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Steißbeinfistel

m2xtor=ben


@janine27

du brauchst dir wirklich keine gedanken machen wegen der op und narkose!

lass dir von den schwestern eine L.M.A. tablette geben und du siehst das alles sehr relaxt.....

bei mir kommt auch der pflegedienst (DRK), da meine freundinn sich die offene wunde nicht ansehen kann, das ist alles völlig stressfrei.

das beste dabei es kommen immer junge hübsche schwestern*gg*(wahrscheinlich für dich nicht so wichtig) :-)

achso. mußt dir von deinem arzt ne Verordnung für den pflegedienst holen, das bezahlt alles die krankenkasse...

KKan*ona158w


@MARKUSHELP

naja... war ja eigendlich nur gut gemeint...

enlemenKtarl8adunxg


So kanns gehen....

Hallo Leute,

ich habe vor ca. 3 Jahren auch eine Steißbeinfistel bei mir bemerkt und bin direkt zum Doc gegangen. Da ich schon einige in meinem Bekanntenkreis hatte die auch schon eine Fistel hatten (alle meinten die OP wäre kein Ding) habe ich mir nicht sonderlich Geanken gemacht und hab mich direkt zur OP angemeldet bzw. lassen. Ich habe die OP ambulant durchführen lassen (kann ich nicht empfehlen). Der Eingriff war schmerzfrei und ich konnt nach einigen Std. wieder nach Hause. Allerdings ist der Transport etwas problematisch gewesen, da ich nicht sitzen konnt. Die nächsten 2 Wochen danach musste ich täglich zum Arzt den Verband wechseln. Auch das war eine ziemliche Tortur, da ich überhaupt nicht oder nur mit großen Schmerzen sitzen konnte. Nach 3 Tagen fing die Wunde ekelhaft an zu stinken so daß sie mehrfach gereinigt werden musste. Was ich noch nicht erwähnt habe ist, daß die Wunde nach der OP nicht verschlossen wurde, da nach Ansicht des Arztes (Idiot) die Wunde so ausheilen soll. Die Wunde war auch ziemlich groß, man konnte mit bloßem Auge den Steißbeinknochen sehen. In den ersten 2 Wochen hat sich der Chirurg die Wunde noch selber angesehen, danach wurde sie nur noch von Assistensärzten behandelt. Na, ja. Assistensärzte sind ja auch gute Ärzte also hab ich da auch kein problem mit gehabt. Allerdings hatte ich das Problem das meine Wunde nicht zu gehen wollte. Nach dem ich 3 Monate (in denen ein sitzen nur unter schmerzen möglich war) wöchentlich beim Arzt war und immer nur von den Ätzten hörte "nächste Woche is die Wunde zu", aber lt. meiner Freundin (die die Wunde täglich versorgt hatte) sich überhaupt nichts getan hat, habe ich beschlossen den Arzt zu wechseln. Dieser hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben die Wunde zu behandeln. Er hat die Wunde nochmal aufgefrischt und dann feucht verbunden. Dies hat auch wirklich gut gewirkt, allerdings hatte ich noch zusätzlich das Problem gegen die meisten Wundpräparate allergisch zu sein so daß ein Babypopo ein kleiner kratzer im Vergleich zu meiner Hinterteil ist ^^

Nach weiteren 6 Monaten hatte sich die Wunde schon gut geschlossen. Mittlerweile wurde ich auch von einem Pflegedienst betreut. Aber der letzte Rest (ca 1.5 cm) wollten einfach nicht zu gehen. Mein arzt hatte wirklich alles versucht. Er wollte sogar irgendeine Schwammtechnik anwenden, aber die Krankenkasse wollte nicht mitspielen. Nachdem mein Arzt auch nicht mehr weiter wusste hat er mich zur Uniklink nach Aachen geschickt. Die haben mir zu einer Operation geraten und meinten daß die Wunde schon direkt bei der ersten Op hätte verschlossen werden sollen. Da mein Vertrauen in die Ärzteschaft etwas gelitten hatte und ich eine erneute Tortur mit meinem Hintern nicht durchstehen wollte habe ich die OP abgelehnt und um eine Alternative gebeten. Nachdem ich 4 oder 5 mal in der Uniklinik war und jedes mal einen anderen Arzt die Geschichte erzählen musste hatte ich irgenwann kein Bock mehr. Ich hatte zwar noch Schmerzen, aber sie waren auszuhalten. Ich habe dann beschlossen nichts mehr an der Wunde zu machen. Ich habe sie zwar jeden Tag gebadet und desinfiziert, aber sie wollte einfach nicht zu gehen. Ziemlich genau 2 Jahre nach dem Eingriff habe ich mich von meiner Schwägerin (Krankenschwester) übereden lassen in das Krankenhaus zu fahren wo sie arbeitet (EVK Düsseldorf) und dort ein letztes mal eine Meinung einzuholen. Dort hat man mir ebenfalls geraten die Wunde Operativ verschließen zu lassen und auch diese Ärztin meinte die Wunde hätte direkt verschlossen werden sollen. Diesmal habe ich eingewilligt, da ich endlich wieder gesund werden wollte. Die OP war sehr gut (wenn man da von gut reden kann). Ich konnte direkt nach der Op wieder aufstehen und hatte relativ wenig schmerzen. Das Krankenhaus war auch einfach toll (nur zu empfehlen).

Nach ca. einer Woche (können auch 2 gewesen sein, hatte ich leichte Schmerzen an der Wunde. Darauf hin bin ich zu meinem Hausarzt gefahren. Der meinte es hätte sich wohl leicht entzündet und ich solle mal zu meinem Chirurgen fahren. Da mir Düsseldorf zu weit war bin ich zu meinem Chirurgen vor Ort gewesen. Der hat ziemlich an der Wunde rumgedrückt (war sehr schmerzhaft) und meinte das sich nur die Einstichlöscher der Fäden etwas entzündet haben, aber das ist kein Grund zur Beunruhigung. Ich bin dann wieder nach Hause auf die Couch, da es jetzt sehr weh tat. Nach ca. 2 Std. bin ich aufgestanden weil ich mal musste und hatte dann ein komisches Gefühl am hintern. Wie als würde ich in die Hose machen. Als ich dann in die Hose schaute war dort alles voller Blut. Es blutete ziemlich stark. Ich habe mir direkt einen dicken packen Kompressen geschnappt und ein Handtuch und meine Freundin hat mich ins Krankenhaus gefahren. Dort hat man mich ca. 25 Minuten (blutend) warten lassen. Als sich dann ein Arzt meine Wunde angesehen hatte meinte er das sie sehr stark bluten würde und man diese aufmachen musste um die Blutung zu stoppen. Nachem ich Ihm meine Geschichte erzählt hatte meite er ich solle nach Düsseldorf ins Krankenhaus fahren weil dort die OP gemacht wurde. Die hätte mit solchen OP's schlechte Erfahrungen gemacht dewegen machen die hier sowas nicht. Ichtraute meinen Ohren nicht. Wie soll ich mit der blutenden Wunde 25 km nach Düsseldorf fahren ? Na ja. Ich hatte keie Wahl. Die haben die Wunde notdürftig verbunden und mich nach Düsseldorf geschickt. Dort angekommen haben die Ätzte erstmal versucht die Blutung über Tamponagen zu stoppen. Die war aber wenig von Erfolg gekrönt. Nachdem sich auch der oberarzt die Wunde angesehen hatte wurde die Wunde geöffnet und die Blutende Ader geschlossen und dann alles wieder (ohne Betäubung) zugenäht. Prost Mahlzeit !

Der Oberarzt meinte das mein Chirung beim rumdrücken an der Wunde wohl mir nem Faden eine Ader verletzt hat. Außerdem wäre es grob fahrlässing von dem anderen Krankenhaus gewesen mich mit der bludenden Wunde nach Düsseldorf zu schicken.

Nachdem ich einen Tag im Krankenhaus bleiben musste konnte ich dann wieder nach Hause. 2 Wochen später wurden die Fäden entfernt und der Alptraum hatte ein Ende. Leider musste ich durch die kleine Blutung meinen ersten Jahresurlaub seit 2 Jahren stornieren. Aber na ja. Ende Gut alles Gut.

Meinen Ratschlag an Alle:

"Lasst Euch ja immer die Wunde verschließen und lasst euch nicht einreden von wegen muss offen heilen und so. Das sind Methoden aus dem Mittelalter. Die heutige Medizin ist da schon viel weiter"

Ach ja:

Ein bekannter von mir ist jetzt auch an einer Fistel am Steißbein operiert worden. Genau wie ich mit offener Wundheilung. Na ja. Nach einem Jahr ist die Wunde immer noch nicht zu. Er fährt jetzt auch mein anraten hin nach Düsseldorf und lässt sich die Wunde verschließen.

Möge bei Euch alles glatt gehen.

Gruß

S0chme`rzliexse


@Janine27

Du bervst doch nicht! Mir hat das Forum auch wirklich sehr geholfen.

Ich war 7 Tage im Krankenhaus und muss aber dazu sagen, dass bei mir sehr tief bis auf den Knochen geschnitten wurde und meine Wunde so groß war, dass man locker hätte eine reife Mandarine hineinstecken können. Hierzu muss ich sagen, dass ich selbst Schuld war. Ich hab die OP 9 Jahre vor mir hergeschoben und hatte insgesamt 3 Fisteln mit großen Fuchsbauartigen Fistelgängen.

Geh nach der Entlassund vom KH am besten gleich mal zu Deinem Hausarzt und bespreche mit ihm die weitere Wundbehandlung. Die Herrschaften im Krankenhaus hat es bei mir reichlich wenig bzw. überhaupt nicht interessiert wie bzw. wer meine Wunde versorgt und den VW durchführt wenn ich nicht mehr bei ihnen bin.

Wie gesagt, ich bin dann gleich zum Hausarzt und hab ihm klargemacht dass ich und auch sonst niemand aus meiner Familie oder mein Partner den Verbandswechsel meiner Wunde durchführen kann. Daraufhin habe ich vorerst 4 Wochen Häusliche Krankenpflege und danach nochmals weitere 4 Wochen verordnet bekommen. Es gab aber ein riesen Hick-Hack mit der Krankenkasse bzw. mit dem medizinischen Dienst der Krankenkasse, denn diese wollten die Kosten nicht übernehmen. Wichtig ist, dass der Hausarzt oder Chirurg ganz genau auf der Verordnung aufführt weshalb Du den VW nicht selbständig durchführen kannst (bei mir ware es auf Grund starker Schmerzmedikamente, ich durfte nicht autofahren). Zudem msollte die genaue Lage, Länge, Breite, und Tiefe der Wunde auf der Verordnung stehen. Je verständlicher die Verordnung, desto weniger Probleme macht die Krankenkasse.

Hast Du denn jemand der Dir beim VW helfen kann?

Nach 8 Wochen habe ich den VW bei mir selbst durchgeführt. Ging ganz gut. Voraussetzung ist aber erstmal dass man sich seine eigene Wunde überhaupt ansehen kann ohne umzufallen.

Meine Wunde war nach 13 Wochen komplett verheilt (offene Wundheilung). Die Heilung hat sehr lange gedauert, dies lag aber Hauptsächlich an der Tiefe. Es dauert ca. 4 Wochen bis sich auf dem Knochen neues Gewebe bildet.

Mittlerweile muss ich meine Narbe noch sehr gut schonen und mit Bepanthen-Salbe behandeln. Schmerzen habe ich beim sitzen und auf dem Rücken liegen leider immernoch. Das sind anscheinend Narbenschmerzen die mit der Zeit wohl noch verschwinden.

Ich muss dazu sagen, dass die Wundheilung ja wirklich bei jedem verschieden verläuft. Kommt immer auf die Größe, Tiefe, Stelle, Versorgung usw. an. Ich hab zusätzlich noch mit Mittelchen aus der Naturheilkunde meine Wundheilung unterstützt.

Gibts denn schon was neues vom Arzt?

Halte mich auf dem Laufenden, ich leide mit Dir :°_

Jsan%idne27


@schmerzliese

Bin heute Morgen beim Chirugen gewesen der mir dann halt die Einweisung ins Krankenhaus gegeben hat. Naja und da bin ich damm mit Unterstützung von meinen Lebensgefährten hin. War halt ganz schön aufgeregt und als ich die Aufnahe gemacht hab hatte ich natürlich auch nen Blutdruck der jenseits von Gut und Böse war 210/160 glaub ich. Naja da haben die mich auch erstmal zur abklärung zum EKG schreiben geschickt und da war alles ok bis auf das mein Herzechen ganz schön gepochert hat. Ich muss auch dazu sagen das ich ne Angserkrankung hab (Angst vor dem Tod usw.) wo ich auch schon ne Therapie mache. Und dementsprechend haben die mich dann im Krankenhaus ganz führsorglich behandelt. Die Chirugin die mich untersucht hat und mit mir die ganzen Einzlheiten gemacht hat war super verständnissvoll und hat mir alles genau erklärt. Sie hat dann auch gesagt das bei mir nichts entzündet ist und sich auch kein Eiter absetzt und es sind "nur" zwei kleine Fistelgänge außen zu sehen und halt eine kleine erbsengroße Schwellung. Sie meinte dann auch das die Wunde nicht so groß sein wird und man es vieleicht auch zunähen kann, aber das entscheidet sich dann bei der Op. Und die ist dann morgen.... Hillfee

Um 7:00 Uhr muss ich da sein dann bekomme ich ein Zimmer. Naja und dann bekomme ich wohl eine LMA Tablette zur Beruhigung und dann irgendwann werde ich in den OP gebracht wo ich eine Schlafspritze bekomme und dann ganz schnell einschlafe. Die OP an sich dauert wohl auch max 20 Min und dann wach ich wieder auf und darf noch eine NAcht da bleiben damit die Blutung noch überwacht werden kann. Und am Freitag gehts wieder heim und dann jeden Tag zum Verbandwechsel bei dem Chirugen um die Ecke. Hört sich alles eigentlich ganz easy an aber ich hab echt soooooooooooooooooooooo große Angst vor der Narkose. Kann mir das alles garnicht so vorstellen und ich versuch auch schon garnicht mehr drann zu denken. Hoffe ich schaffe das alles und dass ich morgen um die Zeit schon wieder darüber lachen kann. Danke für Deine Hilfe.

Ängstliche Grüße :°(

eNlemen8tarzladunxg


Hi,

die Narkose ist das schönste an der Sache :-D

Das dauert keine 10 Sekunden und schon wachst Du wieder im Aufwachraum auf ^^

Habs mir schlimmer vorgestellt.

Gruß

Ppetver`070x8


So... mine OP ist jetzt 11 Monate her. es war eine offene Wundheilung. Im Krankenhaus sagte man mir damals, das es ca 6-8 Wochen dauert. Nach 6 Wochen wars zwar etwas zu gegangen, aber nicht verheilt. Meine Wunde war ziemlich groß, vielleicht liegt es daran. Ich habe nun schon alle Methoden, Cremes etc durch, aber zu ist meine Wunde immer noch nicht. Ich werde wohl jetzt nochmal in ein anderes Krankenhaus fahren, die damit mehr Erfahrung haben und die Wunde begutachten lassen und mich dann ggf. direkt operieren lassen. Es kann doch nicht sein, dass die Wunde auch nach 1 Jahr nicht zugeht.

War auch schon bei versch. Ärzten in Behandlung, das hatte aber keine Auswirkungen auf den Heilungsprozess.

iYtKscoTbraxms


Steißbeinfistel - uns kann geholfen werden!

Hallo Fistelgemeinde ,

kurz zu mir. Ich bin 21 und wurde vor ca. 7 Wochen an einer Steißbeinfistel operiert (hatte einen kleinen Abszess am oberen Ende der Pofalte). Es wurde auf konventionelle weise zugenäht (nicht entzündet, nicht groß lt. Chirurg). Die Heilungsverlauf war eigentlich problemlos, keine Schmerzen, selbst nach der OP keine. Die Narbe ist ca. 7 cm lang war stets trocken und reizlos... Nach 12 Tagen wurden dann die Fäden gezogen und naja ihr könnts auch ja denken seit gut 2 Wochen hat sich wieder ein kleines Löchlein! neben! der Narbe gebildet aus dem wieder Eiter rauskommt. Diese stelle schmerzt zwar nicht, aber das Steißbein selber schmerz immer noch bei Druck direkt an der Spitze, ich denke mal da hängt immer noch der Enztündungsherd der nie weg war.

Naja und warum ich das ganze jetzt erzähle? Ich bin LEIDER erst diese Woche auf einen Artikel der UNI Klinik Regensburg (ganz in der nähe von mir) gestoßen, welcher besagt, dass beide häufig angewandten Methoden, offene Wundheilung und zunähen eigentlich komplett veraltet sind. In der Uni Klinik wird nach zwei anderen Operationsmethoden operiert, die weniger problematisch ist, und die Rezidivrate bis um 1% senkte!

Hier der Link zu dem Artikel. Lest ihn euch mal durch und sagt was ihr davon haltet.

[[http://www.uniklinikum-regensburg.de/imperia/md/content/kliniken-institute/chirurgie/medizinischeleistungen/proktologie.pdf]]

Gruß Manuel

SPchmerfz[liesxe


@Janine27

Gut, nachdem was Du noch über Deine Ängeste geschrieben hast sieht die Lage bei Dir entsprechend anders aus.

Dennoch, mach Dir keine Sorgen...die LMA-Tablette wirkt Wunder. Ich war schön des öfteren im Krankenhaus und nach der Einnahme der Tablette bin ich jedes mal ganz entspannt in einen Dämmerzustand gesunken so dass ich teilweise auch gar nicht mehr mitbekommen habe wann sie mich für die OP abgeholt haben.

Bei der Fistel-OP war ich vor der Narkose hellwach, lag aber daran dass ich die LMA-Tablette abgelehnt habe weil mich die ganze OP- Vorbereitung brennend interessiert hat! Hab dann auch alles ganz aufmerksam verfolgt.

Im Zimmer haben sie mir noch mein Hinterteil rasiert und dann hab ich mich in dieses sex-Netzunterhöschen, die Gummistrümpfe und das Kittelchen geworfen und dann gings ab nach Unten in die OP-Schleuse.

Dort wurde ich dan vollautomatisch von meinem Bett mit Hilfe einer elektrischen beheizten Platte auf den OP Tisch (bzw. die OP-Liege) gefahren. Unter den Kopf habe ich einen Schwimmring bekommen, damit der Kopf gut liegt.

Am rechten Oberarm haben sie mir dann ein Blutdruckmessgerät angeschlossen das ca. alle 2.min. brummt und den Blutdruck misst und aufzeichnet. Mein Kittelchen musste ich dann noch ausziehen (ich wurde danach mit warmen Tüchern liebevoll zugedeckt).

Dann haben sie mehrere Saugknöpfe an meine Brust geklebt (fühlt sich kustig an). Damit wird während der OP das EEG aufgezeichnet.

Ich habe während der ganzen Vorbereitung noch mit den OP-Schwestern gequatscht und sie haben mir genau erklärt was sie an mir machen.

Dann haben sie mir in der linken Hand den venösen Zugang gelegt und erstmal eine Wasserflasche angeschlossen (ich hatte nämlich furchtbaren Durst und durfte vor der OP ja nichts trinken). Dann musste ich warten bis mein Vorgänger aus dem OP war.

Danach haben sie mich in den OP geschoben und es sah eigentlich aus wie in den OP's im Fernsehen (große Lampen, keine Fenster und überall grüne Männlein).

Ich hörte dann auch schon mein EEG piepsen und bekam eine Gummimaske vor den Mund gehalten aus dem Sauerstoff kam. Die Narkoseärztin sagte dann, sie würde nun die Narkose einleiten und wünscht mir schöne Träume. Mein Handrücken hat dann kurz von dem Narkosemittel gebrennt. Dann wurde zum Sauerstoff noch Narkosegas hinzugefügt und ich spürte schon wie mir langsam schwummrig wird. Das ist wirklich ein irre Gefühl!!! Mann wird total müde und kann sich nicht dagegen wehren! Und schwups, war ich weg.

Irgendwann hörte ich stimmen und als ich meine Augen öffnete standen wieder die grünen Männlein von vorher vor mir und sagten "willkommen zurück, es ist alles gut verlaufen". Sie erkundigten sich dann auch gleich nach meinen Schmerzen, die jedoch nicht vorhanden waren. Ich lag schön zugedeckt und wieder angezogen in meinem eigenen Krankenbett. Das Blutdruckmessgerät brummte immer mal wieder und ich verabschiedete mich nochmals in den Schlaf. Nach einer Vollnarkose ist einem alles wurst egal! Man will nur noch schlafen. Nach 1,5 Stunden Überwachung im Aufwachraum haben sie mich wieder auf mein Zimmer gebracht. Ich hab dann erstmal eine Runde telefoniert und gut gelaunt meinen Schatz im Zimmer empfangen.

Also Janine, die Narkose ist wirklich das Harmloseste an der ganzen Sache! Habe keine Angst, ich drück Dir gaaaanz fest die Daumen und wünsche Dir für Morgen alles alles Gute!!!

Ich denk an Dich!!!

sDabaZtXama


servus,

auch bei mir gibts neues bzw. morgen. hab für morgen nen arzttermin im krankenhaus. bin ma gespannt was die vorschlagen bzw. wann sie die OP ansetzen werden :/ werd mich wenn nochmal für die geschlossene wundheilung entscheiden und diesmal strikt daheim bleiben und die zeit im liegen oder so verbingen... jedenfalls nich nach zwei wochen schon wieder 10 stunden am stück arbeiten im sitzen.

ich finde diese neuen operationsmethoden sehr interessant. kann man einem arzt einfach seine operationsmethoden als veraltet brandmarken? ... ich würde gerne eine neue OP Methode testen ... diese pit picking was hätte es uns allen an leid ersparen können.

gerade mein krankenhaus hat keinen fernseher aufm zimmer ist veraltet und man hat nichmal nen telefon über, schon schwach aber das macht das personal wieder wett und die umliegenden offenen WLANs :-D

mfg

sabatama

Hhen^nin?g_HxSV


@itscobrams

Die Methode, die der Link beschreibt (Pit Pickung nach Dr. Bascom) wurde bei mir angewandt, allerdings nicht in Regensburg, sondern in Starnberg bei München. Mehr dazu steht auf den Seiten 291,292 und 297 in diesem Forum :-)

S#teffOen guxe


am 3. Juli operiert .. bis heute

Hallöchen ^^

ja mich gibt es auch noch ...

also folgendes: seit gut 1 Woche krippelt bzw ja jucken würde ich nicht nennen .. es im inneren meines hinterteils und zwar dort wo die fistel damals war ^^ ist aber nicht ständig ... naja .. ein bissel feuchtigkeit ist dort auch, aber ich seh bei der narbe keine öffnung ....

kann es sein, dass nun der heilungsprozess zum ende kommt oder muss ich mir echt wieder ernsthaft gedanken machen um mein hinterteil .. will immerhin zum bund :-( und die das ist auch nicht mehr lang .. naja 3/4 jahr wenns gut kommt ...

also bitte schnell um antworten ^^

j%ayejaxye


ich auch

Hallo miteinander. Ich bin seit kurzem auch ein Opfer :-) Ich wurde kurz vor Weihnachten operiert und naja warte nu das es heilt ;-) Bei mir was es alles recht kurzfristig. Hab mich am Steißbein gestoßen und nach ca 2 wochen war es so schlimm das ich nich ma mehr mit Schmerztabletten sitzen konnte und ging zum Arzt. Der hat mich direkt mit der Diagnose in die Klinik überwiesen die mich auch direkt in den OP schoben. Ich bekam vollnarkose hatte aber keine große Angst oder so. Ging auch alles recht gut und ich durfte am nächsten Tag nach Hause mit der Aufgabe die offene Wunde 2 ma täglich auszuduschen und den Verband zu wechseln. Läuft auch alles soweit gut. Mein Hausarzt der das über die Feiertage immer ma wieder kontrolliert hat hat mich jetzt zum chirurgen überwiesen. Davor hab ich am meisten Angst denn der meinte zu mir das er Beläge entfernen müsse. Weiß nun nicht ob das normal ist und das bei jedem gemacht wird. Naja werd da wohl erstma hin und mir das erklären lassen aber bis dahin hab ich sicher kein gutes gefühl. Ansonsten hab ich echt keine Probleme. Weder beim verbandwechsel noch beim ausduschen. Ich hab kaum schmerzen und sitzen kann ich auch solange es nich zu weich is. Das einzige was nervt is das ich nich richtig aufm Rücken liegen kann. Ich hoffe nur das es schnell verheilt denn ich arbeite im Reinraum und da darf man mit offenen Wunden nicht rein. Es wäre nich so toll wenn es bis zu nem jahr dauert wie ich hier schon gelesen haben. Na ma sehn bis jetzt siehts gut aus denk ich und wenn das mit dem entfernen der Beläge besser heilt umso schöner.

SgchmHerzlixese


@jayejaye

was der Chirurg bei Deiner Wunde entfernen wird, istd er Fibrinbelag. Dieser bildet sich durch das Wundwasser indem dass geronnene Blut Firbin (Eiweiß) bildet.

Bei mir wurde nach der OP täglich dieser Belag abgetragen. Dies ist wohl nötig, damit sich neues Gewebe bildet kann. Das Fibrin stoppt anscheinend diese Gewebebildung.

Das Abtragen ist zumindest noch am Anfang sehr unangenehm, es ist jedoch wichtig dass man an die Sache auch wirklich mit größter Vorsicht herangeht und am besten mit einer sterilen Kompresse den Belag abträgt. Aber selbst an dieses Gefühl gewöhnt man sich mit der Zeit.

Beim Chirurgen bist Du dafür ja in den besten Händen!

Bei mir hatte sich sogar auf dem Knochen eine nichtlösbare Fibrinplatte gebildet die mit einem Scharfen Löffel abgekratzt werden musste. War nicht schlimm, da ich zu diesem Zeitpunkt noch Schmerzmittel eingenommen habe.

Viele Grüße *:)

A nuxn


Hallo,

auch mal was von mir...

Ich bin bereits 4 mal an einer Steißbeinfistel operiert worden. Das erste mal wurde wieder vernäht, das 2 mal war eine kleinere Wunde, größe wie von einem Golfball, sowie die 3 Op auch. Die 4 wurde dann für mich persönlich extrem groß. Ca 12 cm lang, reichlich breit und sehr tief. 4 Monate dauerte es bis es zu war. Und nun habe ich schon wieder Probleme, die letzte Op ist gerade mal 1 Jahr her.

Ich nehme Silicea Tropfen und Propolis Salbe.

Weiß jemand was man vielleicht noch machen kann ??? ???

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