immer nachwachsen. sie hat zu mir gesagt, zuerst ganz abheilen lassen, in dieser zeit mit enthaarungscreme vorsichtig wegtun, damit KEINE in die wunde fallen (sonst ist wieder der gleiche sch...) und dann eine laserbehandlung.

lg

lpittl8e-kevxin


Wundversorgung

Also ich bin ja nun keine Krankenschwester/-pleger, aber in Sachen Wundheilung und Sinus habe ich in den letzten 7 Monaten wohl schon genug Erfahung gesammelt.

Ich wurde am 1.September 2006 operiert. Riessenloch nachdem vor gut 2 1/2 Jahren das Ganze nach der Entfernung des Sinus zugenäht wurde und das Ding wiederkam. Danach alle 2 Tage Mo/Mi/Fr Wundversorgung beim Hautarzt. Übers Wochenende war ich dann auch ab und zu in der Notfallklinik (Wochenenddienst bei uns im Kreis) zur Säuberung der Wunde und neu Verbinden. Dabei immer im Wechsel mit Iruxol und Betasalbe in die Wunde. Kompresse auch nur oben drauf. Heute wissen wir, dass das wohl keine gute Sache war. Die Wunde ist zwar zugeheilt, aber leider ohne Erfolg. Es bildeten sich Brücken und Taschen in der Wunde. Die Folge: sulziges Gewebe, kein Abheilen. ----> erneute OP im Februar 2007. Ein halbes Jahr umsonst.......

Das Loch war nun wieder da wie nach der OP im September. Nun neue Wundbehandlung nach Rücksprache mit mind. 8 Chirugen die davon wirklich Ahnung haben.

1. tägliches Ausduschen der Wunde

2. Behandlung mit Iruxol und Betasalbe im Wechel

3. die Wunde unbedingt mit Kompressen ausstopfen !! --> auch unser mitleidender DERBADENER hat die Erfahrung gemacht !!! Die Wunde wächst sonst nicht von unten her zu !!!!

4. mein Tip, solange die Wunde noch an "Flüssigeit" verliert, die Wunde nicht verkleben, sondern einfach eine kleine "Windel" (ich nehm die kleinsten von Hartmann; Strampelpeter) auf die Kompressen in der Wunde drauflegen. Unterhose hoch und das hebt. Hat den Vorteil, das nicht der ganze A.... auch noch vom Runterreissen der Pflaster leiden muss. Zudem kosten die um einiges weniger als die Fixomullpflaster. Wenn die Wunde dann extrem kleiner geworden ist mit dem Kleben loslegen. Dauert bei mir wohl aber noch ´ne Weile......

[[http://freenet-homepage.de/Filmundovideo]]

MFich'a107<5


Hallo liebe Mitleidenden

Ich wurde am Ostermontag nach etwas googeln auf dieses Forum aufmerksam und konnte mich auch schon in vielen eurer Beiträge etwas informieren.

Meine OP war am Ostersonntag, dachte mir es wäre schön, wenn wenigstens der Chirurg auf Eiersuche gehen dürfte ;-D

Aber Spass beiseite, denn seitdem habe ich nicht mehr viel zu lachen.

Meine Wunde hat etwa die größe eines Hühnerei´s, und so wie es aussieht ist der Wundverlauf auch ganz in Ordung. Auf Anweisung des operierenden Arztes und meines Hausarztes soll ich einmal täglich die Wund ausduschen und zweimal täglich die Tamponate wechseln, dass mache ich, bzw. meine Frau auch wirklich regelmäßig. Ist ja grauenhaft zu lesen was da alles passieren kann.

Ich denke jeder sollte in Sachen Wundverband auf den Arzt seines Vertrauens hören, denn ich denke auch hier verderben viele Köche den Brei.

Jetzt aber mal zu meinem Problem, bzw. zu meiner Frage:

Meine OP wurde wie bereits geschrieben am Ostersonntag durchgeführt, also jetzt eine Woche her. Es geschah in Vollnarkose und ambulant, durfte am Sonntagabend die Klinik wieder verlassen.. ist im Schwabenland wohl so standard... muss ja gespart werden.

Der Ostermontag verlief dann soweit ohne große Komplikationen.

Aber am Dienstag ging es los. Schmerzen wie die Sau... mein Hausarzt meinte beim Tamponage wechseln, es sähe sehr gut aus, keine Entzündung und auch keinerlei Reste einer Fistel... Aus dem Krankenhaus hatte ich Novalgin und Oxygesix(ein Opiat) für den Fall der Fälle mitbekommen... und der trat nun ein. Dienstag nacht um halb drei konnte ich die Schmerzen trotz genannter Mittelchen nicht mehr ertragen und rief meinen Hausarzt an.. dieser meinte nur, er könne gerne kommen, aber er habe keine Möglichkeit das Opiat noch zu toppen und bat mich auf schnellstem Wege wieder die Klinik aufzusuchen... da ich weder stehen noch sitzen konnte, wurde deshalb der Rettungswagen geholt und ich wurde in die Klinik gebracht.

Dort wurden die Verbände entfernt und ich bekam nur Schulterzucken zur Antwort. Die wunde sieht sehr gut aus, keinerlei Entzündung, keinerlei Fistelreste und auch sonst kein verwundetes Gewebe... Hilfe woher kommen denn dann diese Schmerzen... nagut ich scheine wohl etwas Schmerzempfindlich zu sein, dass soll es wohl geben.

Ich blieb dann für diese und die nächste Nacht mit einer intravenösen Schmerzpumpe zur Kontrolle, aber alles verlief wundheilungstechnisch sehr gut.... Was die Schmerzen angeht ??? Es wurde schlimmer. Habe mich in diesen zwei Tagen so mit Schmerzmitteln zugedröhnt, dass ich noch einen Blutdruck von 80/55 hatte und völlig neben mir stand.

Am Donnerstag wurde ich dann entlassen und seitdem bin ich also mit meinen Schmerzen allein daheim. Und die wollen und wollen nicht wirklich besser werden.

KENNT DENN JEMAND VON EUCH AUCH DIESES PROBLEM ??? ?

Mein Tag sieht folgendermaßen aus:

07.00 Uhr - eine Novalgin 500mg als Brausetablette

09.00 Uhr - eine Voltaren Resinat

11.00 Uhr - ausduschen und Tamponate wechseln( da beginnt die Voltaren zu wirken... vorher lasse ich niemanden da ran---AUA)

15.00 Uhr - eine Novalgin 500mg Brause..

19.00Uhr - Voltaren Resinat

24.00 Uhr - Novalgin 500mg brause..

03.30 Uhr - Novalgin 500mg Brause..

Komme mir vor wie ein Junkie...aber anders halte ich es nicht aus.

Meine Frau sagte heute dass die Wund nun auch langsam beginnt neues Gewebe zu bilden, und dass die Wundränder etwas rot wären... diese sind es auch die mir so weh tun.

Würde mich sehr freuen von Euren Erfahrungen zu hören, vor allem was die Schmerzen angeht... und wie lange ich damit noch zu kämpfen habe.

Der gedanke die nächsten acht Wochen oder möglicherweise sogar noch länger krank geschrieben zu sein macht mich schon verrückt... aber die ganze Zeit auch diese Schmerzen zu ertragen? Ich glaube das halte ich nicht durch.

Liebe Grüße

Micha

o8hne (KyafVfee tgeht nxix


@WarChest und @LiZzArD666

@WarChest :

ich kann dir nur erzählen wie es bei mir gehandharbt wird. also meine OP ist nun morgen 5 wochen her und die wunde ist fast zu. ich habe von anfang an immer von allen seiten gehört, dass es wichtig ist das die wunde bis zum schluß austamponiert werden muß, damit sich keine höhlen bilden. andere verfahren kenne ich ausser das zunähen garnicht. ich kann mir auch nicht vorstellen das es was hilft, wenn was VOR die wunde gelegt wird, da die wunde ja von unten her zuwachsen soll. würde das echt nochmal ansprechen.

@LiZzArD666

erstmal hast du mein mitgefühl, das du leider nochmal wieder eine OP hast. ist echt doof gelaufen für dich. falls es daran liegen sollte, dass es wieder haare sind, versuch doch mal eine laserung des popos ;-D zu beantragen bei der krankenkasse, damit du eben keinen rückfall mehr bekommst. probieren würde ich es auf jedenfall. und wenn es der fall sein sollte das sie nicht alles weggeschnitten haben bei der letzten OP, dann kannste bei der nächsten nur hoffen das es dann vorbei ist. ich kann mir gut vorstellen, das es für dich mit 22 sehr schlimm ist ( bin selber 24) und daher kann ich es gut nachvollziehen. wie gesagt versuch mal den weg über die krankenkasse mit der laserung.

wünsche allen leidensgenossen alles gute und eine schnelle wundheilung.

lg kaffee

oVhne K@afyfee gexht nix


@Micha1075

ist ja echt heftig was du da grade durch machst. ich kann da eigentlich garnicht mitreden, möchte dir aber etwas mut zusprechen. bei mir war es so, dass ich die ersten paar tage von der wunde eigentlich garnichts mitbekommen habe. auch beim verbandswechsel nicht wirklich. dann nach ein paar tagen fing es an, das gegen abend ich auch schmerzen bekam und nicht einschlafen konnte. bei mir half aber eine normale para und gut. arzt sagte auch sei alles ok alles supi am heilen, aber keiner konnte sagen woher die schmerzen waren. bei mir waren sie nach 3-4 tagen wieder weg und ich brauchte abends die schmerztablette auch nicht mehr. ich denke einfach mal, dass der körper später erst realisiert, dass da ein großes loch ist und die nerven dann wieder arbeiten.

ich denke ich konnte dir nicht wirklich helfen oder mut zu sprechen, aber es wird mit sicherheit besser und sonst frag nochmal den arzt nach anderen medis. vielleicht helfen die ja dann besser.

wünsch dir schnelle gute besserung.

lg kaffee

L#iZ3zARrqDw6x66


jo

@kaffe

das werde ich auf jedenfall machen, sobald die sache mit der jetzigen fistel vorbei ist, was bei mir leider sehr viele monate dauert :-( ... das ist nämlich echt meine letzte hoffnung mit dieser laserung. wenn die krankenkasse sich weigert, wird mir wohl der hut hoch gehen vor wut und verzweifelung und ich werd alle leute im AOK gebäude saarbrücken erstmal total zusammen scheissen. weil bei der sache versteh ich echt keinen spaß mehr.

naja. ich weiss nicht ob es entweder nicht richtig entfernt wurde oder ob ich mich zu wenig um die wunde gekummert habe. denn ich hatte nur 1x tägl. ausgeduscht. und dann wieder verband. aber das wird dieses mal anders. ich hab hier viel von 5x tägl. sitzbad gehört und so. das werde ich dieses mal alles machen. ich will echt auf nr sicher gehen. jedenfalls war es schon etwas komisch als alles verheilt war. ich weiss nicht ob folgendes normal ist oder nicht. kann mir das jemand beantworten bitte? denn folgendes: nachdem alles verheilt war und die ganze sache ausgestanden war, tat die stelle nach langem sitzen (auch nach jahren) immer extrem weh und sonderte extrem viel schweiss ab. ist das normal ??? oder eher ein anzeichen dafür das was schief lief ??? ?

@micha1075

das ging mir genau so. und jetzt gehts mir derzeit auch so. ich bin zwar noch nicht operiert worden, wird wohl am dienstag soweit sein, aber die schmerzen sind jetzt schon extrem. leider helfen schmerztabletten überhaupt nicht. ich habe jetzt schonwieder eine GANZE PACKUNG parazethamol 500mg gefressen (10 tabletten a 500mg) ... ausser das ich jetzt total high bin hat sich schmerzmässig garnix getan. so wie auch beim letzten mal bei mir, und so wie jetzt bei dir, heisst es wohl leider augen zu und durch.

naja. vielleicht muss man sich auch nur auf ein gewisses level des high seins begeben damit die schmerzen nichtmehr so heftig wahr genommen werden können, auch wenn sie nachwievor noch da sind. (ich will hier jetzt niemanden zum drogenkonsum animieren ;-D )

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