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Steißbeinfistel

kuaspe+r.!tuempxel


Hallo zusammen!

Ich habe vor einer Woche meine Fistel operativ entfernen lassen. Mich würde interessieren, wie bei euch der Schmerzverlauf war? Ich bin mir nicht sicher, ob meine Schmerzen "normal" sind. Ich war vorgestern noch bei Arzt, der mir eine einwandfreie Wunde bzw. Heilung bescheinigt hat. Nun habe ich aber an der Wundstelle einen ziehenden stechenden Schmerz. Nicht sonderlich stark, aber schon störend. Ist das normal? Bisher hatte ich wie gesagt kaum Schmerzen. Ist das ein Zeichen von Heilung oder doch eher von Entzündung? Das Wundwasser (das im Übrigen in Sturzbächen aus der Wunde läuft :-D) ist klar, bzw. leicht rot/gelblich gefärbt.

Gruß

kasper.tuempel

H(äufxi


Hallo ihr lieben Mitleidenden!

ich wurschtel mich schon seid einem Jahr durch diverse Foren und heute hab ich mich einfach mal angemeldet um meine Geschichte zu erzählen. Wer Zeit hat kann es sich durchlesen. Ist glaub ich sehr interessant und bin ganz beruhigt, dass nicht nur ich so Probleme habe.

Also.....

am 06.09.10 bin ich operiert wurden mit der Diagnose Sinus pilonidalis. Wenn ich so in frühere Jahre zurück blicke, denke ich dass es durch einen damaligen Sturz auf das Steissbein auftrat. Seid ca. 9 – 10 Jahren, habe ich am Steissbein immer mal Schmerzen gehabt und es wurde dick, was aber nach einem Tag immer wieder weg war, bis es ab 2009 immer häufiger und länger auftrat. Im März 2010 war es dann mal wieder dick und es kam Wundwasser, aber man hat kein Loch etc. gesehen wo es herkommen könnte. Keiner wusste Rat und keiner hat es ernst genommen. Im Juni 2010 bin ich nachts durch sehr starke Schmerzen wach geworden die kaum zum aushalten waren ( kleine Anmerkung: ich bin eigentlich nicht schmerzempfindlich) so dass ich kurzzeitig am überlegen war ob ich einen Arzt anrufe. Ich bin dann aufgestanden und habe eine Ibuprofen 600 genommen, da es nach einer Stunde nicht besser wurde habe ich noch eine genommen und bin irgendwann eingeschlafen. Nach 3 Stunden Schlaf und immer noch Schmerzen habe ich beim Orthopäden angerufen, weil es diesmal nicht dick war, und der hat mich gleich mit dem Verdacht auf Steissbeinfistel ins MRT geschickt. Eine Woche später hatte ich den Termin und der Radiologe sagte schon, dass würde nicht sein können, da kein Löchlein da ist und hat mich mit dem Befund "diskrete Flüssigkeitsansammlung, leichte Bursitis" wiedr zum Orthopäden geschickt. (Anmerkung: dort ist kein Schleimbeutel-also keine Bursitis) Der Orthopäde sagte er könne nichts machen ausser Cortison spritzen, was ich dankend abgelehnt habe. Zwei Monate später werde ich morgens wach und habe am Steissbein eine dicke Beule, sitzen und auf dem Rücken war kaum möglich, die Alarmglocken klingelten, aber ich dachte es würde wie immer weggehen. Da es nicht besser wurde habe ich mir einen Tag später beim Proktologen einen Termin gemacht. Da war dann wieder die Diagnose Steissbeinfistel. Muss operiert werden und zwar schleunigst. OP-Termin war dann 3 Tage später. Laufen war nicht mehr möglich und 5 Ibuprofen600 am Tag haben auch nicht mehr viel geholfen. Montags war OP-Termin und Sonntags bei der Vorbesprechung und Untersuchung haben sie mich gleich stationär aufgenommen. Dann haben die mich an den Schmerztropf gehangen aber es wurde dadurch auch nicht besser. Naja, dann kam endlich der Tag der Erlösung, als ich nach der OP wieder wach war, war ich froh das ich keine Schmerzen mehr hatte, bzw. zu denen vorher waren die leichten Schmerzen nach der OP ein Kinderspiel. Abends sollte der Operateur kommen zum Verbandswechsel, kam nicht. Der erste Verbandswechsel erfolgte nach 36 Stunden und war dementsprechend sehr schmerzhaft und schlecht rauszubekommen. Fehler der Schwestern, des Arztes wie auch immer. Auf alle anderen Verbandswechsel habe ich mich gefreut weil man davon nichts gemerkt hat. Nach 6 Tagen wurde ich entlassen mit einer schlechten Beratung wie man was machen könnte. Habe meine Mutter zum Verbandswechsel gehabt und nach einer Woche hab ich mich dann auch mal getraut es selber auszuduschen. Die Wundheilung verlief bis Dezember sehr gut. Keine Taschenbildung und gute Fortschritte. Dann war ich im Februar zur Kontrolle (es waren immer zwei Wochen zwischen den Kontrollen) der Arzt hat immer gesagt es sieht sehr gut aus, hat aber schon mit dem Silberstift gearbeitet bis ich bei meiner Hausärztin irgendwann mal nach den Berichten gefragt hab, wo drin stand das ich Wundheilungsstörungen hätte. OKAY, hat mir keiner was gesagt, aber auch das würde ja bestimmt bald heilen. Habe dann die Wundversorgung dann bei meiner Hausärztin gemacht. Sie sagte mir ich müsse auch immer noch die Kompressen fest in die Wunde stopfen sonst würden sich Taschen bilden(mein Operateur sagte mir 3 Monate vorher es reicht, wenn ich sie locker auf die Wunde drauf lege). Nun gut.... ich musste im April dann wieder zur Kontrolle zu dem Operateur, der bis Dato jedes mal zu mir sagte "Ach in 2 Wochen ist das abgeheilt", es war aber immer noch nicht zu. Er hat sich alles angeguckt und hat gesagt das ich in zwei Monaten wieder kommen soll, aber bis dahin wird es zu sein. Im Juni war ich dann wieder zur Kontrolle, aber es hat sich bis dahin nichts mehr getan an der Wunde. Ich habe wie immer gefragt ob man noch was machen könnte, aber ich hab wie immer keine gescheite Antwort bekommen. Ab da war ich schon am überlegen ob ich mir mal ne zweite Meinung einholen sollte. Naja, in zwei Monaten sollte ich dann wieder kommen, das würde reichen, bis dahin wird es zu sein, sagte der Arzt. Natürlich hat sich auch bis dahin nichts getan, die Wunde war immer noch offen 2x1x0,5cm und war am suppen und ab und zu auch immer noch am bluten. Frustriert bin ich dann am 06.09.11 (genau 1 Jahr nach OP) wieder zu dem netten Arzt und ganz plötzlich war wieder das überschüssige Gewebe da und er hat es weggeätzt. Folge: Schmerzen, Wunde war wieder größer und ich war frustrierter. Plötzlich sagte er zu mir ich müsste jetzt jede Woche kommen, man könnte nicht soviel Zeit dazwischen lassen, obwohl er beim letzten mal sagte das zwei Monate Abstand völlig okay seien, da es ja eh bis dahin zu ist. Der Arzt sagte dann wenn es nicht besser wird müsste er bis ins gesunde Gewebe schneiden damit die neue Wundheilung dann besser wird. Da wurde ich dann ein wenig ungehalten, weil das alles hätte nicht sein müssen. Ich bin aus der Praxis raus und da werde ich auch nicht mehr hingehen. Unnötige OP´s auf kosten meiner Gesundheit mache ich nicht. Ich habe dann letzte Woche auf eigene Faust angefangen Sitzbäder mit Salbei- und Kamillentee zu machen und auf die Wunde habe ich Propolis geschmiert. Siehe da, die Wunde wurde trocken, es hat nichts mehr gesuppt und sie hat auch nicht mehr weh getan (ab und zu hatte ich immer einen ganz leichten Schmerz). Gestern habe ich mir von einem anderen Proktologen eine 2.Meinung eingeholt (er kannte meinen Operateur). Der hat erstmal Ultraschall gemacht um zu gucken ob sich Flüssigkeit angesammelt hat(evtl. Taschenbildung) zum Glück war das nicht so. War aber interessant das das ein Jahr nach der OO auch mal gemacht wurde. Seine Meinung war, nachdem auch er als in der Wunde rumpopeln musste, dass man mit Lokalanästhetikum unterspritzen könnte und das Gewebe was nicht heilen will abschabt, was dann keine erneute Wundversorgung mit tamponieren etc. braucht, so wie der andere Arzt das vor hatte. Okay damit bin ich gestern nach Hause bin aber fest entschlossen das nicht zu tun, weil das "Loch" durch das schmieren mit Propolis und den Sitzbädern gut verheilt ist. Ich finde es schade, dass alle Ärzte nur auf ihre Schulmedizin vertrauen und nicht mal auf die Idee kommen es mit Naturheilverfahren zu probieren. Ich bin mal gespannt was in den nächsten Wochen noch passiert und hoffe das es dann jetzt irgendwann auch mal gut ist.

So jetzt kennt ihr auch meine Geschichte :-)

Viele liebe Grüße und an alle gute Besserung

gDenxua


Hallo,

ich habe den Verdacht das ich eine Steißbeinfistel habe. -.-

3-4 cm über dem Anus befindet sich ein kleines loch – Stecknadelgroß.

Es ist nicht entzündet, tut nicht weh, ist nicht rot etc.

sieht in etwa so aus: [[http://file1.npage.de/003535/72/bilder/fistel.jpg]]

Sollte ich damit umgehend zum arzt gehen? weil ich hab einen neuen job wenn ich jetzt deswegen krankgeschrieben werde könnte ich eine kündigung erhalten... wielange ist man krankgeschrieben? Geht es anders? ohne OP?

MFG Genua

b8iTenenwxabe


Hallo,

ich war heute beim Arzt und die Diagnoe ist eine Steißbein Fistel.

Ich hab jetzt erst mal eine Salbe und ein Medikament bekommen, die aber laut dem Arzt wahrscheinlich nicht anschlagen werden.

Am Montag soll ich dann mit einem Chirugen Kontakt aufnehmen, wenn ich merke das es nicht besser geworden ist.

Ich glaube bei mir ist die Fistel noch relativ klein, ist halt eine Schwellung.

Wenn man das so googlelt kriege ich richtig angst, vor dem Loch, der Narbe und und und...

Ich hab die Fistel knapp drei Tage, wie steht da die Chance das das ganze sehr einfach abläuft?

Bin ich dann erst mal "krank geschrieben"?

Bgazxzy


Hallo...

...ich habe das Ganze jetzt schon 6mal hinter mir und ich kann sagen ich habe alles versucht und es hilft alles nix, ich bin dafür veranlagt und bei mir hilft immer nur das Messer, bei mir hat es immer um die 6 Wochen gedauert, bis ich wieder arbeiten konnte, aber dann ists noch lange nicht zugewachsen!!!

..ich hoffe das es bei Dir eine einmalige Sache wird...viel Glück...

Gruss Bazzy...

L|aiJtixère


Leute, mal eben eine Frage, weil ich Donnerstag wohl auch unters Messer darf (zum zweiten Mal):

Diesmal ist die OP ambulant. Damals, als ich deswegen im Krankenhaus (stationär) war, da wurde nach der OP das Verbandszeugs dringelassen und erst nach 2 Tagen des "Anheilens" wurde mir das Zeug rausgezupft...

... und davor habe ich diesmal am allermeisten Angst. Weil's sooo höllisch wehtat.

Ist das das gängige Prozedere?? Ich will's nur ehrlich wissen und mir keine falschen Hoffnungen machen.

spchnintte-de|s-milcxhs


Hallo Leute, habe hier so 30-40 Beiträge durchgelesen und berichte euch mal von meiner Erfahrung.

Angefangen hat das alles 2008 und hat sich hingezogen bis 2011, heute!

Ich habe insgesamt 5 OP's gehabt und an mein Vorredner, ja immer das selbe Prozedere mit dem austamponieren mit Kompressen + ausduschen etc. Abgesehen von diesen 5 OP's hatte ich wegen starken Nachblutungen nach den OP's auch 3 schmerzhafte NOT-OP's.

Letzte Woche hatte ich meine 5. OP und ich liege nun zuhause mit einer 7x3x5 (LxBxH) offenen Wunde. Die Wundversorgung war jedesmal etwas anders, bei der letzten OP musste ich Panthenol auf die Kompresse auftragen, die ich nachdem ausduschen bis zum Wundboden reindrücken musste, damit die Wunde von unten raus heilt. Es passen bei mir anfangs 3-4 Kompressen in die Wunde rein!

Ich habe es wirklich satt mit dieser Scheiss Krankheit aber es gibt schlimmere Dinge als den Sinus Pilonidalis, also Freunde der Pilos, seit auch bisschen froh ...

Die Wunden heilen bei mir nie richtig zu und wurde deswegen wieder operiert, wenn sie einmal nicht richtig zu heilen, aufgrund schlechter Wundversorgung (dazu gehören außer dem Vernachlässigen des Ausduschens, auch übermäßiges Rauchen, Trinken, ..)

Ich hatte nie so richtig Lust gehabt wieder zum Schnippelmann zu gehen und mich wieder beschnippeln zu lassen, desto größer waren meine Wunden! Also rate ich jedem, sobald der Verdacht besteht, geht zum Chirurgen, früher oder später müsst ihr so oder so dahin.

Ich werde jetz auf alles achten und werde bis die wunde zu ist weder rauchen, noch trinken.

Ich dusche die Wunde 2x am Tag aus, aber habe es noch nie mit dem Ausbaden probiert, kann mir jmd was dazu sagen? Wie man das macht , etc?

Und an die erfahrenen Pilo-Patienten: Ab wann kann man wieder Sport machen (Krafttraining)?

Ich wünsche euch allen Alles Gute!

Miaywbe1


Hallo,

Ich beschreibe hier auch mal meinen Krankheitsverlauf, vielleicht hilft es ja jemandem!

Vorweg: Meine letzten Beschwerden sind 1 1/2 Jahre her, so lange wie noch nie und ich bin guter Hoffnung, dass es das jetzt endlich war.

Woher die Fisteln bei mir kamen, da bin ich mir unsicher. Einerseits ist meine ganze Familie mit Abszessen etc. belastet, andererseits bin ich aber auch beim Eislaufen mal schwer aufs Steißbein gestürzt, wonach es erst richtig los ging mit den Schmerzen (dachte natürlich immer, was wären noch Nachfolgen der schlimmen Prellung etc.).

Ich hatte ca. 2 Jahre immer wieder Schmerzen am Steißbein, meistens Druckschmerzen, es ging allerdings nie auf, daher hab ich mich mit Schmerztabletten durchgekämpft.

Dann kam allerdings der Tag, an dem die Schmerzen schlimmer wurden und sich dann auch das erste Mal eine Öffnung gebildet hatte, wonach ich erst darauf kam, dass es sich nicht um eine Prellung sondern um eine Fistel handelte.

Das ganze wurde unter höllischen Schmerzen ambulant aufgeschnitten... NIE wieder würde ich das so machen, das muss ich ganz klar sagen. Die Schmerzen waren eigentlich gar nicht zum Aushalten und gebracht hat es auch überhaupt nichts, denn es kam einfach ein paar Wochen später wieder!

Ein Jahr hab ich mich wieder um eine Behandlung gedrückt, bis es mit der Fistel wieder so schlimm wurde, dass ich mich kaum noch bewegen konnte.

Dieses Mal hab ich mich für eine klinische OP entschieden und wurde dann unter Vollnarkose und 3 Tage Klinikaufenthalt operiert.

Die Fistel ist in der kurzen Zeit, bis ich den Termin bekommen konnte, allerdings schon wieder kleiner geworden und ich hätte fast einen Rückzieher gemacht, weil die Schmerzen ja wieder erträglich waren. Im Nachhinein hab ich noch gedacht, dass das vielleicht sogar ein Vorteil war, denn die Wunde konnte zugenäht werden, was mir das ständige Verbandwechseln ersparte.

Seit dem war *toi toi toi* nichts mehr.

Das gemeinste an der ganzen Geschichte war, dass ich seit ca. 3 Jahren ein Pferd besitze, und natürlich eigentlich mehrwöchiges Reitverbot hatte, was natürlich nicht geht wenn man ein Pferd hat, was man zu versorgen und zu beschäftigen hat. Außerdem bin ich noch Schülerin (mache gerade mein Abitur) und hatte Glück, dass die OP am Anfang der Sommerferien war, und ich nicht zu viel Stoff verpasst habe.

Aber ich kann euch alle verstehen, diese Erkrankung ist nicht nur total schmerzhaft sondern auch wahnsinnig (lebens-)zeit raubend. Ich wollte aber auch mal von positiven Erlebnissen berichten, sonst ließt man meistens nur, dass die OPs nichts genützt haben, weil die 'geheilten' natürlich eher selten nochmal in so ein Forum zurückkehren.

Zwar bleibt immer die Angst, dass es doch nochmal wieder kommt und die Narbe ist auch beachtlich (auch wenn das zum Glück keine Stelle ist, die man öffentlich zur Schau trägt *lach* Aber Tangas hab ich seitdem trotzdem nicht mehr getragen, das ist unangenehm so direkt an der Narbe ;-D ).

Skch%nürzxel


@ genua

Das ist böserweise eindeutig eine Fistel. Zum Arzt solltest Du damit auf jeden Fall. Eventuell kann man die Op noch herauszögern, da es nicht entzündet aussieht. Sobald die Probezeit rum ist, solltest Du Dich eventuell operieren lassen.

Aber Kopf hoch, nicht alle Heilungsverläufe sind so fies wie hier beschrieben.

Güte Besserung und liebe Grüße!

SCch\nürzzexl


@ Laitiere

Bitte den Arzt oder die Schwester das ganze vorher mit Kochsalzlösung oder Octenisept zu tränken und dann schön durchweichen lassen. Das hat bei mir auch geholfen.

Mein Mann wurde 3 Jahre nach mir operiert und hatte Alginat, der Glückliche. Das flutscht durch die Gelbildung fast von alleine raus.

Gute Heilung, nicht unterkriegen lassen, und liebe Grüße!

Ihr werdet diese fiesen Fisteln auch noch besiegen!

ssituxs89


Hallo Leute,

vor 3 Tagen wurde auch ich operiert. Die haben mir ein riesiges Loch in meinen Körper geschnitten. Kann man außer dem fachmännischen Verbandswechsel durch ärtztliches Personal noch irgendwas tun, damit die Wunde schneller/besser verheilt?

F[ee0x8


Hallo ihr liebe

Ich möchte euch gern mal von meiner Geschichte berichten.Ich bin vor ein paar Jahren im Winter mal auf mein Steißbein gefallen es hat auch ordentlich weh getan,bin aber nicht zum Doc.

Ich habe ab da irgendwann immer mal wieder gesehen das ich übern Steißbein so ein Loch habe,und habe mich auch immer gewundert warum oben an meinem Rockbund es nässt.Habe mir aber keine Gedanken drum gemacht.

Mit dem Wissen hinten ein Loch zu habeh lauf ich nun schon Jahre rum,und ehrlich ich dachte es wäre i wie normal und hat jeder :-o .Naja vor nem halben Jahr ca sagte mir mein Mann geh damit zum Arzt es ist ne Zyste,gesagt getan.

Ich habe ne Hausärztin die irgendwie keine Ahnung hat,und meinte ne das kann man so lassen,aber das Loch ist doch ziemlich groß ??? Sie sagt Nein das muss nicht Operiert werden.

Ich ging zu einer anderen Hausärztin und sie überwies mich ins KH...Dort wurde mir gesagt es muss unbedingt gemacht werden,schön und gut op am 28.09.2011.

Ich wurde also Operiert und hatte danach nicht so große Schmerzen mir ging es eigentlich ganz gut,machte das KH unsicher und wurde 2 Tage später entlassen.

Achso der Doc meinte es wäre schlimm gewesen wen ich damit noch länger rumgelaufen wäre denn die Wunde war 12cm tief und 6cm lang :-( .

Ich musste denn am We in die Notaufnahme zum spülen,da sie ja recht groß war.Mir ging es von Tag zu Tag schlechter,hatte schmerzen die nicht auszuhalten waren.

Ich gin also das ganze we heulend ins Kh und die meinte ja es sei nornal is ja auch ne riesen Wunde.

So ich konnte mich nicht mehr bewegen habe geschrien und gewimmert...

Monatg den 3 Oktober 2011 ging ich wieder in die Notaufnahme,ich habe geheult es war ne qual ein Schritt nach den anderen zu tun.

Dann war mein lieblings Doc da...er konnte vor lauter Schmerz nicht mal den Verband wechseln.

Er sagte mit er berhält mich da,so geht es nicht weiter.

ich bekamm ne Infusion und nach dem sie durchgelaufen war ging es mir so einigermaßen gut.

Ich wurde auf Satation gebracht,und wurde am gleichen tag noch in denn Op geschoben.Sie haben die Wunde gereinigt und richtig sauber gemacht.

Ich hatte immer noch schmerzen,konnte kaum laufen,habe geheult und alles zusammen geschrieen.

Ich hatte im leben nicht solche Schmerzen,ich wollte in dem moment am liebsten Sterben,und ja die schmerzen waren nicht auszuhalten.

Am Dienstag nach dem feiertag dann große Visite,der Doc meint Verbandswechsel nur unter Dipidolor.Starkes Schmerzmittel und ich wurde so leicht gaga im Kopf.

Am nächsten morgen nach der Visitie die Enscheidung,wieder Op...

Dann bekam ich ne Vacuumpumpe,und ab da konnte ich denn auch wieder etwas laufen,habe aber trotzdem noch Dipidolor bekommen.

Ich hatte schmerzen die waren nicht auszuhalten,es folgten noch 6 weitere Op´s wo der Schwamm gewechselt wurde.

Ich lag 17 tage im KH,und es war die schlimmste Zeit meines Lebens.

offene Wundheilung und ständig war alles nass.

So nun is die Wunde so gut wie zu,und ich bin noch immer von Schmerzen geplagt,als ich vor 2 Wochen im KH war zur Kontrolle meinte der Doc,eventuell alles von vorn... :-(

Seit 2 Tagen blutet die Wunde einfach so los.Und das schlimme ist 2011 war das jahr wo ich das KH eher von innen als von aussen sah.Offener Bauch und dann die Geschichte.

Ich habe Angst das alles von vorne Anfängt,ich hab nen neuen Job den ich am Mittwoch antreten will,da ich meinen anderen Job verloren habe durch die ganzen Krankheiten letztes Jahr.

Mein Doc meinte auch so ne Fistel als Frau ist eher selten,er sagte sie sei angeboren und durch denn Sturz wohl aufgegangen sein.

lg und danke fürs lesen :)z

MGirco{Mars


Hallo,

ich komm grade frisch aus dem Krankenhaus, wo sie mir am Montag ein Stück Ar... raus geschnitten haben. Ich will nicht noch eine Story erzählen, aber gerne ein paar Fragen und gute Tipps loswerden.

Tipps:

- geht so früh wie möglich mit dem Ding zum Arzt! "das nässt zwar, stört aber eigentlich nicht" ist kein Argument diese OP aufzuschieben!!! Mein Zimmerkumpane wurde mit dem Teil immer wieder vertröstet und hat ca. 10 Monate Antibiotika gefressen, bevor er endlich unter's Messer kam. Der Chirurg meinte dann, dass er schon viel früher hätte da sein sollen und er ihm jetzt echt krass viel weg schneiden musste (ca. 5x mehr als bei mir) und er sich selbst nicht sicher sei ob das vernünftig zu wachsen würde.

Je früher die OP, um so kleiner das Loch, um so schneller wider fit.

- geht in eine Klinik mit "Koloproktologischer Abteilung" oder ähnlich spezialisierter Chirurgie. Für alle Berliner: Das Waldfriede in Dahlem (U Krumme Lanke) ist echt zu empfehlen!

- Lasst euch ne Vollnarkose geben. (mein persönlicher Favorit, ich vertrau Nadeln in der Nähe meines Rückenmarks nicht)

- Bleibt noch mindestens einen weiteren Tag stationär in der Klinik. Es kann immer was mit der Wunde sein, Nachblutungen, krasse Schmerzen o.ä. und ich glaube nicht, dass ihr zuhause nen Schwesternruf am Bett habt ;-)

- Geht vorher in die Apotheke eures Vertrauens (die nächstgelegene) und sagt denen, dass ihr demnächst Großabnehmer für "saugfähige Wundvorlagen min. 10x 20cm" sein werdet und sie die doch bitte nach eurer OP vorrätig haben möchten. Ich war in vier (!) Apotheken und alle mussten sie die Dinger bestellen.

- Tamponage beim Duschen einweichen lassen und warten bis sie von selbst raus fällt. Tut sie das nicht, dann ganz leicht an einem Zipfelchen ziehen.

Jetzt meine Fragen:

- ich hab von der Klinik "unsterile Mullkompressen" und "Panthenol Salbe 5%" für die Selbstversorgung der Wunde mitbekommen. erstmal: UNSTERIL ?! , dann: die Salbe ist ganz verträglich und lässt die Kompressen nicht in der Wunde festkleben, das ist schonmal ganz cool. Habt ihr zufällig eine Empfehlung, was euch noch besser geholfen hat?

- Ich hörte schon von mehreren, dass sie nach dem Ausduschen erstmal ne Weile mit offener Wunde rumlaufen, also ohne Tamponage drin. Wie lange macht ihr das, bevor ihr euch wieder verbindet? schützt ihr die Wunde vor Fusseln, Staub etc.? Wie verhindert ihr, dass euch die Klamotten vollsiffen oder passiert das einfach nicht?

Ich wünsche allen Betroffenen alles Gute und lieben Dank für die Ratschläge!

MGircoM+axrs


Noch mehr gute Tipps:

- Die "Wundvorlagen" werden wohl nur intern in der Klinik so genannt. Offiziell heißen sie "Saugkompressen". Ich hab jetzt welche die 13,5 x 25 cm groß sind und das passt für den Anfang ganz gut. Später könnt ihr auf kleinere oder handelsübliche Damenbinden wechseln.

- Netzhöschen sind ziemlich unsexy, aber wenn ihr wie ich Shorts-träger seid und Pflaster hasst, eine praktische Anschaffung. Ansonsten reichen bestimmt auch engere Shorts oder normale Slips um die Saugkompresse am Platz zu halten.

- Hab meine Ärztin nochmal auf die unsterilen Kompressen angesprochen und sie meinte, dass die Wunde halt unsteril sei und durch das ausduschen genügend gereinigt würde. So gut wie meine Wunde grade heilt ist das wohl echt genug. Die Salbe lass ich auf Anraten meiner Ärztin mittlerweile weg, bzw benutz sie nur am Wundrand wenn da was klebt und ziept.

- Ach so, sitzen: Ich sitz jetzt immer verkehrt rum auf meinem Bürostuhl, das ist genau der richtige Winkel um die Wunde zu entlasten. Ein Keilkissen mit der hohen Seite nach vorne funktioniert auch ganz prima.

p&arkxett


vom 20.07.11 22:26 im Faden Steißbeinfistel

Guten Tag.

Bin nun schon seit 3 Jahren mit einem Sakraldermoid herum gelaufen und habe schon einige Erfahrungen mit dieser Krankheit gemacht.

Angefangen hat es bei mir bei einem Fußballspiel. Als ich mich in der Kabine umzog spürte ich einen großen Dippel der unglaublich druckempfindlich war. Unser Teamarzt schaute sich das ganze an und ich bekam gleich eine Überweisen zum Chirurgen.

Um es kurz zu machen, ich ließ mich vor 2 Wochen unters Messer legen. Bei mir wurde eine Verschiebeplastik angewandt. Teilweise muss ich schmunzeln, wenn ich lese wie hier alle sich für die offene Wundheilung einsetzen. Die Rezidivrate ist bei beiden gleich hoch. Es kommt nur drauf an ob der Arzt die Fistelgänge alle restlos erwischt oder nicht.

Ich kenne 5-6 Leute die auch nach der Methode operiert wurden und sie haben (Bei ihnen ist die op um die 7-10 Jahre) her keine Beschwerden. Hierbei muss ich sagen, dass der Chirurg sich hier in Wien schon einen Namen gemacht hat. Wer unschlüssig ist, wo er sich behandeln lassen soll kann mir gerne eine PN schreiben.

Ich hatte bis heute keine einzigen Schmerzen! Am 2. postoperativem Tag wurden die Schmerzmittel abgesetzt. Bis heute hab ich keine Schmerzen und ich habe auch keine Schmerzmittel nehmen müssen.

Die Nähte sind heute gezogen worden und ja jetzt sitze ich da und schreibe diesen langen Text.

Ich kann jedem der noch unschlüssig ist, raten sich sofort operieren zu lassen und meiner Meinung nach sich nicht für die offene Wundheilung zu entscheiden.

Ich habe mich jetzt schon fast ein Jahr mit diesem Thema auseinandergesetzt, falls irgendwer Fragen hat, braucht er mir nur eine PN zu schreiben!

ps:. Lasst euch nicht von den Schauergeschichten mancher User zurückschrecken. Solche Fälle sind die Ausnahme. Es kann auch so laufen wie bei mir und das ist auch beim Großteil so. Klar, dass genau die sich nicht mehr sonderlich für dieses Thema interessieren. Da ich aber selbst große Zweifel und viele Fragen hatte, bin ich gerne bereit zu helfen. Wie gesagt hier schreiben oder eine PN.

:)^ Grüss dich,

Erstens,vielen dank für deinen beitrag!

Ich hab mir sehr viele beiträge reingezogen und muss sagen dass ich ziemlich frustriert bin,aber dein beitrag hat mich ein wenig aufgemuntert.ich hab die fistel auch schon ca.drei jahre,die ertsen zwei war es nicht so schlimm ,hatte wenig schmerzen und hat ein wenig genässelt.aber die letzten drei monate hatten es in ich,im okt.2011 war es so schlimm das ich ins krankenhaus musste zu den barmherzigen brüdern im 2 bezirk.dort habe eie lokal bekomen und der arzt hat die beule aufgeschnitten ,anschliessend war ca. zwei monate ruhe.vor zwei wochen war es wieder so weit,war wieder dort und wider wurde geschnitten ,diesmal hat der arzt gemeint dass ich operiern sollte.heute hatte ich einen termin beim OA.und er hat mir vorgeschlagen das wir eine Transpositionslappen OP machen werden.Der OP Termin soll in ca.drei wochen sein.

Nun zu meinen fragen ,hattest du auch die selbe OP Methode?,wie war der Heilungsprozess,ist die Narbe sehr gross,nach welcher zeit warts du wieder fit ,warn die schmerzen erträglich?

Nach wiviel Tagen nach der POP konttest du wiedr arbeiten?

Danke für diene Hilfe!

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