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Steißbeinfistel

laoe;lxli


Phill HH

Meine Beschwerden so weit ich in Erinnerung habe gingen so 1,5 Jahre lang. Wurde auch nie als Steissbeinfistel diagnostiziert sondern als "bischen Wund von Schweiss oder so". Sind auch immer nur dann aufgetreten wenn ich Nachtdienst hatte (hauptsächlich 12 Stunden sitzen auf billigsten Stühlen). Habe ich mich dann 2 Tage geschont mit Bewegung und ohne sitzen und mit verordneter Penatencreme (super Hausarzt!) war es wieder gut. Bei mir war es dann über Ostern so akut das ich Karfreitag ins UKE ging. Bei der Ultraschalluntersuchung stellte der Arzt ein 3,5 cm grossen Hohlraum fest. Ich sollte den Tag operiert werden, wollte aber noch warten wegen Feiertage und weil ich das alles nicht so aktut sah. Der Arzt sagte mir, dann nur auf eigene Gefahr, musste ich auch unterschreiben. Über Nacht wurde es dann wesentlich schlimmer trotz Antibotika und ich merkte selber wie das Ei immer grösser wurde. Am darauf folgenden Tag wurde ich operiert und es wurde ein 7 cm grosser Abszess entfernt. Da natürlich grossflächig geschnitten wird ist die Wunde ziemlich gross. Solange die Fistel nich abseziert muss natürlich nicht sofort operiert werden, aber diese Gefahr besteht bei vorhandender Fistel natürlich zu jeder Zeit. Auch Fistkanäle breiten sich mit der Zeit immer weiter aus. Also warten würde ich damit an deiner Stelle nicht länger als 1 Monat, besser wird es auf keinen Fall. Das mit dem Kontrastmittel wird normalerweise bei der OP gemacht, das die das vorher machen habe ich noch nie gehört und ist für mich auch unlogisch, da bei gefüllter Fistel die Gefahr besteht das die nach innen platzt.

M@aur{ice


@Endless

Was denn? Was denn? :-/

Mir glaubt das ja keiner mit den geringen Schmerzen. Du wolltest es ja auch nicht glauben (und ich bin froh das du damit Glück hattest).

Also dachte ich mir wärst du ab jetzt für dieses Thema zuständig. ;-D

Außerdem war ich ganz nett und lieb und habe "selbsternannte Schisserin" geschrieben. :-D

Gruß,

s3wlamxpy


@ Maurice

:-D

Ich glaub dir das schon, dass du keine Schmerzen hattes!!! Denn ich hatte auch gar keine (außer vorher ;-) ). Ich brauchte nach der OP keine Schmerztabletten und bin nach 2 Tagen mit dem Fahrrad zum Arzt. Der Arzt meinte, dass es ne riesen Wunde werden würde. Dem war nicht so. Is jetzt auch zu und alles gut. Kann sein, dass ich nur Glück gehabt habe oder das nur die schlimmen Fälle hier hereinschauen. Es kann auch sein, dass ich noch Probleme bekomme... Das Forum hat mir geholfen, weil ich mich nicht allein fühlte und ich hatte das Gefühl, dass ich ein wenig Ahnung hatte, bevor ich aufgeschnitten wurde, aber ich hab hier auch ganz schön meine Angst gesteigert!!!! Hatte so ne Angst, dass die erst keine Venen getroffen haben. Das ist wirklich nicht immer so schlimm und ekelig, wie es hier manchmal klingt. Wirklich nicht....

B]irg-it.Kx.


SCHMERZEN

Hallo,

heute ist der 5. Tag nach meiner OP.

Ich sitze hier ganz normal, entspannt und schmerzfrei auf meinem Stuhl. Schmerzen habe ich wirklich kaum. Wenn ich auf dem Rücken liege, tut es ein bisschen weh. Ich glaube durch die Tamponade, die dann in die Wunde drückt. Aber es ist wirklich auszuhalten. Ich habe bisher, auch in der Klinik, keine Schmerzmittel benötigt.

Über die Größe meiner Wunde kann ich nichts sagen; habe nicht danach gefragt und will es auch nicht wissen.

Da ich sehr empfindlich bin, leicht kollabiere ( kann keine Wunden etc. sehen) hat mir der Chirurg netterweise einen Pflegedienst "verordnet". Dieser kommt jetzt morgens und abends und duscht die Wunde aus und versorgt diese(Tamponade). Darüber bin ich sehr froh und es erleichtert mir die ganze Sache wirklich sehr. Ich bin relativ gelassen, muss nicht ständig an meine Wunde denken und fühle mich ganz "normal".

Mir haben viele Beiträge in diesem Forum vor der OP, obwohl es meine zweite Fistel-OP war, auch sehr gut getan. Es gibt allerdings auch viele Beiträge (RIESENWUNDEN, SCHMERZEN ZUM IN DIE LUFT GEHEN), die mir sehr große Angst gemacht haben.

Ich bin jeden Morgen vor der OP mit dem Gedanken aufgewacht, dass ich bald wieder so eine furchtbare offene Wunde an meinem Po habe. Mir war oft schlecht vor Angst und ich habe oft vor Angst weinen müssen. Jetzt wo die OP überstanden ist, denke ich, dass ich mir die vielen Stunden der Sorgen und negativen Gedanken hätte sparen können.

Viele Grüße an alle

Birgit

r1aus#damixt


"mit dem Fahrrad zum Arzt"

..ist so ziemlich das härteste, was ich bislang in diesem Forum gelesen habe, ehrlich ! Brutal ! Hardcore ! Unglaublich ! Uaaaahhh...

Wenns denn kein Fake ist, kann man nur sagen, echt Riesenglück gehabt aber trotzdem ziemlich leichtsinnig, danach. O.K. ich weiss nichts über die Lage der Wunde, aber stelle mir das mit dem Sattel halt bildlich vor, da wird mir ganz anders.

Was das Thema "Das Ding wird größer" angeht, so noch eine Art "Warnung" von meiner Seite. Vor 7 Wochen an einem Mittwoch war ich in der ch. Ambulanz der Uni-Klinik, da ich es diesmal vor Schmerzen kaum noch aushalten konnte. Mittags. Die "Hausmittelchen", die man so im Schrank hat, kann man getrost vergessen, gegen einen prall gefüllt entzündeten Fistelbau kommt nur wirklich hartes Zeug an, wenn überhaupt. Da ich noch einen Job zu erledigen hatte, wollte ich unbedingt wieder gehen und am nächsten Tag wiederkommen - der Doc untersuchte, sondierte und meinte, OP so schnell wie möglich, also eigentlich "jetzt gleich". Eine meiner dümmsten Entscheidungen jemals war, diesen Job noch zu machen. Im Auto für 45km inkl. Stau 1,5h hin, HORROR, während der Arbeit das Gefühl, ich hätte den kalten Schweiß auf der Stirn stehen und könnte jederzeit kollabieren und dann die Autofahrt nachhause... eine Nacht des Grauens, ich war gegen 9 Uhr morgens dann nüchtern zum Check-In in der Klinik. Über den Zeitraum von nur 16h hat sich der Fistelbau mit seinen angeschlossenen, Sorry, Eiterbeulen massiv (!!) vergrößert. Das hatte diesmal nichts mit einem als "temporär normal eingestuftem" Entzündungsschub der Fistel zu tun, mit dem ich über Jahre hinweg lebte. Nene... totaler Alarm. Das Gemeine an der Sache: ihr wisst vorher nicht genau, wie wild sich die Angelegenheit spontan entwickelt ! Achja, das übelste wäre die akute Sepsis. Wenn, dann viel Glück ! Aber auch so: die Schwester gab mir (sehr lieb) an besagtem Mittwoch, als ich "Nochmal los musste", Verbandszeug, ein paar Binden und eine Netzhose mit, meinte: wenn das "Ding" platzen sollte. Auch eine feine Möglichkeit: Ich steh also da, beim Job, bleich und unwohl, und es platzt der Sinus... ?! Es kam nicht dazu, trotzdem habe ich zulange gewartet, die Schmerzen hätte ich vermeiden können, jedenfalls in der Härte !

O.K. - nachher ist immer viel (!!) besser, geradezu superangenehm mit seinem Fistelkrater herumzugenesen ! Laßt es machen, so schnell es eben geht. Und wie schon oft hier geschrieben wurde: direkt von Leuten, die sich damit auskennen. Penaten... HORROR ! Da kam ich ja vor 2 Jahren mit meiner Zugsalbe auf eine vom Ansatz vielleicht etwas bessere, wennauch total bescheuerte Idee... :-) hahaa....

Nochwas, sorry, will nicht nerven, aber:

Diese Diskussion um die Jahreszeit oder Witterung, sorry, aber ich empfinde das als totalen Bullshit. Klar, ist man geneigt, sich prima Gründe zu suchen, die Sache noch ein bischen oder Monate herauszuzögern. Mit einem Wort: FALSCH ! Was soll daran schlecht sein, wenn die Sonne scheint ? Im Gegenteil: prima Wetter fördert über die Psyche die Wundheilung ungemein ! Und: es tut der (ziemlich verletzten!) Haut sehr gut... Schweiß ? Ihr werdet Verbandsmaterial nehmen können, 10x20er Saugkompresse von Beese oder Hartmann (..), die taped ihr euch dann einfach in den Lendenwirbelbereich und ihr habt eine prima "Schweissbremse". Zum Beispiel.

RAUS DAMIT !

P]hnil xHH


Abwarten und Ausreden ...

Hey Rausdamit,

Jaa ja ... ich kann Dir wohl nicht wirklich widersprechen, sicherlich such ich mir hin und wieder Gründe, es nicht sofort machen zu lassen ... aber (da isses wieder ... :-) ) ich fahre am 20.05. in einen wohlverdienten Urlaub und kann vorher eh nichts tun.

Ihr habt mich allerdings davon überzeugt, mich gleich anschließend einer OP hinzugeben. Und nochmal jaaaa ja, "Dankeschön" dafür ... :-) .

Bemerkt habe ich in der Tat, dass die Entzündungen nach und nach "schlimmer" oder unangenehmer werden, aber solche "Schübe", wie hier erwähnt werden, waren es weiß Gott nicht ...! Aber gut ...!

Das mit der Jahreszeit habe ich übrigens auch aus dem Forum hier ...!

@ Maurice Sorry,

dass ich Dir ENDLESS auf den Hals gehetzt habe ... ;-) !

Bis denne

Philip

M@auRricxe


@rausdamit

Deine Einstellung zum Thema findet sich ja in deinem Namen wieder. Ich sage zwar auch immer "bitte sofort machen lassen" aber ganz so radikal wie du es vermittelst will ich doch nicht sein.

Bei mir hat die Geschichte wahrscheinlich so etwa ab meinem 16 Lebensjahr begonnen. Operiert wurde ich schliesslich mit 29 !

Meine Wunde war Normalgroß, so 7x5x4. Als ich im Mai beim Chirurgen war, war die Fistel ruhig. Ich bat ihm ob es möglich wäre bis Ende November zu warten mit der OP, weil da das nächste verlängerte Wochenende war und ich mir somit ein paar Tage "Zwangsurlaub" eh bevor standen.

Mein Chirurg (und ich habe einen verdammt guten Eindruck von ihm) sagte mir das es ginge und es sowieso besser wäre wenn wir es nach dem Sommer machen würden. (Es muß damals schon heiß gewesen sein denn ich stand da in kurzer Hose und T-Shirt ...)

*************************************************Die einzige Bedingung war das wenn es sich zwischenzeitlig wieder entzünden würde, ich unverzüglich zu ihm kommen müßte und sofort unter's Messer landen würde!!! Er hat mir unverblümt klargemacht das damit absolut nicht zu spaßen sei und er es nur unter dieser Bedingung akzeptieren würde.

*************************************************

Irgendwie wurde der Sommer verdammt heiß (nicht so wie letztes Jahr) und ich rasierte mir regelmäßig den Arsch. Die Fistel entzündete sich nicht mehr, was aber zu 99% reiner Zufall war.

Ich war heilfroh in der kälteren Jahreszeit operiert worden zu sein, denn wenn ich mit der Wunde schwitzend und triefend 3 Monate lang in den Sommer gegangen wäre ....... Nicht nur das es ungemein unangenehm geworden wäre. Soviele Saugkompressen hätte ich mir nicht auf den Rücken binden können um den Schweißfluß an manchen Tagen zu stoppen! Außerdem hätte ich so eine zweite Stelle kreiert an der ich Probleme mit der Haut wegen den Klebestreifen hatte. Nee, nee. Das war schon gut so.

Was ich sagen will: Wenn die Fistel nicht entzündet ist und der Arzt/Chirurg einem die Verschiebung erlaubt, sehe ich keinen Grund bis zu einem halben Jahr (nicht länger!) zu warten.

Wenn sie entzündet ist muß sie SOFORT entfernt werden! Da gibt es dann keinen Weg dran vorbei.

Nicht alles ist immer schwarz oder weiß. Es gibt noch grau. Aber vorsicht!

Und hier nochmals der Hinweis:

Antibiotika oder andere entzündungshemmenden Mittelchen funktionieren bei Fisteln ÜBERHAUPT NICHT !!!!

Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern wissenschaftlich belegt.

Gruß,

Pchil UHxH


@Maurice

Leute, ihr verwirrt mich :-) ... geh ich also nach Deiner Meinung, sollte (nein, KÖNNTE) ich so lange warten, bis sie sich wieder entzündet. Problem ist, dass die Entzündungen bei mir schon irgendwie regelmäßig kommen ... so um und bei alle 2 - 2 1/2 Monate. Die letzte war vor einem Monat ... heißt also, doch "RAUSDAMIT"!?

Mit dem Schwitzen habe ich zwar an Händen Probleme (Hyperhidrose), aber am Rücken eigentlich nicht. Wie ich Deiner Antwort entnehme, gibt es also keine hygienischen "Probleme" im Sommer, sondern eher "schweißtechnische"?

Tja ... was machen ... eben war ich von einer schnellen Lösung so überzeugt ...! :-)

Gruß

Philip

M=aurxice


@Phil

Nein, nein, nein!

Ich habe nicht gesagt man solle warten bis es sich wieder entzündet und es dann erst wegmachen lassen. Als ich mich operieren lies war es auch nicht entzündet.

Wer aber aus welchen wichtigen Gründen auch immer schieben will oder muß, der solle wissen das es mit unter möglich ist!

Aber nur:

1) in Rücksprache mit dem Arzt,

2) wenn die Fistel nicht gerade entzündet ist und

3) wenn sie sich zwischenzeitlich nicht wieder entzündet!

Ich hatte einfach nur glück das sie sich nicht mehr entzündet hatte. Bei mir waren die Schübe vorher auch imme kürzer geworden bis nur noch 1 oder 2 Monate dazwischen lagen. Warum die Fistel denn dann plötzlich ein halbes Jahr Ruhe gegeben hat, ist mir absolut ein Rätsel.

Ich hatte den Termin für die OP im November und wenn die Fistel vorher auch nur soviel wie nur Anzeichen eines nächsten Schubes gegeben hätte, wäre ich sofort beim Chirurgen gewesen und unter's Messer gekommen.

Eine offene Wunde in einer heißen, eh schon nicht sauberzuhaltenden Umgebung ist ein erhöhtes Risiko. Punkt. Nicht unmöglich, aber eben halt risikovoller als im Winter. Bakterien mögen es einfach wärmer. Wer dazu auch noch schwitzt wie ein Schwein (so wie ich) der muß dann besonders gut aufpassen.

Gruß,

PFh)ilJ HxH


@Maurice

Ok, nun habe ich es auch verstanden ... :-) !

Ich hoffe nur nicht, dass die Entzündung grade im Urlaub kommt ... momentan ist das meine größte Sorge, da ich in Ägypten bin und mich den dortigen Ärzten nicht wirklich anvertrauen mag.

Man wird schauen ... die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Aber danach wirds nun gemacht ... fertig! Ich komm ja nun mal einfach nicht drum herum ...!

Gruß

Philip

r4ausdwa"mit


@ maurice & phil

haaa... da hab ich mir ein sehr breites grinsen nicht verkneifen können, als ich die letzten postings las *lol*

wobei: maurice, du hast ein paar verdammt wichtige dinge auf den punkt gebracht und so könnten wir gemeinsam nun das thread schließen... ist ja alles wesentliche mehr auf den punkt gebracht. naja, quatsch, denn gerade die dialogform ist für neue "noch-nicht-operierte" hier bestimmt sehr nützlich, woll.

phil, wenn du in deinem flieger sitzt, toi-toi-toi - ich werd dann auch das erste mal post op in einer maschine sitzen, jedoch nur kurzstrecke nach HH. bin schon gespannt, wie sich meine beiden sini verhalten. tja, sei dir aber klar darüber, daß du im notfall selbstverständlich dort unters messer musst. ich bin ´96 aber auch mit vollem risiko einer wurzelentzündung an einem molaren (heute "ex") plus sinus mit "jederzeitigem wiederentzündungsrisiko" zu einem job nach kapstadt geflogen. ging gut. glück gehabt.

individuell. das wichtigste, vom saulus zum paulus mutiert: nein, nein - keine zeit schinden und die fistel zügig operieren lassen !!

zum sommer-schweiß-hygiene szenario: naja, also wirklich, ich transpiriere auch heftig, würde aber trotzdem annehmen, daß alles "im grünen bereich" bleibt. ich meine, ernsthaft, der medizinisch und hygienische standart IST dazu absolut vorhanden und auch aufrechtzuerhalten. sonst könnte man ja gleich an jeder notfallambulanz anschlagen "vorsicht, schwere unfälle mit fiesen wunden werden hier aus wundhygienischen gründen nur zwischen september bis april behandelt !" ... hmm... quatsch. die wahrheit liegt irgendwo dazwischen. ich stelle ja auch ein immer noch lebendes beispiel dar, daß man auch den akuten sinus immer mal wieder "schieben" kann. allerdings habe ich derzeit auch keine ahnung, wie und ob siche die andauernden entzündungen nicht doch auf mein(en) herz(muskel) auswirken, oder haben. bin kein doc, hab aber in ähnlichem zusammenhang mal was darüber gelesen.

letzten endes ist jeder für sich selbst verantwortlich. da den apostel zu spielen, ist sicher quatsch. rauche seit op1 nicht mehr, trotzdem mutiere ich nicht zum "radikalen". und wie sich der einzelne seine (fistel) entzündungen verschleppt, ist auch seine / ihre sache. jaja.... ;-)

trotzdem:

sYwam}pxy


@ rausdamit

Das stimmt wirklich. vielleicht hatte ich einfach ein riesen Glück. Ich hab den Arzt irgendwann mal gefragt, ob er vielleicht nen Nerv getroffen hat :-) und ich keine Schmerzen empfinden kann, denn auch das Wechseln der Tamponage tat gar nicht weh.

Ich habe aber auch gefragt, was ich darfg und was nicht und die beiden Ärzte der Praxis meinten, dass ich alles machen darf, was in Europa so üblich ist, außer Schwimmen und Free-Climbing. So lange mir nichts weh tut, ist alles in Ordnung. Ich brauchte ja auch nur 15 Minuten zum Arzt. Das 1-Stunde-Sitzen dort (gibt da keine Termine) war nerviger. Ich muss dazu sagen, dass die Wunde weit oben liegt. Am Ende der Woche bin ich sogar mit dem Zug nach Bremerhaven in den Zoo am Meer gefahren (hatte Semesterferien), da mir die Fistel schon genug kostbarer Ferienzeit genommen hatte...

EPndlnes[s81


@ Maurice

War ja auch nicht böse gemeint :-p.

@ Phil:

"Endless auf den Hals gehetzt... " :°( Maurice hat mich bis jetzt noch immer überlebt, und wir hatten schon härtere Zeiten...

Meine Meinung: Die OP an der nicht-entzündeten Fistel ist auf jeden Fall besser. Aufschieben nur, wenns nötig ist (aus berufl. Gründen oder so). Und wenn sie sich in der Zeit dann doch entzündet, warten bis es wieder gut ist oder Not-OP.

Fisteloperationen sind für die Ärzte im KH Pupsikacksachen, so was schieben die noch kurz vor Feierabend rein (bzw. raus :-) )

In Ägypten wollte ich auch nicht ins Krankenhaus. Normal sollte man aber eine leicht entzündete Fistel mit Kamillosan, Betaisodona und Zugsalbe eine Woche hinhalten können, bis man wieder in good old germany ist. Dann liegt man halt auf dem Bauch am Strand. Ausserdem soll Meerwasser (sauberes) entzündungshemmend sein.

Frage: Mir reißt die neu gebildete Haut immer wieder ein. Tipps? Muss sich aber mit dem noch offene Teil vertragen...

Grüße!

B irg;it.Kx.


ENTZÜNDUNGEN

Hallo,

man muss bei den Entzündungen zwischen latenter und akuter Entzündung unterscheiden.

Unter latenter Entzündung verstehe ich die Entzündungen, die in regelmäßigen Abständen (alle 2,3...Monate) auftreten und nicht allzu schlimme Beschwerden (z. B. druckempfindlich, nicht jede Sitzposition ist angenehm...) bereiten. Die Entzündung sucht sich dabei selbstständig einen Weg nach außen, soll heißen, dass ein wenig Eiter und Blut für einige Tage abfließt. Dann schließt sich die Haut wieder, bis zur nächsten latenten Entzündung.

Bei der akuten Entzündung kann der Eiter nicht selbstständig den Weg aus dem Körper "finden". Die Entzündung wird dabei immer schlimmer, es bildet sich im Abzess immer mehr Eiter, die Haut schwillt an und jede Bewegung (gehen, sitzen, bücken...) wird einem (fast) unmöglich. In dieser Situation muss man unverzüglich einen Arzt aufsuchen, der den Abzess spaltet, damit der Eiter abfließen kann. Je nach Situation wird evtl. dann auch operiert.

Mein Arzt hat mal gesagt, dass eine Fistel eine "tickende Zeitbombe" ist. Man kann jahrelang einigermaßen gut damit leben, aber es ist jederzeit möglich, dass es zu einer akuten Entzündung kommt und dann muss sofort etwas unternommen werden.

Also bloß raus mit dem "Scheiß".

Birgit

BHirgiMt.Kx.


@Endless

Hallo,

mein Arzt hat mir mal gesagt, man könnte sich auf die Narbe Penaten-Creme "schmieren".

Birgit

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