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Steißbeinfistel

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Neues zur Behandlung!

Moin moin ihr Mitleidenden!

Hab was neues spannendes für alle gefistelten aufgetan. Nach meiner Fistel Diagnose hatte ich mich eigentlich schon fest auf ein offenes Hinterteil und etliche Wochen Heilungsprozess eingestellt, aber jetzt gibt es ein kleines Licht am Ende des Tunnels das nicht durch ein scharfes Messer geschaffen wurde. Ich hatte das Glück über meinen Bekanntenkreis ein hoch angesehen Heilpraktiker in unserer Region um eine Chirurgen Empfehlung zu bitten. Wollte einfach mal wissen welchen Arzt er für einen solchen Eingriff empfiehlt. Seine Antwort war: Keinen! Laut Aussage dieses Arztes hat er mit seiner Behandlungsmethode wesentlich mehr Erfolge als die Chirurgie in diesem Bereich. Die Heilungs und vor allem die Rückfallrate sei wesentlich besser als bei einer Operation. Es wird nichts geschnitten und man ist im Alltag in keiner Art und Weise eingeschränkt. Hört sich auf jeden Fall hoch spannend an und ich bin schon sehr interessiert was er mir bei meinem ersten Termin rät und wie die Behandlung aussieht. Na mal sehen was kommt und ob sich ein Erfolg einstellt. Ich werde euch auf dem laufenden halten!

Daumendrückend der Hannes

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Nun ist es soweit

Ich werde morgen früh Operiert die schneiden das raus und lassen es offen. Sie arbeiten auch mit dieser blauen Farbe. Die Narkose wird Vollnarkose sein hätte aber auch Spinal nehmen können da sie diese Art von Operation aber zu 99 % immer mit Vollnarkose machen, habe ich mich auch dafür entschieden. Naja ich hoffe mal das alles gut geht.

Euch allen gute Besserung

Gruß aus Stuttgart, win19

M.aurixce


Das hat es schon mehrmals hier gegeben Hannes. Es ist verdammt schwierig dazu was zu sagen ohne gleich als Ungläubiger oder Verfechter der modernen Medizin zu gelten. Jedenfalls ist mir bisher kein Fall bekannt der sich mit den heilpraktischen Mittelchen erfolgreich um eine OP gedrückt hat.

Wenn jemand anderer Meinung ist und Erfahrungen gemacht hat mit Heilpraktikern und Höomopathen dann soll er/sie sich hier doch melden.

Andererseits ist das mit den Rezidivraten so 'ne Sache. Woran mache ich sowas fest? Einen Zeitraum von ein paar Monaten oder ein Jahr sind nicht aussagefähig genug. Was ist aber dann ein guter Zeitraum? Für mich bis an's Ende meines Lebens. Denn die Fistel kann immer wieder kommen. Bei manchen Wochen nach der OP. Bei anderen nach Jahrzehnten! Also wie will man da etwas vernünftiges zu sagen.

Das zweite Problem ist das die Methoden der Heilpraktiker und Höomopathen nicht studierbar oder nachweisbar sind. Auch wenn sich eine Fistel zurückbildet und vorerst verschwunden scheint, kann das auch ein ganz normales Verhalten der Fistel sein, also ein Verhalten das sich auch so eingestellt hätte ohne Behandlung. Hat es alles schon gegeben und zwar öfters. Und wenn die Fistel sich nach 2 oder 3 Jahren wieder bemerkbar macht, bildet man sich schnell ein es wäre eine neue entstanden.

Ich hatte zwischenzeitlich mehrere Jahren Ruhe ohne jemals etwas dagegen unternommen zu haben. Deswegen finde ich es problematisch zu bestimmen ob eine Behandlung Erfolg hatte oder nicht.

Aber jeder wie er es mag.

Gruß,

M_aurixce


Drück dir die Daumen WIN19. Hoffentlich hast du für die nächste Woche alles geregelt und besorgt. Schmeiß dich vor'm Fernseher und geniesse den "Urlaub".

Gruß,

Jlannecmanxn


So gerade eben bin ich wieder zu hause angekommen.

2 Tage Krankenhaus und alles gaaanz easy überstanden.

Das einzig Negative war das Nüchternbleiben vor der OP.

Denn somit habe ich von 12 Uhr Montags bis 9 Uhr Mittwochs nix

gegessen, weil ich Dienstag der Letzte im OP war.

OP hat 20 min gedauert danach war ich verhältnismäßig fit.

Sollte sogar direkt auf dem Rücken schlafen, damit es nicht

so srark blutet. Im Moment kann und darf ich alles machen.

Ich muss nur die Wunde mehrmals täglich ausduschen.

Alles war schmerzfrei und somit gibts nix zu beanstanden.

Ich wünsche allen einen guten Heilungsprozeß.

Bis dahin.

PS: meine Maße sind 4 cm Durchmesser und 2-3 cm Tiefe

MWauri<cxe


2 Tage Krankenhaus und alles gaaanz easy überstanden.

Sag ich doch immer, aber keiner glaubt mir! ;-D :-)

Gruß,

W]IN11x9


Auch wieder daheim :-)

bei mir wars genau wie bei Jannemann nur hat mein artzt im krankenhaus nix von ausduschen geredet und ich mache es bis jetzt nur ein mal am tag ist das ok ??? und sonst kommt auch nix in die wunde. An den ersten zwei tagen nach der op wurde nix geduscht nur alte tamponage raus und neue rein und heute das erste mal ausgeduscht auf wunsch von mir und dann eifach kompresse rein und kompressen abdeckung mit pflaster, sonst nix. Da soll dunkes gewebe in der wunde sein die krankenschwester hat gemeint das müsste eventuell der hausartzt entfernen bei meinem täglichen besuch zum tamponagen wechsel und ich muss auch nicht mehr zur kontrolle ins krankenhaus. Ist das alles so ok ???

Bin unsicher da einige viel mehr machen .... hm

gruß, win19

NMinaBxS


N'abend...

könnt ihr mir nen Tipp für folgendes Problem geben:

Ich muss mir ja jeden Tag die Kompressen bei meiner Steißbeinfistelwunde wechseln und oben drauf kommt immer son großes Pflaster der die Kompressen auf meinen Hintern hält. So langsam tut mir mein Arsch weh beim abmachen, an den Stellen wo das Klebezeug ist und da ist auch schon nen rotes Viereck zu sehen, von dem Plfaster, die Haut ist auch gereizt.

Irgendwelche Tipps gegen diese Geschichte ???

P=rMatzxe


@NinaBS

Also, ich hab mir so leukosilk Pflaster besorgt....das sind einfache Klebestreifen, dies von Hansaplast (hautsensitive( im DM oder sonstwo gibt...hält genauso gut wie die großen viereckigen Pflaster...gibt aber da natürlich auch rote Stellen, wo der Klebestreifen ist.

Dann gibt es noch eine Möglichkeit, die hier im Forum mal angesprochen wurde....ist so eine Art Netzhose, in die du einfach die Kompressenreinklempst, und die sollen dann halten....habs noch nie ausprobiert....bin auch fast am Ende, fehlt nur noch Haut/Narbengewebe ;-D

Ciao Pratze

Ecndlvessx81


@ WIN

Einmal am Tag duschen reicht aus, wenn nix entzündet ist. Was soll denn ausser Kompressen noch da rein? Salbe oder wie? Muss nicht, kann man. Frag doch den Arzt, wenn Du das erste mal hingehst. Ich hatte die ersten 2 Wochen auch nur Tamponade, danach habe ich Iruxol N Salbe bekommen. Die hilft beim Reinigen und Granulat bilden. Je weniger man dran rumfummelt, umso schneller heilt es.

@ Nina

Ich habe diese Netzhosen. Das sind einmal-Produkte, die es in der Apotheke gibt. Kosten so 1,- EUR das Stück, muss man selbst zahlen. Dann braucht man kein Pflaster mehr.

Mbaur2icxe


@Nina

Kostengünstigere Alternative: Nimm Klebestreifen (2 Stück) anstatt des großen Vierecks und klebe sie jeden Tag auf eine andere Stelle.

Ich hatte auch einen roten Arsch nach 2 Wochen und wußte nichts von Netzhosen. Aber mit den Klebestreifen (Hansaplast) war es innerhalb ein paar Tage wieder weg.

Gruß,

NGinaretllxa


Hallo erstmal!

Ich bin vor ein paar Tagen das erste Mal auf dieses Forum gestoßen und muß sagen, daß es nun einen Fan mehr hat... Es ist wirklich super interessant zu sehen, wie andere mit der Behandlung ihrer Fistel zurecht kommen!

Ich habe diese Woche zum 2. Mal eine Steißbeinfistel entfernt bekommen. Dabei erstaunt und verunsichert es mich immer wieder, wie sehr sich die Behandlungsmethoden der einzelnen Ärzte doch unterscheiden. Nach der ersten OP -bei der wohl allerdings die Fistelgänge nicht mit der blauen Kontrastflüssigkeit angefärbt und daher auch nicht vollständig entfernt wurden- hat die erste Woche nur der Chirurg die Wunde trocken gesäubert und den Verbandwechsel diurchgeführt. Ab der zweiten Woche sollte ich die Wunde dann 1x täglich ausduschen, gründlich trocken machen und meine Mutter sollte nur zwischen die Wundränder die Spitze einer mit Betaisadona-Salbe bestrichenen Kompresse (eine unsterile, wohlgemerkt!) stopfen, damit diese logischerweise nicht sofort zuheilen, und schließlich das Ganze noch zukleben. Nach der ersten OP hatte ich überhaupt keine Schmerzen (!), obwohl ich mir das bei so einer Wunde gar nicht vorstellen konnte, und auch nur wenig Wundsekret. Aber umso erfreulicher! Die Wunde war nach ca. 7 Wochen vollständig verschlossen.

Nach ein paar Monaten ist die Narbe dann jedoch immer wieder aufgegangen, dann bildete sich wieder ein dünnes Häutchen, dann ging sie wieder auf usw. Sie nässte auch ab und zu etwas, tat aber selten weh und wenn, dann auch nur wenig!

Der operierende Arzt hat das Ganze dann erstmal mit Leukase Kegeln (Antibiotikum) behandelt, um eine eventuelle Infektion zu bekämpfen, aber ein Bekannter (auch Chirurg) hatte mir damals schon prophezeit, daß die Fistel dann gar nicht richtig entfernt worden sein konnte und wieder wuchern würde, und mich in eine koloproktologische Klinik geschickt, die diesbezüglich einen guten Ruf hat. Dort bin ich dann letzte Woche Montag operiert worden (diesmal mit Spinalanästhesie, was ich nur empfehlen kann!). Die Wunde ist nun erschreckenderweise etwa 12 cm lang und natürlich wieder bis zum Steißbeinknochen tief :-( Am Abend nach der OP hat sie dann so stark geblutet, da Arterien nicht richtig verödet worden waren, daß sie ein paar Nähte setzen mußten, um die Blutung zu stoppen. War aber trotz fehlender Betäubung auszuhalten. Sie haben allerdings, nachdem sie eigentlich im OP operieren wollten, dies dann doch auf dem Zimmer getan. Ich frage mich, ob da die Verhältnisse steril genug waren ??? Na ja, ich durfte dann ab Mittwochs duschen (bis zu 5x täglich!) und die Schwestern haben danach die gesamte Fistelhöhle mit (unsterilen) Kompressen ausgestopft, aber nicht vorher trocken gelegt, sondern die Kompressen auch noch in Ringerlsg. getränkt, dann wegen Pflasterallergie nur eine Binde davor und Netzhose an. Am Donnerstag bin ich dann "mit reizlosen Wundverhältnissen" entlassen worden. Zu Hause sollte ich dieselbe Prozedur durchführen: 5x duschen, so viele nasse (!) Kompressen wie möglich rein, aber ohne jegliches Desinfektionsmittel wie Betaisadona, H2O2, Ochtenisept.. oder Fibrulan, oder was ich hier alles so gelesen habe. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das zum Sauberhalten ausreicht, oder...?

Der Bekannte (Chirurg), der die Wunde nun nachbehandelt, meint jedoch, sterile (!) Kompresse nur mit der Spitze in die Wunde, Betaisadona Salbe drauf und maximal 1x täglich duschen, um die Wunde nicht unnötig zu reizen, nach dem Duschen ein Kamillebad, wovon sie in der Klinik bei frischer Wunde unbedingt abrieten, obwohl Kamille ja entzündungshemmend und wundheilungsfördernd wirkt.... Was mach ich denn jetzt am besten? Ich hasse es, wenn jeder Arzt etwas anderes sagt!!!

Die Wunde blutet nun schon seit einer Woche, zwar nicht viel, aber immer frisches Blut, ist außerdem sehr druckempfindlich und brennt an den Wundrändern. Ich bin in meiner Bewegung auch viel stärker eingeschränkt als beim ersten Mal. Laut dem Klinikarzt alles normal und bestens!

Der Bekannte hat heute beim Fädenziehen außerdem festgestellt, daß dadurch, daß Flüssigkeit auf dem Wundboden war, Gewebe wie eine Art Brücke um den See zu wuchern begann und jetzt doch erstmal die Kompresse mit Druck ganz in die Wunde gestopft werden soll, um ein weiteres Wachstum zu vermeiden, da aus einer solchen Höhle wieder eine Fistel entstehen könne. Ich höre jetzt einfach mal auf seine Ratschläge, da ich keine Ahnung hab, auf wenn ich noch hören kann und wie ich einen Rezidiv wirkungsvoll verhindern kann. Bin am Verzweifeln :-( Verstehe auch nicht, warum ich diesmal solche Schmerzen hab und es so stark blutet, was doch eigentlich gar nicht normal ist, oder ??? Wollte eigentlich diese Woche schon wieder am Arbeiten sein, um in den restliche Semesterferien noch etwas Geld verdienen zu können, aber das kann ich wohl erstmal vergessen.

Hat man euch gesagt, wie das so mit Sport aussieht, wie Inline-Skaten, Walker, Badminton... wo man ja nicht bei sitzt? Und welche Behandlungsmethoden erscheinen euch so am plausibelsten?

Ich bin froh über jeden Ratschlag :-) und habe euch hoffentlich nicht allzusehr mit meinem Roman gelangweilt!!! Ach, und kennt jemand vielleicht eine Klinik/einen Arzt mit einem guten Ruf diesbezüglich im Raum Düsseldorf/Köln?

Gruß

M(auricxe


@Ninarella

Hallo Ninarella,

kann mir vorstellen das du verunsichert bist nachdem du drei Ärzte mit drei unterschiedlichen Menthoden kennengelernt hast. Wem du trauen sollst, liegt bei dir. Benutze einfach dein Gefühl und deinen gesunden Menschenverstand. Mehr kannst du eh nicht machen. Man ist eben gewissermaßen den Ärzten überliefert. Frag dich halt wem du mehr vertraust.

Jedoch erscheinen mir alle drei Ärzte komisch. Der erste Arzt weil er die Fistelgänge hat sitzen lassen. Der zweite wegen dem vielen Duschen und der Abneigung heilenden Salben gegenüber. Und dein Bekannter weil er bei eine sich bildende Höhle nicht das Häutchen weggeschnitten hat.

Hier das was ich so sagen würde.

Also möglichst nicht zu oft duschen denn das reizt die Wunde nur und verlangsamt die Wundheilung. Andererseits sollte die Wunde gut gesäubert werden vor jedem Verbandwechsel bei dem auch alle Mulden erneuert werden. Am Besten Anfangs 1x morgens und abends. Zwischendurch nur wenn die alten Mulden durchtrenkt sind mit Wundsekreten.

Das die Wunde blutet ist nicht schlimm. Solange es sich in Grenzen hält. Durch die Bewegungen reist die Wunde immer wieder irgendwo ein. Und bei einer solch großen Wunde wie deine sind auch die eingerissenen Stellen entsprechend größer. Daher auch mehr Blut als bei anderen. Daher bist du auch eingeschränkter als beim ersten Mal. Die erste OP würde ich sowieso nicht als Referenz nehmen. Schliesslich ist die ja "versaut" worden.

Ob die Kompressen oder Mulden jetzt steril sind oder nicht, scheint mir irrelevant. Schliesslich ist die Stelle im Leben nicht steril zu bekommen da sich in der Gegend immer Bakterien tummeln. Und die Kompressen wurden ja auch nicht "recycelt" also wird es sich mit deren Kontaminierung in Grenzen halten. Dazu kommt das die Kompressen in der Sekunde Kontaminiert sind in der sie mit der Wunde in Berührung kommen. Was wir mit unseren Augen sehen (Haut, Wundfleisch, etc.) sind bereits abgestorbene Zellen die sich ständig von unten nachbilden. Das Wundsekret beinhaltet die alten Zellen, Bakterien, weiße Blutkörperchen und altes Blut. Wenn man die Wunde Steril bekommen möchte, müßte man also ständig das Sekret absaugen. Ich würde mir da mal keine Sorgen machen.

Ich würde aber immer die erste Kompresse mit Fibrulan (oder was ähnliches) so tief es geht in die Wunde drücken. Dannach andere Kompressen drauf und fixieren. Nasse Kompressen können den Vorteil haben nicht so schnell an die Wunde zu kleben und das hilft vor allem beim Entfernen sehr. Andererseits kann man die Kompressen auch unter der Dusche einweichen und vorsichtig rausnehmen. Kommt auf's selbe hinaus finde ich.

Einen Arzt in deiner Region kenne ich nicht. Ich selber wohne in der Nähe von Heinsberg und bin dort zu einer ambulanten Praxis gegangen. Aber vielleicht kennt jemand anders einen.

Gruß,

NPiki StCuttgaxrt


Heilungsprozess

Guten Tag die Damen und Herren,

zu allererst muss ich loswerden, dass ich es äußerst interessant finde, dass es ein Forum zur Steißbeinfistel gibt.

Ich hatte am Freitag vor 2 Wochen meine OP. Nach anfänglicher Hoffnung auf eine kleine Fistel, da ich mich sehr schnell nach dem ersten visuellen Erkennen beim Arzt gemeldet hatte, wurde mir nach der OP klargemacht, dass es sich um einen riesigen Krater handelt. Um genau zu sein, trage ich einen 12x4x5,5cm großen Vulkan mit mir rum. Naja, nach anfänglichen, aber nur schubweisen Schmerzen, ist mittlerweile alles auf dem besten Weg. Ich muss zwar noch täglich zum Arzt, um die Tamponade zu wechseln, aber das geht völlig schmerzfrei und ist eine Minuten-Angelegenheit. Es bildet sich jetzt schon neues Gewebe und die Wunde beginnt sich zu schließen. Die TAmponaden werden kleiner, jedoch das Gefühl für die Wunde, damit meine ich nicht Schmerzen, wird größer.

Morgen hab ich dann einen Wiedervorstellungstermin im Marienhospital Stuttgart. Mal sehen, was die dazu meinen.

Ich kann jedem aus der Region Stuttgart nur empfehlen, dorthin zu gehen. Habe mich in deren Obhut sehr wohl gefühlt.

Grüße Niki

F|ra5nk71


OP und Folgezeit - Sport/Krafttraining möglich ???

Hallo!

Ich gehöre, wie man sich ja denken kann, ebenfalls zu den stolzen Besitzern einer Steißbeinfistel. Allerdings ist es bei mir eine Begleiterscheinung einer Akne Inversa mit allem drum und dran (häufig auftretende und sehr schmerzhafte Schweissdrüsen-Abszesse unter den Armen, in der Leiste etc.).

Tja, zumindest für den "hinteren Bereich" steht jetzt demnächst die OP an. Sobald ich 2 Wochen meine Prüfung hinter mir habe, werde ich mich wohl unters Messer legen (müssen).

Es wurde ja schon häufig hier darüber diskutiert, dass der heilungsprozess nach der OP relativ komplikationslos und weitestgehend schmerzfrei ist. Das glaube ich jetzt auch einfach mal.

Allerdings würde ich ganz gerne in Erfahrung bringen, ob und wann innerhalb der 2-monatigen Heilungsphase man wieder einem halbwegs normalen Tagesablauf nachgehen kann.

Insbesondere ist mir wichtig, möglichst früh wieder Sport treiben zu können. Zumindest Krafttraining würde ich gerne so früh wie möglich, und das erfordert z.T. auch einige Bewegungsfreiheit (z.B. bei Kniebeugen etc.)

Mein Chirurg meinte, dass i.a. nach einer Woche wieder alles möglich sei (mal abgesehen von Fahrrad-Fahren etc.).

DAS allerdings nehme ich ihm dann doch nicht so ganz ab.

Deshalb meine frage insbesondere an diejenigen, die schon eine oder mehrere OP(s) hinter sich habe. Wie seht ihr das?

Ist das wirklich möglich?

Gruss,

Frank

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