» »

Steißbeinfistel

m{ich_a999


Sinus Pilonidalis....noch eine Erfolgsgeschichte.....Teil1

Erstmal hallo zusammen, und ein ganz dickes Danke an alle die sich hier so umfassend zu diesem "Drecksack" geäußert haben !!

Bei mir fing alles vor ca. 8 Jahren an....ich hatte mir damals schlauerweise einen kleinen Taschenwärmer zwischen Hose und Rücken geklemmt weil ich tierisch frierte.....was passierte natürlich ? Ich schlief ein und am nächsten Morgen hatte ich eine nette kleine Brandblase am "Rima Ani"

Hiermit fing das ganze Matyrium an, denn ein paar Monate später stellten sich offensichtlich die ersten Anzeichen eines S.P. ein. Ich hatte natürlich keine Ahnung und das Teilchen war auch noch nicht wirklich aktiv....es juckte eben nur manchmal.

Ein paar Jahre später ging es dafür richtig los.....

Erst wurds dick..dann lief es aus....so ging es eine ganze Zeit lang (Jahre).

Wieder später lief es dann täglich, so das ich immer auf der Hut sein musste daß ich mir meine Hosen nicht total versaue....also immer schön mit Tempos kaschiert.

In den letzten zwei Jahren lief es dann immer stärker aus und wurde echt zu einem Problem.....ich versuchte es mit Nebacetin Salbe die wirklich toll ist...allerdings hat diese Salbe einen für das S.P. einen dummen Nebeneffekt, denn die Salbe repariert einen kleinen Hautdefekt sehr schnell.

Fazit dieser Aktion war dann also : 3 Tage einreiben, Wunde zu. 1 Woche später wieder offen, saftend und kürzeste Zeit später wieder entzündet.

Falls Ihr euch jetzt fragt ob ich zu dämlich war endlich einzusehen zum Arzt zu gehen kann ich das natürlich verneinen.

Mein Problem war starke Berufliche Anspannung und natürlich jede Menge Schiss zum Arzt zu rennen und mein saftendes Ärschchen zu präsentieren.

Nachdem ich bei einer Dienstreise ein RiesenEI bekommen hatte (was aber wieder auslief) und bei einer anderen Dienstreise das ganze Hotelbett versaut hatte, hatte ich endgültig die Schnauze voll und ging doch zu einem Hautarzt.

Jetzt wirds spannend :

1. Hautarzt :

Au...ja klar...Sie haben sich einen ziemlich fiesen Untermieter eingehandelt. Name : Akne Tetrade, Sinus pilonidalis, pilonidalsinus oder einfacher gesagt eine Steißbeinfistel. (JCD10 Nummer L05.9)

Da sich das Teilchen ziemlich entzündet hatte, verschrieb er mir erstmal 20 Tage Breitbandantibiotikum.

ES WURDE BESSER !!

Er erklärte mir die mir bevorstehende Prozedur sehr genau (blauer farbstoff,radikale excision..sekundäre wundheilung etc etc.)und schrieb mir eine Überweisung zu seinem niedergelassenen Spezialchirugen........

2. Hautchirurg

Ui ui ui.....der ist aber gemein.....Ich kann Sie zwar hier operieren, würde Ihnen allerdings einen Krankenhausaufendhalt empfehlen, da sich zusätzlich noch sowas Fuchsbauartiges gebildet hatte.

Ich willigte sofort ein, denn ich hatte ja bereits alles über das Teil in diesem Board gelesen.

3. Krankenhaus

Erste Untersuchung in der Unfallambulanz :

Böse Falle....ziemlich groß...muß ausgeschnitten werden.Da sind noch komische Knubbel im Bereich des S.P. und das ist nicht normal...

Er holte erstmal ein paar Haare aus der Wunde heraus und ging mit mir zum PC um direkt einen Termin für die OP und für eine Kernspintomographie(MRT) zu machen.

Nächter Tag also MRT incl. Kontrastmittel (tolles Teil übrigens)...ich fühlte mich schon viel viel besser da das Krankenhaus nun genau wusste was mir die ganzen Jahre am Arsch vorbeiging ;-)

Bis zur OP hatte ich noch 4 Wochen Zeit die ich für einen ausgedehnten Urlaub nutzte...ich hatte ja immernoch einen Heidenbammel vor der offenen Wundheilung (2 Monate Schmerzen).....

In der Zwischenzeit hatte ich die Kollegen meines Arbeitsumfeldes darüber informiert das ich noch ein paar Wochen länger ausfallen würde.....Natürlich fragte jeder nach dem Grund der OP....und siehe da !!!!

90% aller mit denen ich gesprochen hatte, hatten selber schoneinmal so ein Teil oder es kam in deren Familie vor.....

Ich konnte es kaum fassen und legte nun endgültig jegliche Scheu ab.....

Leider kam aber der OP-Termin immer näher.....Ich wurde doch immer nervöser...zudem hatte ich mich im Krankenhaus auch noch zu einer Spinalanästhesie (Teilnarkose) überreden lassen.......

Am Vorabend der OP waren noch Freunde da, da ich mir vor der OP und der Phase der Nüchternheit noch richtig einen "brennen" wollte......und was passierte ???

Ich sprach mit meinem Kumpel über das bevorstehende Procedere und Er verriet mir das er auch so ein Teil rumschleppen würde, sich aber noch nicht zum Arzt getraut hätte.....

Ich versprach Ihm ihn auf dem laufenden zu halten und fiel erleichtert und besoffen ins Bett...

mZichax999


Sinus Pilonidalis... noch eine Erfolgsgeschichte... Teil2

Also.....morgens um 7.00 ins Krankenhaus, Zimmer angucken, Stationsleitung kennenlernen, Thrombosestrümpfe, Netzhose und Engelskleid anziehen dann erstmal mit dem Bett anfreunden. Um 13.00 ging es dann in den OP....mann hatte ich Schiss...

Ich bekam ne Venenverweilkanüle in die Hand(tut nicht weh, wenns vorher mit ner kleinen Spritze betäubt wird!).

Danach kam der Anästhesieprofessor und setzte mir die Spinalnarkose nachdem vorher wieder mit der keinen Spritze betäubt wurde. Diese Spritze tut NICHT weh! Es stellt sich kein schlimmes Gefühl oder sonst etwas ein!!!!

Nach 2 Minuten war dann alles ab Bauchnabel völlig taub. Bitte glaubt mir, es fühlt sich nicht schlimm an!!!!!!!

Danach ging es einen Raum weiter und ich wurde auf den Bauch gelegt. Der OP Tisch ist übrigens NICHT kalt und aus Metall, sondern sehr gemütlich!!!

Nachdem also der erste Schnitt gemacht wurde konnte ich mich entgültig entspannt mit dem Professor unterhalten, denn ich merkte überhaupt gar nichts davon was an meinem Rücken/Arsch passierte!!!!

Es wurde der blaue Farbstoff eingespritzt (sagte man mir ;-) ) und die Doktorin unterbreitete mir, daß Sie doch recht tief schneiden müsse, da sich zwei Fistelgänge mit Fuchsbauten gebildet hätten..und die eingespritze blaue Suppe wie in einem Cartoon aus mehreren Gängen herausspritze ...Naja...mach halt.....war mir jetzt auch egal denn ich wusste das ich das Teil in ein paar Minuten los bin.....Als ich dann fragte wie lange es noch gehen würde standen schon zwei Ärzte hinter mir und sagten "Mann...super geschnitten...sieht echt gut aus. FERTICH !"

Pflaster drauf, und wieder raus aus dem OP...........Ich war echt völlig verdattert......alles schon fertig...keinen Schmerz und so eine nette OP Mannschaft.....

Im Aufwachraum wurde mir sofort klar wieso man mir die Spinalnarkose so ans Herz gelegt hatte.......Ich war umgeben von völlig vernebelten, schlafenden und vor schmerzen wimmernden Patienten....der einzige der richtig gut drauf war (wie immer) war ich.

Die Schwester reichte mir sofort einen Kaffee der auch noch gut war und auf meine Frage hin wann ich denn endlich wieder was essen dürfe, sagte Sie mir das mein Essen schon oben am Bett stehen würde.........Ich war völlig platt!

Oben auf der Station konnte ich mich satt essen und darüber freuen das ich NULL! Schmerzen hatte....

Gegen 19.00 ließ dann die Betäubung nach und ich bekam Tramal Tropfen die mich in einen weiterhin absolut schmerzlosen und relaxten Zustand versetzten.

Um 21.00 war ich sogar in der Lage aufzustehen und mit dem Rollie untern Hintern eine rauchen zu gehen......Alles war paletti !!

Am nächten Tag stand dann die nächste Prozedur an vor der ich echt Respekt hatte....der erste Tamponadenwechsel...

KEIN PROBLEM !!! Es tat nicht weh, denn die Schwester war schlau genug erst das Pflaster zu lösen, danach Ringerlösung drauf zu schütten und den Tampon erst 15 Minuten später zu ziehen....Fast nix gemerkt...Es tat nicht weh und ich konnte duschen gehen.......

Diese Prozedur zog sich dann eine Woche hin......

Tolles Essen! Jede Menge relaxing! Keinen Schmerz! Fast keine Bewegungseinschränkung!

Jetzt bin ich wieder zu Hause und versorge die Wunde wie folgt :

Morgens Pflaster von Frau entfernen lassen

Dann Wundeinlage entfernen lassen

Duschen

Steril abdecken

selber ins Krankenhaus fahren

Dort wird folgendes gemacht :

-Wunde nochmal mit Ringerlösung spülen (ist nur etwas kalt)

-Dann wird ein TRIONIC-lappen mit Lavasept-GEL getränkt und kommt in die Wunde

-Sterile Auflagen drauf / oder Brandpflaster wegen schonung der Wundenränder

-Dicke Auflage

-Hose hoch und fertich !!

Das Loch war übrigens nach der OP 9x7x5 LxBxT groß und ist nun nach 10 Tagen schon um die Hälfte geschrumpft.

Ich hab übrigens auch nach diesem Schaumstoff-teil gefragt doch man sagte mir das diese Teile die Wunde bei Bewegung reizen würden und die Wundheilung unnötig behindern würde.....ein Blick auf die Packung der TRIONIC- Lappen bestätigte die Aussage des Krankenpflegers.....

FAZIT :

-Lasst euch das Teil auf jeden Fall umgehend wegmachen !!

-Wenn Ihr das Teil schon über Jahre habt, geht zum Hautarzt und versucht unbedingt eine Überweisung ins Krankenhaus zu bekommen! Lasst euch nix anderes erzählen wenn Ihr das S.P. schon länger habt.

-Fragt eure Bekannten welches Krankenhaus das beste in der Gegend ist(wenn das Krankenhaus viele komplizierte OPs in top qualität durchführen kann wird eure "standard" OP auf jeden Fall immer ein Super Ergebnis haben)

Legt auch Wert darauf das eure Bekannten das Essen und das Pflegepersonal loben denn Ihr werdet dort keine Schmerzen haben die euch ablenken, statt dessen könnt Ihr dort eine entspannte Woche verbringen und den Alltagsstress vergessen.

-Fragt im Krankenhaus nach einer Tomografie um sicher zu sein, daß sich das Teil auch wirklich nur dort befindet wo es normalerweise ist.

-Lasst euch UNBEDINGT nur eine Teilnarkose geben (Spinalanästhesie) das ist absolut das Beste!! Ich hatte auch Angst und wollte erst eine Vollnarkose haben

-Achtet darauf das Ihr dort selber duschen dürft (Macht fit und nimmt euch die Angst vor der offenen Wunde)

-Achtet darauf das bei sekundärer Wundheilung(offene) die Wunde immer mit entsprechenden Tamponaden voll ausgekleidet wird (denn dann tuts nicht weh und es gibt hinterher keine Probleme mit Narbe und der Wundheilung)

-Versucht auf jeden Fall euch im Krankenhaus weiterbehandeln zu lassen (Du bist dort nämlich noch einer der harmlosen Fälle, und das macht es einem nicht so schwer den Arsch vorzuzeigen bzw. bei Problemen kommt sofort ein Spezialist, und das wiederum vermeidet Probleme während der Heilung)

-Seht zu das die Wundbehandlung nur mit medizinischen Topprodukten versorgt wird (wie oben beschrieben, denn es tut dann nicht weh, geht schnell wieder zu und es bleibt reiz- und entzündungsfrei)

Ich bin jedenfalls heilfroh es endlich los zu sein, und habe dabei gleich die Angst vor OPs und Krankenhäusern verloren. (Eigentlich war es sogar eher "cool" dort zu sein)

Die Zeit mit der Wunde wird auch noch umgehen und dann ist alles wieder vergessen......

Ich hoffe ich habe euch nicht mit Details gelangweilt, sondern umfassend informiert :-D

Alles Gute euch allen und ich fühle mit euch!

P.S. (Wenn Ihr noch Fragen habt schreibt mir)

bUayernbXurscxhi


Steißbeinfisteldignose - Anfang von der Leidenszeit?

hallo zusammen,

bin echt froh das es hier ein solches forum gibt.

bin auch ein "leidensgenosse". die steißbeinfistel wurde bei mir vor ca. 3 wochen diagnostiziert. davor bin ich schon fast 2 jahre damit rumgelaufen. hab mir nie was dabei gedacht und natürlich war ich immer "manns genug" um nicht zum hautarzt zu gehen. irgendwie konnte ich mich dann doch überwinden und bin nun ganz froh das ich zumindest weiß um was es sich handelt. (ist halt auch nervig manchmal nen streifen in der hose zu haben :-()

ok, nach der diagnose wurde mir gesagt ich solle mich umgehend einer operation unterziehen. bei dem gedanken haben sich bei mir schon alle haar aufgestellt. krankenhaus ist nun wirklich nicht mein ding. (kotz)

wurde dann zu einem spezialisten für solche operationen überwiesen und der hat mich dann kurz untersucht und gesagt es sei noch nicht entzündet (anscheinend mein glück) und es müsse aber trotzdem sicherheitshalber tief geschnitten werden. er meinte das er sich bei der op entschliessen wird, ob es eine offene wundheilung wird oder er das loch zunäht. bei diesem nicht entzündetem stadium soll angeblich beim zunähen in ein paar wochen alles vorbei sein. er hat da schon einige patienten so behandelt und die hatten keinerlei probleme und nach jahren auch keine neue fistel oder sowas. was meint ihr dazu?

jetzt hab ich halt mitte juni meinen termin. mußte ihn taktisch günstig legen, denn wer kann es sich schon leisten mal schnell 2-3 wochen krank geschrieben zu werden. termine hat doch jeder oder ?! ich hoffen natürlich es verläuft alles gut. soll ich bei oder vor der op noch auf etwas bestimmte achten? eigenblutinfusion?

wär gut wenn ihr noch ein paar tipps für mich habt, damit die op und nachfolgende (harte??) zeit schnell und unkompliziert vorübergehen.

hab auf anraten jetzt auch noch einen heilpraktiker aufgesucht und der hat mir dann so allerhand verschrieben. er meinte das es damit vielleicht besser wenn nicht sogar fast ganz weg gehen sollte oder der schnitt zumindest nicht so groß sein muß. (natürlich dann bessere chancen auf geschlossene wundheilung). hab jetzt noch ner guten woche doch schon gemerkt, daß sich anscheinende eine verbesserung eingestellt hat. hoffe das hält noch an und wird besser. hat jemand erfahrunt mit heilpraktischen mittel in dieser richtig?

also wär cool wenn ihr mir auf meine fragen antworten würdet. bin schon leicht nervös wg. dem ganzen "geschiss".

ansonsten harren wir der dinge.

bayernburschi

p.s. könnt mir auch mailen wenn ihr fragen oder antworten habt.

MlariHus


Hallo,

erstmal ein Dankeschön an alle, die ihre Leidensgeschichte hier erzählen. Sowas hilft ungemein.

Meine Frage: Ab wann kann ich frühestens wieder arbeiten gehen?

Ob ich Zuhause bin oder auf der Arbeit, ist doch egal! Warum 1 Woche Krankenhausaufhalt? Wunde reinigen kann doch ich oder meine Frau?

Ich habe am 2 Mai meine neue Arbeitsstelle angefangen und kann unmöglich krank sein.

Ich will es im Herbst evtl. durchziehen. Das muss doch innerhalb 2 Wochen Urlaub machbar sein ???

(Habe einen reinen Bürojob)

Viele Grüße

M1aur$ice


Re: Marius

Hallo Marius,

meine Geschichte steht hier auch irgendwo, aber ziemlich am Anfang.

Ich habe auch einen reinen Bürojob und ich war am Tag nach der OP wieder am Platz. Das ging nur einen Tag gut, dannach wurde es unerträglich und habe ich öfters mal eine Stehpause machen müssen. Aber so circa nach einer Woche war es soweit gegessen.

Reinigen der Wunde mußte ich nach dem Tamponagenwechseln am nächsten Tag auch selber. Ich wurde ja ambulant operiert. Das ist eigentlich auch kein Problem. Hilfe von einer zweiten Person ist aber bei der Stelle sehr zu empfehlen. Die hat den besseren Blick auf das Loch.

Das Reinigen der Wunde sollte Anfangs (1-2 Wochen) 2-3 Mal täglich passieren (für mich kein Problem da ich 1 Stunde Mittagspause hatte und nur 5 Minuten von der Arbeit entfernt wohne). Dazu mußt du die Wunde gründlich ausspülen, am Besten beim Duschen den Duschkopf mit einem gebündelten Strahl in die Wunde reinhalten. Das tut wirklich nicht weh, wenn man anfangs ein wenig vorsichtig ist mit der frischen Wunde. Danach bekam ich soviele Mulden in (!) die Wunde gesteckt bis diese zu war und richtig "ausgepolstert". Oben drauf dann noch ein paar zum Abdecken und festkleben. Auf die erste oder ersten beiden Mulden wurden vorher etwas Salbe (keine Ahnung mehr wie die hieß) angebracht. Fertig.

Wirklich kein Akt. Nach etwa 2 Wochen reichen 2x duschen, nach 6 Wochen etwa 1x duschen. Aber das solltest du jeh nach Wundheilung varrieren!

Gute Besserung,

Maurice

MZa~urixce


Re.: Steißbeinfisteldignose - Anfang von der Leidenszeit?

Hallo Bayernburschi,

Steißbeinfisteldignose - Anfang von der Leidenszeit? Leider meistens ja. Egal ob vorher entzündet oder nicht. Das spielt wohl keine Rolle.

Schiss vor der OP ist unnötig. Eigenblutinfusion? Du wirst nicht am Herzen operiert und die Geschichte ist nach knapp 30 Minuten gegessen. Falls du Angst hast vor der Vollnarkose, lass dich örtlich betäuben indem du dich für die Rückenmarkpuntur (oder so ähnlich) entscheidest.

Wie du dich danach behandeln sollst wurde in den vorigen Texten schon X-Mal beschrieben. Ich schlage vor die liest du dir durch.

Viel Glück und mach dich nicht verrückt.

Gute Besserung,

Maurice

TCi&gg=erenxte


Bin auch einer von Euch!!!

Hey ho,

nicht ganz so leicht darüber zu reden. Aber hab ja Euch um mich endlich mal ausslassen zu können. Danke an Diejenigen, die dieses Forum ermöglichten.

Ja, auch mich hat's erwischt!!! Bin seit zwei Wochen zu Hause und mir tut der Hintern weh, weil ich mich lange auf Eurer Seite umgesehen habe und dann noch Einigen Hilfe gegeben hab. Ich hoffe ich bekomme auch welche von Euch!

Viele der bereits vorhandenen Berichte hätten auch von mir sein können. Ich erkenne mich fast überall wieder. Auch Euch allen erstmal viiiiieeeellllleeeeennnnn lieben Dank für Eure Offenheit, Ehrlichkeit und Eure Tips & Ratschläge.

Ich möchte auch Maurice danken, der sich alle Infos eingeholt hat und sie "kurz" verfasst hat. Das hat mir eine Menge Zeit erspart. *grins*

Bevor es in eine Oscarreife Danksagung ausartet, mag ich mal eben meine Story zu diesem Thema darlegen.

Ich bin eine 21-jährige Zahnarzthelferin. Da sitzt man viel. Darauf komme ich gleich nochmal zurück.

Alles fing vor einem Jahr an. Ich bemerkte Schmerzen an meinem Popo. Das heißt nicht so richtig Schmerzen, sondern eher ein unaufhörliches Jucken direkt am Poanfang. Als ich kratzt, bemerkte ich einen komischen Höcker, der nicht weh tat, aber da war, wo vorher nie einer war. Da ich Monate vorher schon mal einen Abszess an einer anderen Stelle hatte (sehr sehr peinlich beim Gyn!!!!) befürchtete ich mal wieder das Schlimmste. Nicht da, bitte!!! :-o Nach einer weitern Woche bin ich dann zu meinem lieben Hausarzt gegangen, weil ich das nun vor Schmerzen nicht mehr aushielt.

Mein Hausarzt ist früher mal Chirurg im Städtischen Krankenhaus gewesen, das möchte hier mal anmerken!!! Der gab mir dann eine Zuchsalbe. Ganz tolle Sache. Stinkt als ob man einen Teerkübel hinter sich herziehen würde. Macht sich prima bei der Arbeit. Der Abszess der nunmal nicht mehr zu übersehen war, war knallrot, tat sauweh und die Haut ging nicht auf. Also, sagt mein "Chirurg": "Leg Dich man hin und ich mach das Ding jetz' auf!" Ja, klar wenn Du gerade Zeit hat und nichts besseres auf Dich wartet, klar kein Problem. Mach ich doch gern. Völlig unerwartet setzt er mit einer UNGELOGEN 7-8 cm langen, dafür sehr dünnen, Nadel an. Piekst lieb in diese geschwollene Gewebe. Wat für ein Spassss! Dann nach 20 min. denkt er sich, hm drück ich mal wie an 'nem Pickel.

Und da kam dann auch einen Eierbecher voll Flüssigkeit, im Volksmund Eiter genannt, raus. Soweit, so gut. Nur hat der Kollege vergessen, oder verdrängt, dass ein entzündetes Gewebe sich so besch... betäuben lässt. Ich schrie, er drückte. Gleich geschafft... Ich brüllte, er drückte. Gleich... nur noch das Stück... chen!!! Ich weinte, er drückte. Ein letztes Mal Mädel... So, gleich... Ich heulte, er drückte... Dann nicht mehr. Ich war ohnmächtig.

Und hey, ich vertrage viel,hab nicht mal bei der offenen Unterarmfraktur und dem überaus tollem Gefühl beim Fingernagelziehen nicht geweint. Aber was zu viel ist, ist nunmal zu viel. Zwei Tage plus Wochenende krank. Danach alles Okay.

Bis vor drei Wochen. Ende der Beschwerdefreien Zeit.

Ich sitze in meinem Sessel, als ich ein Pieksen und JUCKEN spürte. Die Alarmglocken läuteten, schrillten so laut :-o, dass meine schwerhörige Vermieterin wach wurde 8-) !!!! Och nö, alles...eine 72 stündige Geburt oder einen Walze über mich... aber bitte nicht das!!!! Ich renne wie ein Berserker zum Apothekenschrank, schmiere also wieder schichtweise, cm-dick den Teerkübel über meinen Hintern! 2 Tage lang. Dann frage ich meinen Freund, ob da was rot ist. Na klar, ist da was rot, wie sollte es anders sein? Ja prima. War ja auch lange nichts mehr Dann ging das wieder los, dass ich nicht richtig sitzen konnte. Nächsten Tag zum Dermatologen. Das hätte mir sparen können. "Tja meine Liebe, vielleicht mal mehr Sport treiben, die Ernährung umstellen und das Rauchen aufgeben ??? ? :-D Dann kriegen Sie das in den Griff. Noch ein nettes Antibiotika einwerfen und in ein paar Tagen können Sie mal zum Chirurgen wetzen." Danke, das reicht. Ich will doch nicht die Welt verbessern! Nur meinen Arsch retten. Mehr nicht. Und bei dem Wort Chirurgen, wurde mir gleich so anders, was war das doch gleich ??? hm,... mal überlegen... ??? *Bing!!!!!!!* da war's wieder diese flaue Gefühl, das man kriegt, wenn man zu viel Antibiotika geschluckt hat, und dann zur Toilettenschüssel flietzen muss.

Ich bin dann, in weiser Vorraussicht (weibl. Intuition ???) im selben Atemzug über die Strasse zum Chirurgen gegangen. Nun ja, Lieber Herr Dermatologe, nix mit aufhören zu Rauchen, kein Jogging und schon gar keine Diät. Das ist nämlich Embryonale Veranlagung. Hmmmm, so, da haste. Nimm hin!!!

Gleich am nächsten Tag wurde ich dazwischen geschoben für eine OP. Dauert ja nur 20 min. Am schlimmsten, war dass ich nicht Rauchen durfte, da es in Inkubationsnarkose geschehen sollte. Und ich warne nur jeden dem es noch bevor steht: Lasst die Finger vom rauchen vor einer Vollnarkose! Ehrlich, seid nicht so dumm wie ich. Ich hatte nur ca. 1 1/2 Zigaretten davor.

Die haben aber ausgereicht um während der OP Magensäure zu spucken. Macht den OP-Menschen ziemlich Bange. Die dachten, ich hätte meine Flüssigkeiten aspiriert. Dann machen die nämlich so unangenehme Sachen mit Euch, wie eine Bronchioskopie. Auch nett, wenn man aufwacht und zu sich kommt. Würg... kotz... brech... So hat es sich angehört, behauptet meine Mama. Nich soooooo schön. Nächsten tag hatte ich Muskelkater bis zum Unterkiefer und zur Elle! Jawohl.

Tja, ich hatte am selben Abend noch eine Tupperparty bei mir zu Hause. Dumm gelaufen. Mein Terminplaner aber platzte eben, so das ich das nicht mehr verschieben konnte. Och, ich wollte doch aber unbedingt die Küchenwaage haben. Das eine was man will, das andere was man dann auch muss.

Jetzt nach 2 Wochen, vielen, sehr vielen Schmerztabletten (Talvosilen->Hammerzeug), und viel Gejaule beim Verbandwechsel, kann ich nur sagen: NIIIIIIEEEEEEEE wieder so einen Scheiss. Und das meine ich ernst.

Ich bin nun wirklich froh, dass ich an den richtigen Chirurgen geraten bin, aber das nervt so.

2x die Woche zum Arzt. Täglich 1x ausduschen. Und tgl. Verbandswechsel. Autsch, autsch, autsch!

Sagt mal Leute, juckt auch manchmal der Wundbeginn (also zum Rücken hin) ??? ?

Es juckt fürchterlich. Und in der Poporitze sowieso. Normal ???

Ich bin einmal zwischendurch zum ausserplanmäßigen Besuch in die Praxis gefahren, weil die Flüssigkeit aus meinem Po, vielmehr aus der Wunde, so gelblich, zähflüssig aussah. Ich dachte, das sei Eiter der eine Wundheilungsstörung hervorrufen könne, aber es ist nur Fibrin. Ein normaler Vorgang des Blutes. Nun gut, jetzt, weiss ich's.

Ihr anderen, denen der Mist noch bevor steht, lasst Euch nicht einschüchtern, wenn Ihr zäh seid sind das unangenehme Schmerzen. Und die, die nicht zäh sind, mit Schmerztabletten, die guten Talvosilen (nicht nur Red Bull verleiht Flügel) zum Beispiel, ist das ein Klacks. Zumindest bei einer Wunde von 6 x 3 x 5cm (L x B x T). Den Verbandwechsel würde ich von einer anderen Person durchführen lassen, ist nicht so schmerzhaft und nicht so anstrengend.

Also, hat nichts mit Übergwicht, Kettenrauchen und untrainierten Körpern zu tun. Es hat mit Eurer Veranlagung dahin zu tun.

An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass eine überwiegend sitzende Tätigkeit, das Ganze durchaus begünstigen kann.

So, nun habt Ihr meinen Beitrag gelesen. Konnte nicht wirklich helfen, aber mir den Kram mal so richtig von der Seele reden. Reicht ja nun auch was da so steht. Is' schon a bisserl mehr geworden, als eigentlich geplant ;-D

C U

Tiggerente

TViggecrentxe


Bin auch einer von Euch!!!

Hey ho,

nicht ganz so leicht darüber zu reden. Aber hab ja Euch um mich endlich mal ausslassen zu können. Danke an Diejenigen, die dieses Forum ermöglichten.

Ja, auch mich hat's erwischt!!! Bin seit zwei Wochen zu Hause und mir tut der Hintern weh, weil ich mich lange auf Eurer Seite umgesehen habe und dann noch Einigen Hilfe gegeben hab. Ich hoffe ich bekomme auch welche von Euch!

Viele der bereits vorhandenen Berichte hätten auch von mir sein können. Ich erkenne mich fast überall wieder. Auch Euch allen erstmal viiiiieeeellllleeeeennnnn lieben Dank für Eure Offenheit, Ehrlichkeit und Eure Tips & Ratschläge.

Ich möchte auch Maurice danken, der sich alle Infos eingeholt hat und sie "kurz" verfasst hat. Das hat mir eine Menge Zeit erspart. *grins*

Bevor es in eine Oscarreife Danksagung ausartet, mag ich mal eben meine Story zu diesem Thema darlegen.

Ich bin eine 21-jährige Zahnarzthelferin. Da sitzt man viel. Darauf komme ich gleich nochmal zurück.

Alles fing vor einem Jahr an. Ich bemerkte Schmerzen an meinem Popo. Das heißt nicht so richtig Schmerzen, sondern eher ein unaufhörliches Jucken direkt am Poanfang. Als ich kratzt, bemerkte ich einen komischen Höcker, der nicht weh tat, aber da war, wo vorher nie einer war. Da ich Monate vorher schon mal einen Abszess an einer anderen Stelle hatte (sehr sehr peinlich beim Gyn!!!!) befürchtete ich mal wieder das Schlimmste. Nicht da, bitte!!! :-o Nach einer weitern Woche bin ich dann zu meinem lieben Hausarzt gegangen, weil ich das nun vor Schmerzen nicht mehr aushielt.

Mein Hausarzt ist früher mal Chirurg im Städtischen Krankenhaus gewesen, das möchte hier mal anmerken!!! Der gab mir dann eine Zuchsalbe. Ganz tolle Sache. Stinkt als ob man einen Teerkübel hinter sich herziehen würde. Macht sich prima bei der Arbeit. Der Abszess der nunmal nicht mehr zu übersehen war, war knallrot, tat sauweh und die Haut ging nicht auf. Also, sagt mein "Chirurg": "Leg Dich man hin und ich mach das Ding jetz' auf!" Ja, klar wenn Du gerade Zeit hat und nichts besseres auf Dich wartet, klar kein Problem. Mach ich doch gern. Völlig unerwartet setzt er mit einer UNGELOGEN 7-8 cm langen, dafür sehr dünnen, Nadel an. Piekst lieb in diese geschwollene Gewebe. Wat für ein Spassss! Dann nach 20 min. denkt er sich, hm drück ich mal wie an 'nem Pickel.

Und da kam dann auch einen Eierbecher voll Flüssigkeit, im Volksmund Eiter genannt, raus. Soweit, so gut. Nur hat der Kollege vergessen, oder verdrängt, dass ein entzündetes Gewebe sich so besch... betäuben lässt. Ich schrie, er drückte. Gleich geschafft... Ich brüllte, er drückte. Gleich... nur noch das Stück... chen!!! Ich weinte, er drückte. Ein letztes Mal Mädel... So, gleich... Ich heulte, er drückte... Dann nicht mehr. Ich war ohnmächtig.

Und hey, ich vertrage viel,hab nicht mal bei der offenen Unterarmfraktur und dem überaus tollem Gefühl beim Fingernagelziehen nicht geweint. Aber was zu viel ist, ist nunmal zu viel. Zwei Tage plus Wochenende krank. Danach alles Okay.

Bis vor drei Wochen. Ende der Beschwerdefreien Zeit.

Ich sitze in meinem Sessel, als ich ein Pieksen und JUCKEN spürte. Die Alarmglocken läuteten, schrillten so laut :-o, dass meine schwerhörige Vermieterin wach wurde 8-) !!!! Och nö, alles...eine 72 stündige Geburt oder einen Walze über mich... aber bitte nicht das!!!! Ich renne wie ein Berserker zum Apothekenschrank, schmiere also wieder schichtweise, cm-dick den Teerkübel über meinen Hintern! 2 Tage lang. Dann frage ich meinen Freund, ob da was rot ist. Na klar, ist da was rot, wie sollte es anders sein? Ja prima. War ja auch lange nichts mehr Dann ging das wieder los, dass ich nicht richtig sitzen konnte. Nächsten Tag zum Dermatologen. Das hätte mir sparen können. "Tja meine Liebe, vielleicht mal mehr Sport treiben, die Ernährung umstellen und das Rauchen aufgeben ??? ? :-D Dann kriegen Sie das in den Griff. Noch ein nettes Antibiotika einwerfen und in ein paar Tagen können Sie mal zum Chirurgen wetzen." Danke, das reicht. Ich will doch nicht die Welt verbessern! Nur meinen Arsch retten. Mehr nicht. Und bei dem Wort Chirurgen, wurde mir gleich so anders, was war das doch gleich ??? hm,... mal überlegen... ??? *Bing!!!!!!!* da war's wieder diese flaue Gefühl, das man kriegt, wenn man zu viel Antibiotika geschluckt hat, und dann zur Toilettenschüssel flietzen muss.

Ich bin dann, in weiser Vorraussicht (weibl. Intuition ???) im selben Atemzug über die Strasse zum Chirurgen gegangen. Nun ja, Lieber Herr Dermatologe, nix mit aufhören zu Rauchen, kein Jogging und schon gar keine Diät. Das ist nämlich Embryonale Veranlagung. Hmmmm, so, da haste. Nimm hin!!!

Gleich am nächsten Tag wurde ich dazwischen geschoben für eine OP. Dauert ja nur 20 min. Am schlimmsten, war dass ich nicht Rauchen durfte, da es in Inkubationsnarkose geschehen sollte. Und ich warne nur jeden dem es noch bevor steht: Lasst die Finger vom rauchen vor einer Vollnarkose! Ehrlich, seid nicht so dumm wie ich. Ich hatte nur ca. 1 1/2 Zigaretten davor.

Die haben aber ausgereicht um während der OP Magensäure zu spucken. Macht den OP-Menschen ziemlich Bange. Die dachten, ich hätte meine Flüssigkeiten aspiriert. Dann machen die nämlich so unangenehme Sachen mit Euch, wie eine Bronchioskopie. Auch nett, wenn man aufwacht und zu sich kommt. Würg... kotz... brech... So hat es sich angehört, behauptet meine Mama. Nich soooooo schön. Nächsten tag hatte ich Muskelkater bis zum Unterkiefer und zur Elle! Jawohl.

Tja, ich hatte am selben Abend noch eine Tupperparty bei mir zu Hause. Dumm gelaufen. Mein Terminplaner aber platzte eben, so das ich das nicht mehr verschieben konnte. Och, ich wollte doch aber unbedingt die Küchenwaage haben. Das eine was man will, das andere was man dann auch muss.

Jetzt nach 2 Wochen, vielen, sehr vielen Schmerztabletten (Talvosilen->Hammerzeug), und viel Gejaule beim Verbandwechsel, kann ich nur sagen: NIIIIIIEEEEEEEE wieder so einen Scheiss. Und das meine ich ernst.

Ich bin nun wirklich froh, dass ich an den richtigen Chirurgen geraten bin, aber das nervt so.

2x die Woche zum Arzt. Täglich 1x ausduschen. Und tgl. Verbandswechsel. Autsch, autsch, autsch!

Sagt mal Leute, juckt auch manchmal der Wundbeginn (also zum Rücken hin) ??? ?

Es juckt fürchterlich. Und in der Poporitze sowieso. Normal ???

Ich bin einmal zwischendurch zum ausserplanmäßigen Besuch in die Praxis gefahren, weil die Flüssigkeit aus meinem Po, vielmehr aus der Wunde, so gelblich, zähflüssig aussah. Ich dachte, das sei Eiter der eine Wundheilungsstörung hervorrufen könne, aber es ist nur Fibrin. Ein normaler Vorgang des Blutes. Nun gut, jetzt, weiss ich's.

Ihr anderen, denen der Mist noch bevor steht, lasst Euch nicht einschüchtern, wenn Ihr zäh seid sind das unangenehme Schmerzen. Und die, die nicht zäh sind, mit Schmerztabletten, die guten Talvosilen (nicht nur Red Bull verleiht Flügel) zum Beispiel, ist das ein Klacks. Zumindest bei einer Wunde von 6 x 3 x 5cm (L x B x T). Den Verbandwechsel würde ich von einer anderen Person durchführen lassen, ist nicht so schmerzhaft und nicht so anstrengend.

Also, hat nichts mit Übergwicht, Kettenrauchen und untrainierten Körpern zu tun. Es hat mit Eurer Veranlagung dahin zu tun.

An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass eine überwiegend sitzende Tätigkeit, das Ganze durchaus begünstigen kann.

So, nun habt Ihr meinen Beitrag gelesen. Konnte nicht wirklich helfen, aber mir den Kram mal so richtig von der Seele reden. Reicht ja nun auch was da so steht. Is' schon a bisserl mehr geworden, als eigentlich geplant ;-D

C U

Tiggerente

F[ugentZpec*ker


Guten Tag, Genossen.

Erstmals, wie wie ich sehe schon so oft vorher geschehen, heißen Dank für dieses Forum!!! Ich wußte vorher nicht, was ich hatte... und ohne Beschwerden kriegt mich niemand zum Arzt (nich mal ich selber...). Aber nachdem ich dieses Vieh nun schon seit Pfingsten 2000 mit mir rumschleppe, und es langsam Nebenfilialen gebildet hat (fing etwa in der Mitte der Pofalte an, als einzelnes kleines Loch, hat jetzt noch zwei Brüder bekommen, etwas oberhalb der Pofalte, wie's scheint) wollte ich dann doch mal wissen, was das eigentlich alles soll. NAch einigem suchen bin ich dann direkt auf diesen thread gestoßen, und konnte nach einigem wenigen lesen meinen Schrecken kaum zurück halten... Krankenhaus........ und einige Leidensgeschichten versetzen mir doch einiges an bösen Vorahnungen. Nach einiger Bedenkzeit und nachdem ich es meiner Familie gebeichtet hatte, bin ich dann auch zum Dermatologen gegangen und bingo, meine Selbstdiagnose saß. Sie meinte auch, dass das Teil die Pofalte schon ziemlich eingefurcht hatte, weil es ständig nässt, und manchmal auch ein wenig blutet beim sitzen (Belastung, Dehnung usw.?). Hat mir auch ne Überweisung zum FA für Chirurgie gegeben, meinte aber ich könnte damit auch in die Sprechstunde ins Krankenhaus gehen.

Nun mein Dilemma:

Ich habe Horror vorm Krankenhaus, weiß nicht wieso, aber ist einfach so, da reichts schon aus, nur auf Besuch da zu sein... und hier in der Gegend (Dessau, Sachsen-Anhalt) haben meine Recherchen bisher niemanden ausfindig gemacht, der damit speziell Erfahrung zu haben scheint. Im Prinzip wäre ich bereit, einiges zu fahren (auch auf eigene Kosten...) um zu nem richtig guten Chirurgen zu kommen, und auch die Möglichkeit haben, das Teil für den Anfang stationär behandeln zu lassen. Nachdem ich Micha999's und Tigerente's Beitrag gelesen habe, würde ich es auch gern mal mit so einem Weg versuchen, könnte mir einer mal einen Chirurgen nennen, mit dem ihr die guten Erfahrungen hattet?

Und zum Ende noch, ich hoffe es wird nich ganz so extrem groß, das Loch, werde nämlich aller Vorraussicht nach zum Studium zugelassen, d.h. Studienbeginn Ende September, und dazu muß ich dann nach Oslo, noch vorher Wohnung und Formalitäten klarmachen. Also sollte es doch möglich sein, z.B. dort oben einen Arzt zu nehmen, der die Heilung überwacht, oder muß dass der selbe sein, der das auch fabriziert hatte?

Danke für's Ohr ;-)

Und an alle die noch darunter leiden: Gute Besserung! ich bewundere den Mut zum Arzt zu gehen... selbst mit solchen rosigen Aussichten.

FCugent4peckxer


Und noch zum Thema juckende Wunden: Hatte mal ne hübsche Platzwunde am Schienbein (saublöde Stelle...) die auch ne gute Woche zum heilen gebraucht hat, und die hat auch extrem gejuckt, also muß nichts bedeuten, denke ich, is halt empfindliches Gewebe bei ner offenen Wunde.

fkiste7lxogie


steißbeinfistel erfolgreich operiert ???

liebe mitstreiter/innen

obwohl schon mehrfach wg. anderer krankheiten operiert und nur "normal" ängstlich, hatte ich jetzt nach allem, was ich vorher im internet gefunden hatte, furchtbar angst vor dem nachher. manchmal ist nicht-wissen auch hilfreich :-)

die eigentlich op ("weiträumige" exzision mit offener wundbehandlung) war nicht schlimm. die sog. tumeszenzanästhesie, also keine vollnarkose, find ich empfehlenswert, wenn man auch schneiden - ohne schmerzen - spürt; ist vielleicht nicht jedermanns/fraus sache...

nach abklinger der betäubung heftige schmerzen, die nur mit tramal (opioid) zu bändigen waren. nach 5 tagen ganz ohne medikamente.

klinikaufenthalt 2 1/2 wochen. länger als gedacht, da gewebebildung (granulation) nur zögerlich begann....

behandlung: duschen, dehnung (auaaaaaaaa) 1 stunde umschläge mit chloramin-t-lösung, dehnung und verband mit unguentolansalbe.

jetzt das ganze ambulant: jeden tag !!!!

kann (op am 5.5.) noch immer nur mit schmerzen sitzen (auch jetzt...), nehme aber keine schmerzmittel mehr, es sei denn die mich behandelnde dermatologin fordert mich ausdrücklich dazu auf, weil sie überschießendes gewerbe wegätzen muss. behandlung fast wie in klinik, nur mit anderen salben (z.t. enzyme) , die an bestimmten stellen granulation fördern.... einmal wöchentlich: klinikkontrolle (wollen die an uni-klinik so...)

die "niederungen" (nässende wunde... "windeleinlagen") belasten mich zusehends. kann in meinem beruf, in dem ich täglich "präsentabel" sein muss, vorerst noch nicht arbeiten.

ärzte meinten bei entlassung evtl. in 3-4 wochen arbeitsfähig. wunde ganz verheilt in 3-5 monaten. da heißt es geduldig sein....

allen, dies es noch vor sich haben, nur mut, lasst es nicht anstehen.

allen, die im gleichen stadium sind wie ich, schmerzfreie zeit und weiterhin gute besserung.

und wer fragen hat, der frage :-)

b?ayerWnbuwrscxhi


Nur noch 1,5 Wochen bis OP

hallo zusammen,

hatte ja schonmal in dieses forum geschrieben.

bei mir ists jetzt noch fast 1,5 wochen bis zur op und ich bin schon leicht angespannt. eure berichte machen einem da nicht gerade mut auf die op. normal gibts das doch nicht, dass so viele leute probleme mit der wundheilung und schmerzen haben. mein arzt hat davon nichts erzählt. er hat schon einige operiert und hat meine bedenken ausgeräumt. hatte sogar nach mir einen patienten bei dem es noch gute woche her war und der konnte schon ganz normal rumlaufen und scheint keine probleme zuhaben. ich denke mal das hängt auch vom arzt ab oder ?! meine hautärztin hat mir diesen empfohlen. sie meinte diese op "kann" nicht jeder und man sollte zu spezialisten gehen damit keine schlimmen nachwirkungen auftreten.

wie lange ward ihr durschnittlich im krankenhaus? hab mich jetzt mal auf 3 tage eingestellt. hoffe das ich auch nicht länger als 14 tage krankgeschrieben bin.

soll man sonst noch was vor der op beachten ?

bis dann

tdt-2x7


Steißbeinfistel !!! GAAAANZ FIES und doch gehts vorbei!

hallo an alle,

auch ich möchte meinen dank an dieses forum aussprechen :-)

ich bin neu hier und möchte nun mal meine erfahrungen

zur steißbeinfistel mitteilen.

@bayernburschi

ich möchte vorweg sagen das meine fistelhöhle anscheinend

ausserordentlich gut heilt, zumindest sagen das die ärzte.

also bei mir ging das auf den tag genau am 17.04.03 mit schmerzen am steißbein los. davor hatte ich nur manchmal das gefühl das es da hinten manchmal feucht ist...dachte ich sei schweiß...im nachhinein war das da hinten mein treuer langjähriger begleiter in form einer steißbeinfistel.

ja es stimmt, es ist eine schon im mutterleib festgelegte veranlagung. natürlich kann lange sitzen ein mitauslöser sein. es gibt sicherlich menschen die haben so ne fistel und merken ihr leben nix davon...denke ich mir mal.

ich selbst arbeite im büro.

also nach dem 17.04. und dem besuch beim hautarzt ging ich auf raten meines arztes zu einem sehr sehr renommierten professor für chirugie.

dieser operierte mich am nächsten tag mit der hoffnung unter umständen eine sogenannte limberg plastik zu setzen. unter dieser "plastik" ist es u.U. möglich die Wunde zu verschließen.

zum rauchen und op denke ich das es ein problem mit der erhöhten blutung geben könnte, und dementsprechend eine höheren wundblutung - also um 22 uhr nicht mehr geraucht und mich mental auf meine bevorstehende op vorbereitet. gesagt-getan ! dann der schock im aufwachraum ! der prof. kam und teilte mir mit das keine limberg plastik möglich gewesen sei, da die fistel doch zu gross gewesen sei...wie gesagt es gab bei mir keine aüßerliche erscheinung bis auf den druckschmerz.

das "loch" bzw die fistelhöhle war ähnlich wie bei anderem hier im forum...also eine big pack gauloises hätte gemütlich

darin parken können.

also die schmerzen halten sich bis auf die ersten zwei tage in grenzen zumindest nach einnahme von novalgin.

das novalgin habe ich mir aber nur für die ersten drei tage tamponadenwechsel geben lassen.

hilfreich ist es wenn der behandelnde arzt vor entnahme der

tamponade ein bizzele kochsalzlösung um die wundränder gibt. das erleichtert den eigentlichen schmerz - das ablösen des doch teilweise geronnenen blutes.

nach dem zweiten mal wird das aber auch unnötig.

viele vergessen das.

dannach wird mit betaisodona gespült,abgetupft,gereinigt,

und dann dextrose sprich traubenzucker hinzugegeben.

manchmal wird auch nur mit kochsalz gespült.

drüber kommt dann die uns allen bekannte jodoform tamponade und zum schluß die mullbinde. gepappt wird das ganze mit leukosilk.

die ersten tage habe ich nicht die wunde ausgeduscht..soll man ja anfänglich auch nicht. seitdem dusche ich die wunde alle 2 !! TAGE aus.

den restlichen teil von mir wasche ich natürlich schon ;-) ich denke wenn manche mehr als einmal pro tag duschen das nicht sehr sinnvoll ist.

ich ging die ersten 2 wochen täglich in die ambulanz der klinik und lies mir den verbandswechsel vornehmen jetzt ist es nur jeder zweite tag. meine frau erledigt das dann im zwischenraum hervorragend. gesagt sei das hier ein maxxximum an hygiene erforderlich ist. handschuhe und sterilisierte pinzete ist fast schon pflicht.

mechanische belastung ist am anfang um die blutung zu stoppen sinnvoll sprich im kh auch mal auf dem rücken liegen. dannach habe ich versucht dies zu vermeiden.

zwischendurch auch mal ein detro traubenzucker oral ist auch nicht schlecht.

zwischenzeitlich wurde ich unabhängig von der fistel woanders operiert. im moment habe ich sogar zwei leiden...

bzw. nur noch 1 und ein halbes.

denn die fistelhöhle heilt hervorragend !!!

kopf hoch das wird schon...nicht vergessen warum sollte ein mensch der keinerlei probleme hat mit wundheilung ,op etc. in ein forum gehen...net falsch verstehen bitte !!

klar ich selbst habe jetzt ja auch gepostet...aber ich wollte eigentlich nur mal sagen das es ja nicht immer sooo schmerzhaft sein muss ;-)

aber du hast schon recht....ein erfahrener mann am op tisch ist gold wert...ach was sag ich unbezahlbar.

übrigens im kh war ich 6 tage. das mit dem arbeiten nach 2 wochen kommt auf deinen beruf an.

wird schon...positive energie ist alles !!!

gruss

f`isptelMogiNe


Re: Bayernburschi

das wichtigste vor der op, wie tt - 27 ja auch schreibt: ist die mentale einstellung. am besten, du genießt das leben bis zur op, statt im internet alles über steißbeinfisteln & co zu lesen. hab mich selbst vorher leider so ein bisschen verrückt gemacht.

je fitter, ausgeruhter du ins krankenhaus gehst, umso besser. ich musste dooferweise bis zur letzten minute arbeiten, bin sozusagen vom büro in den op.

ich drück dir ganz doll den daumen für deine op.

und denk dran: es gibt ein leben nach der fistel :-)

ich kann inzwischen auch mal einen tag selbst den verband wechseln. was ich persönlich nicht wollte, ist jemand aus meiner nächsten umgebung das machen lassen. ist zwar praktisch, aber so was von abtörnend ... :-o *lach*

da lass ich doch lieber meine nette dermatologin ran... die will nix von mir - und ich nicht von ihr...

z!weifxler


Hallo und gute Besserung an alle!

Hatte weiter oben schonmal einen Teil meiner Krankengeschichte beschrieben.

War am 14.4. bei meinem Chirugen der mich schon nach den ersten beiden OPs behandelt hat, und wurde ins Krankenhaus überwiesen. Die haben mich noch am selben Tag (14.4.) operiert. Wunde hatte ca die Maße 12x3x8 (LxBxT) . hätte mir das nie vorstellen können, aber meine vorherigen OPs und erfahrungen haben mir geholfen mir das ganze durch Gymnastische Einlagen ;-) mal anzusehen. Nach einem Tag Ruhepause für die Wunde sollte ich jeden Tag Sitzbäder mit Kamillosan machen, damit die Wunde gereinigt wurde und das Zeug auch etwas antiseptisch wirken kann. Desweiteren bekam ich Antibiotika, damit auch von innen die Bakterien bekämpft werden.

Ich war insgesamt 11 Tage (also auch über Ostern) im Krankenhaus. Seitdem bin ich jeden Tag beim Arzt gewesen, und immer noch krankgeschrieben :-( Meine Wunde neigte nach kurzer Zeit zur Tunnelbildung, und ich dachte schon OH NEIN. Am oberen Wundrand hatte sich etwas Fuchsbau ähnliches gebildet, ein Gang zu einem Hohlraum in dem erneut Bakterien brodeln konnten. Somit wurde ich vor 2 Wochen zum vierten mal operiert, diesmal ambulant, da es ein kleiner Eingriff war. Trotzdem war es psychisch ein großer Schritt zurück.

Die Bäder kann ich nur empfehlen, da sie bei mir anscheinend besser helfen als das ausduschen. Bei den momentanen Temperaturen heißt es besonders aufpassen, damit der Schweiß nicht in die Wunde kommt. Aber ich bin diesmal fohen Mutes und kann nur jeder/jedem empfehlen nicht zu früh wieder arbeiten zu gehen, habe diesen Fehler mal gemacht als ich freier Mitarbeiter war und nur bezahlt wurde wenn ich gearbeitet habe, und das hat den Heilungsprozeß damals jäh beendet.

Aber ich bin guter Hoffnung

Passt alle auf euch auf, nehmt es nicht auf die leichte Schulter aber versucht trotzdem den Kopf frei zu kriegen. Und allen die ihre OP im Krankenhaus noch vor sich haben ein Tip der mir, zumindest beim erhalten meiner Würde geholfen hat, nehmt feuchtes Klopapier für euch mit, kann in bestimmten Momenten hilfreich sein!

zweifler

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Dermatologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH