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Steißbeinfistel

WmeCioxwei


Hallo Kugelfisch777,

danke für deine aufbauenden Worte ;-D

Nehme Ibuprofen von Stada, mit denen komm ich jetzt ganz gut klar. Hab auch Magenschoner dazu genommen.

Bei mir ist leider noch nicht ganz klar, welche Sympthome derzeit woher kommen. Ich werde seit einiger Zeit wg. "Burnout" behandelt. Habe aber immer gesagt, das ich nicht an was psychosomatisches glaube und daher auf weitere Untersuchungen beharrt. Wie sich nun nach dar OP herausgestellt hat, habe ich eine Schlidrüsenunterfunktion (vermutlich Hashimoto) - Lustigerweise habe ich genau das auch meinem Hausarzt ggüber vermutet und zwar Wochen vor der OP und der meinte "Nein, nein...das ist alles der Stress. Aber wenn Sie unbedingt möchten, dann lassen Sie sich mal Blut abnehmen. Jedenfalls kann es sein, das das behandeln der offenen Wunde mit Jodsalbe zu nem Schub oder sowas geführt hat und bei mir daher alles so schräg abläuft.

Wie auch immer, Haare will ich mich auf jedenfall auch entfernen lassen und zum Heilpraktiker gehe ich auch. Wenn man mittlerweile den Ärtzen schon die Diagnosen vorkauen muss, wende ich mich solangsam lieber der alternativen Medizin zu. Zumal ich nun schon das 3.mal dem Arzt gesagt hab, auf was er mich untersuchen soll. War nicht immer der selbe Arzt, aber halt immer´n Schulmediziner. Ganz toll :-/

Dir wünsche ich, das die Schmerzen bald vorüber sind und Du dich dann ganz auf deine Schwangerschaft einlassen kannst.

*:) Ganz liebe Grüße und gute Besserung...auch an alle anderen Geplagten.

NyikP03s2


Hallo Leute,

an alle die sich mit Fisteln herumschlagen ob am Steißbein oder wo anders kann ich auch nur aus meiner Erfahrung sprechen, das es auch Möglichkeiten gibt, ohne OP. Natürlich ist eine Fistel immer so etwa wie ein Ablaßventil des Körpers, somit sollte vorallem auch untersucht werden, welche Giftstoffe sich im Körper befinden und dann sollte eine Entgiftung bzw. Ausleitung durchgeführt werden.

Ich habe nach einer erfolgreichen Entgiftung die Fistel mit Silicea und Bädern in Kernseife in den Griff bekommen, also entgegen der Aussage aller Ärzte, dass sich eine Fistel niemals schließen kann.

Es geht also auch ohne OP, aber dass muss ich auch mit Vorsicht sagen, es dauert auch sehr lange..

Wenn ihr genaueres erfahren wollt, auch besonders zu meinen Erfahrungen und auch zu Heilungschancen und Therapiemöglichkeiten, dann schickt mir einfach eine email, ich werde euch dann Tips geben, wie ihr dieses lästige Problem für alle Zeit in den Griff bekommen werdet.

Achja, und ein Rückfall ist bisher nicht aufgetreten.

Emails bitte an "nik026@homail.com" senden.

Liebe Grüße,

Nils

t-hüring'er71


Soooo, nachdem ich gefühlte hundert Seiten dieses Forums vor und nach meiner OP gelesen habe, will ich mich auch ein bisschen beteiligen. Mich hat dieses Forum gut informiert, auf alles vor und nach der OP vorbereitet und deswegen denke ich, jeder der die Erfahrung schon hat, sollte unentschlossenen Menschen, oder aber ängstlichen "zur Seite" stehen.

Meinen "kleinen Freund" spürte ich im Sommer 09 das erste mal. So ne Art Beule die einen erst mal nicht aus der Ruhe bringt. Ich bin als Mediengestalter sitzenderweise oft vorm Computer und war halt der Meinung einfach mal zu lange auf dem Steißbeinknochen gehockt zu haben. Das kennt man ja, man hockt furchtbar bequem im Schreibtischstuhl und merkt beim Aufstehen das man es übertrieben hat.

Im Laufe der Tage und Wochen wurde ich dann aber doch stutzig, denn diese Beule ging nicht mehr weg, sondern änderte nur die Größe und Druckempfindlichkeit. Von Schmerzen konnte keine Rede sein. Wie bei vielen anderen war dann auch irgendwann der Zeitpunkt da, als man ne Überraschung im Boxershort hatte. Nicht viel und auch nicht wahnsinnig aufregend, aber doch ungewöhnlich. Ab diesem Zeitpunkt rang ich mit mir, ob ich doch mal zum Chamanen sollte :-) Ich hatte immer noch nur wenig Schmerz, eben als wenn man in der Pubertät einen größeren Pickel hatte ( bin 39 Jahre).

Am Montag(11.01.2010) vor einer Woche hat es mir dann gereicht und ich bin zur Hausärztin. Ja und als wenn ich es schon geahnt hätte (dank des Forums) schaute sie kurz auf meinen Vollmond und kurze Zeit später hatte ich die Überweisung fürs KH und deren Bitte gleich vorbeizuschauen. Ich also ins KH und dort noch mal gefühlte 10 mal die Hose runter und hoch gezogen. Am ende war ich Fistelianer und sollte gleich dableiben. Nach mittleren Protest meinerseits, das ich wenigstens noch ein paar Dinge erledigen möchte, wurde ich für den nächsten Tag, also Dienstag bestellt.

Tags darauf also ins KH und über die Tage dann Erlebnisse der dritten Art gehabt. In dem Krankenhaus herrschte eine Stimmung, die eines Kochtopfs nicht unähnlich waren. Diese beruhten wohl auf "Umstruckturierungsmaßnahmen". Was das in der heutigen Zeit heißt, könnt ihr euch selbst ausmalen. Aber die Pflege hat darunter nicht gelitten. Die OP lief wie bei vielen anderen hier auch. Chirurg machte witzchen, während er mich in den OP schob,ich zog mir die Droge rein und wachte im Zimmer wieder richtig auf. Keine Schmerzen, kein blödes Gefühl, aber trotzdem eine 7x4 große Wunde, die bis zum Knochen geht.

Drei Tage musste ich die Laune der Schwestern noch ertragen, dann war ich wieder raus. Immer noch fast schmerzfrei, außer diesem echt lästigen dauerhaften Druckgefühl, welches auch von den Tamponagen kommt.

Seitdem renne ich jeden Morgen nach dem großen Geschäft und dem ausduschen zu meiner sehr kompetenten Hausärztin und diese kümmert sich dann um meine Kehrseite. Das ist nicht das angenehmste und wohl auch die einzige Zeit am Tag wo es auch mal schmerzen kann, aber es ist auszuhalten.

Wichtige Dinge sind meines erachtens:

-mindestens zweimal (morgens u. abends) ausduschen. mehr würde ich nicht machen. Wassermassage gut und schön, aber die Wunde braucht auch mal Ruhe.

-Tamponieren ist ultra wichtig. Wenn ein Arzt oder Schwester sagt, das sei nicht nötig, dem empfehle ich mißtrauisch zu werden. Einschlüsse, Wundtaschen, wildes Fleisch sind alles Dinge die wir nicht brauchen können und dies verhindert die Tamponage

- ob entzündet oder nicht, nach der Op ist meiner Meinung nach die offene Heilung die einzig wahre, wenn auch nervige. Allein mein gesunder Menschenverstand sagt mir, das es höchstwahrscheinlich ist, das es Ärger gibt, wenn ich eine große Wundhöhle einfach zunähe. Ich brauche nur meine täglichen Tamponagen ansehen um zu wissen das sich das so ziemlich alles innen sammeln würde, wäre ich genäht worden.

- apropo Wundheilung. Weil viele hier schreiben das sie sich alles mögliche einwerfen um die Wundheilung zu beschleunigen. Ich hatte eben dieses Thema mit meiner Hausärztin und sie meinte das sie eine zu schnelle Wundheilung gar nicht so prickelnd findet. Sie hat die Erfahrung gemacht, das es eben diese Menschen sind, die nach erfolgreicher Wundheilung immer noch mit einem winzigen Lock am A... rumlaufen, weil es einfach zu schnell ging und der körper ein Sekretkanal gelassen hat. was sich daraus bilden kann, na ja ihr wisst schon. Auch waren diese Kanidaten bei ihr immer diejenigen die das Vergnügen mehrmals hatten.

Soooo,nun habsch Hornhaut an den Fingerkuppen und hör erst mal auf. Mal davon abgesehen das meine Wunde das Protestschild hochhält und ich erst mal wieder vom Stuhl hoch muss.

Allen hier alles erdenklich gute, möge unsere Kehreite uns in Zukunft verschonen :-) :-)

KPuge3lfisoch7x77


Hallöchen,

nach dem ich heute zum 1.Mal meine Wunde gesehen hab, will ich mich auch mal wieder melden ;-D

Wunde ist untertrieben, es ist ein Loch...ein richtig tiefes Loch! Zum Glück aber ganz sauber und auch mein Chirurg ist mit der Heilung sehr zufrieden.

Morgen ist die OP 14 Tage her und seit vergangenen Montag granuliert die Wunde und es bildet sich endlich neues Gewebe :)^

Mich wundert's dass ich das Ganze ohne Schmerzmittel aushalte, um aber meinem ungeborenen Baby nicht zu schaden nimmt man ja doch einiges in Kauf.

Wisst Ihr was mich tierisch ankot*t ???

Ich heirate in 4 Wochen und werde mit Sicherheit in meiner Bewegung eingeschränkt sein und meine Hochzeit wird mir immer in Erinnerung mit dieser Wunde sein %-|

Danach geht's nach Wien in die Flitterwochen wo ich mir jetzt schon langsam einen Arzt für den Verbandswechsel suchen kann. Suuuuuper, so hab mir mir das vorgestellt!

Ich hoffe Euch geht's den Umständen entsprechend gut!

Liebe Grüße *:)

r4ene7x5


Hallo, ich bin gestern zum dritten Mal innerhalb von einem Jahr an einer Steissbeinfistel operiert worden, und bin heute morgen entlassen worden. Die ersten zwei OPs habe ich bei uns im Krankenhaus machen lassen, da dann auch mit offener Wundheilung und täglichem Tamponadenwechsel. Für die dritte OP bin ich in eine Klinik in Grebenhain bei Fulda, die wohl spezialisiert sein soll. Die Ärzte sagen aber, ich soll nicht Tamponieren, sondern mir auf eine Kompresse Betaisadona drauf machen, und mir dann in die Wunde reindrücken. Fertig...

Finde das schon komisch, das die einem von der Tamponade abraten. Und bei den ersten beiden OPs wurde mir gesagt, nicht sitzen erstmal. Hier haben die jetzt gesagt, egal wie, auch wenn es weh tut, einfach drauf sitzen.

Bin da echt ein bisschen ratlos, was denn nun die bessere Methode ist. Tamponade oder dieser Betaisadonna lappen ?

Hat da jemand Erfahrung mit gemacht.?

Habe nach der OP und auch heute morgen bei der Visite gefragt, ob ich mal den Arzt sprechen kann, damit ich mal erfahre wie die OP verlaufen ist, aber man wiess mich da nur ab, und meinte wäre bestimmt alles gut.

Der Arzt heute morgen bei der Visite, schaute nur kurz drauf, und meinte alles ok.Toll!!!

Jetzt stehe ich hier, und muss mir irgendwie den Lappen mit der Salbe da rein drücken, und ich habe keine Ahnung ob ich es richtig mache, denn im KKH wollte ich es gerne unter Fachmännischen Augen mal selber tun, und da hiess es, ach das schaffen sie schon. Und dann wurde es von der Schwester gemacht.

Klasse...oder ?

Freue mich über Nachrichten von euch hierzu...

Gruss René

t3hürRingxer71


@ rene75

"Finde das schon komisch, das die einem von der Tamponade abraten. Und bei den ersten beiden OPs wurde mir gesagt, nicht sitzen erstmal. Hier haben die jetzt gesagt, egal wie, auch wenn es weh tut, einfach drauf sitzen."

Es kommt wohl auch ein bisschen auf die Tiefe der Wunde an. Haben sie dir denn wieder bis runter zum Knochen ein Steak rausgeschnitten?? Oder ist es eine eher flache Wunde?? Meine Ärztin meinte nämlich, bei flacheren Wunden ist eine Tamponage nicht unbedingt nötig. Ansonsten aber eigentlich ein Muss. Dieses Betaisadonna kann man an die Tamponagen machen oder aber in flüssiger Form in die Wunde geben, was aber meist von den Ärzten selber gemacht wird. Man hat ja nun mal hinten keine Augen.

"Habe nach der OP und auch heute morgen bei der Visite gefragt, ob ich mal den Arzt sprechen kann, damit ich mal erfahre wie die OP verlaufen ist, aber man wiess mich da nur ab, und meinte wäre bestimmt alles gut. "

Jaaaaa das kenne ich auch, ich habe jetzt, zwei Wochen später, immer noch keine Ahnung was bei der OP vorgefunden wurde, ob Fistelkanäle oder nicht usw.

Ich habe meine Hausärztin jetzt gebeten sich den OP Bericht schicken zu lassen und dann sehen wir da mal nach. Man will ja schließlich wissen was war.

"Der Arzt heute morgen bei der Visite, schaute nur kurz drauf, und meinte alles ok.Toll!!!

Jetzt stehe ich hier, und muss mir irgendwie den Lappen mit der Salbe da rein drücken, und ich habe keine Ahnung ob ich es richtig mache, denn im KKH wollte ich es gerne unter Fachmännischen Augen mal selber tun, und da hiess es, ach das schaffen sie schon. Und dann wurde es von der Schwester gemacht. "

Hast du keinen Hausarzt der das macht?? Also ins Krankenhaus renne ich nicht mehr um es versorgen zu lassen. Die haben mir dort einfach zu viel Streß und dann kommt es eben dazu das sie dich auf die Pritsche legen, ratsch das Pflaster ab, mal kurz geschaut und zack das nächste Pflaster drauf. Nee danke, meine Hausärztin schaut genau hin und versorgt die Wunde, bevor da wieder ein Pflaster draufkommt.

Ich würde an deiner Stelle versuchen, einen "normalen" Arzt zu finden, der sich die Zeit nimmt. Einfach weg vom Kankenhaus!!! Ich weis ja nicht ob die Versorgung in deinen ersten beiden Fällen auch so ablief, aber wenn ja, dann ist die Möglichkeit, das du deswegen ein drittes mal da gelegen hast, durchaus da.

r^enex75


Hi, ja ich werde am Montag auch zu meiner hausärztin gehen, denn die hat bei den ersten beiden OPs auch täglich die Wundversorgung mit Tamponade gemacht. Doch die Wunde ist ziemlich gross und tief. Würde sagen, fast ein Tennisball passt rein. Verstehe das auch nicht, mit dieser Methode. Antwort, von denen war gewesen, wir sind eine Fachklinik, und wissen wie es geht. Naja....

Bin mir da total unsicher, und das selber machen...ist echt ne Zumutung. Habe das eben wieder gemacht, das ist absolute Scheisse.

Jetzt war ich extra in einer 140km entfernten Fachklinik, und dann sowas...echt Toll

tOhüringMer7x1


Sosooo Fachklinik!!! Und dann so ne Behandlung?? Man staunt halt immer wieder :-)

Ich würde mich da an bewährtes halten und da gehören die Tamponagen nun mal dazu. Wenn deine Hausärztin das so regelt, gut so, vor allem wenn du auch so ne tennisball-Wunde hast. Meine ist genauso groß und meiner Hausärztin musste ich nicht erklären warum ich Tamponagen bekommen will, auch wenn es unangenehm ist.Selber machen ??? Huuaaaaa neeee, das geht ja mal gar nicht. Ich bin bestimmt nicht zimperlich, aber das geb ich mir nicht. Ich hab mich mit der Hausärztin geeinigt, das sie frühs tamponiert und ich das abends wieder entferne, normal ausdusche und ne Kompresse draufdrücke. Morgens kurz das selbe noch mal und wieder ab zum Arzt um wieder tamponieren zu lassen.

Bjasgti7H77


Also, Grebenhain steht beim Berufsverband der Coloproktologen als Kompetenzzentrum. Heißt, die sind entsprechend qualifiziert, was - denke ich - schon fast die halbe Miete ist.

Du warst relativ kurz nur stationär, ich war drei Tage in meiner Klinik. Und in der Zeit haben sowohl die Schwestern als auch ich den Verband gewechselt. Nachdem ich den Verband gewechselt hatte, hab ich mir ne Schwester gesucht, die hat kontrolliert, ob das soweit gepasst hat. Schade, dass man das bei Dir nicht so gemacht hat, da wäre ich auch verunsichert.

Mit Tamponade meinst Du quasi das gleich Material wie bei ner Kompresse, oder? Bloß dass die Kompresse gefaltet ist?

Ich hatte auch 10 x 10 cm Kompressen, bei mir kam Lavasept-Gel drauf. Und die habe ich dann auch soweit rein geschoben, wie es ging. Und meine Wunde war auch sehr tief, etwa 5 cm bis zur sogenannten Faszie runter. Wichtig ist nur, dass die Wunde von unten hoch heilt und sich nicht Taschen bilden können. Und das ging bei mir mit der Kompresse auch wunderbar. Ich hatte auch keine Pflaster - nur ne Flockenwindel über die Pofalte, Netzhose drüber - fertig. Ich hatte seit der OP nur ein Pflaster - für die Infusionsstelle.

Also, dass man im Krankenhaus nicht so sehr beachtet wird, ging mir auch so. An meinem Tag wurden noch 7 andere operiert - alles proktologische Fälle. Und ich denke, dass ich da echt der harmloseste Fall war. Und im Nachhinein (auf den Tag genau 12 Wochen her), ging es eigentlich auch. So viel kann man eigentlich nicht falsch machen. Halte die Wunde immer sauber, achte darauf, dass die Kompresse vernünftig tief sitzt. Ob sitzen geht, solltest Du selber entscheiden. Ich habe 4 Wochen nicht gesessen, und mein Operateur meinte auch: Machen Sie das so, wie es für Sie geht...

rben{ex75


Ja aber wieso sagen die einen in der Klinik so und die anderen so...bin da echt verunsichert, zumal ich seit genau einem Jahr zuhause bin und Krank geschrieben. Da es jedesmal Probleme gab, das die Narbe nicht zugewachsen ist, bzw immer wieder aufging. Und ich nie, die ganzen Monate ohne Schmerzen sitzen konnte.

BDamstix777


Klingt so, als hätte man vorher versucht, es zu vernähen? Mein Proktologe meinte, Zunähen geht eher selten gut, deshalb macht er es grundsätzlich nicht. Außerdem muss man relativ viel Gwebe entfernen, um sicher zu gehen, dass auch alles an entzündetem Gewebe mitnimmt. Und dann wird die Wunde so groß, dass man sie eigentlich nicht vernähen kann, außer mit Verschwenkplastiken oder so. Und die Stelle ist ständig in Bewegung und Spannung, wirklich gut hält eine Naht da eh nicht. Und wegen der Nähe zum Darmausgang kann man die Wunde meist eh nicht absolut steril halten - deshalb ist das Ausduschen auch so wichtig. Ganz steril bekommt man die Wunde eh nie...

Wenn Du mit der Methode aus der Klinik nicht klar kommst, würde ich an Deiner Stelle nochmal nachfragen, da scheint die Nachsorge und das Erklären wohl etwas zu kurz gekommen sein.

Und dieser Satz "wir sind eine Fachklinik, und wissen wie es geht" - der stimmt wahrscheinlich! Dein Hausarzt sieht bestimmt nicht so viele Steißbeinfisteln wie die Klinik, die haben einfach die Routine darin. Für die ist das echt nichts großes. Sie hätten es Dir aber anders sagen können...

Wenn die ersten beiden Versuche erfolglos waren, würde ich an Deine Stelle es erst recht anders probieren. Schließlich waren die bisherigen Methoden ja anscheinend nicht so klasse.

Mein Hausarzt hat auch Kompressen verwendet und das kannte er auch so. Er hat es so gemacht, wie es im Arztbrief stand und ich bin bislang ganz gut damit gefahren. (Toi Toi Toi!)

rVenCe75


Bei der ersten OP war es eine offene Wundheilung. Als dann die Narbe nichr zuging, bzw immer wieder aufging, hat man nochmal operiert, allerdings nur die Wundränder nachgeschnitten und zugenäht. Das hat sich entzündet, dann wurden die fäden raus gemacht, und wieder offen Heilen lassen. Aber dann auch wieder das gleiche Problem, das die narbe immer wieder aufging. Der Facharzt sagte, warten warten warten...nach 4 Monaten und es war noch genauso, mit dem aufgehen der narbe, entdeckte er einen Fistelgang der an die hautoberfläche kam. Deswegen nun die dritte OP.Die Versorgung im KKH fande ich das allerletzte. Und das mit der tamponade, hat man mir im KKH bei der ersten und der zweiten OP gesagt, also nicht mein hausarzt.

Habe gestern abend, dann wieder das selber gemacht, und habe eine Höllennacht hinter mir, mit tierischen schmerzen und fast das gefühl, als hätte sich da was entzündet.

Gleich mache ich das auch wieder.

t*VriPngerZ71


Also wie gesagt, laut Aussage meiner Ärztin ist das zu schnelle zuwachsen der Wunde, einer der Gründe, warum es am Ende des Heilungsprozesses meist bei einem Loch bleibt, das einfach nicht weiter zuwachsen will oder immer wieder aufgeht. Es bildet sich ne kleine Wundhöhle und diese letzte Öffnung lässt der Körper als Sekretkanal nach draussen.

Was meine Hausärztin angeht, die hatte schon jede Menge Leute mit dem Problem zur Nachsorge auf dem Tisch. Das iss wohl auch ne Art Volkskrankheit, von der aber nur wenige sprechen, betrifft es doch ne delikate Stelle.

Es gibt ausreichend gute Gründe für eine Tamponage. Lass dich da nicht verunsichern. Deine Hausärztin wird das schon regeln.

r2ene175


Bin fix und fertig....habe schmerzen wie die sau...kann mich kaum bewegen...das kann nicht normal sein, das war mit der tamponade ein ganz anderes gefühl...

thhür%ing0erx71


Was macht denn die Wunde für einen Eindruck ??? Sieht sie entzündet aus ??? Ich weis, wir sind alles nur Laien, aber wenn man ständig drauf schaut, bemerkt man ja veränderungen.

Wenn es gar nicht mehr geht, schwing dich zum Arzt zum drüberschauen!!!!!!!

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