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Steißbeinfistel

BBuffexn


Hallo Sanchopanda!!!

Also das mit der Narbe ist überhaupt nicht gut.

Also ich hatte schon 2 Fisteln es wurde 2 mal genäht ich hatte diese Probleme zum Gück nicht.

Hatte meine letzte Op am 4.2.09 und habe noch so 2 wochen Krank vor mir Schmerzen hatte ich coller weise nicht 1 mal.

Also ich bin kein Arzt oder Profi das ich sehr gut auskenne, aber das die naht auf ist und es blutet und sogar Eitert ist nicht gut.

Ich würde entweder direkt nochmal ins Krankenhaus gehen oder zu einem Chirurgen ich will deinen Hausarzt nicht schlecht machen. Aber Oder nochmal einen anderen Chirurgen.

Ich finde es auch komisch das du nach der Op direkt Heim durftest normal bleibt man noch so ca 3 Tage im Krankenhaus bei genähten Wunden bekomm man eine Trenache (Hoffe ich habs richtig geschrieben, das ist der schlauch der mit der wunde vernäht ist wo eine kleine Flasche dran ist die mit einem Vacuum die Wundflüssigkeit raus zieht )

die wird so nach 2-3 Tagen gezogen.

Das die nähte gezogen wurden und die Narbe offen ist ist glaube ich nicht normal aufjedenfall nicht umbedingt gut.

Ich will dir keine Angst machen aber es kann sein das die Wunde wieder geöffnet wird und eine offene heilung bevorzugt wird.

Das sagte nämlich mein chirurg wenn die Naht aufgehen würde.

Ich hoffe das du dich nicht hin setzt oder auf den rücken legst das dehnt die Narbe nämlich und das fürt zum reißen der naht.

Ich durfte nach ca 2 Wochen einen sitzring nehmen sieht zwar blöd aus aber ich kann am Pc sitzen.

Mit der Narbensalbe kenne ich mich nicht aus wuste garnicht das es das gibt.

Ich hoffe Ich konnte Dir weiter helfen.

Gruß Buffen

Skupi0Dxupi


Hallo Leute und Fistel-Operierten,

hatte vor genau zwei Wochen meine OP mit der Fistel. Der Chirurg hatte zwar versprochen meine Fistel zu entfernen und dann alles wieder mit Drainage zuzunähen, aber als ich dann aufwachte, hatte ich ein richtig schönes offenes Loch am Hintern. "Offene Wundheilung". Na ja, dass ist wirklich gewöhnungsbedürftig - wochenlang mit einer offenen Wunde, bis runter an den Knochen, rumzulaufen. Am Anfang (so die erste Woche) war's echt schmerzhaft - als dann die Schmerzmittel aufhörten zu wirken. Ich war genau 4 Tage im Krankenhaus und dann noch eine Woche krankgeschrieben. Bin jetzt wieder am arbeiten. Jetzt fahre ich "fast" normal mit dem Auto und mit dem Sitzen klappt es auch schon ganz gut - muss mich nur laufend bewegen und eine dünne Kompresse aufkleben, dann ziehts nicht so.

Na ja, was mich an der ganzen Sache verblüfft, dass ich ausser einmal täglich Ausduschen, Alginat-Fliess einlegen und Wunde mit Kompresse abdecken gar nichts weiter machen muss (so der Chirurg). Also, die erste Woche habe ich die Kompresse zwei mal wechseln müssen, weil die Wunde so stark genässt hat - lief mir den "Ar.." herunter. Jetzt so in der zweiten Woche ist das Wundsekret weniger geworden und ich komme mit einer Kompresse am Tag aus. Das Alginat-Fliess wird zu Gelee und blubbert so langsam aus der Wunde raus. Die Sache kommt mir irgendwie zu einfach vor. Und ich mache mir etwas Sorgen, ob ich alles richtig mache. Die Chirurgen sind ja immer so schnell und "zack/zack"-schnell, dass man sich irgendwie verunsichert fühlt. Der Chirung hat sich die Wunde nach einer Woche angeschaut und gesagt ich soll nach zwei Wochen wieder vorbeikommen. Bis dahin muss ich hoffen, dass alles bei mir OK verläuft - irgendwie komisch.

Kann jemand diese Methode der Wundversorgung bestätigen? Hat jemand von euch das genauso machen müssen. Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Also dass war meine erste Steissbein-OP, und insgesamt die zweite überhaupt, deshalb bin ich etwas unsicher, ob alles OK ist. Wunde und Wundränder haben sich kaum verändert - sehe gar nicht ob sich da was tut - dachte eigentlich, dass man so nach zwei Wochen schon irgendeine Veränderung sieht. Wie zum Beispiel, wenn man sich tief in den Finger geschnitten hat, dann sieht die Wunde doch nach 2 Wochen auch irgendwie anders aus....also kann immer noch super in mich reinschauen nur das das Fleisch nicht mehr so ganz rosa-rot ist wie die ersten Tage...

Warte auf eure Antworten...danke und tschüüü bis denn.... *:)

C&lauvdia8x7


hi, war heute beim chirugen. mein loch ist jetzt dicht er hat auch nicht mehr reingeschaut weil ich es nicht wollte habe gesagt das er das nicht mehr brauchte. Er hat zu mir gesagt wenn man das nicht rasiert bekommt man es wieder. :-( Das kann auf jedenfall wieder kommen auch wenn man daran schon operiert wurde. will ich echt nicht hoffen. Lg Claudia alles gute noch für euch *:)

B6l%ueeyex77


Hallo.

Also das Alginatflies ist das beste überhaupt. Denn es fördert die Wundheilung,desinfiziert und sorgt zugleich dafür das die oberen Wundlappen sich nicht schließen bevor der untere Wundkanal geschlossen ist.

Hab ja nun meine 12 Op gehabt. Am 6 Oktober 08 hatten wir kein Alginatflies reingelegt, sondern nur 2x tägl. ausduschen und Saugkompresse vorm Hintern legen.

Resultat...am 10.12.08 wurde es wesentlich größer aufgeschnitten. Also für alles die meine bisherigen Statements nicht gelesen haben, 25cm lang und bis auf´m Steißbein. Volles Programm.

Aufgrund dessen das ich nun ja die Eigenbluttherapie angefangen habe, sind 2 Fisteln an den Innenschenkeln die kurz darauf gekommen sind, zurück gegangen. Sind schon fast weg.

Eine Bekannte von mir hat auch unsere Probleme und wurde auch 4x operiert.

Sie hat jetzt auch die Therapie angefangen....und die Fisteln gehen zurück.

Ich kann es jedem nur empfehlen.

Liebe Grüße

SsupiDxupi


Hallo nochmal,

also, ich habe mich noch mal richtig reingelesen in das Forum. Die meissten machen das so ähnlich (ausduschen ect.). Mit den Alginaten scheint wohl was Neueres zu sein. Ich kann nur sagen, dass Alginate als Fielss ein wenig suppen, d.h. es fliesst eine Menge Wundsekret ab und, wenn es weniger wird, dann fängt es nach so ca. 8 Std. an zu riechen. Also sollte man vieleicht so alle 8 Std. Duschen gehen und alles wechseln. (Geht naürlich nicht immer - wegen Arbeit). Aber ich werde meine Erfahrungen mit Alginaten mal hier weiter reinschreiben, weil keiner gross geantwortet hat. Also, wie vorher beschrieben, bis jetzt sehe ich keine grossen Veränderungen an meinem "Loch" (8x3x5). Aber prinzipiell habe ich keine grossen Schmerzen mehr und kann mich relativ frei bewegen. Am Anfang hatte ich immer die grosse Angst dieses schleimige Zeug aus meiner Wunde wieder raus zu bekommen, aber wer gut duscht, der bekommt auch alles wieder raus...

Mal sehen was der Körper so alles drauf hat .... @:) ... in Richtung Selbstheilung ....

Fistelgeschädigte - haltet die PoBacken zusammen !!! :)^

cThrissLcoxtt


Ja Ja

Leider hat es mich letztes jahr auch erwischt!

ich hatte immer einen knuppel am hintern hatte mir aber nie sorgen gemacht darüber bis ich eines tages beim fussballspielen richtig auf den arsch gefallen bin. Konnte nicht mehr sitzen und zu allem überfluss wurde dieser knuppel am hintern immer grösser, dachte es wäre vielleicht ne beule vom sturz. Naja nix dabei gedachte wurde dann wieder besser. Ein Monate später wachte ich nachts auf und entdeckte auf dem klo wieder diese beule diesmal juckte es aber richtig heftig und als ich mit dem toilettenpapier über meinen hintern streifte war das komplette tolettenpapier mit eiter und blut bedeckt....dachte erst an hemoriden....bemerkte aber die beule und drückte dann mal etwas darauf rum und was da rauskam ist mitunter das ekligste was ich je gesehen habe was eine körperöffnung verlassen hat. Ungelogen das war mindestens 25ml voller eiter schleim und blut und bei abtasten viel mir das eine kleine öffnung auf. Also handycam angemacht um mir ein bild davon zumachen und dann sah ich das monster, die beule hatte oberhalb ein kleines loch wo der ganze schmodder rauskam. Naja kannte sowas nicht also googlen und direkt in diesem forum gelandet und darauf hin wars klar. STEISSBEINFISTEL AAAAAAHHHHHHH. War dann beim arzt und der meinte ja muss operiert werden. Na toll. Also 2 Wochen später unterm Messer. Aufgewacht und zum Glück keine Schmerzen kein Ziehen nix.....Naja als ich dann aber erfahren habe wie gross die wunde war wurde es mir schon komisch. Der Doc hat ein faustgrosses Loch in meinen POPO gesäbelt. Also hiess es erstmal 6 wochen auf dem bauchliegen nicht sitzen. Wundebehandlung war der horror, jeden tag 3 mal unter die dusche und ausspülen, salbe darauf, verband usw. Dachte nach 6 Wochen ist das gegessen. Denkste Puppe, es dauerte leider ganze 8 Monate bis die Wunde sich verschlossen hat. Muss auch zugeben das ich meinen hintern nicht geschont hatte wie ich es eigentlich sollte. DESHALB WICHTIG!!!! NEHMT DAS ERNST so ne wunde entzündet sich ganz ganz schnell was mir 3 passiert ist weil nach 3 Monaten einfach keine Lust mehr auf pudern, salben usw....Und bäng hat man ne kleine entzündung und dann ne grosse. Das auch der Grund warum ich seit 8 Monaten damit zu kämpfen hatte. Naja hatte damals riesen Angst vor OP und dem "loch" aber ist alles halb so wild.

Wichtig ist wirklich das ihr die Wundbehandlung ernst nehmt!

Gute besserung

M%airavixlla


Hey Leute,

also ich geb euch ein Tipp lasst euch nach der Karydakismethode operieren ist nach Meinung aller Spezialisten die beste Wahl. Karydakis hat damals viele viele solcher Steißbeinfistel operiert und nach seiner eigen entwickelten Methode hat er die Rückfallrate auf 1% senken können. Diese ist eine spezielle Op und nicht die herkömliche bei der herkömliche wird offen gelassen die Wunde manchmal auch zugenäht was bei der herkömliche Methode nicht zu raten ist. Wird alles nach Karydakis rausgeschnitte wird dannach auch zugenäht wenn alles super läuft dann ist es die beste Methode wenn nicht alles super läuft wird die Wunde geöffnet und halt eben offen heilen gelassen also im Grunde genommen kann man nichts verlieren lieber diese Opmethode auswählen also gleich offen heilen zu lassen. Also alle guten Proktologen operieren nach dieser Methode meiner Meinung nach da die Wundheilung besser ist und eine und es eine geringere Rückfallrate gibt. Ein Arzt hat mal darüber eine Arbeit geschrieben und ist zum entschluss gekommen das die Karydakismethode die beste ist. Aber achtet drauf es gibt einen unterschied zwischen der herkömliche Opmethode wo dann zugenäht wird und der Karydakismethode und dann zugenäht wird. Wie mein Vorgänger schrieb sollte man nach der

Karydakismethode auch die Wundbehandlung ernst nehmen doppelt gemoppelt ist immer besser.

mfg maravilla

PS: ich poste noch eine kurzen Text über diese Methode

Nach herkömmlicher Art und Weise werden das abszedierende Fistelgewebe über dem Kreuz- und Steißbein breit ausgeschnitten und die Wunde der Sekundärheilung überlassen. Das bedeutet monatelange Heilungszeit und manchmal auch ebenso lange Arbeitsunfähigkeit. Die große, träge heilende Wunde hinterläßt empfindliche, breite Narben in der Furche zwischen den beiden Gesäßhälften, die einem Rezidiv Vorschub leisten.

Aus diesem Grunde wurde immer wieder versucht, mit aufwendigen Lappenplastiken den Defekt primär zu decken, d.h. ihn zu verschlie- ßen.Alle diese Lappenplastiken, die den Haut-Fett-Mantel der Umgebung mobilisieren, beinhalten nicht nur eine komplizierte Technik, sondern sie zerstören auch viel gesundes Gewebe und hinterlassen unschöne irreguläre Narben.Und im Falle eines Infektes, der in dieser Region nahe des Afters leicht auftreten kann, ist der Wunddefekt weitaus größer und schwieriger offen zu behandeln, als es vorher der Fall gewesen wäre. Im Falle des Erfolges verkürzen sie Heilungs- und Arbeitsunfähigkeitszeit gegenüber dem konventionellen Offenlassen der Wunde erheblich. Außerdem beugt eine Lappenplastik dem Rezidiv vor, indem sie die eingezogene Falte, die als Schweißrinne das Neuein- dringen von Haaren in die Haut begünstigt, abflacht.

Das einfache plastische Verfahren nach Karydakis, einem Griechen, der als Militärarzt viel Erfahrung in der Behandlung der Steißbeinfistel sammeln konnte -- harte Uniformstoffe begünstigen die Mazeration in der Schweißrinne --, bietet die gleichen Vorteile wie eine aufwendige Lappenplastik, vermeidet jedoch deren Nachteile.

In Vollnarkose und in Bauchlage wird der gesamte entzündliche Prozess ekzentrisch zur Mittellinie ova- lär umschnitten. Auf der mittellinienfernen Seite wird schräg (um gesundes Gewebe zu "sparen") und auf der mittelliniennahen Seite steil in die Tiefe bis auf die Kreuzbein- und Glutealfaszie geschnitten. Dabei sind die Gesäßhälften mit Pflasterstreifen weit aus- einandergezogen. Die Größe der manchmal erforder- lichen Umschneidung sollte keine Sorge bereiten. Nach Entfernung der Pflasterstreifen ist die Wunde bereits deutlich kleiner.

Der Fistelherd sollte rasch und en bloc entfernt werden, die eigentliche Stillung der doch immer wieder starken Blutungen erfolgt erst jetzt, allerdings sehr sorgfältig, auch eine Saugdrainage ist unerläßlich.

Dann wird der mittelliniennahe Haut- Fett-Mantel bei sorgfältiger Blut- stillung etwa handbreit weit von der Glutealfaszie mobilisiert und mit kräftigen durchgreifenden Nähten, die dicht unter der Haut laufen und die Kreuzbeinfaszie fassen müssen - um jeden dead- space zu vermeiden - mit dem gegenüberliegenden Wundrand vereinigt. Am besten, man legt die Fäden zunächst. Sorgfalt sollte auch auf den Hautverschluß (Unbedingt Einzelknopf, am besten in Allgöwer oder Donati Technik) verwandt werden, da oberflächliche Nekrosen postoperativ sehr lästig sein können.

Die Wundnaht, bzw. spätere Narbe liegt durch die Ausschneidung, die ekzentrisch zur Mittelinie vorgenommen wurde, etwa einen Finger breit neben der Mittellinie, die Gesäßspalte ist insbesondere im oberen Anteil flacher geworden. Die Rezidivqoute ist äußerst niedrig, läuft die Operation gut, kann der Patient nach 10-20 Tagen wieder arbeiten. Die Gesäßhälfte, wo mobilisiert wurde, kann noch bis zu 1 Jahr taub bleiben.

I;ke|81


Hallo zusammen,

ich habe vor ca. 1,5 Wochen meine Steißbeinfistel entfernt bekommen. Zuhause sollte ich dann täglich den Verband entfernen, ausduschen, und zum Hausarzt gehen und mir einen neuen Verband drauf machen lassen.

Mein Problem: Ich schaff es nicht, mir den Verband abzumachen (der klebt), bzw. mir direkt da hinten reinzuduschen. Das ist einfach zuviel für mich, ich hab ein wahnsinniges Problem mit Wunden, Blut etc., deswegen trau ich mich das einfach nicht. Beim ersten Versuch zuhause stand ich eine halbe Stunde unter der Dusche, und hab es nicht geschafft mir die Mullbinde rauszuziehen, die eben etwas klebte. Ich geh jetzt mit Verband zum Hausarzt, dort wird gewechselt, etwas ausgespült/desinfiziert, und ein neuer Verband draufgemacht.

Jetzt wollte ich mal fragen, ob es hier Erfahrungen gibt, wie das ganze ohne Ausduschen verlaufen und abheilen kann. Die Wunde ist wohl relativ klein, 1,5 x 4 cm, Tiefe ca. 1,5-2 cm. Sie sieht auch gut aus, nichts entzündet, zwei Ibu600 am Tag lassen die geringen Schmerzen praktisch verschwinden, etc. Nur abheilen scheint sie nur sehr langsam bis gar nicht. :-| Deswegen will mein Hausarzt ab morgen vielleicht einen Verband mit Salbe draufmachen. Ich merk mir mal "Alginat"...

Der Arzt heute in der Krankenhaus-Ambulanz (Verbandswechsel am Wochenende) legte dagegen SEHR viel Wert auf das tägliche Ausduschen.

Was meinen die anderen Betroffenen hier so? :=o

Tschüss

Ike

S]upiD9upxi


Hi Ike81,

also am Anfang war das Ausduschen der Wunde ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich daran. Bei mir ist die OP jetzt 1 Monat her. Am Anfang hat das Duschen etwas gezwiebelt und gezwickt, aber zwei Wochen nach der OP habe ich beim Duschen nichts mehr gespürt - keine Schmerzen, kein unangenehmes Gefühl. Ausduschen ist aber wichtig - weil sich sonst die Wunde entzündet bzw. sich alle möglichen Keime ungehemmt ausbreiten können, ausserdem musst Du eigentlich nach dem "Auf Klo gehen" duschen, weil nach dem Klopapier bleibt immer noch was zurück. Ich dusche seit zwei Wochen zwei Mal am Tag (vorher ein Mal). Die Wunde dusche ich dabei so ein/zwei Minuten und alles Andrere drum herum viel länger. Überwinde Dich - es ist nicht so schlimm. Bei Dir ist das "Loch" ja auch gar nicht mal so gross - meins ist/war doppelt so mächtig (Meiner Frau ist beim ersten Mal anschauen "ganz anders" geworden). Na ja das ist -wie gesagt - alles Gewöhnungssache ...

Bei mir kommen jetzt die ersten sichtbaren Anzeichen dass es zuwächst - also nach einem Monat. Ich vertraue meinem Körper und diesem Alginat-Fliess. Blöd ist nur, dass das Alginat nach ein paar Stunden anfängt etwas zu riechen. Also wenn ich die Kompresse abnehme, dann kommt mal so nach einem Arbeitstag ein sehr seltsamer Geruch zustande. Na ja auch nicht schlimm - bin jedenfalls mit diesem Alginat-Fliess voll zufrieden - es brennt nicht - es tut nicht weh und hilft der Wunde richtigrum zuzuheilen - also "von Unten nach Oben". Ich merke das auch, weil das Stück Fliess jetzt nicht mehr so tief rein passt.

Also, Ike, überwinde Dich, fange erst ganz vorsichtig mit duschen an und dann wirst Du schon merken, dass es nicht so schlimm ist (die Binde kannst Du ja vor dem Rausziehen etwas nass machen, dann geht sie besser raus). Ich konnte mir vorher auch nicht vorstellen mein eigenes Fleisch zu duschen und war am Anfang auch sehr skeptisch (siehe oben), aber jetzt habe ich keine Hemmungen davor bzw. habe mich daran gewöhnt. Ich war in den vier Wochen nur zwei mal beim Arzt/Chirurgen zur Überprüfung der Wunde - ist alles OK. Die Kompresse klebt meine Frau - das Alginat schiebe ich selbst rein. Ich brauche somit keine ambulante Hilfe. Also es ist wohl wie in der Werbung : "An meinen A... lasse ich nur Wasser und Alginat" ;-D

Tschüüü *:)

smcrhlkuVmp,finxe99


hallo leidgenossen...

hätte auch nie gedacht mal in DIESEM forum einen beitrag verfassen zu dürfen... laut meinem kenntnisstand vor beginn diesen jahres sind eigentlich größtenteils männer von dem schönen mitbewohner mit dem wohlklingenden namen "sinus pilonidalis" befallen... naja, ich wurde eines besseren belehrt... kurze vorgeschichte... hatte mit 19 mal nen kräftigen plumpser auf den allerwertesten und danach ziemlich lange unangenehme schmerzen... naja und irgendwie hatte ich im laufe der letzten 12 jahre immer mal wieder diese schmerzen an besagter stelle... hab's immer irgendwie darauf geschoben, oder auf zwickende unterwäsche... naja, vor ungefähr 1,5 jahren kamen dann mal 2 winzige tröpfchen blut aus einem mini-loch an meinem unteren rücken... hab mir nix dabei gedacht... bis anfang diesen jahres minimal eiter aus dem winzigen löchlein kam.. bin dann doch mal zum doc und musste mir sagen lassen, das wäre wohl eine steißbeinfistel... naja, ab zum chirurgen, verdacht bestätigt, op-termin ausgemacht... nun hatte ich glück (wenn man es so nennen kann) das ich nur einen fistelgang mein eigen nennen durfte, der allerdings bis auf's steissbein runter ging... also offene wundbehandlung... die op war am 23.01. und die wunde hatte ein ausmass von 10x2x8 (lxbxt)... war ganz schön geschockt beim ersten foto... die meinung der operateurin war, 4 wochen, dann ist's geschichte... naja, befinde mich immer noch beim heilen.. allerdings ist die wunde schon wesentlich kleiner geworden... hat jetzt noch ungefähr walsnuss-größe... bisher hatte ich auch glück, wunde ist sauber und heilt gut... kann hier auch nur nochmal die gute wirkung der sog. alginat-kompressen bestätigen... hatte anfangs einen chirurgen der wollte das ganze nur mit duschen und trockenen verbänden lösen... hab dann schnell den arzt gewechselt da besagter chirurg mehr um die sauberkeit seines praxis-fussbodens besorgt war (durfte nicht mal liegen beim verbandwechsel und wenn die wunde feucht ist, kleckert schon mal was auf den boden) als um das wohlergehen meines hinterns... jetzt bin ich in absolut fachkundigen händen und fühle mich gut aufgehoben...

ich rechne noch mit ungefähr 2-3 wochen wenn nichts schief geht...

allgemein kann ich nur sagen, ich hab von anfang an täglich verbandwechsel gehabt... und duschen gehört auch zum täglichen programm, inclusive dem schon öfters angesprochen ausduschen... anfangs war's echt unagenehm und auch schmerzhaft aber das besserte sich bald... inzwischen ist's echt angenehm und gehört zu den highlights des tages... mittlerweile drückt jeglicher "fremdkörper" in der wunde nämlich schon mächtig, freu mich wenn ich das alles hinter mir habe... sitzen kann ich noch nicht richtig und unbeschwert auf dem rücken liegen auch nicht... am besten geht laufen und stehen... vor allem auto fahren ist immer noch eine herausforderung... hab mir ne decke zusammengerollt und leg sie mir immer unter meinen allerwertesten... not macht erfinderisch...

abschließend kann ich nur aus meiner erfahrung sagen, hygiene ist wichtig und geduld... auch wenn ihr das gefühl habt es geht schon wieder, übertreibt es nicht... eine wunde ist erst dann verheilt wenn sie zu und schmerzfrei ist... und auch wenn man glaubt bäume ausreissen zu können, euer körper kämpft jeden tag mit den widrigkeiten dieser wunde... und falls ihr ihn unterstützen wollt, tut ihm was... ach ja zu thema alginat... die kompressen bestehen aus algenkontrakt, was den unangenehmen geruch erklärt... es gibt sie noch mit silberfäden versetzt, diese wirken dann antimikrobiell... und ziel ist es, ein feuchtes wundklima zu schaffen da man herausgefunden hat das das wohl zu einer schnelleren wundheilung beiträgt... bei mir funktioniert es auf jeden fall...

ich wünsche alle, die entweder ne op hatten oder den noch eine bevorsteht alles gute und drück die daumen das alles problemlos verheilt... und glaubt mir, es wird besser... (mein freund hatte die ersten zwei wochen ziemlich unter fast-nervenzusammenbrüchen zu leiden... schmerzen verändern menschen, schlafmangel auch ;-))...)

und vergesst nicht, trotz allem gibt es immer noch menschen die schlechter dran sind als wir... auch wenn es manchmal unglaublich erscheint!!

in diesem sinne

grüße aus dem hohen norden!!

m0icham71


Hatte am 1.12.008 meine OP. Die Wunde ist bei mir immer noch nicht zu (CA. 5mm offen). Wie lange hat das bei euch gedauert? Und was kann ich tun das es schneller geht?

SKup9iD,up!i


Hi Micha71,

na ja, wie lange es dauert bis es zugewachsen ist, wird wohl davon abhängen wie gross es nach der OP war. Bei mir sind nach 6Wochen aus 8cm Länge jetzt so ca. 2cm geworden. Bei der Tiefe kann ich nicht sagen weil ich nicht mehr reinschauen kann. Irgendwer hat hier mal geschrieben, dass pro Tag 1mm dazuwächst. Na ja, vieleicht stimmts ja. Kannst ja mal nachrechnen...

bilablKugbb2#000


hey ho, auch ich hatte das problem mit meinem hinterteil.

und zwar wurde ich am 21.1.09 operiert. es folgten 6 tagen krankenhausaufenthalt.

am 24.1. traten komplikationen auf. ich bin regelrecht ausgelaufen. ich hatte so starke blutungen, dass abends noch eine notop notwendig war.

am 26. durft ich nach hause. ich bekam jeden tag dann häusliche pflege. also spülen mit wasserstoff und dann der betaisodona-salbe oder wie die heißt. meine wunde war so groß wie ein hühnerei. jetzt ist das loch noch groß wie eine halbe erbse. vor 2 tagen war ich beim doc. der fragte mich ob es mir noch probleme bereitet. ich antwortete mit ja, und sagte ich kann nicht sitzen, ich hab schmerzen es zieht und drückt und es fühlt sich an als wenn man eiskalte hände hat, und darüber heißes wasser laufen lässt. ja ich sitze immernoch auf einen kissen mit halber arschbacke. ich kann mich nicht mit voller last auf meinen hintern setzen. ach auf den rücken kann ich nicht liegen. so sagte ich ihm es. er fragte mich darauf nur was ich beruflich mach. ich sagte, ich bin bäcker. er sagte dann ganz freundlich dass ich nächste woche wieder arbeiten gehen kann. ich dachte na super, ich kann kaum sitzen und mich bewegen und muss am tag 50 km fahren. und grad eben musste ich eine stunde stehen bei ihnen weil ich nicht sitzen konnte und das stehen schmerzte auch schon wie sau.

ich bin ratlos weil ich nicht weiss was ich machen soll. meine krankenschwester hatte sich heute morgen auch gewundert das er mich schon losschickt. obwohl die wunde fast zu ist, und die wundränder vom schnitt auch nicht entzündet sind. aber die ganzen schmerzen und das druckgefühl gibt mir zu bedenken. ich weiß nicht weiter. nach 8 wochen immernoch schmerzen Traurig

sBchm(aus2ixe


hallo "freunde" des steissbeinabszesses *:)

ich wollte mal in die runde fragen,wie lange ihr wegen der geschichte krankgeschrieben wart?

mir wurde vor zwei wochen ein abszess entfernt und bin seitdem auch krankgeschrieben.ich möchte am montag eigentlich wieder arbeiten gehen,aber meine ärztin lehnt das wohl ab,da ich 120km am tag fahren muß.

weiß jemand was über die risiken wenn man zu früh wieder mit der arbeit beginnt?

übrigens schreibe ich grad im stehen,aber das kennt ihr ja.

grüße vom rhein

schmausie

SwupiDxupi


Hallo schmausie,

also ich war für eine Woche krank geschrieben, nachdem ich vier Tage nach der OP im Krankenhaus gewesen bin. Nach zwei Wochen konnte ich schon ein bischen Auto fahren, aber nur ganz kurz, so max. 20min am Stück. Ich denke, dass Du 120km ohne lange Pausen nicht schaffen wirst. Das wird sicherlich erst nach ein/zwei Monaten klappen. Als ich nach zwei Wochen (nach der OP) zur Arbeit gegangen bin, war das schon etwas schwierig, weil ich nicht länger als 10/20 min sitzen konnte. Ich musste immer wieder aufstehen und ein bischen rumlaufen, weils sonst ganz schön angefangen hat wehzutun. Hatte auch eine Zwischenwirkung mit der Grösse des Verbandes - um so groesser die Binde, um so weniger konnte ich am Stück sitzen. Aber am Anfang kommt ja so viel Wundflüssigkeit raus, dass man da schon eine grosse Kompresse brauchte - also auch nur kurz sitzen... :-/.

Na ja, jetzt nach 7Wochen kann ich schon länger sitzen und Auto fahren, merke die Sache aber immer noch. Zu lange nicht aufgestanden = fängt an wehzutun.

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