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Steißbeinfistel

h;artauch[nefisxtel


hallo

Erstmal hallo zusammen, bin neu hier *g*

Meine Fistel dagegen ist nicht mehr ganz so neu, den Abzess habe ich zum ersten mal vor knapp zwei Jahren bemerkt, mir aber bei dem kleinen Pickel erst mal nichts dabei gedacht. Wie bei vielen anderen ist dieser dann immer wieder größer geworden, Blut ist ausgelaufen. Schmerzen oder sowas hatte ich eigentlich nie. Jetzt bin ich trotzdem einfach mal zum Arzt um mir das Ding entfernen zu lassen. Der hat dann auch die Diagonose gestellt: Pilonidalsinus.

Ok, das ganze muss operiert werden.

Bin dann ins örtliche Krankenhaus. Der Chirurg meinte das Ding wäre nicht entzündet, und liegt relativ weit oben. Und er präferiert das zuNähen. Er meinte wenn er bei der OP kein Eiter oder Entzündungen sieht sehe er kein Grund warum er nicht zunähen sollte. Offen lassen führe nur zu einer sehr langen Wundheilung. Und wenn die Wunde eitern sollte könne man immer noch die Naht entfernen und die Wunde offen abheilen lassen.

Ist das wirklich so einfach wie der Chrirurg mir das gesagt hat, "wenn, dann einfach Naht öffnen und offen heilen lassen" oder hab ich nach dem öffnen erstmal 3 Wochen Schmerzen?

In 4 Wochen geht die Uni wieder los, da sollte ich wieder fit sein.

Und er sage noch ich bekäme irgendwas dazu (also irgendwas antibiotisches in die Wunde oder ne Flasche in die das Sekrekt läuft, weiss nimmer genau.).

Wenn ich mir jetzt die Postings von "Steißbeinschmerzen" durchlese macht das wieder Mut , bei anderen scheints ja nicht so gut gelaufen zu sein.

Wie lange wäre ich bei einer Naht denn "Knocked-out"? Und wie lange wenn er die dann doch ziehen muss um die Wunde sekundär heilen zu lassen ? (Mir ist klar das man das nicht genau sagen kann, mir reichen eure Erfahrungswerte).

Wieso ist die Rezidiv-Rate beim Nähen eignetlich höher, die Wunde ist doch verschlossen und kann ohne äußere "Einflüsse" heilen? Oder wo liegt das PRoblem dabei?

Gibt es hier jemand der genäht wurde und bei dem alles (bis jetzt) Komplikationslos verlief? Wann wurdet ihr operiert, bzw wie lange ist das jetzt her?

Habe schon viel hier gelesen, wollte die frage aber tortzdem loswerden.

S"te9ffe5n guSe


@hatauchnefistel

Hättest mal die letzten 2 Seiten gelesen, dann hättest mitbekomme das ich ne naht habe und meine wund enach gut 2 1/2 wochen fast zu gewachsne ist ;-) *g* aber naja bin eher wohl nin glückpilz *hehe*

Zum Thema Rezidiv: Die kann immer wieder kommen! EGAL ob naht oder offen! Das einzigste negative an einer naht ist, dass wenn die wunde sich entzündet muss sie aufgemacht werden oder es "KÖNNTEN" sich hohlräume bilden. Der rezdivi rate ist jedenfalls bei sekundär oder primär gleich und wenn, einer bekommt sie wieder und der andere ist sie für immer los. Dazu gibt es auch viele einflüsse. Wurde die fistel komplett entfernt bis zum knochen? Wird nach der OP nun mehr auf lörperhygiene geachtet bzw "enthaart" ? Oder wir dnun nicht mehr so viel gesessen ? :-) All das kann auswirkungen auf ein nicht wiederkommen der fistel haben ;-D

jedenfalls würd eich die naht immer wieder bevorzugen. Weniger zumutung für den leidenden ..

hJatauchne-fisxtel


Steffen gue:

Wars bei dir auch so, dass keine Entzündung vorlag, oder wieso hat sich der Arzt für die Naht entschieden? Wie groß war dein Teil?

Werde mal deine Beiträge lesen..

Danke und Gruß

sXteißsHchm|erxzen


@hatauchnefistel

So ungefähr die selben Fragen hab ich meinem Arzt auch gestellt und der meinte das man bei offener Wundheilung schlecht sagen kann wie lange das dann dauert, hängt wohl sehr stark von der Tiefe der Wunde und der Veranlagung der Patienten ab. Nach seiner Erfahrung würde aber jede Methode bei Patienten mit Wundheilungsstörungen länger dauern, die haben dann wohl einfach kein so gutes Immunsystem... Er näht auf jeden Fall wirklich nur dann zu, wenn keine schwere Entzündung vorliegt (etwas entzündet sind die kleinen Mistviehcher ja eigentlich immer, sonst müsste man sie ja gar nicht wirklich rausschneiden). Bei gutem bis normalem Verlauf prognostiziert er ca. 2 bis 3 Wochen, dann ist der Spuk vorbei. Fäden werden wohl nach etwa 12 Tagen gezogen, bis dahin darf man nicht duschen (bähhh, wunderbare Sache bei dem Wetter...) Damit ist dann aber auch soweit das Schlimmste gegessen. Die ersten zwei Tage nach der OP waren ziemlich ätzend, weil man eigentlich nur auf Bauch und der Seite liegen kann, aber gestern war ich schon wieder auf Achse und bin auch einige Stunden gesessen. Das geht ganz gut wenn man sich nicht anlehnt und ziemlich weit vorne auf den Oberschenkeln hockt. Auto oder Sessel ist immer noch scheisse, da muss man sich so reinfletzen. Wenn sich die Sache bei mir so weiterentwickelt wie bisher dann werd ich am Montag mal versuchen wieder arbeiten zu gehn. Ist zwar viel Büroarbeit vorm Computer aber das sollte schon passen.

Mit der Rezidivgefahr seh ich das auch so wie Steffen. Macht keinen Unterschied, mit Ausnahme von den Haaren die auf dem Granulationsgewebe bei offener Heilung nicht mehr wachsen, aber das ist ja wahrscheinlich auch eher ein Problem bei Männern ;-D Höchstens dass manche Chirurgen nicht ganz so großzügig schneiden wenn sie nachher zunähen wollen und dann doch noch Fisteltragendes Gewebe zurückbleibt. Würde deshalb sowas auch nicht von irgendeinem Assistenzarzt in nem Feld-Wald-und-Wiesenkrankenhaus machen lassen sondern von jemanden der sich darauf spezialisiert hat. Man hört zwar immer wieder das Ganze sei ein Routineeingriff, aber wenn man von den teilweise echt heftigen Leidensgeschichten hier liest dann scheint es ganz so simpel ja doch nicht zu sein.

Aber ich würd mich auch nicht verrückt machen deswegen. Das Dumme an solchen Foren ist ja immer, dass viel mehr Leute darin ihr Leid klagen bei denen es nicht so gut gelaufen ist. Die Glücklichen (und wahrscheinlich auch die große Mehrzahl) schreiben wenn überhaupt ja nur kurz dass sie auch unters Messer gekommen sind, nach drei Tagen ist dann alles nicht mehr so schlimm und der Alltag setzt ein. Deshalb wollte ich auch mal wieder etwas positive Stimmung hier verbreiten :-)

Und das geht natürlich überhaupt nicht gegen die armen Schweine die weniger Glück hatten! Ihr habt alles Recht euch so richtig ordentlich auszukotzen!!!

h>atqauchn$efiKstel


Bei dir scheint das ganze aber nicht sonderlich groß gewesen zu sein.

Wieviele Tage müssen nach der Op mit Naht vergehen, so dass man sagen kann "ist gut gelaufen"?

skteißsch;megrxzen


Naja, die Arzthelferin hat was von einer 12 cm langen Narbe erzählt, das finde ich schon ziemlich groß. Aber zum Glück war die Wunde dafür eher schmal, dann ist da nach dem Nähen halt nicht so viel Spannung drauf. Tief ist sowas ja immer mehr oder weniger gleich, bis zur Knochenhaut runter. Nach wieviel Tagen man endgültig sagen kann das alles gut gelaufen ist weiss ich natürlich auch nicht sicher. Allerdings hab ich gestern gefragt ob ich gleich am Montag wieder zur Kontrolle kommen soll und da hieß es das sei überhaupt nicht nötig und Dienstag würde vollkommen ausreichen um dann ein kleineres Pflaster draufzupappen. Die ersten zwei Tage scheinen wohl am kritischsten zu sein. Aber es gibt hier im Forum ja auch Beispiele wo es nach einer Woche erst zu Problemen gekommen ist.

R"ogcky-1


@steißschmerzen

hi meine aktuelle narbe ist 10 cm lang

aber die wirde woll noch größer werden weil die jetzige direkt am ender der narbe ist und wenn sie es in ca einer woche operriert wird, wirds woll nee längere narbe geben

PS: solang die narbe in 20 Jahren nicht bis zum hals geht ist ja alles gut ;-D :-p

h?ataTuchne0fistxel


Rocky-1:

Wurdest du genäht oder war es bei dir eine offene Wundheilung? Und musst du jetzt erneut unters Messer oder wie verstehe ich dein Posting? MfG

S`t)effe$n ugxue


@hatauchnefistel

Das Fistelloch war etwa 2-3 mm groß und ist NICHT entzündet! Die Diagnose konnte ich vom Krankenschein ablesen.

Die Narbe ist wie geschrieben 5-6 cm lang und fast so.

Ich muss nur noch eine Kompresse zwischen stecken und gehe jedne tag duschen um die wunde auszuspühlen-

Fäden wurden nach 7 Tagen gezogen (ich war auch verwundert)

Die Blaufärbung klebt immer noch an meinen Beinen :-/

Naja und der Chirug meint, dass ich nach 4 Wochen wieder arbeiten könnte, handel aber noch ne woche raus bevor ich 2 wochen urlaub habe *g*

hAataKuckhnefixstel


Als was arbeitest du, dass du (erst) nach 4 Wochen arbeite gehn kannst? Ist nach 3 Wochen an die Uni gehen wieder möglich?

RGojckyx-1


@hatauchnefistel

offene Wundheilung

und in einer woche bin ich wieder mal dran mit OP

S)teffen Uguxe


@hatauchnefistel

Ich arbeite als Fachinformatiker ;-)

K|eksekrümxel


Huhu

Bei mir ist das jetzt schon ne Weile her mit der Fistel am Steiss (Nov.2005). Aber ich lese trotzdem noch immer hier drin um manchen einfach auch paar Erfahrungen mitzugeben, bei mir nur positive. Ich wurde auch zugenäht, bei mir war es entzündet und zwei Chirurgen haben operiert, der eine hätte sie offen gelassen und der andere hat sie letztlich zugenäht. Ich hatte vier Tage eine Drainage drinne, damit Blut und Wundwasser rauslaufen können. Wurde damals ambulant gemacht und ich hatte nur am ersten Tag heftige Schmerzen, am zweiten und dritten liessen sie immer mehr nach. Danach war alles aushaltbar, ausser Schmerzen im Rücken wegen dem Verkrampfen beim Liegen und sitzen. Icch hab immer ganz normal geduscht, da Wunde zu und genäht braucht man auch nich gross schauen, da sieht man ja eh nix ausser die Naht.Bin nach ca. 2 Wochen wieder arbeiten gegangen und bis heute ist alles gut.

Jedoch habe ich eine erneute Fistel in der Leiste bekommen ein Jahr später und vor 2 Monaten nochmal einen abgekapselten Abzess neben der alten Narbe in der Leiste, beides war eher klein, wurde auch zugenäht und alles gut. Die Chirurgen grinsen schon immer

wenn sie mich sehen, na wo haste diesmal wieder nen Knubbel :-)

Respekt vor allen die mit einer offenen Wunde kämpfen, ich geb zu da hätte ich richtig Schiss davor, weil Zunähen ist echt ein Klacks.

:)D

LG

sgteißLschm}ebrzen


Juhu!!!

So, komm grad vom Arzt und der ist immer noch voll zufrieden. Hatte ein wenig Bammel weil es heute Nacht zum ersten mal wieder ziemlich weh getan hat und ich schon befürchtet hatte, dass ich es in den letzten Tagen etwas zu schnell hab angehen lassen. Lag aber wohl mehr daran, dass ich es mal ohne die bisher obligatorische Gute-Nacht-Schmerz-Pille versuchen wollte. Scheiss Idee!!! Wie gut das Zeugs (Sympal) wirkt merkt man erst, wann mans nicht mehr schluckt...

Die nächste gute Nachricht war aber: Duschen ist jetzt wieder drin. Sogar sehr erwünscht. Hab auch ein Rezept für diese Auflagen bekommen, die kann ich mir dann danach selbst draufpappen. Hatte mich schon gefragt, wo dieser strenge Geruch in meiner Wohnung auf einmal herkommt; muss ich wohl selbst sein ;-D Sitzten geht schon ganz ok nur Autofahren ist ist weiterhin scheiße.

@ hatauchnefistel:

Wenn es bei dir auch ohne große Komplikationen läuft denke ich nicht dass Uni nach 3 Wochen ein großes Problem ist. Hab heute eine Krankmeldung bis zum 5.8. bekommen, also insgesamt 2 1/2 Wochen. Der Arzt meinte aber gleich, dass ich natürlich auch gerne schon vorher wieder arbeiten gehen kann wenn ich mich danach fühle und das werd ich dann später auch gleich mal machen. Hab zum Glück einen Job mit absolut flexiblen Arbeitszeiten... Zur Not kannste dich in der Uni ja auch in den Hörsaal stellen, weil stehen ging bei mir schon ab dem 1. Tag gut :-)

@ Rocky-1:

Kannst denen ja mal vorschlagen, dass sie gleich einen Reißverschluss einbauen, kann man dann immer nach Bedarf auf und zu machen ;-) Wünsch dir auf jeden Fall viel Glück für die OP

Tqanja= Nicolxle


Keine Angst?

...hattet Ihr denn keine Angst vor der OP und überhaupt? Ich werde gleich ins Krankenhaus fahren und ich habe richtig, richtig doll Angst vor dem, was ich hier so lese. Seid Donnerstag plagt mich der Schmerz. 3 Tage Zugsalbe 50% hab ich hinter mir, das weintraubengrosse Ding tut so höllisch weh, dass ich ich nicht mehr weiter weiss. Es liegt seitlich am Ende der Poritze und will nicht von allein aufgehen. Was kann das bloss sein? Und was machen die im Krankenhaus? Weiss nicht mal ob ich da richtig aufgehoben bin - völlig hilflos grad ... schluchz.

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