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Steißbeinfistel

fKurbAy29


jaa das stimmt schon, wirklich los ist hier nicht mehr viel!

Also kommst du Kugelfisch777 um eine weitere OP herum?

Naja ich habe auch überlegt einfach nur rum zu docktern und darauf zu warten, bis es endlich weg ist.

Nur ich denke mir, dass es das Beste ist, einfach sich unter optimalen Umständen operieren zu lassen, um dann

vielleicht für immer befreit davon zu sein :)z ! Wie gesagt, Hoffnung^^

Und auch nur deswegen hab ich mich damit abgefunden mich wieder operieren zu lassen und das ganze dann 3 mal innerhalb von 1 Jahr...Naja so hab ich mir mein Jahr 2009 auch nicht vorgestellt.

Allerdings habe ich die Hoffnung das es diesmal nicht so lange dauert mit der Heilung, da man

eine Hautlappenverschiebe - Plastik anwenden will. (Hat damit jmd. Erfahrung gesammelt?)

Da meinen die Ärzte, dass die Sache innerhalb von nur 4-5 Wochen gegesssen sein kann.

Naja gut, damals, als die Wunde offen verheilen musste, sprach man ja auch von 9 Wochen unter optimalen Bedingungen.

Nuja ich bin optimistisch und hoffe das diesmal dann wenigstens alles klappt, so wie es sein soll!

@ Kugelfisch:

Meine Laserbehandlung lasse ich auch in einer Hautklinik machen, da ich denke das diese Lösung das Beste ist.

Genauso wäre ich für ein paar Erfahrungen und Quoten bei der Haarentfernung dankbar ;=)!

Gruß

GJwen8dolxine2x5


Hallo miteinander

Leider kann auch ich bei diesem unschönen Thema mitreden... Wurde gestern operiert, nachdem ich über ein einhalb Jahre das Ding mit mir rumgetragen habe... Vor der OP fühlte es sich wie ein erbs-grosses Knöllchen an, nun habe ich heute das erste Mal die Wunde komplett gesehen und ich bin mehr als nur schockiert!! Ich habe eine "augen"-förmige Wunde, die 7cm lang und an der breitesten Stelle 6cm breit und 7cm tief ist!!!! Ich hoffe, dass sich nichts entzündet, habe ziemlich grosse Angst. :-(

Gibt es "positive Erfahrungen", das heisst, dass es bei jemandem nicht ganz so lange dauerte ??? ??

D9ennisx7777


Hallo ihr Löcher! ;o)

Da mein 2. Loch nun geschlossen und verheilt ist, kann ich nun auch meinen Senf dazu geben!

Angefangen hat es im März 2008. Als ich mich in meinen Bürostuhl gesetzt habe, spürte ich etwas komisches am oberen Steißbein. Vom Gefühl her, als wenn sich Gewebe innerlich verschiebt. Dachte mir dann, och, tut nix weh, passt schon. Nach rund 3-4 Wochen war die Wölbung auch wieder weg.

ABER: März 09 kam dieses Gefühl nach dem setzen wieder. Aber nach 4 Wochen ist es mit Sicherheit weg...dachte ich damals. Es ging nicht weg und wurde etwas größer, ohne dass ich schmerzen hatte. Irgendwann gab mir ein Kollege den Hinweis, ob ich meine Tage hätte, da ich etwas Blut am Kittel hatte (bin in einer Krankenhausapotheke tätig, Bereich Medizinprodukte und kenne viele ekelige Wunden). Habe das ganze mal geprüft und es kam Wundsekret raus. Also im April zur Hausärztin und sie meinte, dass ich mal lieber zum Chirurgen sollte. Sie hätte zwar einen Verdacht, aber sie sei sich nicht sicher. Also ab zum Chirurgen - es war nun Ende April. Ein Pickel hat sich nun auch schon gebildet, damit das Sekret ganz gut abfließen konnte. Dort die Diagnose "Steißbeinfistel". Ich meinte "und Doc, was für eine Salbe bekomme ich?" Doc: "das könnten wir nächste Woche großzügig rauschneiden!"

Ich: Wie?!??? ??? ?

Doc: Oder Sie warten (man sah die Erleichterung in meinen Augen) und wir schneiden es später raus (der Alptraum wurde wahr)

Na ja, habe den Sommer über nix machen lassen, da das Sekret über den Pickel raus gedrückt werden konnte. Am 22. September war es nun so weit. Ich musste zu uns in die Klinik! Den Tag darauf ging es ab und ich muss dazu sagen, es war mit 31 die erste OP überhaupt! War aber ziemlich geil, da ich gar nicht eingeschlafen bin, sondern aufwachte...war schon ulkig. Dachte nur, wann und wo der Schmerz nun auftritt, aber er kam nicht. Nur ein blödes Druckgefühl am Steißbein. Nach einer 2. OP (habe Nachblutungen gehabt), war nun alles perfekt. Wunde sah zwar komisch aus, aber sie ist perfekt gelungen. Bin am Sonntag raus und nach Hause. ist schon komisch mit so einem Ding da hinten. Die erste Woche war auch irgendwie scheisse, da man immer aufgepasst hat wie sau, damit man nicht irgendwo mit dem Arsch anstößt. Das ausduschen wurde zwar auch immer angenehmer, aber das erste mal war es schon Mist.

Nach rund 2 Monaten (war insgesamt 7 Wochen nicht arbeiten) war es geschlossen. Da es aber noch weiter hoch wuchs, ging die kleine Hautschicht immer wieder auf. Aber seit heute habe ich die offizielle Bestätigung, dass ich nur noch das normale Loch am Arsch habe...

Ich kann nur zu denjenigen sagen, die es auch noch vor sich haben: macht euch keinen Kopf. Selbst ich als Krankenhausmitarbeiter hatte Schiss ohne Ende. Im nachhinein war alles halb so wild. Keine Tamponaden, nur 2mal ausduschen am Tag, viel Luft und nach einiger unbedingt bewegen...Spaziergänge usw. Es ist nun mal eine Erfahrung auf die man verzichten könnte, aber es gibt weitaus schlimmeres!

Ansonsten fragt einfach mal nach.....aber habt keine Angst! Ist nicht so schlimm wie man im ersten Moment denkt!

A"poll7o00


Hallo Leidensgenossen :)!

Auch ich wurde im Juli diesen Jahres Operiert.

Hatte lange 2 komische teils aus Schmerzende kleine Hügel so am Ende der Pobacken und Anfang des Steissbeines.

Wurde also operiert hier erfuhr ich auch das erste mal von der lieben Steissbeinfistel, mit allen Hintergrundinfos und das die doch sehr verbreitet ist.

Im KH war ich von So bis Mi Op war am Mo.

Wurde Teilweise zugenäht, zwecks Wundverkleinerung und zwischen den Nähten war die Wunde aber offen, so das ständig sekrete etc. rauskammen.

Arzt erklärte mir das als eine Art "Klammern" da es kein richtiges zusammennähen ist, die Haut wurde jedenfalls in die Wunde reinge"klammert".

Die Wunde fing kurz nach dem Anus an hatte dann ca ne Länge von 7 cm, breit ca 4-5 und in der Tiefe endete sie kurz vorm Knochen.

Überraschenderweise konnte ich gut gehen, und auch teilweise sitzen (auf weichem Untergrund).

Daheim halt das Ausduschn usw. Heilung dauerte ca bis Anfang OKtober, hier entliesen mich die Ärzte im KH aus den fast Wöchentlichen kontrollen da alles wunderbar aussah und nur noch eine ganz kleine Stelle offen war.

Nun habe ich heute beim Duschn, beim abtasten, den das tu ich öfters seit dieser unschönen Erfahrung, ein kleines Loch bemerkt, das auch nässt, es kann noch nicht lange sein, werde jedenfalls am Mo gleich ins KH fahren, und schauen was man mir sagt, hoffe das es keine Fistelneubildung ist sondern vl nur Narbenriss oder so in der Art.

Naja drückt mir die Daumen, schöne Weihnachten schon mal an alle :)

D1en4dxen


Hi alle zusammen,

Hab auch ne Frage zu diesem unschönen Thema.

Vor ein paar Wochen habe ich beim Baden(ja ich bade lieber als zu duschen da das so schön entspannt^^) ein ziemlich unangenehmes aber nicht ganz so starkes Brennen oberhalb meines Anus verspürt. Zuerst dachte ich, dass ich mich vielleicht da irgendwie aufgekratzt habe und habe auch gleich versucht zu ertasten woran es liegen könnte. Dabei habe ich gespürt, dass sich da ein kleines Loch am Steißbein befindet. Da es nicht weiter weh getan hat hab ich es dabei belassen und gedacht okay das geht wieder zu.

Heute aber als ich gerade meinen Stuhlgang verrichtet habe und dabei war abzuputzen, bin ich ausversehen mit meiner Hand an diese Stelle gekommen und hab gemerkt, dass es wehtut.

Obwohl es mir peinlich war habe ich es meiner Freundin gezeigt und sie hat auch ein Foto davon gemacht, dass ich es mir näher anschauen kann.

Da habe ich angefangen im Internet nachzuforschen und bin auf dieses Thema gekommen.

Viele der Bilder die man dazu findet sehen ähnlich aus.

Das Problem ist, hier schildern alle von schmerzen und either usw. was aber bei mir nicht auftritt :|N.

Das "Löchlein" tut also nur weh, wenn man es berührt und es kommt kein Either oder dergleichen heraus.

Was glaubt ihr, wie wahrscheinlich ist es, dass es sich hierbei um Steißbeinfistel handelt?

Und falls es das sein sollte, gibt es keine andere Möglichkeit ausser eine OP?

Um zum Hausarzt zu gehen war es heut leider zu spät deswegen gehe ich gleich am Montag.

Ich würde gerne eure Meinungen dazu hören.

Liebe Grüße

Denden *:)

jMudgxe18


Hallo zusammen!

Ich bin ein neuer Nutzer, habe aber dei meisten Beiträge ängstlich verfolgt, da ich kurz vor meiner Operation stand. Meine Fistel war ca. 3 Jahre alt, aber dazu komm ich gleich.

Ich war beim Chirurg und der hat mir gesagt, dass ich operiert werden MUSS und mir 2 Techniken genannt, die gemacht werden können. Ich denk darüber wisst ihr bescheid... also ganz langer Krankenhausaufenthalt und große schmerzen.

Dann habe ich vor einigen Wochen im Internet das UniSpital in zürich gefunden und war begeistert. Kosten der Operation: 3000 Euro. Naja, aber von der Krankenkasse (techniker) wurde mir gesagt, dass ich von einem Arzt in Deutschland eine "Operationsnotwendigkeits Bescheinigung" brauch, um in Zürich operiert werden zu können. (kann auch der Hausarzt schreiben). Diese und einen Antrag für den E112 Schein musste ich der krankenkasse schicken. Daraufhin hab ich ohne lang warten zu müssen einen E112 schein bekommen. Dieser deckt ALLE Kosten, die im Krankenhaus entstehen. D.h. die Voruntersuchung und OP.

So, nun zum Vorgang:

Ich bin also am 9.12. in Zürich angekommen, wurde untersucht und aufgeklärt.

Daraufhin wurden mir Tips gegeben, was ich so den rest des Tages in Zürich unternehmen kann und, dass ich am 10.12. um 7 Uhr wieder kommen sollte, um operiert zu werden. (Im Vorfeld wurden die Termine abgeklärt ca. 2 Wochen vor der OP)

Ich schlief in einem Hotel ca 3 km von dem UniSpital und konnte somit mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von 15 min zum Spital.

Da ich 20 Minuten zu früh war, wurde ich leider nicht vom VIP-Service empfangen (alle ausländischen "Gäste" werden extra betreut. Also bahnte ich mir meinen Weg in den richtigen Bereich des Spitals und wurd sofort empfangen. Nach dem Umziehen und Blutdruckmessung usw. wurde ich mit einer Tablette ruhig gestellt. Unten im OP Saal wurde mein allerwertester betäubt und es hat ca. 45 min gedauert, bis ich fertig war. Zusätzlich hatte ich die Möglichkeit eine CD mitzubringen,um Musik zu hören. Da ich das nicht hatte, hat der Arzt Robbie Williams angemacht. War mir in dem Moment egal, da ich sowas von entspannt war :-)

Um 12 War der entlassungstermin und ich durfte trotzdem noch bis 16 uhr bleiben, da mein zug erst um 17 uhr fuhr.

Jetzt ist es 10 Tage seit meiner OP. Ich kann ohne Probleme sitzen. Die Öffnung ist ca 2 cm lang und 05,cm breit. Das Loch darunter ist ca. kastaniengroß. Also nicht gigantisch, aber schon ordentlich. Wie gesagt, ca. 3 jahre alt.

Ich wurd mit Schmerzmitteln eingedeckt, aber ich musste nur 2 Mal Paracetamol nehmen, da es mir ziemlich gut ging. Am 14. War ich schon wieder den ganzen Tag an der Uni und saß.

Nach 8 Tagen, wo ich alle 1-2 tage zum Arzt bin um die tamponade zu wechseln, gehts mir schon so gut, dass ich die Wunde nur ausdusche und eine kompresse in die Wunde lege.

In Zürich habe ich mich mit einer Krankenschwester unterhalten, die das auch hatte und sie meinte, dass Sie in deutschland das hat machen lassen und 3 Wochen im Krankenhaus lag.

Also ich bin sowas von froh, dass ich in zürich war, denn mir gehts super und ich hätte nicht gedacht, dass ich weihnachten schon so fit bin.

gestern hab ich auch meine prüfung schreiben können.

Alles in allem:

Ich wurd in Zürich wie ein König behandelt und wenn ich wieder Probleme hab, werd ich mich dort operieren lassen,denn der letzte Krankenhausaufenthalt in D war eine tortur im gegensatz zu zürich :-)

So, ich hoffe ich konnt euch helfen, falls ihr noch operiert werden müsst und konnte euch auch etwas Angst nehmen, denn ich hatte großen Schiss davor.

MfG

Martin

jvud*gex18


Hallo Denden!

LEIDER gibt es keine Möglichkeit, außer sich operieren zu lassen. Ich hatte es auch bis zum letzten Tag gehofft. Wenn dein Arzt sagt, dass es keine Fistel ist, geh auch nochmal zu nem anderen. ICh war bei 3 Ärzten 2 davon haben Ja gesagt. Bei mir kam auch kein Eiter und auch keine Schmerzen.

Wenn ich ein Paar stunden im Auto saß oder im zug, hatte ich nach der Fahrt eine art juckreiz am steiß.

nach eine SEHR langen fahrt kam nur etwas sekret raus, wenn ich auf das loch gedrückt hab.

geh so schnell es geht zum arzt, denn je länger man mit diesem loch wartet, desto schlimmer wird es. es kann sich sogar ein abzess bilden.

Ich hoffe ich konnte dir helfen, aber ich drück dir die daumen, dass alles gut geht.

Duendxen


@ judge18

Danke für deine Antwort, du warst auf jedenfall sehr hilfreich.

Sobald ich am Montag beim Arzt war, werde ich hier Berichten was herausgekommen ist.

Nun ja jetzt kann ich mich wenigstens schon Mental darauf vorbereiten und rechne schon mal mit den schlimmsten,

was dann aber hoffentlich nicht ganz so schlimm wird wie ich es mir vorstelle (viele hier im Forum schreiben ja im nachhinein fast nur positives).

Jetzt drück ich mir bis dahin selbst die Daumen, zusammen mit deinen sind es dann schon vier^^. :)^

hHubix8x6


Hallo zusammen,

ich bin auch betroffen und ein Schisser :(

Frage:

OP ambulant oder stationär? Wer kann es am besten?

(Komme aus Gummersbach, falls jemand aus der Region ist :) )

Kann ich selbst erkennen ob es "nur" eine Steißbeinfistel oder sogar eine Darmfistel ist?

Wie weit kann/sollte ich die OP herauszögern?

(ich habe im Jan / Anfang Feb wichtige Termine - studium)

Meine Erkrankung:

Habe vor ettlicher Zeit (1 Jahr?) einen kleinen knubbel nahe des Anus bemerkt. Hatte noch keine Probleme. Irgendwann kam dann etwas weiter "oben" ein zweiter Knubbel hinzu. Der war dann manchmal schmerzhaft bei Sittups.

Mittlerweile hatte sich alles etwas weiter ausgedehnt, so dass ich es vor ein paar Monaten meinem Hausarzt gezeigt hatte.

Er sagte: OP brauche ich nur, wenns es mich stört.

Nun bin ich vor ca. 4 Wochen leider beim Handball auf den obersten Knubbel gefallen. Die reaktion darauf... Er hat sich schön weit verbreitet. Jetzt habe ich sogar Richtung Rücken ein ca 5cm Kreisrundes befallenes Gebiet und soll operiert werden.

Ich hab tierischen Bammel vor einer riesen Wund. Wie kann es denn sein, dass der Mist sich auch noch fortpflanzt...

Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich schon vor nem halben Jahr zum Chirurgen gegangen.

Wäre super , wenn mir jemand Tipps zur Entscheidung stationär oder ambulant geben könnte.

Vielen. vielen dank für Eure Antworten & Gruß,

Markus

D$ennisZ777T7


@ hubi86

Wenn, dann ins Krankenhaus. Das Problem bei ambulanten Operationen ist immer die Versorgung direkt danach. Wenn man irgendwelche Probleme, Schmerzen oder Nachblutungen hat, dann ist es im Krankenhaus angenehmer. Erst einmal sind die Leute vom Fach und zweitens muss man nicht von zu Hause ins Krankenhaus fahren.

Ob sich eine Fistel vergrößern kann, ist immer unterschiedlich. Bei einigen wird sie schnell größer, bei anderen nicht wirklich. Und ob sich ein Abszess bildet, ist auch wieder unterschiedlich. Solange man einen Ausgang (den sogenannten Pickel) hat, kommt es auf die ein oder andere Woche nicht an - solange man das Sekret rausdrücken kann. Sollte sich langsam ein Abszess bilden = ab unters Messer!

Die Fistel für sich kann sich auch in mehrere bilden. Ein guter Freund von mir hatte in jungen Jahren 5! Fisteln am Arsch.

Von daher solltest Du schnell zum Doc und es abklären. Denn wenn der Abszess aufplatzt, kommst Du als Notfall ins Krankenhaus und dann kommt das Thema Narkose. Die senken Dich dann richtig weg, da sie nicht planen können.

Für mich selber fand ich geil, dass die Fistel wirklich nur am oberen Rand war - also wo die Kimme anfängt. Und glücklicherweise gibt es Kino.to :=o

Kpugelf6is]ch77x7


So Hallöchen, ich bin's mal wieder!

Also, nach 3 Wochen Behandlung mit Betaisodonna Salbe und sterilen Pflastern habe ich die erbsengroße Schwellung in den Griff bekommen. Mein Chirurg scheint da echt fähig zu sein!

Fistelöffnung ist keine Vorhanden, man sieht jedoch einen kleinen Punkt der von der Farbe her anders ist als der Rest. Mein Chirurg sagt, es könne sein dass der Punkt einfach so bleibt.

@ Furby:

D.h. ich bin bis jetzt nochmals glücklicherweise um eine OP herumgekommen.

Seit der Abschwellung stimmt dennoch etwas mit meinem Steißbein nicht und die Schmerzen fühlten sich immer wie Narbenschmerzen an.

Und was musste ich vor 10 Minuten mit großem Entsetzen feststellen :-o:

Meine alte riesengroße Narbe von 2007 ist direkt auf dem Knochen ca. 1cm lang aufgerissen und blutet leicht

Hab jetzt alles steril abgedeckt und werd Morgen mal wieder meinen liebsten Freund den Chirurgen aufsuchen.

Hat zufällig jemand Erfahrung mit aufgerissenen Narben?!? Woher kommt sowas?

Etwa hormonbedingt durch meine Schwangerschaft?

Ich wünsche allen Leidgeplagten eine baldige schmerzfreie Besserung!

Aw.R.BausxH.


Moin Folks,

erstmal wünsche allen fröhliche Weihnachten gehabt zu haben!

Ich selber hab' seit ca. 6 Jahren immer wieder mal 'ne Steißbeinfistel und kann nur jedem raten, sofort zum Arzt zu gehen, der wird/sollte am Besten wissen, was zu tun ist. Ins Krankenhaus kommt mal noch schnell genug!

Bei der ersten OP war ich nur in stationärer Behandlung und der Chirug hat den Pickel ausgestanzt.

Beim zweiten mal wurde im Krankenhaus ein Schnitt vom Steißbein die Kimme runter gemacht, alles ausgehöhlt und wieder zugenäht, in der Hoffnung, dass das so heilt.

Ihr könnt es Euch sicher denken, natürlich hat es nicht gehalten und musste wieder aufgemacht werden, juhu!!!

Nach der OP musste ich jeden Tag zum Arzt w/ Verbandswechsel, war der Oberknaller, und am WE ins Krankenhaus. Das Ganze ging so sechs Wochen.

Beim vierten Mal, letztes Jahr Februar wurde bis auf den Knochen tief, 12 cm lang und sechs cm bereit geschnitten!!! Die OP war im Krankenhaus, nach drei Tagen Krankenhausaufenthalt musste ich wieder zum Artz, der mich auch eingewiesen hat, zwecks Nachbehandlung. Allerdings habe ich mir den ganzen Streß w/ Verbandswechsel erleichtert, indem ich mir eine Verordnung vom Artz besorgt habe. Diese Verordnung beinhaltete die Wundversorgung der offenen Wunde durch einen häulichen Pflegedienst zweimal täglich und einmal die Woche durfte ich beim Arzt vorsprechen, der dann 'nen Blick draufgeworfen hat. Das war echt super, man muss nur die Rezepte abholen und einlösen in der Apotheke, die liefern das Verbandsmaterial, Octenisept zum desinfizieren, Pflaster, Netzunterhosen, etc. alles zu einem nach Hause, und morgens und abends kommt der Pfleger und wechselt alles fachmännisch. Kann ich nur jedem empfehlen, auf so einen Pflegedienst zu bestehen! Kosten kann man bei der Krankenkasse einreichen, evtl. rechnet die Frima direkt mit denen ab. Allerdings sollte man das vorher prüfen, in welchem Umfang man versichert ist...

Naja, nach ganzen vier!!!!! Monaten war ich dann auch schon durch mit dem Thema und konnte endlich wieder arbeiten gehen.

Gehalten hat das ganze 1 1/2 Jahren, bin jetzt wieder am 16.11. operiert worden, 10 cm lang, sechs cm tief und vier breit, wieder drei Tage im Krankenhaus, danach zum Arzt und wieder der gleiche Pflegedienst. Soll Ende Januar durch sein, also nicht ganz so lange wie beim Mal davor, wir werden sehen...

In diesem Sinne,

einen guten Rutsch ins neue Jahr und toi, toi, toi

Wceiojwei


Hallo Leidensgenossen,

ich hatte am Donnerstag, den 7.1.2010 auch ne OP am Allerwertesten. Vorher hab ich mich hier im Forum über diesen Eingriff informiert und das hatte mir sehr geholfen und auch die Angst genommen. Daher dachte ich mir, ich poste hier auch mal meine Erfahrungen.

Die OP an sich lief problemlos und ging sehr schnell. Über die Vollnarkose war ich auch sehr froh, mitbekommen wollte ich von dem Eingriff nämlich nix. Meine Wunde wurde zugenäht, da ich keine Entzündung der Zyste hatte. Die Ärzte meinten, das wäre schon O.K. so. Ich bin da aber leider nicht so optimistisch, da es mir, seit ich wieder bei vollem Bewusstsein bin, super mies geht.

Ich war gesundheitlich vor der OP schon ziemlich angeschlagen...Kiefer-OP, Bronchitis und ein Harnwegsinfekt. Und das alles seit der letzen Nov.Woche 2009. Mein Magen war auf Grund der vielen Medis total überfordert. Habe sämtliche Schmerzmittel der Kloschüssel gespendet, behalte einfach nix bei mir und habe daher irre Schmerzen. Am besten auszuhalten ist es, wenn ich gehe/stehe. Aber selbst Liegen auf der Seite und dem Bauch verursacht Schmerzen. Meine Wunde ist etwa 10 cm und liegt komplett in der Po-Falte. Die haben mich bis aufs Steißbein runter ausgeschabt und es fühlte sich an, als hätte ich einen ordentlichen Bluterguss am ganzen Hinterteil, sowie eine Prellung des Steißbeins. Daher bin ich auch gestern nochmal in die Ambulanz. Dort hat der Doc festgestellt, das sich an einer Stelle unter der Naht Wundwasser gesammelt hat, welches direkt auf den Knochen gedrückt hat. Die Naht wurde an dieser Stelle aufgetrennt und ich habe dort nun eine Tamponage mit Jodsalbe gelegt bekommen. Diese soll ich nun die nä 2Wochen jeden Tag im KH kontrollieren und auswechseln lassen. So wird auch beobachtet, ob sich noch an anderer Stelle Entzündungen bilden und ob man die Nähte weiter auftrennen sollte. Von Sitzbädern wurde mir nichts gesagt ?!

Problem: Ich behalte immer noch keine Medis bei mir und seit der Tamponage fühlt es sich an, als ob jmd. permanent in meiner Wunde rumbohrt. Ich verspüre einen irren Druck und muss vor Schmerzen dauernd flennen.

Ihr denkt jetzt sicher, hier schreibt so ne pienzige weibliche Heulsuse, die keine Schmerzen aushält. Aber weit gefehlt. Ich halte normalerweise sehr lange Schmerzen aus, bin generell recht Schmerzunempfindlich und habe ne hohe Belastungsgrenze. Nach meiner Kiefer-OP habe ich so gut wie keine Schmerzmittel genommen, bin an empfindlichen Stellen gepierct und tätowiert und habe dabei kaum Schmerzen empfunden. Außerdem leide ich seit meinem 11. Lebensjahr an chronischer Migräne und absolviere trotzdem gerade ein Vollzeitstudium samt Teilzeitjob und hab das dann fast in der Regelstudienzeit geschafft. Auch mein Hausarzt meint, meine Schmerzgrenze würde sehr hoch liegen. Könnte noch weitere Bsp. nennen, aber das interessiert hier ja nicht. Worauf ich mit meinem Thread eigentlich hinaus möchte ist, das die OP an sich sicherlich kein Weltuntergang ist und auch die Tage danach auszuhalten sind, wie man ja bei Vielen nachlesen kann. Man sollte sich VOR der OP allerdings in einer einigermaßen vernünftigen gesundheitlichen Verfassung befindet. Falls ihr aber bereits angeschlagen seit, versucht die OP auf einen passenderen Zeitpunkt zu verschieben. Irgendwann ist die Belastungsgrenze Eures Körpers echt erreicht. Und das lässt er Euch dann auch eindrucksvoll spüren.

Euch allen wünsche ich besseres Gelingen bei der OP. :)^

Gaaaaaanz liebe Grüße und ein gesundes Jahr 2010 *:)

W5eiowxei


Nachtrag zu oben drüber *:)

Nachdem ich mein Gejammer selbst nicht mehr ertragen habe, war ich heut Mittag gleich wieder im Krankenhaus. Hab vor Schmerzen übergeben müssen und bin fast ohnmächtig geworden. Die Ursache war dann schnell gefunden. Von außen sah meine restlich noch zugenähte Wunde top aus...keine Beanstandungen. Hab aber auf einer Öffnung der Nähte bestanden und gesagt, das ich mir die Schmerzen ja nicht einbilde. Als dann alles offen war kam ne Menge Zeugs raus, was da nicht hingehörte. Die Wunde hatte sich nach innen schön entzündet. Jetzt muß meine Wunde auch, wie bei den meisten, offen ausheilen. Und ich sag Euch, das ist eine Wohltat. :)^ Wird zwar nun länger dauern, aber man riskiert so keine Entzündung. Ich werde das ganze nun von meinem Mann 2x täglich ausduschen und neu verbinden lassen. Auch der heute behandelnde Arzt meinte, so würde alles besser heilen. Er hat in seiner Laufbahn als Proktologischer Chirurg (und ganz taufrisch war der auch nicht mehr) erst EIN MAL!!! erlebt, das das mit dem zunähen gut geht. Also mein Rat, lasst die Wunde gleich offen ausheilen. Die Schmerzen die ich hatte, wünsch ich wirklich niemandem. :(v

Liebe Grüße ;-D

K0ugelfis0ch777


Hallo Weiowie,

erstmal: Mach Dir keine Gedanken zum Thema Schmerzempfinden :)^ Jeder empfindet Schmerz anders und wenn wir Fistelgeplagten und Operierten keine Schmerzen empfinden dürfen, wer dann?!?

Ich wurde auch am 7. operiert, allerdings ambulant unter örtlicher Betäubung da ich schwanger bin und keine Vollnarkose bekommen darf. Auf Schmerzmittel muss ich gänzlich verzichten und demnach kann ich ein Lied zum Thema Schmerzen singen :=o

Ich kenne wirklich auch einige Leute bei denen die Wunde genäht wurde und danach immer geöffnet werden musste, weil es Komplikationen bei der Heilung gab.

Als Schmerzmittel kann ich Dir Voltare* Resinat empfehlen, sie sind sehr magenverträglich und ausdauernd. Hast Du es denn schon paralell zu den Schmerzmitteln schonmal mit "Magenschonern" versucht? Die meisten Schmerzmittel schlagen leider auf den Magen.

Da ich 2007 schon mal operiert wurde und mir vergangenen Donnerstag meine 5. Steißbeinfistel entfernt wurde, werde ich nach der Wundheilung einen Heilpraktiker aufsuchen und mir zudem die Haare am Steißbein in einer Hautklinik entfernen lassen. Ich würde alles dafür geben von dem Mist verschont zu bleiben und sollte ich irgendwann im Lotto gewinnen, geht die Hälfte meines Gewinn's in die Fistelforschung (Ursache, Prävention, Behandlung usw...).

Ich wünsche Dir eine gute Besserung und eine schnelle Wundheilung *:)

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