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Steißbeinfistel

M/eickxe


huhu!

so, mein chirurg hat mal schön drauf rumgedrückt! >:( er meinte, dass 2 jahre nach der op eigentlich alles tutti sein sollte. isses aber nicht... da das mit der jodsalbe echt gut geklappt hat (danke nochmal isbell!) soll ich das so weitermachen... zusätzlich gibts penicillin (ja, schicke scheisse, steh überhaupt nicht auf tabletten...aber na gut... ich wills ja weg haben!)

er sagte (da ich ja morgen wegfahre) zur not (also wenns schlimmer wird) muss ich da ins krankenhaus, die solln mich kurz schlafen legen (ärztehumor :-/) meine antwort war, nee, da wart ich lieber, sie wissen doch, wie akut es vor zwei jahren war (ja, ich bin eine indianerin ;-D)

seiner meinung nach stehen die chancen 50/50, dass es so weg geht... drückt mir die daumen!

wg. alles tun nach op: ja, alles,aber langsamer und kürzer!

bin am 4.7. wieder da und berichte dann mal, bzw. sprech dir (isbell) nochmal etwas mut zu!!

@ sandro:

das hatte ich nicht, wie wärs mit krampflösenden mitteln statt schmerzmitteln (die machen ja das blut dann auch flüssiger...)

ansonsten würd ich dir raten as soon as possible zum arzt!!!

so long!!!

S1aWndxro85


Re: Höllische Schmerzen nach der OP

hallo,

ersteinmal Danke wirklich für die Antworten, ich bin so froh das ich nicht der einzigste auf dieser weiten Welt bin der das auch hat. Hör sich krass an, aber ihr wisst was ich meine ;o)

Was meine Schmerzen angeht:

War eben beim Arzt und hab mich beschwert, des kann wirklich nicht sein das ih solche Schmerzen habe und nicht schlafen kann. Die Lösungsvorschläge von den Ärzten waren bisher immer nur "Es sei alles Einbildung"

Ich bin ein Mensch der auch sehr ungern Medikamente (z.B. Aspirin) nimmt. Ich vermeide sowas immer sehr gerne. Also denke ich schon das es gut gelungene Schmerzen sind wenn ich mir da Packungsweise Tablletten reinwürge.

@ meicke:

Danke! Du hattest Recht, der Arzt hat mir letztendlich eine Cortison-Spritze gegeben. Ebenfalls hab ich Limptar (Gegen Wadenkrämpfe) und Tetrazepam AL50 bekommen beide sind gegen Krämpfe, zum Teil auch gegen spastische Krämpfe und so sehn meine Krämpfe auch aus. Ich geh mich jetzt jeden Tag spritzen beim Doc.

Schmerzmittel sollten sofort abgesetzt werden!

Wenn ich das so lese das es bei vielen wiedergekommen ist uhhhhh da schüttelt es mich. Ich hoffe wirklich das es nicht wieder kommt.

@ Isbell,

ich steh hinter dir! Good Luck! ;o)

M^ast5erTobWi


@ Sandro

Also ich war die Person mit den Krämpfen. Ich hab genauso ein Loch wie du, meins ist auch bis zum Knochen und ein riesen Teil. Die Krämpfe hab ich in den Griff bekommen. Da ich jeden Tag zum Arzt gehe, spritz der mir jeden tag eine Diclofenac Spritze. Starkes Teil sag ich dir. Solltest du vielleicht auchmal bei deinem Arzt nachfragen. Die Spritze hilft ca 10-12 stunden. dann nehme ich eine Tablette über nacht. "Arcoxia" und das wars. D.h. ich komm den tag über mit einer Spritze und 1 Tablette hin. Und das 1 1/2 Wochen nach der OP. Krämpfe sind weg. Göttlich kann ich da nur sagen, weil man irgendwann verzweifelt. Bei weiteren Fragen kannst Du mir ruhig eine PM schicken, da ich nicht so oft hier ins Forum gucke.

mfg Tobias

T8ur#bopexter


So, heute bin ich auch aus dem Krankenhaus entlassen worden. War fast 2 Wochen drin und das ganz schon zum zweiten mal.

Die erste OP ist 5 Jahre her....

Bei beiden OPs wurde ich wieder zugenäht.

Ich kann nur jedem empfehlen, falls möglich in ein Militärkrankenhaus zu gehen. Ich war jetzt, wie auch beim ersten mal, im Bundeswehrkrankenhaus in Berlin!!

Da ich selbst Soldat bin hab ich mich mal ein wenig umgehört und erfahren, daß Steißbeinfisteln bei Soldaten um ein vielfaches häufiger auftreten als bei Zivilisten. Liegt halt daran das Soldaten öfters mal mit widrigen hygienischen Umständen zu tun haben, wenn die mal nen paar Tage durch den Wald springen....

Aber um wieder zurück zu kommen, ein Militärkrankenhaus hat um ein vielfaches MEHR ERFAHRUNG mit den Dingern als ein "normales".

Alleine an meinem Entlassungstag haben die noch SIEBEN weitere Patienten mit Steißbeinfisteln bekommen.....

ALSO: Geht zum Bundeswehrkrankenhaus wenn es ansteht bei euch. Davon gibts 3 in Deutschland, Berlin - Koblenz und Hamburg glaube ich.

Die nähen übrigens fast immer zu.

Gute Besserung ! ^^

Mjaster#Toqbxi


@Turbopeter

Also ich wurde auch von eine Speziallistin an meiner Fistel Operiert, die sich auf sowas eben speziallisiert hat. Und sie sagte zu mir, das es ein Fehler ist, die Wunde wieder zu zunähen. Da so der "Schmodder" nicht ablaufen kann, sowie Haare ja sofort wieder an der Stelle sind, wo alles losgegangen ist. Wenn die Wunde offen verheilt, vernarbt sie und damit wachsen an dieser Stelle keine Haare mehr

Tobias

Tourbjo#peKtexr


Ich hatte 3 (DREI) Drainageschläuche drin stecken die über den Zeitraum von einer Woche die ganzen Wundesekrete abgesogen haben. Da war jeweils eine kleine Flasche dran die unter Unterdruck steht und so die ganzen Flüssigkeiten aufnehmen konnte.

Da ist nix in der Wunde verblieben.

War zwar nicht grade bequem mit den Schläuchen, aber es gibt schlimmeres. Da man vor der OP rasiert wird, bleiben da auch nicht viele Haare in der Gegend.

Just my 2 cent

OFrange/CaOnyon


Hallo,

ich hatte vor knapp 4 1/2 Jahren meine erste Bekanntschaft mit einem Pilonidalabszess gemacht. Zu meinem Glück bei einem längeren Aufenthalt im Ausland.

Die Ärzte vor Ort wollten sofort operieren, das habe ich abgelehnt und bin nach 6 Tagen unter höllischen Schmerzen wieder arbeiten gegangen. Nach knapp 10 Tagen hat sich eine Fistel nach aussen gebildet und der ganze Mist ist abgeflossen.

Dann war erstmal für mehr als 2 Jahre Ruhe. Im Sommer vor 2 Jahren hat es sich wieder entzunden. Die schmerzen waren unerträglich und jeder hat mir zu Operation geraten. Nach 10 Tagen unerträglichen SChmerzen und endloser Antiobiotikatherapie hab ich das Ding selbst aufgestochen und weitere 2 Wochen später war es wieder weg. Jetzt bin ich seit fast 2 Jahren wieder ohne Symptome.

Wie oft ist es bei euch akut geworden, in welchen Zeitabständen?

Wenn ich hier lese wie oft die Leute teilweise operiert wurden frage ich mich, ob diese OP wirklich einen Sinn macht?

LG, Tan

M,astPerTxobi


@Turbopeter

Klar, da kommt dann der schmodder von 1 woche raus. Trotzdem bildet sich da auch nach 1 woche nochwas. Sehe ich ja bei mir, und bei mir wurde es offen gelassen. Und mit den Haaren, die Haarwurzeln bleiben ja aber da. Du wirst ja nicht epeliert(?).

Tobias

G8erzald"inhxio


Auch ich (17 J.) wurde auserwählt

Ich begrüße alle Mitleidenden.

Auch mich hat es ca vor einem Monat erwischt.

Ich hatte damals noch keine Ahnung, dass es so etwas überhaupt gibt, bis es in den letzten Wochen soweit gekommen ist, das mir aufgrund der extremen Schmerzen das Sitzen und das Schlafen in Rückenlage nicht mehr möglich war.

Nun, so habe ich dann noch eine Woche weitergemacht und bin mit zusammengebissenen Zähnen meiner Arbeit nachgegangen, bis zum 27. Juni - also gestern.

Ich bin zum Arzt gegangen und habe ihm das Problem im Wahrsten Sinne des Wortes "offengelegt".

Die Diagnose hat nur ca. 2 Minuten gedauert, dann wurden noch 5 Minuten für die Aufklärung über das entstehen eines Sacraldermoid's usw.

nach ca. 10 Minuten verlies ich das Wartezimmer mit einer Überweisung an die Ortliche Chirurgie.

In dieser wurden mir noch am selben Tag die eingelagerten Flüssigkeiten (Blut, Eiter, Talg und Wasser) unter entsetzlichen Qualen ausgedrückt.

Nachdem das alles geschehen war, bezog ich sofort mein zimmer und erhielt einige Informationsblätter. Diese habe ich mir dann auch durchgelesen und jegliche Einverständnisserklärungen unterschrieben.

Heute wurde ich um 5 Uhr morgens geweckt, überprüft, ob ich Narkosefähig bin und wurde dann gleich weiter in den OP geschoben.

Als ich aufwachte waren meine gesamten Schmerzen weg und alles scheint bis jetzt richtig gut zu laufen.

Ich hätte da nur eine kurze Frage:

Und zwar wie das mit der Heilung vor sich geht.

Mir wurde das gesamte Fistelgewebe Großflächig herausgeschnitten und danach wurde ich tamponiert.

Ich würde nun gerne wissen, wie lange in etwa der heilungsprozess dauert und welche einschränkungen ich durch diese nun offene Wunde habe.

Liebe Grüße und gute Besserung an alle Mitleidenden und Danke im Vorraus

I1sbe<lxl


sag bloß du bist schon wieder zuhause?? ?? ?? :-o :-o

Mt a r cO u xs


Ich war auch vier Stunden nach der OP wieder zu Hause. Alles halb so schlimm. ;-D Im Gegenteil, war froh wieder zu Hause zu sein :)^ Erst mal was gegessen, und die Übelkeit der OP bzw. der Narkose war weg. Hab dies auch nie bereut das ich gleich wieder heim bin.

ML a@ r c yu s


Allerdings bin ich die erste Woche jeden Tag zum Arzt, dann alle zwei Tage und später zweimal die Woche

I'sbAell


na wahnsinn! :)^

das wirds bei mir nicht spielen denk ich, auch wenns mir natürlich am liebsten so wär. hasse kh's!!

tägliche arztrennerei is klar.

sag, wie gehts dir mim sitzen und deiner bewegungsfrei- bzw. eingeschränktheit?

hast die wunde schon gesehen?

Sxand[ro8x5


Nach 4 Wochen wieder im Krankenhaus

Hallo Leute,

ich hatte vor kurzem meinen ersten Beitrag hier "Höllische Schmerzen nach OP".

Ich wollte euch mitteilen, dass seit meiner OP (06.06.2007) alles schlimmer geworden ist.

Die Wunde verheilt einwandfrei, jedoch habe ich seit der 2. Woche höllische Krampfanfälle, sehen zum Teil aus wie spastische Zuckungen.

Ich war bei meinem behandelnden Arzt, doch dieser sagt es wäre alles Kopfsache.

Zusammen haben wir dann Atemübungen gemacht wie bei einer Schwangerschaft ^^.

Ich habe also meinen Arzt schon öfters darauf hingewiesen. NICHTS! Seit nun einer Woche konnte ich nicht mehr stehen, liegen, sitzen. Unter starken Schmerzen, schaffe ich es dann zu laufen und dann beruhigt sich das Ganze. Schlafen ist unter starken Medikamenten garnicht erst möglich.

Vor 2 Tagen stand ich wiedermal am Laptop, als ein starker Krampf kam und ich umgekippt bin. Ich habe zum Glück noch mein Handy erreicht. Meine Mutter hat sofort einen Krankenwagen gerufen, und ich wurde in die Klinik gebracht wo sie mich operiert hatten.

Mein behandelnder Arzt besteht auf seine Begründung und meint es sei alles psyche.

Die Nächte in der Klinik waren genauso schlimm wie sie auch zu Hause waren. Die Schwester musste ich Nachts ca. 2-3 mal rufen. Diese gab mir dann immer starke Schmerz bzw. Verkrampfungsmittel. Es gab Medikamente die hätten einen Elefanten umgehauen und doch war ich nach 1 1/2 Stunden wieder wach und habe Krämpfe bekommen. Jetzt wollen die mir klar machen das ich total relaxed im Tiefschlaf unter starken Medikamenten an meine Krämpfe denke und die deshalb bekomme. Naja!

Ich wurde eben entlassen mit der Begründung "Man wisse nicht was ich habe und entlasse mich somit." Eine starke Begründung.

Dazu muss ich aber sagen, dass es eine Klinik ist und die normalerweise garnicht stationär die Leute da behalten.

Einen Überweisungsschein wollen se mir übrigens auch nicht geben weil ich kein akuter Notfall bin.

Tipp der Klinik: Warten Sie bis die Krämpfe heute Nacht wieder kommen, dann sind sie ein akuter Notfall und das Krankenhaus sollte mich dann nehmen wenn ich Glück habe.

Das heisst ich darf heute Nacht wenn die Medikamente nachlassen ins Krankenhaus mit schönem Blaulicht, jaaaaaaaaaa ich freu mich jetzt schon.

Meiner Meinung nach haben die irgendwas berührt und wollen es nicht zugeben. Ich hoffe im Krankenhaus werden sie etwas finden.

Ich wollte euch das nur mal mitteilen. Werde euch dann auf dem laufenden halten, falls ich das überlebe G*

Gruß Sandro

MpasteraTobxi


@ Sandro

Das ist ja mal ein ganz starkes stück. Heftig was die sich einbilden, damit kannst du vors Gericht gehen und Schadenseratz klagen. Dazu gibt es bestimme Ämter und Anwälte, die sich auf sowas spezialisiert haben. Das ist meiner Meinung nach unterlassene Hilfeleistung. Wie wärs wenn Du dich mal an einen anderen Arzt wendest? Und nicht den komischen Öko-Heini der meint das sei die Psyche?

Ein versuch ist es doch Wert.

Halt uns mal auf dem laufenden.

mfg tobias

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