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Steißbeinfistel

KZa:ktu^s200


Nächster Leidensgenosse

Bin übermorgen reift fürs "Schlachthaus", zähle nun jede Stunde bis zur OP. Mein bestes Stück soll wohl nur eine 5DM-Stück grosse Wunde hinterlassen, was mich doch etwas beruhigt, denke ich an die Wundgrössen über die hier schon berichtet wurde. Weiterhin werde ich nur unter lokaler Betäubung operiert, was ich (sa´ge ich jetzt) doch eher bevorzuge, ich denke mal auch, dass die eigentliche Entfernung nicht so lange dauert.

Ich möchte gerne allen danken, die sich hier verewigt haben, da einem Newcomer (dieser Krankheit, die keiner braucht!) diese Infos doch viel weiterhelfen und einschätzen lassen helfen, was auf einen zukommt. Mir hilft das auf jeden Fall, gibt zumindest eine kleine psychologische Stütze.

Ich wünsche allen, die es schon hinter sich haben eine gute Heilung und allen, die es noch vor sich haben "Kopf hoch". Es gibt wirklich schlimmere Krankheiten, natürlich ist diese nicht eine der Angenehmsten, aber früher oder später ist das alles wieder vergessen. Ich geniesse es auf jeden Fall jetzt noch auf der Couch zu sitzen, was ich die nächsten Wochen doch sehr vermissen werde!. Ich werde dann auch noch meine Erfahrungen gerne hier berichten.

RkocKkLy-1


wenn´s nur 5mark stück groß ist gehtz doch noch meine Wunde war ca. 5 bis 7 cm lang nach der ersten OP

zum glück soll dienächste nicht so groß werden

Kaktus200 wünsche dir viel Glück für morgen und halt die Ohren steif ich hätte an deiner stelle lieber nee vollnakose genommen dann bekommt man den mist wehnichstens nicht mit

mfg Rocky-1

vAirt4uaHGxO


Hi,

hab gerade dieses Forum gefunden und bin recht erschrocken wie viele Leidensgenossen es hier gibt.

Habe seit 3 Wochen die 4te OP hinter mir. Das Stück was sie mir dieses mal rausgeschnitten haben hat mich fast umgehauen 8cm lang und 5-6 cm breit. Heute beim Arzt gewesen und der meinte es würden sich schon wieder Haare am Wundrand bilden die sich in die Wunde biegen, er also diese erstmal ausgerissen. Nun weiß ich ehrlich gesagt nicht was ich machen soll, wie soll ich diese entfernen.

Lasern? Enthaarungscreme?

Hat da jemand Erfahrung damit?

Marco

M}e3iclkxe


so, bin wieder da!

aufm festival gings sehr gut mit jodsalbe und penicillin! allerdings is man auf so nem festival ohnehin mit der einen oder anderen "betäubenden" sache konfrontiert! :-)

auch die fahrten à 4-5 stunden (musste ja fahren...) gingen...

aber nun isses doch wieder schlimmer geworden :°( wenigstens isses offen!

soll heißen: egal, was so zur "verschiebung" getan wird, wirklich helfen kann wohl nur ne op! das sagte mein arzt schon vor 2 jahren, die dinger gehen nie von alleine wech!

wobei ich immer noch der meinung bin, dass die auch wohl hätten grösser schneiden können... alle kanäle raus (bin doch kein radio ;-D )

nach meiner op konnte ich sofort wieder sitzen... evtl. weils akut war und die schmerzen nach der op nicht mit denen davor zu vergleichen sind?!?

nochmal zu den fettsalben: die soll man erst drauf tun, wenn sich bereits die hautschicht gebildet hat!!! bei mir war das ca. 1,5 monate nach der op der fall! und bei mir wars babyöl! entgegen aller meiungen trockent öl zwar die haut aus... aber hier ist das öl angebracht, um das narbengewebe "geschmeidig" zu halten, denn sonst kann es schnell einreißen.

@ isbell:

schön, dass du wieder lachen kannst! wie gesagt, ist bei jedem anders, wann er wieder sitzen/spoteln kann, wie stark evtl. schmerzen sind, etc!

so, und ich werde denn mal morgen mal wieder zum chirurgen....

werde wohl um eine weitere op nicht drumrum kommen... und nach dem letzten mal, denke ich mir: lieber früher als zu spät!

Tcob*i;017x4


Hi

also hatte das nervige teil auch. Und dann war ich als erstes beim Hausartzt, der meinte joar is ne Steißbeinfistel.

Dann musste ich zu einer chirugischen praxis gehn und der artz sagte man könne das mit salbe behandeln aber das würd dann auchn nach 2 Monaten wieder kommen.

So ich mich also für die op endschieden war ziemlich harmlos ;-)

Und 10 tage nach der op konnt ich schon wieder roller fahren und alles machen....jetz ist die op 5 wochen her und ich spür nich mehr das da noch ein kleines Loch ist

Kba$ktuMs20x0


@Rocky-1

Na Danke für den Zuspruch! Werde das Kind schon schaukeln. Allerdings ist lokale Betäubung zu bevorzugen, da ne Vollnarkose doch auch gewisse Risiken birgt, also dann lieber zuhören und live dabei sein!

Nach der weiteren Message von Tobi0174 schöpfe ich noch weitere Hoffnung für morgen. Danke erstmal, dass es auch Fälle gibt, die sich nicht so schlimm anhören.

Also Jungs und Mädels, melde mich bald zurück!

Grüsse Kaktus200

t/wentye:arsx-sp


Nun hatte ich über 20 Jahre mit diesem Thema zu tun...

... und immer mal mehr oder weniger zu leiden. Aber ich wusste nicht, dass es so viele Leidensgenossen/innen gibt. Ist ja auch nicht gerade was, worüber man mit jedem mal eben spricht. Habe das auch immer lieber gelassen. Doch nachdem ich jetzt so viel hier gelesen habe, konnte ich auch mal im Bekanntenkreis mit dem einen oder anderen darüber sprechen- Und siehe da - es fanden sich welche, die es auch haben.

Danke an alle, die schon so viel hier berichtet haben. Das hilft ungemein.

Internet sei Dank, lerne ich jetzt so Einiges dazu. Aber, was mich wohl ziemlich außergewöhnlich macht im Verhältnis zu den meisten anderen Leidenden hier, ist die Tatsache, dass ich mich bisher erfolgreich gegen die "Radikalkur" wehren konnte. Nach Aussage meines Arztes aber nicht mehr lange. Also in Kurzform:

Bin weiblich und habe keine Haare dort, wo welche nach innen wachsen könnten. Dennoch habe ich schon seit meiner Kindheit im Bereich des Steißbeins immer wieder mit mehr oder weniger schweren "Reizungen" zu tun. Ich nenne sie immer "meinen Gnubbel". Und im Laufe der Jahre stellte ich fest, dass er sich immer bildete, wenn ich auf harten Unterlagen gesessen hatte. Also, als Kind auf dem Fußboden, später dann mal am Strand auf einem Felsen und einer harten Bank oder so. Am nächsten Tag bekomme ich garantiert die Quittung. Erste Anzeichen von Verdickungen und Schmerzen, dann beginne ich mich zu schonen und oft ging es von allein zurück. Viele Male aber nicht und es entwickelte sich immer ein grandioser Abszess.

Am Schlimmsten war es vor knapp 10 Jahren kurz vor der

Geburt meiner Tochter. Das Ding am Steiß war mit Gnubbel nicht mehr gut bezeichnet. Es war kaum auszuhalten. Vor allen Dingen, weil ich nicht mehr wusste, wie ich nachts noch liegen sollte. Bauch, war für diese Sache die einzige Möglichkeit, doch die schloss sich aufgrund der Schwangerschaft mit inzwischen 9-Monats-Bauch aus. Da wurde zum allersten Mal dieser entstandene Abszess eröffnet. Der Arzt, der mich von der Last befreite war sehr nett und erklärte, das auszuhalten (Betäubung wirkte nicht wirklich) habe eigentlich einen Schnaps verdient. Mir war alles egal. Der Schmerz der Rumschnippelei war nichts im Verhältnis zu dem vorher auszuhaltenen. Unangenehm war hauptsächlich das Einfügen irgendwelcher Antibiotikastreifen in die Höhle.

Jedenfalls dachte ich damals, dass dies eine einmalige "Entartung" meine Gnubbels wäre, vielleicht hormonellbedingt wegen der Schwangerschaft oder so.

Doch falsch gedacht, im Wenige-Monatssrhythmus musste ich immer wieder irgendwelche Notärzte oder meinen Hausarzt aufsuchen um wieder und wieder dieses Ding öffnen zu lassen - und immer gingen, wenn ich im Nachhinein darüber nachdachte, Sitzen auf harten Unterlage dem Martyrium voraus.

Also begann ich peinlichst genau darauf zu achten nie nie niemals irgendwo für mich schädigend zu sitzen. Doch das kann man nicht immer verhindern. Beim Damensport auf der Gummimatte sitzend was für Bauch, Beine Po tun - na, wie sitzt man da, auf dem Steißbein eben: Ergebnis: "Gnubbel"

Kleine Reizungen hatte ich im Laufe der letzten Jahre immer mal. Aber nur ungefähr alle 2 bis 3 Jahre entstand ein Abszess.

Aber jetzt reicht es mir langsam. Gerade hat es mich wieder erwischt. Ich weiß, dass er stärker ist, als je zuvor und ich kann die "Höhlen" richtig erfühlen. Sie werden von mal zu mal größer. Und heute früh nicht mehr zu ertragen: Hausarzt - Aufschneiden - Ablassen - wieder ruhig atmen können!!! Verband habe ich schon gewechselt und noch ein bisschen mehr abgelassen. Sitzen geht noch nicht wirklich wieder. Aber fast!

Und wieder der Rat meines Arztes das "Gesamtwerk" doch mal ordentlich per OP ausschneiden zu lassen.Er könne es nur empfehlen und die meisten Patienten, die er kennt, die es haben machen lassen, sagen, sie hätten es eher tun sollten. Nun ja, ich bin ein mündiger Patient und habe selbst zu entscheiden, ob ich es machen lasse oder nicht. Doch weiß ich wohl auch, dass mein Hausarzt ein sehr vernünftiger Mensch ist und das nicht zum Spaß sagt. Und eigentlich suchte ich im Internet nach alternativen Möglichkeiten. Doch, wie es aussieht scheint die Art der Therapie wohl doch das Mittel der Wahl zu sein. Und, wie schon gesagt, ich hatte nie damit gerechnet, dass so viele Menschen mit diesem Problem zu tun haben.

Nun werde ich mich wohl näher mit dem Gedanken beschäftigen müssen eine Operation machen zu lassen. Ich muss nur einen geeigneten Zeitraum finden und damit fängt das ganze Dilemma schon an. Ich arbeite im Büro. Also sitzend. Bin eigentlich nie krank. Also ein paar Tage kann ich mir leisten. Danach wird es schwierig. Es gibt niemanden, der meinen Job tut. Ich dachte schon an so ne Art Stehpult, wie es die früher gab. Wenn mir jemand so was baut, kann ich ja im Stehen meinen Arbeit machen.

Oder kennt doch jemand eine andere Methode? (Also die Reparatur dieser Zyste am Steißbein betreffend natürlich - nicht meine Art die Arbeit zu erledigen ;-) Irgendwie gerate ich ein wenig in Panik bei dem Gedanken, dass da soviel von mir weggeschnitten werden soll - und dann ohne Haut wieder zurecht wachsen soll.

(Habe da immer das Bild meiner Mutter vor Augen, die nach einer Herz-OP eine Infektion bekam und das Fleisch und die Haut um die Sternum-Naht in zwei-Handteller-großer Fläche abgetragen wurde und von unten her wieder hochheilen musste. Es wurde dann auch eine Hauttrasplantation vorgenommen. Nach langem Leidensweg war das aber auch erfolgreich geschafft. -Nur der Weg bis dahin war so grauenvoll!)

Oh, meine Güte, Entschuldigung. Das war ja ganz schön viel. Aber ich musste es alles mal schreiben.

Bin für jeden Rat dankbar.

Es grüßt herzlich

twentyears-sp

S\tep1hanx65


@ tewntyears-sp

Hallo,

vorab vielleicht etwas für alle, gerade dieses schamhafte Schweigen macht es uns selbst nicht leicht. Mal ehrlich, wenn ich gewusst hätte, dass es so etwas gibt und das eine OP anzuraten ist, wäre ich nicht jahrelang mit einem Pickel am Po herumgelaufen, sondern zügig zum Doc. Von daher habe ich vor und nach der OP eigentlich vielen Leuten unmittelbar davon erzählt, selbst Kollegen, die das zwar selten toll fanden, aber viele wussten von sich, Partnern oder Freunden zu berichten, die einen ähnlichen Pickel am Po hatten, der nicht weggehen wolle und wenn nur 1 davon eine Leidenszeit verkürzt wurde, hat sich die Offenheit gelohnt. Von daher, missioniert das Volk ;-D

Was die Möglichkeiten angeht: hier sind immer wieder Fälle aufgetaucht, die sich nicht operieren lassen wollten. Mit Zugsalbe, Antibiotika, zeitweise Ablassen des Eiters, vorsichtiger Körperhaltung sind sie wie Du über Jahre gekommen, aber letztlich ist bei SP nur die OP eine endgültige Lösung. Hier gibt es 2 Varianten, zum einen die bekannte Radikalkur mit offener Wundheilung (nach den Berichten hier am weitesten verbreitet) und eine OP Methode Schwenklappenplastik nach Limberg (meine ich jetzt mal) bei der die Wunde mittels eines aus dem Po gewonnenen Hautlappen vernäht wird. Die Meinungen gehen auseinander (wie könnte es anders sein) aber die "Vernähten" berichteten im Wesentlichen von deutlich schneller Wundheilung, kürzerem Arbeitsausfall (bis zu Null) und weniger körperlichen Beschwerden nach der OP. Aber auch da gab es Misserfolge, Wundentzündungen, fehlerhafte Drainagen, aufgehende Nähte und solche Dinge.

Man sollte mit dem Doc seines Vertrauens die Möglichkeiten erörtern, jemand der die offene Wundheilung bevorzugt wird diese empfehlen sollte aber in der Lage sein, für und wider beider Methoden darzulegen. Für die OP gilt, lass die Schwenklappenmethode nur von jemandem machen, der sie permanent einsetzt, das reduziert einfach Dein Risiko.

Ich selbst hatte Vertrauen zum Doc und habe daher offene Wundheilung durchlebt, gehöre zu denen, die keine großen Probleme hatten.

Viele Grüße von

fqisteqlEschrecJk87


wundsekret

Hallo liebe Leidensgenossen,

ich habe mich vor 3 monaten auch am Steißbein operieren lassen. Die Fistelwunde war etwa pflaumengroß und der Arzt meinte, offene Wundheilung sei das beste.

Jetzt, nach drei Monaten, ist die Wunde fast zu, ich schätze die Länge auf 2 Zentimeter und die Tiefe auf 4 mm (ich denk mal, das ist zeitlich noch im Rahmen). Die Wunde ist total am Jucken (teilweise seeehr nervig), aber das soll laut Arzt ein gutes Zeichen sein. Ich lege einmal täglich für eine halbe Stunde eine mit Panthenol beschmierte 10x10-Kompresse in die Wunde, ziehe die Kompresse dann aber wieder heraus, einfach weils hinten drückt. Aber die Salbe bleibt dann noch auf der Wunde. Desweiteren 1mal gründlich ausduschen täglich.

Mein Problem ist jedoch folgendes: Die Wunde ist meistens sehr nass, und ich weiß nicht, ob das Wundsekret oder Eiter ist. Stinken tut das Zeug nicht, aber es hat auch nicht die typische Wundwasserfarbe (also fast farblos), sondern hinterlässt in der Unterhose einen kleinen Fleck mit dunklen Rändern (tut mir leid, die Vorstellung ist vll ein bisschen eklig ;-). Beim Abtufen mit Toilettenpapier sieht man, dass die Flüssigkeit weiß-gelblich, fast ganz weiß ist. Blutig ist das ganze nicht, und den typischen Fistelschmerz von vor der OP hab ich eigentlich auch nicht. Ich hab einfach total Schiss davor, dass die Fistel wiederkommt...das kann ich mir beruflich absolut nicht leisten.

Vll habt ihr ja ähnliche Erfahrungen gemacht, was die Unterscheidung zwischen Wundsekret (ich hab mal gehört, das sei im Prinzip Eiweiß) und Eiter anbelangt...

Herzlichen Dank für Eure Antwort!

Fistel heil,

jops

MreOicxke


hallo!

also genrell soll die wunde ja nass sein und auch gg. ende hin nicht austrocknen, damit die haut nicht aufreisst....

warum panthenol ??? mein arzt hat das augenaufreißend verneint!

wenn du dir nicht sicher bist, frag deinen arzt, sicher ist sicher!

@ stephan:

dem ist nix hinzuzufügen, du hast ja so recht!

Flry6x5


Brauche Hilfe

Hallo Leute

Ich bräuchte mal Rat zu meinem Fall:

Also, vor ca. einem Monat habe ich eine Art Pickel an der Poritze entdeckt. Zuerst hats nicht wehgetan, später dann aber schon etwas mehr. Nach 2 Wochen war ich sicher, dass das kein Pickel ist und bin damit zum Arzt.

Der meinte es wäre hoffentlich nur ein Abzess und hat mir eine Abzesssalbe und Kompressen mitgegeben. Nach ein paar Tagen schon kam über 4-5 Tage verteilt Eiter raus und ein wenig Blut.

Danach habe ich noch eine Woche die Behandlung weiter durchgeführt... und bis gestern wieder zum Arzt.

Der musste sich folgendes angucken:

Einen mittlerweile ziemlich hellen Fleck (ca. 1cm² vllt ein wenig mehr) mit einer kleinen Verhärtung am Rand, er meint, dass wäre nur etwas vernarbt... Schmerzen habe ich gar keine... ab und zu nur ein "komisches Gefühl dort unten" aber das kann bei meiner Panik zur Zeit auch nur Einblidung sein!

Er meinte, ich solle einfach warten, wenn es wiederkommt sei es wohl eine Fistel, wenn nicht wäre es nur ein oberflächlicher Abzess.

Die Sache ist nun die:

Wir haben heute den 12.07. und am 27.07. woltle ich eigentlich in Urlaub fahren und am 27.08. gehen meine Uni-Vorkurse los und das Studium dann im Oktober.

Das alles bedeutet, dass ich es mir nicht leisten kann zu warten.

Also ahbe ich mir überlegt heute oder morgen zum Arzt zu gehen und mir eine Überweisung geben zu lassen um mich nochmal durchgucken zu lassen...

Leider glaube ich, dass es sich wirklich um eine Fistel handelt... ich bin 20Jahre, stark behaart und mein Abzess fühlt sich in der Mitte so an, als wäre drunter eine kleine Aushölung...

Was meint ihr dazu?

Und noch ein paar Fragen:

Bei meinem "Stadium", wie lange dauert da die Genesung, also die komplette Heilung der Wunde?

Mir sind am wichtigsten:

- Komplette Heilung

- Schnelle Genesung

- Keine Wiederkehr der Fistel

Ich hoffe mal ihr könnt aus Erfahrung bisschen was dazu sagen...

Viele Grüße

RKock'y-1


@ Fry65

wenn es wirglich eine fistel ist die noch nicht offen ist dan solltes du es schnell klären weil es größer werden kann nach der zeit

zur wundheilung und ausfall/krankzeit

je nach größe der op und der wunde ca. 2 wochen ruhe und dann kann man schon wieder arbeiten (aber langes sitzen, schwere arbeiten und sport kann da schon ein bischen schwierig werden)

kommt aber immer drauf an wie schlimm es ist mit der OP

beider dauer bis alles verheilt ist kann man auch schwer sagen

bei mir hat es schon mal nach ca. 3wochen kein loch mehr gegeben aber es kann auch mehrer monate dauern

Ich kann dir nur raten in zukunft die haare an deinen vier bustaben zu entfernen ;-)

dann ist die chance das es wieder kommt schon sehr viel geringer

mfg Rocky-1

f@itstOelmaxma


Kann länger dauern

Hallo Fry 65,

bei meinem Sohn ist die OP jetzt fast 4 Wochen her.

Jetzt endlich meinte die Ärztin dass sich vielleicht etwas tut, weil die Haut rot wird.

Im Bekanntenkreis habe ich mich auch rumgehört. Dort sprach man von ungefähr 3 Monaten.

Also je kleiner die Fistel oder der Abzess desto schneller die Heilung.

Mein Rat wäre, lass Dich so schnell wie möglich behandeln, je länge du wartest desto länger dauert die Heilung.

Liebe Grüße

Fistelmama

Mraster;Tobi


fistel

Bei mir sind es jetzt genau 4 wochen her, wo ich operiert worden bin und hab immernoch ein verdammt riesiges Loch. Das lag aber daran, das ich damals so lange gewartet hab, bis ich dann nedlich operiert worden bin. Ich muss wohl noch min. 1 Monat warten, bis die Wunde zu ist. Ich hatte eine offene Op, d.h. meine Wunde wurde nicht zugenäht. Es wirde bei mir bis zum steißbeinknochen runtergeschnitten und bestimmt 10-15 groß. Jetzt nach 4 Wochen muss ich sagen, das ich kaum schmerzen habe. Es ist viel angenehmer als vor der op. Ich würde allen raten, die wunde min. 3 mal täglich mit KALTEM Wasser abzuspülen. 1. ist es angenehmer, 2. engen sich durch das kalte Wasser die Gefässe zusammen. Ich würde auch Zinktabletten empfehlen. Sie wollen die Wundheilung ungemein unterstützen. Dadurch das ich mir hab die Fistel offen entfernen lassen, vernarbt die ganze Geschichte. Und dadurch wachsen da keine Haare mehr. Sprich ich werde wohl keine Fistel mehr bekommen und bin mit dem Thema durch.

Tobias

I^sbexll


damn!!

sodala, vorbei die euphorie! :°(

heute vor ner woche hatte ich die op, wurde genäht.

gestern abend die viel befürchteten wundkrämpfe. leute, jetzt versteh ich euch - horror!! war behinderter als am tag der op! fast genauso, als es zum 1. mal hardcore akut wurde, anfang des jahres. ned gehen, ned stehen können, ned liegen - nix!

hab ne schlaflose nacht hinter mir, heut ins spital checken lassen und siehe da: eiter drunter!! :(v

nach langen reinbohren, schmerzhaften drücken und ausspühlen wurde der obere teil der naht geöffnet.

wieder bohren, drücken, spühlen, den gescheiterten versuch nen (zu großen) schwamm reinzukriegen ... dann wurde beschlossen, wir ziehen die nähte gleich ganz.

und dann wieder ... bohren, drücken, stochern, stühlen, reinigen ... ich war da nur mehr am wimmern wie ein kleines kind. :°(

fazit ist: die naht war fürn hugo, nun ist die wunde erst offe und leicht entzunden. und den rest kennen ja all die, die mit so nem loch umher gerannt sind.

ich hab schon soooooo angst vorm 1. blick in den spiegel. sah schon alle farben als ich mich umdrehte und sah, wie tief die pinzette in meinem loch verschwand!! :-o :-(

baldiges arbeiten gehen kann ich mir aufzeichnen. wundheilung dauert nun ewig. ärztin war auch enttäuscht, die naht sah von außen total schon aus.

am montag krieg ich jedenfalls so ein vakuumteil verpasst. da wird ein schwämmchen eingesetzt und dann muss ich irgendein gerät ständig mit mir rumtragen, das dafür sorgt, dass eben vakuum in der wunde is. soll angeblich somit schneller und besser verheilen.

ich bin gespannt. und angst! das werden wieder schmerzen, manno.

ich mag nimma!! :°( :°(

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