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Steißbeinfistel

n=ordgli6cht89


@coffetogo

ich hab mir vor der op eigentlich nur sorgen um die tiefe der wunde gemacht und nicht so sehr um die länge, die war mir ehrlich gesagt recht egal. ich denk mir einfach wenn eine wunde nicht so tief ist, dauert das granulieren auch nicht so lange und ich kann dann endlich wieder sport machen :-) . ich glaube mal das du der von uns beiden bist der sich nicht entmutigen lassen sollte oder ;-) . aber es heißt ja auch alles hat ein ende nur die wurst hat 2 :°_ . ich drück dir auf jeden fall die daumen bei deinen beiden arztbesuchen und das wächst schon zu :)^ . bei mir sieht das wohl gar nicht so schlimm aus und es fängt langsam am zu granulieren :-) .

ich melde mich dann morgen wieder nach meinem arztbesuch

Z0wus[el


Hallo coffetogo

Das mit dem Einlauf vor der OP kann ich mir nur so erklären, dass Dein Chirurg evtl. vermutet, dass Deine Fistel vielleicht mit dem Darm verbunden sein könnte (was öfters mal vorkommt, auch bei nem Bekannten von mir - was aber nicht schlimm ist). Ansonsten kann ich mir den Einlauf absolut auch nicht erklären.

Also das mit dem Einlauf ist, mir hat man gesagt, dass man sowas grundsätzlich bei Operationen bekommt. Meine Fistel sitzt direkt da wo der Po anfängt sag ich jetzt mal, also direkt wo das Steißbein ist. Ein bißchen konnte man mir die Angst durch die Beiträge von euch allen nehmen. Aber wohl ist mir trotzdem nicht. Jetzt werde ich diese Woche erstmal einen Termin ausmachen und dann mit dem Arzt sprechen. Ich hoffe mal das es nicht so schlimm wird, hätte es schon längst hinter mir haben können, wenn dieser blöde Hausarzt mich nicht ein halbes Jahr damit rumlaufen gelassen hätte, und ich ihm gesagt habe es könnte doch eine Fistel sein. Aber nein. Naja anderer Hausarzt bessere Diagnose.

Ich hoffe, dass ich es bald hinter mir haben werde und es wirklich gut wird. Ich mache dir ja nur Gedanken drüber wenn ich das Teil merke, hatte ja jetzt 8 Monate meine Ruhe. Es ist auch wirklich klein, also die Schwellung ist gerade mal ne Erbse groß. Wird da immer ne ganze Faust rausgeschnitten, das klingt voll riesig und meiner Meinung sehr beängstigend ??? ??? ?

Weiss hier jemand wie hoch die Chancen stehen, dass sowas nicht mehr kommt? Oder ist das normal dass hier manche 3 oder 4 OP´s hatten? Oder liegt das evtl. auch am Arzt? Also meiner ist ein sogenannter Proktologe und der hat eigentlich richtig Ahnung davon oder? Vielen Dank für eure Hilfe.

S?chmerzgliese


@Zwusel

Protkologen sind die absoluten Fachleute auf dem Gebiet!

Ich habe meine Fisteln 9 Jahre lang mit mir rumgeschleppt und hatte zwischendurch auch 6 Jahre Ruhe. Leider haben sich die Fistelgänge auch in der angeblichen "Ruhezeit" heimlich, leise und ohne jegliche Beschwerden weiterentwickelt...demnach ist meine Wunde letztendlich auch so groß ausgefallen.

Ich habe bereits mehrere OP's hinter mir, von einem Einlauf war bisher jedoch nie die Rede. Man darf ja 10-12 Stunden vor der OP weder essen noch trinken. Ich hab halt geschaut dass ich vor der Fahrt ins Krankenhaus nochmals auf der Toilette war. Bei meiner letzten OP (Fistel) war ich am Tag zuvor nochmals richtig lecker griechisch essen und als ich aus der Narkose aufgewacht bin war deutlich zu erkennen, dass ich mich auf dem OP-Tisch nicht entleert hatte.

Die Rezidivrate (ein erneutes auftreten einer Fistel) liegt wohl bei 15%. Demnach hofft natürlich jeder, dass er zu den restlichen 85% gehört die nach der OP Ruhe am Hintern haben.

Es kommt mit Sicherheit auch darauf an, wie genau die Ärzte operiert haben. Hierbei ist wichtig, dass auch alles "Böse" entfernt wird. Meine Fisteln wurden mit "Methylenblau" unterspritzt und demnach wurde alles was blau gefärbt war großzügig rausgeschnitten. Hab mir für die OP auch ein extra großes Stadtkrankenhaus ausgesucht. In unserem Feld- und Wiesenkrankenhaus wollte ich mich nicht unters Messer legen.

Viele Grüße @:)

cooff*etoxgo


@schmerzliese

Da hast Du recht, die Proktologen sind die vollen Fachleute auf diesem Gebiet.

Aber wieso werden dann aber die meisten Fisteln von Chirurgen entfernt ?

Hattest Du denn schon Rezidive Schmerzliese, oder wurdest Du wegen der einen Fistel öfters operiert ?

Bei mir wurde das auch mit Hilfe von "Methylenblau" entfernt und zur Sicherheit schneiden die Ärzte immer noch außerhalb des blau gefärbten, dass ja nix passieren kann.

Morgen ja Hausarzt, bin mal gespannt was die sagt, dann werde ich mal berichten.

h}ikaxru


ist eben alles nicht so sonnig wie erhofft

als ich am 22.dezember 2003 zum ersten mal diesen unschönen schmerz beim sitzen, liegen und stehen verspürte, konnte ich ja noch nicht ahnen, was mich weiterhin erwarten würde.

ich ging also zum arzt und mußte direkt weiter ins kh, wo ich noch in der selben nacht operiert wurde und 3 tage dableiben musste.es war nur ein kleiner abzseß und die wunde nur so 3 cm lang und tief.natürlich sollte sie offen heilen und das dauerte so 4 wochen.

im mai 2005 hatte ich dann dasselbe schon wieder.deismal kam ich aber um einen aufenthalt im kh herum und wurde nur stationär "geöffnet".

jetzt im juli 2007 habe ich,glaube ich, den höhepunkt meiner krankheitsgeschichte erreicht.

ich hatte wieder tierische schmerzen, ging ins kh, wurde direkt operiert und erfuhr nach der op, dass die fistel, die sich gebildet schon erheblich gross war und die öffnung jetzt so gross sei, dass man eine faust drin versenken könnte...ich blieb dann 4 tage im kh und mußte danach jeden tag zum arzt zwecks verbandswechsel- ganze 6 wochen lang! die schmerzen, die ich in der zeit hatte waren echt unerträglich und auch jetzt 8 wochen nach der op ist die wunde noch nicht ganz geschlossen...

sollte das jetzt ewig so weitergehen, sollte ich die nächsten 2 jahre geniessen, denn dann könnte es ja wieder soweit sein...

gibt es denn keine todsicheren tips um das zu vermeiden?

SNch"merz?liGexse


@coffetogo

In den Krankenhäusern gibt es ja keine "Proktologische-Station", deshalb zählt die Fistel-OP wohl zur Allgemeinchirurgie.

Die Chirurgen schnipfeln, bohren, sägen und flicken ja an allem was ihnen auf den Tisch kommt herum.

Bevor ich operiert wurde und in der OP-Schleuse gewartet habe, wurde einem anderen Patient von den selben Ärzten die mich operierten noch schnell eine Schraube in die Schulter gebohrt.

Eine OP-Schwester pendelte immer zwischen dem OP und der Schleuse in der ich lag. "Wir müssen ihren Vorgänger noch geschwind zunähen und dann sind sie an der Reihe". Einige Minuten später war ich dann im OP. Das war wirklich spannend!

Ich hatte noch keine Rezidive. Das war auch meiner erste Fistel-OP. Die restlichen OP's waren von anderer Ursache.

Wie war Dein Termin beim Hausarzt?

Viele Grüße

*:)

h,atauc$hneDfixstel


Kurzer Zwischenbericht:

Habe eig. null Schmerzen egal ob sitzen, liegen, stehen oder gehen. NUr aufm Rücken liegen möchte ich noch nicht. Die Ärzte im KH meinten ALLE, tamponieren der Wunde ist nicht nötig. Täglich ausduschen, Kompresse drauf und Zukleben genügt. Zusätzlich prophylaktische Rasur. Was sagt ihr dazu? IRgendwie habe ich am Anfang auch gedacht, tamponieren sei besser, aber in diesem Forum hier haben viele Leute trotz Tamponage ein Rezidiv bekommen.

MfG

nkordSlichht89


@hatuachnefistel

bei mir wird das auch nicht richtig austamponiert. ich bekomm nur einen tupfer leicht reingelegt und fertig. der zucker scheint scheinbar auch zu helfen. sollt ihr auch die wunde 4-5 mal täglich ausduschen?

c2of5fUetoxgo


@schmerzliese

das hört sich ja echt mal spannend an was da so im OP abgeht, gut, dass ich das bisher nie mitbekommen habe...

war ja heute beim Hausarzt, der hat die Wunde mal ausgiebig angeschaut. Sieht alles sehr gut aus, ist halt relativ tief. Er tippt auf 4-6 Monate bis die Wunde zugeheilt ist.

Er persönlich würde nochmals das Zunähen versuchen hat er mir gesagt und wenns dann wieder nicht klappt, dann würde er aufmachen lassen und alles offen abheilen lassen. Nur ist dann das Loch nochmals viel größer.

Ich bin immer noch so schlau wie vorher. Werde morgen mal nochmals den Termin in Klinik abwarten.

Fest steht, dass ich durch die offene Abheilung mobiler bin als mit der Naht. Als man mich das erste mal genäht hat, musste ich 4 Wochen hauptsächlich liegen, durfte nur das notwendigste laufen und nicht sitzen, das war mehr als anstrengend und nervenaufreibend.

Wie gehts Dir heute ? Was machen die Granulatinselchen ?

LG

coffetogo

hZataumchnefiJsteql


@ Nordlicht:

ISt das deine erste Fistel? bei mir wird gar nix reingelegt (obwohl sich die Kompresse die ich draulegen muss dann doch ein wenig in das Loch hineinzieht). 2x pro Tag ausduschen, Kompresse druff und mit nem größeren "Pflaster" Kompresse fixieren.

Hoffe das das funktioniert. Ab wann sollte man rasieren?

SPchmIerzGliesxe


@coffetogo

was haben wir nur verbrochen um so einen Mist zu bekommen ??? Also wenn ich 4 Wochen liegen müsste, würde ich einen Koller kriegen!

Meine Mam hat mir gestern ein "Seitenschläferkissen" vorbeigebracht. Das ist ganz gut. Mir hat sonst bereits nach ca. 30 Minuten Seitenlage der Hüftknochen geschmerzt.

Meine Inselchen wachsen langsam aber sicher vor sich hin. Ich glaub bei mir dauert die Wundheilung mit Sicherheit auch bis mindestens November.

Ich muss Morgen auch wieder zum Arzt. Brauch eine neue Verordnung für die Krankenpflege und eine neue Krankschrift.

Darfst Du duschen? Ich nicht...muss mich wie eine alte Oma am Waschbecken waschen, da kein Duschgel in meine Wunde kommen darf.

Was nimmst Du denn für Schmerzmittel? Seit einigen Tagen habe ich nämlich wieder stärkere Schmerzen (ziemlich heftig). Da mit der Wunde alles okay ist, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich so langsam gegen die Schmerzmittel resistent werde. Ich habe noch zusätzlich Schmerztropfen, auf die verzichte ich jedoch. Wenn ich die einnehme, sehe ich rosarote Elefanten.

Berichte mir von Deinem Kliniktermin!

Viele Grüße :)D

nfordli`cht8x9


@hatauchnefistel

ja ist meine erste und hoffentlich auch letzte fistel. mein arzt meinte gestern, dass die wunde verdammt gut aussieht. ich bin ganz froh das meine mum eine gelernte krankenschwester ist. ich dusch die wunde 4-5 mal täglich aus, soll die granulation beschleunigen und bis jetzt funktioniert das auch richtig gut. an den seiten und auf dem grund der wunde haben sie schon richtig viele und große inseln gebildet. der zucker scheuert zwar am anfang ein bisschen beim gehen aber er hilft wohl auch richtig gut leichte ansätzte von fibrinbelägen verschwinden zu lassen. ich kann nur sagen 4-5 mal ausduschen normalen kristalzucker drauf dann noch ne feuchte kompresse leicht in die wunde legen, trockende kompresse oben drauf und zum schluß noch ein pflaster drauf ist bis jetzt ein sehr sehr gutes heilungsmittel.

hKatau%chnefi2stexl


Was bringt die feuchte Kompresse die du hineinlegst?

Nach wieviel Tagen/Wochen haben sich bei dir diese Inseln gebildet und sind die auch vom Laien als solche zu erkennen?

habt ihr eigentlich nur ein Loch oberhalb der Pofalte oder geht das richtig runter in die Pofallte? Bei mir sieht das so ähnlich aus wie hier: [[http://home.arcor.de/hskdgthsj/fistel.htm]]. Ich dachte aber eignetlich das sich Fistelöffnungen auch innerhalb der Pofalte befinden, wird das von unten her ausgeschabt oder wie ist das?

Kann mir jemand genau erklären wie solch eine Wunde verheilt? Kann ruhig ausführlicher sein. Möchte wissen wie es dazu kommen kann das bei der Wundheilung Hohlräume bleiben.

UNd wann fangt ihr an zu rasieren?

viele Grüße an alle geplagten :-)

nWor*dlixchtx89


so ähnlich wie auf dem foto sieht das bei mir auch aus. nur eben nicht so groß. die inseln haben sich nach gut 4 tagen gebildet und man erkennt das auch als laie. rasiert wurde die gegend bei mir nach 2 tagen damit sich keine in die haare legen und dort dann verwachsen.

h$aDtauch nefi<stel


Und die feuchte Kompresse soll was genau bewirken? Wie groß war das bei dir nochmal gleich? Und wie hast du rasiert? Rasierschaum drauf und weg oder gibts da ne andere Methode? Der Auf dem Bildern hat ja auch recht viele Haare in der Gegend

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