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Steißbeinfistel

BXeb~ieeh


Hallo :)

Ich moechte auch mal kurz meinen Krankheitsverlauf schildern,vielleicht nimmt das einigen die Angst. :)

Seit 1 1/2 Jahren hatte ich nach laengerem Sitzen auf unseren Holzstuehlen immer Druckschmerzen am Steissbein,

habe mir dabei NIE was gedacht,denn die Stuehle sind wirklich hart und ich dachte eben das kommt davon. – Falsch gedacht.

Vor 2 1/2 Wochen saß ich Samstags wieder auf diesen Stuehlen,knappe 6 Stunden,und am naechsten Morgen fingen die Schmerzen wieder an,dasselbe wie immer – In Ruhe lassen,ein paar Tage warten,geht alles vorbei.

Naja,von Dienstag auf Mittwoch konnte ich kaum schlafen,denn egal wie ich lag – es tat weh. Schule war unmoeglich,geschweige denn Autofahren,also bin ich zu meinem Hausarzt,mit ein bisschen Scham,denn wer zeigt gerne seinen Hintern irgendwelchen Leuten?

Dieser untersuchte mich,fand aber kein kleines Loch,der zu Fistel gehoert,keine Schwellung. Er sagte aber,dass es mir genau da wehtuen wuerde,wo die ueblichen Schmerzen bei einer Fistel sind. Also ueberwies er mich direkt zum Chirurgen. – Sicher ist sicher. Ich sollte direkt zur Ambulanz fahren und mich dort vorstellen – das ginge schneller.

2 Stunden spaeter bin ich mit Mutter dann in die Ambulanz gefahren,vorher habe ich mich hier erkundigt,was das ist und wie sowas behandelt wird,da mein Hausarzt nur meinte: Das koennte nicht angenehm werden.

Warten musste ich 2 Minuten,dann kam schon der Chirurg,ich sollte mich hinlegen,gefuehlte 5 Sekunden spaeter,bestaetigte er den Verdacht des Hausarztes.

Er hat mir dann erklaert,dass es operiert werden muss,er nicht sagen kann,wie tief bzw groß die Wunde wird,aber dass diese ''Krankheit'' nicht selten ist und ich mich NICHT schaemen muss. Schaemen? Fremden Menschen meinen Hintern zeigen,ist unangenehm,aber schaemen fuer eine ''Krankheit''? Niemals. Soll doch jeder wissen,dass ich ein zweites Loch bekomme..

Dann habe ich mit dem Narkosearzt gesprochen,ein EKG gemacht und Blutabgenommen bekommen,Termin wurde dann fuer Montag,den 13.02.2012 angesetzt.

Die Tage bis zur OP habe ich hier mit lesen verbracht,mir Videos zur Operation angeguckt und gejammert(Ja,ich hatte angst,große Angst).

Am Tag der OP,war ich nervoes,ich haette heulen koennen. Nichts essen,nicht trinken und vorallem NICHT Rauchen.. Keine Gewissheit zu haben,wie groß die Wunde wird..

Das Krankenhaus war voll,ich habe mich Stationaer operieren lassen,aber es war in der Chirurgie kein Bett frei,also kam ich auf die ''Innere'',das alles war so hektisch,dass ich 5 Minuten im Zimmer war mich umziehen musste und sofort in den OP kam,ohne diese tolle Tablette vorher.

Dann lag ich da,vor den beiden Op's(Aus denen komische Geraeusche kamen?!),alleine,ohne Tablette.. das ganze 10 Minuten.

Koennt euch ja vorstellen,wie das war.. Ich war am heulen und wollte wieder gehen.

Dann ging die Tuer auf und der nette Narkosearzt hat mich dann rein geholt,ab auf den Tisch.

Dem Narkosearzt noch gesagt,dass ich aufjedenfall eine offene Wunde moechte,er sagte,er sagt es weiter.

Den Chirurgen habe ich nicht mehr gesehen. Um 9:35 Uhr war ich weg,und bin um Punkt 10:35 Uhr aufgewacht.

Gott,solche Schmerzen hatte ich noch nie(Mittlerweile,denke ich das kam nur vom 'Schock',man ist weg,und wacht mit ner Wunde auf..) also nach Schmerzmitteln geschrien,vollgepumpt worden.

Nach 10 Minuten ging es mir wieder total gut! (Kein Wunder,bei dem,was die mir gegeben haben :D)

Ich musste noch 3 Stunden im Aufwachraum,rumliegen,bis ich hoch durfte,die Schwester meinte ich haette zuviele Medikamente bekomme und muesse warten. Im Aufwachraum kam dann ein Chirurg,von dem wollte ich wissen,ob meine Wunde offen ist und wie groß sie ist,weil er der Arzt war,der mich aufgenommen hat.. Er wusste sogar noch wer ich war.

Aber er sagte nur,dass er mich nicht operiert hat,der Kollege aber meinte,dass es doch groß sei und sie es offen gelassen haben. Da war ich halbwegs beruhigt.

Als ich dann auf mein Zimmer kam,wollte ich mich sofort anziehen und rauchen gehen. um halb 3 war ich dann auch Rauchen,keine Schmerzen nichts.

Meine Mutter noch beruhigt,weil sie dachte es waere was passiert,weil ich solange wegwar,insgesamt 4 Stunden fuer eine OP,die 30 Minuten dauert..

Der Arzt,der mich operiert hat,kam dann,hat gefragt,wie es mir geht und wann ich gehen moechte. Wann ich gehen moechte? So SCHNELL wie moeglich. Er also gesagt,dass er am naechsten Tag den Verwandwechselt und wenn es gut aussieht ich dann SOFORT gehen darf. Besser ging es nicht.

Nacht war gut,keine Schmerzen und auch keine Schmerzmittel genommen.

Am naechsten Morgen durfte ich dann um 9 Uhr zur Ambulanz,verbandswechsel.

Ha! Ueberhaupt nicht gemerkt,alles super.

So war ich dann nur 25 Stunden im Krankenhaus.

Dann jeden Tag in die Ambulanz,verbandswechsel.. Alles super.

Bis Freitag,am Freitag bekam ich keine normale Tamponage sondern eine,die sich in Gel 'verwandelt'.

Dachte,super,dann merkste das gar nicht mehr. – Falsch gedacht,Samstag bekam ich schmerzen,die sich gewaschen haben.

Tabletten halfen nicht,also Sonntag morgen versucht das auszuwaschen,es ging NICHT raus.

Dann zum Arzt,er hat das zeug dann einfach rausgeholt,mit den HAENDEN,in die Wunde rein – Ich geheult,er gemeint,dass es super aussieht. Hat mir zur Liebe,aber dann zwar auch eine Kompresse genommen,die ohne Silber war,aber sich auch aufloest.

Montag dann wieder hoellische Schmerzen,Schlafen undenkbar. Rumgeheule,nicht laufen,nicht sitzen und nicht stehen.

Mhm.. Heute dann das nochmal geschildert,jetzt habe ich wieder eine ''Normale'' Tamponage und siehe da,keine Schmerzen.

Die Vermutung vom Arzt ist,dass es nach einem Tag immer so weh tut,weil die Kompresse eben zu Gel wird und der Druck dann nicht mehr so groß ist,da sich die Wunde mit dem Gel immer zusammen zieht,wie ein Krampf.

JEtzt sollte ich wieder ohne Schmerzmittel auskommen. :)

Also das ist auch keine Horrorgeschichte,ich kann alles machen – inklusive 8 Stunden vor dem PC sitzen. Das konnte ich schon am zweiten Tag. :) Bis auf auf dem Ruecken liegen,aber darauf kann ich verzichten.

Meine Wunde ist an einer guten Stelle denke ich. Und von außen her,NICHT zusehen,nur wenn man die Pobacken auseinander zieht. Dann ist die Wunde ungefaehr etwas groeßer als ein Golfball,aber bis zum Knochen tief,laut Arzt so 7-8 Cm.

Es ist auszuhalten,ich koennte mir schlimmeres vorstellen. Deswegen,lasst euch operieren,die Angst ist unbegruendet,alles besser als erwartet. Und,wenn ihr nette Chirurgen habt(Da muss ich ein großes Lob an meine 3 Aerzte abgeben! Das haben die supergemacht,sind supernett und gehen auf das ein,was ich anmerke!) dann koennt ihr offen mit ihnen reden und sie gehen auf euch ein. – Heutzutage muss niemand mehr Schmerzen haben – Es gibt Mittel und Wege!

Zur Versorgung: Von Dienstag bis Freitag musste ich jeden Tag kommen – Jetzt nur noch alle 2 Tage,immer bevor ich komme,muss ich die Wunde auswaschen. Momentan wird darauf gewartet,dass es Rosig wird,denn die komplette Wunde veroedet,und ist somit komplett Schwarz,an den Raendern wird es langsam Rosig.

Es ist alles halb so schlimm! Und ich wuensche euch alle eine schnelle Genesug. :)

j&ackb@auer0micha


Leider liegt es in der Natur der Sache, dass die negativen Krankheitsverläufe hier überhand haben.

Ich habe seit über 3 Jahren Ruhe, nach 2 OPs. Die erste war eine einfach zugenähte von einem Assistentsarzt der mir nachher noch sagte, ihr Abszess war eine Steißbeinfistel – das war bereits beim Vorgespäch so vermerkt worden. Sprich die hatten keine Ahnung was sie da gemacht hatten, viel zu wenig weggeschnitten. Es wurde zugenäht und ist nie wirklich zugewachsen.

Also nach ~ einem Jahr wieder zum Hausarzt, der kannte Gott sei Dank den Chef der Chirurgie und bat ihn dieses mal die OP persönlich vorzunehmen. Gesagt getan, per Lappenplastik (Limberg-Lappen) verschlossen. Keine Schmerzen, nach 4 Wochen absolut keine Beschwerden mehr und das nun seit mehr als 3 Jahren.

c)h$rzissxid


Zu welchem arzt geht man am besten in wien? Gibt es nen spezialisten?

CUlaud1ia87


Hallo

Ich hatte auch ein Pickel am steißbein der ist mir letzten dienstag aufgeplatzt, da kam eiter und blut raus, ist die steißbeinfistel denn weg,wenn das aufplatzt, tut auch noch kaum weh. Hoffentlich ist die fistel weg weil habe auch erfahrung damit wurde auch vor 4 jahren operiert. Nur ich kenn mich nicht damit aus wenn der pickel aufplatzt. Lg Claudia

lOoelWli


Ich bin 2004 zum ersten mal an einer Steißbeinfistel operiert worden, dieses mit offener Wundheilung. Da die Wunde sehr groß war und nicht richtig zugewachsen ist und sich wieder eine Fistel bildete wurde ich 4 Monate später wieder operiert, diesmal mit Verschiebeplastik und persönlich vom Chefarzt des UKE Hamburg. Nach ziehen der Drainagen bildete sich gleich nach der Op ein Serom, dieses wurde dann zigmal punktiert verschwand aber nicht von alleine. Da ich dann irgendwann die Nase voll hatte, habe ich da nichts mehr machen lassen. Das Serom ist seit dem zwar nicht verschwunden, aber ich hatte keine Probleme und schmerzen beim sitzen. Bei längeren sitzen auf harten Stühlen, schwoll es zwar etwas an und fühlte sich etwas unangenehm an, aber ich konnte damit leben. Man sagte mir damals, dass Serom sei eingekapselt und da könnten keine Bakterien eintreten, dieses wurde auch nach dem punktieren untersucht. Nun habe ich seit gestern festgestellt das sich dort ein kleines Loch gebildet hat und auch wässrige/blutige Flüssigkeit austritt. Ist das jetzt schon wieder eine Fistel ??? Wenn ja ins UKE gehe ich nicht mehr, denn die haben es jetzt 2 mal nicht geschafft das in den Griff zu bekommen. Kennt ihr sonst noch ein gutes KKH in Hamburg, ich hatte von Dr. Bruning im Tabea Krankenhaus gehört ???

pzarkxett


Hallo Zusammen,

Ich hatte vor 4 wochen meine OP in mit der Verschiebeplastik hier in wien,vor ca. 10 tagen tritt wieder ein sekret aus ..... verdammt!

Denkt ihr ich muss wieder zur OP?

l!oexlli


Hallo Parkett,

das sich nach einer Verschiebeplastik flüssigkeit bildet ist normal, es kommt auch vor das kurz nach der Op aus der Narbe Flüssigkeit kommt. Es besteht die Möglichkeit die Narbe nochmal ein wenig aufzuschneiden damit die Flüssigkeit abfliessen kann.

Ich war jetzt auch nochmal beim Arzt und der meinte, es muss im Moment nicht operiert werden, da nichts entzündet ist und auch keine Flüssigkeit mehr austritt. Sollte aber wieder dauerhaft Flüssigkeit austreten so müsste das großflächig ausgeräumt werden und dann auch offen zuheilen. Da ich in 5 Wochen in den Urlaub fahren werde ich da vorher auch auf keinen Fall was machen lassen. Das hat jetzt 8 Jahre gehalten, zwar mit Serom aber damit kann ich leben. Ich würde das auch nicht mehr offen lassen, sondern versuchen einen Chirugen zu finden der das wieder mit Verschiebeplastik zunäht. Warum er meint es muss dann auf jeden Fall offen bleiben verstehe ich auch nicht, denn eigentlich gibt es bei der Op-Methode nach Karydakis keine Kontraindikatoren auch nicht rezidive, so habe ich das bei Dr. Iesalnieks aus Recklinghausen gelesen der wohl ein großer Spezialist auf den Gebiet ist. Zur Not müsste ich dann die 350 km in kauf nehmen, oder bei meinen alten Operateur noch mal vorstellig werden, der hatte mich ja bei 2 ten mal auch nach Karydakis operiert.

MeondenikKind


@ Claudia87

Eine Fistel ist ein kleiner Gang oder "Tunnel" im Gewebe, der sich an der Hautoberfläche als kleines Loch (wie ein Nadelstich) zeigt. Oftmals sind diese "Löcher" angeboren, so auch bei mir. Da sie von alleine nicht zuwachsen kommen immer wieder Bakterien durch sie ins Gewebeinnere, so dass ein Abszess immer wieder auftreten kann (ich kann davon ein Lied singen wie viele hier). Ohne OP wirst du also höchstwahrscheinlich in Zukunft wieder von diesen Plagegeistern gequält werden, leider.

L[ilxuen


Huhu

Meine beste Freundin hat sowas auch schon lange und sie hat immer tierisch Angst vor der OP. Jetzt hatte sie so schlimme Schmerzen, dass sie sich doch entschieden hat zu gehen. Allerdings hat sie lange im Internet recherchiert und eine andere Möglichkeit gefunden als die Operation nach der man ein riesiges Loch hat, dass ewig braucht bis es verheilt.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird das irgendwie mit Lasern gemacht. Sie hat am Donnerstag den Termin bei diesem Chirurgen, der das macht.

Hat damit jemand Erfahrung?

Angeblich soll das dann alles nach 1 Monat abgeheilt sein mit dieser Methode. @:)

MTaybUe1


Ach man, ich weiß gerade gar nicht was ich machen soll :|N

Ganz kurz meine Vorgeschichte: Mit 15 das erste Mal aufgetreten, dann einmal im Sommer aufgeschnitten, immer wieder Schmerzen am Steiß die wieder verschwunden, dann mit 17 (vor 2 Jahren) die OP, danach beschwerdefrei.

Jetzt tut mir seit ein paar Tagen wieder ein Punkt am Steißbein weh.

Die Schmerzen sind eigentlich sehr gering, ich würde es beim Laufen/Sitzen gar nicht spüren! Nur ich hab ein Pferd und beim reiten schmerzt genau dieser Punkt.

Jetzt ist es so, dass ich in 6 Wochen in die USA fliege und auf einer Ranch viel reiten / arbeiten werde und genau JETZT kommt diese Scheiße wieder :(v Ich bin dort fest eingeplant, der Flug war sau teuer und gerade ist es so, dass ich seit ein paar Tagen mein Pferd nicht mehr reiten kann weil genau dieser Punkt dabei schmerzt.

'Früher' vor meiner OP ist es immer nach einer Zeit weggegangen, kam aber immer in regelmäßigen Abständen wieder, darauf baue ich auch. Hab auch nächtes Wochenede ein wichtiges Turnier, das Üben fällt flach aber wenn ich das absagen müsste wäre es noch 3x ärgerlicher.

Was eben das komischste ist, ist die Art meiner Fistel: Ich habe dort kein Loch, kein Eiter etc, ich sehe auch nichts. Es ist nur sehr druckempflindlich, wenn ich genau auf den Punkt drücke ._. Das ist ja das komische, da ist quasi nichtmal ein sichtbarer Abszess.

Hat hier jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen oder Tipps gegen eine akute Behandlung? Spätestens im September würde ich mich evtl. auch wieder unters Messer legen, auch wenn ich dann meinen Studienbeginn verschieben könnte :°( Aber der Urlaub ist mir einfach SO wichtig, es war schon seit Jahren mein Traum und wenn ich da jetzt gar nicht reiten kann wäre das echt schlimm...

h&umpd6y8)2


Hallo liebe Leidesgenossen,

auch ich gehöre nun seit 2 Wochen zu den glorreichen 19 Löchern des Golfplatzes. Ich trug diesen kleinen Unterbewohner nun schon mindestens seit 6 Jahren mit mir rum und dachte nicht an das rausschneiden. Wie viele in diesem Forum bin ich auch erst hingegangen als es richtig am kochen war, unter der Oberfläche und das Gehen und Sitzen nicht mehr ging. Natürlich hatte ich die Probleme schon vorher hatte sie aber immer ignoriert. Weil es sich immer geöffnet hat und somit das ganze Zeug immer rausfloss. Explosion und ruhe war. War auch nie viel.

Alles ingnoriert , die Unterhose gewechselt und das ganze wieder vergessen. Na ja was ein richtiger Kerl ist. Wobei ich glaube das es eher die Angst vor der Operation war. :-D Nun hatte ich mich dann nach vielen Kontrollen und dem hinausschieben doch ein mal dazu entschieden das Problem anzugehen.

Die Entzündung äußerte sich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt wie bei allen. Kurz vor Ende des Studiums und bei Mutti auf Fronturlaub. Am 21.05.2012 fingen die Schmerzen an und ich ging unter die Dusche um den kleinen Kumpel zum Aufplatzen zu bringen. Am 22.05.2012 bin ich dann zum Arzt gefahren und habe prompt die Quittung bekommen. Sofortige Krankschreibung mindestens 2 Wochen und sofort ins Krankenhaus. Ab ins Krankenhaus und für den nächsten Tag einen Termin gemacht. Die Schwestern freuten sich da ich öfters zur Kontrolle gegangen bin und die Operation nie wollte. Nun, musste ich ja.

Am Mittwoch den 23.05.2012 wurde ich nach 2 Tagen Schmerzen, operiert. Der kleine Kumpel war bis zum platzen gefüllt. Meine Mutter fuhr mich zum Glück hin und siehe da der Kumpel hat sich geöffnet. Das habe ich aber erst im Krankenzimmer festgestellt. Dachte das mein Bettnachbar so erbärmlich stinkt. Nein war er nicht, sondern ich. Mein Gott war das Peinlich. Also aufgestanden und am liebsten wäre ich nach Hause gegangen. Das Problem bestand ja nicht mehr.

Nix da, Arschbacken zusammenkneifen und durch da. Auf die Operation gewartet und gegen 13.30 Uhr wurde ich abgeholt. Eine lustige Tablette bekommen und los ging die wilde Reise in den OP- Saal. Hatte mich für die Spinale entschieden und eine Menge Angst aber die Ärzte haben mir die Angst genommen. Dazu ein Schlafmittel und weg war ich. Bei Alice im Wunderland und habe Tee getrunken, bei dem weißen Kanninchen. Gegen 16.30 Uhr ging es dann zurück in mein mondänes Zimmer, mit meinem Bettnachbarn. Seine Freude war ganz meinerseits.

Die Schwestern haben sich rührend um mich gekümmert und waren auch ganz enttäuscht das sie mir keinen Katheter legen mussten und die Ente nicht benutzt werden musste.

Am nächsten Tag kam ein Assistenzarzt und sagte, die Wunde sähe gut aus.

Ich fragte dann wie die Wunde ausschaut. Weil anschauen selber, ein Schlangenmensch bin ich nicht. Er sagte Sie sei ca. 6 cm lang, ca. 3-4 cm breit und ca. 1 cm tief. Sie verläuft vom A....loch von da 6 cm hoch.Also recht moderat wie ich finde. Bin dann auch posthum zum Kettenraucher im Krankenhaus geworden, weil ich relativ schnell wieder laufen konnte.

Also keine Angst vor der Operation. Hatte mir auch die wildesten Geschichten zusammen gesponnen. Angefangen vom künstlichem Darmausgang bis hin zur Querschnittslähmung durch die Spinale. Alles im grünen Bereich sitzen kann ich noch nicht, ist wahrscheinlich auch ne Kopfsache, ich liege die meiste Zeit auf dem Bauch oder auf der Seite.

Jetzt zur Nachbehandlung bin ich zu einer Chirugin die mir auch prompt eine Pflegekraft zur Seite gestellt hat. Zwecks Nachbehandlung und Verbandswechsel. Werde wohl dieses Jahr nicht 30 sondern 80 Jahre alt. :-) Sie legt mir den Verband an, da ich ausduschen selber kann. Der Stuhlgang ist so getacktet das ich immer, bevor sie kommt, auf die Toilette gehe.

Im Krankenhaus wurde mir gesagt das ich die Stelle rasieren soll. Ich fagte die Schwester und auch ein paar befreundete Ärzte und diese rieten mir davon ab. Man solle nicht an der Stelle rummanipulieren da dadurch neue Keime in die Wunde kommen können. Wenn sie zugeheilt ist, sollte man aber den Popes ruhig rasieren. Ansonsten konnten sie mir nicht helfen.

Na ja nun 2 Wochen zu hause ne Pflegekraft, und die ganze Scheiße suppt wie Sau. Das ist das eigentlich nervige. Hat jemand Erfahrungen mit stark nässenden Wunden. Sie ist ja nun nicht tief und Diabetes habe ich auch nicht. Ist das Normal. Habe Kompressen, Nu- Gel und Octespt. Damit wird der ganze Spass, behandelt und einmal pro Woche zum Arzt.

Die Pflegekräfte sagen die Wunde sieht gut aus. Aber muss sie so dolle nässen? Zwecks zusammenwachsen. Habe übrigens eine offene Wundbehandlung.

Hat man bei euch auch nur so oberflächlich gearbeitet? Ich lese überall nur von tieferen Wunden.

Über eine Antwort wäre ich dankbar. An alle die mitlesen. Es ist nicht so schlimm. Wer es hat, lasst es wegmachen. Sucht euch einen guten Chirugen oder Proktologen, geht in ein Krankenhaus und lasst euch ein wenig von den Schwestern betüdeln und der Gang auf die Toilette ist auch nicht schlimm.

J]e rem\y Dr'unk


@ Humpdy82

gib mal ne rückmeldung wie es dir jetzt ergeht und wie die wunde heilt.... habe nächsten monat auch meine op. wird genäht, wie ich bis dato in erfahrung bringen konnte. könnte mir auch was besseres vorstellen. wie stehts um deine psyche eigentlich :? :?

alles gute.ich wünsche es dir.

N>iFcolAeWNL


Hallo,

ich bin neu hier und seitdem ich meinem Arzt nicht mehr zu 100% vertrauen kann dachte ich mir ihr könnt mich vielleicht etwas beruhigen oder jemand hat ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich.

Vor ca 8 Monaten fing der ganze Spaß an. Beim Duschen bemerkte ich einen kleinen Knorpel direkt neben dem After. Ich dachte es wäre ein Pickel, also hab ich das Ding nicht weiter beachtet. Dieser Knorpel ging auch wieder weg aber er kam eben auch wieder. So langsam fing ich an mir Sorgen zu machen also gab mir meine Mutter die Salbe Faktu Akut da sie meinte es könnten auch Hämorrhoiden sein und ich schmierte die mir drauf. Das Ding ging wieder weg kam aber ebenso schnell wieder. Zum Arzt bin ich nicht gleich, is halt ne Unangenehme Stelle. Mit der Zeit fing der Knorpel auch an zu schmerzen aber immer wieder verschwand er, bis er wieder kam und nicht mehr ging. Innerhalb von 4 Tagen is das Teil so groß und Dick geworden das ich weder Sitzen, Stehen noch liegen konnte.. habe auch ein ständiges Druckgefühl gespürt. Also hab ich mich doch überwunden und bin zu meinem Hausarzt. Der gab mir gleich ne Überweisung zu nem Proktologen und der Schnitt mir das ganze 2 Tage später unter Vollnarkose auf. Er meinte es wäre nur ein Abszess gewesen und er konnte keine Fistel finden. Die offene Wundheilung verlief super, die Wunde verheilte und es hat sich auch schon ne Narbe gebildet bis ich auf einmal an der selben Stelle geblutet hab. Ich meinte es wäre nur etwas gerissen und machte mir auch keine Gedanken. 5 Tage später spürte ich beim Sitzen wieder Schmerzen, an der gleichen Stelle. Auch in der Arbeit hörte der Schmerz beim Sitzen nicht auf. Also ging ich aufs Klo und hab mal getastet. Der Schock sitzt mir heut noch im Nacken – ich spürte wieder einen Knorpel, an der gleichen Stelle. Sofort beim Arzt angerufen der mich behandelt hat und ich durfte sofort kommen. Er sah sich das ganze an und meinte es könnte ein Eiterrückstau sein. Also pickste er das auf damit das Eiter abfließen kann. 2 Tage später wurde der Knorpel wieder größer. Also lief ich wieder zum Arzt. Er suchte mit so ner Sonde nach ner Fistel, konnte aber keinen Gang finden. Keine Anzeichen für eine Fistel sagte er. Also stach er wieder auf damit es weiter ablaufen konnte. Das Spiel ging bald 2 Wochen so bis er sagte er operiert neu da es wohl doch ne Fistel sein könnte! Ich war fix und alle, die erste OP war vollkommen umsonst.. Nochmal die Schmerzen durchstehen das halte ich nicht durch dachte ich mir. Aber ich ließ es über mich ergehen und wurde wieder unter Vollnarkose operiert. Nach der OP teilte der Arzt mir mit das er ne Fistel gefunden hat und diese entfernt hat. Also ging alles von vorne los. Schmerzen, ausduschen, Kompressen wechseln, wöchentlicher Arztbesuch und mal wieder über Wochen krankgeschrieben. Das ganze is jetzt 5 Wochen her und die Wunde heilte super bis zu dem Tag als ich wieder in die Arbeit ging. Seitdem habe ich wieder stärkere Schmerzen, habe vor ner Woche geblutet und renn wieder alle paar Tage zum Arzt. Er versichert mir das alles super aussieht und die Schmerzen normal wären, auch das bluten sei normal wegen der neuen Blutgefäße. Trotzdem lässt mich die Angst nicht los das wieder so ne Fistel entstehen könnte, bzw. das er bei der OP was übersehen hat. Warum tuts mir jetzt wieder mehr weh obwohl es vor 2 Wochen super lief? 24 Stunden denk ich über das nach, mit meinem Freund sprech ich über nix anderes mehr und es nimmt einfach kein Ende. Gestern hat mir mein Arzt unter ner Betäubung nen Abszess am Oberschenkel aufgeschnitten. Jetzt hab ich am Oberschenkel ne offene Wunde und neben dem After auch. Ich muss dazu sagen das ich vorher noch nie Probleme mit sowas hatte, es kam von heute auf morgen. :-(

Noch was, habe den Text schon unter "diverse Erkrankungen" geschrieben aber leider hat niemand etwas drauf geschrieben.

J&eremy7 VDXrxunk


Ich kann euch nur raten, Zinksalbe (Mirfulan etc..)bei einer offenen Wundbehandlung zu nehmen. Das macht euren Hintern wieder 'schnell' zu.

Ist das Einzige, was bei mir geholfen hat und ich hatte meine 7 Monate. Die Feuchtigkeit in der Wunde hat halt die Wundheilung unmöglich gemacht. Zinksalbe hat die Eigenschaft feuchte Wunden trockener zu machen und die Zellbildung so zu fördern.

Alles andere kann man vergessen (Sitzbäder, andere Salben)

IFnspect0o^rPinxg


Hallo,

ich hatte ebenfalls vor einem halben Jahr eine Steißbeinfistel. Dazu muss ich sagen, dass ich diese bestimmt 3 Jahre lang mit mir rumgetragen habe, hat auch immer mal wieder geeitert und weh getan, aber das war nicht so tragisch.

Im August letzten Jahres habe ich mir die Fistel dann operieren lassen, Ergebnis war eine bestimmt 12 cm lange Wunde, die zugenäht wurde. Dabei gab es jedoch ein paar Probleme, sodass die Wunde geöffnet werden und offen zuheilen müsste. Ich hatte also ein RIESIGES Loch am Steiß, wie gesagt, 12 cm lang und fast bis aufs Steißbein runter. Meine Eltern, die mich in der Zeit täglich neu verbunden haben, sagten, dass da am anfang locker zwei Hühnereier reingepasst hätten.

Naja, trotz der Größe von dem Ding hatte ich eigentlich mäßige bis garkeine Beschwerden. Beim Liegen und Stehen hatte ich keine Schmerzen, beim Sitzen etwas Druckgefühl auf der Stelle. Die ersten Tage im Krankenhaus waren entspannt, beim Liegen auf Seite und Bauch keine Schmerzen und beim Bewegen fühlte es sich an, als hätte man einen Muskelkater. Nach ca. 3 Wochen ging alles wieder wie vorher.

Bis das Ding zugewachsen ist, vergingen allerdings fast 6 Monate. Das war eher nervig als schlimm, da die Beschwerden wie gesagt nach 3 Wochen vorbei waren, man aber täglich den Verband wechseln und die Wunde duschen musste.

Jetzt ist die Narbe seit 2 Monaten zu. Nun zu meinem Problem:

Neulich habe ich einen Knubbel am Hintern entdeckt, zwischen den Backen, etwas unter der Narbe und etwas über dem After. Da ich meine erste Fistel auch blande entdeckt habe, kam mir das doch sehr bekannt vor. Weder Ich, meine Eltern oder der Hausarzt haben jedoch eine Öffnung in der Haut finden können, auch tut es nicht weh oder ähnliches. Ich werde das Teil jetzt über das Osterwochenende hin mit Teersalbe bearbeiten und schauen, ob es einschmilzt. Wenn nicht, gehts nächste Woche wieder ab zur Chirurgie.

Meine Frage ist nun, denkt ihr, dass das eine neue Fistel ist? Die ist ein gutes Stückchen weg von der Narbe, also bin ich mir nicht sicher, ob das zusammenhängend ist.

Und wie sieht denn nun der Zusammenhang zwischen Zeit der OP und Größe der Wunde aus? Ich lese öfter, dass Leute, die sich früh haben operieren lassen eine kleinere Wunde hatten, jedoch habe ich von Ärzten schon unterschiedliche Meinungen gehört. Hat da jemand mehr Ahnung als ich?

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