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Steißbeinfistel

MHexiip86


@ Atlastis10:

Das grün-bläuliche ist normal. Das war bei mir auch so. Die tun auf die Mullbinde immer eine Art Creme die entzündungshemmend wirken soll(?)!

Jedenfall ist es nichts schlimmes und es kommt nicht von dir. Hatte mich da anfangs auch gewundert.

sau*s#iefNaicr,y


hallo ihr! ich (15 jahre) schreib jetzt meinen ersten beitrag hier in dem forum und wollt auch mal von meinen Erfahrungen zu dem Thema berichten.

Bei mir kam auch bis zur ca. 6. Woche immer so grüner Schleim mit raus, selbst wenn ich die Kompressen selbst gewechselt habe und keine Salbe dran war. Weiß auch nicht woher das kommt aber bei mir wars jedenfalls auch so.

Also nun zu meiner Geschichte:

Ich hatte nach unserem Abschlussball am 11. Dezember auf einmal Schmerzen am Hintern, dachte erst es kam vom Tanzen auf den hohen Schuhen und hab erst am 19. Dezember nen Orthopäden besucht weil ich zu dem Zeitpunkt dann kaum noch sitzen oder laufen konnte. Der meinte dann es sei nix orthopädisches, hat aber so nen kleinen Pickel bemerkt und ausgedrückt, was so schmerzhaft war, dass ich direkt weinen musste, ging leider nicht anders. Naja, anschließend schickte er uns dann ins nahegelegene Ärztehaus, da er meinte: Wo Eiter is, da musser raus!

Wir waren dann dort beim Chirurgen und der teilte meiner Mutter und mir dann mit, dass ich ne Steißbeinfistel hätte. Die sollte dann am selben Abend noch im Krankenhaus operiert werden, ich war damit jedoch überfordert (hatte riesen Angst, dass ich aus der Narkose nicht mehr aufwache, etc.) und wir ließen die OP auf den nächsten Tag verschieben.

Alles lief eigentlich gut, bis auf einen Krampfanfall als ich aus der Narkose aufgewacht bin, weil alles einfach bisschen zu viel für mich war.

Die ersten beiden Wochen war ich dann täglich beim Chirurgen und ließ den Verband wechseln... alles weitere lief eigentlich gut, bei jedem Besuch wurd mir gesagt die Wunde sei sauber nur noch bisschen tief.

Vor 3 Wochen hat der Arzt die Wunde dann nochmal gründlich sauber gemacht und mir bisschen am Steißbeinknochen rumgekratzt :) aber naja, die Wunde sei sauber, blablabla...

Gestern war ich dann schließlich wieder beim Arzt, (wurde aber leider über die ganze Zeit immer von 3 verschiedenen Ärzten behandelt, was mich doch etwas verunsicherte, da jeder praktisch was anderes über die Behandlung zu sagen hatte. Ne Zeit lang hab ich 1x täglich Bäder in Kernseife genommen wo der Schleim rausgespült wurde, als aber keiner mehr rauskam hab ich alles auf 1x tägl. ausspülen beschränkt und die Ärzte waren mit der sauberen Wunde eigentlich meistens zufrieden) naja und er meinte dann dass ich noch so ne ca. 3mm breite Röhre übrig hätte und es oben schon zugewachsen sei, versteh ich zwar nicht ganz aber ich schätz mal die Röhre liegt offen, da er mir dann so Kochsalzlösung und noch irgendwas mit ner kleinen Spritze reingespritzt hat was mir HÖLLISCHE Schmerzen bereitet hat und mir leider wieder die Tränen kamen und er meinte dann dass eben diese scheiß Röhre wieder zum Problem werden könnte und er mir dann nächste Woche Mittwoch bescheid geben könne ob eine erneute OP notwendig sei.

Da denk ich mir: TOLL hätten die mich einfach weiterhin täglich behandelt und nen kleinen Streifen hinten in die Wunde gesteckt ( was meine Mutter sich nicht traute und ich habs so gut wies ging versucht zuzustopfen) dann hätten wir dieses Problem jetzt wahrscheinlich nicht!!!!

Heut hab ich dann hinten die draufliegende Kompresse angeschaut und die hat jetzt jedenfalls nen Blutfleck... naja ich weiß auch nicht, meint ihr ich kann bis nächsten Mittwoch noch irgendwas tun was diese RÖHRE irgendwie positiv ändern könnte ???

Ich hatte gestern dann auch fast nen Nervenzusammenbruch weil mir das ganze auch psychisch wirklich zu schaffen macht... ich war nur noch am Heulen weil ich bei den meisten schlimmeren Situationen alles im Kopf noch schlimmer mache und mich sehr reinsteigere und es einfach nicht schaffe mich selbst zu beruhigen und naja... meine größte Angst besteht eben darin dass ich aus der Narkose nicht mehr aufwache oder so ne "Wach-OP" habe, wie bei den Patienten, die eben alle Schmerzen und Vorgänge während der OP mitbekommen und sich eben nur nicht bewegen können... dies ist zwar alles eher unwahrscheinlich aber naja wie gesagt ich steigere mich leider in so Sachen immer ziemlich schlimm hinein...

ALSO jetzt nochmal an euch:

- Kann ich noch IRGENDWAS tun um eine weitere Fistelbildung (= weiteres Dasein des kleinen Röhrchens) zu verhindern?

Was auch immer ihr mir raten könnt oder mich irgendwie beruhigen könnt ich wär sehr dankbar :)

Grüße

M)iniKexllek


Hallo,

@ susiefairy Soweit ich weiß kann man nichts dagegen tun :(v Man weiß ja auch noch nicht mal woher diese Fisteln kommen >:( Der Chiruge im Krankenhaus sagte zu mir ich soll die Stelle immer gut waschen, beim Duschen vorallem, aber hat alles nichts geholfen. Eine Schwester im Krankenhaus meinte es würde nicht an der Hygiene liegen, ihr muss ich zu stimmen, ich bin wirklich kein Mensch der sich nicht oft duscht ! (Also ich dusche mich oft, falls den Satzbau jemand gewundert hat :D)

Hatte letzte Woche auch meine OP meine Wunde wurde aber mit der Limberg Methode oder wie auch immer geschlossen, hatte anfangs eine Drainage drin die nach 3 Tagen entfernt wurde. Hab seit dem nur noch wenige Schmerzen und nur beim Sitzen größere Probleme. Muss alle 2 Tage zum Chirugen Mulkompressen neu drauf machen. Er meine die Wunde sähe gut aus und wenns gut läuft bin ich sie bis in 2-3 Wochen los o:) Ich hoff mal sie kommt dann nicht wieder, ich denk jeder der auch eine hat kann mich in der Sicht gut verstehen und freut sich vielleicht genauso bzw. hat sich genauso gefreut als die Wunde endlich weg war und diese BESCHISSENE Fistel wirklich nicht wieder kommt !

Vielleicht musst du ja auch nochmal unter's Messer, ich wünsche dies zwar NIEMANDEN aber naja, was soll man sonst machen :°_ Hoffe es bessert sich bei dir noch und du musst das nicht alles nochmal durch machen !

ARTLANT3iS10


@ Mexi86

Das habe ich mir auch zuerst gedacht, allerdings benutze ich (außer der Arzt wechselt die Kompressen) keinerlei Salben, etc.

Deswegen wundere ich mich auch, wo das grün-bläuliche herkommen soll :-|

Schleimartig ist das eigentlich gar nicht, nur halt die Mullbinde(n) so komisch verfärbt - egal, werde das Freitag mal ansprechen!

@ susiefairy

Wow, du bist ja noch jünger als ich (bin 17).. echt übel :(

Naja, mach dich nicht verrückt wegen Narkose und dem ganzen Kram - das schaffst Du schon!

Das schlimmste ist nur, wenn man sich zu viele Sorgen macht..

Wie gesagt, egal was der Arzt sagt, mach dich nicht verrückt :)

Viel Glück und gute Besserung!!

tzhürin[gxer71


@ All

Hier haben sich einige gefragt was dieser leicht grünliche Schleim ist, der an den Kompressen hängt oder aber auch beim Duschen abgeht. Da kann ich euch beruhigen, das ist das sogenannte Fibrin. Dieses bildet der Körper im Zuge der Wundheilung. Man kennt es vielleicht besser als gelbliche harte Kruste auf Schürfwunden.

Was meine Wunde angeht, es sind jetzt etwas über 5 Wochen seit der OP her. Bisher keinerlei Probleme. Es wächst schön zu, ist jetzt ungefähr noch so groß wie eine 1 Euro Münze und auch nicht mehr sehr tief.

Wie ich schon mal anderweitig sagte, vermeide ich alles wundheilförderndes. Also von wegen, irgendwelche wundheilfördernden Salben in die Wunde, oder aber arnika kügelchen zum einwerfen. Das einzige was benutzt wird ist Betaisodona, welches die Wundheilung sogar geringfügig hemmt. Aber das ist mir nur recht, denn nichts ist unerwünschter als ein zu schnelles zuwachsen. Bis jetzt gab der Verlauf meiner Ärztin recht und auch mir erschien dieses herangehen vom ersten Tag an logisch.

Also ich bin bis jetzt zufrieden, jetzt muss es nur noch komplett zuwachsen und in Zukunft kein Rezidiv kommen und alles ist ok.

t)hür`ingerx71


@ susiefairy

"meine größte Angst besteht eben darin dass ich aus der Narkose nicht mehr aufwache oder so ne "Wach-OP" habe, wie bei den Patienten, die eben alle Schmerzen und Vorgänge während der OP mitbekommen und sich eben nur nicht bewegen können... dies ist zwar alles eher unwahrscheinlich aber naja wie gesagt ich steigere mich leider in so Sachen immer ziemlich schlimm hinein... "

Da kann ich dich beruhigen, diese Wachzustände sind so selten wie ein Sechser im Lotto und mittlerweile haben die Anästhesisten möglichkeiten zu erkennen wenn bei ihnen so ein seltener Fall auf dem Tisch liegt.

"Kann ich noch IRGENDWAS tun um eine weitere Fistelbildung (= weiteres Dasein des kleinen Röhrchens) zu verhindern? "

Da wirst du rein gar nichts tun können.Da können nur die Ärzte und Chirurgen was bewirken. Im krassesten Fall wird man dich wohl noch mal operieren müssen. Ich hoffe du kommst drumrum.

P(aSli


@ susiefairy

falls ich das gut verstanden habe, hast du (oder die Ärzte) nach 2-3 Wochen keine Tamponade reingesteckt, nur 1x täglich ausgeduscht?

Falls es so ist, würde ich sagen, dass das sehr unverantwortlich von den Ärzten war. Weil es sehr wichtig ist, dass die Wunde von unten zuwächst. Deswegen steckt man immer in die Wunde irgendeine Tamponade, damit der obere Rand nicht zuwächst. Erst wenn die Wunde wirklich sehr klein (flach) ist, steckt man nichts mehr rein. Es ist dann auch nicht mehr möglich... so war es zumindest bei mir.

Ich will dir keine Gedanken machen, vielleicht habe ich das auch falsch verstanden und es war bei dir ganz anders. Auf jeden Fall mach dir keine große Sorgen, man sollte positiv denken: "Ich habe Steißbeinfistel. Na und? Dagegen konnte ich nichts machen, deswegen nemhe ich es so, wie es ist. Das Leben geht weiter. Es gibt auch schlimmere Krankheiten."

Gute Besserung!

s`usiefxairy


@ Pali

also doch, klar, nach dem Ausduschen hab ich dann immer so Kompressen eben in die Wunde rein und oben einfach zugeklebt aber naja.. am Mittwoch wird sich dann rausstellen ob ich nochmal unters Messer muss!

r&enex75


@ Tina:

Weg stecken ist gut....bin seit Januar 2009 deswegen Krank geschrieben, da ich Busfahrer bin und die ganzen Monate nie ohne Schmerzen sitzen konnte. Nach der ersten sehr umfangreichen OP, war die Narbe nicht zugeheilt, dann die zweite OP, danach wieder das gleiche. Dann sagten die Ärzte warten warten warten und nun die dritte sehr umfangreiche OP. Habe bei der Silberfolie so meine Bedenken, da ich allergisch auf Silberringe und Ohrringe reagiere. Aber mein Hausarzt meint, wäre nicht so schlimm, da es nur Silberione wären. Naja...

r"eneZ75


So hatte den letzten Beitrag nochmal neu eingestellt, da ich probleme mit meinem Account hatte, und den unter dem Namen Hessen75 eingetragen habe...

So, nun zum aktuellen Stand...

Das mit der Silberfolie hat mein Arzt abgebrochen, da ich allergisch drauf Reagiert habe, in dem sich aussen die Haut total entzündet hatte, sah aus als wäre man mit einem Flammenwerfer drüber. Hat auch entsprechend genässt.

Jetzt bekomme ich zweimal täglich, die Wunde gereinigt, und eine Kompresse mit Lavasept in die Wunde. Dann noch eine Kompresse oben drauf und zugeklebt. Das ist soweit in Ordnung, aber es blutet immer noch leicht und beim ausduschen brennt die Wunde wie Feuer. Obwohl die OP ja nun 4 Wochen her ist schon.

Die Haut die so allergisch reagiert hatte, ist sich langsam am erholen.

Allerdings ist in der Narbe ( Wunde ) wie ein kleines Loch. Sieht sehr komisch aus. Keine Ahnung was das ist. Muss ich am Montag mal meinem Arzt zeigen.

Bis zum nächsten Eintrag...Tschüß

p5yranjxia


Hallo an alle Leidensgenossen! *:)

hier ist noch jemand, den es erwischt hat... Kurz meine Geschichte:

Ich hab mich gleich nach dem Entdecken der Fistel mit Abzess zum OP-Termin entschlossen und heute ist mein 9. Tag post-op. Ich bin übrigens weiblich, 27 Jahre alt und keinesfalls unhygienisch. Bei mir ist es wohl schon bei der Geburt günstig angelegt, dass irgendwann mal sowas entsteht... Und so sollte es nun sein. Meine Wunde war 8 x 4 x 4 cm groß (wobei ich nicht genau weiß in welche Richtungen welches Maß, aber das wollte ich auch nicht so genau wissen) und ist auch schon ein bißchen kleiner geworden. Schmerzen sind mal stärker, mal schwächer. Je nachdem nehme ich Paracetamol oder Novalgintropfen.

Ich war 3 Tage im Krankenhaus und meine Wundbehandlung besteht daraus 3x täglich die Wunde auszuduschen und sie dann mit einer 10 x 10cm Tamponade auszufüllen - vorher gebe ich noch nen Klecks von einer Lavaseptsalbe drauf. Ich soll die Salbe noch aufbrauchen und danach Panthenol(salbe?) benutzen...

Und genau hierzu habe ich Fragen... ???

Erstmal ist mir aufgefallen, dass es im gesamten Internet keine genauen Vorgaben zur Wundbehandlung gibt - zumindest wiedersprechen sich da die Aussagen. Die einen sagen: kein Problem, selber in der Dusche ausduschen - die anderen sagen: das ist doch nicht steril! Die einen sagen: Sitzbäder! die anderen sagen: auf keinen Fall...

Klar habe ich mit meinem Proktologen/Chirugen darüber gesprochen (übrigens ein sehr erfahrener Mann, hat schon unzählige Operationen dieser Art gemacht, unzählige Leute geheilt - arbeitet mit noch 5 anderen Ärtzen zusammen in einer Großen Praxis mit einer Etage in einer Klinik - wenn die es nicht wissen, wer dann?). Der sagt man sollte "so wenig wie möglich machen". Und wie oben beschrieben eben 3x täglich selber ausduschen, noch das Lavaseptgel aufbrauchen und dann Panthenol nehmen. Einmal täglich könnte ich noch ein Sitzbad mit Kochsalz (einfaches aus dem Kaufhaus) machen, aber muss ich nicht (soll den Schmerz lindern) . Von Kamille rät er mir ab - das würde nur sehr schnell Allergien auslösen.

Bis jetzt habe ich mit diesen Methoden auch keine Probleme. Mein Hausarzt hat sich die Wunde auch schon angeguckt und sagt, dass sie sehr gut aussieht.

Aber ich hab da ja doch irgendwie nen schlechtes Gefühl wenn ich lese, was manche Leute da dann doch für nen Aufwand mit der Wundversorgung betreiben. Da frag ich mich dann doch: mach ich was falsch? Hab ja jetzt auch schon öfter gelesen, das man Panthenol nicht IN eine Wunde schmieren soll, sondern nur an die Wundränder. Also was kann ich denn nun wirklich gutes nehmen zur Kompressenanfeuchtung? Diese Ringer-lösung?

Ich bin ein bißchen verwirrt... :-/

Danke für alle Tipps und GUTE BESSERUNG an alle, die sich auch damit rumschlagen!

t*hürzing*er7x1


@ pyranjia

Also was die Sitzbäder angeht, die sind in der Tat heikel. Meine Ärztin meinte, man kann es durchaus machen, WENN MAN SICHERSTELLEN KANN, DAS NICHTS IM SITZBAD RUMSCHWIMMT.

Also kein Haar(e) oder Fusseln usw. Ich habe es einmal probiert und musste feststellen das man es unmöglich hinbekommt. Seit dem lasse ich Sitzbäder weg und die Ärztin findet es auch ok so. Lieber kein Risiko eingehen.

Was das ausduschen angeht, diese Angelegenheit ist PFLICHT!! Dabei geht es um das Reinigen der Wunde, denn mit Duschgel oder gar Seife iss in der Region in nächster Zeit ja nix. Zweitens massiert man damit die Wundränder und regt diese zur Heilung an. Dreimal am Tag reicht übrigens völlig aus, ich mach nur morgens und abends und das klappt prima.

Was dein Arzt gesagt hat " so wenig wie möglich machen" nehme dir zu Herzen!!!! Viele versuchen alles mögliche um die Wunde schnell heilen zu lassen, aber das ist genau das falsche!!! Keine Salbe, keine Pillen oder sonst was für einen Kram einwerfen!!! Lass der Wunde die Zeit in Ruhe von unten her zuzuwachsen!!!

Kamille und Allergien, das hat mir meine Ärztin auch gesagt, deswegen hab ich unter anderem auch die Finger davon gelassen (Sitzbad).

Wie oft musst du zur ärztlichen Kontrolle ??? Versorgen die Ärzte die Wunde da auch mit Betaisodona oder ähnlichen ??? Wenn ja, dann würde ich an deiner Stelle gar nichts weiter in die Wunde tun(natürlich außer Tamponage und Kompressen). Die Wunde kommt auch ohne Mittelchen zurecht. Solange bei den Arztbesuchen eine Versorgung stattfindet, iss das ok.

Aber das alles ist nur meine Meinung und der meiner Ärztin!!! Dran halten iss nicht Pflicht 8-) 8-)

p\yran(jxia


@ thüringer:

Danke für deine Antwort!

Na da bin ich ja ein bißchen beruhigt, dass du das genaus so siehst! :-)

Ich hatte seit meiner Entlassung erst einen Nachgucktermin direkt bei dem Chirugen - der war 6 Tage nach der OP - und er war begeistert von der Wunde. Den nächsten Termin hab ich erst am 11.3. - bis dahin soll ich eben so weitermachen, wie oben beschrieben. Das ist schon noch ganz schön lange hin! Ich werde auf jeden Fall noch mal zwischendurch nen Termin machen oder zu meinem Hausarzt gehen (der hat die Wunde auch nach der OP gesehen und fand sie "sehr gut" - er wird mich auch weiter beraten können) Mein Chirug sieht das eben auch alles total locker, ich soll mir nicht so viele Gedanken darum machen. %-|

Die Wundversorgung mache ich ja komplett selber. Wie gesagt: noch ca. 3-4 Tage die Lavasept-Salbe und danach soll ich laut Chirugen Panthenol nehmen. Und das ist ja auch mein "Problem"... Kann ich das Panthenol (ist das dasselbe wie Bepanthenol? ??? Wirkstoff ist doch da DEXpanthenol ???) dann einfach auf die Kompresse machen und in die Wunde stecken? Aber die Salbe ist doch auch eher sehr dickflüssig... :-(

Von Betaisodona hat man mir nix gesagt - hab ich nur schon ein paar Mal gelesen, dass das auch nicht so die beste Methode sein soll ("unter der Salbe können sich feuchte Kammern bilden" was auch immer das Negatives heißen soll). Aber die Einen sagen so... die Anderen sagen so... :-/

Freue mich über jeden hilfreichen Tipp!!! *:)

th4ring@er7E1


@ pyranjia

Also das mit den Terminen beim Chirurgen, ganz ehrlich, mir wären die zu weit auseinander. Ich war anfangs TÄGLICH bei meiner Hausärztin zur Versorgung und Kontrolle. Das änderte sich dann auf alle zwei Tage bis zum heutigen Tag auf einmal in der Woche ( 6 Wochen Post-OP).

Wundkammern usw. können sich sehr schnell bilden und so kann man verhindern das sich sowas über Tage "verfestigen" kann. Deswegen finde ich, das anfangs eine zeitlich dichte Kontrolle angesagt ist!!!

Was das Panthenol angeht, da hab ich keinerlei Erfahrung. Ich würde vorher noch mal mit dem Hausarzt plaudern. Ich habe maximal irgendwo gelesen, das es nicht so ideal ist.

Betaisodona wurde bei mir nicht als Salbe, sondern Lösung per Kanüle in der Wunde verteilt. Dieses Mittel dient der Desinfektion der Wunde. Es hemmt unter anderem auch kurzzeitig die Wundheilung und wird deswegen von vielen gemieden. Aber genau diese Hemmung ist nicht immer das schlechteste. Klar will jeder diese offene Wunde an seiner Kehrseite so schnell wie möglich loswerden, aber es ist eben wichtig das die Wunde die Zeit bekommt um zuzuwachsen.Lieber ein bisschen länger gewartet, aber dafür gut zugeheilt. Niemand hat was davon wenn er sich Salben reinschmiert, Arnika als Kügelchen einwirft, die Wunde schnell zuwächst und am ende ist es zu schnell gegangen und ein Wundkanal bleibt übrig, der nicht zuheilt. Genau das passiert vielen die es so machen. Das ist zumindest die Erfahrung meiner Ärztin und viele Beiträge hier bestätigen diese Erfahrung.

An deiner Stelle würde ich zusehen, das ich bei deinem Hausarzt eine engere Versorgung bekomme ( Erfahrung vorrausgesetzt). Was das Panthenol angeht, wie gesagt, habsch keene Ahnung. Hausarzt fragen iss das einzige was mir da einfällt.

tdhürXing\er7x1


@ pyranjia

Mir ist gerade eingefallen, das ich vor meiner OP in einem medizinischen Forum gestöbert hatte. Dort bekam man die Antworten direkt von online beratenden Ärzten. Dort wurde gesagt das Panthenol nicht empfohlen wird. Aber ich hab das Forum noch nicht wiedergefunden, sonst hätt ich dir jetzt die Addy durchgegeben. Mal sehen vielleicht find ich es wieder.............

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