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Steißbeinfistel

HPewtty


@rausdamit

Du hast recht. Bei mir war es ja auch mehr eine Analfistel. Aber der Schnitt ging schon ziemlich tief und betraf auch andere Teile meiner hinteren Hälfte. ;-)

Es ist gut, den Reifen auszuprobieren. Hatte ich vergessen zu sagen, sorry :°(

Mir hat er wirklich gut geholfen. Man kann die Härte des Reifens auch durch unterschiedlichen Luftdruck verändern. Vielleich ist das eine Besserung. Ich fahre mit dem Ding sogar Auto.

Bis dann

lzoelxli


Paranoia nach OP

Meine OP ist jetzt 5 Wochen her. Nach der OP und dem genauen Studium der Krankheit habe ich festgestellt das ich in bezug auf eine mögliche Rezidivität total Paranoia reagiere. Bei jedem leichten ziehen im umliegenden Bereich der Wunde mache ich mir gleich sorgen das da wieder was neues kommt. Zuerst hatte ich ein leichtes ziehen in der Analgegend, dachte gleich an Analfistel. Bin gleich ans Laptop und alle Infos darüber gelesen. Vor einer Woche entdeckte meine Freundin einen kleinen roten Fleck 3 cm unterhalb der Wunde und gestern sagte sie der ist glaube ich ist ein wenig größer geworden. Ich bat sie davon ein Foto mit Digi Camara zu machen, da ich ihn selber nicht sehen konnte. Danach betrachtete ich die Bilder am PC und war mich fast sicher, da wächst wieder so eine Fistel. Verglich die Bilder mit Bildern aus dem Internet und konnte gewisse Ähnlichkeiten erkennen. Nervte meine Freundin den ganzen Abend mit Horrorgeschichten von neuer OP und nichts mit Urlaub im September. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen und ging aufgeregt zum Arzt. Der sagte aber ich sollte mir keine Sorgen machen, das ist definitiv keine neue Fistel. Vielleicht kleiner Bluterguss oder Muttermal aber keine Fistel. Da dieser Fleck nicht erhöht war nicht nässt oder juckt und auch nicht direkt auf dem Steissbein sitzt, sondern mehr in der Innenseite der Pobacken war ich erst mal beruhigt.

rHausd#amixt


gespenster

Ich kann das schon nachvollziehen. Aber im Ganzen sollte man auch zusehen, daß man versucht, die Sache vor allem psychisch im Griff zu behalten. Bin mir nicht sicher, ob es gut war, vor meiner OP viel darüber zu lesen - bzw. das zu lesen, was über das Netz frei verfügbar war (und das icht ja nicht wirklich viel). Vor allem, wenn man sich dann zusehr auf die mögliche "Riesenwunde" und die berühmten "Schmerzen beim Tamponadeziehen" konzentriert, liegt man schnell bleich mit kaltem Schweiss auf der Stirn unter dem Schreibtisch - ums mal vollkommen übertrieben zu formulieren. Fakt ist, bei mir so gewesen: a) es war eine "Riesenwunde" und b) in der ersten Zeit war das Entfernen der Tamponade sehr sehr unangenehm. ABER: wie schon geschrieben, alles kein Vergleich zum akut entzündet sich weiter ausbreitendem Sinus vor der OP. Vier Wochen nach OP1 wurde leider links neben der Hauptwunde ein Nebenarm mit Fistel Nummer 2 entdeckt, der vorher sehr winzig gewesen sein muß - keinerlei Vorwurf hier an die Operateure bei OP1, denn "grossflächig ins gesunde Gewebe" ist nicht nur die Devise - DAS kann als absolut wörtlich zu nehmen gelten ! Also dann. Sinus2 > OP2. Nun auch wieder fast weitere 4 Wochen her. Heilung soweit wirklich sehr O.K. ! Wenn es jetzt, und das passiert häufig, plötzlich stechend pieckst, und dann wieder abklingt, oder eine bestimmte Stelle mal einen Nachmittag "nervt", nunja, ich könnte mir Sorgen machen. Ständig. Kommt es wieder ? Wird jetzt eine dritte Stelle entdeckt ? Noch eine OP ? Ich versuche aber, definitiv ruhig und gelassen zu bleiben und die Dinge entspannt zu sehen. WENN es dazu kommen sollte, daß sich Nummer 3 manifestiert, oder sich nach x Monaten ein Rezidiv bemerkbar macht, dann a) habe ich mir nichts vorzuwerfen (punkto Wundhygiene etc.) - was man vielleich ja auch gerne mal in Betracht ziehen würde und b) ganz wichtig: es ist absolut unabwendbar. Ohne hier Glaubensfragen diskutieren zu wollen, aber wann kann man klar von "Schicksal" sprechen, wenn nicht hier ? Angenommen also, es käme so: Es steht fest, es ist nicht zu ändern und "ich muß da durch". Aber auch: Wer sagt denn, daß ausgerechnet ich prädestiniert bin, ein massives Auftreten von Rezidiv-Fisteln zu ertragen ? Die Sonne scheint, von einem auf den anderen Tag ist eine Besserung der zwei Wunden zu sehen (ich verwende auch die "Foto Methode" ;-) und überhaupt: Think positive !

Ich glaube nicht an Gespenster.

lpoel.lxi


Rausdamit

Du hast natürlich recht. Wenn es noch mal kommt dann kann man nichts machen. Habe mir hauptsächlich Sorgen deswegen gemacht, da bei einer erneuten Fistel neben der Wunden noch größer aufgeschnitten werden muss und meine ist doch schon so groß, außerdem fängt dann alles wieder von vorne an auch für die alte Wunde. Ich habe deshalb ein paar Fragen an dich:

1. Wie ist die zweite Fistel entdeckt worden, konnte man das in der Wunde erkennen.

2. Wurde dann die erste Wunde auch noch komplett ausgeschnitten.

Ansonsten wünsche ich dir viel Glück bei deiner Heilung sind ja von der OP Zeit ziemlich gleich auf.

EUndleussx81


Ohhhhh Leute!

Nun macht doch mal langsam. Sie haben Euch den halben Hintern weggeschnitten. Wo soll denn da innerhalb von 5 Wochen eine neue Fistel herkommen? Selbst ich als Oberschisser mache mir keine Gedanken darüber. Natürlich zwickt es hier und da mal. Hallo, da ist rohes Fleisch. Ich wundere mich eher, dass es NUR zwickt.

Und zum Thema Pickel unter der Wunde: Ich hatte noch nie im Leben so viele Pickel am Hintern wie im Moment. Ist doch klar! Da, wo wir uns sonst immer mit Waschlappen und Seife schrubben (ich zumindest), kommt seit Wochen nur ein warmer Wasserstrahl hin. Da feiern die Bakterien Party und die Pickel sprießen nur so. Ein Tröpfchen Teebaumöl drauf und am nächsten Tag isser weg.

Rausdamit ist der erste, bei dem sie 4 Wochen nach der OP schon ne neue Fistel entdeckt haben (die bestimmt nicht erst innerhalb dieser 4 Wochen gewachsen ist). Also eine Ausnahme.

Bleibt locker, denkt positiv. Warum solltet ausgerechnet IHR zu den 15% gehören?

Viele Grüße,

Eundlpessg81


PS

Extra Grüße an Hetty-Maus schicke.

Countdown läuft, noch 3 Wochen. Dann wird wieder gemailt, was das Zeug hält.

Kopf hoch!

rHapusdahmxit


nee, neee... ist jetzt schluß - hoffe ich...

@ endless:

"schon eine neue fistel entdeckt" stimmt so nicht - ich habe versucht, es vorsichtig zu formulieren: fistel EINS hat munter getunnelt. das OP team hat garantiert mit farbstoff markiert die fistel EINS weiträumig ausgeschnitten. nur hat sich nach vier wochen eben gezeigt, daß da ein winzig kleiner nebenarm war, der sich nun massiver bemerkbar macht(e) ! also, nomen est omen "raus damit" und fertig. ich muß / möchte allerdings mal eben massiv bremsen: na klar ist der "krater" nicht eben soo harmlos klein, aber es kann absolut keine rede davon sein, der halbe, viertel oder meinetwegen auch achtel hintern sei weggeschnitten worden. NEIN - ist er nicht ! es waren zwei OPs, wovon die erste bis auf den knochen runter ging. so what ? die zweite eher in 2,5cm oberflächig. aber es ist nicht "halber hintern" oder so !!! :-)

@ loelli:

alos, links neben der "hauptwunde", wo der sinus "1" großflächig rausmontiert wurde, zeigte sich nach 3 wochen ein "knubbelchen", nach vier wochen immer noch "knubbelchen", allerdings gewissermaßen druckempfindlich schmerzhaft, wie man es nunmal in erinnerung hatte. durch sondierung und simplem "druck von aussen" wurde sekretion auch von eiter festgestellt, auf jeden fall etwas "neues". eben daneben. daraus und nach beobachtung der entschluß des behandelnden docs plus zweite meinung oberarzt > OP2 notwendig.

nein ! > die "wunde 1" wurde in ruhe gelassen. warum auch daran herumschneiden ?! sinus 2 mit eigenen haaren (!!) intus wurde "ausgeschnitten" und fertig.

heute: 4 wochen nach OP2

besser, verdammt besser.

es heilt wirklich schneller, als man so denkt, wenn man, wenn auch nur hauptsächlich nach fotos, die wunde(n) gesehen hat.

punkt 1: sauberkeit !!! wundhygiene... duschen, mesalt, tupfer...

punkt 2: positives denken. die sonne genießen...

(was auch immer hilft, schöne musik... etc.)

t.b.c.

to be continued

E{ndles!s81


@ rausdamit

man sollte nicht immer alles wörtlich nehmen...

rxausdCakmixt


@ endless

verängstigte neulinge hier machen das aber.

insofern: mir war klar, wie es gemeint war - trotzdem verfasste ich gerne die kleine korrekturausführung. ;-)

lloe3llxi


Ihr habt ja alle recht

War früher vor OP das genaue Gegenteil, bin nie zum Arzt und habe mir nie wegen irgendwelcher weh wehjchen Sorgen gemacht. Aber seit dieser OP ist das nun mal anders. War für mich auch alles Neuland (erste OP erstemal KH). Fehler ist das man zuviel im Internet rum forscht und sich sämtliche Horrorgeschichten. Die gut verlaufenden Sinus OP stehen da natürlich nicht drin und man wundert sich wie viele Leute den Scheiss wieder bekommen. Bein auffälliger PIckel ist auch schon wieder wech. Werde die Sache jezt laufen lassen, bei mir dürfte es jetzt noch ca. 3 - 4 Wochen dauern bis Loch Näss zu ist.

UjHxU


heilungsprozess nach fistelentfernung

hallo leidensgenossen! bin neu hier und wollte mal fragen. vor 3.5 wochen wurde mir am steissbein eine fistel wegoperiert,offene wundheilung ist angesagt. es suppt nonstop,seit 1 woche stinkts nicht mehr,und sieht laut doc gut aus. ABER: habe starke schmerzen wie nach ner prellung(nerven,muskulatur), die op-stelle- 5 cm oberhalb vom after,3 cm lang, fühlt sich hart an. hat jemand von euch erfahrung, ob das mit den schmerzen normal ist?

r"ausd.amit


schwer zu kommentieren

uhu, sei gegrüßt und gute besserung erstmal !

was die schmerzen angeht, so sei dir sicher, daß da eine gewisse bandbreite diverser schmerzbeschreibungen eines akut heilenden sinus zutreffen können. bin jetzt fast 10 wochen post OP1 und ziemlich "zu" / relativ schmerzfrei, hatte aber diversen "spaß" mit den zwei sini. im rechten pobereich hab ich eine fläche von getastet geschätzten 3x1,5 cm, in denen eine gewisse "taubheit" herrscht. zum beispiel. ich spür den hintern da zwar schon noch, aber eben ziemlich "seltsam". denke mal, daß sich da ein paar verletzte nerven(bahnen) erst noch neu sortieren müssen (falls möglich). schmerz wie nach einer prellung, hm... würd mal sagen: kann gut sein. nicht ungewöhnlich klingend. und wiegesagt: diverseste schmerzen sind schon noch ne ganze weile "normal", je nach körperhaltung, belastung etc. @ "fühlt sich hart an": das soll mal lieber dein doc im auge gehalten bzw. kommentieren, bevor du dir unnötige sorgen machst. wenn sich da eine stelle "verknubbeln" sollte und punktuell schmerzt, wie akut entzündet (darin), dann sollte der wohl mal sondieren. ansonsten: ruhe bewahren, viel tee trinken (hilft wirklich, viel flüssigigkeit !) und den hintern heilen lassen...

rjauqsdamixt


hat hier eigentlich jemand

unmittelbar in zusammenhang mit der jeweiligen OP spontan vor allem auf der stirn "stresspickelchen" entwickelt, die sich dann im abheilen (?) juckend schuppenflechtig verhielten ? wenn ja, wo glaubt ihr, kommts her und was macht ihr dagegen ?

ich war bei einem hautarzt (nicht überzeugend), der mir ein tiegelchen salbe verschrieb (auch nicht überzeugend) und mit diagnose "schuppenflechte" nach hause entließ. ob mit oder ohne diese salbe kein unterschied sichtbar, hatte in anderer sache (OP3) jetzt wieder stress (was ja schuppenflechte wohl extrem begünstigt) - und damit wieder aktuell "frischere" pickelchen, bis vor allem die stirn wieder vor sich hin abschuppt. was kann ich tun ? ruhe halte ich ein, zu diesem hautarzt werde ich nicht mehr gehen, rausgeschmissenes geld - die ursache (stress, narkose [?!] und die verletzung der haut) wird zurückgehen bzw. heilen, aber die symptome würde ich gerne killen. hydrocortisonacetat hab ich zwar (verschreibungsfrei) hier, hilft aber nicht viel, da wohl zu schwach. ich reibe ja nicht den ganzen körper ein, nur die stirn (..) - pro/contra cortison-salbe ?

danke für helfende hinweise und ja, es hat immer noch mit dem thread "sinus pilonidalis" zu tun, weil ich davor absolut keinen flechtenstress im gesicht hatte... buhuhuuu.... warum denn das auch noch ? ;-)

H5eItty


@rausdamit

Du Armer! Also ich kann mir das nur mit dem Stress erklären, den Dein Körper zur Zeit mitmacht. Ich habe in der Zeit nach der OP vorallem mit Pickeln auf der Pobacke zu kämpfen und auch die Narkose hat sich gezeigt. Dein Körper versucht die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und vielleicht bleibt da für andere Stellen keine Mittel mehr frei. Klingt wie Hexerei nicht? Aber ich denke so kann man es erklären. Machst Du dir wegen der OP Stress? regst Du dich im Moment wegen allem und jeden auf? Hast Du etwas an Deiner Ernährung getan. das wären viele Gründe. Ich hoffe es geht dir bald besser,

Viele Grüße

m2ikeyJlikey


Sitzbäder für 3 Tage aussetzen ?

Mir ist Mitte April ein Abszess gespalten und eine Fadendrainage für die Fistel gelegt worden .. alles super gelaufen , ich hatte zu keiner zeit schmerzen ..

die wunde eitert jetzt kaum noch und ist fast zu .. der eiter von dem faden ist auch gering .. mit einer kleinen vorlage würde ich locker den ganzen tag auskommen ..

jetzt wollte ich mit meiner freundin über pfingsten nach spanien ..

kann ich die sitzbäder mal für drei tage aussetzen und nur ein paar mal am tag ausduschen ? .. oder wäre es nicht so ratsam ? ..

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