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Steißbeinfistel

S=te phxan65


Das es beim pit picking eine Rezidivrate von 20% gibt, steht selbst in der Quelle, die Du nennst und außerdem ist esmöglicherweise die Rezidivrate, die dazu führt, dass offensichtlich häufig radikal (und das heißt nämlich OHNE Primärverschluss) operiert wird.

Aber was solls, lass uns einfach festhalten, dass jeder sich gut über eine OP, die Möglichkeiten und die Folgen auch außerhalb dieses Forums informieren sollte.

gruß

mKotorCradfUan83


Hallo "Leidensgenossen",

nachdem ich vor meiner OP viel in diesem Forum gelesen habe und dementsprechend auch viele "böse" Leidensgeschichten zu hören bzw. sehen bekommen habe, will ich hier mit meiner Geschichte bzw. mein Krankheitsverlauf denjenigen ein wenig die Angst nehmen, die diese OP noch vor sich haben.

Bei mir wurde im November 2008 eine Steissbeinfistel diagnostiziert. Ich hatte schon einige Monate (über ein Jahr) vorher Schmerzen am Steissbein und auch eine kleine Schwellung am oberen Ende der Pofalte - die jedoch immer nach ca. einer Woche wieder verschwanden und dann war wieder für 6-8 Wochen Ruhe. Ich habe mich diesbezüglich dann auch schon im August 2008 schon untersuchen lassen, mein Hausarzt hat damals jedoch nichts gefunden und gemeint, dass man es erst einmal einfach beobachten sollte. Wie gesagt, als es dann im November 2008 immer schlimmer wurde und die Abstände von den "Schmerzperioden" immer kürzer wurden habe ich einen Spezialarzt konsultiert der dann eben die Diagnose zweifelsfrei gestellt hat.

Der OP Termin wurde auf Januar 2009 gelegt und somit hatte ich über Weihnachten und Silvester viel Zeit mich mit dem Thema zu beschäftigen und mir meine Gedanken zu machen. Ich bin dann auf dieses Forum gestoßen und mir war danach wirklich Angst und Bange vor der OP bzw. vor den Nachwirkungen. Die Bilder, die man zu dem Thema im Internet findet lassen in einem selbst die schlimmsten Vorstellungen hochkeimen. Aber es half alles nichts, die OP Stand fest und ich konnte nur "abwarten und beten"...

Die OP verlief genz unkompliziert - Umziehen (OP Hemdchen), ab in OP, Bauchlage, Zugang an der linken Hand gelegt (Vollnarkose) und los gings. Als ich im Aufwachraum aufgewacht bin, habe ich mich gefragt, ob irgendwas nicht gestimmt hat - OP abgebrochen oder so - weil ich überhaupt keinerlei Schmerzen hatte und mich sehr gut bewegen konnte. Der Doc kam dann nach einer Weile zu mir und meine, dass alles super gelaufen ist und der die Wunde Teilverschlossen hat und eine Antiseptische Kette in den zugenähten Part eingelegt hat. Der Rest war eben offen gelassen worden (Restwunde ca. 4x3 cm groß). sobald ich aufstehen könne, kann ich nach Hause gehen und ich sollte mich am nächsten Tag wieder melden...

Die erste Nacht war völlig problemlos und auch der Stuhlgang hat ohne komplikationen funktioniert. Die Schmerzmittel die mir der Doc verschrieben hat, haben sehr gut gewirkt. Auch am nächsten Tag hatte ich so gut wie keine Schmerzen ausser eben bei dem Versuch zu sitzen. Bei der ersten Nachuntersuchung und Verbandswechsel war laut Doc alles im grünen Bereich und auch die Schmerzen beim Verbandswechsel waren wirklich erträglich. So ging es eben alle zwei Tage und ab dem 4. Tag durfte/musste ich die Wunde täglich 2-3 mal ausduschen. Auch hier war alles immer problemlos zu ertragen - vielleicht auch dank guter Schmerzmittel!? Nach zwei Wochen wurde die Antiseptische Kette aus der Wunde gezogen, was dann leider etwas Schmerzen verursacht hat. Aber das hat man nach ca. 30 Sekunden überstanden. Die restliche Wundheilung verlief auch noch völlig störungsfrei und die Wunde ist nun perfekt abgeheilt. Gestern Morgen hatte ich die allerlestzte routinemäßige Nachkontrolle und der Doc hat gemeint, dass das Thema nun erledigt ist...

Fazit: bei mir ist wirklich alles super gelaufen und wenn ich vorher gewusst hätte was auf mich zukommt, hätte ich mir im Vorfeld nicht so viele Gedanken über die OP gemacht. Ich bin aktiver Fußballer und wurde schon mehrmals wegen verschiedener Dinge operiert und kann damit mit Recht behaupten, dass es eine der am wenigsten problemeverursachenden OP's war, die ich jemals hatte. Kopf hoch an alle die es noch vor sich haben und lasst euch so früh wie möglich operieren - aufschieben bringt nichts. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr euch gerne melden.

Gruss motorradfan83

FOrodoj_xB


@ MonChery

Hab das ähnliche Problem !

Mein Beitrag vom : 25.01.09 11:08

Moinsen, kurzer Bericht.

Wunde 8cm lang 4cm breit und 6 cm tief. Offene Wundheilung, täglich ausduschen und Verbandswechsel.

Schmerzen Skala 1-10 liegt zwischen 5-9 Intervallartig.

Dauer laut Ärzte: mindestens 6-8 Wochen.

Wundbehandlung: Opraclean (r) und Kompressen.

Ja am 29.3 war die Wunde laut Hausarzt zu und ich sollte arbeiten gehen, hab das 2 Tage probiert und die Schmerzen wzrden immer schlimmer. Komentar vom HA es kann kein Rezidiv sein. Also erstmal Antibiotika schmeissen die nichts gebracht haben und dann weitere 2 Wochen mit Schmerzen Krank geschrieben.

Dann wurde mein Hausarzt sauer, weil es konnte kein Rezidiv sein. Wunde war auch nicht offen und gut verheilt nach seiner Aussage. Er gab mir mit einem strafenden Blick eine Einweisung ins KH.

Jo, was soll ich sagen, Reziiiidiiiiv.

Wieder OP diesmal etwas höher, 7cm lang 4 cm breit 6 cm tief.

Ich könnte kotzen, da wird man behandelt wie ein Simulant und soll am besten warten bis der eiter raustritt oder man mit Fieber und Sepsis ins KH muss.

Laut Chirurg war die erste Wunde nicht verheilt und weitere Fistelgänge sichtbar sowie Verhärtungen tastbar.

Montag ist mein HA aus seinem unverdienten Urlaub wieder da, mal sehen ob er den Schneid hat und zugibt das er mir nicht wirklich glaubte.

Ansonsten such ich mir nach 10 Jahren nen anderen Arzt, übrigens das erste mal das ich länger als 3 Tage im Jahr krank geschrieben bin.

MKarabvilTlxa


Hey Leute,

so geb nun meinen Bericht zu Pitpicking ab.

Heute war ich beim Chirurgen er war noch im OP als ich gekommen war nach 45min war er dann da. Dann haben für die Pitpicking vorbereitet Hose usw. ausziehen auf den Bauch legen die Pobacken spreizen und mit einem Klebeband fixieren und alles abdecken dann Betäubungsspritzen geben die taten zwar weh aber der Schmerz war garnicht schlimm. Und nach ner Zeit meinte die Schwester sehen sie sie spüren garnichts und wir sind schon am Schneiden :-) er hat sozusagen die drei Fistellöcher zwei größere rausgeschnitten und ein kleines rausgeschnitten die Verhärtung hat er auch rausgeschnitten da wo sich der ganze Dreck Haare usw. gesammelt hat. Zum Schluss hat er noch die Wunden geödet oder so damit die Blutung aufhören und einen Verbandsstreifen in das Loch reingestopft den ich dann morgen rausnehme soll und zu guter letzt noch einen fetten Verband drauf ^^.

Die Wunden sind sehr sehr klein.

Hat alles circa 10min gedauert und in 80% der Fälle sind die Patienten geheilt. Durch den minmalen Aufwand und kaum Nachteile ist das die beste Methode beim erstmaligen Befund ich kann sogar derzeit problemlos und schmerzlos sitzen. Ich hab überhaupt keine Schmerzen :)^

Ich lag noch auf dem Bauch da hat sich der Chirurg vorm mir hingestezt und mir all meine Fragen beantwortet und mir gesagt das er sehr viele Haare gefunden hat die die Ursache für diese Krankheit sind bei mir.

Wie gesagt es lohnt sich absolut einfach weil es ein minimaler Aufwand ist und in 80% der Fälle man geheilt ist.

Am 28.6. hab ich einen Termin bei ihm sollte die Wunde nicht zuheilen dann muss ich mich richtig unters Messer legen und nach Karydakis operiert werde er habe selbst keine Rezdiv erlebt seit 2003 und er macht das sehr oft als ich bei ihm zum ersten mal da war da hatte er noch einen andern mit dem gleichen Problem wie ich ^^. Sollte ich es doch wiederkommen dann bekomm ich so schnell wie möglich einen OP-Termin weil ich ihm dannach gefragt hab aufgrund wichtiger Termine bei mir die ich dann erfüllen kann.

mfg maravilla

V|oWlck


@ Maravilla

Gut gemacht, ich wünsche dir eine schnelle Verheilung. Mir hatte der Doc übrigens nicht gesagt, dass er seit 2003 kein Rezidiv mehr hatte. Sehr erfreulich.

c}hr{isu0909


Hallo an alle,

ich wurde letztes jahr im januar an einem steisbeinfistel operiert.und das auch erfolgreich.

jetzt vor 3 tage hatte ich das problem das aus der narbe die eigentlic gut verheilt ist, eiter rausläft (nicht viel aber ein bissel was).es tut auch ein bissel weh.

kann es sein das die wunde einfach wieder aufgeht oder was ist das??

eine bekante meinte auch das es eine kleine entzündung sein kann wegen dem wamren wetter die isch gebildet hat weil die wunde ja erst so ca. 1 jahr zzu ist.

meine frage hat da jemand erfahrung damit was das sein kann ???

danke für eure nachricht.

liebe grüsse

chris0909 *:)

S=tel6l+a18


Hallo chris0909 und natürlich auch ein Hallo an alle anderen "Steißbeinfistler" *:)

zuerst einmal an chris0909:

Also ich hatte meine erst OP 1995! Im Prinzip ist alles super gelaufen - alles schön langsam von innen nach aussen zuwachsen lassen, etc. Allerdings hatte ich auch so zwei, dreimal im Jahr mit Deinen geschilderten Symptomen zu tun: erst jucken, dann Druckgefühl, dann stärkeres Druckgefühl und dann die Erlösung: es ist aufgegangen, eine Flüssigkeitsschwall kam raus und danach war alles gut. Dachte ich... :(v

Ich habe mir im Laufe der Zeit gaaanz, gaaanz viele Fistelgänge gezüchtet! In der Woche vor Ostern ist die rechte Pobacke fein angeschwollen und ich habe gewartet und gewartet, bis das Ding doch endlich wieder aufgeht. Fehlanzeige! Am Ostersamstag ist dann mein Kreislauf zusammengebrochen.

Ich wurde also per RTW ins Krankenhaus gebracht und noch in der gleichen Nacht operiert - Diagnose: Steißbeinfistel mit prima vielen Fistelgängen. Die Wunde geht bis auf den Darm runter (H: 12cm / B: 7 cm / T: 8 cm).

Da die Wunde so toll groß ist, wurde mir die Behandlung mit der Vakuumpumpe im KKH verordnet. Dort habe ich sie dann 5 Tage drin gehabt und war gar nicht begeistert. Gut, die Schmerzen halten sich tatsächlich in Grenzen. Das Setzen ist unangenehm, besonders, wenn das Ding die Wunde ins Vakuum zieht. Danach ist halt alles unter Spannung. Aber Toilettengang bedeutet eine echte akrobatische Leistung! Die "Backen" dürfen nicht zu weit auseinander gehen, sonst zieht das Ding Luft und ist dann am Nachpumpen und Pumpen, etc. - nicht toll! Ach ja, und dann nach dem zweiten Tag der Gestank, als ob ein toter Hund mit im Zimmer liegt - eklig! Zwischendurch war der Schlauch dann mal abgeklemmt, dann war er mal verstopft und das ständige Geräusch, als wenn eine Kaffemaschine in den letzten Zügen ist - auch nachts! Also mein Ding war das alles nicht!

Wie das Wechseln ist, kann ich gar nicht sagen. Denn die Ärzte wollten auf Nummer sicher gehen, dass die Fistelgänge den Darm nicht beschädigt haben und haben eine erneute OP mit Endoskopie unter Vollnarkose für den 20.04.09 angesetzt. Da habe ich mir doch glatt ausgehandelt, dass die mir das Ding unter Vollnarkose wieder rausnehmen und gesagt, dass ich es nicht wieder haben möchte!

Vorher noch die Gespräche, dass es sein kann, das für 3 Monate ein künstlicher Darmausgang gelegt werden muss, evtl. die Gebärmutter raus muß oder die Blase betroffen ist. Ja, keine schönen Gedanken für so eine OP. Somit war die erste Frage im Aufwachraum: "Habe ich einen künstlichen Darmausgang?" Nach dem die Verneinung und kam und die Info, dass alles komplett in Ordnung sei, konnte ich dann noch mal beruhigt schlummern. Aus dem Krankenhaus bin ich am 24.04.09 auf eigenes Drängen gekommen, die Ärzte hätte mich gerne noch ein paar Tage länger behalten.

Ja, und seit dem heißt es tägliches Tamponaden wechseln. Anfangs mit Opraclean, nun nur noch mit Kompressen und täglicher Spülung mit Ringer-Lösung. Die Schmerzen halten sich absolut in Grenzen - generell habe ich nur einmal nach dem Setzen der Vaku-Pumpe ein Schmerzmittel genommen. Sonst gar nix, trotz der großen Wunde.

Alles muß ich jetzt etwas ruhiger angehen. Gehen, Sitzen etc. alles halt eine ecke vorsichtiger und langsamer, aber es geht. Da ich selbständig bin, möchte ich nächste Woche langsam wieder anfangen zu arbeiten. Da ich jedoch im Sitzen arbeite, mache ich mir ernsthafte Gedanken über einen neuen, geeigneten Stuhl. Mal sehen, wie lange die Wunde zum kompletten zuheilen braucht - ich werde berichten.

Falls jemand von Euch schon Erfahrungen hat mit einem geeigneten Stuhl hat, wäre ich sehr dankbar für ein paar hilfreiche Infos!

Lieben Gruß,

Stella18

Sute4pha;n65


@ Stella18

Unschöne Geschichte, drücke Dir die Daumen, dass es reibungslos heilt.

2 Tipps, hier aus dem Forum:

Hinsichtlich des Stuhls bzw des Themas sitzen haben Einzelne wohl gute Ergebnisse mit einem Sitzring für Hämorriden erzielt, indem sie die offene Stelle des Sitzrings nach hinten gedreht haben. Vielleicht eine Hilfe, falls es mit einem Stuhl nicht klappt.

In den letzten 2 Jahren wird beim Thema Kompressen immer wieder mal auf Alginat Kompressen hingewiesen. Die, die sie benutzt haben, waren alle der Auffassung, dass es schneller geheilt sei. Bei der Wundgröße vielleicht ein Thema für das nächste Doktorgespräch?

Beste Genesungswünsche an alle Betroffenen von

c6hrisG090x9


hallo,

zu stella:

naja also gejuckt hat es bei mir nicht und druck hatte ich auch keine auf der wunde.

aber das von dir is ja ne horrorgeschichte.

und wie gesagt diue narbe ist seit 1 jahr zu habe erst seit 5 tagen jetzt ein problem.

und es kommt halt ein bissel eiter raus und ist ein bissel offen.

meine frau meinte das es so aussieht wie da als die narbe zuging wo nur noch ein kleines stück offen war.

ment ihr das es sein kann das die narbe aufgerissen wurde?weil ich habe da mal ziemlich meine pobacken auseinander gerissen weil ich was schauen wollte.kann es sein das es dadurch die narbe aufging.

oder meint ihr das es eher wieder ne enue fistel darunter sitz ??? :(v :(v :(v

danke

H<ypox25


Hallo,

nachdem ich hier nun schon viele Leidensgeschichten gelesen habe, möchte ich mal meinen Fall schildern, bzw. nach eurer Meinung fragen.

Im September letzten Jahres hatte ich ein durch Hömorrhoiden verursachtes Analekzem. Nach 2 Verödungssitzen war das wieder ok. Allerdings habe ich seitedem tlw. beim Sitzen, Bücken, Radfahren, Po-Anspannen etc. leichte Schmerzen im Bereich der Steißbeinregion. Ich habe dort auch einen kleinen "Krater", also ein etwas größeres Loch (nicht Nadelspitzengroß, schon etwas größer, aber scheinbar geschlossen).

Der Schmerz ist nicht sonderlich groß und tritt halt nur in bestimmten Positionen bzw. bestimmten Belastungen auf. Wenn ich so in der Gegend rumdrücke, finde ich kein Schmerzgebiet.

Nachdem sich meine Hausärztin das 2x angesehen hat, meint sie, ich hätte dort einen Pilonidalsinus (was ich vorher durch selbstdiagnose und google auch schon vermutet hatte)

Er wäre aber nicht akut, ich hatte da aber wohl mal eine Stelle, die nicht so sauber verheilt ist (sieht bisschen vernarbt aus) und daher habe ich dort diese Schmerzen. Einen akuten Abzess würde ich schon merken, da könnte ich nicht mehr sitzen oder liegen. Es könne aber jederzeit akut werden und dann müsste man schneiden.

Auch der Proktologe hat einen kurzen Blick drauf geworfen und meinte, das sei nicht weiter bedenklich, wenn da kein Eiter oder so rausliefe. Das solle man mal beobachten.

Mich macht die ganze Sache natürlich trotzdem madig, weil der Schmerz halt so bleibt. Es wird nicht schlimmer, aber es geht auch nicht weg. Ausfluss habe ich eigentlich keinen, außer etwas, was ich in diesem Fall wirklich für Schweiß halte, da ich auch sonst viel schwitze und da ja dieser "Krater" ist, in dem sich sicher schneller mal bisschen Schweiß ansammelt. Es kommt jedenfalls auf Druck keine Extra-Flüssigkeit irgendwo raus!

Nun meine Fragen:

Könnte es wirklich die blande Form sein und die Schmerzen wirklich von den Vernarbungen in der Gegend stammen?

Das Loch habe ich solange ich denken kann, die Schmerzen habe ich eigentlich erst seit dem letzten Urlaub (4000km mit dem Auto) im September 2008. Bin zugegebenermaßen relativ stark behaart am Po.

Könnte es auch kokzygodynie sein? Es fühlt sich aber mehr wie ein Schmerz "im Fleisch" oder wie ein Muskelschmerz und nicht wie ein eher knochenbedingter Rückenschmerz an!?

Hab mal Spaßeshalber ne Aspirin genommen, da war ich für ein paar Stunden beschwerdefrei.

Vielen Dank!

P7ali


Hallo,

ich wurde am 30.04.2009 operiert (steisbeinfistel). Vollnarkose und eine Nacht im KH. Vor der OP hatte ich fast keine Schmerzen, nur leichter Ausfluss aus der Öffnung. Unmittelbar nach der OP hatte ich keine Schmerzen, jetzt nach einer Woche ist es auch nicht so schlimm (intervallartige Schmerzen). Am Wochenende bin ich jeden Tag ins Krankenhaus gegangen, um die Wunde auszuwaschen und neu verbunden (es wurde JODOTAMP verwendet). Am Montag war ich erstes Mal beim Hausarzt. Der hat anderes Verfahren: kein JODOTAMP, etwas anderes, was kann bis zu 4-5 Tagen in der Wunde bleiben. Nächster Verband-Termin habe ich am Freitag, also 4 Tage ohne Verbandwechsel! Ist das normal?

Ich habe zwar noch keine Beschwerden, aber habe Angst, dass sich die Wunde entzünden kann.

Hier im Forum schreibt man oft über täglichen Ausduschen der Wunde. Ab wann kann man die Wunde selbst behandeln?

Vielen Dank im Voraus.

S@u piDupxi


Hallo Pali,

also 4-5 Tage ohne Ausduschen und Tamponade wechseln ist schon etwas unüblich.

Ich hatte meine OP vor 3 Monaten. Vor einem Monat ist alles zugewachsen. Ich hatte eine Alginat-Tamponade in der Wunde. Ich habe zwei Mal am Tag ausgeduscht und das Alginat und Kompresse gewechselt. Du solltest lieber noch mal den Chirurgen kontaktieren und nachfragen, ob dass im Abstand von 4-5 Tagen so OK ist.

Was für ein Zeug wird denn bei Dir da reingelegt, dass es so lange drin bleiben darf? Vieleicht ist's ja ein Super-Zeug, was wirklich so funktioniert.

Fängt dass bei Dir da nicht an zu riechen so nach ein zwei Tagen? Also ich musste mich wirklich beeilen mit dem ausduschen, sonst kam eine unangenehme Wolke beim Kompressen wechseln ....

P3al@i


Hallo SupiDupi,

morgen (Freitag) werde ich fragen, was für ein Zeug ist das. Ich bin auch neugierig. Dann melde ich mich.

Ja, nach zwei Tagen riecht es bischen, aber nicht so tragisch. Ich kann damit leben :-)

Noch eine Frage: Wieviele Tage nach der OP konntest du die Wunde selbst behandeln (ausduschen)?

S3upikDupi


Hi Pali,

ich konnte mich so nach 3 Tagen überwinden mit Wasser auszuduschen. Der Chirurg hatte mir aber gesagt ich sollte gleich schon im Krankenhaus damit anfangen - ich konnte mich aber dort nicht dazu überwinden. Zuhause "mit Spiegel und ganz vorsichtig" habe ich dann angefangen, weil ich noch nicht wusste, dass es eigendlich fast schmerzlos ist in die Wunde Wasser reinlaufen zu lassen. Danach ging es immer besser und ich habe gemerkt, dass das ausduschen wirklich hilft. Sieht zwar alles ziemlich gruslig aus, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Nach ein paar Tagen habe ich ohne Spiegel ganz normal ausgeduscht und meine Frau hat danach das Alginal reingelegt und Kompresse angeklebt. Dass ging so ca. 8 Wochen lang frühs und abends.

Zum Selbst behandeln: Ich hatte gar keine andere Option als alles selber machen. Ich wurde schon im Krankenhaus dazu Verdonnert alles selber zu machen ... im KH gab's so'ne schicken Netzhöschen die die Kompresse so gehalten haben, also konnte man wirklich alles alleine machen ....

gzorilladjohex23


Hallo zusammen,

ich hatte meine SteißbeinfistelOP im Februar 2008 und meine Wunde ist immernoch nicht zugewachsen. Mir wurde gesagt es liegt an meinem starken Übergewicht, da so die Haut immer aneinander reibt - klingt plausibel, aber wirklich SO lange?

Wie dem auch sei: Seit ein paar Wochen habe ich bemerkt, dass wenn ich meinen Tupfer wechsel (mache ich täglich, einfach trocken rein), sich eine helle grüne Suppe dran befindet. -> Hausarzt gefragt und er sagte es sei nicht schlimm und nur Talk. In letzter Zeit ist aber praktisch der ganze Tupfer voll mit dem grünen Zeug und die Wunde juckt wie bekloppt - hatte das jemand von euch auch? Ich muss dazu sagen, dass ich in der ganzen Zeit nie Schmerzen hatte.

Gruß,

Joe

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