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Steißbeinfistel

dkefi3girld74


Hallo bin neu auf [[http://www.med1.de/]]. Und sah gerade das Forum Steißbeinfistel. Und stöberte ein bisschen darin. Bin selbst nicht davon betroffen, aber ich hatte mal einen Freund der damit Probleme hat. Will dir jetzt keine Angst machen, aber er hat heute noch Probleme damit und das seit 10 Jahren schon. Es gab mal bessere Zeiten, aber dann immer wieder Entzündungen.

Lg Manu

c:arlod56


Einen so langen Faden habe ich noch nie gesehen, aber ich mußte drüber stolpern, weil ich in meiner Jugend, da war ich gerade mal 18( das liegt derweilen 34 Jahre zurück) das ertse mal mit einer Steißbeinfistel geplagt war. Ich habe sie nicht lange verschleppt.

Sie war dermaßen unangenehm und schmerzhaft, dass ich mich sofort zum Arzt begab. Der machte mit mir einen OP- Termin und dann wurde das Ding mit einem Schnitt unter Vollnarkose entfernt.

Mir wurde erklärt, dass bei dieser Fistel eine Lokalanäthesie nicht wirken und ich die Schmerzen nicht aushalten würde. Man hat mir einen Draen in die Wunde gestopft und mich am selben Tag entlassen. Eine Woche lang mußte ich täglich zur Wundkontrolle, wo mir der Draen gewechselt und die Wunde mit Wasserstoffperoxid gereinigt wurde. Das war alles auszuhalten.

Leider bekam ich eine solche Fistel 2 Jahre später nochmal. Die Prozedur war die gleiche, nur dass zur Wundreinigung nicht H2O2 verwendet wurde, sondern Sepso- Tinktur. Ich hätte dem Doc mit dem nackten A... ins Gesicht springen können, so hat das Zeug gebrannt. Seitdem bin ich verschont davon geblieben. Aber ich kann mit allen mitfühlen, die sich mit so einem Ding rumplagen mußten. Schnell zum Arzt gehen und schnell entfernen lassen rate ich nur.

Carlo.

sOalz!7080x0


Hallo an Alle

Also ich weiß, dass man hier und auch sonst ganz schön viel Horromeldungen über Fisteln lesen kann. Mir wurde am 23. Jänner ein perianaler Abszess entfernt, eine Ringdrainage gelegt und 6 Wochen später eine transsphinktäre Fistel (Fistel geht durch beide Schließmuskeln) entfernt. Bei der ersten OP war ich eine Nacht im KH, bei der zweiten OP 5 Tage. Ich konnte die Narkose wählen und entschied mich für Vollnarkose. Es ist sicher nicht das angenehmste, was ich je erlebt habe, aber ich möchte hier einige Tipps aus meiner Warte geben, die das ganze gut und positiv verlaufen lassen können. Aber bitte dies nur als meine Tipps betrachten, immer die Vorgangsweise mit dem jeweiligen Spezialisten abklären!

1. Eine Operation sollte unbedingt von einem Spezialisten durchgeführt werden, da es zum Teil (nicht gefährliche) aber schwierige OP's sein können (je nach Fistel Art, und da gibt es einige). Dafür sind Proktologen zuständig! Also unbedingt recherchieren, welches KH auf Proktologie spezialisiert ist. In Wien ist das z. B. das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern. Sobald man einmal weiß, dass man am richtigen Ort ist, fühlt man sich schon mal viel besser!

2. Die Wunde: die ist groß und man erschrickt mal fürs erste ganz schön, sie muss aber offen bleiben und langsam verheilen, um ein Rezidiv zu verringern. Aber es ist auch faszinierend, was der Körper im Stande ist zu heilen. Meine 2. OP ist 9 Wochen her, ich habe immer noch eine kleine Öffnung, aber ich nehme den Heilungsfortschritt durchaus wahr, auch wenn nur in kleinen Schritten. Meine Ärzte empfahlen mir die Wunde auszuduschen (keine Sitzbäder, feuchte Tücher, keine Desinfektionsmittel, kein Salz, kein Zucker, etc. etc. NUR Wasser), und das mindestens 3 mal täglich und nach jedem Stuhlgang. Das Ausduschen tat mir nicht weh. Die Wunde an sich nässt natürlich (Wundsekret), und das war bei mir sicher 7 Wochen der Fall. Ich habe mir gute Damenbinden gekauft, die man täglich tragen kann und diese mehrmals täglich gewechselt. Mit der Zeit nässt die Wunde weniger und ich kaufte mir leichte Slipeinlagen. Das ist erstens eine gute und zweitens günsitge Variante. Jetzt brauche ich nichts mehr. Ich trage Boxershorts, da diese viel weniger an der Wunde reiben.

3. Schmerzen - nicht den Helden spielen, meinte mein Arzt, sondern Schmerzmittel nehmen, das habe ich auch die ersten 5 Tage nach der OP gemacht.

4. Coloskopie: bei meiner zweiten OP wurde auch eine CO gemacht, um Darmentzündungen auszuschließen. Eine reine Routinesache, die (Ich bin 39) auch zur Standard-Krebs-Vorsorgeuntersuchung gehört. Die CO wurde bei mir während der OP durchgeführt.

5. Stuhlgang: ich esse einmal täglich Joghurt mit Früchten und Flohsamen - die machen den Stuhlgang angenehm weich ohne Durchfall zu bekommen!

Das ganze ist mühsam und langwierig, aber es gibt Methoden um es etwas angenehmer zu gestalten. Ich hoffe, dass ich aus meiner Warte etwas "positiv" aufklären konnte.

Liebe Grüße und gute Heilung allen Leidensgenossen

M^arzav*illxa


@ salz7000

mein Protologe ist auch absuluter Spezalist auf diesem Gebiet er wendet neuste Methoden aus den USA und Griechenland an ich geb dir recht das man nur bei jemand machnen lassen sollte der sich damit auskennent sonst kann es eine lange und langwierige Sachen sein.

n4a*del0x1


ich bin erst 15 jahre alt und bei mir wurde auch eine steißbeinfistel festgestell. am samstag hatte ich schmerzen und montag war ich beim arzt. der hat dan einen abszess zum platzten gebracht und mich zu einem chirurgen geschickt. am dienstag war ich dan beim chirurgen und der meinte das das halt operiert werden muss. jetzt muss ich bis nächste woche montag warten und mir kommt das eigentlich seltsam vor den je länger ich warten muss wird das doch größer oder nicht?? bitte um hilfe

SWchnürzzexl


Hallo ihr,

ich rate jedem sich operieren zu lassen. Das ganze ist zwar recht hässlich (wer so weit zurückblättern mag kann meine Leidensgeschichte im Zeitraum ca. März bis August 2006 nachlesen) aberr ich bin nun seit 3 Jahren fistelfrei und auch die Begleiterscheinungen wie Narben- und Druckschmerzen usw. waren 1 Jahr nachdem die Riesenwunde zu war, verschwunden. ;-D Je länger man wartet, desto schlimmer wird es! Also, keine Angst und nur Mut, es kann nur besser werden! :)^ Und keine Angst vor Schmerzen, dafür gibt es Schmerzmittel und man findet immer etwas, das hilft. ;-) Eine gute und schnelle Genesung wünsche ich euch allen!

S#c~hn8ürzxel


Keine Angst, Nadel, innerhalb der kurzen Zeit tut sich nicht viel, und wahrscheinlich wird auch wegen dem Abszess etwas gewartet, damit der erstmal nicht so akut ist. :-)

kgreyjxer


Hallo zusammen,

hatte jetzt Gott sei Dank 4 Jahre Ruhe mit der Fistel.

Das erste mal hab´ich´s auch sofort operieren lassen.

Vor einem Jahr war die Narbe auch so, dass sie mal gehalten hat.

Darauf hin konnte ich auch wieder Sport treiben usw....bin auch brav den Halbmarathon in Bonn gelaufen ohne dass die dünnen Narbe gemeckert hätte.

Letzten Sonntag hatte ich beim Autofahren schmerzen ( ihr wisst schon wo...oberhalb der Narbe)

Gestern ist der Pickel explodiert...heute gespalten und Montag hab´ich einen OP Termin.

Das einzige wovor ich Angst habe ist, dass es wieder 2 Jahre dauert biss ich schmerzfrei bin, so wie beim letzten mal...Ihr hört von mir. Drückt die Daumen!!!

In diesem Forum habe ich den Tipp mit dem St. Marien Hospital in Bonn gelesen und war darauf hin heute auch dort. Ich muss schon sagen, kein Vergleich zu früheren Krankenhäusern...die waren alle sehr nett und waren darauf bedacht, dass es sowenig wie möglich weh tut!Bis jetzt echt Super!:)^

Viele Grüße

P.S. Wenn ich mal viel Lust und wieder bessere Laune habe, schreibe ich euch mal wie´s bei mir beim ersten Mal war und wie es auf keinen Fall laufen sollte

Bis die Tage ich werde Bericht erstatten

eWng@elcdhexn4


hallo ihr..

ich habe mich heute mal dazu entschlossen mich hier anzumelden.. ich war im dezember das erste mal zum stöbern hier..

mal zu meiner geschichte:

im dezember 08 wurde bei mir eine steißbeinfistel entdeckt, da wusst ich auch noch gar nicht wirklich was es ist, wo es herkommt usw..

die op war am 15 dezember. einen tag nach der op ging es mir schon wieder sehr gut, keine schmerzen oder ähnliches. es war auch nur eine relativ "kleine" wunde jedoch knochentief.

leider ging es ab dem 2.tag ziemlich bergab. da gehe ich jetzt aber lieber nicht drauf ein weil niemanden angst machen möchte.

im februar 09 war dann wieder eine op. die wunde war noch genau so wie frisch operiert obwoh schon eine zeit vergangen war. dieses mal wurde mir aber ein riesen loch dahinten reingeschnibbelt.

die wunde ist mitlerweile zur hälfte geschlossen aber leider wieder voller fistelgänge.

morgen ist nun meine 3. op und das innerhalb von nur 6 monaten.

aber ich lass mich nicht unterkriegen und hoffe das es diesesmal gut geht.

durch den ganzen misst habe ich meine arbeit verloren und das will ich nicht nochmal erleben.

mir wird dieses mal ein vakuumverband angelegt.

ich bin mal gespannt ob es dadurch wirklich besser heilt.

glg melanie

a quarAiusx78


Ich habe viele, viele Seiten mitgelesen- und mitgelitten.

Ich fühle mit Euch!

Im Augenblick bin ich mental sehr angeschlagen durch die ganze Geschichte, die ich in der letzten Woche durchgemacht habe (ja, ich weiß - es gibt schlimmeres), aber ich bin nun mal wehleidig und leicht aus dem Konzept zu bringen. Ich war (positiv) überrascht, wie wahnsinnig stark Ihr doch alle seid (und wie vor allem Katharina_77 noch so viel Humor bei der Sache beweisen konnte) - alle Achtung!

Kurz gesagt: Ich wurde vor genau einer Woche am Steißbein operiert.

Falls es irgendwie interessant sein sollte, möchte ich aber meine ganze Geschichte erzählen..

Im Dez. 2002, kurz vor Weihnachten:

wegen einer Eileiterschwangerschaft wurde ich mitten in der Nacht notoperiert (da ich schon viel Blut verloren hatte, war es äußerst dringlich, schreckliche Schmerzen...),

nach einer Woche Krankenhausaufenthalt kam ich nach Hause. Daheim habe ich mich die erste Nacht erstmal nur übergeben. Also - zurück ins Krankenhaus - festgestellt wurde nach etlichen Stuhlproben: Infektion mit Yersinien (meldepflichtig), was mir wieder einige Tage Krankenhausaufenthalt beschert hat.

Ca. 3 - 4 Wochen später hatte ich dann das 1. Mal in meinem Leben Schmerzen am Steißbein (an einen Sturz kann ich mich nicht erinnern).

Also bin ich brav zum Arzt, der mir mit Draufdrücken auf die Stelle unsägliche Schmerzen bereitet hat. Seine Antwort, auf meine Frage, was es denn sein könnte: "Ich habe keine Ahnung!". Und als ich dann erwähnte, dass ich vor nicht allzu langer Zeit operiert wurde, wurde er richtig sauer und meinte, dann sollte ich halt wieder zurück ins Krankenhaus - und "tschüß - ich kann nichts für Sie tun".

Erstmal entmutigt habe ich mir zwar vorgenommen, einen anderen Arzt aufzusuchen, der williger ist, danach habe ich den Gedanken dann aber verworfen, weil die Schmerzen nach einigen Tagen wieder verschwanden.

Dann hat mein Steißbein erstmal monatelang Ruhe gegeben. Bis es wieder auftauchte - nach einigen Tagen verschwand der Schmerz wieder (eine Erhebung war fast nie - und wenn - nur minimalst zu ertasten).

Und so habe ich fast 6 1/2 Jahre den Schmerz zwar alle paar Monate wahrgenommen, aber es verdrängt.

Am 16.05. musste ich dann (nach 10 Tagen Dauerschmerz) einen Arzt zu mir nach Hause holen, weil ich vor Schmerzen nicht mehr richtig gehen/sitzen/liegen konnte.

Der Abszess war die ganze Zeit ca. walnusgroß und geschlossen.

Bereits am nächsten Tag bin ich zitternd und heulend ins Krankenhaus und lag nach einigen Stunden unter Vollnarkose auf dem Tisch des Chirurgen.

Leider wurde mir - weder vor der OP, noch danach - hinreichend erklärt, wie die Wundversorgung danach abliefe. Nichts!

Nach 4 Tagen (20.05.) wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen.

Auf dem Arztbrief steht: "Eröffnung glutealer Abszess" - das war´s. Dabei haben die vor der OP von einem "sinus pilonidalis"/Steißbeinfistel gesprochen.

Im Moment nehme ich noch jede Menge Antibiotika.

Laut meinem Hausarzt sieht die Wunde "gut" aus - sie ist bis jetzt täglich von jemand anderem verarztet worden (mit Iodoform-getränkter Kompresse) - scheint wohl ein ziemlich tiefes Loch zu sein. Ich kann mir das nicht anschauen!

Was mich jetzt wundert:

Ihr redet alle vom Ausduschen, von Sitzbädern etc. Mein Hausarzt meinte zu mir, ich solle die Wunde auf keinen Fall selbst ausspülen, da sie so "schön trocken" sei. Er meinte auch, 1 Woche nach der OP würde es genügen, wenn ich zum Verbandswechsel nur "alle 2 bis 3 Tage" kommen würde.

Irgendwie bin ich verwirrt. Eure Berichte klingen ganz anders.

Und wenn ich im Krankenhaus anrufe, um mit einem Chirurgen zu sprechen, wollen sie am Telefon entweder keine richtige Auskunft geben - oder haben von vornherein sowieso keine Zeit.

Ich bin alleine zu Hause (Fernbeziehung), und ich kenne niemanden, der mir bei der Wundpflege behilflich sein könnte - und wenn, dann mit Sicherheit nicht auf lange Sicht.

Ich möchte das auch gerne nur von jemandem machen lassen, der sich damit wirklich auskennt.

Ich wäre sehr dankbar, wenn Ihr irgendeinen Tipp für mich hättet, was die Wundpflege betrifft. Bin total ratlos. Ich würde es ja gerne mal ausduschen, aber danach? So ganz alleine traue ich mir das einfach nicht zu. Nein, ganz bestimmt nicht.

Ich bin nicht privat versichert - eine profesionelle Hilfe, die zu mir nach Hause kommt, ist wahrscheinlich unmöglich, oder?

Ganz viele Genesungsgrüße an Euch alle!

Und natürlich danke im voraus.

Grüße,

aquarius78

a5quar9iu:s78


@ salz7000:

Dein Tipps sind sehr hilfreich, auch wenn bei mir der ganze Fall etwas anders gelagert zu sein scheint.

Ich muss mich immer noch wundern, warum ich aus dem Krankenhaus ohne irgendwelche Informationen entlassen wurde, was die Wundpflege betrifft.

Ich finde, als Patient wird schon viel von einem verlangt...

Ganz viele Grüße an Euch alle! :)z

s3alz>70x00


Hallo aquarius78

Zuerst mal: Lass dich bitte nicht von den verschiedenen vielen Beiträgen verunsichern. Mir ging es unmittelbar vor und nach der OP ähnlich, zu viel verschiedene Informationen, zu wenig klare Infos. Weiters, gibt es ja verschiedenste Arten von Abszessen und Fisteln. Zum Beispiel schreibe ich hier im "Steißbeinfistelforum", aber ich hatte eigentlich einen perianalen Abszess und eine transphinktäre Fistel. Darum kann ich dir aus der Ferne leider nur diesen Tipp geben: Ich denke, dass die Diagnose (welche Art von Abszess war es nun eigentlich) und die Wundbehandlung in die Hand eines/einer Spezialisten/Spezialistin gehört. Ich war nach meiner OP zur Wundkontrolle im Krankenhaus und nicht beim Hausarzt. Darum, kontaktiere unbedingt einen Facharzt (Chirurg mit Spezialgebiet Proktologie) oder frage deinen Chirurg vor Ort vom Krankenhaus aus. Ich habe mir zu vor immer einen Zettel mit allen Fragen aufgeschrieben, damit ich ja nichts vergesse, denn Ärzte sind oft sehr in Eile (warum auch immer ;-). Kläre mit ihm oder mit ihr alles ab: Wundbehandlung; welche Art von Schmerzen du hast; welche Medikamente du nimmst. Zum Beispiel ich nahm keine Antibiotika, aber der Fall kann bei dir anders gelagert sein. Und ich brauchte auch keine Hilfe, die Wundversorgung konnte ich alleine vornehmen. Wo bist du beheimatet?

Liebe Grüße und nur Mut! Und denke daran: unmittelbar nach der OP fühlt man sich echt Scheiße, aber es wird besser!

Link: Meiner Meinung nach liefert das Kantonsspital St. Gallen eine recht gute und objektive Beschreibung der verschiedenen Fistelarten: [[http://www.surgery.ch/index.php?id=analfistel_1199]]

a4qua`rius7x8


Guten Morgen, *:)

ich bedanke mich erst mal herzlich für Deine Antwort, salz7000.

Ich werde jetzt versuchen, so schnell wie möglich in die Hände eines Spezialisten zu kommen. Du hast vollkommen recht.

Ich fühle mich so energielos und alleingelassen. Da ist es wirklich hilfreich sich austauschen zu können.

Ich bin übrigens in München (also Bayern) beheimatet.

Alles Gute weiterhin.

Wir hören voneinander...

S0upi/Dupxi


Hi aquarius78,

wurdest Du am Bavariaring operiert? Da war ich jedenfalls. Mit den Info's zur Wundbehandlung war es wirklich etwas dürftig. Ich hatte drei Rezepte be kommen 1xKompressen, 1xSchmerztabletten, 1xALGINAT Fliess. Und eine Minute bei der Entlassung aus dem KH was ich damit machen soll. Der Chirurg sagte mir Ausduschen, Alginat zuschneiden, Kompresse draufkleben und nach zwei Wochen Termin zum Anschauen ... das wars. Nach zwei Wochen bin ich dann hin, der Chirurg hats angesehen und gesagt dass alles OK ist und mehr nicht...ich habe dann weiter so gemacht : zwei mal duschen, Alginat rein und Kompresse drauf - 2Monate lang bis es zu war. Na ja, aber vieleicht musst du das alles nicht machen - jede Wunde ist anders ... frage so lange nach bis Du eine Antwort bekommst.

k2athzariDna_757


wie wahnsinnig stark Ihr doch alle seid (und wie vor allem Katharina_77 noch so viel Humor bei der Sache beweisen konnte) - alle Achtung!

dankeschön!! ;-D

ja, ich sah das alles nich so eng. klar tat´s vor der op weh, aber wenn man bedenkt, was ich für eine turboschnelle und völlig komplikationslose heilung hatte, warum sollte ich nich locker davon berichten können? ;-) und mir war wichtig, daß auch mal n guter bericht hier nachzulesen ist. kleines loch, nach 4 wochen zu, bis heute keine neuen probleme (es is etwas mehr als 1 jahr her)

genau darum sollten alle sofort zum arzt gehen und die op nicht vor sich herschieben, termine an der uni/schule/arbeit hin oder her, man kann es nich oft genug betonen:

je länger gewartet wird, umso größer wird das loch und umso länger dauert die heilung!

aquarious, ich hatte meist meinen freund zum neu verbinden nachdem ichs ausgeduscht hatte, aber mein hausarzt hatte gesagt, ich kann jeden tag zu ihm kommen. am anfang wollte er mich eh täglich sehen (erste woche), danach noch 2x/woche, um zu gucken, ob alles richtig verheilt. und an diesen terminen übernahm er den verbandswechesel, und immer wenn ich meinen freund nich gesehen hab, bin ich auch zum doc. denn es is sooo wichtig, daß alles richtig zu machen!du mußt einen arzt regelmäßig draufschauen lassen, denn er hat zb entdeckt, wenn sich an der wunde diese fäden bildeten, die müssen entfernt werden, sonst granuliert es weiter und es bildet sich oben eine art brücke und wächst zu, während darunter noch immer das loch ist. es muß muß muß von unten heraus hochheilen. bleibt eine höhle zurück, geht bald alles wieder von vorne los...

ich hab täglich 2x (erste woche) und danach 1x am tag ausgeduscht bzw ein sitzbad in kamillenlösung gemacht (desinfiziert und beruhigt), danach vorsichtig mit toilettenpapier die wunde ausgewischt bzw wischen lassen (um die fäden zu beseitigen), am ende noch trocken geföhnt (wichtig, denn es darf nicht naß bleiben) und dann einen salbenverband gemacht. so war es nach 4 wochen komplett zu.

wer mag, blättert zu ostern 2008 zurück, da lest ihr meine geschichte und könnt auch fotos sehen, vorher, hinterher und wie es langsam zuheilte.

*:)

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