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Steißbeinfistel

S>upiDxupi


@ rückenleiden ,

tja, ich glaube vorbeugen geht bei der Geschichte nicht. Entweder du hast es oder nicht, damit muss man sich abgeben ... ich glaube rasieren oder ähnliches hilft da nicht, der Haarausfall ist schuld und dass man viel rumsitzt - dann passiert es eben, dass so ein blödes Haar sich in die Po-Falte reinbohrt. ]:D

-fLöckxchen-


na ja, es sind ja nicht immer haare schuld an einer fistel. manche werden schon mit einer fistelöffnung geboren.

HJ0rB%ixe


So. Wollte hier auch mal meine Geschichte niederschreiben (positiv aber =) ).

Ich hatte vor fast nem halben Jahr einmal wahnsinnige schmerzen wenn ich Sport gemacht habe, wo der Steiß belastet wurde oder ich mich direkt draufgesetzt habe. In meinem jugendlichen Leichtsinn bin ich natürlich nicht zum Arzt, weil es immer nur kurz mal weh tat und Mann sowas natürlich nur mit nem Augenzwinkern abtut. Heute ärger ich mich, dass ich nicht zum Arzt gegangen bin. Denn der kleine Pickel hat sich letztendlich bis nach oben über die Pobacken vorgearbeitet und sich dort entzündet.

Am Samstag vor 3 Wochen bin ich dann zur Notfallpraxis gegangen so gegen 10 Uhr, weils nicht mehr ging und der kleine Pickel mittlerweile ne große rote Fläche war. Dort sagte man mir, wie ich selber schon vermutete Abszess mit Fistel. Der Arzt wollte mich dann zum Chirogen schicken und hab ich natürlich gemacht. Bei dem angekommen hörte ich das gleiche wie vom Arzt vorher, also operieren. Mein Glück: Ich hatte nicht gefrühstückt und konnte so direkt operiert werden. Um 1 lag ich dann im OP, gegen 3 bin ich wieder aufgewacht (war direkt wieder Topfit im Kopf :)^)und dann durfte ich gegen 6 wieder gehen. War am selben Abend noch auf nem Grillfest etc. Keine Schmerzen nichts. Auch das verbinden an den folgenden 3 Tagen war völlig schmerzlos. Allerdings kamen dann die Schmerzen ind er 2ten Woche, Ibuprufen 600 und alles lief wieder. Ist nun gute 3 Wochen her. Nach ca. 2 Wochen begann dann sichtlich das Fleisch nachzuwachsen im Loch (Auch mein Arzt sagte es heile gut). Ich fahr mittlerweile seit einer Woche wieder Auto (mit Knüppelhartem Sportfahrwerk, kein Problem ;-D ) und die Wunde ist innerhalb einer Woche um fast die Hälfte bis 2/3 zugewachsen. Schmerzen habe ich mittlerweile keine mehr und das Verbandwechseln ist auch nen Klaks. Die Wunde nässt nur noch ganz wenig und riecht ganz leicht, was aber ganz normal ist.

Anfangs dachte ich auch "Wie soll das bloß wieder zuwachsen, da passt ja nen tischtennisball rein." Aber nicht den Mut verlieren, nach 1-2 Wochen kommt das Fleisch wieder und man kann jeden Tag sehen wie es wächst. Muss zwar bei unserem diesjährigen Männerurlaub aufs Schwimmen verzichten, kann aber bei vernünftiger Wundpflege ohne bedenken mitfahren. So hoffe mal das macht manchen etwas Mut. Und das ganze mit etwas Humor nehmen geht auch noch besser, manchmal hat man halt mal die "Arschkarte";-D

Also gute Besserung allen anderen.

Bis dann Tim =)

sKeb8x4


@ alle:

vielen dank für dieses schnellebige forum. war echt froh so schnell was zu lesen.

Es hat sich also herausgestellt, dass es tatsächlich sone fiste ist, bzw. seit heute war. Musste noch meine allerletzten abschlussprüfungen an der hochschule vorziehen, und durfte heute morgen dann antraben zu op. Der arzt hatte gesagt, dass das risiko dass das ding irgendwo in der mongolei aufgeht u gross sei. man ist da halt schnell mal bis zu 4/5 Tagesreisen von der Hauptstadt und somit von medzinischer versorgung entfernt. abgesehen davon, dass ich mit dem ding sowieso keinen rucksack tragen konnte.

Jetzt ist es draussen, und anscheinend ist es ganz gut gegangen. morgen erster verbandswechsel, da werden wir dann sehen, wie es weiter geht. der arzt war zuversichtlich dass ich in genau drei wochen abfliegen kann, da dann die behandlung sehr einfach sein würde, wenn üerhaupt noch nötig. ich hoffe er behält recht.

nach dem arztbesuch war für mich sowieso klar, das ding muss raus, und sobald es gut ist reis ich ab. mit dem ding hätt ich mich nie wohl gefühlt in einem so fremden land, und solche selbst-op's find ich nicht so wahnsinn, vor allem da hinten, wo man alles mit spiegel oder so machen muss.

grüsse seb

jbtArx87


Hallo zusammen,

ich trage nun wohl seit ca. 1,5 Jahren eine Steißbeinfistel mit mir herum. Habe anfangs nicht viel drauf gegeben, da es zwar zeitweise schon ziemlich weh getan hat, ich mir aber immer gedacht hab, das wir nur ein Pickel oder sowas sein und das vergeht schon alleine wieder. In letzter Zeit war ich an dieser Stelle nun eigentlich beschwerdefrei und auch im Moment habe ich eigentlich keine größeren Beschwerden an dieser Stelle. Trotzdem, dass ich in letzter Zeit nicht viel davon merke habe ich es gestern aus irgendeinem Grund meinem Hausarzt gezeigt (ich war eigentlich wegen einer anderen Sache dort). Der war sich dann eigentlich relativ schnell sicher, dass es sich um eine Steißbeinfistel handelt und hat mir einen Chirurgen empfohlen (der ist zwar ca. 60 km weit weg, er meinte jedoch, dass es in unserem Umkreis der Beste dafür wäre und ich auf jeden Fall zu diesem gehen sollte) Nun habe ich heute dort angerufen, jedoch leider erst einen Termin Anfang August bekommen. Wie seht ihr das? Meint ihr ich kann noch diese gut 6 Wochen warten oder sollte ich vielleicht doch schauen, dass ich woanders früher einen Termin bekomme? Wie gesagt im Moment bin ich eigentlich weitestgehend beschwerdefrei!

liebe grüße jtr87

Kpathar#inaBxln


Dass Du beschwerdefrei bist, is egal. Die Fistel buddelt sich ihre Gänge ja trotzdem munter in Dir weiter... Also auch hier gilt: je länger man wartet, umso größer das Loch/die Wunde hinterher. Bei 1,5Jahren allerdings dürfte die eh nich klein werden, da kommt es wohl auf 6 Wochen auch nich mehr wirklich an... :-/


Bei mir kamen gestern die Fäden raus. Ich hatte die letzten Tage immernoch ziemliche Schmerzen, nicht an der Wunde/Naht, sondern von innen und hatte zwischendurch echt Angst, daß da wieder oder immernoch was is. Konnte mich nach wie vor kaum bücken, beugen, etc. Der Doc meinte gestern, da wär keine Entzündung oder ähnliches, es gäbe wohl einfach innerlich noch nen Bluterguß, der eben Beschwerden macht.

Tja, was soll ich sagen. Gestern nacht fiel mir was runter, ich bück mich, heb´s auf...und stutze: Huch! Wie hab ich denn das gemacht? Hat es grad gar nich wehgetan? Offenbar nicht, sonst wär ich gar nich so weit runter gekommen. Hab dann extra nochmal was runtergeworfen, und tatsächlich: es ging! Man, hab ich mich gefreut ;-D

Ich soll jetzt am WE die kleine Wunde (es is nicht ganz zu, weil das eben ne Stelle is, wo die Naht nach 12 Tagen nicht ganz geschlossen ist und noch etwas dauert) ab und zu ab- bzw ausduschen und Salbenverbände machen, Montag will er mich nochmal sehen, aber dann seh ich die Zielgerade vor mir.

2 Wochen und 1 Tag wäre es dann, die Hälfte vom letzten Jahr mit offener Heilung.

Abwarten, die Rezidivrate bei Karydakis sei zwar gering, betrüge aber immernoch ca 20%.

jstr8x7


@ Katharina

Das macht mir jetzt zwar nicht gerade Mut, aber trotzdem Danke für deine Antwort.

Ich habe jetzt aber gestern doch nochmal bei dem Arzt angerufen und gefragt, ob es nicht doch früher ging. Tatsächlich wurde ich dann doch wohl nochmal irgendwo dazwischen geschoben, sodass ich jetzt einen Termin in 2 Wochen bekommen habe. Das klingt doch schonmal besser als Anfang August :-)

liebe grüße

jtr87

KkathaRrinIaBxln


2 Wochen is definitv besser als 6!


Hier mal ein vorher-nachher-Foto. Mit Fäden ein paar Tage nach der Op, und dann Freitag ohne Fäden. Ein wenig dauert´s noch, bis es komplett verheilt is

[[http://s1b.directupload.net/images/090628/yzf9krvu.jpg]]

[[http://s1b.directupload.net/images/090628/bd49azdm.jpg]]

Man sieht immernoch oben rechts das Loch vom Drainageschlauch, und man erkennt, daß mein armer Po ganz schön gelitten hat. Aber mit wild abschrubben beim Waschen is noch nich...

Dafür durfte ich gestern zum ersten Mal wieder baden

D8aredqev[i#lMikxe


Hallo,

mich hat es auch erwischt. Jetzt stellt sich nur die Frage nach dem Operationsverfahren. Ich kenne aus dem Bekanntenkreis nur 2 Personen mit Steißbeinfisteln, beide mit der offenen Methode operiert, beide hatte ein Rezidiv. Einer eine sehr lange Heilungsdauer der Wunde (so wie auch auch <25 Jahre, sportlich).

Daher würde ich es zuert lieber ohne offene Wunde probieren.

Kennt jemand ein Krankenhaus in Mittelhessen (Umkreis von Gießen), die mit den Methoden von Karydakis oder Bascom Erfahrungen hat?

Das würde mir sehr helfen :).

Dankeschön!!!

sXeb8x4


ich wurde ja vor 4Tagen operiert, hab aber ne ziemlich kleine Wunde. Mein Arzt hat den Fistelgang, (ca.6cm) nicht rausgeschnitten, sondern mit ner "Bürste" ausgebürstet. Ich bin ja froh, dass es nicht so ne riesenwunde gegeben hat, da ich in 14Tagen in die Mongolei fliege, trotzdem würde mich interessieren: Kennt jemand dieses Verfahren?

B&asti7j77


Hi,

Gehöre auch zu den Betroffenen, laut Chirurg habe ich einen 1mm großen Porus. Alles sieht komplett reizlos aus. Er hat an der Stelle herumgedrückt, ich hatte keine Schmerzen. Ich habe keine Rötung oder Schwellung. Er rät mir von einer OP im Moment ab, ich sollte die Stelle enthaaren und beobachten. Sobald ich wirkliche Schmerzen bekommen sollte, soll ich mich umgehend wieder vorstellen, dann würden sie entsprechend operieren. Es könnte auch sein, dass außer dem Fistelausgang nix weiter passiert :-/

Ich habe nächsten Mittwoch noch einen Termin beim Enddarmzentrum in Hannover und bin sehr gespannt, was die dazu sagen. Bislang bin ich etwas enttäuscht, weil sich bei mir wohl auch das zeigt, was bei vielen hier im Forum passiert: Chirurgen können zwar helfen, aber erst dann, wenn es akut ist und dann gleich radikal. Ich kann nicht verstehen, dass man im jetzigen Stadium nicht operieren will! Im Moment könnte ich den Zeitpunkt planen und gehe davon aus, dass der Eingriff nicht so schwerwiegend wäre. Wenn ich ein Loch im Zahn habe, wartet man doch auch nicht, bis er komplett verfault ist...

Hat jemand Erfahrungen mit den Ärzten dort oder weiß jemand, ob es im norddeutschen Raum Ärzte / Krankenhäuser gibt, die neue OP-Methoden (Bascom/Karidakys) anwenden?

sjnoo3p


Hallo an alle Geplagten,

mich hat es leider auch erwischt. Ich hatte öfters am Steißbein so ne kleine druckempfindliche Stelle. Nix wildes und nix großes. Sitzen ging problemlos, man hats nur leicht gemerkt wenn man direkt drauf drückte.

Hab mir dabei nix weiter gedacht und weil ich eh nen Arztmuffel bin, deswegen schon garnicht zum Arzt gegangen. Es kam im Abstand von mehreren Wochen, teils sogar Monaten und ging auch wieder.

Herbst letzten Jahres wars dann mal wieder soweit. Ich spürte wieder diesen leichten Druck in Höhe des Steißbeins. Da mir das alles bekannt war, machte ich mir keine allzugroßen Sorgen.

Allerdings wurde die Stelle plötzlich dick und tierisch druckempfindlich.

Das Ding ist so weit mutiert, das es mir bei jeder noch so kleinen Berührung die Tränen in die Augen getrieben hat und ich an die Decke hätt gehen können. Sitzen, ja sogar gehen war ne richtige Qual.

Wie H0rBie, fahr auch ich ne tiefergelegte Rennsau mit knüppelhartem Fahrwerk. Bei jeder noch so kleinen Bodenwelle hätt ich brüllen können.

Ich fahr täglich allein 100km um morgens ins Büro zu kommen und abends wieder heim. DIE HÖLLE!!!

Nachdem ich Google gequält hatte und dieses das Thema Steißbeinfistel und die dazugehörigen OP-Bilder ans Tageslicht befördert hatte, war ich mir sicher.......lieber sterb ich als das ich zum Arzt gehe (<- Schisser eben).

Ich bin dann irgendwann hier im Forum gelandet und es gab wohl auch positive Erfahrungen. Durch mehrere User hab ich mich doch überreden lassen zum Chirurgen zu gehen und bekam dort prombt für den nächsten Tag gleich nen OP-Termin.

Die OP ansich war absolut gar nicht schlimm, nur ich hab mich wohl angestellt wie ein Kind. Da ich selten zum Arzt geh (ich würds jetzt mal fast als Weisskittelphobie bezeichnen) und so oder so Schiss hab weil ich nicht weiß was auf mich zukommt, gabs im OP-Raum meinerseits ne ziemliche Flennerei. Mir war das so peinlich, aber ich konnts nicht bremsen.

Wider Erwarten hatte ich das Ganze überlebt und es war eigentlich absolut nicht schlimm. Ich hatte ansich keine Schmerzen, von den Ibuprofen die ich fürn Notfall mitbekam, hab ich nur vorsichtshalber jeweils vorm Verbandswechsel in den nächsten Tagen eine genommen.

Was mich nervte und auch unangenehm war, war dieses Monstrum von Verband. Der zwickte einfach wo er nur konnte.

Aber auch das hab ich überlebt. Der Schnitt war nach guten 3 Wochen soweit zugewachsen, das ich den Verband beim Teufel lassen konnte.

Das war ein tolles Gefühl. So luftig *g*

Mein Chirurg meinte aber noch das er keine Garantie geben kann, das es für immer weg ist. Es könne jederzeit wiederkommen.

Letzte Woche dann kam aufeinmal wieder dieses bekannte drückende Gefühl in der Steißgegend. Och nö, dacht ich. Bitte nicht.

Hab dann extra drauf geachtet die Stelle nicht so stark zu belasten, aber Autofahren muss ich nach wie vor und das harte Fahrwerk ist immernoch drin.

Jedenfalls wurde es immer größer und druckempfindlicher. Am Wochenende konnte ich mir nicht mehr einreden, das das nicht mehr so groß wird und gleich wieder weg geht.

Das Ding ist zu nem wahren Monster mutiert. Meine Narbe von der OP ist bestimmt auf das dreifache der Größe angeschwollen.

Hühnereigroß, dafür aber (im Gegensatz zu letztem Mal) schön weich, was für mich das Zeichen war, das die Höhle dieses Mal weiter an der Oberfläche lag als beim letzten Mal.

Vermutlich war durch die letzte OP so ne Art Sollbruchstelle nach Aussen entstanden.

Da ich jetzt im Moment mich nicht wieder einer OP unterziehen und längere Zeit krankmachen kann, hab ich die Stelle gestern abend mit Betaisodona und nem dicken Verband versorgt.

Heute morgen war alles schön weich und da ich an meiner Narbe eh kein Gefühl habe, reichte ein kurzer Kneifer direkt in die Haut und die Sauerei war perfekt.

Ich erspar euch hier lieber die Einzelheiten. Mir war kotzeschlecht und ich hätt mich am liebsten über die Kloschüssel gehängt.

Um ne weitere OP komm ich nicht herum, das weiß ich. Ich werde die Stelle jetzt wie gehabt mit Betaisodona behandeln um ne Infektion zu vermeiden.

Ich denke so kann ich die OP noch ein bißel hinauszögern, bis ich meinen Schreibtisch hier abgearbeitet hab.

Finds hier im Forum übrigens klasse. Der Erfahrungsaustausch hilft einem ungemein.

Bin froh das ich das Forum hier gefunden hab.

lg Nadine

SYchnulElibulli


Dieses Forum ist echt der Wahnsinn! :)^ Ich lese fast täglich darin und es gibt mir Mut, dass ich nicht die Einzige bin, die momentan die A***-Karte gezogen hat und mich mit meinem Loch plagen muss.

Hier meine Geschichte:

Am 26.06.09 hielt ich es vor lauter Schmerzen auf der Arbeit (Bürojob) nicht mehr aus und ging zu meiner Hausärztin, welche mich gleich zu einem Chirurgen überwies. Der Chirurg brauchte genau 10 Sekunden, um bei mir einen Abszess am Steißbein festzustellen. Noch am selben Tag wurde ich operiert. Zum Glück war mein Arbeitgeber da sehr verständnissvoll. Ich hatte tierische Angst vor der OP, vor allem weil alles so schnell ging. Der Abszess wurde mir unter Vollnarkose entfernt (er war 1,5 Fäuste groß) und nach 2 Tagen durfte ich wieder nach Hause. Das laufen und sitzen klappte eigentlich schon direkt nach der OP ganz gut ... mit minderschweren Schmerzen.

2 Tage später musste ich wieder ins Krankenhaus und mir wurde die Tamponade entfernt, was seeeehr schmerzhaft war (trotz Schmerzmittel). Danach wurde eine Kompresse mit Betaisodona-Salbe in die Wunde "gestopft". Der Arzt zeigte meiner Mutter, wie sie dies nun täglich bei mir machen sollte.Zusätzlich sollte ich die Wunde täglich ausduschen. Vor dem Ausduschen hatte ich besonders viel Schiss. Aber es hat GAR NICHT wehgetan ... im Gegenteil, man fühlt sich danach sehr erfrischt und sauber. Das Entfernen der Kompresse, die in die Wunde gestopft wurde, tat höllisch weh. Ich dachte, dass ich das kein weiteres Mal aushalten werde. Ich habe mich mit einem anderen Chirurgen beraten und mache nun UM die eigentliche Kompresse ein Urgotül ... eine Kompresse, die nicht an der Wunde haften soll. Und siehe da ... keine Schmerzen mehr beim täglichen Wechsel. Mein behandelnder Arzt meinte zwar zu mir, dass diese "modernen Wundversorgungsprodukte" nur Geldmacherei seien, aber das ist mir egal! Ich ertrage das alles ansonsten nicht !! Das einzige "Problem", das ich habe, ist, dass das Teil immer wieder rauspflutscht ....

Morgen ist die OP 2,5 Wochen her und ich muss wieder zum Arzt zur Kontrolle ... mal gespannt, was er sagt. Letzte Woche meinte er, dass es noch 4-6 Wochen dauern würde, bis die Wunde verheilt ist. Ich nehme täglich Vitamin C + Zink-Tabletten in der Hoffnung, die Sache etwas zu beschleunigen (soll ja helfen). Ich hoffe, ich kann bald wieder ins Büro arbeiten gehen ... aber momentan wäre es einfach noch nicht machbar.

Autofahren klappte nach ein paar Tagen eigentlich wieder einigermaßen ... allerdings nur kurze Strecken.

Eine Frage: Habt ihr auch nachts beim schlafen solche Schmerzen ??! Ich werde alle 2 Stunden wach vor Schmerzen und muss die Position ändern ...

Und noch ein Tip an alle: Ich habe den rieeesen Fehler gemacht und bin eine Woche nach der OP in die Disko gegangen (eine Freundin hatte mich abgeholt). In der Disko hatte ich nur leichte Schmerzen. Doch durch meinen großen Konsum an Alkohol hatte ich die Wunde "vergessen" und tanzte fröhlich die ganze Nacht durch. Resultat: Schmerzen ohne Ende am nächsten Tag! Nie wieder !!! Ich weiß, das war sehr dumm von mir ... ich kann euch nur vor solchen leichtsinnigen Taten warnen.

Seitdem sitze bzw. liege ich daheim nur noch auf der Couch und versuche zu entspannen und meinem Körper Ruhe zu geben. Einkaufen, Bügeln etc mache ich auch ... das geht schon, aber ab und an tut es halt richtig weh.

Liebe Grüße an alle Geplagten !!

sAnHoo%p


@ Schnullibulli

Schmerzen an der Wunde hatte ich beim Schlafen kaum. Mußte mich halt gleich so positionieren, das ich nicht direkt drauf lag. Also seitlich oder aufm Bauch.

Wobei ich aufm Bauch selten lag, da ich es nicht gewohnt bin.

Bin aber regelmäßig aufgewacht, weil mir vom nur seitlichen Liegen immer die Füsse eingeschlafen sind und ich dann Krämpfe bekam.

War ziemlich nervig, aber man hatte ja tagsüber dann Zeit um den Schlaf nachzuholen ;-)

S[chnnuljl6ibullxi


@ snoop:

Danke für deine Antwort. Ja, ich werde auch ständig nachts wach (so alle 2 Stunden), da es dann immer auf der Seite, auf der ich gerade liege, schmerzt ... abartig !! Das sind Schmerzen, die ich zuvor noch nie in meinem Leben hatte. Werde heute abend mal versuchen, ob es besser ist, wenn ich vorher Schmerzmittel nehme. Wie lange geht das denn noch so mit diesen nächtlichen Schmerzen.

Heute morgen war ich wieder beim Doc und er meinte, es sehe alles sehr gut aus. Wieder kam die Aussage, dass es noch etwa 4-6 Wochen dauern wird. %-|

Er meinte auch, dass es ganz normal sei, dass ich jetzt so Schmerzen habe. Anfangs tut es weniger weh ... und nun, in Woche 3, sei dies ganz normal. Es sei auch normal, dass die Wunde so extrem nässt. Dies sei ein Zeichen dafür, dass die Wunde "arbeitet".

Heute abend will ich bei uns aufs Dorffest gehen ... bin mal gespannt, ob ich es "aushalte" oder ob ich nach ner Stunde wieder heim muss. Wie sind denn euere Erfahrungen in dieser Richtung? Und ab wann seid ihr wieder arbeiten gegangen ?!

Lieber Gruß

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