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Steißbeinfistel

isoanxa


Hallo,

ich hatte am Donnerstag einen Nachsorgetermin bei meinem Chirurgen und alles sah gut aus. So gut das er meinte ich könnte die Tamponade (eigentlich klein geschnittene Kompresse) weglassen. Die Wunde war fast zugeheilt, nur noch 1-2 cm tief.

Zuhause angkommen hab ich das auch so gemacht, dann am Freitag war die Wunde komplett zu und am Samstag kamen die Schmerzen wieder und das Druckgefühl. Am Samstag Abend hat sich meine Mutter das nochmal angeschaut und die Pobacken schön auseinander gezogen. Das waren Schmerzen sag ich euch! Jedenfalls ist die Wunde an 3 kleinen Stellen wieder aufgegangen (3 kleine Löcher) und daraus kam halt sehr viel Wundflüssigkeit raus. Sehr sehr viel! Am Montag waren meine Schmerzen wieder weg und die Wunde wieder zu. Bin zum Hausarzt und hab ihm das geschildert und er meinte es hätte sich wohl eine Höhle gebildet und ich soll mir nochmal einen Termin beim Chirurgen holen. Gestern habe ich wieder Schmerzen bekommen und am Abend haben wir die Wunde wieder etwas geöffnet und es kam wieder ganz viel Flüssigkeit da raus. Mein Chirurg hatte heute die Praxis zu, ich kann also erst morgen wieder hin.

Morgen wird die Wunde aber schon wieder zu sein und ich kriege erst wieder Probleme am Wochenende. Toll! Ich weiß nicht genau was ich machen soll, lohnt es sich überhaupt hinzugehen wenn die Wunde zu ist und ihm nur zu erzählen was passiert ist? Kann sich überhaupt eine Höhle gebildet haben? Die Wunde war doch schon fast zu!

Meine letzten Op´s sind schon eine Weile her und ich weiß nicht mehr genau wie damals verfahren wurde. Ich weiß das bei der vorletzten OP die Wunde immer wieder ein klein wenig aufgeschnitten wurde damit man die Bildung einer Höhle vermeidet. Das war immer sehr schmerzhaft denn es wurde nie betäubt.

Ich weiß auch nicht mehr.....

ioana

PS: kann sich eigentlich eine neue Fistel bereits bilden während die Wunde noch nicht mal zugeheilt ist?

iqoana


Hallo,

weiß einer von euch ob es für eine Steißbeinfistelwunde (offene Wunde im Allgemeinen) schädlich ist wenn man Raucher ist oder wenn man (wie ich) nicht selber raucht aber in einem Haushalt mit starken Rauchern lebt?

LG

F`rodOo_B


Bin selber Raucher und mein Arzt freut sich über mein gutes Heilfleisch.

Belueey]e77


Hallo...bin auch süchtig und habe ne super Wundheilung.

In unserem Alter ist das wohl noch nicht wirklich so schlimm,das es sich auf die Heilung auswirken könnte. Gut im allgemeinen sollte man wirklich nicht rauchen...aber was soll´s.

Hallo Iona

Natürlich kann sich eine neue Fistel bilden,wärend die Wunde nicht geschlossen ist.

Solange sie offen ist, ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich größer.

Eine Fistel entsteht meistens durch kleine Häärchen,die aus anderen Köperregionen sich in die Haut bohren ( z.b. wenn man drauf liegt ) Ist die Wunde noch offen,liegt es ja klar auf der Hand das es für die Haare wesentlich einfacher ist sich dort einzunisten und zu entzünden.

Dann gibt es ja in anderen Körpergegenden die Möglichkeit, das bei der Rasur, die Haare unterhalb der Haut weggeschnitten werden.Wenn die Haare nachwachsen,finden sie keinen Durchgang durch die Haut....hatte wohl jeder schonmal. Meistens hat man dann so´n roten kleinen Pickel.das Haar entzündet sich ( Talg ) und wird zu einer Fistel.

Es gibt natürlich noch mehr Faktoren...aber die lassen wir erstmal offen...

Deswegen ja auch immer schön ausduschen. Damit keiner diesen sch...nochmal hat.

R{ochk}y-1


kommt immer auf den hauttyp drauf an

die meisten proplem haben rothaarige (wie ich)

schlechte wundheilung und schlechte narben bildung

mfg Rocky

n>iVna_27


Hallo an alle Leidensgenossen

was ich hier immer lesen muss das ihr schmerzen habt es blutet und ihr ständig zum arzt rennen müsst deswegen kann ich nicht wirklich verstehen.

Meine Op war am 4. September 08 und bei mir haben sie bis zum Steißbein knochen geschnitten, offene wundheilung.

Ich kann nur jedem empfehlen geht zum Arzt und lasst euch TRIONIC Alginat verschreiben das ist ein Pflanzliches Mittel was die wundheilung fördert. ich war sieben wochen krankgeschrieben und bin dann wieder auf arbeit gegangen und hatte keine probleme. :)*

ROockyx-1


Hi Nina_27

kann man leider nicht so veralgemeiner

weil wie ich direckt über deinem beitrag schon geschrieben hab kommt es immer auf den hauttyp an

mfg Rocky

B/uffexn


Hallo erstmal an Alle!!!

Also ich habe jetzt schon meine zweite op hinter mir.

Die erste hatte ich vor knapp 2 Jahren sie war nicht entzündet und konnte genäht werden und der Heilungsprozess dauerte nur ca 4 wochen, aber die erste woche durfte ich nicht auf dem rücken liegen und 3 wochen lang nicht Sitzen aber dan ist man es erstmal los.

Vor etwa 4 wochen merkte ich wieder an der gleichen stelle einen druck es hatte sich eine etwa 2cm große abkapselung gebildet , da habe ich ein bißchen im internet gesuch und habe dieses forum gefunden und habe gelesen das es manche schon öfter hatten.

Da war mir klar ich muss zum Arzt und der sagte es sei wieder eine Fistel sie sei aber wieder nicht entzündet ich hätte sie auch sehr früh festgestellt. ( also am besten so schnell wie möglich zum arzt gehen wenn einem irgendwas unnormal vorkommt )

Am 4.2.09 musste ich wieder ins krankenhaus und wurde operiert es wurde wieder genäht ich hatte ja angst das es offen bleiben musste, da hatte ich keine lust drauf !!

Am Montag kam ich aus dem Krankenhaus, Dienstag musste ich zum Chirurgen zum verbandswechsel der sagt die Naht sieht super aus und das gewebe wäre weich was ein sehr gutes zeichen wäre.

Am 17.2. werden die fäden gezogen.

Bin jetzt erstmal bis zum 28.2. krank geschrieben er sagt aber das es bis mitte ende März dauert.

Das war es erstmal.

Ich wünsche allen eine gute und schnelle heilung!!!

Und geht zum Arzt wenn euch was komisch vorkommt!

Gruß Buffen

H}agaYne


Hallo Leute!

Also es ist schon Wahnsinn, wie viele Leute es gibt, die diese blöden Fisteln am Hintern haben (inclusive meiner Wenigkeit). Leider muss ich euch mitteilen, dass es bei mir schon das dritte Mal ist, dass ich unterm Messer gelegen habe und das vor genau einer Woche.

Ich will keinem Angst machen oder Panik verbreiten, es geht mir nur um Aufklärung, wie ich es erlebt habe um allen die Schiss haben oder sich nicht trauen zum Arzt zu gehen zu sagen wie wichtig das ist. Das alles kann nämlich ziemlich übel ausgehen, wenn man zu lange wartet.

Bei mir fing alles 2006 an. Ganz unvorbereitet. Ich hatte kein Jucken und nichts dergleichen und wollte eigentlich Sonntags in Urlaub fahren. Dann auf einmal Mittwochs davor merkte ich auf einmal beim hinsetzten "Autsch".

Hab mir nichts dabei gedacht und unter der Dusche merkte ich einen kleinen Pickel an der Innenseite meiner linken Pobacke. Ach der geht schon wieder weg dachte ich. Pustekuchen!!!!

Donnerstags war er schon grösser und machte immer mehr Probleme beim Sitzen und bis Samstag war es so schlimm, dass gar nichts mehr ging. Der Drecksackpickel war so gross wie ein Hühnerei und ich konnte nicht mehr sitzen, liegen oder sonst noch was. Der ging nicht mehr weg. Also ich Samstagnacht mit Fieber und totalen Schmerzen stehender Weise ins Krankenhaus gefahren. Dort sagte man mir Steissbeinfistel oder Abzess. Spaltung der Entzüdung am nächsten Tag und dann offene Wundheilung fertig. Zack, das war der schlag ins Gesicht.

Na ja ich hatte solche Schmerzen am anderen Tag, dass die mir das Ding auch ohne Vollnarkose hätten rausschneiden können. Hauptsache weg damit.

Na gut die Op lief toll. Am anderen Tag durfte ich nach Hause mit nem Loch im Hintern da hätte man ein Ei reinlegen können. Jeden Tag zum Chirurgen um die Ecke zum Ausspülen und verbinden. Und dann ab nach Hause aufs Sofa und Fussbalweltmeisterschaft schauen. Das ganze Spiel dauerte 6 Wochen bis ich wieder Haut über der Wunde hatte und alles ok war. ( Dachte ich).

Es tat die ganze Zeit über so gut wie gar nicht weh und nach ca. 3 Wochen konnte ich auch wieder etwas laufen. Gut es sah aus wie bei den Neandertalern aber kein Wunder.

Ich habe sehr viele Leute in meinem Freundeskreis, die auch das Gleiche hatten und alle hatten nach einer OP Ruhe.

Bei mir ging auch alles gut für ca. 1,5 Jahre.

Dann merkte ich beim Hinsetze wieder "Autsch" und fühlte sofort nach. Kleiner Pickel genau am Wundrand der alten Geschichte. Ab ins Krkhs. Am nächsten Tag Op und gleich wieder nach Hause. Da es dieses mal nicht entzündet war haben die es zugenäht und gut wars. Kleiner Schnitt 3Stiche, 10 Tage zu Hause, Fäden zeihen und fertig.

Aber damit war noch nicht Schluss. Vor 2 Wochen merkte ich wieder einen Pickel auf der anderen Seite am Wundrand. Aber da ich diesesmal ein für allemal Ruhe haben wollte bin ich in ein Krankenhaus nach Düsseldorf gefahren, die sich auf diese Fisteln speziallisiert haben .

Die sagten mir direkt, das alles anders gemacht wird. Die alte Narbe würde ziemlich Scheisse aussehen und das könnte man alles besser und schöner machen mit einer Schwenklappenplastik.

Eine Woche später hatte ich meinen Op Termin und Gott sei dank ging alles in einem Abwasch. Die alte Narbe noch mal komplet raus, den neuen Pickel tief weggeschnitten und die Schwenkplastik drüber. 5 Tage musste ich im Krkhs bleiben mit ner Drainage, die am 4. Tag gezogen wurde.

Mein Hintern sieht zwar jetzt aus, als hätten die mir die Pobacken zusammengenähz (18 Stiche), aber alle Ärzte sagen, wenn das fertig ist hätte ich wieder eine normale Pofalte und das Risiko das es noch mal kommt wäre ultralgering. Ich mach auch zusätzlich noch eine Lasertherapie um mir die Haare da hinten für immer entfernen zu lassen, damit es bloß nie wieder kommt. Aber dafür muss ich bestimmt noch 4 Wochen warten bis alles komplett verheilt ist. Nächste Woche nach Karneval kommen erst mal die Fäden raus und ich hoffe ich habe dann Ruhe.

An alle die Schiss haben. Es ist bestimmt nicht toll operiert zu werden, aber diese Op's fallen schon unter Routineeingriff und das Risiko ist sehr gering. Die Schmerzen sind zu verkraften und je eher man zum Arzt geht um so kleiner wird der Eingriff und somit auch die Wunde. Wartet man zu lange kann es auch ins Auge gehen, wenn nämlich der Enddarm angegriffen wird, dann wirds übel. Also Zähne zusammen beissen und ab zum Doc.

Ich hoffe ich konnte ein Wenig Hilfe und Wissen vermitteln an alle die, denen es noch bevorsteht.

Gruss Hagane

aqxisojfju>stic>e


So, damit hier das ungleiche Verhältnis von Leuten mit "Problemfisteln" und Leuten mit "Normalfisteln" (vielen Dank an Herrn Ede S. aus B. für die Terminologie ;-D ) etwas ausgeglichen wird:

Ich hatte im Dezember 2007 eine Fistel-OP, die ich auch hier kurz dokumentiert habe. Gut ein Jahr nach dem Eingriff habe ich heute weder Schmerzen, noch größere Zeichen einer neuen Fistel. Ich konnte etwa 8 Tage nach dem Eingriff wieder Skifahren und bei mir hat die geschlossene Wundheilung tadellos funktioniert.

In diesem Sinne: Bloß nicht panisch an die Sache herangehen, da der Großteil aller Fisteln vermutlich harmlos und nicht rezidiv ist. :-)

D'anvB=rown


Hi Axisofjustice,

hattest du dabei keine Schmerzen? Bzw. ist da nichts aufgerissen?

Gruß

CwlIafudia8,7


hallo melde mich auch mal wieder *:). ich hatte am 07.10.08 meine OP, jetzt ist das loch auch erst zugewachsen wurde auch langsam zeit ;-) ich hoffe nur das die sch..... nie nie wieder kommt, meine tante hat das 3 mal wieder bekommen, ist ja auch ein bisschen erbbar oder? Lg claudia

gbooglGeO03


Hallo Zusammen,

habe ausgiebig dieses Forum begutachtet bzgl. meiner Erkrankung. Habe einen neuen Beitrag geschrieben, den ihr unter nachstehendem Link lesen könnt.

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/448283/11488683/]]

Wollte einfach meine Meinung mal kundtun und denjenigen Mut machen, die sich auch mit Ähnlichem herumquälen, aus Angst es machen, sprich operieren, zu lassen.

Die Quälerei über die Monate und Jahre erledigt sich (zumindest vorerst wenn es nicht wiederkommt) und die Hoffnung auf ein schmerzfreies weiteres Dasein ist richtig groß.

Liebe Grüße.

sLoVnVea8x6


hallo an alle!

so jetzt rede ich mal. o:) o:) ich hatte die steißbeinfistel 2 mal schon. ist nicht angenehm. da man nicht weiß wie man sitzen sollte.

die erste op wurde mit offener wundheilung verosrgt und die zweite. da haben die das zu genäht. ich finde beides nicht schlecht. kommt halt immer auf den menschen an. das ausduschen hat mich am meisten genervt. immer wieder und es nahm kein ende. zum glück war das nach der 2. op anders. da war ich glücklich nicht immer zu duschen. schmerzen hatte icha uch ist ja klar -->offene wunde tut halt weh.

witziger weise: als die die 2. op hatte und mal wieder zur kontrolle bei meine lieblingsarzt war. klagte mein freund auch über schmerzen in der gegend. und? was ist rausgekommen? ne steißbeinfistel. bei dem wurde das auch erst zugenäht. das verheilte allerdings nicht gut und die mussten die naht wieder aufmachen.

nun fragten uns natürlich alle in der familie und bekanntekreis ob er sich bei mir angesteckt hat. und die antwort lautet: neine! man kann sich nicht anstecken. entweder man hat es oder man hat es nicht. mein arzt sagte damals zu mir. dass diese steißbeinfisteln oftmals kraftfahrer bekommen die stark schwitzen und behaart sind in der region. da ich weder kraftfahrer nocht behaart bin. blieb nur noch das stark schwitzen übrig. hehe. ist aber nicht schlimm.

nun ja mit fisteln hab ich viel zu kämpfen, nicht nur steißbeinfistel, sondern auch perianal fisteln, die letzte war jetzt grad mal am 19.2. ich weiß nicht woher das kommt. aber man hat es oder man hat es halt nicht, die veranlagung mein ich.

so jetzt ist gut mit schreiben.

lg sonea ;-D ;-D ;-D ;-D

S8a7nchCop{aknxda


Hi!

Ich hatte vor genau zwei Wochen meine erste OP. Dem Brief an meinen Hausarzt nach ist alles gut verlaufen, die Wunde wurde vernäht und ich konnte noch am selten Tag nach Hause, bin dann natürlich alle paar Tage wieder zur Vorstellung in die Chirurgie befahren, später dann zu meinem Hausartzt. Nach zehn Tagen wurden von meinem Hausarzt die Fäden entfernt (so stand es im Brief) und er hat mir gesagt, die Wunde sei noch an zwei Stellen offen. Heute habe ich mir die Wunde dann etwas genauer betrachtet, fast die ganze Wunde ist an der Nahtstelle offen, wenn auch nur oberflächlich. Ganz oben scheint ein etwas tieferes Loch zu sein. Dem benutzten Wundverband nach blutet und eitert die Wund ein kleines bisschen, hauptsächlich an den Enden.

Ist es ungewöhnlich, dass die Wunde nach dem ziehen der Fäden noch nicht verschlossen ist? Gibt es irgendwelche Tipps, um die Wundheilung zu unterstüzten? Mein Hausarzt sagte mir, ich solle die Wunde täglich mit Wasser ausduschen und ansonsten weiterhin einen Wundverband benutzen. Die ersten Tage nach dem Fäden ziehen ging das Ausduschen problemlos, heute war es allerdings ziemlich unangenehm, zumindest am Anfang. Den Wundverband lasse ich mir immer "V-förmig" anlegen, so dass er die Wunde mit der Spitze berührt.

Ab wann kommt die Narbensalbe zum Einsatz? Muss die Wunde dafür erst komplett verschlossen sein?

Nächste Woche muss ich noch einmal zur Nachuntersuchung ins Krankenhaus, da wird sich bestimmt einiges klären, allerdings hätte ich gerne Meinungen und Informationen von Betroffenen, denn Ärtze sind irgendwie immer so verschlossen :)

Danke!

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