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Steißbeinfistel

B}ri|ttxi


Hallo Maurice Danke für deine schnelle Antwort aber viel verstanden hab ich nicht. Z.B. was der Unterschied zwischen Abzess Fistel und Furunkel ist. Du sagtest der Steis der hört vor dem Darmausgang auf oder wo? Sorry wenn ich noch mal frage aber ich hab das echt nicht richtig verstanden Gruß Britti

Cxhil!dshxeart


@Maurice

Es sei denn sie haben dir zuerst den entzündeten Fistelbau aufgeschnitten und gewartet bis diese Entzündung möglichst weit abgeheilt ist um anschliessend die Fistel und deren Gänge rauszuschneiden.

Genau das!

Jetzt wird gründlich alles wegoperiert....

Werde in Mannheim an der Universitätsklinikum morgen operiert.....

LG

Heetty


@britti

Hi Britti,

Maurice hat das Steißbein schon so genau erklärt, daß ich es entlich auch begriffen habe. :-)

Der Unterschied zwischen Abzess und Furunkel wurde mir mal so erklärt, daß ein Furunkel eine Entzündung der Talgdrüssen der Haare ist und so entsteht. Ein Abzess ist ein Entzündungshöhle, die eben nicht aus einer Talgdrüse entsteht sondern z.B. durch eine entzündete Fistel. Eine Fistel verläuft oft zwischen Organen. So z.B. eine Analfistel, wenn im Darm eine Entzündung entsteht und diese nicht anderes abfließen kann. Auf der Haut bildet sich dann ein Abzess,. Also da wo sich die Entzündung/der Eiter einen Weg nach außen bahnt.

Auch die Dufdrüsen im Afterbereich sind für Fisteln veratnwortlich. Wenn diese sich entzünden sucht sich der Eiter ebenfalls einen Weg nach außen.

Ich hoffe ich konnte es anschaulich machen. Wenn Deine Entzündung sehr nahe am After liegt oder auch schon etwas die Pobacke hoch spricht viel für eine Analfistel. Aber wie Maurice schon sagte, das kann dir der Proktologe am ehesten sagen.

Aber laß es machen. Die Dinger sind nicht zu unterschätzen.

Gute Besserung und viele Grüße

M auritce


@ britti

Also am Besten wäre es du suchst dir mal ein Lexikon oder sowas ähnliches.

[[http://www.medizinfo.de/ruecken/anatomie/wirbelsaeule.shtml]]

[[http://www.g-netz.de/Der_Mensch/skelett/kreuzbein.shtml]]

Das Kreuzbein habe ich zur Einfachheit mal eben "übersehen". ;-)

Ich denke mir mal obiges klärt alle deine Fragen zum Thema Steißbein. Hetty hat dir deine andere Frage ja schon beantwortet.

Beim Suchen viel mir etwas "lustiges" auf: Das Steißbein heißt auf lateinisch Os coccygis. Und das ist ein Kuckuck!

Warum das Kuckucksbein Kuckucksbein heißt? Vielleicht, weil diese Knöchelchen ein bisschen wie ein Kuckucksschnabel aussehen. Aber so ganz genau weiß das wohl nur der Kuckuck.

Ich fand's lustig.

Gruß,

M`a$uriNce


Das Steißbein des Menschen entspricht dem Schwanzskelett bei Wirbeltieren. Da der eigentliche Schwanz beim Menschen im Laufe seiner Entwicklung verkümmert ist, ....

Na als Mann finde ich das jetzt aber garnicht nett! :-o ;-D

Zitat aus [[http://www.medizinfo.de/ruecken/anatomie/wirbelsaeule.shtml]]

Gruß,

P\hkil xHH


Hallo zusammen,

so unschön es auch klingen mag, es ist schön, nicht alleine zu sein ...! (sorry)

Also, vor ca. einem Jahr ging ich mit den hier mehrfach beschriebenen Symptomen zu einem Hautarzt, der mir, nach ca. 3-sekündigem Betrachten der Wunde, eine Salbe namens Ichthoseptal verschrieb. Mit dem guten Gewissen, alles für meine Gesundheit getan zu haben, ging ich nach Hause und benutzte diese Salbe 2 Wochen lang. Ergebnis: Die Wunde war weg. "Genialer Arzt!" dachte ich und setzte mich zur Ruhe.

Nun denn, wie ebenfalls mehrfach beschrieben, kam die Entzündung 2 Monate später wieder ... und ging ... und kam ... und ging ...!

Nun wurde mir mulmig und ich besuchte einen zweiten Arzt, im guten Glauben, es sei nicht schlimmes. Dieser klärte mich dann über die Steißbeinfistel auf ... herzlichen Dank ...!

Nun zu meinen Fragen:

1.Ich war bei dem zweiten Arzt, als die Wunde nicht entzündet war. Auf die Frage, ob er einschätzen könnte, wie tief die Fistel sich verzweigt hätte, meinte er, ich solle sofort wiederkommen, wenn die Entzündung wiederkommt, er würde mich dann in die Chirurgische schicken, die mir dann ein Kontrastmittel spritzen und mich danach röntgen würden. Erst dann könnte man genaueres sagen.

Stimmt das so? Oder kann dies auch bei einer momentan "ruhigen" Fistel erkennen?

2. Ich bin selbständig tätig und die Parole lautet! Kein Autofahren, kein Geld. Gibt es irgendwelche "Richtwerte", was die Dauer der Genesung angeht?

3. Nicht, dass ich schon genug Panik vor einer OP habe, nein, ich muss hier im Forum von "Faust"-großen Löchern lesen oder "Bis aufs Steißbein ... passte ein Auto rein ...!" Wie groß sind tatsächlich die "Löcher" im Schnitt?

4. Wie ich hier erfahre, ist die Wundbehandlung nach einer OP sehr aufwendig und ein täglicher Arztbesuch nötig. Wie aber zum Arzt kommen, wenn man doch nicht sitzen kann ???

5. Wie ihr gemerkt haben solltet, nagt die gaze Geschichte sehr und beeinflusst meine Gedanken, seit ich davon erfahren habe. Kann mir jemand was über die Schmerzen nach der Behandlung sagen? Ist es auszuhalten?

6. Last, but not least: Ich finde im Net keinerlei Beurteilungen über Ärzte. Kann mir jemand sagen, welchen Arzt er im Raum Hamburg - Hamburg-Ost empfehlen kann. Mir wurde das KH Reinbek empfohlen ... allerdings befürchte ich, dass die Empfehlung auf der räumlichen Nähe zu dem Arzt, bei dem ich war, empfohlen wurde.

Vielen vielen Dank für Antworten und allen Mitleidenden ein gute Besserung!!! Danke!!!

r$a usdxamit


Salut Phil HH,

will mal versuchen, auf ein paar Fragen zu antworten, oder zumindest meine Meinung kundzutun. Zunächst: herzliches Beileid und willkommen im Club, harr !

1. Davon, in einen Fistelgang Kontrastmittel zu spritzen, um dann per Röntgendiagnostik zu sehen, wie groß und verzweigt der Bau ist, hab ich noch nie gehört oder gelesen. Vielleicht sind da ein paar Dinge verwechselt worden ? Was war das eigentlich für ein Arzt ? Derselbe mit der prima Salbe ?

Dazu noch: Du unterschreibst neben der Kenntniss um die Risiken vor der OP auch, daß diese "nach Befund" stattfindet. Soll heißen, vereinfacht: die schneiden auf, spritzen einen Farbstoff (Methylenblau, soweit ich das richtig buchstabiere) und sehen (!) dann (ohne Röntgen) die Verästelungen des Fistelbaus. Dann wird "großzügig ins gesunde Gewebe hinein" der sozusagen befallene Bereich radikal herausgeschnitten. Anders gehts nicht.

Meiner Meinung nach, ist es ziemlich prima, gerade mit einer nicht hochakuten Fistel zum proktologisch spezialisierten Chirurgen (wichtige drei Worte, hehe) zu gehen. Weitaus weniger schmerzhaft für Dich, was den Moment angeht und vielleicht auch größere Chancen, daß der Krater nicht so riesig wird.

2. Selbständig bin ich auch. Mein Richtwert des Ausfalls ging ein bischen Richtung Arsch, sorry, passte grad so gut: nach 4 Wochen sah Sinus 1 wirklich schon prima aus, so daß ich in Woche 5 post OP schon wieder arbeiten wollte. An sich. Aber dann wurde seitlich links Sinus 2 entdeckt. Leider, bzw. sehr GUT so ! Bin jetzt in Woche 7 und werde Montag wieder einen Job machen. Kommt natürlich auch darauf an, was Du machst. Aber für meinen Teil wird das Autofahren das Top-Thema sein...

3. Jaja, das "wunde Thema". Sie sind in der Regel groß. Meins war 75 x 45 x 50 (L/B/T). Sinus 1. Sinus zwei dagegen garnicht so tief, eher seitlich kraterig. Geht aber. Gerade eine prima geschnittene Wunde exakt über dem Steiß verheilt sehr gut. Jedenfalls, was mich betrifft. Allerdings:

4. Man sollte unbedingt aufpassen, daß die Wundheilung tatsächlich von unten nach oben verläuft, "dawischen" nichts mal eben schnell zuwächst und damit eine Wundhöhle bildet. Da versammeln sich nämlich im nu einige Tausend Bakterien und feiern ne Party. Das gilt es, unbedingt zu verhindern ! ;-) Ich komme zum Doc (bzw. zur Klinik), indem ich (am Anfang nur) stehend die Strassenbahn nehme.

5. Schmerzen danach ? Lächerlich. Für die ersten Tage frisch nach OP gibt es prima Tropfen, z.B. - hab die allerdings schnell wg. Nebenwirkungen (Schwindel, Schwummerigsein) abgesetzt, auch wenn die Hauptwirkung ausgezeichnet war... Aber im Ernst: Die Schmerzen nach OP beschränken sich haupsächlich darauf, daß es "ein bischen unangenehm" sein kann, die Tamponade gewechselt zu bekommen.

6. leider keine Ahnung. Such Dir ein (Uni?) KH mit (Kolo)Proktologischer Abteilung innerhalb der Polichirurgischen. Wenn der Laden einigermaßen groß ist, kannst Du unbesorgt davon ausgehen, daß dort hunderte (!!) Steißbeinfisteln im Jahr operativ entfernt werden.

7. hast Du nicht gefragt, aber: Wie gesagt, auch ich bin Freiberufler. Und habe das Thema verdammt lange "geschoben". Jetzt allerdings heilfroh, mich der Sache endlich gestellt zu haben, ehrlich ! Klar, finanziell eng geworden, aber: hey, Gesundheit kann man nur bedingt kaufen. Will keine zynische Diskussion beginnen, die Betonung liegt auf: Laß es asap machen und nicht mehr dumm dran rumpfuschen ! Ohne den niedergelassenen Ärzten was zu wollen, aber dieses ahnungslose Herumgepfusche an einem Sinus, von dem man hier auch reichlich lesen kann, macht mich merh fertig, als die Sache selbst. Und wenn mir ein Hautarzt erzählt, bei dem ich letztens war, jaja, Steißbeinfisteln würde er in der Parxis auch ambulant operieren, wäre ich beinahe entsetzt schreiend rausgelaufen. Völlig irritiert nachfragend meinte der Doc dann auch, naja, manchmal sei das aber gar nicht so angenehm, wenn sich während der OP herausstellt, wie groß die Fistel ist.... ARGH ! Zusatz a) ja, was macht er denn dann ? Wenn er merkt, daß er "die Sache" nicht merh im Griff hat ? Patient in Narkose per RTW ins KH ?! Na supi, wenn... b) Nö, ich geh da nicht mehr hin... ;-)

Sorry, wenns ein "bischen lang" wurde, ich hoffe denn doch, ein wenig unterhaltsam und informativ !

M~aujricxe


@ Phill

Frage 1:

Auf die Frage, ob er einschätzen könnte, wie tief die Fistel sich verzweigt hätte, meinte er, ich solle sofort wiederkommen, wenn die Entzündung wiederkommt, er würde mich dann in die Chirurgische schicken, die mir dann ein Kontrastmittel spritzen und mich danach röntgen würden.

Ich hatte Röntgen und MRT. Bei beiden war nichts zu erkennen obwohl ich mich vor Schmerzen auf der Liege krümmte. Wie ich dann später erfuhr ist eine Fistel auch nicht auf diese Art zu erkennen.

Ansonsten hat "Rausdamit" den Vorgang bei einer OP ja schon beschrieben.

Frage 2:

Ich bin selbständig tätig und die Parole lautet! Kein Autofahren, kein Geld. Gibt es irgendwelche "Richtwerte", was die Dauer der Genesung angeht?

Ein nicht-Selbständiger versteht die Frage bestimmt ganz falsch.

Ich bin auch so'n armes Arschloch und bin selbst und ständig am Arbeiten. ;-D Keine Ahnung wie "Rausdamit" es sich erlauben konnte über 4 Wochen Zuhause zu bleiben und trotzdem noch Kunden zu haben, aber bei mir (Großhandel in elektronischen Bauteilen) absolut undenkbar (es fehlt ja immer und überall an qualifiziertes und betraubares Personal ...). Operiert wurde ich an einem Mittwoch gegen 15 Uhr (normaler Schnitt - 7x5x4cm = LxBxT). Ich sollte erst um 18 Uhr dran sein aber man rief mich auf der Arbeit an das einige Patienten doch nicht kommen würden. So war ich um 18 Uhr wieder Zuhause. :-D

Am Donnerstag, also am Tag dannach war ich wieder ganz früh im Büro. Gesessen habe ich wenig, im Stehen kann man auch arbeiten. Jedoch ist das mit der frischen Wunde alles ziemlich anstrengend. So bin ich morgens 4 Stunden und Nachmittags nochmals so 4 Stunden (Pause habe ich 1 1/2 Stunden gemacht). Der Freitag war ein Feiertag. Somit hatte ich das Wochenende um wieder auf die Beine zu kommen (kann ich dich nur empfehlen). Montag und Dienstag hatte ich dann noch ein paar Probleme bei der Arbeit aber ab Mittwoch war es OK.

Grundsätzlich gilt wohl das nur die erste Woche ziemlich unangenehm ist. Es kommt halt auf einem selber an wieviel man sich zutraut oder wie wehleidig man ist.

Die Genesung dauerte übrigens knapp 9 Wochen. 8-12 Wochen ist normal. Die Narbenbildung dauert dann nochmal so 6-12 Monate, behindert einem aber nicht.

Frage 3:

Nicht, dass ich schon genug Panik vor einer OP habe, nein, ich muss hier im Forum von "Faust"-großen Löchern lesen oder "Bis aufs Steißbein... passte ein Auto rein ...!" Wie groß sind tatsächlich die "Löcher" im Schnitt?

Standard würde ich mal sagen sind die Schnitte so zwischen 5 und 10 cm lang, 2 bis 4 cm breit und tief. Hört sich aber wilder an als es einem dannach tatsächlich vorkommt.

Frage 4:

Wie ich hier erfahre, ist die Wundbehandlung nach einer OP sehr aufwendig und ein täglicher Arztbesuch nötig. Wie aber zum Arzt kommen, wenn man doch nicht sitzen kann.

Daran kannst du ja schon erkennen das es mit dem nicht-sitzen weit her ist.

OK, es ist nicht das gemütliche sich-zurück-lehnen, aber es geht. Mußt halt nur ausprobieren was für dich die beste Position ist. Außerdem gibt es Sitzringe die auch helfen.

Zum Thema Arztbesuche. Mein Chirurg öffnete die Praxis bereits um 7 Uhr in der Früh. Somit "verlor" ich gerade mal eine 1/2 Stunde Arbeitszeit. Außerdem mußte ich anfangs jeden 2e Tag hin (circa 1 Woche) dann noch jeden 3e Tag (circa 2 Wochen) und dann nur noch 1x die Woche (circa 2 Wochen) bis 1x alle 14-Tage (der Rest). Verbandwechsel kannst du selber, würde ich aber anfangs von jemand anderem durchführen lassen (Partner oder Hausarzt) bis du dich daran gewöhnt und darin geübt hast.

Frage 5:

Wie ihr gemerkt haben solltet, nagt die gaze Geschichte sehr und beeinflusst meine Gedanken, seit ich davon erfahren habe. Kann mir jemand was über die Schmerzen nach der Behandlung sagen? Ist es auszuhalten?

Da mir hier eh keiner in Sachen Schmerzen glaubt (ich hatte kaum welche) würde ich sagen das ist ein Thema für die selbsternannte Oberschisserin ENDLESS81 !!! Die wollte es auch nicht glauben, hat die OP verzögert, hat sie jetzt hinter sich und .... Aber frag sie selbst. ;-D

Frage 6:

Last, but not least: Ich finde im Net keinerlei Beurteilungen über Ärzte. Kann mir jemand sagen, welchen Arzt er im Raum Hamburg - Hamburg-Ost empfehlen kann. Mir wurde das KH Reinbek empfohlen... allerdings befürchte ich, dass die Empfehlung auf der räumlichen Nähe zu dem Arzt, bei dem ich war, empfohlen wurde.

Umhör dich einfach mal welcher niedergelassene Chirurg gute Arbeit liefert (machst du ja hier gerade). Ich hatte einen ambulanten Chirurgen mit eigener kleinen Praxis erwischt, der auch in anderen Gebieten einen guten Leumund hat. Ich denke mal, wenn der sich immer soviel Mühe gibt und anscheinend so qualifiziert ist, dann wird er sich mit der vergleichsweise Easy SP-OP erst recht keinen Schnitzer erlauben.

Übrigens bin ich erst nach der OP dahinter gekommen (oder wollte es da erst glauben) wieviele Patienten mit SP er so behandelt! Im Wartezimmer saßen dann "plötzlich" viele mit denselben Beschwerden.

Es ist den meisten halt unangenehm darüber zu reden, aber in den 2 Jahren das ich mich jetzt damit beschäftige habe ich viele Menschen kennengelernt oder von vielen Bekannten erfahren die ebenfalls ein SP hatten. Es ist also nichts exotisches (auch wenn du jetzt das erste Mal davon hörst) und wird also in allen Krankenhäusern oder ambulanten OP's merhmals die Woche (wenn nicht sogar am Tag!) operiert.

Gruß und gute Besserung,

BuirgNit.xK.


ICH HABE ES GESCHAFFT !!!

Hallo,

bin gerade aus dem Krankenhaus entlassen worden. Montag um 15:00 Uhr war meine OP. Es geht mir gut; hatte allerdings 24 Std. nach der OP Nachblutungen. Das hat mich sehr erschrocken. Jetzt kann ich aber relativ normal sitzen und Schmerzen habe ich eigentlich überhaupt nicht. Selbst der Verbandswechsel ist schmerzfrei.

Ich bin so froh, dass alles hinter mir zu haben. :-)

Ich melde mich wieder, muss mich jetzt ein bisschen ausruhen.

Birgit

PQhilE xHH


Dankeschööönn!!!

Hallo Maurice, hallo Rausdamit,

vielen vielen Dank für eure Antworten!!! Stück(chen) für Stück komme ich langsam in das Thema und freunde mich damit (so gut das denn geht ...) damit an.

Überrascht war ich von beiden Antworten zu Frage 1. und der Behauptung meines Arztes, man "mache das so" mit dem Kontrastmittel. Frage mich nun, ob er das Medizinstudium überhaupt beendet hat. Werde also doch noch einen dritten aufsuchen.

Bzgl. der Selbständigkeit und den damit verbundenen Ausfällen, muss ich wohl sicher eine zeitlang in den sauren Apfel beißen, allerdings beruhigt mich Maurice mit der Antwort :"Wenn man will, gehts!" (mal ein wenig gekürzt ... :-) ). Denn auch meine Kunden wird es kaum interessieren, warum ich sie so lange nicht aufsuche ...!

Also, vielen Dank und ich berichte dann, wenn es soweit ist, wies gelaufen ist.

Ich werde die Geschichte dann wohl im Winter angehen, da es im Sommer wohl unangenehmer und bzgl. der Hygiene schwieriger ist.

Gruß

Philip

M;aur(ice


@ Phil

Kleiner Nachtrag zum Kontrastmittel und Röntgen.

Was ich nicht bedacht habe ist folgendes: Bei meinem Knie haben die damals auch zuerst Kontrastmittel gespritzt und dann geröngt. Das war um die Weichteile (in meinem Fall der Meniskus, also auch für Fistel geeignet) besser sichtbar zu machen!

Es kann also sein das dein Arzt gar nicht so'n Dummer oder schlechter ist! Nur stelle ich mir jetzt das Reinspritzen der Kontrastflüssigkeit in einem vollen, entzündeten Fistelbau unheimlich schmerzhaft vor. Ich frag mich warum die das bei einer leeren, nicht-entzündeten Fistel nicht machen?

Frag ihm mal. Mich würde es interessieren.

Gruß,

M1aurxice


@Birgit

Herzlichen Glückwunsch und auf das es alles glatt verläuft und du bald nichts mehr davon merkst!

Gruß,

lpoelOli


Phil HH

Ich komme auch aus Hamburg. Nachdem ich auch von den Hausärzten verfuscht worden bin, verschrieben mir "Penatencreme" bin ich zwangsläufig, da es über Ostern passierte im UKE gelandet. Solltest du privat versichert sein, so kann ich dir dort den Prof.Dr. Izbicki empfehlen. Der hat dort auch eine Privatambulanz, dort kannst du jeden Tag einen Termin machen. Dieser Prof. hat einen sehr guten Ruf, hat unter anderen auch Roman Herzog operiert. Ich bin zwar nicht von ihn operiert worden, da er über Ostern im Urlaub war, sein Oberarzt hat dieses aber auch gut erledigt. Bin mit dem UKE sehr zufrieden gewesen, wie gut die arbeit war zeigt sich natürlich erst nach längerer Zeit. Natürlich kannst du auch erst in die Chirugische Notaufnahme gehen, so wie ich damals die haben mir auch einen kompetenten Eindruck gemacht. Normale Hausärzte kennen sich mit so etwas überhaupt nicht aus und manche niedergelassene Chirugen auch nicht, im UKE operieren die so etwas oft. Ich würde an deiner Stelle nicht so lange mit warten. Bei mir hat sich der durch die Fistel ausgelöste abszess über nacht fast verdoppelt. Je länger du wartest des so grösser wird das Loch und je länger dauert die Nachbehandlung. Ich hatte im UKE nie Schmerzen, die Krankenschwestern sind dort sehr gut ausgebildet, da dort auch eine Schmerzklinkik ist, brauchen nicht wegen jeden Schmerzmittel lange den Arzt fragen, sondern drängen ein das regelrecht auf.

P+hile xHH


@Maurice @Loelli @Birgit

Erstmal @Birgit: Alles alles Gute, hoffe, Du hast es bald überstanden!!!

@ Maurice:

Ich werde ihn mal interviewen, denke aber, dass das so gemacht wird, weil erst bei einem entzündetem (=vollem) Fistelbau alle Gänge komplett sichtbar werden, leere Verzweigungen sind wahrscheinlich ganz ganz ganz ganz winzig klein … :-) .

@ Loelli:

Vielen Dank für die Info, werde mich dann wohl tatsächlich mal ans UKE wenden, auch, wenn es ein wenig weiter weg ist. Aber warum musstest Du mir noch so eine Angst machen :-) ??? Über Nacht verdoppelt ??? ?? Huuaaaaa!!! Wie lange hast Du denn mit einer Behandlung gewartet? Ich bin jetzt "erst" seit knapp einem Jahr damit zugange …!

Gruß an alle

Philip

Hat eigentlich mal jemand über ein "Fistel-Fanclub-Treffen" nachgedacht ??? :-) Von Krankheiten erzählen und so … ganz wie die Alten!

Egndlesks8x1


Ha,

wusste doch, dass Maurice dahinter steckt. Ja ja.... :-p

Phil, hab Dir auf die PN geantwortet.

Es ist geil, ein Schisser zu sein - es ist geil, so richtig ängstlich und ganz klein.... *sing*... 8-)

Hätte auch nur halb so viel Schiss gehabt wenn hier manche im Forum den Tamponadenwechsel nicht mit "ich wäre fast gestorben" oder "habe alles zusammen gebrüllt" beschrieben hätte. Und siehe da - seit meine OP rum ist, hat plötzlich niemand mehr Schmerzen. Das war es doch wert! ;-D

Nacht, Ihr Fistelfuzzies!

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