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Steißbeinfistel

S;tepwhan6x5


@ Nadja77

Hi Nadja,

mach Dich nicht verrückt. Meine OP ist 2 Jahre her (wie die Zeit vergeht) und ich habe durchaus auch immer wieder mal Schmerzen, aber die OP mit anschließender Wundheilung ist für den Betroffenen nicht ohne, auch wenn die Doktoren das ja eher anders sehen. Lass die Stelle mal von jemandem genau inspizieren und versuche vor allem ehrlich zu Dir selbst zu sein, ist es wirklich der gleiche Schmerz oder "nur" ein Druckschmerz, der mal auftaucht. Je nach OP Wunde dauert das einfach, da wird Muskelgewebe verletzt, Nervenbahnen und was weiß ich alles, das wächst nicht von heute auf morgen zusammen. Wenn ich 8 Stunden sitze, merke ich die Stelle auch nach 2 Jahren noch deutlich, aber anders als vor der OP klingt der Schmerz beim Bewegen schnell ab und bleibt nicht leicht bemerkbar.

Und was die Kontrolle durch jemand anders angeht, selbst heute noch lasse ich meine Frau mindestens 1 x die Woche genau nachsehen, ob sich ein Ausgang oder ähnliches gebildet hat. Klingt zwar etwas paranoid, aber so toll fand ich die Sach nicht, dass ich es noch mal möchte.

Beste Grüße von

S_tep>hanx65


@ Tanja Nicolle

Hallo,

ich weiß, Du meinst es gut, aber Äußerungen wie "ich habe gehört, dass es mit grosser Wahrscheinlichkeit WIEDER kommt" sollte man gut überdenken. Unter großer Wahrscheinlichkeit würde ich eine Quote von mehr als 50% verstehen und das sollte dann zu recht, allen, die hier lesen, Angst machen. ABER......... so ist es ja nicht. Wer bei der Arztwahl etwas Mühe walten lässt und beispielsweise zu einem darauf spezialisiertem Chirugen geht, wer sich an die Hygienvorschriften insbesondere bei offener Wundheilung hält, wer sich über Heilungsförderungen vorher schlau macht, hat gute Chancen, dass es bei der 1. OP weg ist. Die Rückfallquote ist bei unter 15 %, entsprechend gibt es hier viele, die vor der OP Panik haben, nachher kurz schreiben alles prima und in diesem Fred niemals mehr gesehen wurden.

Und wer sich vor der OP informiert und auf diesen Fred stößt, sollte doch nicht gleich Panik bekommen, weil er glaubt, die OP ist eh sinnlos, oder? ;-)

In diesem Sinne

Beste Grüße

S*tepshanx65


@ katinka

Hallo,

gerade mit Kind und alleine, keine einfache Situation, aber zu bewältigen. Eigentlich fällst Du komplett nur ein paar Stunden aus (für die OP Dauer und Aufwachzeit), danach bist Du durchaus wieder in der Lage, Dein Kind zu versorgen. In vielen Fällen ist die OP ambulant gemacht worden, die Leute waren höchsten einen halben Tag beim jeweiligen Arzt.

Für die Zeit nach der OP bietet sich für Dich Kontaktaufnahme zur Krankenkasse an, denn ich würde mich nach einem Hauspflegedienst für die Wundversorgung erkundigen. Hierdurch würden Dir viele Arztbesuche erspart und vor allem das Problem, was jeweils mit dem Kind machen. Außerdem wird möglicherweise das Tragen des Kindes auch nicht wirklich gut gehen, da kann es hinten schon mal schmerzen. Aber dennoch wird es gehen und mit zunehmender Dauer geht es auch täglich besser.

Von daher, einfach vorher die Möglichkeiten klären, insbesondere ambulante OP und Pflegedienst und vielleicht kannst Du sogar eine Haushaltshilfe für Stundenweise über die Krankenkasse bekommen.

Gute Besserung trotz allem wünscht

SRchme7rzl{iese


aktueller Bericht aus dem Krankenhaus

:°(

Hallo!

Ich möchte nun auch meine Geschichte zum besten geben.

Vorgeschichte:

98' 1. Fistel (ging von selbst auf, habe OP abgelehnt)

99' 2. Fistel (ging von selbst auf, habe OP abgelehnt)

06' 3. Fistel (war klein und wurde mit Antibiotika-Salbe behandelt)

07' 4. Fistel (war klein, meine Nerven lagen blank, habe mich für eine OP entschieden)

Fest entschlossen wurde ich am vergangenen Montag unter Vollnarkose in rechter Seitenlage operiert. Habe mir hierfür extra ein großes und gutes Krankenhaus ausgesucht.

Die Schmerzen nach der OP waren selbst ohne Schmerzmittel recht gut auszuhalten. Konnte am Montag abend bereits im Schneckentempo durch die Gegend laufen und schon ein paar Minuten sitzen (wie der Affe auf dem Schleifstein).

Am Mittwoch war dann der erste Verbands- bzw. Tamponadenwechsel (bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht wie groß die Wunde war). Ca. 15 Minuten vorher bekam ich 10ml Novalgintropfen zur Schmerzlinderung. Das abmachen des Verbandes war kein Problem...das rausziehen der Tamponaden auch nicht...als ich den Arzt dann gefragt habe wie groß denn nun das Loch sei, zeigte er mir den Tamponadenberg der in mir steckte. Ich dachte, ich müsste in Ohnmacht fallen! Eine ganze Mandarine hatte locker in meinem Hintern Platz. Der Arzt sagte dann noch, dass die Wunde sehr groß und tief sei. So...jetzt hatte ich also die Rechnung für das lange warten mit der OP erhalten!

Der Arzt "täschelte" dann meinen Hintern und meinte ich solle mich entspannen- denn gleich würde es etwas unangenehm werden. Ohne zu sehen was da Hinten passiert spürte ich einen stechenden, brennenden Schmerz. Meine Wunde wurde mit Kochsalzlösung ausgespült! Verbittert habe ich dann in mein Kissen gebissen. Frohen Mutes glaubte ich den ersten Tamponadenwechsel überstanden zu haben...bis der Arzt ein zweites mal meinen Hintern tätschelte und meinte ich solle mich entspannen. Er stopfte dann mit einer großen Zange neue Tamponaten in das Loch. Es war die Hölle (trotz dass ich eigentlich recht schmerzunempfindlich bin). Pflaster drauf und fertig war der erste äußerst schmerzhafte Tamponadenwechsel.

Der Arzt meinte ich müsse bis mindestens Sonntag hier im Krankenhaus bleiben, da meine Nervenstränge am Hintern noch blank daliegen und er auf jden Fall warten möchte, bis sich wenigstens etwas Gewebe darum gebildet hat. Bis die Wunde einigermaßen verschlossen ist, dauert es angeblich mindestens zwei Monate.

Prima!!!

Den ganzen Tag hänge ich also nun hier im Krankenhaus herum...Seitenlage links, Seitenlage rechts, Bauchlage, Spaziergang, Seitenlage links usw...

Heute Morgen stellte ich mich schon auf die selbe Prozedur ein. 10ml Novalgin...warten auf den Arzt...Verband ab...Tamponaden raus...und die Hölle bahnte sich an! Heute wurde nicht mit Kochsalzlösung gespült- nein, heute wurde mit einer Zange bereits entstandenes Gewebe entfernt (muss wohl sein, damit die Wunde nicht von oben nach unten zuwächst). Ich habe dann nur noch das Wort "Schei..." gebrüllt. Das reinstopfen der Tamponaden war auch noch schmerzhafter als gestern. Der Schmerz reichte von der Haarwurzel bis in den großen Zeh. Der Arzt sagte, die Wunde würde ganz gut aussehen, sie ist aber nach wie vor sehr groß und sehr tief.

Zudem kommen noch die Thrombosespritzen, Blutabnahme und nervige Nachtschwestern.

Morgen bekomme ich um 5:00 Uhr 10ml Novalgin und um 7:00Uhr bevor der Arzt kommt nochmals 10ml Novalgin. Mal schauen wie erträglich das Theater dann wird.

Nach meinem übertsandenen Heulkrampf wollte ich Euch nun meine bisherigen Erfahrungen mitteilen mit der Bitte:

Geht bei den kleinsten Anzeichen und der Diagnose SP sofort ins Krankenhaus und lasst Euch operieren! Ich habe die OP immer aufgeschoben und nun die Rechnung dafür erhalten.

Und für alle die Angst haben:

Lasst Euch von meinem Beitrag nicht entmutigen, ich bin schließlich selbst daran schuld, dass dieses Loch so verdammt groß ist!

Und für alle die die OP und die Wundheilung bereits überstanden haben:

Respekt, ich ziehe den Hut vor Euch!

Melde mich Morgen wieder, vorausgesetzt ich überlebe den dritten Tamponadenwechsel...

Viele Grüße aus Stuttgart

Schmerzliese

N;aDdjaN77


So bin vom arzt zurück

Hallo danke für die lieben antworten wollte noch dazu sagen das ich mir da nix einbilde.ich kenne si einen kleinen druck auch wenn ich zu lange gesessen habe usw aber das ist diesmal anders.Werde sogar nachts davon wach weil ich mich im schlaf auf den rücken gedreht habe.Naja war heute vormittag bei meinem chirugen der auch meine nacbehandlung gemacht hatte von meiner fistel op die am 27.2.07 ja war.naja nach 2 stunden warten kamm ich dann endlich ran zeigte die stelle wo es mir weh tut.Der cirug grückte dann mehr mal sziemlich kräftig auf die alte narbe und an manchen stellen dachte ich oh man das tut weh wäre am liebsten aufgesatnden und gegangen.Der doc meinte er sehe nix also es sei keine öffnung zu sehen oder schwellung.er meinte er kann sich nur vorstellen das unter der haut eine entzündung sei darauf verscrieb er mir antibiotika und votaren dispers gegen die schmerzen.Muss jetzt 4 mal an tag die antibiotika nehmen und die anderen nach bedarf wie die schmerzen sind.Am montag soll ich wieder kommen.Er meinte wenne s bis montag nicht weg ist steckt er mich ins mrt was ich nun garnicht verstehe wenn ich mir schon vorstelle in so eine röhre zu müssen bekomme ich ja schon panik.und wenn das mrt was zeigt muss ich wieder unters messer.naja bin jetzt voll durcheinander hatte so gehofft das es doch nur narbenschmerzen sind aber das verneinte mein arzt gleich.Wie schätzt ihr meine lage jetzt ein .ich denke eigentlich schon zu 90 % das eine neue fistel wieder in anmarsch ist.wieder monatelang so ein loch hinten am po allein der gedanke macht mich fast bekloppt und die voll narkose einfach der reinste horror.........frage mich echt warum wenn es wirklich wieder eine fistel ist ich sie schon wieder bekomme meine op ist gerade mal 6 monate her.

viele liebe grüße nadja

TTanjpa N&icolle


@Schmerzliese

...das mit dem Tamponagewechsel wird besser werden. Meine Wunde wird auch mit Kochsalz ausgespült. Ich denk dann immer an die Schmerzen VOR der OP und dagegen ist die Nachbehandlung GARNIX. Meine Wunde ist auch gross und eine Kiwi würde da auch locker reinpassen. Mehr als 6 Wochen dauert es, bis das Loch weg ist...und ich hab erst anderthalb Wochen hinter mir. Am meisten nervt das tägliche neu verbinden. Nach den ersten 2 Mullwechseln hab ich es ohne Novalgin versucht und es ging ganz gut...die Ärztinnen und Krankenschwestern sind ganz "zärtlich" und vorsichtig - zum Glück.

Wird schon!! Ich hoffe, dass ich das nicht nochmal mitmachen muss...gehe aber lieber vom Schlimmsten aus..., wenn nicht, dann hab ich Glück gehabt.

Mp a ,rZ c ux s


@ Nadja

Hallo Nadja,

das hört sich nicht gut an. Will dir keine Angst machen, aber habe so etwas schon öfters gehört. Das sieht nach einer weiteren O.P. aus. Die Röhre ist harmlos, und geht inzwischen ziemlich schnell. Hier sieht man genau, was los ist. Aber auch antibiotika sind ein Zeichen für eine neue Entzündung. Das scheint dein Arzt schon zu vermuten. Da hift leider antibiotka auch nicht mehr viel, bzw. evtl. noch für ein, zwei oder drei Wochen, aber es geht nicht mehr vollständig weg.

Antibiotka ist nur für eine weitere O.P. sehr gut, da die Entzündung gedämpft wird, und die O.P. nicht so groß ausfällt. Sorry für die schlechten Nachrichten.

Gute Besserung *:)

M{ a r 2c u s


@ Nadja

Das hatte ich noch vergessen. Es wird sich halt ein Abszess/Entzündung gebildet haben, deshalb gibt es auch keine Öffnung. Kommt oft vor.

RSockyx-1


Aktueller Stand

ab heute darf ich die Wunde endlich wieder selber ausspühlen :-) (Dienstag war OP)

leider ist das loch größer als mir bisher gesagt wurde ca. 2,5 bis 3cm

aber egal hab ja schon schlimmeres durch ;-)

mfg Rocky-1

b5iljaPnap-joay


hallo ihr Lieben

Hatte euch schonmal geschrieben wurde letzte woche op nach 4 tage kh wurde ich dann entlassen "mit offener wundheilung"

mein hausarzt war garncht begeistert und wollte mir im nachhinein das loch zunähen was ich aber ablehnte

so jetzt habe ich auch den grund dafür das er es zunähen wollte heute meinte er nämlich das er das so nicht mehr behandeln möchte(das tägliche verbinden) ich solle es zunähen lassen so wäre es zu teuer,tja jetzt kann ich mir erstmal wieder nen neuen arzt suchen :(v :(v :(v

syt9eißsc0hmerzxen


fertich...

Hatte heute mal wieder einen Arztbesuch und der hat mich als gesund erklärt. Brauch gar nicht mehr wieder kommen. Jippieh!

Hat jetzt alles in allen mit zunähen 2 Wochen gedauert und das obwohl die Wunde sehr groß gewesen ist. Kann den Arzt nur empfehlen, ist alles so gelaufen wie er es angekündigt hat. Jetzt hoffe ich nur dass der Scheiss nie mehr wieder kommt...

Ach ja, Dr. Müller-Autz heisst der gute Mann und hat seine Praxis in Heidelberg. Wünsche euch allen noch gute Besserung.

R/o8cikyx-1


@ biljana-joy

sowas habe ich ja nochnie als grund gehört es nicht mehr zu behandeln ???

die Ärzte können doch glaube jede behandlung abrechnen

@steißschmerzen

glückwunsch @:) und viel Glück das es nie wieder kommt *:)

OPrang)eCanxyon


also je länger ich mir die geschichten hier durchlese, umso weniger möchte ich mich unters messer legen.

@ stephanos:

eine rezidivrate von 15% halte ich persönlich für sehr hoch....mir persönlich zu hoch um mich operieren zu lassen.

meine story:

jänner 2003: nach einem steissbeinbruch bildete sich eine fistel. die ärzte wollten sofort operieren. ich hab natürlich niemanden an mein hinterteil gelassen, somit hat sich nach 10 tagen höllenschmerzen ein gang nach aussen gebildet. ab diesem moment war jeglicher schmerz weg. tägliches baden im meer hat wunder gewirkt.

august 2005: der abszess erwacht wieder zum leben. 3 ärzte raten mir zur operation. ich bestehe auf eine ganze menge antibiotika. nach 2 wochen antibiotika, zugsalbe (die verwende ich im übrigen nie wieder, hat alles nur schlimmer gemacht) habe ich den alten fistelgang selbst aufgestochen. schmerz weg, nach einer weiteren woche war das thema wieder gegessen.

seitdem habe ich eigentlich ruhe, auch wenn ich sofort in panik verfalle wenn in dem bereich mal etwas wehtut.

also ganz ehrlich bevor ich mir ein loch in mein hinterteil schneiden lasse, nehme ich lieber alle 2-3 jahre einen abszess in kauf, zudem der ja auch nach der op wieder kommen kann.

aber hut ab vor jedem der den mut hat sich unters messer zu legen!!!

R@ocxky-1


@OrangeCanyon

wiso hut ab vor denen die sich unters messer legen

ich würde ehr den hut vor die ziehen das du den Mut hast dich nicht unters messer zulegen

ich hatte meine letzte fistel im märz auskuriert und sie war weg und habe am Dinstag wieder eine operrieren lassen die früstens erst im April sich gebildet haben kann und in den paar Monaten zwei gange von 2cm lange gebildet hat

also wenn ich da 3 Jahre nochts machen würde sehe ich jetzt bestimmt schon aus wie ein schweizerkäse

also hut ab vor dir das du dieses riesiko einer OP vorziehst

mfg Rocky

M* a rQ c ux s


@OrangeCanyon

Ich muss auch den Hut vor dir ziehen. Für meine Nerven wäre das nichts. Schließlich ist das ja nicht ungefährlich. Es handelt sich hier um eine gefährliche Entzündung. Nicht nur dass man gerade bei Fisteln eine Blutvergiftung (was ja auch nicht so selten ist) sehr schnell bekommen kann, gehen solche Sachen - auch wenn es nicht 100% bewiesen ist - normalerweise nach Jahren aufs Herz. Eine Entzündung muss sich irgendwo entladen, und wenn nicht nach außen, dann rate mal wo hin? Sie geht langfristig ins Blut. (Lass doch einfach mal deine Blutwerte untersuchen, und jede Wette, sie sind nicht in Ordnung). Der Arzt wird dir sagen, da stimmt was nicht. In vereinzelten Fällen haben sich solche Sachen nach Jahren auch in Krebs verwandelt, und dass ist bewiesen!

Also ich glaube, wir müssen den Hut vor dir ziehen.

Also komm zur Besinnung, die 3 Ärzte hatten irgendwo nicht ganz unrecht.

Wenn nicht, dann weiterhin gute Nerven, und vorallem viel Glück und ein langes Leben.

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